Ham­burg, 14. Okto­ber 2021

Lie­be Leser*innen,

auch nach der Bun­des­tags­wahl, die lei­der kei­ne Kli­ma­wahl gewor­den ist, bleibt es span­nend in punc­to Kli­ma­kri­se, vor allem mit Blick auf die aktu­el­le Welt­na­tur­schutz­kon­fe­renz in Kun­ming und die bevor­ste­hen­de Uno-Kli­­ma­­kon­­­fe­­renz COP26 in Glas­gow. Neben aktu­el­len Mel­dun­gen über den dra­ma­ti­schen Zustand der Erde gibt es auch eine Men­ge pos­ti­ver Nach­rich­ten, etwa die For­de­run­gen der Groß­kon­zer­ne an die neue Regie­rung nach ver­bind­li­chem Kli­ma­schutz, die Ein­füh­rung einer glo­ba­le Min­dest­steu­er, dem Pakt zu nied­ri­ge­rem Methan­aus­stoß oder die Aner­ken­nung des Rech­tes auf sau­be­re Umwelt als Men­schen­recht. Dazu haben wir inter­es­san­te Stu­di­en aus dem Nach­hal­tig­keits­be­reich her­aus­ge­sucht und geben Infor­ma­tio­nen über Ver­an­stal­tun­gen und Bür­ger­be­fra­gun­gen, an denen Sie sich aktiv für ein nach­hal­ti­ges Ham­burg betei­li­gen können.

Wir wün­schen ange­neh­me Lese­stun­den,
Ihr Zukunftsrat-Team


Unse­re Kategorien

In eige­ner Sache

Von unse­ren Mitgliedern

Ham­burg

Über den Tellerrand

Publi­ka­tio­nen und Studien

Inter­­net-Tipps

Peti­tio­nen

Aus­schrei­bun­gen und Wettbewerbe

Ter­mi­ne


In eige­ner Sache

Ein­la­dung zum 10. Ham­bur­ger Rat­schlag zur Umset­zung der UN-Agen­­da 2030 für nach­hal­ti­ge Entwicklung 

Frei­tag, 12. 11. 2021, von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr, via Zoom. Mode­ra­ti­on: Dr. Anke Butscher.

Gemein­sam mit der Zivil­ge­sell­schaft will der Ham­bur­ger Rat­schlag For­de­run­gen mit Bezug auf sys­te­mi­sche Wirt­schafts­ent­wick­lungs­fra­gen, öko­lo­gi­sche Zukunft und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung in vier Arbeits­grup­pen dis­ku­tie­ren und For­de­run­gen an den Ham­bur­ger Senat erar­bei­ten. Vier Arbeits­grup­pen wer­den nach den Inputs im Ple­num zu Wachs­tum und wie wei­ter mit unse­rem Wirt­schafts­sys­tem und Sozia­le Stadt­ent­wick­lung arbeiten:

AG 1: Wachstum

AG 2: Sozi­al­öko­lo­gi­sche Transformation

AG 3: Sozia­le Stadtentwicklung

AG 4: Dasein­s­­vor- und ‑für­sor­ge in der Stadtentwicklung.

Den Link zur Anmel­dung und wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.


Ham­bur­ger Zukunfts­ma­ni­fest in Leich­ter Spra­che verfügbar

Ab sofort kann unser Ham­bur­ger Zukunfts­ma­ni­fest auch in Leich­ter Spra­che gele­sen und her­un­ter­ge­la­den wer­den. Bei der Über­set­zung von Tex­ten in Leich­te Spra­che wer­den die Ori­gi­nal­tex­te gemäß den Regeln für leich­te Spra­che umfor­mu­liert und ermög­li­chen so das Ver­ständ­nis schwie­ri­ger Tex­te oder abs­trak­ter Sach­ver­hal­te für Men­schen, die aus unter­schied­li­chen Grün­den über eine gerin­ge Kom­pe­tenz in der deut­schen Spra­che ver­fü­gen. Die Leich­te Spra­che schafft Vorraus­set­zun­gen für gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be und stellt eine wich­ti­ge Form der sprach­li­chen Bar­rie­re­frei­heit dar. Das Zukunfts­ma­ni­fest im Ori­gi­nal und in leich­ter Spra­che fin­den Sie hier.


Von unse­ren Mitgliedern

Die Luft­rein­hal­te­po­li­tik des Ham­bur­ger Senats ist gescheitert

Der BUND Ham­burg erreicht ein Urteil mit bun­des­wei­ter Bedeu­tung zur Luft­rein­hal­tung in Ham­burg. Er for­der­te die Umwelt­be­hör­de (BUKEA) auf, unver­züg­lich einen neu­en Luft­rein­hal­te­plan für die Han­se­stadt vor­zu­le­gen. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt wies die Revi­si­on der Umwelt­be­hör­de zurück. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land e.V., Lan­des­ver­band Hamburg


Ham­burg

Kli­ma­re­port Ham­burg erschienen

Umwelt­se­na­tor Ker­stan hat zusam­men mit dem Deut­schen Wet­ter­dienst einen Kli­ma­re­port für Ham­burg vor­ge­stellt. Der Kli­ma­wan­del ist längst bei uns ange­kom­men, die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur ist bereits um 1,7 Grad gestie­gen und liegt damit schon heu­te über dem Pari­ser Kli­ma­ziel von 1,5 Grad. Umwelt­se­na­tor Jens Ker­stan fass­te die Lage als “dra­ma­tisch” zusam­men. Kli­ma­fol­gen sei­en nicht mehr zu ver­mei­den. “Wir kön­nen nur noch ent­schei­den, mit wel­cher Wucht uns das Gan­ze tref­fen wird”, erklär­te Ker­stan. Lesen Sie hier wei­ter. Hier fin­den Sie den Bericht direkt zum Download:

Quel­le: Behör­de für Umwelt, Kli­ma, Ener­gie und Agrarwirtschaft


Digi­ta­le Bür­ger­be­tei­li­gung: Wie sieht der Hafen von mor­gen aus? 

Bis zum 10. Novem­ber kön­nen unter hafen2040​.ham​burg Ideen, Anre­gun­gen und Vor­schlä­ge ein­ge­bracht und die Zukunft des Ham­bur­ger Hafens mit­ge­stal­tet wer­den. „Der Hafen geht uns alle etwas an. Ich freue mich daher sehr, dass wir im Zuge der aktu­el­len Hafen­ent­wick­lungs­pla­nung erst­mals auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in den Pro­zess mit ein­bin­den“ – sagt Wirt­schafts­se­na­tor West­ha­ge­mann zum Start der digi­ta­len Bürgerbeteiligung.

Quel­le: Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty AöR


Ham­­burg-Nord setzt Segel auf Klimakurs! 

Der Bezirk Ham­­burg-Nord sam­melt Vor­schlä­ge für sein Kli­ma­schutz­kon­zept. Vom 29. Sep­tem­ber bis zum 7. Novem­ber 2021 kön­nen Sie Ihre Wün­sche, Ideen und Kom­men­ta­re zur kli­ma­freund­li­chen Ent­wick­lung des Bezirks ein­brin­gen! Betei­li­gen Sie sich hier mit Vor­schlä­gen oder Likes.

Quel­le: Bezirks­amt Hamburg-Nord 


Was kann der Kli­ma­bei­rat in Ham­burg bewirken?

Der Kli­ma­bei­rat, bestehend aus Expert*innen aus ver­schie­de­nen wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­pli­nen, berät den Senat zukünf­tig als unab­hän­gi­ges Gre­mi­um bei der Umset­zung des Ham­bur­gi­schen Kli­ma­schutz­ge­set­zes und des Ham­bur­ger Kli­ma­plans. Die Vor­sit­zen­de Prof. Danie­la Jacob erklärt, wie die Arbeit aus­se­hen wird. Sehen Sie hier den Bericht.

Quel­le: Nord­deut­scher Rundfunk


Über den Tellerrand

24 Län­der tre­ten Pakt zu nied­ri­ge­rem Methan­aus­stoß bei 

Deutsch­land und 23 ande­re Staa­ten haben sich ver­pflich­tet, Methan­emis­sio­nen bis 2030 um min­des­tens 30 Pro­zent gegen­über 2020 zu sen­ken. Offi­zi­ell soll der Pakt bei der UN-Kli­­ma­­kon­­­fe­­renz COP26 in Glas­gow Ende des Monats unter­schrie­ben wer­den, dies teil­ten die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on und das US-Außen­­mi­­nis­­te­ri­um mit. Laut einer gemein­sa­men Erklä­rung der USA und der EU wür­de eine erfolg­rei­che Umset­zung des Abkom­mens die Erd­er­wär­mung bis 2050 um min­des­tens 0,2 Grad Cel­si­us redu­zie­ren. Die Treib­haus­wir­kung von Methan ist deut­lich stär­ker als die von Koh­len­stoff­di­oxid. Lesen Sie hier den gan­zen Artikel.

Quel­le: ZEIT ONLINE GmbH


Koh­le­ex­pan­si­on ist nicht gestoppt

Fast die Hälf­te aller Unter­neh­men welt­weit in der Koh­le­indus­trie haben Expan­si­ons­plä­ne. Die­se Daten fin­det man in der letz­ten Woche ver­öf­fent­lich­ten “Glo­bal Coal Exit List” der Umwelt­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on urge­wald. Sie wur­de in Zusam­men­ar­beit mit 40 wei­te­ren NGOs erstellt. “Noch immer sind neue Koh­le­för­der­pro­jek­te mit über 1800 Mil­lio­nen Ton­nen jähr­li­cher Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät in der Pipe­line”, heißt es in der Ana­ly­se. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: urge­wald e.V.


Erwei­te­rung der deut­schen Bahn­in­fra­struk­tur um 9,6 km in den letz­ten bei­den Jahren 

Das geht aus einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung (19÷32486) auf eine Klei­ne Anfra­ge der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen (19÷32023) her­vor. In den kom­men­den Jah­ren wird laut Regie­rung auch die Zahl der Stre­cken­ki­lo­me­ter auf­grund von Neu­bau­maß­nah­men stark stei­gen, „da dann die im BVWP 2030 und dem Kon­zept Deutsch­land­takt dar­ge­stell­ten Plan­fäl­le umge­setzt sind“. Die geplan­ten Neu­bau­vor­ha­ben sei­en im Inves­ti­ti­ons­rah­men­plan 2017 bis 2023 aufgeführt.

Quel­le: FAI­Re­co­no­mics News­let­ter KW41/21


Wohin mit dem Elektroschrott?

Egal ob Wasch­ma­schi­ne, Fern­se­her, Han­dy oder Fern­be­die­nung – alle Elek­tro­alt­ge­rä­te kön­nen Sie umwelt­scho­nend ent­sor­gen und kos­ten­los an Ihrem Wert­stoff­hof abge­ben. Auch der Han­del nimmt alte Gerä­te kos­ten­los zurück. Denn das Recy­cling der Roh­stof­fe, die in den Gerä­ten ste­cken, schont Umwelt und Kli­ma. Der “Inter­na­tio­nal E‑Waste Day” macht am 14. Okto­ber 2021 auf die rich­ti­ge Ent­sor­gung auf­merk­sam. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Umweltbundesamt


EU-Kom­­mis­­si­on: Mit “Tool­box” gegen die Energiekrise 

Die EU Kom­mis­si­on hat am Mitt­woch, den 13.10. ihre “Tool­box” für die EU-Regie­run­­gen zur Bewäl­ti­gung des der­zei­ti­gen Ener­gie­preis­an­stiegs vor­ge­stellt. Die­se umfasst vor allem kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men, die die EU-Län­­der anwen­den kön­nen, ohne gegen die euro­päi­schen Wett­be­werbs­re­geln zu ver­sto­ßen. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: euronews


Die Kin­der von heu­te wer­den mehr Extre­me erle­ben als ihre Großeltern 

Die Kin­der von heu­te wer­den viel stär­ker von Kli­ma­ex­tre­men betrof­fen sein als die Erwach­se­nen von heu­te, das zei­gen Forscher*innen in der füh­ren­den wis­sen­schaft­li­chen Zeit­schrift Sci­ence. Es ist die ers­te Ana­ly­se die­ser Art mit Fokus auf Gene­ra­tio­nen, die die alters­ab­hän­gi­ge Gefähr­dung durch Extrem­ereig­nis­se bewer­tet. Lesen sie hier weiter.

Quel­le: Pots­dam Insti­tu­te for Cli­ma­te Impact Rese­arch (PIK) e. V.


Recht auf sau­be­re Umwelt als Men­schen­recht anerkannt

Leben in sau­be­rer Umwelt ist ab sofort ein Men­schen­recht. Dies hat der UN-Men­­schen­­rechts­rat ver­ab­schie­det und dazu erst­mals die Posi­ti­on eines Son­der­be­richt­erstat­ters zum Kli­ma­wan­del geschaf­fen. Lesen sie hier den gan­zen Artikel.

Quel­le: ZEIT ONLINE GmbH


136 Staa­ten eini­gen sich auf glo­ba­le Mindeststeuer

Die glo­ba­le Min­dest­steu­er in Höhe von 15 Pro­zent ist das Herz­stück der Reform. Sie soll ab 2023 gel­ten — und zwar für alle inter­na­tio­nal täti­gen Unter­neh­men mit einem Jah­res­um­satz von mehr als 750 Mil­lio­nen Euro. Kon­zer­ne sol­len dem­nach nicht mehr nur in jenen Län­dern Steu­ern zah­len, in denen sie ihren Sitz haben, son­dern auch dort, wo sie Erträ­ge erwirt­schaf­ten. Lesen Sie hier den Artikel.

Quel­le: Deutschlandfunk


Groß­kon­zer­ne for­dern mehr Klimaschutz

69 deut­sche Groß­kon­zer­ne appel­lie­ren an die künf­ti­ge Bun­des­re­gie­rung, sich mehr für den Kli­ma­schutz ein­zu­set­zen. Sie ver­lan­gen kla­re Vor­ga­ben und ver­läss­li­che Rah­men, wie der Kli­ma­schutz in den kom­men­den Jahr­zehn­ten gestal­tet und vor­an­ge­trie­ben wird. Die betei­lig­ten Unter­neh­men haben dafür sechs zen­tra­le For­de­run­gen an die Poli­tik for­mu­liert. Die neue Regie­rung müs­se dafür sor­gen, dass “Inves­ti­tio­nen, Pro­jek­te sowie Ver­ga­be­kri­te­ri­en der öffent­li­chen Hand sys­te­ma­tisch auf Kli­ma­schutz, Kreis­lauf­wirt­schaft und Nach­hal­tig­keit” aus­ge­rich­tet sei­en. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Deutschlandfunk


Sze­na­rio 2030: Wie wir uns so ernäh­ren kön­nen, dass Kli­ma und Natur sich regenerieren

Wie könn­te eine öko­lo­gi­sche Zukunft in der Land­wirt­schaft aus­se­hen? Lesen Sie hier das uto­pi­sche Sze­na­rio, basie­rend auf Grund­la­ge aktu­el­ler wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnisse.

Quel­le: riffreporter


Zum Nach­schau­en: “Alle­Für­s­Kli­ma” | Kli­ma­streik mit Gre­ta Thun­berg und Lui­sa Neubauer

Wer die groß­ar­ti­gen Reden von Gre­ta Thun­berg und Lui­sa Neu­bau­er beim glo­ba­len Kli­ma­streik am Frei­tag, den 24.09.21, in Ber­lin nicht hören konn­te, kann die­se auf You­tube anschauen.

Quel­le: phoenix


Kino­tipp: “Tage­buch einer Biene” 

Die Doku­men­ta­ti­on gibt fas­zi­nie­ren­de Ein­bli­cke in das Leben der Insek­ten. Regis­seur Den­nis Wells will auch auf die Bedeu­tung der Bie­nen auf­merk­sam machen, die für uns Men­schen lebens­wich­tig sind. Hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie den Trai­ler zum Film.

Quel­le: Nord­deut­scher Rundfunk


TV-Tipp: „Welt­kli­ma­gip­fel — Die gro­ße Her­aus­for­de­rung“: ARTE-Schwer­­punkt zur UN-Kli­­ma­­kon­­­fe­­renz in Glasgow

ARTE wid­met der anste­hen­den UN-Kli­­ma­­kon­­­fe­­renz einen umfang­rei­chen Schwer­punkt mit zwei The­men­aben­den, der ein­wö­chi­gen Repor­ta­ge­rei­he ARTE Re: und zahl­rei­chen Doku­men­ta­tio­nen und Repor­ta­gen in der Media­thek. Hier fin­den Sie die Infor­ma­tio­nen und Ter­mi­ne der Sendungen.

Quel­le: ARTE


Publi­ka­tio­nen und Studien

Was jetzt zu tun ist: Emp­feh­lun­gen für eine öko­lo­gi­sche Transformation

Der Sach­ver­stän­di­gen­rat für Umwelt­fra­gen gibt anhand von vier zen­tra­len Trans­for­ma­ti­ons­fel­dern Impul­se für die bevor­ste­hen­den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Sach­ver­stän­di­gen­rat für Umweltfragen


Die Milch-Lob­­by

Kuh­milch ist ein Mas­sen­pro­dukt, des­sen ver­steck­te Umwelt­kos­ten sich auf 7 bis 11 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr in Deutsch­land belau­fen. Das berech­ne­te COR­REC­TIV aus den Ergeb­nis­sen einer noch nicht ver­öf­fent­lich­ten Stu­die des Umwelt­bun­des­am­tes. Lesen Sie hier die gan­ze Studie.

Quel­le: COR­REC­TIV – Recher­chen für die Gesell­schaft gemein­nüt­zi­ge GmbH


Abschluss­be­richt: dena-Lei­t­s­tu­­die Auf­bruch Klimaneutralität

Der Abschluss­be­richt der dena-Lei­t­s­tu­­die Auf­bruch Kli­ma­neu­tra­li­tät iden­ti­fi­ziert ent­schei­den­de Hand­lungs­fel­der und Lösungs­an­sät­ze, um bis 2045 in Deutsch­land Kli­ma­neu­tra­li­tät zu errei­chen. Für die Sek­to­ren Gebäu­de, Ver­kehr, Indus­trie, Ener­gie sowie Land­wirt­schaft und LULUCF (Land­nut­zung, Land­nut­zungs­än­de­rung und Forst­wirt­schaft) bie­tet die dena-Lei­t­s­tu­­die kon­kre­te Lösungs­an­sät­ze und CO2-Reduk­­ti­ons­p­fa­­de. Lesen Sie hier mehr zur dena-Leitstudie.

Quel­le: Deut­sche Ener­­gie-Agen­­tur GmbH (dena)


Neun Luft­qua­li­täts­leit­li­ni­en der Weltgesundheitsorganisation

Im Sep­tem­ber stell­te die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) ihre neu­en glo­bal gül­ti­gen Luft­qua­li­täts­leit­li­ni­en vor und hat ihre Emp­feh­lun­gen für Luft­schad­stoff­grenz­wer­te deut­lich ver­schärft. In die Ablei­tung der ⁠WHO⁠-Richtwerte flie­ßen aktu­el­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se zu den gesund­heit­li­chen Wir­kun­gen von Luft­schad­stof­fen ein. Es wer­den Emp­feh­lun­gen für Richt­wer­te gege­ben mit dem Ziel die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung zu schüt­zen. Die Luft­qua­li­täts­leit­li­ni­en der WHO bil­den eine wesent­li­che Grund­la­ge für die bevor­ste­hen­de Über­ar­bei­tung der EU-weit gül­ti­gen Grenz- und Ziel­wer­te durch die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Umweltbundesamt


Feh­len­de Diver­si­ät in der Klimaforschung

Die Ver­öf­fent­li­chung von For­schungs­er­geb­nis­sen in ange­se­he­nen Fach­zeit­schrif­ten wie Natu­re oder Sci­ence ist für Akademiker*innen ein essen­ti­el­ler Bestand­teil ihrer Kar­rie­re. Laut einer neu­en Stu­die sind Frau­en und der glo­ba­le Süden in der Kli­ma­for­schung stark unter­re­prä­sen­tiert. Damit wer­den wich­ti­ge Sicht­wei­sen igno­riert, so der Autor der Stu­die. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: BBC 


EU-Bericht zum Zustand der Meere

Der aktu­el­le Bericht des Erd­be­ob­ach­tungs­pro­gramms der EU, Coper­ni­cus, zeich­net ein düs­te­res Bild vom Zustand der Mee­re. 150 Wis­sen­schaft­ler zei­gen in dem jähr­lich erschei­nen­den Report im Auf­trag der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, wie schnell sich die Ozea­ne durch den Ein­griff des Men­schen ver­än­dern. Den Welt­mee­ren geht es dem­nach immer schlech­ter. Die schlimms­ten Fol­gen: die Ozea­ne hei­zen sich auf, der Mee­res­spie­gel steigt und das ark­ti­sche Eis geht dra­ma­tisch zurück. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Coper­ni­cus Mari­ne Ser­vice (CMEMS) 


Com­pu­ter und Inter­net min­des­tens so kli­ma­schäd­lich wie Flugverkehr

Das Inter­net oder Com­pu­ter haben min­des­tens einen gleich­gro­ßen oder sogar einen grö­ße­ren CO2-Abdruck als der gesam­te Flug­ver­kehr welt­weit. Zu die­sem Ergeb­nis kom­men meh­re­re For­schen­de, die nicht nur ermit­telt haben, wie viel CO2 durch den Betrieb von Com­pu­tern und Inter­net frei­ge­setzt wer­den, son­dern auch wie hoch der Koh­­len­­stoff-Aus­­­stoß bei der För­de­rung von Roh­stof­fen, der Pro­duk­ti­on und der Ver­schrot­tung der Gerä­te ist. Lesen sie hier den Arti­kel.

Quel­le: Stern


Ana­ly­se zu CO2-Emis­­sio­­nen seit 1850

Nur weni­ge Län­der sind für einen Groß­teil der CO2-Emis­­sio­­nen seit 1850 ver­ant­wort­lich. Zu die­sem Schluss kommt eine neue Ana­ly­se des Kli­ma­por­tals Car­bon Brief. Die Ana­ly­se zeigt auch wie ungleich die Emis­sio­nen ver­teilt sind. In den Indus­trie­län­dern USA, Russ­land, Deutsch­land, Groß­bri­tan­ni­en, Japan und Kana­da leben nur 10 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung, auf deren Kon­to aber 39 Pro­zent der Emis­sio­nen gehen. Hier fin­den sie die Studie.

Quel­le: Car­bon Brief 


Deutsch­land auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät 2045: Sze­na­ri­en und Pfa­de im Modellvergleich

Die Stu­die zeigt drin­gen­den poli­ti­schen Hand­lungs­be­darf beim Kli­ma­schutz. Bis Deutsch­land kli­ma­neu­tral ist, müs­se noch sehr viel pas­sie­ren, “Die Kli­­ma­­schutz-Zie­­le für 2030 und 2045 sind extrem her­aus­for­dernd und kön­nen nur mit mas­si­ven Inves­ti­tio­nen, zusätz­li­chen poli­ti­schen Maß­nah­men und Infra­struk­tur­auf­bau in allen Sek­to­ren erreicht wer­den.” Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: Mer­ca­tor Rese­arch Insti­tu­te on Glo­bal Com­mons and Cli­ma­te Chan­ge (MCC) gGmbH


Inter­­net-Tipps

Tipps zum nach­hal­ti­gen Smartphone-Kauf

Was muss ich beach­ten, wenn ich beim Smar­t­­pho­ne-Kauf eine beson­ders öko­lo­gisch nach­hal­ti­ge Wahl tref­fen möch­te? Mehr dazu erfah­ren Inter­es­sier­te im White­pa­per des Mobil­funk­an­bie­ters WEtell „Nach­hal­ti­ge Smart­phones”. Lesen Sie hier weiter.

Quel­le: WEtell GmbH


Han­d­a­b­­druck-Test

Ergän­zend zum bekann­ten öko­lo­gi­schen Fuß­a­b­­druck-Test gibt es jetzt auch einen Han­d­a­b­­druck-Test. Der Fuss­ab­druck bie­tet eine gute Ori­en­tie­rung für ein nach­hal­ti­ges Leben. Aber was pas­siert, wenn nach­hal­ti­ge Optio­nen kom­pli­ziert, teu­er oder gar nicht ver­füg­bar sind oder nur ein Teil der Gesell­schaft sich über­haupt aktiv um einen fai­ren Fuß­ab­druck bemüht? Hier kommt der Hand­ab­druck ins Spiel. Han­d­a­b­­druck-Aktio­­nen ver­än­dern die Rah­men­be­din­gun­gen so, dass nach­hal­ti­ges Ver­hal­ten leich­ter, nahe­lie­gen­der, preis­wer­ter oder zum Stan­dard wird. Wäh­rend man beim Fuß­ab­druck nur sei­ne per­sön­li­che Umwelt­bi­lanz ver­bes­sert, beein­flusst eine Han­d­a­b­­druck-Akti­on die Situa­ti­on für meh­re­re Men­schen. Alle Infor­ma­tio­nen fin­den sie hier.

Quel­le: Brot für die Welt 


Peti­tio­nen

Kli­­ma­­ge­­rech­­ti­g­keits-Kam­­pa­­g­ne vom Envi­ron­men­tal Jus­ti­ce Foun­da­ti­on Deutsch­land via Twitter

Der Zukunfts­rat ist eine von 31 Orga­ni­sa­tio­nen, die den gemein­sa­men Hand­lungs­auf­ruf vor 4 Wochen unter­zeich­net haben. Die aktu­el­le Pha­se der Regie­rungs­bil­dung wird genutzt, sich gezielt an die neu gewähl­ten Mit­glie­der des Bun­des­tags zu rich­ten und sie auf­zu­for­dern, dafür zu sor­gen, dass Deutsch­land eine effek­ti­ve und gerech­te Poli­tik zur Ein­hal­tung des 1,5‑Grad-Ziels umsetzt. Per Klick kön­nen vor­ge­fer­tig­te Bei­trä­ge ganz ein­fach auf dem eige­nen Twi­t­­ter-Pro­­fil ver­öf­fent­licht wer­den. Hel­fen Sie mit, gemein­sam Druck auf unse­re gewähl­ten Vertreter*innen aus­zu­üben. Hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie die Textbausteine.

Quel­le: EJF Deutschland


Aus­schrei­bun­gen und Wettbewerbe

„Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis 2022

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft hat die Bewer­bungs­pha­se für den „Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis 2022 gestar­tet. Zum sieb­ten Mal zeich­net das Minis­te­ri­um mit dem Preis her­aus­ra­gen­de und inno­va­ti­ve Pro­jek­te aus. Sie sol­len sich erfolg­reich dafür ein­set­zen, die Redu­zie­rung der Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung in Deutsch­land vor­an­zu­brin­gen und Lebens­mit­tel­wert­schät­zung zu för­dern. Mit­ma­chen kön­nen Pro­jek­te aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te in den fünf Kate­go­rien Land­wirt­schaft und Pro­duk­ti­on, Han­del, Gas­tro­no­mie, Gesell­schaft und Bil­dung sowie Digi­ta­li­sie­rung. Die Dead­line für die Bewer­bung läuft bis zum 10. Novem­ber 2021. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sie hier.

Quel­le: Bun­des­an­stalt für Land­wirt­schaft und Ernährung 


Ter­mi­ne

Bran­chen­aus­tausch zum Lie­fer­ket­ten­ge­setz – Nächs­te Schrit­te für Hamburg

20.10.2021, von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr über Zoom

Das Nach­hal­tig­keits­fo­rum Ham­burg ver­an­stal­tet einen Bran­chen­aus­tausch, um fol­gen­de Fra­gen zu dis­ku­tie­ren: Wel­chen Her­aus­for­de­run­gen steht die Ham­bur­ger Wirt­schaft bei der Umset­zung des Lie­fer­ket­ten­ge­set­zes gegen­über? Wel­che Lücken lässt das Gesetz offen? Wel­che Ziel­kon­flik­te gibt es und wie kön­nen die­se über­wun­den wer­den? Was beinhal­tet der euro­päi­sche Vor­schlag? Die Dis­kus­si­on kon­zen­triert sich auf die für Ham­burg rele­van­tes­ten Bran­chen, wie Lebens­mit­tel, Che­mie und Tex­til. Hier kön­nen Sie sich anmelden.


Online-Dis­­kus­­si­ons­­ver­­an­stal­­tung: Mit dem Ham­bur­ger Hafen in eine nach­hal­ti­ge Zukunft 

28.10.2021, von 17.00 Uhr bis 20:30 Uhr über Zoom

Die Umwelt­ver­bän­de BUND, NABU, Ret­tet die Elbe und WWF laden ein zur Online-Dis­­kus­­si­ons­­ver­­an­stal­­tung Mit dem Ham­bur­ger Hafen in eine nach­hal­ti­ge Zukunft”. Hier kön­nen sie sich anmelden.


Fünf Unternehmer*innen der Zukunft- Unter­neh­mens­ar­beit im Umbruch — für eine gemein­­wohl-ori­en­­tier­­te Wirtschaft

29.10.2021, um 19:00 Uhr im Muse­um der Arbeit

Sei­en Sie dabei, wenn fünf Ham­bur­ger Unternehmer*innen für ihr Enga­ge­ment mit dem Tes­tat der Gemein­­wohl-Öko­­­no­­mie aus­ge­zeich­net wer­den. In inter­ak­ti­ver Form wer­den sie Rede und Ant­wort ste­hen, was bereits gut gelingt und wo noch Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le lie­gen. Und las­sen Sie sich inspi­rie­ren für die Trans­for­ma­ti­on in Ihrem eige­nen Unter­neh­men. Hier kön­nen sie sich anmelden.


Cli­mathon Ger­ma­ny 2021 (online)

29. — 30.10.2021, von Fr. 14:30 Uhr — Sa 18:30 Uhr

Der Cli­mathon ist ein Ideen-Mara­­thon für städ­ti­sche Kli­ma­in­no­va­tio­nen und fin­det als jähr­li­ches stä­d­­te-basier­­tes Pro­gramm welt­weit in über 56 Län­dern und 145 Städ­ten statt. Er bringt unter­schied­li­che Akteur*innen zusam­men, um gemein­sam kon­kre­te Lösun­gen für mehr Kli­ma­schutz und Kli­ma­ge­rech­tig­keit zu ent­wi­ckeln. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los und offen für jede*n, der/die aktiv an Kli­­ma-Her­aus­­for­­de­run­­gen tüf­teln möch­te. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sie hier.

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