Ham­burg, 10. Juni 2021

Lie­be Lese­rin­nen und Leser,

wir haben unse­ren neu­en Koor­di­nie­rungs­kreis gewählt. Fünf Mit­glie­der des Zukunfts­rats set­zen sich ab sofort ver­stärkt für ihre Schwer­punk­te ein und trei­ben unse­re Arbeit vor­an. Eini­ge wei­te­re Mit­glie­der ver­blei­ben im Koor­di­nie­rungs­kreis. Sie alle stam­men aus ganz ver­schie­de­nen Initia­ti­ven und Unter­neh­men und bil­den so vie­le ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven ab. Ein tol­les Team! Unse­re Sprecher*innen Son­ja Ewald und Frank Schier wur­den bei der Wahl ein­stim­mig im Amt bestä­tigt. Was sie sich für Ihre Arbeit vor­neh­men, erfah­ren Sie in der Rubrik “In eige­ner Sache”.

Dane­ben haben wir wie gewohnt vie­le Lese­tipps aus dem The­men­be­reich Nach­hal­tig­keit gesam­melt. Es geht um Wäl­der und Städ­te, um Schad­stoff und (grü­nen?) Was­ser­stoff und vie­les ande­re mehr.

Wir wün­schen ange­neh­me und span­nen­de Lese­stun­den,
Ihr Zukunftsrat-Team

PS: Falls Ihr Mail­pro­gramm den Rund­brief nicht kor­rekt dar­stellt, kön­nen Sie ihn unter die­sem Link im Brow­ser ansehen.


Unse­re Kategorien

  1. In eige­ner Sache
  2. Von unse­ren Mitgliedern
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  4. Über den Tellerrand
  5. Publi­ka­tio­nen und Studien
  6. Ter­mi­ne

In eige­ner Sache

76. Rats­tref­fen: Die han­dels­po­li­ti­schen Fes­seln der Energiewende

am Diens­tag, den 22. Juni 18:30 Uhr, via Zoom

War­um geht es so lang­sam mit dem Aus­stieg aus den fos­si­len Ener­gien vor­an? Liegt es an der man­geln­den Ein­sicht der Poli­tik oder gibt es noch ande­re Hür­den für eine schnel­le Ener­gie­wen­de? Wir gehen ein paar tie­fer­lie­gen­den Ursa­chen für die Läh­mung der Ener­gie­wen­de auf den Grund und zei­gen Wege auf, die Fes­seln zu lösen. Sie lie­gen in der Han­dels­po­li­tik der EU, aber wir kön­nen dar­auf Ein­fluss nehmen.

Dazu haben wir Exper­ti­se eingeladen:

  • Marie Jüne­mann, Mit­glied des Vor­stan­des von Mehr Demo­kra­tie e.V. und
  • Fabi­an Flues, Han­dels­exper­te bei Power­Shift e.V.
  • Mode­ra­ti­on: Hele­na Pel­­to­­nen-Gas­s­­mann, Zukunfts­rat Hamburg

Wir wer­den an die­sem Abend viel über die blo­ckie­ren­de Funk­ti­on der Han­dels­ab­kom­men wie CETA, Ener­­gie­char­­ta-Ver­­­trag (ECT) und Mer­co­sur für Kli­ma­schutz ler­nen. Ent­schei­dun­gen über all die­se Abkom­men ste­hen an. Aber wir ler­nen auch, wor­in unse­re Rol­le als Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, als Zivil­ge­sell­schaft und Unter­neh­men besteht, um die­se Blo­cka­den der Ener­gie­wen­de auf­zu­lö­sen. Für Span­nung ist also gesorgt und Hand­lungs­re­zep­te sind sicher!

Um Anmel­dun­gen mit dem Betreff Ener­gie bis spä­tes­tens 21. Juni an anmeldung(at)zukunftsrat.de wird gebe­ten. Den Zugangs­link erhal­ten Sie kurz vor der Ver­an­stal­tung per E‑Mail zuge­sandt.
Die Ver­an­stal­tung fin­det statt in Koope­ra­ti­on mit Mehr Demo­kra­tie! und dem Netz­werk Gerech­ter Welthandel.

Wir freu­en uns auf Sie!

Zum The­ma: Der Zukunfts­rat unter­stützt die For­de­rung zum ECT-Ausstieg


Neu­wahl: Koor­di­nie­rungs­kreis und Sprecher*innen des Koordinierungskreises

Der Zukunfts­rat Ham­burg hat tur­nus­ge­mäß die Spre­che­rin­nen und Spre­cher des Koor­di­nie­rungs­krei­ses gewählt. Frank Schier (Schier­Rie­ger GbR) und Son­ja Ewald (Orga-Team der Wan­del­wo­che) wur­den ein­stim­mig im Amt bestätigt.

Auch unser Koor­di­nie­rungs­kreis wur­de neu gewählt. Wir freu­en uns über die zusätz­li­che und tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung von Andrea Ban­de­low (Ham­burg muss Han­deln), Mar­tin Gru­n­ert (Öko­markt Ver­­­brau­cher- und Agrar­be­ra­tung), Tes­sa Hil­ler­mann (Lan­de­frau­en­rat Ham­burg), Annett Nack (NACK Büro­ein­rich­tun­gen), Mal­te Sie­gert (NABU Ham­burg) und Klaus Wicher (Sozi­al­ver­band Deutsch­land, Lan­des­ver­band Hamburg)

Son­ja Ewald und Frank Schier bedan­ken sich beim Koor­di­nie­rungs­kreis des Zukunfts­ra­tes Ham­burg für Ihre Wie­der­wahl zur Spre­che­rin und Sprecher.

Um den gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen die­ser Zeit ent­ge­gen­zu­tre­ten — dem Kli­ma­wan­del, dem Ver­lust an Bio­di­ver­si­tät und immer grö­ßer wer­den­den sozia­len Ungleich­hei­ten — braucht auch Ham­burg umge­hend eine sozi­al-öko­­­lo­­gi­­sche Trans­for­ma­ti­on. Die­se wol­len wir gemein­sam mit unse­ren mehr als 100 Mit­glie­dern vor­an­brin­gen.

Son­ja Ewald:„Ich freue mich beson­ders dar­über, dass unser Koor­di­nie­rungs­kreis in den letz­ten Jah­ren durch neue Akti­ve an Kom­pe­tenz und Ein­satz­be­reit­schaft hin­zu­ge­won­nen hat. Mei­nen Fokus rich­te ich daher auch im kom­men­den Jahr auf die inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und die Mode­ra­ti­on unse­rer Sit­zun­gen.

Frank Schier: „In mei­ner neu­en Amts­zeit als Spre­cher möch­te ich wei­ter die zivil­ge­sell­schaft­li­che Ver­net­zung in unse­rer Stadt vor­an­brin­gen. Mit unse­rem viel­fäl­ti­gen Hin­ter­grund an Mitglieder:innen ist es uns mög­lich, über ver­schie­de­ne Akti­ons­for­men u.a. mit der Poli­tik in einen kri­ti­schen Dia­log zu gehen und von die­ser ein schnel­les Umden­ken und Han­deln ein­zu­for­dern. Wir als Zukunfts­rat haben die Visi­on eines trans­for­mier­ten Ham­burgs: sozi­al, öko­lo­gisch und gerecht!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu unse­rem Koor­di­nie­rungs­kreis fin­den Sie unter die­sem Link.


Nach­le­se: 9. Ham­bur­ger Ratschlag

Der 9. Ham­bur­ger Rat­schlag, ein Koope­ra­ti­ons­bünd­nis von 24 Ham­bur­ger
Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen zur Umset­zung der UN-Agen­­da 2030, hat am 23. April 2021 bera­ten und stellt eini­ge For­de­run­gen an den Ham­bur­ger Senat. Mehr erfah­ren…


Von unse­ren Mitgliedern

For­schungs­pro­jekt Kli­ma­freund­li­ches Lokstedt

Wie kann Kli­ma­schutz mit der Lebens­qua­li­tät vor Ort ver­bun­den wer­den? Wie kön­nen nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­for­men geför­dert und öffent­li­che Räu­me jen­seits des Autos neu gedacht wer­den? Gro­ße Fra­gen für unse­re zukünf­ti­gen Städ­te, denen das vom BMBF geför­der­te For­schungs­pro­jekt Kli­ma­freund­li­ches Lok­stedt im Ham­bur­ger Stadt­teil Lok­stedt nach­geht. Die Uni­ver­si­tät Ham­burg, das Bezirks­amt Eims­büt­tel und das Bür­ger­haus Lok­stedt e. V. arbei­ten dabei zusam­men mit Praxispartner:innen und den Bewohner:innen vor Ort.

Auf der Pro­jekt­sei­te www​.ham​burg​.de/​k​l​i​m​a​l​o​k​s​t​edt fin­den Sie mehr Infos, was trotz der Pan­de­mie bereits umge­setzt wird (For­schung via Zoom, Pro­­jekt-Pod­­cast Lok­sted­ter Kli­ma­ge­sprä­che, und vie­les mehr) und was für die kom­men­den andert­halb Jah­re noch geplant ist.

Kon­takt per Mail: lokstedt.wiso(at)uni-hamburg.de


Sozi­al­ver­band Deutsch­land, Lan­des­ver­band Ham­burg: Lan­des­frau­en­aus­schuss sucht Verstärkung

Lust auf mehr Betei­li­gung von Frau­en? Genervt davon, dass Poli­tik oft die Belan­ge von Frau­en ver­gisst? Moti­viert, dass sich für Frau­en in Ham­burg etwas ändert? Dann freu­en wir uns dar­auf, von Ihnen zu hören!

Für den Lan­des­frau­en­aus­schuss des Sozi­al­ver­ban­des Deutsch­land (SoVD) e.V., Lan­des­ver­band Ham­burg, suchen wir poli­tisch inter­es­sier­te Frau­en, die sich für Frau­en in Ham­burg ein­set­zen wol­len und einen Blick für Fra­gen der Gerech­tig­keit haben.

Kon­kret suchen wir Frau­en, die Lust, Zeit und Inter­es­se haben, auf Grund­la­ge unse­rer SoVD-Sat­­zung im Team des Lan­des­frau­en­aus­schus­ses mit­zu­ar­bei­ten und sich für mehr Teil­ha­be und Chan­cen­gleich­heit stark zu machen.

Wün­schens­wert wäre, wenn Sie Fol­gen­des mitbringen:

  • Zeit und Inter­es­se, sich poli­tisch zu betätigen
  • Bereit­schaft zur Teil­nah­me an den Sit­zun­gen des Landesfrauenausschusses
  • Elan und Eigen­in­itia­ti­ve bei der Unter­stüt­zung der poli­ti­schen Arbeit

Gesucht wer­den Frauen:

  • mit und ohne Erfah­rung in der Gremienarbeit
  • die den Umgang mit den digi­ta­len Medi­en nicht scheuen
  • die kei­ne Scheu haben in der Öffent­lich­keit zu spre­chen oder zu dis­ku­tie­ren (oder hier hin­ein­wach­sen wollen)
  • die Freu­de dar­an haben, sich mit poli­ti­schen The­men auseinanderzusetzen
  • die Lust haben, Kon­takt mit den Orts- und Kreis­frau­en­spre­che­rin­nen des SoVD Ham­burg zu halten

Vor Coro­na fan­den die Tref­fen des Lan­des­frau­en­aus­schus­ses jeden 3. Don­ners­tag im Monat um 18.00 Uhr in der SoVD-Lan­­des­­ge­­schäfts­­s­tel­­le in Barm­bek statt. Wir hof­fen, dass wir uns auch bald wie­der per­sön­lich tref­fen können.

Je nach The­ma wer­den Refe­ren­tin­nen ein­ge­la­den oder auch Vor-Ort-Ter­­mi­­ne gemacht, z.B. in Bera­tungs­stel­len, im Hos­pi­ze etc. Die Tätig­keit im Lan­des­frau­en­aus­schuss ist ehren­amt­lich, eine Mit­glied­schaft im SoVD ist wün­schens­wert, aber nicht verpflichtend.

Kon­takt:
Susan­ne Lang­ha­gel
Lan­des­frau­en­spre­che­rin SoVD Ham­burg
E‑Mail: susanne.​langhagel@​sovd-​hh.​de
040 / 611 607–35 Mehr erfah­ren...


Ham­bur­ger Kli­ma­schutz­stif­tung: Geschäfts­füh­rung gesucht

Die Ham­bur­ger Kli­ma­schutz­stif­tung sucht zum 1. April 2022 eine*n Geschäftsführer*in (m/w/d)

Die Stif­tung betreibt das eta­blier­te Bil­dungs­zen­trum Gut Karls­hö­he im Nord­os­ten von Ham­burg und ist dar­über hin­aus Trä­ge­rin ver­schie­de­ner Kli­­ma­­schutz-Bil­­dungs­­­pro­­jek­­te für Schu­len. Die Stif­tung ist eben­falls Trä­ge­rin des „#moin­zu­kunft – Ham­bur­ger Kli­ma­fonds“ zur finan­zi­el­len Unter­stüt­zung von Kli­ma­schutz­pro­jek­ten gemein­nüt­zi­ger Orga­ni­sa­tio­nen in Ham­burg. Zur Ausschreibung…


Die Elb­tisch­ler: Neue Website

Die Elb­tisch­ler haben eine neue Web­site und freu­en sich über einen Besuch auf die​-elb​tisch​ler​.de


Ham­burg

Der Zukunfts­rat ist unter­stützt die

Volks­in­itia­ti­ve gegen Rüstungstransporte

In der Han­se­stadt Ham­burg leben Men­schen aus nahe­zu 200 Län­dern. Über den Hafen gehen Waren aus allen Tei­len der Welt ein und aus. Doch wer­den hier nicht nur zivi­le Güter ver­schifft, son­dern auch Waf­fen, Muni­ti­on und Kriegs­ge­rät. Wir fin­den, dass sowohl Pro­duk­ti­on als auch Han­del aus­schließ­lich fried­li­chen Zie­len die­nen darf. (…)

Inter­na­tio­na­li­tät, Frie­den und Völ­ker­ver­stän­di­gung sind Wer­te, die Ham­burg als Kon­se­quenz aus Faschis­mus und zwei Welt­krie­gen in die Ver­fas­sung über­nom­men hat. Doch in und um Ham­burg pro­du­zie­ren momen­tan mehr als 93 Unter­neh­men Rüs­tungs­gü­ter. Über den Hafen wer­den pro Jahr 1.000 Con­tai­ner mit Muni­ti­on ver­schifft. Das sind drei Con­tai­ner pro Tag – dazu kom­men noch Waf­fen, Pan­zer­wa­gen, Pan­zer, Rake­ten­wer­fer und Kriegs­schif­fe. Trans­por­tiert wird zum Bei­spiel nach Mexi­ko, Bra­si­li­en oder Kolum­bi­en – in Län­der, in denen die Men­schen­rech­te mit Füßen getre­ten wer­den. Auch nach Sau­­di-Ara­­bi­en und in die Tür­kei, die damit unter ande­rem im Jemen, in Syri­en und gegen die Kurd:innen Krieg füh­ren. Allein im ers­ten Quar­tal 2020 wur­den trotz der Covid-19-Pan­­de­­mie Pan­zer­kampf­wa­gen und Kriegs­schif­fe im Wert von 200 Mil­lio­nen Euro exportiert.

Auch der Export von Klein­waf­fen, den Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen des 21. Jahr­hun­derts, ist in den letz­ten Jah­ren mas­siv gestie­gen. Im Jahr 2017 wur­den aus Ham­burg Pis­to­len und Sturm­ge­weh­re im Wert von 500.000 Euro ver­schifft – 2018 für fünf Mil­lio­nen und 2019 für mehr als 13 Mil­lio­nen Euro! Und die­ser rasan­te Auf­stieg hält an. (…)

Die­ses Geschäft mit dem Tod wol­len wir unter­bin­den. Gemein­sam sen­den wir aus Ham­burg das Signal: Stoppt die Rüstungsexporte!

Infor­ma­tio­nen zu den Ver­an­stal­tun­gen fin­den Sie unter www​.zivi​ler​-hafen​.de.


Grü­nes Licht für Fair Trade Stadt Kampagne

Ham­burg setzt ein wich­ti­ges Zei­chen für mehr glo­ba­le Gerech­tig­keit. Ges­tern hat die Ham­bur­gi­sche Bür­ger­schaft den gemein­sa­men Antrag von GRÜ­NEN und SPD zur Finan­zie­rung der Fair­Trade Stadt Kam­pa­gne ver­ab­schie­det. Unter dem Motto„Hamburgs Zukunft zu allen Zei­ten klug, sozi­al und nach­hal­tig gestal­ten“ soll der Fai­re Han­del in Ham­burg gestärkt wer­den. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Fair Trade Stadt Hamburg


Wir­Markt Hamburg

Ein Team schafft einen trans­pa­ren­ten und demo­kra­ti­schen Super­markt, der Konsument*innen ermög­licht mit­zu­ge­stal­ten: den Wir­Markt — in Ham­burg! Und dafür braucht das Team nur 100 Mit­glie­der, um star­ten zu kön­nen und den ers­ten Laden Anfang 2022 öff­nen zu kön­nen. Außer­dem sucht es Men­schen, die bereits jetzt aktiv unter­stüt­zen und das Pro­jekt gemein­sam auf­bau­en und vor­an brin­gen. Mehr erfah­ren…

Quel­len: Start­next, WirMarkt


Tau­schi­k­lot­te Altona

Die Tausch­K­li­MOT­TE ist ein Kli­ma­schutz­pro­jekt und betreibt den Tausch­la­den in der Mis­sun­de­stra­ße 50 in Alto­na. Auf­grund der Coro­­na-Situa­­ti­on kann man dort aktu­ell per Click & Coll­ect tau­schen, d.h. als angemeldete/r Nutzer*in kann man online Din­ge reser­vie­ren und bestel­len und dann aus dem Tausch­la­den abho­len. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Tauschiklotte


Über den Tellerrand

Der Free Soft­ware Award 2021 geht an CiviCRM

Der CiviCRM hat (als eine.r von drei Preisträger.innen) den Free Soft­ware Award 2021 von der Free Soft­ware Foun­da­ti­on (FSF) bekom­men. CiviCRM ist eine Freie Soft­ware, die es vie­len NGOs welt­weit ermög­licht, ein pro­fes­sio­nel­les Kon­takt­ma­nage­ment zu betrei­ben und dabei nicht an pro­prie­tä­re Soft­ware gebun­den zu sein. Und ganz beson­ders freu­en wir uns, weil wir schon dabei waren, als CiviCRM noch in den Kin­der­schu­hen gesteckt hat: Digi­tal­cou­ra­ge gehör­te näm­lich zu den ers­ten Orga­ni­sa­tio­nen in Deutsch­land, die mit CiviCRM gear­bei­tet haben. Und wir haben damals den gemein­nüt­zi­gen Ver­ein Soft­ware für Enga­gier­te e.V. (https://​sfe​-ev​.org) gegrün­det, wo wir gemein­sam mit ande­ren „Enga­gier­ten” die Wei­ter­ent­wick­lung und die Ver­brei­tung von CiviCRM in Deutsch­land vor­an­trei­ben. Hier ver­linkt…

Quel­le: Digi­tal­cou­ra­ge e.V.


Wür­feln für den Kohleausstieg

Der auf­schluss­reichs­te Satz kam von Staats­se­kre­tär Tho­mas Bareiß (CDU): „Nun las­sen Sie uns doch nach vor­ne gucken“, sag­te er am Frei­tag­abend im Bun­des­tag. Bareiß muss­te für das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um in einer Aktu­el­len Stun­de die frag­wür­di­ge Berech­nung der Ent­schä­di­gun­gen für die Braun­koh­le­kon­zer­ne ver­tei­di­gen: Die Bun­des­re­gie­rung hat­te im ver­gan­ge­nen Jahr beschlos­sen, RWE und Leag 4,35 Mil­li­ar­den Euro für den Koh­le­aus­stieg bis 2038 zu zah­len. „Der Aus­stieg muss­te ein­ver­nehm­lich mit den Koh­le­kon­zer­nen statt­fin­den,“ sag­te Bareiß. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Correctiv


Fri­days for Future: Sie wis­sen, wo er wohnt

Vor zwei Jah­ren grün­de­te Jakob Spring­feld in Zwi­ckau eine Fri­­days-for-Future-Orts­­grup­­pe. Damals ahn­te er nicht: Wer hier fürs Kli­ma kämpft, wird auch von Nazis bedroht. Mehr erfah­ren…

Quel­le: zett/Die Zeit


Spar­gel: Under­­co­­ver-Recher­che zeigt nied­ri­ge Löh­ne und Intransparenz

Net­to­löh­ne von sechs Euro pro Stun­de, bar auf die Hand: Buzzfeeds Under­­co­­ver-Recher­chen legen Aus­beu­tung bei Spar­gel­kö­nig Thier­mann nahe. Ein Arbeits­recht­ler sieht „star­ke Indi­zi­en“, dass der Betrieb den Min­dest­lohn nicht ein­hält. Die­ser demen­tiert die Vor­wür­fe. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Buzzfeed


Wie die Stadt Ams­ter­dam auf den Donut baut 

Mit­ten in der Coro­na­kri­se ver­kün­det die Stadt Ams­ter­dam, dass sie mit­hil­fe des „Donut-Modells“ eine sozia­le Kreis­lauf­wirt­schaft gestal­ten möch­te. Die Stadt­rä­tin für räum­li­che Ent­wick­lung hat ehr­gei­zi­ge Plä­ne. Ein Besuch im „Vier­tel der Zukunft“. Mehr erfah­ren…

Quel­le: enorm Magazin


Frau­en und Mobi­li­tät in den Städ­ten: „Es fehlt die weib­li­che Perspektive“

Die Mobi­li­tät von Frau­en unter­schei­det sich deut­lich von der der Män­ner. Da sie häu­fi­ger als Män­ner mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln oder zu Fuß unter­wegs sind, gibt es ande­re Her­aus­for­de­run­gen für sie als in der Fami­li­en­kut­sche. Ines Kaw­­gan-Kagan und Frie­da Bell­mann vom Netz­werk Women in Mobi­li­ty for­dern im RND-Inter­­view frau­en­ge­rech­te Ver­kehrs­struk­tu­ren. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Redak­ti­ons­netz­werk Deutschland


Immer mehr Pes­ti­zi­de in den Wäldern

Der Ein­satz von Pes­ti­zi­den in deut­schen Staats­wäl­dern ist laut Pan­ora­­ma-Recher­chen mas­siv gestie­gen. Das Umwelt­bun­des­amt sieht das mit Sor­ge, denn die Fol­gen für Popu­la­tio­nen gefähr­de­ter Wald­in­sek­ten und für Vögel sind unklar. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Tagesschau


Was Schad­stof­fe mit uns machen

Das Blei im Ben­zin ist schon lan­ge ver­bo­ten, aber immer noch zir­ku­liert so viel des Schwer­me­talls in unse­rem Blut, dass Kin­der in der Fol­ge etwas weni­ger intel­li­gent sind. Krebs und Unfrucht­bar­keit hier­zu­lan­de sind eben­falls dem Blei im Blut als einer von sehr vie­len Ursa­chen anzu­las­ten. Das ist nicht strit­tig, son­dern schlicht Stand der For­schung (sie­he vor­aus­ge­gan­ge­nes Kapi­tel). Blei ist ein Fremd­stoff unter Zig­tau­sen­den, bei dem die Risi­ken ver­gleichs­wei­se gut bekannt sind.

Natür­lich inter­es­siert uns vor allem, ob unse­re eige­ne Gesund­heit unter Fremd­stof­fen lei­det. Sel­ten wird die­se Fra­ge jedoch in einen gro­ßen Kon­text gesetzt, näm­lich, was eine zuneh­men­de Belas­tung ins­ge­samt für das Fort­be­stehen der Mensch­heit bedeu­tet. Ob es der Queck­sil­ber­ge­halt am Nord­pol ist, die Belas­tung des Was­ser­haus­hal­tes mit Süß­stof­fen und Anti­bio­ti­ka oder des mensch­li­chen Blu­tes mit per­fluo­rier­ten Che­mi­ka­li­en – sehr, sehr vie­le Stof­fe spiel­ten vor mehr als zwei­hun­dert Jah­ren kei­ne Rol­le, weil sie noch nicht erfun­den waren. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Riffreporter


Erwär­mung könn­te schon bald 1,5‑Grad-Schwelle erreichen

Fach­leu­te rech­nen in den nächs­ten Jah­ren mit neu­en Tem­pe­ra­tur­re­kor­den. Die Wahr­schein­lich­keit, dass die glo­ba­le Erwär­mung bis 2025 1,5 Grad gegen­über der vor­in­dus­tri­el­len Zeit erreicht, lie­ge bei 40 Prozent.

Die­ses oder eines der kom­men­den vier Jah­re könn­te nach einer Pro­gno­se der Welt­wet­ter­or­ga­ni­sa­ti­on (WMO) den Rekord bei der glo­ba­len Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur bre­chen. Die Wahr­schein­lich­keit dafür lie­ge bei 90 Pro­zent, berich­tet die Uno-Orga­­ni­­sa­­ti­on in Genf unter Beru­fung auf Ana­ly­sen des bri­ti­schen Wet­ter­diens­tes Met Office. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Spie­gel online


Publi­ka­tio­nen und Studien

Bür­ger­rä­te sind bundesligareif

Mit dem Instru­ment des Bür­ger­ra­tes las­sen sich auch Fra­gen von bun­des­po­li­ti­scher Bedeu­tung in einem dis­kur­si­ven For­mat mit Bür­ge­rin­nen und Bür­gern erör­tern und Lösungs­vor­schlä­ge erar­bei­ten. Das ist die Kern­aus­sa­ge einer Aus­wer­tung des Bür­ger­ra­tes „Deutsch­lands Rol­le in der Welt“ durch die Bundestagsverwaltung. (…)

Aus ihrer Beob­ach­tung hat die Bun­des­tags­ver­wal­tung die Erkennt­nis gewon­nen, dass die Bür­­ger­rat-Teil­­neh­­men­­den „eine hohe Moti­va­ti­on und Bereit­schaft ent­wi­ckeln, sich auch in anspruchs­vol­le Fra­ge­stel­lun­gen ein­zu­ar­bei­ten und damit die eige­ne Ana­­ly­­se-und Ent­schei­dungs­fä­hig­keit ein­zu­brin­gen“. Den Abge­ord­ne­ten stün­den damit für die wei­te­ren par­la­men­ta­ri­schen Bera­tun­gen inhalt­li­che Emp­feh­lun­gen zur Ver­fü­gung, die in einem sowohl kon­­­sens- als auch fach­lich ori­en­tier­ten Dis­kurs zustan­de gekom­men sei­en. Mehr erfah­ren…

Mehr zum The­ma: Brin­gen Bür­ger­rä­te mehr Nach­hal­tig­keit in die Politik?

Quel­len: Bür­ger­rat, Bun­des­tags­ver­wal­tung, Enga­ge­ment Global


Rah­men­be­din­gun­gen und Maß­nah­men für eine nach­hal­ti­ge und kli­ma­neu­tra­le Wasserstoffwirtschaft

Die Natio­na­le Was­ser­stoff­stra­te­gie der Bun­des­re­gie­rung hat zen­tra­le Fra­gen unbe­ant­wor­tet gelas­sen und ist sowohl für die Ein­hal­tung des Pari­ser Kli­ma­ab­kom­mens als auch der neu­en deut­schen Kli­ma­zie­le zu wenig ambi­tio­niert. In die­sem Posi­ti­ons­pa­pier macht die Kli­­ma-Alli­anz Deutsch­land deut­lich, wel­che Rah­men­be­din­gun­gen und Maß­nah­men für eine nach­hal­ti­ge und kli­ma­neu­tra­le Was­ser­stoff­wirt­schaft nötig sind. Mehr erfah­ren… // Zum Papier…

Quel­le: Klimaallianz


Ter­mi­ne

Woche der Umwelt 2021

10.–12. Juni 2021, online

Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­­ter Stein­mei­er und die Deut­sche Bun­des­stif­tung Umwelt (DBU) laden herz­lich ein zur digi­ta­len Woche der Umwelt. Unter dem Mot­to „So geht Zukunft!“ erwar­ten Sie am 10. und 11. Juni 2021 span­nen­de Dis­kus­sio­nen und ein attrak­ti­ves Fach­pro­gramm zu wich­ti­gen Zukunfts­fra­gen. Aus­stel­len­de aus Wirt­schaft und Tech­nik, For­schung und Wis­sen­schaft und aus der Zivil­ge­sell­schaft prä­sen­tie­ren online ihre inno­va­ti­ven Lösun­gen für die Zukunft. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Deut­sche Bun­des­stif­tung Umwelt


Wo ent­schei­det sich das Kli­ma? Kli­ma­po­li­tik zwi­schen Poli­tik, Wis­sen­schaft und Aktivismus

15. Juni 2021, 19 Uhr, online

Die Kli­ma­po­li­tik wird in die­sem Jahr im Zen­trum des Bun­des­tags­wahl­kampfs ste­hen. Die zur Wahl antre­ten­den Volksvertreter:innen möch­ten erneut oder zum ers­ten Mal in den deut­schen Bun­des­tag ein­zie­hen, um die Poli­tik zu gestal­ten. Doch wie wird die Kli­ma­po­li­tik im Bun­des­tag ver­han­delt? Inwie­weit kön­nen sei­ne Abge­ord­ne­ten über­haupt den nöti­gen Ein­fluss neh­men, um eine umwelt­ge­rech­te Poli­tik ein­zu­lei­ten oder zu ver­fol­gen? Bestimmt die Poli­tik den kli­ma­po­li­ti­schen Weg oder ist der Ein­fluss der Wirt­schaft und eini­ger Lob­by­grup­pen über­mäch­tig? Sind es die Aktivist:innen, die den Fort­schritt ein­lei­ten und vor­an­brin­gen? Haben wir aus der Coro­­na-Pan­­de­­mie gelernt und hören auf die Wis­sen­schaft oder wird sie in Kli­ma­fra­gen wie­der ande­ren Inter­es­sen unter­ge­ord­net? Kurz: Wo wird über unser Kli­ma ent­schie­den? Und von wem?

Dar­über diskutieren:

  • Katha­ri­na Beck, Kan­di­da­tin von Bünd­nis 90/Die Grü­nen zum Deut­schen Bun­des­tag für Hamburg
  • Lui­sa Neu­bau­er, Akti­vis­tin Fri­days for Future
  • Nina Scheer, MdB SPD und Mit­glied im Bun­des­tags­aus­schuss für Umwelt, Natur­schutz und nuklea­re Sicherheit
  • Ernst-Ulrich von Weiz­sä­cker, Wis­sen­schaft­ler, ehe­ma­li­ger MdB und Ko-Prä­­si­­dent des Club of Rome

Mode­ra­ti­on: Kath­rin Schmid, Jour­na­lis­tin NDR

Zur Anmel­dung…

Quel­le: BUND Hamburg


Ver­wur­zelt im Wider­stand – Über Koh­le­ab­bau und den Kampf für Gerechtigkeit

Do, 17.06.2021, 16:30–20:00

Soli­da­risch Han­deln Ler­nen, gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­der Workshop

Der glo­ba­le Kampf um Kli­ma­ge­rech­tig­keit spitzt sich zu. Doch obwohl welt­weit Mil­lio­nen Men­schen für eine gerech­te­re Zukunft pro­tes­tie­ren, fra­gen wir uns immer wie­der: Wie kön­nen wir gewin­nen? Am Bei­spiel Braun­koh­le wol­len wir gemein­sam ver­ste­hen, was sozia­le Bewe­gun­gen aus­macht, wie sie die Welt ver­än­dern kön­nen – und wel­che Rol­le wir dabei spie­len wol­len. Mit­hil­fe der fas­zi­nie­ren­den Gra­fi­ken des Wim­mel­bilds „Ver­wur­zelt im Wider­stand“ ent­de­cken wir Geschich­ten des Koh­le­ab­baus im Rhein­land, der sozi­al-öko­­­lo­­gi­­schen Fol­gen und des glo­ba­len Wider­stand gegen die­se Zerstörung.

Das 5×2,50 Meter gro­ße Gra­fik­ban­ner des Comic­zeich­ners Oli­ver Schei­b­ler und der Grup­pe ausgeCO2hlt baut auf den oft unge­hör­ten Stim­men der am stärks­ten betrof­fe­nen Gemein­schaf­ten auf und erzählt auf ein­drück­li­che Wei­se von der Macht von Gras­wur­zel­be­we­gun­gen für sozia­len Wan­del. Durch zahl­rei­che kur­ze Geschich­ten, O‑Töne, Video­clips und im gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Dia­log lernt ihr dabei viel über geleb­te Kli­ma­ge­rech­tig­keit, Akti­ons­for­men und wir­kungs­vol­les Enga­ge­ment. Mehr erfah­ren…

Quel­le: W3

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