Lesen Sie das Interview von Joachim Wille zum Stand der Atomkraft-Nutzung mit Mycle Schneider, dem internationalen Energie- und Atompolitik-Analyst und Herausgeber des World Nuclear Industry Status Report auf Klimareporter.de.
Bei der Katastrophe vor 15 Jahren hatte Japan noch großes Glück, sagt Mycle Schneider. Der Nuklearexperte über die Situation der Atomkraft heute und die Gründe für die gefühlte AKW-Renaissance.
Klimareporter: Herr Schneider, der Super-GAU im japanischen Fukushima jährt sich zum 15. Mal. Viele dachten damals: Diese Katastrophe läutet das Ende der Atomkraft ein. Denn es war kein Reaktor aus russischer Produktion betroffen, sondern “sichere” Anlagen mit US-Design. Es kam anders. Wieso?
Mycle Schneider: Es lag unter anderem daran, dass das Desaster, das vor 15 Jahren in Fukushima begann, kein Super-GAU war. Japan hat sehr viel Glück gehabt. Denn erstens ist der weitaus größte Teil der freigesetzten Radioaktivität über dem Meer heruntergegangen, und zweitens konnte das schlimmste Szenario vermieden werden.
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