Der Zukunfts­rat Hamburg

Der Zukunfts­rat Ham­burg ist ein öffent­li­ches Forum von und für inzwi­schen mehr als hun­dert Mit­glie­dern. Das sind Insti­tu­tio­nen, Ver­bän­de, Unter­neh­men und Initia­ti­ven, die im Sin­ne einer Loka­len Agen­da 21 sowie der Agenda2030 mit den Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals für ein zukunfts­fä­hi­ges Ham­burg arbei­ten wol­len. War­um braucht es uns?

Glo­ba­le Ungleich-gewichte

Die Welt wird von kri­sen­haf­ten Ungleich­ge­wich­ten gekenn­zeich­net, die ins­be­son­de­re in wirt­schaft­li­chen, sozia­len und öko­lo­gi­schen Pro­ble­men zum Aus­druck kommen.

Die Ori­en­tie­rung an Zukunfts­fä­hig­keit bzw. der Idee Nach­hal­tig­keit erfor­dert Zie­le, mit denen öko­lo­gi­sche, wirt­schaft­li­che und sozia­le Belan­ge gleich­zei­tig und gleich­wer­tig ange­strebt wer­den. Das bedeu­tet eine grund­sätz­lich ande­re Aus­rich­tung der Steue­rungs­in­stru­men­te und ‑logi­ken von Poli­tik, Wir­schaft und sozia­len Sicherungssystemen.

Und dies auf allen Ebe­nen: Inter­na­tio­nal, euro­pä­isch, natio­nal, regio­nal und lokal. Der Zukunfts­rat Ham­burg hat die Stadt Ham­burg im Fokus und han­delt aber im Bewusst­sein, dass Ham­burg kei­ne Insel ist, son­dern ein­ge­bet­tet in die genann­ten Ebe­nen. Wir erin­nern die Stadt dar­an, dass die Unter­zeich­nung der Char­ta von Aal­borg 1996 durch die Stadt Ham­burg kein lee­res Lip­pen­be­kennt­nis sein darf, son­dern das Ver­spre­chen “guter Regie­rungs­füh­rung” im Sin­ne künf­ti­ger Gene­ra­tio­nen beinhaltet.

Vom Glo­ba­len zum Loka­len und zurück

Der Zukunfts­rat Ham­burg bie­tet ein Forum für Dis­kus­si­on, für Ver­net­zung, für gegen­sei­te Infor­ma­ti­on und Hori­zont­er­wei­te­rung und für Par­ti­zi­pa­ti­on an poli­ti­schen Wil­lens­bil­dungs­pro­zes­sen durch Lobbying

Gemein­sam Zukunft gestalten

Zuneh­mend mehr Men­schen ist deut­lich gewor­den, dass bis­he­ri­ge Lebens- , Kon­­­sum- und Denk­wei­sen nicht ein­fach in die Zukunft fort­ge­schrie­ben wer­den kön­nen, ohne die Exis­tenz­grund­la­gen kom­men­der Gene­ra­tio­nen zu gefährden.

Gleich­zei­tig ist jedoch das Ver­trau­en oft gering, die Poli­tik oder Inter­es­sen­ver­bän­de oder die Wirt­schaft allein könn­ten für Abhil­fe der Pro­ble­me sor­gen. Daher sind For­de­run­gen nach und die Bereit­schaft zu mehr Eigen­in­itia­ti­ve und Bür­ger­be­tei­li­gung laut geworden.