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Olym­pia­be­wer­bung Ham­burg Wenn Infor­ma­ti­on zur Steue­rung wird

Posted on 7 Apr. um 00:15 Uhr

Mehr Demo­kra­tie mahnt Neu­tra­li­täts­pflicht an – zu Recht

„Kri­tik an Olym­­pia-Wer­­bung des Senats an Ham­bur­ger Schu­len: Ver­stoß gegen Neu­tra­li­täts­ge­bot” – so titelt Mehr Demo­kra­tie Ham­burg in einer Pres­se­mit­tei­lung vom 31. März 2026. Der Vor­wurf wiegt schwer: Der Ham­bur­ger Senat ver­teilt an Schu­len Unter­richts­ma­te­ri­al zur Olym­pia­be­wer­bung, das mit Steu­er­mit­teln finan­ziert wird. Wir unter­stüt­zen die Kri­tik von Mehr Demo­kra­tie aus­drück­lich – denn hier stel­len sich grund­sätz­li­che Fra­gen zur staat­li­chen Neutralitätspflicht.

Was im Schul­ma­te­ri­al steht – und was fehlt

Wer die Unter­richts­ma­te­ria­li­en des Senats auf­merk­sam liest, stellt fest: Sie sind hand­werk­lich geschickt gemacht. Es gibt Auf­ga­ben, die zum kri­ti­schen Den­ken auf­for­dern. Schüler:innen sol­len Pro- und Con­­tra-Argu­­men­­te recher­chie­ren, Posi­tio­nen abwä­gen und eine eige­ne Mei­nung ent­wi­ckeln. Auf den ers­ten Blick wirkt das nach offe­nem Dialog.

Auf den zwei­ten Blick zeigt sich jedoch ein struk­tu­rel­les Pro­blem: Wer soll wohin schauen?

Als zen­tra­le Infor­ma­ti­ons­quel­le für die Recher­che wird durch­gän­gig ham​burg​-olym​pia​.de emp­foh­len – die offi­zi­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form des Senats für die Bewer­bung. Kri­ti­sche Gegen­stim­men, zivil­ge­sell­schaft­li­che Ein­wän­de oder unab­hän­gi­ge Quel­len wer­den nicht genannt. Die Schüler:innen wer­den zwar for­mal zur eigen­stän­di­gen Recher­che ermu­tigt – aber der insti­tu­tio­nel­le Rah­men ver­weist kon­se­quent auf eine ein­zi­ge Perspektive.

Das ist nicht nur pro­ble­ma­tisch – es ver­stößt gegen den Beu­tels­ba­cher Konsens.

Der Beu­tels­ba­cher Kon­sens ist seit 1976 bun­des­weit aner­kannt und in Ham­burg recht­lich nor­miert – im Schul­ge­setz, in den Bil­dungs­plä­nen und in der Geschäfts­ord­nung der Schul­be­hör­de. Sein ers­tes Prin­zip lau­tet: Über­wäl­ti­gungs­ver­bot. Es ist nicht erlaubt, Schüler:innen „mit wel­chen Mit­teln auch immer im Sin­ne erwünsch­ter Mei­nun­gen zu über­rum­peln” und sie damit an der eigen­stän­di­gen Urteils­bil­dung zu hindern.

Genau das geschieht hier – nicht durch plum­pe Pro­pa­gan­da, son­dern durch struk­tu­rel­le Ver­en­gung des Infor­ma­ti­ons­raums. Die Form sug­ge­riert Offen­heit, der Inhalt steu­ert die Rich­tung. Das zwei­te Prin­zip des Beu­tels­ba­cher Kon­sen­ses – das Kon­tro­ver­si­täts­ge­bot – wird eben­falls ver­letzt: Was in Gesell­schaft und Poli­tik kon­tro­vers ist, muss auch im Unter­richt kon­tro­vers erschei­nen. Doch wo sind die Quel­len, die Zwei­fel for­mu­lie­ren? Wo die Stim­men, die ande­re Prio­ri­tä­ten setzen?

Hin­zu kommt: Das Mate­ri­al wur­de vom Vor­pro­jekt Olym­pi­sche und Para­lym­pi­sche Spie­le Ham­burgent­wi­ckelt – also von eben jener Stel­le, die den Auf­trag hat, die Bewer­bung vor­an­zu­trei­ben. Dass die­se Stel­le kein neu­tra­les Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al pro­du­zie­ren kann, liegt in der Natur ihres Auf­trags. Die Fra­ge ist, ob es Auf­ga­be staat­lich finan­zier­ter Schul­kom­mu­ni­ka­ti­on sein kann, die­ses Mate­ri­al unre­flek­tiert in den Unter­richt zu brin­gen – zumal wenn § 2 des Ham­bur­gi­schen Schul­ge­set­zes die Schu­le aus­drück­lich ver­pflich­tet, die Urteils­fä­hig­keit und Selbst­stän­dig­keit der Schüler:innen zu stärken.

Dass Mehr Demo­kra­tie inzwi­schen recht­li­che Schrit­te prüft, zeigt: Das ist kei­ne Fra­ge des Geschmacks, son­dern des Rechts.

Betei­li­gung als Kulis­se – ein roter Faden durch die gesam­te Bewerbung

Das Schul­ma­te­ri­al ist kein Ein­zel­fall. Es reiht sich ein in ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mus­ter, das die gesam­te Olym­pia­be­wer­bung durch­zieht: die Insze­nie­rung von Betei­li­gung bei gleich­zei­ti­ger Ein­schrän­kung ech­ter Mit­ge­stal­tung.

Unter dem Titel „Dei­ne Stadt. Dei­ne Stim­me. Dei­ne Spie­le.” hat der Senat ein Betei­li­gungs­for­mat durch­ge­führt, das nach außen hin Bür­ger­nä­he und demo­kra­ti­sche Teil­ha­be signa­li­sier­te. Tat­säch­lich jedoch waren die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten von Anfang an eng begrenzt. Die Fra­gen lau­te­ten sinn­ge­mäß: Wie kön­nen wir die Spie­le nach­hal­ti­ger machen? Was wünschst du dir für Olym­pia in Hamburg?

Was nie gefragt wur­de: Ob die Aus­tra­gung Olym­pi­scher Spie­le in ihrer heu­ti­gen Form über­haupt noch den gesell­schaft­li­chen Prio­ri­tä­ten Ham­burgs entspricht.

Die Grund­ent­schei­dung – Ham­burg bewirbt sich – stand in kei­nem der Betei­li­gungs­for­ma­te zur Debat­te. Was als Bür­ger­be­tei­li­gung prä­sen­tiert wur­de, war in Wirk­lich­keit die Ein­la­dung, ein bereits beschlos­se­nes Pro­jekt mit­zu­ge­stal­ten. Die Ant­wort­mög­lich­kei­ten waren vor­struk­tu­riert, der Rah­men gesetzt, die Rich­tung klar. Aus der Zivil­ge­sell­schaft kam ent­spre­chend deut­li­che Kri­tik: Vie­le emp­fan­den das For­mat als Pseu­do­be­tei­li­gung – als demo­kra­ti­sche Insze­nie­rung ohne ech­ten Gestaltungsspielraum.

Die­ses Mus­ter ist kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gisch kon­se­quent: Wer die Betei­li­gungs­for­ma­te kon­trol­liert, kon­trol­liert auch die öffent­li­che Wahr­neh­mung von Zustim­mung. Brei­te Betei­li­gung signa­li­siert Legi­ti­mi­tät – unab­hän­gig davon, ob die wirk­lich rele­van­ten Fra­gen über­haupt gestellt wurden.

Das Schul­ma­te­ri­al setzt die­ses Mus­ter fort: Auch hier wird Offen­heit simu­liert, wäh­rend der Deu­tungs­rah­men bereits fest­ge­legt ist.

Beson­ders bri­sant: Die jüngs­ten Wäh­len­den im Visier

Beim Olym­­pia-Refe­­ren­­dum dür­fen bereits 16-Jäh­ri­­ge abstim­men – eine Errun­gen­schaft direk­ter Demo­kra­tie, die wir aus­drück­lich unter­stüt­zen. Umso pro­ble­ma­ti­scher ist es, dass der Senat über die Schu­le gezielt die jüngs­ten Wäh­len­den erreicht – mit Mate­ri­al, das eine neu­tra­le Bil­dungs­in­sti­tu­ti­on als Absen­der hat, aber eine ein­sei­ti­ge Quel­len­struk­tur aufweist.

Das Pro­blem ist nicht das Alter der Wäh­len­den, son­dern der insti­tu­tio­nel­le Rah­men: Schu­le wird hier nicht als Ort der Mei­nungs­bil­dung genutzt, son­dern als Kanal der Mei­nungs­steue­rung. Das Unter­richts­ma­te­ri­al endet bezeich­nen­der­wei­se mit dem Hin­weis, Schüler:innen soll­ten ihre Eltern erin­nern, abzu­stim­men. Was als demo­kra­ti­sche Akti­vie­rung daher­kommt, ist in der Gesamt­lo­gik des Mate­ri­als auch ein Mul­ti­pli­ka­tor­ef­fekt: Die durch das Mate­ri­al gerahm­ten Schüler:innen sol­len in die Haus­hal­te tra­gen, was sie im Unter­richt „erar­bei­tet” haben.

Der Beu­tels­ba­cher Kon­sens, der in Ham­burg recht­lich nor­miert ist, ver­bie­tet genau das: Schüler:innen dür­fen nicht durch ein­sei­ti­ge Infor­ma­ti­ons­struk­tu­ren über­wäl­tigt wer­den – unab­hän­gig von ihrem Alter. Gera­de weil 16-Jäh­ri­­ge voll­jäh­ri­ge Wäh­len­de sind, haben sie das Recht auf neu­tra­le, umfas­sen­de Infor­ma­ti­on statt auf insti­tu­tio­nell gerahm­te Quellensteuerung.

Auch der Zukunfts­rat Ham­burg beob­ach­tet die­se Ent­wick­lung mit Sor­ge. Im Koor­di­nie­rungs­kreis wur­de die ein­sei­ti­ge Ein­fluss­nah­me auf Schüler:innen mit öffent­li­chen Mit­teln kri­tisch dis­ku­tiert – nicht als Rand­the­ma, son­dern als grund­sätz­li­che Fra­ge unse­res Demokratieverständnisses.

Aus Feh­lern ler­nen – aber wel­che Lehren?

Ham­burg hat­te 2015 bereits über Olym­pia abge­stimmt – mit kla­rem Ergeb­nis. Auf­schluss­reich dabei: Nach eige­ner Ein­schät­zung von Vertreter:innen der NOlym­­pia-Bewe­­gung hat­te deren dama­li­ges akti­ves Enga­ge­ment nur gerin­gen Ein­fluß auf das End­ergeb­nis. Das Nein kam aus einer brei­ten, selbst­be­wuss­ten Zivil­ge­sell­schaft, die sich eigen­stän­dig infor­miert und ent­schie­den hat.

Olym­pia 2015 war nicht die ein­zi­ge Nie­der­la­ge des Senats bei direkt­de­mo­kra­ti­schen Ver­fah­ren: Auch beim Netz­rück­kauf und beim Zukunfts­ent­scheid setz­te sich die Ham­bur­ger Bevöl­ke­rung gegen die Posi­ti­on des Senats durch. Eine bemer­kens­wer­te Demo­kra­tie­bi­lanz – aller­dings nicht aus Sicht des Senats.

Bei der aktu­el­len Bewer­bung zeigt sich: Man hat gelernt. Aller­dings nicht, wie man einen offe­ne­ren Dia­log führt, son­dern wie man die Rah­men­be­din­gun­gen der Mei­nungs­bil­dung geziel­ter gestal­tet. Die Stra­te­gie dahin­ter ist erkenn­bar: Frü­he, insti­tu­tio­nell ver­an­ker­te Kom­mu­ni­ka­ti­on schafft Deu­tungs­rah­men, bevor Gegen­ar­gu­men­te über­haupt wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. Schein­ba­re Betei­li­gungs­for­ma­te erzeu­gen den Ein­druck von Legi­ti­mi­tät. Schu­len wer­den ein­ge­bun­den, bevor Eltern Posi­ti­on bezie­hen kön­nen. Und kri­ti­sche Stim­men blei­ben struk­tu­rell unsicht­bar – nicht weil sie unter­drückt wer­den, son­dern weil die Archi­tek­tur der Kom­mu­ni­ka­ti­on kei­nen Platz für sie vorsieht.

Die Fra­ge ist: Wie viel direk­te Demo­kra­tie ver­trägt ein Senat, der drei­mal hin­ter­ein­an­der ver­lo­ren hat? Oder anders for­mu­liert: Wel­ches Demo­kra­tie­ver­ständ­nis zeigt sich dar­in, dass nicht die eige­ne Posi­ti­on über­dacht wird, son­dern die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie opti­miert wird?

Ein bekann­tes Mus­ter: Kon­trol­le statt Dialog

Das ist kein neu­es Phä­no­men in Ham­burg. Beim G 20-Gip­­fel 2017 zeig­te der Senat das­sel­be Grund­mus­ter: Beden­ken der Zivil­ge­sell­schaft wur­den früh­zei­tig abge­tan, kri­ti­sche Stim­men nicht ernst­haft ein­ge­bun­den. Wer Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung als Risi­ko behan­delt statt als demo­kra­ti­sche Res­sour­ce, darf sich über feh­len­des Ver­trau­en nicht wundern.

Ham­burgs demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on – Stär­ke oder blin­der Fleck?

Bür­ger­meis­ter Tsch­ent­scher erklär­te beim N‑Klub am 30. März 2026, war­um Ham­burg resis­ten­ter gegen Rechts­po­pu­lis­mus sei: „Wir sind in Ham­burg ein sozi­al­de­mo­kra­ti­sches Reser­vat. Die Stadt habe frü­her nie einen Kai­ser oder König gehabt, son­dern sei stets eine freie Stadt gewe­sen. Die­se Men­ta­li­tät steckt in Ham­burg – das macht uns wider­stands­fä­hi­ger gegen rück­wärts­ge­wand­te Ideo­lo­gien und Rechtspopulismus.”

Im sel­ben Zusam­men­hang stell­te Tsch­ent­scher jedoch das ver­fas­sungs­recht­li­che Neu­tra­li­täts­ge­bot infra­ge – mit Ver­weis auf den Ham­bur­ger Zukunfts­ent­scheid. Die Bot­schaft dahin­ter: Wenn die Mehr­heit der Bürger:innen ein Pro­jekt will, darf der Senat auch mit öffent­li­chen Mit­teln dafür werben.

Das ist bemer­kens­wert – und demo­kra­tie­theo­re­tisch hoch­pro­ble­ma­tisch. Denn das Neu­tra­li­täts­ge­bot exis­tiert nicht als Hin­der­nis, son­dern als Schutz: Es soll ver­hin­dern, dass staat­li­che Stel­len ihre struk­tu­rel­le Macht nut­zen, um Mei­nungs­bil­dung zu steu­ern. Gera­de in direkt­de­mo­kra­ti­schen Ver­fah­ren, wo Bürger:innen selbst ent­schei­den sol­len, ist staat­li­che Zurück­hal­tung unerlässlich.

Tsch­ent­schers Argu­men­ta­ti­on dreht die­ses Prin­zip um: Die demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on Ham­burgs wird zum Argu­ment gegen die Neu­tra­li­täts­pflicht. Aber eine Stadt­ge­sell­schaft, die sich zu Recht auf ihre demo­kra­ti­sche Rei­fe und Unab­hän­gig­keit beruft, braucht gera­de des­halb kei­ne staat­lich gesteu­er­te Mei­nungs­bil­dung – sie braucht Ver­trau­en in ihre Urteilsfähigkeit.

Genau das Bürger:innenbewusstsein, auf das Tsch­ent­scher stolz ist, könn­te dem Senat beim Refe­ren­dum im Mai 2026 erneut zum Ver­häng­nis wer­den. Eine Stadt­ge­sell­schaft, die sich nicht von Popu­lis­mus ver­ein­nah­men lässt, lässt sich auch nicht dau­er­haft durch gesteu­er­te Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur und insze­nier­te Betei­li­gung len­ken – schon gar nicht, wenn die Neu­tra­li­täts­pflicht des Staa­tes zur Dis­po­si­ti­on gestellt wird.

Trans­pa­renz statt Steue­rung – was jetzt nötig ist

Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie des Senats rund um die Olym­pia­be­wer­bung folgt einem durch­gän­gi­gen Prin­zip: Betei­li­gung wird sicht­bar gemacht, Kri­tik wird unsicht­bar gehal­ten. Das zeigt sich im Schul­ma­te­ri­al eben­so wie in den Bürger:innenbeteiligungsformaten – über­all dort, wo die Form Offen­heit ver­spricht, was der Inhalt nicht einlöst.

Bürger:innen – und beson­ders Schüler:innen – haben ein Recht auf neu­tra­le, umfas­sen­de Infor­ma­ti­on, die auch unab­hän­gi­ge Quel­len, offe­ne Fra­gen und kri­ti­sche Per­spek­ti­ven ein­schließt. Ech­te Betei­li­gung bedeu­tet, dass auch die Grund­satz­fra­ge gestellt wer­den darf: Darf die Idee Olym­pia selbst zur Debat­te stehen?

Ham­burg braucht kei­ne insze­nier­te Zustim­mung für Olym­pia. Ham­burg braucht einen ehr­li­chen, offe­nen Dis­kurs über Chan­cen und Risi­ken, über Kos­ten und Nut­zen, über Gewinner:innen und Verlierer:innen.

Alles ande­re ist eine Belei­di­gung der demo­kra­ti­schen Rei­fe die­ser Stadt.

Kon­takt: Frank Schier
Lin­ke­dIn

Die­ser Blog­bei­trag spie­geln aus­schließ­lich die per­sön­li­che Mei­nung des Autors wider und reprä­sen­tie­ren nicht die offi­zi­el­le Posi­ti­on des Zukunfts­ra­tes Ham­burg. Der Zukunfts­rat Ham­burg setzt sich jedoch aktiv für den Aus­tausch über ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven und The­men im Bereich Nach­hal­tig­keit ein.

Über den Autor: Frank Schier

Frank Schier ist Spe­zia­list für Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on und Vater zwei­er erwach­se­ner Kin­der. Nach einer Aus­bil­dung zum Hei­zungs­bau­er ent­deck­te er sei­ne Lei­den­schaft für Wer­be­film und Mul­ti­me­dia – vor 25 Jah­ren grün­de­te er zusam­men mit sei­nem spä­te­ren Geschäfts­part­ner die Full-Ser­­vice-Agen­­tur SCHIERRIEGER.

Seit über 13 Jah­ren kon­zen­triert sich SCHIER­RIE­GER auf Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on und beglei­tet Orga­ni­sa­tio­nen bei ihrer Trans­for­ma­ti­on. Als Spre­cher des Zukunfts­rats Ham­burg seit 2017 treibt Frank Schier den gesell­schaft­li­chen Wan­del vor­an – mit Fokus auf Kli­ma­kom­mu­ni­ka­ti­on, Kreis­lauf­wirt­schaft, Ener­gie und zukunfts­fä­hi­ge Stadt­ent­wick­lung. Dar­über hin­aus ver­tritt er den Zukunfts­rat im Nach­hal­tig­keits­fo­rum Hamburg.

Sein Enga­ge­ment beschränkt sich nicht nur auf die­se Posi­tio­nen: Frank Schier ist aktiv in zahl­rei­chen wei­te­ren Netz­wer­ken und NGOs tätig und bringt sein Know-how in ver­schie­de­nen Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven ein.

Kari­ka­tur “Olym­­pia-Traum” wur­de mit KI generiert

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