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Rei­che stär­ker in die Pflicht nehmen

Posted on 7 Juli um 10:39 Uhr

Die Bür­ger­de­bat­te „Gerech­te Steu­ern & Finan­zen“ stellt ihre Emp­feh­lun­gen an die Poli­tik vor

Nach zwei inten­si­ven Wochen­en­den haben die 40 aus­ge­los­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus ganz Deutsch­land am Sonn­tag, den 29. Juni 2025 in Erfurt ihre Emp­feh­lun­gen für eine gerech­te­re Steu­er- und Finanz­po­li­tik vorgestellt.

Sie for­dern unter anderem:

  • eine ein­ma­li­ge Abga­be von 10 Pro­zent auf gro­ße, liqui­de Ver­mö­gen – gestreckt über zehn Jahre
  • eine Erb­schaft­steu­er, die frü­her greift bei gro­ßen Ver­mö­gen und Unternehmensanteilen
  • die Abschaf­fung der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung zuguns­ten einer ein­heit­li­chen, soli­da­ri­schen Lösung
  • die Ein­be­zie­hung von Beam­ten in die gesetz­li­che Rentenversicherung
  • steu­er­freie Ren­ten bis zu 1.500 Euro im Monat
  • stär­ke­re Maß­nah­men gegen Steu­er­ver­mei­dung, inklu­si­ve der Ver­öf­fent­li­chung von Betrugsfällen
  • eine ver­bind­li­che Mit­be­stim­mung der Bevöl­ke­rung bei gro­ßen staat­li­chen Aus­ga­ben – etwa durch Volks­ent­schei­de oder Bürgerräte

Alle Emp­feh­lun­gen und Erläu­te­run­gen ste­hen auf der Projekt-Website

Wäh­rend der Debat­te erhiel­ten die Teil­neh­men­den wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Input, dis­ku­tier­ten in Klein­grup­pen, hol­ten sich Feed­back von Fach­leu­ten und ran­gen um trag­fä­hi­ge Kom­pro­mis­se. Ihre eige­ne Lebens­er­fah­rung und ihr indi­vi­du­el­les Gerech­tig­keits­emp­fin­den präg­ten die Gesprä­che. Vie­le ver­än­der­ten im Lau­fe der Tage ihre Sicht­wei­sen. Typi­sche gesell­schaft­li­che Lager – etwa zwi­schen Leis­tungs­prin­zip und Soli­da­ri­tät – wur­den nicht repro­du­ziert, son­dern durch gemein­sa­me Ver­stän­di­gung überwunden.

In den kom­men­den Wochen wer­den die Teil­neh­men­den ihre Emp­feh­lun­gen mit Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­kern dis­ku­tie­ren – in Ber­lin und in ihren jewei­li­gen Wahlkreisen.

Die Bür­ger­de­bat­te ist Teil eines drei­pha­si­gen Pro­zes­ses: Im Früh­jahr nah­men bereits rund 18.000 Men­schen an einer offe­nen Online-Betei­li­gung teil und reich­ten ihre Ideen ein. Ihre Vor­schlä­ge wur­den sys­te­ma­tisch aus­ge­wer­tet und flos­sen in die Vor­be­rei­tung der Prä­senz­de­bat­te ein. Nun folgt die öffent­li­che Dis­kus­si­on über die fina­len Emp­feh­lun­gen – mit dem Ziel, die Stim­me der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im demo­kra­ti­schen Mei­nungs­bil­dungs­pro­zess zu stärken.

Orga­ni­siert wur­de die Bür­ger­de­bat­te von Mehr Demo­kra­tie in Zusam­men­ar­beit mit dem Netz­werk Steu­er­ge­rech­tig­keit und dem Bund der Steu­er­zah­ler. Die inhalt­li­che Beglei­tung kam von Fach­leu­ten unter ande­rem des Deut­schen Insti­tuts für Wirt­schafts­for­schung (DIW Ber­lin) und des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW Köln).

Finan­ziert wur­de das Pro­jekt durch die die Robert-Bosch-Stif­tung, die Schöpf­lin Stif­tung, die GLS Treu­hand sowie durch zahl­rei­che Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer im Crowd­fun­ding. Ein herz­li­cher Dank gilt allen, die durch ihre Spen­de die­se Form der Bür­ger­be­tei­li­gung ermög­licht haben.

Die Teil­neh­men­den wur­den per Los und Quo­ten­ver­fah­ren aus­ge­wählt – nach Geschlecht, Bil­dung, Regi­on, Alter und Par­tei­prä­fe­renz. Sie reprä­sen­tie­ren einen Quer­schnitt der Bevöl­ke­rung: von der Schü­le­rin bis zum pen­sio­nier­ten Poli­zis­ten, vom Ver­wal­tungs­be­am­ten bis zur Erzie­he­rin. Das Alters­spek­trum reicht von 16 bis 78 Jahren.

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