11. Febru­ar 2020

Lie­be Run­d­­brief-Lese­rin­­nen und Leser,

wir mel­den uns in der ers­ten Aus­ga­be wie gewohnt mit vie­len Lese­tipps. Beson­ders inter­es­sant: Ein Arti­kel dar­über, wie sich die Kli­ma­ka­ta­stro­phe auf die mensch­li­che Psy­che aus­wirkt. Und nicht ver­ges­sen: Die Aus­schrei­bung für den Ham­bur­ger Zukunfts­preis läuft wei­ter­hin: Bis zum 31. Mai neh­men wir Bewer­bun­gen entgegen.

Wir wün­schen ange­neh­me und span­nen­de Lese­stun­den,
Ihr Zukunftsrat-Team


Ein­la­dun­gen

100% Bio: Was tut die Ham­bur­ger Poli­tik für gesun­des und umwelt­freund­li­ches Essen? Kopen­ha­gen, Ber­lin und Bre­men zei­gen den Weg

17. Febru­ar 2020, 18:30–20:40 Uhr, danach Emp­fang Ort: Katho­li­sche Aka­de­mie Ham­burg, Her­ren­gra­ben 4, 20459 Ham­burg, Deutschland 

Mit­tels ehr­gei­zi­ger ver­bind­li­cher poli­ti­scher Zie­le haben die Städ­te Kopen­ha­gen, Ber­lin und Bre­men eine Wen­de hin zu nach­hal­ti­ger Ernäh­rung eingeleitet.

Auch Ham­burg will ver­mehrt bei der Essens­ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen auf gesun­de Bio-Lebens­­­mi­t­­tel set­zen und ver­pflich­tet mit dem Ham­bur­ger Umwelt­leit­fa­den 2019 öffent­li­che Ein­rich­tun­gen zu einem Min­dest­ein­satz von 10 Pro­zent Bio-Lebens­­­mi­t­­teln. Im Städ­te­ver­gleich klin­gen die Ham­bur­ger Zie­le jedoch bis­her wenig ehr­gei­zig. Kann nicht auch Ham­burg eine ambi­tio­nier­te­re Bio-Ziel­­vor­­­ga­­be in öffent­li­chen Kan­ti­nen beschlie­ßen und umset­zen? Wel­che Posi­ti­on bezie­hen dazu die Ham­bur­ger Par­tei­en im Vor­feld der Wah­len? Mehr erfahren…


In eige­ner Sache

3. Zukunfts­preis Hamburg

Ziel: Der Zukunfts­preis des Zukunfts­ra­tes Ham­burg för­dert Pro­jekt­ideen und Vor­schlä­ge, die zu Zukunfts­fä­hig­keit und Nach­hal­tig­keit der Gesell­schaft beitragen.

Die Leit­idee des Zukunfts­ra­tes Ham­burg lautet:

Heu­te so leben, dass auch über­mor­gen alle leben kön­nen – über­all auf der Welt!

Bewer­ben kön­nen sich Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne aus der Metro­pol­re­gi­on Ham­burg bis zum Alter von 30 Jah­ren aus Schu­le, Berufs­bil­dung, Betrieb und Hoch­schu­le. Die Bewer­bung ist grund­sätz­lich eine per­sön­li­che Bewer­bung, Bewer­bun­gen von meh­re­ren Per­so­nen als Grup­pe sind eben­falls möglich.

Der Ein­sen­de­schluss wird ver­län­gert bis zum 31. Mai 2020
Zur Ausschreibung…


Von unse­ren Mitgliedern

VDI ver­ur­teilt dras­ti­sche Kür­zung der Mit­tel für die Energieforschung

Bereits Ende Novem­ber hat der Bun­des­tag Umschich­tun­gen für den Etat 2020 des BMWi beschlos­sen. Die Reduk­ti­on der Ver­pflich­tungs­er­mäch­ti­gun­gen um 90 Pro­zent von 105 auf 10 Mio. Euro im Haus­halts­jahr 2021 führt dazu, dass die übli­cher­wei­se mehr­jäh­ri­gen For­schungs­pro­jek­te nicht bewil­ligt und nicht begon­nen wer­den kön­nen. „Damit unter­bin­det die Regie­rungs­ko­ali­ti­on wich­ti­ge lau­fen­de For­schungs­pro­gram­me“, sagt Prof. Dr.-Ing. Harald Brad­ke, Vor­sit­zen­der der VDI-Gesel­l­­schaft Ener­gie und Umwelt. „So gerät auch die Ener­gie­wen­de in Gefahr, für die wir Inno­va­tio­nen durch For­schung benö­ti­gen. Wir müs­sen schließ­lich Tech­no­lo­gien, die wir in ein paar Jahr­zehn­ten brau­chen, bereits heu­te ent­wi­ckeln. Für eine sau­be­re Ener­gie­ver­sor­gung brau­chen wir mehr For­schung – nicht weni­ger.“ Mehr erfah­ren…

Quel­le: Ver­ein Deut­scher Inge­nieu­re e.V.


Ham­burg

(Klima-)Wahlhelfer

Die Bür­ger­schafts­wahl am 23. Febru­ar ist für Ham­burg gemäß vie­ler kli­ma­po­li­ti­scher Bewe­gun­gen eine sehr ent­schei­den­de Wahl. Es betrifft die kom­men­den Jah­re, in denen die poli­ti­schen Wei­chen gestellt wer­den müs­sen. Somit wer­den es die neu gewähl­ten Politiker*innen sein, die für die­se Auf­ga­be die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men haben.

Der Kli­­ma-Wahl-O-Mat stellt die Ham­bur­ger Par­tei­en auf den Prüf­stein mit über­ra­schen­den Ergeb­nis­sen! Mehr erfahren…

Quel­le: Ham­burg muss handeln

BUND Ham­burg: Rot-Grün setzt Umwelt­po­li­tik nur unzu­rei­chend um

Fünf Jah­re nach Unter­zeich­nung des Koali­ti­ons­ver­trags stellt der BUND dem rot-grü­­nen Ham­bur­ger Senat ein man­gel­haf­tes Zeug­nis in der Umwelt­po­li­tik aus. Selbst in zen­tra­len Berei­chen, in denen kla­re Ver­ab­re­dun­gen getrof­fen wur­den, sei­en kaum Erfol­ge sichtbar.

„Seit Unter­zeich­nung des Koali­ti­ons­ver­tra­ges haben sich Kli­ma­kri­se und Arten­ster­ben ver­stärkt. Die Dring­lich­keit, etwas dage­gen zu tun, ist heu­te höher als noch vor fünf Jah­ren. Dass nun selbst vie­le der damals fest­ge­leg­ten Punk­te nicht oder nur schlep­pend umge­setzt wor­den sind, ist kein gutes Regie­ren. Rot-Grün hat gegen­über der Umwelt nicht Wort gehal­ten“, so Man­fred Bra­asch, Lan­des­ge­schäfts­füh­rer des BUND Ham­burg. Mehr erfah­ren…

Quel­le: BUND Hamburg

Tschüss Koh­le: Auf­ga­be für nächs­ten Senat und Bür­ger­schaft: Koh­le runterfahren!

Am 4. Febru­ar, wur­de das Gut­ach­ten des Öko-Ins­ti­­tuts zum Som­mer­be­trieb des Heiz­kraft­werks Wedel im Wär­me­dia­log debat­tiert. Die Gut­ach­ter emp­feh­len, das Wedel-Kraft­­­werk im Som­mer mit redu­zier­ter Leis­tung zu fahren.

Das Gut­ach­ten gibt Hin­wei­se, dass die CO2-Ver­­­mei­­dungs­­­kos­­ten im Ver­gleich zu ande­ren Kli­ma­schutz­maß­nah­men der Stadt sogar ziem­lich güns­tig wären, und dass die Ham­bur­ger Strom­kun­den durch gerin­ge­re Netz­ent­gel­te pro­fi­tie­ren könn­ten.
Im Juni 2019 hat Tschüss Koh­le in Ver­hand­lun­gen mit Rot­grün das Ham­bur­ger Gesetz zum Koh­le­aus­stieg durch­ge­setzt. Dar­in ver­pflich­tet sich die Stadt, den Koh­le­aus­stieg zu beschleu­ni­gen und die Poten­tia­le zur Ver­mei­dung der Koh­le­ver­bren­nung zu nut­zen.
“Die Koh­le­kraft­wer­ke Wedel und Tief­stack sind die größ­ten ein­zel­nen CO2-Quel­­len in der Ver­ant­wor­tung der Stadt Ham­burg. Des­halb muss der nächs­te Senat alles dar­an set­zen, auch die Wär­me­pro­duk­ti­on in den bei­den Kraft­wer­ken schnell zu redu­zie­ren und schnel­ler als bis­her anvi­siert zu been­den. Wär­me Ham­burg könn­te z. B. ande­re Kraft­wer­ke mit weni­ger CO2 Emis­sio­nen, die bereits ins Fern­wär­me­netz ein­spei­sen, hoch­fah­ren, um weni­ger Koh­le in Wedel und Tief­stack zu ver­bren­nen. ”
Eine weit­ge­hen­de Ein­schrän­kung und zügi­ge Been­di­gung des Kraft­werks­be­triebs in Wedel wird auch die Anwohner*innen in Wedel und Ris­sen erleich­tern, die durch ätzen­de Par­ti­kel, die sich aus dem Schorn­stein des Kraft­werks in die Umge­bung ver­brei­ten, geschä­digt wer­den. Mehr erfah­ren… // Zum Gut­ach­ten…

Quel­le: Ener­gie­Netz Ham­burg eG

Han­dels­kam­mer Ham­burg setzt auf “sau­be­re” Geldanlage

Die Han­dels­kam­mer Ham­burg ver­wal­tet rund 80 Mil­lio­nen Euro für die Alters­vor­sor­ge ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter — Seit April 2018 ganz ohne Inves­ti­tio­nen in Koh­le. Damals haben Peter Jen­sen, Mit­glied im Prä­si­di­um, und sei­ne Kol­le­gen das gesam­te Anla­ge­port­fo­lio über­prüft und Papie­re, die direkt oder indi­rekt mit der Koh­le­indus­trie zusam­men­hän­gen, aus­ge­tauscht. Dive­st­ment — also Inves­ti­tio­nen abzie­hen — heißt die Stra­te­gie. Mehr erfah­ren…

Quel­le: NDR

#moin­­­zu­­­kunft-Kli­­ma­­fonds för­dert ers­te Pro­jek­te mit 175.000 Euro

Ein wan­dern­des Kli­ma­sofa, Ackern fürs Kli­ma, tem­po­rä­res Grün für die Stadt: Das sind nur eini­ge der Pro­jek­te, die nun erst­mals Geld aus dem #moin­zu­kunft – Ham­bur­ger Kli­ma­fonds bekom­men, den die Umwelt­be­hör­de gemein­sam mit der Ham­bur­ger Kli­ma­schutz­stif­tung ver­gibt. 36 gemein­nüt­zi­ge loka­le Initia­ti­ven, Ver­ei­ne und Pro­jekt­trä­ger haben sich mit krea­ti­ven Ideen für mehr Kli­ma­schutz im All­tag bewor­ben. Rund 20 Pro­jek­te erhal­ten nun ins­ge­samt 175.000 Euro für die Umset­zung ihrer Kon­zep­te. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Stadt Ham­burg / Pres­se­stel­le Behör­de für Umwelt und Energie

Alles Müll, oder was?

Jedes Jahr pro­du­zie­ren wir laut Umwelt­bun­des­amt in Deutsch­land unglaub­li­che 107 Kilo­gramm Ver­pa­ckungs­müll pro Kopf. Immer­hin: Getrennt gesam­melt und rich­tig ent­sorgt kön­nen zumin­dest Glas und Papier fast zu 100 Pro­zent recy­celt wer­den. In Ham­burg hilft dir dabei jetzt das Social Start­up Recy­cle­he­ro (recy​cle​he​ro​.de) – ein sozia­ler Abhol­ser­vice für Glas- und Papier­müll. Mehr erfah­ren…

Quel­le: hyg­ge Magazin

Der Dusch­bus für Obdachlose

Jeder Mensch hat das Recht, sich zu waschen. Aber nicht jeder bekommt die Chan­ce dazu. Obdach­lo­se haben kei­ne Duschen. Genau wie alle ande­ren, haben sie aber ein Hygienebedürfnis. Sie kön­nen es sich nur nicht leis­ten. Auch in Deutsch­land nicht.

Der Dusch­bus GoBan­yo fährt dort­hin, wo gera­de Duschen gebraucht wer­den. Die Nut­zung ist kos­ten­los. Die Gäs­te bekom­men sau­be­re Wäsche. Dank des erfolg­rei­chen Crowd­fun­dings konn­te der gespen­de­te Bus zum Dusch­bus umge­baut wer­den. Seit Anfang Dezem­ber ist er in Ham­burg unter­wegs. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Go Banyo


Über den Tellerrand

Kli­ma­ak­ti­vis­tin Lui­sa Neu­bau­er: „Ich hof­fe, dass ich nicht noch 825 Frei­ta­ge strei­ken muss“

Fri­days for Future – der Kli­­ma­­schutz-Bewe­­gung haben sich welt­weit Tau­sen­de jun­ge Men­schen ange­schlos­sen. Doch Lui­sa ist auch Ziel­schei­be von Hass. Mehr erfah­ren…

Quel­le: ze​.tt

Wenn die Angst vor dem Kli­ma­wan­del nicht mehr weggeht

Als der Regen­wald in Bra­si­li­en brennt, sitzt Sabri­na wei­nend vor dem Lap­top. Die 35-Jäh­ri­­ge denkt jeden Tag an die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels und ver­zich­tet auf vie­les, um nach­hal­tig zu leben. Sie ernährt sich vegan, fliegt nicht und kauft ihre Klei­dung gebraucht. Das hat ihr lan­ge ein gutes Gefühl gege­ben. Doch seit sie die bren­nen­den Bäu­me in den Nach­rich­ten sieht, fühlt sie sich ohn­mäch­tig. „Ich allei­ne kann die Kata­stro­phe nicht ver­hin­dern“, denkt sie.

Kli­ma­angst ist kei­ne offi­zi­el­le Dia­gno­se, die von den Kran­ken­kas­sen aner­kannt wird. Doch Wis­sen­schaft­ler in den USA unter­su­chen den Ein­fluss des Kli­ma­wan­dels auf die Psy­che schon län­ger. Eine Stu­die der „Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft für Psy­cho­lo­gie“ kommt zu dem Ergeb­nis: „Selbst in Abwe­sen­heit direk­ter Aus­wir­kun­gen kann die Angst vor dem Kli­ma­wan­del die psy­chi­sche Gesund­heit beein­träch­ti­gen.“ Mehr erfah­ren…

Quel­le: Tagesspiegel

Nach­hal­ti­ge Festivals

Der Ticket­ver­kauf läuft, die Fes­ti­valsai­son beginnt in ein paar Mona­ten. Etwa 400 Mil­lio­nen Umsatz macht die Bran­che im Jahr in Deutsch­land. Doch der Co2-Aus­­­stoß ist hoch. Wel­che nach­hal­ti­gen Fes­ti­vals gibt es? Mehr erfah­ren…

Quel­le: enorm Magazin

Ab Werk in den Abfall

Eine gan­ze LKW-Ladung Neu­wa­re pro Woche lan­det im Müll: Bil­der aus dem Ama­­zon-Logis­­ti­k­­zen­­trum in Win­sen an der Luhe bele­gen rück­sichts­lo­se Prak­ti­ken im Onlinehandel.

Bück­wa­re – okay, schon mal gehört. Und „hei­ße Ware“ ist auch Nicht-Gano­­ven ein Begriff. Aber haben Sie eine Ahnung, was „Des­­troy-Ware“ ist? Die Bezeich­nung klebt der Online­händ­ler Ama­zon an manns­ho­he Sam­mel­kar­tons, in denen sich voll funk­ti­ons­tüch­ti­ge Elek­tro­nik­ar­ti­kel, ori­gi­nal­ver­pack­te Bücher oder unbe­nutz­te Sai­son­wa­re sta­peln. Was hier drin liegt, lan­det in der Müll­pres­se. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Greenpeace

Black­rocks grü­ne Wende

Mit­te Janu­ar mach­te das Fonds­un­ter­neh­men Black­rock Schlag­zei­len. Dies­mal ging es nicht um die unheim­li­che Markt­macht des New Yor­ker Ver­mö­gens­ver­wal­ters, um Atom­waf­fen­ge­schäf­te oder undurch­sich­ti­ge Ver­stri­ckun­gen mit der Poli­tik. In einem offe­nen Brief wand­te sich der CEO von Black­rock, Lar­ry Fink, an die Unter­neh­mens­welt. Sei­ne Bot­schaft: „Jede Regie­rung, jedes Unter­neh­men und jeder Anle­ger muss sich mit dem Kli­ma­wan­del aus­ein­an­der­set­zen.“ Sein Unter­neh­men wür­de sich künf­tig von Anla­gen tren­nen, die die­ses Risi­ko nicht zur Kennt­nis nehmen.

Green­peace tele­fo­nier­te mit Hei­ke Buch­ter, und woll­te wis­sen, was von der grü­nen Wen­de Lar­ry Finks zu hal­ten ist. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Greenpeace

Indus­trie und Kli­ma­schutz: Noch vie­le Bar­rie­ren bei der Energiewende

Der Umstieg auf erneu­er­ba­re Ener­gien wird an vie­len Stel­len gebremst: beschränk­te Lei­tungs­net­ze, der sto­cken­de Aus­bau der Wind­kraft und vor allem gesetz­li­che Hür­den. Auf die Indus­trie, die viel bezahl­ba­ren Strom braucht, kommt ein mas­si­ver Umbau zu – ers­te Model­le dafür gibt es in Nord­deutsch­land. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Deutschlandfunk

Rat für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung: Dr. Wer­ner Schnapp­auf neu­er Ratsvorsitzender

Auf der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung wähl­ten die Mit­glie­der des neu beru­fe­nen Rates für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (RNE) den lang­jäh­ri­gen baye­ri­schen Umwelt­mi­nis­ter Dr. Wer­ner Schnapp­auf ein­stim­mig zum neu­en Vor­sit­zen­den. „Noch nie war das Momen­tum für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung so groß wie jetzt. Nun gilt es, das Leit­bild der Nach­hal­tig­keit kon­se­quent umzu­set­zen“, erklär­te Schnapp­auf nach sei­ner Wahl. Zur stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den wur­de Prof. Dr. Imme Scholz, kom­mis­sa­ri­sche Direk­to­rin des Deut­schen Insti­tuts für Ent­wick­lungs­po­li­tik (DIE) und Hono­rar­pro­fes­so­rin der Hoch­schu­le Bonn-Rhein-Sieg, gewählt. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Rat für Nach­hal­ti­ge Entwicklung

Slow Food kri­ti­siert Lebens­mit­tel­gip­fel im Kanz­ler­amt: Trag­fä­hi­ge Zukunfts­vi­sio­nen blei­ben aus

Nach dem „Lebens­mit­tel­gip­fel“ im Bun­des­kanz­ler­amt, an dem neben Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel Spitzenvertreter*innen der größ­ten Lebens­mit­tel­kon­zer­ne Deutsch­lands sowie Bun­des­agrar­mi­nis­te­rin Julia Klöck­ner und Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er teil­nah­men, kri­ti­siert Slow Food Deutsch­land: Ermah­nun­gen und Kon­trol­le von Dum­ping­prei­sen brin­gen nicht die Ver­än­de­run­gen, die erfor­der­lich sind. Es fehlt an einer gestal­ten­den Poli­tik, die eine zukunfts­fä­hi­ge Ernäh­rungs- und Land­wirt­schafts­po­li­tik vor­an­treibt. Deren obers­tes Ziel müss­te es sein, die Men­schen in Deutsch­land gut zu ernäh­ren und einen gesun­den Pla­ne­ten zu hin­ter­las­sen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Slow Food

Kli­ma­flucht kann Asyl-Anspruch begründen

Es ist ein “his­to­ri­scher Fall”, wie die UN-Men­­schen­­rechts­or­­ga­­ni­­sa­­ti­on OHCHR kom­men­tier­te: Der Men­schen­rechts­aus­schuss der Ver­ein­ten Natio­nen hat fest­ge­stellt, dass die Kli­ma­kri­se ein Asyl­grund sein kann. Ein Land dür­fe kei­nen Men­schen abschie­ben, der Asyl sucht, weil die Kli­ma­kri­se sein Leben im Hei­mat­land gefährdet.

Es spie­le dabei auch kei­ne Rol­le, ob die Gefahr unmit­tel­bar nach der Abschie­bung dro­he. Man­che Fol­gen der Kli­ma­kri­se wie Stür­me oder Über­schwem­mun­gen trä­ten plötz­lich auf, ande­re wie der Mee­res­spie­gel­an­stieg nach und nach. Bei­des recht­fer­ti­ge, dass Men­schen woan­ders Schutz suchen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Klimareporter

Die Hear­t­­land-Lob­­by

Die Recher­che von COR­REC­TIV und Frontal21 zeigt, wie das US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Heart­land Insti­tu­te Leug­ner des Kli­ma­wan­dels in Deutsch­land unter­stützt, um Maß­nah­men zum Kli­ma­schutz zu unter­gra­ben. Under­co­ver ler­nen sie den Chef­stra­te­gen des Insti­tuts ken­nen: James Tay­lor. Er wird erzäh­len, wie das Netz­werk der Kli­ma­wan­del­leug­ner funk­tio­niert, wie Spen­den ver­schlei­ert wer­den und wie sie eine deut­sche, AfD-nahe You­tube­rin nut­zen wol­len, um »die Jugend« zu errei­chen. Am Ende macht er ein kon­kre­tes Ange­bot. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Correctiv


Publi­ka­tio­nen und Studien

Insek­ten­at­las 2020: Glo­ba­les Insek­ten­ster­ben muss mit nach­hal­ti­ger Agrar­po­li­tik ver­hin­dert werden

75 Pro­zent unse­rer wich­tigs­ten Kul­tur­pflan­zen sind von der Bestäu­bungs­leis­tung von Insek­ten abhän­gig. Doch glo­bal ver­zeich­nen Insek­ten­po­pu­la­tio­nen dra­ma­ti­sche Rück­gän­ge. So sind etwa bei der Hälf­te der 561 Wild­bie­nen­ar­ten in Deutsch­land die Popu­la­tio­nen rück­gän­gig. Das stellt der Insek­ten­at­las 2020 fest, den die Hein­rich-Böll-Stif­­tung und der Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND) heu­te in Ber­lin erst­ma­lig vor­ge­stellt haben. Insek­ten hal­ten das öko­lo­gi­sche Sys­tem die­ses Pla­ne­ten am Lau­fen. Mehr erfah­ren… // Insek­ten­at­las herunterladen…

Quel­le: öko­markt e.V.


Inter­­net-Tipps

Pod­cast: Ideen für eine bes­se­re Welt

Nach­hal­tig­keit, Gemein­schafts­sinn und Umwelt­schutz sind The­men, die nicht nur das Maga­zin HYG­GE bewe­gen, son­dern einer Viel­zahl von Men­schen gera­de immer wich­ti­ger wer­den. Doch was heißt das eigent­lich genau? Schließ­lich ist es aller guten Vor­sät­ze zum Trotz oft gar nicht so leicht, unse­re Ambi­tio­nen wirk­lich in die Tat umzu­set­zen. Wo fängt man an? Wie bleibt man dabei? Und muss man wirk­lich jeden Nach­hal­­ti­g­keits-Trend mit­ma­chen? Die­se Fra­gen stellt sich auch Hyg­­ge-Redak­­teu­rin Yvonne Ada­mek immer wie­der. Auf der Suche nach Ant­wor­ten und IDEEN FÜR EINE BES­SE­RE WELT trifft sie in die­sem Pod­cast des­halb regel­mä­ßig inter­es­san­te Men­schen, die mit ihren Pro­jek­ten, ihrem Enga­ge­ment und ihren Ideen die Welt und unse­ren All­tag ein biss­chen bes­ser und viel­leicht sogar ein­fa­cher machen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: hyg­ge Magazin

Inter­ak­ti­ve Rei­se: Who Cares

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie­viel Zeit Du in Dei­nem Leben mit Waschen, Put­zen, Kochen ver­bringst? Damit, Dei­ne Kin­der zur Schu­le zu brin­gen oder Dei­ne Ver­wand­ten im Alter zu pfle­gen? All das ist Arbeit, die täg­lich über­all auf der Welt geleis­tet wird. Größ­ten­teils von Frau­en. Fast immer unbe­zahlt. Und oft kaum wertgeschätzt.

Wuss­test Du zum Bei­spiel, dass der finan­zi­el­le Wert der von Frau­en geleis­te­ten Haus­ar­beit, Pfle­ge und Für­sor­ge min­des­tens 11.000.000.000.000 (das sind übri­gens Bil­lio­nen) US-Dol­lar pro Jahr beträgt? Was das Gan­ze mit Dir zu tun hat? Fin­de es her­aus und star­te Dei­ne inter­ak­ti­ve Rei­se! Mehr erfahren…

Quel­le: Oxfam

Online-Kar­­te: Deutsch­land plastikfrei

Schluss mit der ein­ge­schweiß­ten Bio-Gur­ke, mit Ver­pa­ckungs­müll und Plas­tik­tü­ten! Auf der Online-Kar­­te “Deutsch­land plas­tik­frei” tra­gen wir zusam­men, wo Sie schon beim Ein­kauf “plas­tik­fas­ten” kön­nen: z.B. Bio-Wochen­­mär­k­­te, Unver­­­packt- und Hof­lä­den. Hier ver­linkt…

Quel­le: BUND


Wett­be­wer­be und Ausschreibungen

Ham­bur­ger Klimafonds

Ham­bur­ger Kli­ma­fonds wer­den gemein­nüt­zi­ge Ham­bur­ger Initia­ti­ven und Pro­jek­te unter­stützt, die das Bewusst­sein für die glo­ba­len und loka­len Mit dem #moin­zu­kunft – Ham­bur­ger Kli­ma­fonds wer­den gemein­nüt­zi­ge Ham­bur­ger Initia­ti­ven und Pro­jek­te unter­stützt, die das Bewusst­sein für die glo­ba­len und loka­len Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels schär­fen. Damit Ideen und Enga­ge­ment nicht am Geld schei­tern, ste­hen 450.000 Euro für Kli­­ma­­schutz-Pro­­jek­­te bis Ende 2020 bereit. Mehr erfah­ren

Bun­des­preis Ecode­sign 2020: Aus­schrei­bungs­pha­se von Mit­te Janu­ar bis April

Ver­pa­ckung, die zugleich Pro­dukt ist? Eine App, die beim Res­sour­cen­spa­ren hilft? Ein neu­es Kon­zept für umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät im länd­li­chen Raum? Unter­neh­men, Stu­die­ren­de und Quer­den­ken­de sind wie­der auf­ge­ru­fen, sich mit inno­va­ti­ven Dienst­leis­tun­gen, Kon­zep­ten und Pro­duk­ten bis zum 6. April 2020 zu bewer­ben. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Umweltbundesamt

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