Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist in Deutschland bis heute nicht erreicht. Tag für Tag erleben Frauen in Deutschland geschlechtsspezifische Diskriminierung und Gewalt. Um diese Missstände zu überwinden, ist feministisches Engagement und die Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit notwendig, insbesondere im Kontext aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Frauenfeindliche und antifeministische Positionen spielen eine zentrale Rolle in den erstarkenden autoritären, antidemokratischen Bewegungen weltweit, auch in Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat die Handlungsfähigkeit und Resilienz der feministischen und gleichstellungsorientierten Organisationen und Initiativen in Deutschland eine besondere Bedeutung.
Bisher fehlte es in Deutschland an belastbaren Daten über den Umfang, Struktur und Finanzierung der Organisationen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Diese wurden nun erstmals erhoben und ermöglichen es, den Status Quo zu verstehen, Lücken oder Schieflagen und mögliche Handlungsschritte zu identifizieren.
Das Forschungsprojekt “Zur Struktur und Finanzierung zivilgesellschaftlicher Gleichstellungsarbeit und feministischer Initiativen in Deutschland” wurde vom Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft, Partnerin in einem Konsortium mit FAIR SHARE of Women Leaders e.V., filia.die frauenstiftung und der Expertin Karin Heisecke, umgesetzt.
Nun steht Teil 1 der Studie zum Download bereit: mit den ersten Ergebnissen zu Umfang, Struktur und Finanzierung der feministischen und gleichstellungsorientierten Zivilgesellschaft in Deutschland. Teil 1 der Studie herunterladen
Die Online-Community “Philanthropie und Geschlechtergerechtigkeit” bietet bereits jetzt aktuelle Informationen und die Möglichkeit zum Austausch. Zur Online-Community
Zitationshinweis: Persistent Identifier (PID): https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-112199–2
Quelle: FAIR SHARE of Women Leaders e.V.
