Ham­burg, 12. Novem­ber 2020

Lie­be Lese­rin­nen und Leser,

mehr als 90 Anmel­dun­gen für den Ham­bur­ger Rat­schlag am 13.11. haben uns bereits erreicht. Eine hohe Zahl, die zeigt, wie groß das Inter­es­se für ein nach­hal­ti­ges Ham­burg ist. Gut so!

Um Ham­burg, Euro­pa und die Welt geht es auch in unse­ren Link­tipps. Dort fin­den Sie u.a. zwei Tex­te über eine dro­hen­de Ernäh­rungs­kri­se im süd­li­chen Afri­ka und Ana­ly­sen zur EU-Agrar­re­form.
Neben die­sen uner­freu­li­chen The­men gibt es auch Unter­halt­sa­mes zu ent­de­cken, bei­spiels­wei­se den emp­foh­le­ne Film über den Dan­nen­hö­fer Wald. Die Doku­men­ta­ti­on vom NDR eig­net sich gut für lan­ge Aben­de im Lockdown.

Wenn Sie ein The­ma im Rund­brief ver­mis­sen, kön­nen Sie eine Mail mit ihrem Wunsch an pohlmann(at)zukunftsrat.de sen­den. Falls Ihr Mail­pro­gramm den Rund­brief nicht rich­tig dar­stellt, kön­nen Sie ihn unter die­sem Link direkt im Brow­ser lesen.

Wir wün­schen ange­neh­me und span­nen­de Lese­stun­den,
Ihr Zukunftsrat-Team


Kate­go­rien

  1. Wir begrü­ßen unser neu­es Mitglied
  2. In eige­ner Sache
  3. Von unse­ren Mitgliedern
  4. Ham­burg
  5. Über den Tellerrand
  6. Publi­ka­tio­nen und Studien
  7. Inter­­net-Tipps
  8. Peti­tio­nen
  9. Aus­schrei­bun­gen und Wettbewerbe
  10. Ter­mi­ne

Wir begrü­ßen unser neu­es Mit­glied: Zukunfts­werk­statt Lokstedt

Die Zukunfts­werk­statt Lok­stedt (ZWL) ist Ende 2016 am Bür­ger­haus Lok­stedt mit dem Ziel gegrün­det wor­den, dem zivil­ge­sell­schaft­li­chen Inter­es­se an der Mit-Gestal­­tung der eige­nen Umwelt eine neue Form zu geben. Soweit mög­lich soll damit kon­struk­tiv im Zusam­men­spiel mit Ver­wal­tung und Poli­tik die Trans­for­ma­ti­on hin zu einer nach­hal­ti­gen Gesell­schaft vor­an­ge­trie­ben­wer­den. Die ZWL ver­steht sich dar­über hin­aus nicht nur als anlass­be­zo­ge­ne Pro­­ble­m­­lö­­sungs-Metho­­de, son­dern als eine per­ma­nen­te Platt­form, um Gestal­tungs­ideen einen Rah­men und die Mög­lich­keit zur Ver­net­zung zu geben. Als bis­her rein ehren­amt­lich betrie­be­ne Platt­form hat die ZWL seit Grün­dung eini­ge kon­kre­te Vor­stel­lun­gen vor­an­ge­bracht: Urban Gar­dening & Beet­pa­ten­schaf­ten im Stadt­teil ver­brei­tet, eine Kam­pa­gne gegen Ein­­weg-Becher gestar­tet, eine Tausch­box ange­sto­ßen, mit einer viel beach­te­ten Vor­trags­rei­he zu den UN-Nach­hal­­ti­g­keits­­zie­­len sowie mit der loka­len Bil­dungs­kon­fe­renz Nach­hal­tig­keits­the­men im Stadt­teil und dar­über hin­aus vermittelt.

Zuletzt lag ein wei­te­rer Schwer­punkt auf der nach­hal­ti­gen Gestal­tung eines ver­kehrs­ar­men und inklu­si­ven Stadt­teil­zen­trums. Auf­grund die­ser Akti­vi­tä­ten ist das vom Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­ri­um geför­der­te For­schungs­pro­jekt „Cli­ma­teSmart City Ham­burg. Urba­ne Trans­for­ma­ti­ons­la­bo­re in Lok­stedt“ auf die bis­her rein ehren­amt­lich getra­ge­ne ZWL auf­merk­sam gewor­den. In der im Sep­tem­ber begon­ne­nen zwei­ten För­der­pha­se des For­schungs­pro­jek­tes, mit eige­nem Büro und eige­ner Stel­le in der Grelck­stra­ße, ist die ZWL als Modell für eine zivil­ge­sell­schaft­li­che Betei­li­gungs­form zum Part­ner aufgestiegen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: www​.buer​ger​haus​-lok​stedt​.de/​z​u​k​u​n​f​t​s​w​e​r​k​s​t​a​tt/ oder unter zukunftswerkstatt(at)buergerhaus-lokstedt.de


In eige­ner Sache

Ham­bur­ger Zukunfts­ma­ni­fest: Leit­bild für eine grund­le­gend neue Politik

Der Zukunfts­rat stellt fest, dass die Lebens­grund­la­gen der Mensch­heit exis­ten­zi­ell gefähr­det sind. Es bedarf des­halb umge­hend einer umfas­sen­den sozi­al-öko­­­lo­­gi­­schen und gene­ra­tio­nen­ge­rech­ten Trans­for­ma­ti­on auf der Basis einer ganz­heit­li­chen Nach­hal­tig­keit inner­halb der unver­rück­ba­ren pla­ne­ta­ren Grenzen.

Der Zukunfts­rat for­dert die Poli­tik auf, Sach­la­ge, Dimen­si­on und Dring­lich­keit der Kli­ma­kri­se und des sechs­ten Mas­sen­aus­ster­bens anzu­er­ken­nen, aus­nahms­los sämt­li­che Lebens­be­rei­che auf den Prüf­stand zu stel­len, auf Basis wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se umge­hend ins Han­deln zu kom­men und alle ein­zu­lei­ten­den Maß­nah­men trans­pa­rent und umfäng­lich zu kom­mu­ni­zie­ren. Mehr erfahren…


Ver­an­stal­tungs­rei­he über nami­bi­sche Buschbiomasse

Das Netz­werk ham​burg​.glo​bal, das Zen­trum für Mis­si­on und Öku­me­ne – Nord­kir­che welt­weit (ZMÖ), die Ham­bur­ger Uni­ver­si­tät für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten (HAW) und der Zukunfts­rat Ham­burg laden zu einer drei­tei­li­gen Online-Ver­­an­stal­­tungs­­­rei­he ein, um durch Referent*innen aus Nami­bia und Deutschland/Hamburg die Hin­ter­grün­de und grund­sätz­li­chen Zie­le einer mög­li­chen Part­ner­schaft zwi­schen Nami­bia und Ham­burg auf Basis soge­nann­ter Busch­bio­mas­se vorzustellen.

Teil I
Das „Bio­­­mas­­se-Nami­­bia-Pro­­jekt“ — Ein­füh­rung zu öko­lo­gi­schen, öko­no­mi­schen und
sozia­len Aspekten

(Don­ners­tag, 26. Novem­ber 17:00 – 20:00 Uhr)

Die wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen fin­den am 1.12. und 8.12.2020 statt.
Hier geht es zu aus­führ­li­chen Infor­ma­tio­nen und zur Anmeldung.


Save the date: Rats­tref­fen am 8. und 9. Dezember 

Wei­te­re Infos fol­gen in Kür­ze per Mail und auf unse­rer Website.


Von unse­ren Mitgliedern

Hand­buch Kli­ma­kri­se – Die rele­van­ten Fak­ten, Zah­len und Argu­men­te zur gro­ßen Trans­for­ma­ti­on von Marc Pendzich

Das Leben, wie wir es kann­ten, ist vor­bei. Vie­le von uns haben es nur noch nicht gemerkt. Wir haben jetzt noch die Wahl, wie wir mit der Kli­ma­kri­se und mit dem sechs­ten Mas­sen­aus­ster­ben umge­hen – für unse­re Kin­der und Enkel*innen. Doch die­ses Zeit­fens­ter schließt sich bald.

Das Hand­buch beleuch­tet die­se größ­te Mensch­heits­her­aus­for­de­rung aller Zei­ten all­ge­mein­ver­ständ­lich aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven und zeigt mög­li­che Lösungs­an­sät­ze auf. Denn die Kli­ma­kri­se kann auch eine (letz­te) gro­ße Chan­ce sein, sowohl für uns als Hamsterradler*innen als auch glo­bal: Es kann end­lich anders wei­ter­ge­hen, weil es anders wei­ter­ge­hen muss, wenn es wei­ter­ge­hen soll. Marc Pend­zich ist Mit­gi­led des Zukunfts­ra­tes Ham­burg und des Koordinierungskreises.

Das Buch ist seit dem 10.11.2020 als BoD, E‑Book erhält­lich und steht dar­über hin­aus allen Bürger*innen voll-umfän­g­­lich auch als Web­site hand​buch​-kli​ma​kri​se​.de frei zur Verfügung.


Ham­burg

Mie­ten­po­li­tik: Volks­in­itia­ti­ven sam­meln 13.000 Unterschriften

Für die For­de­rung nach dau­er­haft bezahl­ba­ren Mie­ten haben die Mie­ter­ver­ei­ne und wei­te­re Initia­ti­ven 13.000 Unter­schrif­ten gesam­melt. Jetzt muss die Bür­ger­schaft sich mit den Volks­in­itia­ti­ven befas­sen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Hinz und Kunzt


Über den Tellerrand

Wie kli­ma­schäd­lich sind Heiz­pil­ze wirklich?

Um im Coro­­na-Win­­ter wenigs­tens noch ein biss­chen Umsatz mit­neh­men zu kön­nen, set­zen Gastronom*innen auch auf beheiz­te Außen­be­rei­che. Das Pro­blem: Heiz­pil­ze gel­ten als Kli­ma­kil­ler und sind vie­ler­orts ver­bo­ten. Zu Recht? Wie steht es wirk­lich um die Ener­gie­bi­lanz von Heiz­pil­zen? Ein Blick auf die Zah­len. Hier ver­linkt…

Quel­le: enorm Magazin


Der neue grü­ne Deal: Run­de Sache

Kern des euro­päi­schen Green Deals ist die Kreis­lauf­wirt­schaft. Sie beginnt bei einem vor­aus­schau­en­den Pro­­dukt- und Ver­pa­ckungs­de­sign. Und braucht ver­läss­li­che Regeln für Her­stel­ler, Händ­ler und Kunden.

Mar­tin Stuch­tey will davon die­je­ni­gen über­zeu­gen, die für das Pro­blem ver­ant­wort­lich sind. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Brand Eins


Agrar­re­form: Bau­ern­ver­band lobt, NABU kritisiert

Nach zähen Ver­hand­lun­gen haben sich die Land­wirt­schafts­mi­nis­ter der EU (…) auf ers­te Ein­zel­hei­ten der geplan­ten Agrar­re­form geei­nigt. Im Kern stimm­ten sie dem Kom­pro­miss­vor­schlag ihrer deut­schen Kol­le­gin Julia Klöck­ner (CDU) zu. Der sieht vor, dass 20 Pro­zent der Direkt­zah­lun­gen nur dann aus­ge­zahlt wer­den, wenn sich die Land­wir­te an bestimm­te Öko-Rege­­lun­­gen hal­ten. In Schles­­wig-Hol­stein stößt die­se Idee auf unter­schied­li­che Reak­tio­nen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: NDR


Mei­nung: Euro­pas Umwelt­po­li­tik wird schöngerechnet

Der Green Deal der Euro­päi­schen Uni­on droht ein schlech­tes Geschäft für den Pla­ne­ten zu wer­den. Die­ses ehr­gei­zi­ge Poli­tik­pa­ket, das im Dezem­ber 2019 ange­kün­digt wur­de, zielt dar­auf ab, Euro­pa bis 2050 zum ers­ten kli­ma­neu­tra­len Kon­ti­nent zu machen. Es ent­hält Zie­le zur Ver­rin­ge­rung der Koh­len­stoff­emis­sio­nen und zur För­de­rung von Forst- und Land­wirt­schaft, umwelt­freund­li­chem Ver­kehr, Recy­cling und erneu­er­ba­ren Ener­gien. Die EU will »dem Rest der Welt zei­gen, wie man nach­hal­tig und wett­be­werbs­fä­hig sein kann«, sagt EU-Kom­­mis­­si­ons-Prä­­si­­den­­tin Ursu­la von der Leyen.

Hin­ter die­ser Rhe­to­rik ver­ber­gen sich aber Pro­ble­me. Die EU ist stark von Agrar­ein­fuh­ren abhän­gig, nur Chi­na impor­tiert mehr. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Spek­trum der Wissenschaft


Umwelt­ver­bän­de for­dern umfas­sen­de euro­päi­sche Verkehrswende

Vier deut­sche Umwelt­ver­bän­de unter dem Dach des Deut­schen Natur­schutz­rings (DNR) for­dern in ihrem (…) Posi­ti­ons­pa­pier, schnell die Wei­chen für eine umfas­sen­de euro­päi­sche Ver­kehrs­wen­de zu stel­len. Nur wenn unse­re Mobi­li­tät von Grund auf neu gedacht und auf emis­si­ons­ar­me Alter­na­ti­ven umge­stellt wird, kön­nen wir das Kli­ma und die Gesund­heit der Men­schen zukünf­tig effek­tiv schüt­zen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Deut­scher Naturschutzring


Euro­pa in der Erdgas-Falle

Die Ener­­gie-Indus­­trie will mit Hil­fe der Euro­päi­schen Uni­on mehr als 100 Mil­li­ar­den Euro in neue Erd­­gas-Infra­­struk­­tur inves­tie­ren. Das könn­te auch gelin­gen, weil die Gas­lob­by in Brüs­sel an der Netz­pla­nung betei­ligt wird. Wis­sen­schaft­ler war­nen nun, neue Pro­jek­te bedro­hen das Errei­chen der Kli­ma­zie­le. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Inves­ti­ga­te Europe


Plas­tik­müll im Mit­tel­meer: 500 Fracht­con­tai­ner pro Tag

Natur­schüt­zer haben nach­voll­zo­gen, wie viel Plas­tik ins Mit­tel­meer gelangt — und woher es vor allem stammt. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Spek­trum der Wissenschaft


Die Ernäh­rungs­kri­se im Süd­li­chen Afri­ka spitzt sich zu

Der Süden Afri­kas gilt als beson­ders vom Kli­ma­wan­del betrof­fen. Vier Jah­re in Fol­ge lei­det die Regi­on bereits unter Dür­re, Über­schwem­mun­gen, Tro­pen­stür­men. Die Ernäh­rungs­la­ge ist also schon seit eini­ger Zeit ange­spannt: Mil­lio­nen Men­schen sind bereits auf Nah­rungs­mit­tel­hil­fe ange­wie­sen. Die Coro­­na-Pan­­de­­mie und die ver­häng­ten Lock­­down-Maß­­nah­­men haben die­se Situa­ti­on nun wei­ter ver­schärft. Die Angst vor Hun­ger ist vie­ler­orts grö­ßer als die vor dem Virus. Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen war­nen vor einer Not, die es in der Regi­on in die­sem Aus­maß seit Jah­ren nicht mehr gege­ben habe. Mehr erfahren…

Quel­le: Riffreporter


Publi­ka­tio­nen und Studien

Fahr­ra­d­k­li­­ma-Test 2020

Der Fahr­ra­d­k­li­­ma-Test ist eine der größ­ten Befra­gun­gen zum Rad­fahr­kli­ma welt­weit und wird vom All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad-Club (ADFC) durch­ge­führt. (…) Per Fra­ge­bo­gen kön­nen Sie die Situa­ti­on für Rad­fah­ren­de in Dei­ner Stadt oder Gemein­de bewer­ten. So haben Sie und alle ande­ren “Alltagsexpert*innen” die Chan­ce, Poli­tik und Ver­wal­tung wich­ti­ges Feed­back zur Situa­ti­on von Fahr­rad­fah­re­rin­nen und Fahr­rad­fah­rern vor Ort zu geben. Hier ver­linkt…

Quel­le: adfc


Wie Deutsch­land bis 2050 kli­ma­neu­tral wer­den kann

Mit einem gro­ßen Inves­­ti­­ti­ons- und Zukunfts­pro­gramm lässt sich der Treib­haus­gas­aus­stoß Deutsch­lands in 30 Jah­ren auf null redu­zie­ren. Koh­le, Öl und Gas wer­den in allen Lebens- und Wirt­schafts­be­rei­chen durch Strom und Was­ser­stoff aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien ersetzt. Dazu muss der Zubau an Wind- und Solar­an­la­gen in den nächs­ten zehn Jah­ren in etwa ver­drei­facht und das deut­sche Kli­ma­ziel für 2030 auf ‑65 Pro­zent ange­ho­ben wer­den. Das zeigt eine umfang­rei­che Stu­die im Auf­trag von Ago­ra Ener­gie­wen­de, Ago­ra Ver­kehrs­wen­de und Stif­tung Kli­ma­neu­tra­li­tät. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…

Quel­le: Ago­ra Energiewende­­


Mehr Natur­ka­ta­stro­phen durch den Klimawandel

Stür­me, Dür­re, Über­schwem­mun­gen: Die Zahl der Kata­stro­phen hat sich laut einem UN-Bericht seit dem Jahr 2000 fast ver­dop­pelt. Die meis­ten von ihnen sind kli­ma­be­dingt. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Die Zeit


Posi­ti­ons­pa­pier Welt­ernäh­rung – elf Schrit­te für eine Zukunft ohne Hunger

Die Ver­ein­ten Natio­nen pro­gnos­ti­zie­ren, dass ohne eine radi­ka­le Kehrt­wen­de bei der Hun­ger­be­kämp­fung im Jahr 2030 150 Mil­lio­nen Men­schen mehr Hun­ger lei­den wer­den als heu­te. Als Teil eines brei­ten Bünd­nis­ses von zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­bän­den for­dern wir die Bun­des­re­gie­rung auf, ihren Ein­fluss zu nut­zen, damit die glo­ba­len Ernäh­rungs­sys­te­me in Zukunft gerecht, agrar­öko­lo­gisch und demo­kra­tisch aus­ge­rich­tet wer­den. Der Ein­satz neu­er und alter Gen­tech­nik in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit soll aus­ge­schlos­sen, Land­ar­bei­ter und Land­ar­bei­te­rin­nen vor Aus­beu­tung bes­ser geschützt und die Ver­ein­nah­mung der Poli­tik durch Kon­zer­ne ver­hin­dert wer­den. Zum Papier…

Quel­le: Oxfam


Welt­bil­dungs­be­richt 2020

Obwohl sich die Welt­ge­mein­schaft zum Ziel gesetzt hat, bis 2030 inklu­si­ve und chan­cen­ge­rech­te Bil­dung für alle sicher­zu­stel­len, haben mehr als eine Vier­tel­mil­li­ar­de Kin­der und Jugend­li­che kei­nen Zugang zu Bil­dung. Mil­lio­nen ande­re wer­den auf­grund ihrer Her­kunft, Iden­ti­tät oder einer Behin­de­rung inner­halb des Bil­dungs­sys­tems aus­ge­grenzt und sind von den Fol­gen der COVID-19-Pan­­de­­mie beson­ders betrof­fen. Zu die­sem Schluss kommt der UNESCO-Wel­t­­bil­­dungs­­­be­richt 2020 „Inklu­si­on und Bil­dung: Für alle heißt für alle“. Mehr erfah­ren… // Zum Bericht…

Quel­le: Unesco


Inter­­net-Tipps

Doku­men­ta­ti­on: Ham­burgs letz­te Wildnis

Gleich neben Auto­bahn, Con­tai­nern, Logis­tik­hal­len und Indus­trie wächst am süd­li­chen Rand des Ham­bur­ger Hafens ein mär­chen­haft ver­wun­sche­ner Wald. Es ist ein Laub­wald mit 20 ver­schie­de­nen Baum­ar­ten — und dar­un­ter ein Dschun­gel aus üppi­ger Boden­ve­ge­ta­ti­on, völ­lig wild, ohne Wege und Pfa­de. Ein ver­ges­se­ner Wald, der 60 Jah­re lang ohne mensch­li­chen Ein­fluss auf einem Spül­feld gewach­sen ist. Heu­te eine fast unbe­rühr­te Wildnis.

Als im Som­mer 2019 bekannt wur­de, dass die­ser wil­de Wald mit sei­nen mehr als 20.000 Bäu­men im Herbst für den Bau von Logis­tik­hal­len gero­det wer­den soll­te, bil­de­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus den nahen Stadt­tei­len spon­tan die Kli­­ma­­schutz-Initia­­ti­­ve Voll­höf­ner Wald, die seit­her den Erhalt die­ser wil­den Natur ein­for­dert. Hier verlinkt…

Quel­len: NDR, Youtube


Ein Pod­cast über das Pflanzensammeln

Unter wel­chen Bedin­gun­gen fand Pflan­zen­sam­meln zu Zei­ten des Kolo­nia­lis­mus statt? Was haben Bota­ni­sche Gär­ten mit der Kolo­ni­al­zeit zu tun? Wie wur­de mit dem Wis­sen um die Nut­zung der Pflan­zen umge­gan­gen? Und wel­che Per­so­nen wer­den als Ent­de­cker geehrt und wer nicht? Die­sen
und ande­ren Fra­gen geht das fdcl in fünf Fol­gen der Pod­casts nach. Hier ver­linkt…

Quel­le: For­­schungs- und Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum Chi­­le-Latein­a­me­ri­­ka e.V


Peti­tio­nen

Rede­frei­heit für Pestizid-Kritiker*innen

Weil das Umwelt­in­sti­tut Mün­chen den mas­si­ven Pes­ti­zid­ein­satz in Süd­ti­rol kri­ti­siert, zerrt es der Süd­ti­ro­ler Lan­des­rat Arnold Schul­er vor Gericht. (…)

For­dern Sie Lan­des­rat Schul­er jetzt auf, die Straf­an­zei­gen gegen Karl Bär und die Vor­stands­mit­glie­der des Umwelt­in­sti­tuts Mün­chen und den Ver­le­ger Jacob Rad­l­off sofort ein­zu­stel­len. Zur Peti­ti­on…

Quel­le: Umwelt­in­sti­tut München


Für Agrar­wen­de und Artenvielfalt

Insek­ten sind die Grund­la­ge unse­res Öko­sys­tems und zu einem Drit­tel in den letz­ten zehn Jah­ren ver­schwun­den. Beson­ders stark ist das Insek­ten­ster­ben dort, wo inten­si­ve Land­wirt­schaft und Pes­ti­zi­de den Lebens­raum von Bie­ne, Schmet­ter­ling und Co. zer­stö­ren. Und das ist nicht nur ein deut­sches, son­dern ein euro­pa­wei­tes und glo­ba­les Pro­blem. Des­halb: Wir brau­chen effek­ti­ven Insek­ten­schutz auf euro­päi­scher Ebe­ne. Unter­stüt­zen Sie die Bür­ger­initia­ti­ve “Save Bees And Far­mers”. Zur Peti­ti­on…

Quel­le: BUND


Aus­schrei­bun­gen und Wettbewerbe

Mensch und Natur – Ziem­lich bes­te Nach­barn? Lübe­cker Nach­bar­schafts­preis 2021

Der von ePunkt e.V. — Bür­ger­kraft­werk und Frei­wil­li­gen­agen­tur für Lübeck — zum fünf­ten Mal deutsch­land­weit aus­ge­schrie­be­ne und mit 10.000 € dotier­te „Lübe­cker Nach­bar­schafts­preis“ will das Enga­ge­ment im Bereich Mensch und Natur wür­di­gen. Die Bewer­bungs­pha­se ist ange­lau­fen, Bewer­bungs­schluss ist der 29.1.2021.

Die Bezie­hung zwi­schen Mensch und Natur braucht neue Ideen, der Kli­ma­wan­del ist längst zum Sym­bol eines glo­ba­len Kon­troll­ver­lus­tes gewor­den. Was heißt das für die Zukunft der Mensch- Natur- Bezie­hung? Was kann der Ein­zel­ne tun, um den Pla­ne­ten für sich und die Natur lebens­wert zu hal­ten? Kann Enga­ge­ment für Kli­ma und Natur den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und die Lebens­zu­frie­den­heit stär­ken? Wie kön­nen Nach­hal­tig­keit und Umwelt­re­spekt Teil unse­res selbst­ver­ständ­li­chen All­tags­han­deln wer­den? Was kön­nen wir tun, wir alle, hier und jetzt?

ePunkt sucht nach Pro­jek­ten, die im Klei­nen wie im Gro­ßen Teil einer Ant­wort auf die­se Fra­gen sein könn­ten. Mehr erfah­ren…

Quel­le: epunkt Lübeck


Ter­mi­ne

Nach­hal­tig­keit bei Kli­ma und Stadt­ent­wick­lung – wo blei­ben Gleich­be­rech­ti­gung und Emanzipation?

Frei­tag, der 20. Novem­ber 2020, 17–19 Uhr Anmel­dung unter: marie-schlei-verein(at)t‑online.de

Die UN-Nach­hal­­ti­g­keits-Agen­­da will gesell­schaft­li­chen Wan­del durch öko­lo­gi­sche, sozia­le und wirt­schaft­lich nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, die nach Ziel 5 geschlech­ter­ge­recht ver­lau­fen muss. Die Mehr­heit der Welt­be­völ­ke­rung lebt in den Städ­ten, hier kon­zen­trie­ren sich Poten­zia­le und Her­aus­for­de­run­gen einer glo­ba­len Ent­wick­lung. Wel­che nach­hal­ti­gen Sied­lungs­kon­zep­te gibt es aus Frau­en­sicht? Auch Kli­ma­fra­gen sind nicht geschlechts­neu­tral – wie sieht eine geschlech­ter­ge­rech­te Kli­ma­po­li­tik aus? Mehr erfah­ren…

Quel­le: Marie-Schlei-Verein

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