23. Juli 2020

Lie­be Lese­rin­nen und Leser,

neben der übli­chen bun­ten Mischung aus Nach­hal­­ti­g­keits-Links sind in die­ser Aus­ga­be beson­ders vie­le Hin­wei­se auf wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en ent­hal­ten. Denn in Zei­ten von Fehl­in­for­ma­tio­nen und welt­wei­ten Ver­än­de­run­gen ist eins beson­ders wich­tig: Ver­läss­li­che Quel­len und sorg­fäl­tig recher­chier­te Bei­trä­ge zum Dis­kurs rund um Nachhaltigkeit.

In die­sem Sin­ne wün­schen wir ange­neh­me und span­nen­de Lese­stun­den,
Ihr Zukunftsrat-Team


Ham­burg

Grü­ne for­dern Kurs­wech­sel in der Kreuzschifffahrt

Meh­re­re Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te der Grü­nen for­dern eine Pas­­sa­­gier-Gren­­ze für die Kreuz­fahrt. Pro Schiff sol­len welt­weit nicht mehr als 5.000 Gäs­te trans­por­tiert wer­den. Die Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker for­dern einen Kurs­wech­sel der Bran­che nach der Coro­­na-Pan­­de­­mie. Von Ham­burgs Grü­nen gibt es dafür Zustim­mung. Mehr erfah­ren…

Quel­le: NDR


Ham­burg wird Real­la­bor für die Zukunft der Mobilität

Ham­burg will sich als Modell­re­gi­on für die Ver­kehrs­lö­sun­gen der Zukunft eta­blie­ren. (…) Rund 30 Part­ner aus Ham­burg und dem Umland, Unter­neh­men eben­so wie wis­sen­schaft­li­che Insti­tu­tio­nen, wer­den in meh­re­ren Ein­zel­pro­jek­ten die Digi­ta­li­sie­rung der Mobi­li­tät aus­pro­bie­ren. Dabei kön­nen sie ganz unter­schied­li­che Fra­ge­stel­lun­gen behan­deln. Das Spek­trum reicht von der digi­ta­len Über­tra­gung von Ampel­schal­tun­gen in die Fahr­zeu­ge über die Aus­ge­stal­tung von Mobi­li­täts­bud­gets bis zu Car­s­ha­ring- und ande­ren spe­zi­fisch abge­stimm­ten Mobi­li­täts­an­ge­bo­ten für den länd­li­chen Raum. Mehr erfah­ren…

Quel­len: Süd­deut­sche Zei­tung, dpa


Neu­er Rad­weg in Hamburg

Am Sie­ve­king­damm ist ein neu­er Rad­weg auf der Stra­ße ent­stan­den. Der ADFC fei­ert die­se Maß­nah­me. Mehr erfah­ren…

Quel­le: taz


Über den Tellerrand

Bun­des­mi­nis­ter kün­di­gen Lie­fer­ket­ten­ge­setz an

Hal­ten sich deut­sche Unter­neh­men frei­wil­lig an men­schen­recht­li­che Stan­dards? Lei­der nein. Trotz der nied­ri­gen Anfor­de­run­gen des soge­nann­ten „NAP-Moni­­to­rings“ schaf­fen es nur 22 Pro­zent der Unter­neh­men, die­se zu erfül­len. Die Ansa­ge der Bun­des­mi­nis­ter Heil und Mül­ler ist klar: Jetzt soll das Lie­fer­ket­ten­ge­setz kom­men! Die Bun­des­kanz­le­rin hat sich heu­te hin­ter die Plä­ne gestellt. Es wäre ein gro­ßer Erfolg für die Men­schen­rech­te! Mehr erfah­ren…

Quel­le: Initia­ti­ve Lieferkettengesetz


Frau­en arbei­ten, Män­ner entscheiden

Zum ers­ten Mal zeigt der Fair Share Moni­tor, wie schlecht es um die Gleich­be­rech­ti­gung in deut­schen NGOs bestellt ist. Gera­de dort soll­te man doch schon wei­ter sein. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Die Zeit


Die Kli­ma­be­we­gung hat ein Rassismusproblem

„Als ich in der Kli­ma­be­we­gung aktiv wur­de, hät­te ich nicht gedacht, dass ich stän­dig über Ras­sis­mus spre­chen wür­de. Immer und immer wie­der. Muss­ten Men­schen, die gegen eine Art der Unge­rech­tig­keit kämp­fen, nicht ganz natür­lich auch ein Gefühl für ande­re Unter­drü­ckung ent­wi­ckeln und schnell dar­auf reagie­ren? In mei­ner nai­ven Welt stand das fest. Ich habe aber gelernt, dass die Welt viel kom­pli­zier­ter ist als die­se ratio­na­le Denk­wei­se.“ Hier ver­linkt…

Quel­le: Klimareporter


Die Legen­de von den „Groß­fa­mi­li­en“ am Corona-Hotspot

Göt­tin­gen kämpft mit einem Coro­­na-Aus­­­bruch. Zunächst heißt es, 170 Bewohner*innen eines Hoch­hau­ses sei­en betrof­fen und hät­ten sich wäh­rend des isla­mi­schen Zucker­fes­tes ange­steckt. „Groß­fa­mi­li­en“ hät­ten zusam­men gefei­ert und sich unter ande­rem beim Moschee­be­such und in einer Shi­­sha-Bar ange­steckt. Medi­en und Behör­den machen vor allem mus­li­mi­sche Roma-Fami­­li­en ver­ant­wort­lich. Eine Geschich­te, die bei nähe­rer Betrach­tung aus­ein­an­der­fällt. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Bell­tower News


Kon­junk­tur­pro­gramm unter der Klimaschutzlupe

Mit Blick auf den Kli­ma­schutz beinhal­tet das Maß­nah­men­pa­ket der Gro­ßen Koali­ti­on zwar gute Ansät­ze und vie­le wich­ti­ge Impul­se, die aller­dings zu ver­puf­fen dro­hen, wenn sie nicht durch eine kon­se­quen­te und nach­hal­tig aus­ge­rich­te­te Kli­ma­po­li­tik flan­kiert wer­den. Zudem feh­len für den Kli­ma­schutz wich­ti­ge Berei­che, wie Inves­ti­tio­nen in die Kreis­lauf­wirt­schaft. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Wup­per­tal Institut


Wie kann ein gesun­des Degrowth der Flug­in­dus­trie gelingen?

Diver­se NGO for­dern in Anbe­tracht der Kli­ma­kri­se eine Abkehr von einer wachs­tums­ori­en­tier­ten Luft­ver­kehrs­po­li­tik. Die For­de­run­gen rei­chen vom Ende des Aus­baus von Flug­hä­fen, über die Schlie­ßung von klei­ne­ren Flug­hä­fen, bis hin zur Abschaf­fung des inner­deut­schen Flug­ver­kehrs. Wie kann ein sozi­al­ver­träg­li­ches Degrowth der Flug­in­dus­trie gelin­gen? Mehr erfah­ren…

Quel­le: RiffReporter


Frank­reichs Bürger:innenrat legt Kli­­ma­­schutz-Pro­­gramm vor

150 zufäl­lig aus­ge­wähl­te Men­schen haben sich neun Mona­te über Kli­ma­po­li­tik gestrit­ten – und die Ergeb­nis­se nun der Regie­rung zur Umset­zung emp­foh­len. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Klimareporter


Neue Ver­tei­lungs­kon­flik­te im öffent­li­chen Raum

Durch die Coro­na­kri­se und ihre Fol­gen wur­de die Bedeu­tung des öffent­li­chen Raums beson­ders deut­lich sicht­bar, und es zeich­nen sich neue Ver­tei­lungs­kämp­fe ab. Einer­seits soll die Wirt­schaft, vor allem die Gas­tro­no­mie, ange­kur­belt wer­den, ande­rer­seits nut­zen mehr Men­schen den öffent­li­chen Raum in den Städ­ten als Erho­lungs­raum und um Freun­de zu tref­fen, weil vie­le auf wei­te­re Rei­sen noch verzichten. (…)

In Wien plant man etwa, die Berei­che der »Scha­ni­gär­ten« aus­zu­wei­ten, damit in den Loka­len trotz der Sicher­heits­ab­stän­de mehr Gäs­te Platz haben und die Betrei­ben­den wie­der mehr Ein­nah­men ver­zeich­nen kön­nen. Auch in Graz soll als Unter­stüt­zung für die Gas­tro­no­mie ein nicht uner­heb­li­cher Teil der Innen­stadt in eine Gas­tro­zo­ne ver­wan­delt wer­den. Der nicht-kom­­mer­­zia­­li­­sier­­te öffent­li­che Raum wird dadurch noch wei­ter zurück­ge­drängt. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Contraste


Was kann ich gegen das Bie­nen­ster­ben tun?

Es ist gar nicht so lan­ge her, da konn­te man über kei­ne Frei­­bad-Wie­­se bar­fuß lau­fen, ohne min­des­tens einen Bie­nen­stich abzu­be­kom­men. Das tat zwar gemein weh, gehör­te aber ande­rer­seits zu einem gelun­ge­nen Som­mer­tag. In den letz­ten Jah­ren ist es aller­dings immer ruhi­ger gewor­den auf den Frei­­bad-Wie­­sen, in den Sträu­chern und den Blu­men­bee­ten am Bal­kon. Denn: Ein gro­ßer Teil der Bie­nen, Schmet­ter­lin­ge und ande­rer Insek­ten sind mitt­ler­wei­le aus­ge­stor­ben. Hier ver­linkt…

Quel­le: jetzt​.de


Publi­ka­tio­nen und Studien

Wis­sen­schaft­ler for­dern: Ein­heit­li­cher Koh­­len­­di­­oxid-Preis für Europa

Im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del for­dern die deut­schen Wis­sen­schafts­aka­de­mien einen ein­heit­li­chen und sta­bi­len Preis für jeg­li­chen Aus­stoß von Koh­len­di­oxid in Euro­pa. Ein all­ge­mei­ner CO2-Preis schaf­fe einen öko­no­misch effi­zi­en­ten und lang­fris­ti­gen Rah­men für die Ener­gie­wen­de, heißt es in einer am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Stel­lung­nah­me zur deut­schen EU-Rats­prä­­si­­den­t­­schaft, die am 1. Juli beginnt. Ein CO2-Preis macht Kli­ma­schäd­lin­ge wie Koh­le, Öl und Gas teu­rer und damit erneu­er­ba­re Ener­gien und Ener­gie­spa­ren attrak­ti­ver. Mehr erfah­ren… // Zur Stellungnahme…

Quel­len: Spek­trum der Wis­sen­schaft, Deut­sche Aka­de­mie der Technikwissenschaften


EU-Agrar­­po­­li­­tik trägt laut Rech­nungs­hof kaum zum Erhalt der Arten­viel­falt bei

Die gemein­sa­me euro­päi­sche Agrar­po­li­tik (GAP) trägt den Rech­nungs­prü­fern der EU zufol­ge nur sehr begrenzt zum Erhalt der Arten­viel­falt bei. Die inten­si­ve Land­wirt­schaft sei wei­ter­hin eine der Haupt­ur­sa­chen für das seit Jahr­zehn­ten beob­ach­te­te Arten­ster­ben und die GAP habe dar­an kaum etwas geän­dert, heißt es in einem Bericht des EU-Rech­­nungs­­hofs, der am Frei­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Die EU-Kom­­mis­­si­on und die Mit­glied­staa­ten hät­ten somit ihre selbst­ge­steck­ten Zie­le ver­fehlt. Mehr erfahren…

Quel­le: Stern


Umwelt­gut­ach­ten 2020: Für eine ent­schlos­se­ne Umwelt­po­li­tik in Deutsch­land und Europa

In sei­nem Umwelt­gut­ach­ten 2020 greift der SRU umwelt­po­li­ti­sche The­men­fel­der auf, in denen gro­ßer Hand­lungs­be­darf besteht: Kli­ma­po­li­tik, Kreis­lauf­wirt­schaft, Gewäs­ser­schutz, Lärm­schutz, städ­ti­sche Mobi­li­tät und nach­hal­ti­ge Quar­tiers­ent­wick­lung. Gleich­zei­tig zeigt der SRU auf, wie ein Umsteu­ern mit ziel­ge­rich­te­ten Maß­nah­men mög­lich ist. Vor dem Hin­ter­grund der deut­schen EU-Rats­prä­­si­­den­t­­schaft ana­ly­siert das Gut­ach­ten zudem anste­hen­de Wei­chen­stel­lun­gen in Euro­pa. In Deutsch­land wie in der EU muss die Poli­tik unter Beweis stel­len, dass sie ange­sichts der enor­men öko­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen ent­schlos­sen han­deln kann. Auf der euro­päi­schen Ebe­ne wer­den ambi­tio­nier­te Umwelt­zie­le, eine fokus­sier­te und zugleich fle­xi­ble Arbeits­me­tho­dik und kla­re Vor­ga­ben für Umset­zung und Moni­to­ring benö­tigt. Auch bis­lang nicht aus­rei­chend öko­lo­gisch aus­ge­rich­te­te Wirt­schafts­be­rei­che müs­sen jetzt den Umwelt- und Kli­ma­schutz stär­ker in den Vor­der­grund stel­len. Mehr erfah­ren… // Zum Gut­ach­ten…

Quel­le: Sach­ver­stän­di­gen­rat für Umweltfragen


Ama­­zo­­nas-Stu­­die: Öffent­li­che Regen­wald­flä­chen in ille­ga­lem Privatbesitz

In ganz Ama­zo­ni­en ist für rund 500 000 Qua­drat­ki­lo­me­ter kein bestimm­ter Zweck vor­ge­se­hen. Doch Men­schen rau­ben das Land und roden Bäu­me. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Spek­trum der Wissenschaft


Dra­ma­ti­sche Glet­scher­schmel­ze in den Alpen

Dass durch den Kli­ma­wan­del und höhe­re Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren in Euro­pa die Schnee­gren­zen stei­gen und Glet­scher schmel­zen, ist mitt­ler­wei­le bekannt. Die ver­gan­ge­nen Hit­ze­jahr­zehn­te und war­men Win­ter haben die Schnee­sai­son in Mit­­tel- und Hoch­ge­bir­gen extrem ver­kürzt. Kli­ma­for­scher ver­su­chen, die­se Ver­än­de­run­gen nun zu bezif­fern. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…

Quel­len: Der Spie­gel, Nature


Hydro­lo­ge über Dür­re­pe­ri­ode 2020: „Bei uns wird Was­ser knapp“

Der Staat soll­te eine Prio­ri­tä­ten­lis­te fest­le­gen, wel­che Nut­zer in wel­cher Rei­hen­fol­ge Was­ser ver­wen­den dür­fen. Das for­dert Hydro­lo­ge Diet­rich Bor­chardt. Mehr erfah­ren…

Quel­le: taz


Kli­ma­an­pas­sung und Stadtentwicklung

Die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels tref­fen vor allem Städ­te. Umso wich­ti­ger ist es, dass Kom­mu­nen sich an den Kli­ma­wan­del anpas­sen. Das Dos­sier „Kli­ma­an­pas­sung und Stadt­ent­wick­lung – Kom­mu­nen welt­weit enga­gie­ren sich gemein­sam für eine nach­hal­ti­ge Trans­for­ma­ti­on” prä­sen­tiert vor­bild­li­che und gute Pra­xis­bei­spie­le aus Deutsch­land, Latein­ame­ri­ka und Süd­afri­ka. Hier ver­linkt…

Quel­len: Eine Welt Nach­rich­ten, Enga­ge­ment Global


Coro­na und die SDGs: Fol­gen der COVID-19 Pan­de­mie für die Ver­wirk­li­chung der glo­ba­len Nachhaltigkeitsziele

Die COVID-19-Pan­­de­­mie und die poli­ti­schen Maß­nah­men, mit denen die Regie­run­gen auf sie reagier­ten, haben gra­vie­ren­de Fol­gen für die glo­ba­le Nach­hal­tig­keits­agen­da. Auch wenn sich das gan­ze Aus­maß der Kri­se und ihrer Aus­wir­kun­gen der­zeit noch nicht abschät­zen lässt, droht schon jetzt die Gefahr, dass die Pan­de­mie die Ver­wirk­li­chung der inter­na­tio­nal ver­ein­bar­ten Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (SDGs) in ihrer Gesamt­heit gefähr­det. Das neue Brie­fing des Glo­bal Poli­cy Forums skiz­ziert für jedes der 17 SDGs anhand eini­ger punk­tu­el­ler Bei­spie­le, wel­ches Aus­maß die glo­ba­le Coro­na­kri­se in ver­schie­de­nen Sek­to­ren haben kann. Es macht deut­lich, dass die Agen­da 2030 und ihre Nach­hal­tig­keits­zie­le schei­tern wer­den, wenn sie in den poli­ti­schen Ant­wor­ten auf die Coro­na­kri­se nicht sys­te­ma­tisch berück­sich­tigt wer­den. Mehr erfahren…// Zur Stu­die…

Quel­le: Glo­bal Poli­cy Forum


Mer­­co­­sur-Abkom­m­­men

In einer neu­en Stu­die war­nen MISE­RE­OR und Green­peace vor gra­vie­ren­den öko­lo­gi­schen und men­schen­recht­li­chen Fol­gen. Sie for­dern die Bun­des­re­gie­rung daher auf, den Plan zur Unter­zeich­nung des Abkom­mens auf­zu­ge­ben und sich für eine grund­le­gen­de Reform der EU-Han­­dels­­po­­li­­tik aus­zu­spre­chen. Einen mög­li­chen Deal mit dem rechts­po­pu­lis­ti­schen Prä­si­den­ten Bra­si­li­ens, Jair Bol­so­n­a­ro, bezeich­nen sie als “fol­gen­schwe­ren Tabu­bruch” und eine “Abkehr von euro­päi­schen Wer­ten”. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…

Quel­le: Misereor


Inter­­net-Tipps

Fashion Che­cker

Die neue Web­site Fashion­Che­cker der Kam­pa­gne für Sau­be­re Klei­dung geht online und bie­tet Textilarbeiter*innen, Aktivisten*innen und Verbrauchern*innen Zugang zu aktu­el­len Daten aus den Lie­fer­ket­ten der größ­ten Mode­mar­ken der Welt, dar­un­ter neben inter­na­tio­na­len Mar­ken wie Zalan­do, H&M und Pri­mark auch deut­sche Unter­neh­men wie adi­das, Hugo Boss und Aldi. Sie zeigt, wo Klei­dung her­ge­stellt und unter wel­chen Arbeits­be­din­gun­gen sie pro­du­ziert wur­de. Hier ver­linkt…

Quel­le: Fem­net e.V.


Coro­na und Nach­hal­tig­keit: Wie beein­flusst Covid-19 die nach­hal­ti­ge Entwicklung?

Die Covid-19-Pan­­de­­mie gefähr­det Exis­ten­zen. Des­halb ist sie Aus­lö­ser für eine star­ke Refle­xi­on über die Bezie­hung des Men­schen zu sei­ner Gesund­heit – aber auch über gesun­de Bezie­hun­gen in Wirt­schaft, Umwelt und sozia­lem Leben. Für ein Ver­ständ­nis von lang­fris­ti­gen Fol­gen ist es noch zu früh. Nach­hal­tig – also sozi­al, öko­lo­gisch und öko­no­misch ganz­heit­lich zu pla­nen und zu han­deln, scheint gera­de durch die Domi­nanz der Gegen­wart kaum mög­lich. Doch eini­ge Trends und hilf­rei­che Initia­ti­ven las­sen sich schon iden­ti­fi­zie­ren. Die­ser Arti­kel gibt einen Über­blick über die Debat­te. Mehr erfah­ren…

Quel­len: B.A.U.M., Tina Teucher


Pod­cast: Zukunfts​wis​sen​.fm

Wie hän­gen Nach­hal­tig­keit und Digi­ta­li­sie­rung zusam­men? Was bedeu­tet der Struk­tur­wan­del für Deutsch­land? Wird mit dem euro­päi­schen Green Deal in Euro­pa jetzt alles “grün”? Ant­wor­ten auf die­se und wei­te­re Fra­gen beant­wor­ten Exper­tin­nen und Exper­ten aus Wis­sen­schaft, Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft im neu­en Pod­cast “Zukunfts​wis​sen​.fm” des Wup­per­tal Insti­tuts.­­ Hier ver­linkt…

Quel­le: Wup­per­tal Institut


Peti­tio­nen

Poli­ti­sche Kon­se­quen­zen aus Tön­­nies-Skan­­dal ziehen

Der Coro­­na-Aus­­­bruch bei Tön­nies und ande­ren Schlacht­be­trie­ben lie­fert erneut Bele­ge für die ver­ant­wor­tungs­lo­se Aus­beu­tung von Arbeiter*innen, die Qual der Tie­re, das leicht­fer­ti­ge Spiel mit unse­rer Gesund­heit und die gefähr­li­chen Fol­gen für die Umwelt.

Die aktu­el­len Ereig­nis­se hat der geschäfts­füh­ren­der Vor­stand von Green­peace, Mar­tin Kai­ser, zum Anlass genom­men, sich im Namen von Green­peace mit einem offe­nen Brief an Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Julia Klöck­ner (CDU) zu wen­den. Die­ser Brief wur­de Frau Klöck­ner am 30. Juni 2020 vor Ver­öf­fent­li­chung per Email zugesandt.

Die Minis­te­rin und ihre Vorgänger*innen von der CDU/CSU haben jah­re­lang nöti­ge Refor­men ver­schleppt, blo­ckiert und auf frei­wil­li­ge Bes­se­rung der Bran­che gesetzt. So kann es nach der Coro­­na-Kri­­se nicht weitergehen!

Dar­um unter­zeich­nen auch Sie den Brief an Julia Klöck­ner: For­dern Sie die Minis­te­rin auf, end­lich Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Schluss zu machen mit dem kran­ken Sys­tem Bil­lig­fleisch. Zum Brief… Zur Peti­ti­on…

Quel­le: Greenpeace


Sicher­heit statt Ertrin­ken: Euro­päi­sche See­not­ret­tung jetzt!

Eine Ret­tungs­leit­stel­le, die stun­­den- oder sogar tage­lang nicht erreich­bar ist. EU-Flug­­­zeu­­ge, die Boo­te in See­not sehen, aber die Infor­ma­ti­on nicht an Schif­fe, die wie die Oce­an Viking hel­fen könn­ten, wei­ter­ge­ben. Und eine Küs­ten­wa­che, die geret­te­te Men­schen zurück in die Höl­le Liby­ens bringt. Das Gan­ze finan­ziert mit min­des­tens 90 Mil­lio­nen Euro Steu­er­gel­dern euro­päi­scher Bürger*innen.

Die deut­sche EU-Rats­prä­­si­­den­t­­schaft ist unse­re Chan­ce, das zu ändern: For­de­re Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas dazu auf, sich für ein euro­päi­sches See­not­ret­tungs­pro­gramm ein­zu­set­zen, das See­völ­ker­recht ein­hält! Euro­pa darf sei­ne Wer­te nicht über Bord gehen las­sen, Leben ret­ten ist Pflicht!

Unter­zeich­ne jetzt den Appell an Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas! …zur Petition

Quel­le: SOS Mediterranee


Ant­ar­c­ti­ca 2020

Das Jahr 2020 mar­kiert den 200. Jah­res­tag der Ent­de­ckung der Ant­ark­tis. Es ist auch das Jahr, in dem dort die höchs­ten Tem­pe­ra­tu­ren gemes­sen wur­den. Das schmel­zen­de Eis, die sich erwär­men­den Gewäs­ser und der zuneh­men­de Fisch­fang – alle Lebe­we­sen, die dort leben, brau­chen uns mehr denn je. Aber auch wie Men­schen brau­chen die Ant­ark­tis. Die­ser rie­si­ge eisi­ge Kon­ti­nent ist für die Sta­bi­li­sie­rung unse­res Kli­mas von ent­schei­den­der Bedeutung.

Im Okto­ber die­ses Jah­res erwä­gen die Dele­ga­tio­nen auf der Tagung der Kom­mis­si­on für die Erhal­tung der leben­den Mee­res­schät­ze der Ant­ark­tis (CCAMLR) drei neue Mee­res­schutz­ge­bie­te (MPA). Zusam­men wür­den die MPAs der Ost­ant­ark­tis, der Ant­ark­ti­schen Halb­in­sel und des Wed­dell­mee­res mit einer Flä­che von etwa vier Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­tern fast 1 Pro­zent des Oze­ans welt­weit schüt­zen und den größ­ten Akt des Mee­res­schut­zes in der Geschich­te dar­stel­len. Eine Peti­ti­on möch­te den Druck auf die Machthaber*innen erhö­hen, um die­ses Mee­res­schutz­ge­biet zu errin­gen. Mehr erfah­ren… // Zur Peti­ti­on… (eng­lisch)

Quel­len: tbd, Only One


Peti­ti­on für den Schutz des Bodens

Unser Boden ist eines unse­rer wert­volls­ten Güter. Die Bun­des­re­gie­rung will nun aber den Schutz von unbe­bau­ten Flä­chen mit einem Gesetz schwä­chen. Unter­schrei­ben Sie jetzt unse­re Peti­ti­on gegen den Flä­chen­fraß! Zur Peti­ti­on…

Quel­le: Nabu


Ter­mi­ne

Wachs­tum und (k)ein Ende? Alter­na­ti­ve Uto­pien und soli­da­ri­sche Praxis

vom 4. — 6. Sep­tem­ber in der W3, Nernst­weg 32–34, 22765 Hamburg

Wirt­schafts­wachs­tum kennt kei­ne Gren­zen – unse­re Erde schon. Wäh­rend eini­ge behaup­ten „grü­nes Wachs­tum“ kön­ne die Kli­ma­kri­se abwen­den, beto­nen ande­re, Kli­ma­ge­rech­tig­keit kön­ne es nur in einer Post­wachs­tums­ge­sell­schaft geben. Aber wie kom­men wir da hin? Die Vor­stel­lun­gen von unend­li­chem Wachs­tum haben wir tief ver­in­ner­licht. Im gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Aus­tausch wol­len wir erkun­den, wie die­se Vor­stel­lun­gen unser Den­ken und Füh­len prä­gen, und uns viel zu oft am Han­deln hin­dern. Wie kön­nen wir die sozia­len, öko­lo­gi­schen und glo­ba­len Dimen­sio­nen und Gren­zen unse­res Wirt­schafts­sys­tems bes­ser ver­ste­hen? Wie kön­nen wir aktiv wer­den gegen Kli­ma­kri­se, glo­ba­le Unge­rech­tig­keit und sozia­le Ungleich­heit? Mehr erfah­ren…

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