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UNEP-Bericht: Dras­ti­sche Maß­nah­men sind nötig, um Kli­ma­kri­se zu bewältigen

Posted on Gestern um 10:04 Uhr

Laut einem neu­en Bericht des UN-Umwelt­pro­gramms (UNEP) sind dras­ti­sche Maß­nah­men erfor­der­lich, um die Kli­ma­kri­se zu bewäl­ti­gen. Inves­ti­tio­nen in nach­hal­ti­ge Lösun­gen könn­ten lang­fris­tig erheb­li­che wirt­schaft­li­che Vor­tei­le bringen.

Die glo­ba­le Umwelt­po­li­tik steht an einem kri­ti­schen Wen­de­punkt, wie das UN-Umwelt­pro­gramm (UNEP) in sei­nem sieb­ten Glo­ba­len Umwelt­aus­blick betont. Die Exe­ku­tiv­di­rek­to­rin Inger Ander­sen hebt die Dring­lich­keit her­vor, zwi­schen einem fort­ge­setz­ten Zustand der Umwelt­ver­schlech­te­rung und einem Kurs­wech­sel hin zu einem gesun­den Pla­ne­ten zu wäh­len. Die­ser Bericht, der die Exper­ti­se von 287 Wis­sen­schaft­lern aus 82 Län­dern ver­eint, bie­tet eine ein­drucks­vol­le Bestands­auf­nah­me der glo­ba­len Umwelt.

Die For­scher sind sich einig, dass ein ‘Wei­ter so’ ver­hee­ren­de Umwelt­zer­stö­run­gen und einen dra­ma­ti­schen Ver­lust der Bio­di­ver­si­tät nach sich zie­hen wird. Die öko­no­mi­schen Anfor­de­run­gen sind erheb­lich: Um bis 2050 Kli­ma­neu­tra­li­tät zu errei­chen, sind Inves­ti­tio­nen von rund 8 Bil­lio­nen US-Dol­lar jähr­lich not­wen­dig. Die Kos­ten des Nichts­tuns über­stei­gen jedoch die­sen Betrag deut­lich, da extre­me Wet­ter­ereig­nis­se jähr­lich fast 143 Mil­li­ar­den US-Dol­lar verschlingen.
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