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Stel­lung­nah­me zum Ham­bur­ger Kli­ma­plan 2020

Posted on 1. Januar 2020

Stel­lung­nah­me zur ers­ten Fort­schrei­bung des Ham­bur­ger Kli­ma­plans, zur Geset­zes­vor­la­ge zur Ände­rung der Ver­fas­sung und zum Neu­er­lass des Ham­bur­gi­schen Kli­ma­schutz­ge­set­zes Seit dem Kli­ma­schutz­kon­zept 2007–2012 beglei­tet der Zukunfts­rat Ham­burg die Ham­bur­ger Kli­ma­schutz­po­li­tik – und nimmt mit der nach­fol­gen­den Ana­ly­se auch zur aktu­el­len, sog. ers­ten Fort­schrei­bung des Ham­bur­ger Kli­ma­plans inkl. Anla­gen unter Ein­schluss der ent­spre­chen­den Geset­zes­vor­la­ge für das Kli­ma­schutz­ge­setz Stellung.

Zusam­men­fas­sung

Die Fort­schrei­bung des Kli­ma­pla­nes inkl. der Neu­fas­sung des Kli­ma­schutz­ge­set­zes ist nach Auf­fas­sung des Zukunfts­ra­tes ambi­tio­niert und mut­los zugleich:

  • Ambi­tio­niert, weil die Ver­ant­wor­tung auf alle Fach­be­hör­den aus­ge­wei­tet und die Ziel­er­rei­chung regel­mä­ßig über­prüft wird. Zudem ist zumin­dest in den vom Senat prio­ri­tär behan­del­ten The­men­be­rei­chen ein deut­li­ches Bemü­hen um die Ein­füh­rung ver­bind­li­cher Rege­lun­gen zu erken­nen. Die­ses Bemü­hen äußert sich auch in dem Vor­ha­ben, Kli­ma­schutz in der Ham­bur­ger Ver­fas­sung zu ver­an­kern – wenn auch bedau­er­li­cher­wei­se nur in der Präambel.
  • Von man­geln­der Ambi­ti­on zeugt, dass der Kli­ma­plan nicht kon­form ist mit den ver­bind­li­chen Ver­ein­ba­run­gen des Pari­ser Abkom­mens, denn Ham­burg beab­sich­tigt erst 2050 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Not­wen­dig wäre den kli­ma­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen zufol­ge aller­dings schon die Errei­chung von Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2035. Dies ist mit dem Fokus auf Effi­zi­enz­stra­te­gien und tech­ni­schen Lösun­gen nicht rea­li­sier­bar, son­dern wür­de den Mut zum Ein­satz weit­rei­chen­der Suf­­fi­­zi­enz-Ansä­t­­ze für eine sozi­al-öko­­­lo­­gi­­sche Trans­for­ma­ti­on erfor­dern: Ham­burg hat sich ange­sichts der die Mensch­heit bedro­hen­den Kri­se und des sich für die Ein­lei­tung der gro­ßen Trans­for­ma­ti­on bald schlie­ßen­den Zeit­fens­ters end­lich am Not­wen­di­gen – und nicht an der vor­geb­li­chen Limi­tie­rung des poli­tisch Mach­ba­ren zu orientieren.
  • Mut­los ist der Kli­ma­plan, weil ins­be­son­de­re der Ver­kehrs­sek­tor, abge­se­hen von der begrü­ßens­wert umfas­sen­den Aus­wei­tung des ÖPNV, weit­ge­hend aus­ge­spart wird. Es unter­bleibt, den öffent­li­chen Raum neu zu den­ken: So wer­den die vie­len neu­en Bus­se wesent­lich mehr eige­ne Bus­spu­ren als bis­her benö­ti­gen, um nicht im Stau zu stehen.
  • Zu den fol­gen­den Aspek­ten sind ins­ge­samt nur weni­ge Fort­schrit­te zu erken­nen: Flug­ha­fen, Hafen, Land­strom, Preis­struk­tur des ÖPNV, Stadt­bahn, Ver­kehrs­wen­de, Aus­bau der Fahr­rad­in­fra­struk­tur, „Graue“ Ener­gie, Auto-arme bzw. Lebens­wer­te Stadt und Decke­lung des Stra­ßen­neu­baus zuguns­ten der Bestandspflege.
  • Das Pos­tu­lat des Bür­ger­meis­ters „Kli­ma­schutz zum Mit­ma­chen“ wird mut­maß­lich künf­tig nur wenig Dyna­mik ent­wi­ckeln kön­nen, weil die im Kli­ma­plan und in der Geset­zes­vor­la­ge vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men im Stadt­bild bzw. im All­tag kaum sicht­bar, fühl­bar und erleb­bar sind. Kli­ma­schutz bleibt so abs­trakt. Es bedürf­te viel­mehr mehr Teil­ha­be der Zivil­ge­sell­schaft sowie muti­ger Leucht­turm­pro­jek­te wie z.B. Fahr­rad­brü­cken oder weit­läu­fi­ge, inno­va­tiv gestal­te­te Fuß­gän­ger­zo­nen, um eine – auch über die Gren­zen Ham­burgs hin­aus strah­len­de – Auf­bruchs­stim­mung zu begünstigen.
Lesen Sie hier die voll­stän­di­ge Stellungnahme
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