8. Okto­ber 2020

Lie­be Lese­rin­nen und Leser,

der Herbst bringt vie­le wich­ti­ge The­men mich sich. Unter ande­rem geht es nun dar­um, eine schlag­kräf­ti­ge Kli­ma­po­li­tik für die Stadt Ham­burg ein­zu­for­dern. Dafür spre­chen wir uns in unse­rem Kli­­ma-Appell aus. Außer­dem wird die EU neu über die Agrar-Sub­­­ven­­tio­­nen ent­schei­den und Umwelt­schüt­zer ban­gen die­ser Tage um den Dan­nen­hö­fer Wald. Links zu die­sen und vie­len wei­te­ren The­men fin­den Sie im Rundbrief.

wir wün­schen ange­neh­me und span­nen­de Lese­stun­den,
Ihr Zukunftsrat-Team

PS: Falls Ihr Mail­pro­gramm den Rund­brief nicht kor­rekt dar­stellt, kön­nen Sie ihn unter die­sem Link direkt im Inter­net­brow­ser lesen.


Unse­re Kategorien

  1. In eige­ner Sache
  2. Von unse­ren Mitgliedern
  3. Ham­burg
  4. Über den Tellerrand
  5. Publi­ka­tio­nen und Studien
  6. Inter­­net-Tipps
  7. Peti­tio­nen
  8. Aus­schrei­bun­gen und Wettbewerbe
  9. Ter­mi­ne

In eige­ner Sache

66. Rats­tref­fen -Wie geht es wei­ter mit der Bür­ger­be­tei­li­gung in Hamburg?

am Diens­tag, den 20. Okto­ber 2020, von 1820 Uhr, online Ver­an­stal­tung
Ein­tritt frei. Anmel­dung erfor­der­lich: bis zum 19. Okto­ber unter anmeldung(at)zukunftsrat.de

Vor dem Hin­ter­grund tief­grei­fen­der gesell­schaft­li­cher, glo­ba­ler Kri­sen und Umbrü­chen, wie z.B. Kli­ma­wan­del, Coro­­na-Kri­­se, unge­zü­gel­te Finanz­märk­te, sowie man­geln­der sozia­ler Per­spek­ti­ven ist die Erar­bei­tung lang­fris­ti­ger, nach­hal­ti­ger Zukunfts­kon­zep­te von exis­ten­zi­el­ler Bedeu­tung für Gesell­schaft und Demo­kra­tie – auch in Hamburg.

Neben Kon­zep­ten zur Lösung kri­sen­haf­ter Ent­wick­lun­gen gewin­nen Bürger*innenengagement und Akti­vi­tä­ten zivil­ge­sell­schaft­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen an Wich­tig­keit. Von zen­tra­ler Bedeu­tung ist eine lang­fris­ti­ge Gesamt­stra­te­gie zukunfts­fä­hi­ger Lösungs­we­ge — bei sys­te­ma­ti­scher Ein­bin­dung zivil­ge­sell­schaft­li­cher Kom­pe­tenz. Wir müs­sen einen neu­ar­ti­gen, struk­tu­rier­ten Dia­log zwi­schen Bür­ger­schaft, Senat und Zivil­ge­sell­schaft fin­den, der sowohl die Erar­bei­tung und Umset­zung von nach­hal­ti­gen Zukunfts­ent­wür­fen als auch von reprä­sen­ta­ti­ve­ren Bür­ger­be­tei­li­gungs­for­men umfasst.
Über mög­li­che For­men der Bürger*innenbeteiligungen dis­ku­tie­ren wir mit den Referent*innen

  • Dr. Ute Scheub (Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin, Journalistin)
  • Dr. Jochen Men­zel (Jurist, ehe­ma­li­ger Spre­cher des Zukunfts­ra­tes Hamburg).

Mode­ra­ti­on: Dr. Ulf Skir­ke, Zukunfts­rat Ham­burg, und Hele­na Pel­to­nen, Mehr Demo­kra­tie Ham­burg und Zukunfts­rat Hamburg

Hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den geplan­ten Inhal­ten.
In Koope­ra­ti­on mit Mehr Demo­kra­tie Hamburg


67. Rats­tref­fen: Kli­ma­schutz – Ist das 1,5‑Grad-Ziel doch noch erreichbar?

am Mon­tag 26. Okto­ber 2020, 2021:30 Uhr, Rudolf Stei­ner Haus, Mit­tel­weg 1112, 20148 Ham­burg. Ein­tritt frei. Anmel­dung erfor­der­lich: bis zum 23.10. an anmeldung(at)zukunftsrat.de

Der Son­der­be­richt des Welt­kli­ma­rats (IPCC) von 2018 hat deut­lich gemacht, dass die Welt mit ihren bis­he­ri­gen Maß­nah­men eher auf über 3 Grad zusteu­ert und die drin­gen­de Emp­feh­lung aus­ge­spro­chen, alles zu tun, um unter 1,5 Grad zu blei­ben. Stu­di­en und unzu­sam­men­hän­gen­de Maß­nah­men ori­en­tier­ten sich am 2‑Grad-Ziel und an Redu­zie­rung der Treib­haus­gas­emis­sio­nen um 80–95 % bis 2050. Aber eine Gesamt­über­sicht für das Pari­ser Kli­ma­ziel gab es nicht.

Ein von Hent­schel gelei­te­tes Pro­jekt hat nun in einer Syn­the­se aus über 300 wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en deut­scher und inter­na­tio­na­ler Insti­tu­te die­se Lücke gefüllt und demons­triert Vari­an­ten, wie Deutsch­land das 1,5‑Grad-Ziel zumin­dest annä­hernd noch errei­chen kann.
Wel­che Wei­chen­stel­lun­gen sind nötig in Sek­to­ren wie Ener­gie, Ver­kehr oder Land­wirt­schaft? Was bedeu­tet es für unse­ren All­tag? Wie lösen wir den Wider­spruch auf zwi­schen Kli­ma­schutz und All­tags­in­ter­es­sen, zwi­schen öko­lo­gisch und wirt­schaft­lich Sinn­vol­lem, zwi­schen Not­wen­di­gem und Gewohntem?

Referent*innen:

  • Dr. Karl-Mar­­tin Hent­schel, Mathe­ma­ti­ker, Infor­ma­ti­ker, Vor­stand Mehr Demo­kra­tie e.V. und Pro­jekt­lei­ter Hand­buch Klimaschutz
  • Prof. Dr. Ani­ta Engels, Pro­fes­sur für Sozio­lo­gie, ins­be­son­de­re Glo­ba­li­sie­rung und Umwelt und Gesell­schaft sowie Co-Spre­che­rin des Exzel­lenz­clus­ters Cli­ma­te, Cli­ma­tic Chan­ge and Socie­ty der Uni­ver­si­tät Hamburg

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf­grund der Hygie­ne­auf­la­gen begrenzt.
Das Hygie­ne­kon­zept des Rudolf Stei­ner Hau­ses fin­den Sie hier. Inter­es­sier­te kön­nen die ver­öf­fent­lich­te Stu­die „Hand­buch Kli­ma­schutz“ erwer­ben (20€). Mehr erfahren…


8. Ham­bur­ger Rat­schlag für nach­hal­ti­ge Entwicklung

am Frei­tag, 13.11., 13–16 Uhr, digi­tal
Anmel­dung erfor­der­lich: bis zum 11.11. unter die­sem Link

Mit der Agen­da 2030 der Ver­ein­ten Natio­nen hat sich die Welt­ge­mein­schaft 2015 auf 17 Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung geei­nigt. Sie sind uni­ver­sell gül­tig und neh­men Staa­ten, Kom­mu­nen, Zivil­ge­sell­schaft und jede ein­zel­ne Per­son in die Ver­ant­wor­tung. Auch Ham­burg setzt die Agen­da 2030 um. Mit der Senats­druck­sa­che 21/9700 macht sich die Stadt Ham­burg auf den Weg zu öko­lo­gi­scher, sozia­ler und wirt­schaft­li­cher Nach­hal­tig­keit. Die COVID-19-Pan­­de­­mie hat jedoch gezeigt, wie angreif­bar eine Ent­wick­lung des „immer höher, immer schnel­ler, immer wei­ter“ ist.

Gemein­sam mit der Zivil­ge­sell­schaft will der Ham­bur­ger Rat­schlag For­de­run­gen mit Bezug zu nach­hal­ti­gem Kon­sum, öffent­li­cher Beschaf­fung und nach­hal­ti­ger Wirt­schafts­po­li­tik ent­wi­ckeln. Inter­views, Impuls­vor­trä­ge und Dis­kus­sio­nen geben Ein­bli­cke in die The­ma­ti­ken. In drei Arbeits­grup­pen wer­den anschlie­ßend For­de­run­gen an die Ham­bur­ger Bür­ger­schaft zur Umset­zung erar­bei­tet. Zum ach­ten Ham­bur­ger Rat­schlag laden 20 Ham­bur­ger NRO ein, stell­ver­tre­tend ver­ant­wort­lich dafür der BUND, Marie-Schlei-Ver­­ein, SID Ham­burg – Gesell­schaft für inter­na­tio­na­le Ent­wick­lung, die W3_Werkstatt für inter­na­tio­na­le Kul­tur und Poli­tik e.V. und der Zukunfts­rat Ham­burg. Mehr erfah­ren…


Ham­bur­ger Kli­­ma-Appell von 44 Orga­ni­sa­tio­nen: Kei­ne Zeit mehr ver­lie­ren – Kli­ma­schutz in Ham­burg ent­schlos­sen umsetzen!

Die Warn­zei­chen sind unüber­seh­bar und wer­den Tag für Tag bestür­zen­der: Mas­si­ve Wald­brän­de auf meh­re­ren Kon­ti­nen­ten gleich­zei­tig sind Pro­dukt des Kli­ma­wan­dels und hei­zen die­sen noch wei­ter an. In Deutsch­land haben wir gera­de einen extre­men Dür­re­som­mer hin­ter uns, und es sieht so aus, als ob dies in naher Zukunft Nor­ma­li­tät wer­den wird. Gleich­zei­tig häu­fen sich die Hiobs­bot­schaf­ten über das abschmel­zen­de Polar­eis und den stei­gen­den Mee­res­spie­gel, der die Küs­ten­re­gio­nen der Welt ein­schließ­lich Nord­deutsch­lands unbe­wohn­bar zu machen droht.

Ham­burg hat sich im letz­ten Jahr ein durch­aus sinn­vol­les Kli­ma­schutz­ge­setz gege­ben und einen Kli­ma­plan auf­ge­stellt, der eine Viel­zahl von Maß­nah­men­vor­schlä­gen zur Reduk­ti­on der Treib­haus­gas­emis­sio­nen und zur Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del beinhal­tet. Die die­sem Kli­ma­plan zugrun­de lie­gen­den Reduk­ti­ons­zie­le sind jedoch noch unzu­rei­chend – sie ste­hen nicht im Ein­klang mit dem Pari­ser 1,5°-Ziel und bedür­fen drin­gend der Überarbeitung.

Unab­hän­gig davon müs­sen wir von Senat und Bür­ger­schaft aber aller­min­des­tens erwar­ten, dass die­ser Kli­ma­plan ohne wei­te­re Ver­zö­ge­rung voll­stän­dig und frist­ge­recht umge­setzt wird. Senat und Bür­ger­schaft ste­hen vor der Ver­ab­schie­dung eines neu­en Haus­halts­plans für die Jah­re 2021 und 2022 sowie einer Finanz­pla­nung, die auch die Jah­re 2023 und 2024 umfasst. Dies ist der Zeit­raum, in dem mit dem Kli­ma­schutz jetzt end­lich ernst gemacht wer­den muss.

Wir ver­ken­nen nicht, dass mit dem Ein­schnitt der Coro­­na-Pan­­de­­mie die Haus­halts­la­ge der Stadt schwie­ri­ger gewor­den ist. Kei­nes­falls dür­fen klei­ner wer­den­de finan­zi­el­le Spiel­räu­me aber zu Las­ten des Kli­ma­schut­zes gehen. Die von Senat und Bür­ger­schaft anläss­lich der Ver­ab­schie­dung des Kli­ma­plans pro­gnos­ti­zier­ten Haus­halts­be­dar­fe von 2 – 3 Mrd. € bis zum Jahr 2030 müs­sen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Mas­si­ve Abstri­che, die offen­bar der­zeit in der rot-grü­­nen Regie­rung ernst­haft dis­ku­tiert wer­den, sind unver­tret­bar und wür­den man­geln­de Ernst­haf­tig­keit zum Aus­druck brin­gen. Es ist mehr als deut­lich gewor­den, dass die Bevöl­ke­rung ent­schlos­se­nes Han­deln zuguns­ten des Kli­ma­schut­zes immer dring­li­cher ein­for­dert. Mehr erfahren…


Von unse­ren Mitgliedern

Regio­na­le Lebens­mit­tel kaufen

„Das Bes­te von hier“ oder „Gutes aus der Hei­mat“ – Regio­na­le Lebens­mit­tel wer­den immer belieb­ter, doch die Wer­bung dafür ist oft unspe­zi­fisch und manch­mal sogar irre­füh­rend. Die Ver­brau­cher­zen­tra­le Ham­burg sagt Ihnen, wor­auf Sie ach­ten soll­ten. Hier ver­linkt…

Quel­le: Ver­brau­cher­zen­tra­le Hamburg­


Ham­burg

Ham­burg Cli­ma­te Challenge

Was kann ich denn machen gegen die Kli­ma­kri­se? Wie kann ich nach­hal­ti­ger leben? Die Cli­ma­te Chall­enge for­dert dich mit klei­nen Auf­ga­ben und Lösungs­an­sät­zen her­aus, die­se Fra­ge selbst zu beant­wor­ten! Die Regio­nal­grup­pe Ham­burg von Crad­le to Crad­le will moti­vie­ren, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren. Nimm die Her­aus­for­de­rung an, die Auf­ga­ben sind alle selbsterklärend!

An der Chall­enge teil­neh­men kannst du über Insta­gram (c2c_hamburg) oder den Mes­sen­ger Tele­gram. Mehr erfah­ren…

Quel­len: Crad­le to Crad­le Hamburg


Neu­es inter­kul­tu­rel­les Fes­ti­val für Hamburg

Ham­burg hat ein neu­es inter­dis­zi­pli­nä­res Kunst- und Kul­tur­fes­ti­val: fluc­to­plas­ma steht für eine diver­se Stadt­ge­sell­schaft und möch­te die Han­se­stadt in ihrer Viel­fäl­tig­keit zei­gen. Die zen­tra­le Fra­ge dabei lau­tet: Wie möch­ten wir in fünf, 20 oder 30 Jah­ren in Ham­burg leben? Mehr erfah­ren…

Quel­le: Stadt­kul­tur HH


Rot-Grün will gegen Boden­spe­ku­la­ti­on vorgehen

Mit Bau­ge­bo­ten und erwei­ter­ten städ­ti­schen Vor­kaufs­rech­ten wol­len SPD und Grü­ne gegen die Spe­ku­la­ti­on mit Bau­land in Ham­burg vor­ge­hen. Die ers­ten Reak­tio­nen auf die Initia­ti­ve fal­len posi­tiv aus. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Hinz und Kunzt


Der neue Ham­bur­ger Gleich­stel­lungs­mo­ni­tor: Vie­le Ungleich­hei­ten zwi­schen Frau­en und Män­nern in Hamburg

Der zwei­te Ham­bur­ger Gleich­stel­lungs­mo­ni­tor lie­fert auch in die­sem Jahr umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen dar­über, wie Frau­en und Män­ner in Ham­burg arbei­ten und leben, wie viel Geld sie ver­die­nen, über wel­chen Bil­dungs­ab­schluss sie ver­fü­gen und in wel­chem Umfang sie Sor­­ge- und Pfle­ge­ar­beit leis­ten. Dafür hat die Behör­de für Wis­sen­schaft, For­schung Gleich­stel­lung und Bezir­ke in Zusam­men­ar­beit mit dem Sta­tis­tik­amt Nord mehr als 60 Indi­ka­to­ren ermit­telt und sie digi­tal auf­be­rei­tet. Dar­un­ter sind Daten zum Ein­kom­men, zum BAföG-Bezug, zur Erwerbs­tä­tig­keit von Müt­tern und Vätern oder zu ambu­lan­ter und sta­tio­nä­rer Pfle­ge. Mehr erfah­ren… // Zum Moni­tor…

Quel­le: Stadt Hamburg


Über den Tellerrand

Cli­ma­te Sto­ry Lab in Ber­lin: “Wir wol­len ver­su­chen, Brü­cken zu schlagen”

In den Ber­li­ner Uni­on-Film-Ate­­liers (BUFA) am Süd­rand des Tem­pel­ho­fer Fel­des fin­det in die­sem Jahr das Cli­ma­te Sto­ry Lab statt — eine Mischung aus Kul­tur­fes­ti­val und Expe­ri­men­tier­werk­statt, ange­dockt an das Human Rights Film Fes­ti­val Ber­lin. kli​ma​fak​ten​.de hat die bei­den Mache­rin­nen inter­viewt. Zum Inter­view…

Quel­le: kli​ma​fak​ten​.de


Ein Wald darf sich allein erholen

2018 und 2019 brann­ten in Bran­den­burg die Kie­fern­fors­te. Nun las­sen Wis­sen­schaft­ler der Natur frei­en Lauf. Sehen sie dort den feu­er­fes­ten Wald der Zukunft wach­sen? Mehr erfah­ren…

Quel­le: Spek­trum der Wissenschaft


Agrar­sub­ven­tio­nen der EU: Beton­brü­cken statt Klimaschutz

Im Okto­ber ent­schei­det die EU über die Agrar­sub­ven­tio­nen der nächs­ten sie­ben Jah­re. Ihre bis­he­ri­ge Kli­­ma-Bilanz ist ver­hee­rend. COR­REC­TIV hat recher­chiert, dass EU-Geld für grü­ne Pro­jek­te etwa in Beton­brü­cken ver­schwin­det und Emp­fän­ger häu­fig über ihre eige­nen Zuschüs­se ent­schei­den. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Correctiv


Die wun­der­ba­re Ret­tung des Tuit Tuit

Durch beherz­tes Han­deln haben Men­schen bereits Dut­zen­de Tier­ar­ten vor dem Aus­ster­ben bewahrt – dar­un­ter die­se Vogel­art auf La Réuni­on. Mehr erfah­ren…

Quel­le: RiffReporter


Fried­hof der Zukunft: Kann man auch nach dem Tod das Kli­ma retten?

Eine Feu­er­be­stat­tung ver­ur­sacht etwa 160 Kilo­gramm Koh­­len­­di­­oxid-Äqui­­va­­len­­te. Natür­lich sol­len und dür­fen Men­schen den letz­ten Weg so bestrei­ten wie sie das möch­ten – doch es gibt kli­ma­freund­li­che Alter­na­ti­ven. Mehr erfah­ren…

Quel­le: enorm Magazin


Publi­ka­tio­nen und Studien

Video-Stre­a­­ming: Art der Daten­über­tra­gung ent­schei­dend für Klimabilanz

Für Video-Stre­a­­ming in HD-Qua­­li­­tät ent­ste­hen je nach Über­tra­gungs­tech­nik unter­schied­lich viel Treib­haus­gas­emis­sio­nen. Der Anteil an den CO2-Emis­­sio­­nen durch die Daten­ver­ar­bei­tung im Rechen­zen­trum ist dabei mit jeweils 1,5 Gramm CO2 pro Stun­de rela­tiv gering. Ent­schei­dend für die Kli­ma­ver­träg­lich­keit von Cloud-Diens­­ten wie Video-Stre­a­­ming ist hin­ge­gen, mit wel­cher Tech­nik die Daten von dort zu den Nut­ze­rin­nen und Nut­zern über­tra­gen wer­den. Dabei kön­nen je nach Art der Daten­über­tra­gung Treib­haus­gas­emis­sio­nen in erheb­li­chem Umfang ein­ge­spart wer­den. Dies zei­gen ers­te For­schungs­er­geb­nis­se im Auf­trag des Umwelt­bun­des­am­tes. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…

Quel­le: Umweltbundesamt


Auch Deutsch­land hat sei­ne Zie­le zum Schutz der leben­di­gen Umwelt gerissen

Ein Blick in den Natio­na­len Bericht zur Bio­di­ver­si­tät zeigt: Die Land­wirt­schaft ist die Haupt­ur­sa­che für das Arten­ster­ben hier­zu­lan­de. Mehr erfah­ren… // Zum Bericht (eng­lisch)

Quel­len: Riff­Re­por­ter, Con­ven­ti­on on Bio­lo­gi­cal Diversity


Öko­lo­gi­sche Bewer­tung von Verkehrsarten

In der umwelt­po­li­ti­schen Dis­kus­si­on sind öko­lo­gi­sche Ver­kehrs­ar­ten­ver­glei­che stark nach­ge­fragt und wer­den für unter­schied­lichs­te Zwe­cke ver­wen­det. Aktu­el­le Umwelt­ver­glei­che oder ‑bilan­zen bau­en in der Regel auf Sta­tus quo-Betrach­­tun­­gen auf und betrach­ten meist nur die Nut­zungs­pha­se und die vor­ge­schal­te­te Ener­gie­be­reit­stel­lung. Für vie­le Fra­ge­stel­lun­gen sind die bis­her vor­lie­gen­den Daten­grund­la­gen und Bewer­tungs­an­sät­ze jedoch nicht aus­rei­chend. Ziel die­ser Stu­die war daher die Aktua­li­sie­rung und Ergän­zung wich­ti­ger Kenn­zah­len und Vor­ge­hens­wei­sen für öko­lo­gi­sche Ver­kehrs­ar­ten­bi­lan­zie­run­gen und ‑ver­glei­che. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…

Quel­le: Umweltbundesamt


Inter­­net-Tipps

Doku­men­ta­ti­on: Vom Glück, anders zu wirtschaften

Mimi hat aus­ge­mis­tet, sich von vie­lem getrennt. Sie besitzt nur noch das Nötigs­te. Damit will sie ein Zei­chen set­zen gegen Kli­ma­wan­del, Res­sour­cen­knapp­heit und Umwelt­zer­stö­rung. (…)
Was Mimi im Klei­nen ver­sucht, kann auch in Gemein­den und gan­zen Städ­ten funk­tio­nie­ren: In der fran­zö­si­schen Gemein­de Ungers­heim initi­iert der enga­gier­te Bür­ger­meis­ter zahl­rei­che Ver­än­de­run­gen. Ungers­heim ist eine “Stadt im Wan­del”, Teil des inter­na­tio­na­len Netz­werks der “Tran­si­ti­on Town”. Öffent­li­che Gebäu­de wer­den wei­test­ge­hend mit rege­ne­ra­ti­ver Ener­gie ver­sorgt, die Gemein­de baut Bio-Gemü­­se an und för­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment der Bür­ger. Denn auch der sozia­le Aus­tausch gehört zu einem bewuss­ten, glück­li­chen Leben dazu. (…)

“plan b” über nach­hal­ti­ge Wirt­schafts­kon­zep­te, die mehr Lebens­qua­li­tät ver­spre­chen. Hier verlinkt…

Quel­le: ZDF


Pod­cast: Plas­tik­müll im Meer

Plas­tik­kü­gel­chen in den Mägen von Fischen, Kunst­stoff­ab­fäl­le im Meer: Das ist seit Jahr­zehn­ten bekannt – ohne dass dage­gen viel unter­nom­men wor­den wäre. War­um hat es so lan­ge gedau­ert, bis das Pro­blem von Poli­tik und Öffent­lich­keit ernst genom­men wur­de? Hier ver­linkt…

Quel­le: Deutsch­land­funk Kultur


Peti­tio­nen

Zukunfts­rat hat unter­zeich­net: Offe­ner Brief zum Bürger:innenrat: “Kli­ma­ge­rech­tig­keit und Wege aus der öko­lo­gi­schen Krise”

Sehr geehr­te Abgeordnete,

vor weni­gen Wochen hat der Ältes­ten­rat des Bun­des­ta­ges einen Bürger:innenrat auf Bun­des­ebe­ne zum The­ma der „Rol­le Deutsch­lands in der Welt“ ange­kün­digt. Wir begrü­ßen die­sen wich­ti­gen Schritt zur Ergän­zung unse­rer reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie durch los­ba­sier­te Bürger:innenbeteiligung. Gleich­zei­tig appel­lie­ren wir an Sie, das enor­me Poten­zi­al des Instru­ments Bürger:innenrat schnellst­mög­lich für unse­re drin­gends­ten und größ­ten gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen ein­zu­set­zen: die Ein­däm­mung der Kli­ma­ka­ta­stro­phe und des öko­lo­gi­schen Kollaps. (…)

Unser Nach­bar­land Frank­reich hat uns vor eini­gen Wochen mit der Con­ven­ti­on Citoy­enne pour le Cli­mat (Bürger:innenrat für das Kli­ma) ein­drück­lich gezeigt, wie ambi­tio­nier­ter Kli­ma­schutz demo­kra­tisch legi­ti­miert wer­den kann. Bürger:innen kön­nen durch­aus gerech­te, fak­ten­ba­sier­te und effek­ti­ve Kli­ma­po­li­tik auf den Weg brin­gen, wenn ihnen die Mög­lich­keit dazu gege­ben wird. Auch Bei­spie­le aus Irland und Groß­bri­tan­ni­en zei­gen, dass die Teil­neh­men­den gelos­ter Bürger:innenräte ihre Ver­ant­wor­tung sehr ernst neh­men und sorg­fäl­tig abge­wo­ge­ne Vor­schlä­ge ent­wi­ckeln. Dabei haben sich die Bürger:innen beim The­ma Kli­ma­schutz für deut­lich ehr­gei­zi­ge­re Maß­nah­men aus­ge­spro­chen, als es die bis­he­ri­ge Poli­tik vor­sah. Es ist daher höchs­te Zeit, dass Bürger:innen auch in Deutsch­land über Wah­len hin­aus in die Gestal­tung unse­rer Zukunft ein­be­zo­gen wer­den. Wir regen an, basie­rend auf dem fran­zö­si­sche Modell des Bürger:innenkonvents einen deut­schen Bürger:innenrat zum The­ma „Kli­ma­ge­rech­tig­keit und Wege aus der öko­lo­gi­schen Kri­se“ zu ent­wi­ckeln. Zum Brief…

Quel­le: Klimarat


Dan­nen­rö­der Wald retten

Der Dan­nen­rö­der Wald soll für den Bau der Auto­bahn 49 fal­len. Der Plan, den gesun­den Wald in zwei Tei­le zu tei­len, hät­te ver­hee­ren­de Fol­gen für das gesam­te Öko­sys­tem. Schi­cken Sie jetzt eine Pro­­test-Mail an die Ver­ant­wort­li­chen, damit der Wald nicht gero­det und der Wei­ter­bau der A49 gestoppt wird. Zur Akti­on…

Quel­le: BUND


E‑Mail-Akti­on: Minis­ter Alt­mai­er, Schluss mit der Blo­cka­de von Men­schen­rech­ten und Umweltschutz!

Ein Gesetz, das Unter­neh­men zur Ach­tung von Men­schen­rech­ten und Umwelt ver­pflich­tet, ist zum Grei­fen nah. Die Minis­ter Heil und Mül­ler sind dafür, nun auch die Kanz­le­rin – eben­so wie immer mehr deut­sche Unter­neh­men. Nur Wirt­schafts­mi­nis­ter Alt­mai­er ver­sucht noch, das Gesetz aus­zu­brem­sen. Machen wir ihm per E‑Mail Dampf! Mehr erfah­ren…

Quel­le: Oxfam


Gegen Dop­pel­stan­dards im Pestizidhandel

Es ist ein scham­lo­ses Geschäft: Deut­sche Che­mie­kon­zer­ne wie Bay­er und BASF expor­tie­ren Pes­ti­zi­de nach Afri­ka, Asi­en und Latein­ame­ri­ka, die so gefähr­lich sind, dass sie in der EU ver­bo­ten sind. Sie nut­zen damit aus, dass die Zulas­sung von Pes­ti­zi­den in Län­dern des glo­ba­len Südens oft weni­ger streng ist als in Euro­pa. Mil­lio­nen Bäue­rIn­nen, Plan­ta­gen­ar­bei­te­rIn­nen und Anwoh­ne­rIn­nen in den Anbau­ge­bie­ten bezah­len das mit ihrer Gesund­heit: Sie erlei­den Pes­ti­zid­ver­gif­tun­gen, lang­fris­ti­ge gesund­heit­li­che Schä­den und chro­ni­sche Erkran­kun­gen wie Krebs. Mehr erfah­ren und Peti­ti­on zeichnen…

Quel­le: Inkota


Aus­schrei­bun­gen und Wettbewerbe

För­der­topf des Jugend­um­welt­rats: För­de­rung von jun­gem Umweltengagement

Anfang 2020 star­tet der Jugend­um­welt­rat als neu­es Gre­mi­um der Bür­ger­Stif­tung Ham­burg. Der Jugend­um­welt­rat ermög­licht es jun­gen Men­schen im Alter zwi­schen 14 und 25 Jah­ren den Kli­­ma- und Umwelt­schutz in Ham­burg aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Die Rats­mit­glie­der kön­nen selbst­be­stimmt über die För­de­rung von Kli­­ma- und Umwelt­­­schutz-Pro­­jek­­ten ent­schei­den, die von jun­gen Men­schen in Ham­burg initi­iert und durch­ge­führt wer­den. Außer­dem kön­nen sie eige­ne Bil­­dungs- und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen sowie Mei­nungs­um­fra­gen zum Kli­­ma- und Umwelt­schutz durchführen.

Mit der Ein­rich­tung des Fonds hat sich die Bür­ger­stif­tung Ham­burg zum Ziel gesetzt, jun­ge Men­schen aus Ham­burg (10 – 25 Jah­re) nied­rig­schwel­lig dar­in zu unter­stüt­zen, ihre eige­nen Pro­jek­te und Ideen zum Umwelt- und Kli­ma­schutz umzu­set­zen. Die maxi­ma­le För­der­sum­me beträgt 3.000 Euro.

Antrags­be­rech­tigt sind sowohl Pro­jek­te von frei­en außer­schu­li­schen Jugend­grup­pen als auch Pro­jek­te, die an der Hoch­schu­le, in der Schu­le oder im Jugend­ver­band ange­sie­delt sind. Wich­tig ist, dass die jun­gen Men­schen sowohl Impuls­ge­ber als auch Durch­füh­rer der Pro­jek­te sind. Antrag­stel­lung bis Mo., 26.10.2020. Mehr erfah­ren…

Quel­len: Bür­ger­stif­tung Ham­burg / Jugendumweltrat


Gemein­schafts­fonds “Ham­bur­ger Spiel­räu­me für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­li­en” für außer­schu­li­sche Pro­jek­te in der Corona-Krise

Die Lebens­si­tua­ti­on vie­ler jun­ger Men­schen hat sich durch die Coro­­na-Kri­­se sehr ver­än­dert, beson­ders sozi­al benach­tei­lig­te Kin­der und Jugend­li­che haben die not­wen­di­gen Maß­nah­men des “phy­si­cal distancing” als belas­tend erlebt. Trotz der schritt­wei­sen Rück­kehr zu einer “neu­en Nor­ma­li­tät” ver­brin­gen vie­le immer noch einen Groß­teil ihrer Zeit zu Hau­se, vie­le Frei­zeit­an­ge­bo­te kön­nen wei­ter­hin nicht oder nur ein­ge­schränkt stattfinden. (…)

Aus die­sem Anlass hat ein Bünd­nis Ham­bur­ger Stif­tun­gen im Juni 2020 den Gemein­schafts­fonds “Ham­bur­ger Spiel­räu­me” ein­ge­rich­tet, der im Zuge der fort­schrei­ten­den Locke­run­gen der Kon­takt­be­schrän­kun­gen einen Bei­trag dazu leis­ten soll, ins­be­son­de­re jun­gen Men­schen aus Ham­bur­ger Quar­tie­ren mit Ent­wick­lungs­be­darf Raum für das Mit­ein­an­der im Krei­se Gleich­alt­ri­ger und posi­ti­ve Impul­se durch frei­es Spiel zu bieten. (…)

Auf­grund des offen­sicht­lich hohen Bedarfs an außer­schu­li­schen Ange­bo­ten haben die betei­lig­ten Stif­tun­gen im Sep­tem­ber 2020 eine zwei­te För­der­run­de beschlos­sen. Mit ins­ge­samt 175.000 Euro sol­len erneut gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne und Orga­ni­sa­tio­nen bei ihrer Kin­­der- und Jugend­ar­beit unter­stützt wer­den. Mehr erfahren…

Quel­le: Bür­ger­stif­tung Hamburg


Ter­mi­ne

Kli­ma­camp Lüneburg

08. bis 11. Okto­ber im Kur­park Lüneburg

Ein Bünd­nis ver­schie­de­ner Lüne­bur­ger Kli­ma­ge­rech­tig­keits­grup­pen wird ein Kli­ma­camp ver­an­stal­ten. Das Camp wird unter dem Mot­to „Glo­bal den­ken – Lokal cam­pen“ statt­fin­den und ein viel­fäl­ti­ges und bun­tes Pro­gramm aus Work­shops, Vor­trä­gen, Musik und Bewe­gung anbieten. (…)

Für die vier Tage sind Work­shops zu ver­schie­dens­ten The­men rund um die Kli­ma­ge­rech­tig­keit geplant: Ener­gie­wen­de, nach­hal­ti­ge Uto­pien, nach­hal­ti­ger Akti­vis­mus, Atom­kraft, Poli­zei­recht und Poli­zei­ge­walt, Degrowth, See­not­ret­tung, Sys­tem­wan­del und vie­le vie­le mehr. Um den Kopf zwi­schen durch wie­der frei zu krie­gen, haben wir für euch einen abwechs­lungs­rei­chen Mix aus Musik von Bands und DJ*nes und sport­li­chen oder krea­ti­ven Ange­bo­ten orga­ni­siert. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Kli­ma­camp Lüneburg

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