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Gast­bei­trag: Gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung trotz einer frag­men­tier­ten Welt. Nach­hal­tig­keit und Geopolitik.

Posted on 4. Dezember 2025

Der Zukunfts­rat Ham­burg gra­tu­liert den Preis­trä­gern des Deut­schen Nach­hal­tig­keits­prei­ses 2025. Wir freu­en uns, einen gewich­ti­gen Arti­kel von Dr. Gün­ther Bach­mann, Vor­stand des Stif­tungs­ver­eins Deut­scher Nach­hal­tig­keits­preis, ver­öf­fent­li­chen zu dürfen.

Ein Bei­trag von Dr. Gün­ther Bach­mann, Vor­stand der Stif­tung Deut­scher Nach­hal­tig­keits­preis e. V.

Die geo­po­li­ti­sche Ord­nung ver­schiebt sich rasant. Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz ste­hen unter Druck. Geo­po­li­tik scheint das nach­hal­ti­ge Wirt­schaf­ten als Spie­le­rei zurück­zu­stel­len. Das ist ein fata­ler Irr­tum. Geo­po­li­tik fängt über­haupt erst mit Nach­hal­tig­keits­zie­len an.

Die Abwärts­spi­ra­le stoppen

Ich ver­ste­he es, wenn so man­ches Unter­neh­men und so man­che Zeit­ge­nos­sen den Kopf ein­zie­hen und klei­ne­re Bröt­chen backen wol­len. Auf man­chen Schul­tern las­tet enor­mer Druck, wenn Lie­fer­ket­ten von Zöl­len und Export­kon­trol­len durch­lö­chert wer­den oder wenn man unver­se­hens ins Ziel­kreuz aggres­si­ver Han­dels­po­li­tik gerät. Tak­ti­sches Manö­vrie­ren ist manch­mal ange­sagt, eben­so wie das krea­ti­ve Fin­den von Alternativen.

Aber das Bad mit dem Kind aus­zu­schüt­ten, ist kei­ne gute Idee. Kli­ma­zie­le auf­zu­kün­di­gen, Nach­hal­tig­keits­re­port­ing, Grenz­aus­gleich und Lie­fer­ket­ten­sorg­falt radi­kal zu beschnei­den oder ganz abzu­schaf­fen, ist eine Panik-Reak­­ti­on, die nie­man­dem gut­tut. Wo die über­schie­ßen­de Regu­la­ti­on kor­ri­giert wer­den muss, muss eben kor­ri­giert wer­den. Mit der Laub­sä­ge, nicht mit der Ket­ten­sä­ge. Und im Übri­gen gilt es, sich auf die eige­nen Stär­ken zu besinnen.

Schon die Rio-Kon­­­fe­­renz 1992 ver­stand Nach­hal­tig­keit als Teil von Geo­po­li­tik. Sie präg­te dafür den Begriff Erd­po­li­tik – als gemein­sa­men Auf­trag zur Ver­ant­wor­tung. Die­se Idee gilt es neu zu bele­ben. Denn die Her­aus­for­de­run­gen der Mensch­heit las­sen sich nur gemein­sam lösen. Kla­rer Wil­le, Kurs hal­ten, Part­ner fin­den – das ist der Schlüs­sel, um die Abwärts­spi­ra­le aus Angst, Rück­schritt und Resi­gna­ti­on zu überwinden.

Ohne­hin: Die fun­da­men­ta­len Trends blei­ben. Weg­schau­en hilft nicht gegen die glo­ba­le Erwär­mung, die Bio­di­ver­si­täts­kri­se, die Res­sour­cen­knapp­heit, gegen die demo­gra­fi­schen Basis­grö­ßen in Asi­en, Afri­ka und Euro­pa und gegen die pla­ne­ta­re Über­las­tung. Igno­ranz ist auto-aggres­­siv. Denn wer Nach­hal­tig­keit jetzt rela­ti­viert, schwächt die eige­ne Handlungsfähigkeit.

Nach­hal­tig­keit war nie nur ein moral­se­man­ti­scher Gold­staub, son­dern immer schon der stra­te­gi­sche Ernstfall.

– Dr. Gün­ther Bachmann

Der Mul­ti­la­te­ra­lis­mus steht vor einer Renais­sance, aber gewandelt

Der Mul­ti­la­te­ra­lis­mus lebt – zwar unter Mühen, aber allen Hin­der­nis­sen (und es gibt vie­le, exter­ne wie selbst gemach­te) zum Trotz durch­aus wir­kungs­voll. Das bezeu­gen die jüngst ver­ein­bar­ten Fort­schrit­te zur Oze­an­po­li­tik, zur Fische­rei, zur glo­ba­len Gesund­heit und zur Ent­wick­lungs­fi­nan­zie­rung. Erst­mals sind rund 50 Pro­zent der glo­ba­len Treib­haus­gas­emis­sio­nen durch das Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men abge­deckt. Auch der gro­ße Emit­tent Chi­na legt neue Zie­le vor und nähert sich erst­ma­lig dem Ziel-Kor­ri­­dor der Indus­trie­län­der an. Über 400 frei­wil­li­ge Län­der­be­rich­te zur Agen­da 2030 bele­gen die Trag­fä­hig­keit mul­ti­la­te­ral ver­ein­bar­ter Pro­zes­se. Nach­hal­ti­ges Han­deln ist ein geo­po­li­ti­scher Faktor.

Aber mehr ist nötig. Die Ver­ant­wor­tung für pla­ne­ta­re Gren­zen funk­tio­niert nur durch gemein­sa­mes oder min­des­tens mehr­heit­li­ches Han­deln. Dafür müs­sen die Ver­ein­ten Natio­nen die Bin­nen­re­form ihrer Behör­den voll­enden. Die Staa­ten­al­li­an­zen in Asi­en und Afri­ka müs­sen kon­struk­tiv inter­pre­tiert wer­den Sie sind kei­ne Hebel gegen den Mul­ti­la­te­ra­lis­mus. Staa­ten­bünd­nis­se, die ohne den alten Wes­ten ent­ste­hen, sind nicht per se anti-wes­t­­lich. Sie sind erst ein­mal schlicht nicht-wes­t­­lich und Teil einer Welt mit ver­schie­de­nen Kraft­po­len, von denen Euro­pa auch einer ist, wenn­gleich nicht der kräf­tigs­te. Nötig ist auch ein neu­es Gespräch zwi­schen der Poli­tik und den fort­ge­schrit­te­nen Unter­neh­men des nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens. Das ist überfällig.

Die mul­ti­po­la­re und lern­fä­hi­ge Koope­ra­ti­on bie­tet auch für die Mit­tel­macht mehr Chan­cen als wahr­ge­nom­men, die Trans­for­ma­ti­on zum nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­ten vor­an­zu­brin­gen und nütz­lich zu machen.

Der Mul­ti­la­te­ra­lis­mus steht vor einer Renais­sance – als lern­fä­hi­ge Koope­ra­ti­on bei unter­schied­li­chen Interessen.

– Dr. Gün­ther Bachmann

Die Richt­schnur allen Wirt­schaf­tens soll­te sein, Pro­duk­te und Tech­no­lo­gien zu ent­wi­ckelt und zu ska­lie­ren, die glo­bal anwen­dungs­fä­hig und feh­ler­freund­lich sind, wor­auf bereits Klaus Töp­fer immer hin­wies. Das gilt ins­be­son­de­re auch für die Trans­for­ma­ti­on und für das nach­hal­ti­ge Wirt­schaf­ten in jenen Fel­dern, wo Deutsch­land die Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung zur Trans­for­ma­ti­on anführt, wie zum Bei­spiel in der Elek­tro­ly­se und in der grün/blauen Wasserstoffwirtschaft.

Trans­for­ma­ti­on oder Industriemuseum

Die­se Technologieführerschaft muss so auf den wei­te­ren Weg gebracht wer­den, dass sie die indus­tri­el­le Trans­for­ma­ti­on sys­te­misch nor­ma­li­siert und günstige Prei­se ermög­licht. Im Grun­de gilt das ana­log auch für grü­nen Stahl, die Bio-Che­­mie, das nach­hal­ti­ge Bau­en, Fer­men­ta­ti­on und Bio­tech­no­lo­gie, die Erneu­er­ba­ren Ener­gien, die Zir­ku­la­ri­tät. Die ambi­tio­nier­ten UN-Nach­hal­­ti­g­keits­­zie­­le sind eine Anlei­tung für die­sen Weg, in den ins­be­son­de­re deut­sche Unter­neh­men viel inves­tiert haben. Wer die­sen Weg unter einen vor­schnel­len und wohl­fei­len Ide­a­­lis­­mus-Ver­­­d­acht stellt, der ver­passt die Moder­ni­sie­rung. Wer die­sen Weg jetzt nicht wei­ter beschrei­tet, den führt das direkt ins Industriemuseum.

Ein­ver­stan­den, das ist leich­ter gesagt als getan. Das zen­tra­le Man­ko ist die feh­len­de respek­ti­ve oft wan­kel­mü­ti­ge Füh­rung durch poli­ti­sche und wirt­schafts­po­li­ti­sche Top-Entscheider.

Wo bleibt Euro­pas extra­ter­ri­to­ria­le Souveränität?

Als Export­wirt­schaft hat Deutsch­land kla­re geo­öko­no­mi­sche Inter­es­sen, aber erstaun­li­cher­wei­se kei­ne nen­nens­wer­te Geo­po­li­tik. Der Begriff Geo­po­li­tik hat im Deut­schen einen schlech­ten Ruf, wäh­rend sei­ne eins­ti­ge Hoch­burg, die trans­at­lan­ti­sche Bin­dung, dahin­schwin­det. Die Deut­sche Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie blen­det den Zusam­men­hang von Nach­hal­tig­keit und Außen­wirt­schaft völ­lig aus. Die USA und Chi­na betrei­ben eine Poli­tik der extra­ter­ri­to­ria­len Sou­ve­rä­ni­tät, deren Zöl­le und Export­kon­trol­le erheb­li­chen Druck auf die Sou­ve­rä­ni­tät Euro­pas ent­fal­ten. Euro­pa begnügt sich dage­gen mit Appeasement.

Euro­pas exter­ri­to­ria­le Souveränität

In den Unter­neh­men füh­len sich Nach­hal­tig­keits­ma­na­ge­rIn­nen viel­fach als Opfer die­ses geo­po­li­ti­schen Drucks. In der Poli­tik hat Nach­hal­tig­keit kaum mehr hör­ba­re Stim­men. Nach­hal­tig­keit wird abge­hängt und als selbst­ge­fäl­li­ger Spiel­krams bezeich­net. Es man­gelt an Bud­get, man dringt nicht mehr zur TOP-Ebe­­ne durch, die eige­nen Instru­men­te sind stumpf. Das ist eine Fol­ge man­gel­haf­ter Füh­rung in Poli­tik und Wirt­schaft. Sie lädt den Druck oft nach unten ab.

Hät­te man die Füh­rungs­ver­ant­wor­tung im Hin­blick auf Nach­hal­tig­keit ernst genom­men, wäre es wohl kaum zu der heu­ti­gen Lage gekom­men. Umso mehr gilt jetzt, dass sich Euro­pa zu einer eige­nen extra­ter­ri­to­ria­len Sou­ve­rä­ni­tät beken­nen. Die zukünf­ti­ge Sou­ve­rä­ni­tät der EU ent­schei­den nicht Wehr­kun­de­ta­gun­gen, son­dern Nachhaltigkeitsstrategien.

CO₂-Gren­z­aus­­gleich, die Sorg­falts­pflich­ten in Lie­fer­ket­ten und Nach­hal­tig­keits­zie­le sind, neben ande­ren, vor allem Instru­men­te geo­po­li­ti­scher Selbst­be­haup­tung. Sie schüt­zen stra­te­gi­sche Tech­no­lo­gien. Die EU geht den fal­schen Weg, indem sie die­se Regel­werk kaputt-stutzt. Die als Omni­­bus-Ver­­­fah­­ren bekann­te Ein­gren­zung der Regeln ist töricht. Sie scha­det der Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Sie ver­zwergt die euro­päi­sche Poli­tik. Was wir im Gegen­teil brau­chen, ist die kon­se­quen­te Umwand­lung von bis­her buch­hal­te­risch kon­zi­pier­ten zu daten- und leis­tungs­ge­führ­ten Instru­men­ten mit digi­ta­len Kom­po­nen­ten. End­lich muss beher­zigt wer­den, dass das ein Geschäfts­feld ist und nicht bloss buch­hal­te­ri­sche Liebhaberei.

Im Bun­de mit der Natur, nicht gegen sie

Hier ist ein beson­ders ärger­li­ches Bei­spiel für das Lais­­sez-fai­­re der Füh­rungs­ver­ant­wor­tung. US-Inter­es­­sen unter­gra­ben die Inves­ti­ti­on in natur­ba­sier­te Kli­ma­lö­sun­gen, um den sich abzeich­nen­den Markt für das soge­nann­te Car­bon Rem­oval allei­ne mit teu­ren High-Tech-Ver­­­fah­­ren zu beherr­schen. Mit Car­bon Rem­oval soll CO₂ aus der Erd­at­mo­sphä­re wie­der ent­fernt wer­den. Es ist qua­si so etwas wie eine Kli­­ma-Sanie­rung. Ange­sichts des schlep­pen­den und fos­­sil-hin­­ter­­trie­­be­­nen Kli­ma­schut­zes ist das aus mei­ner Sicht auch nötig, eben­so wie die Anpas­sung an Klimafolgen.

Kli­ma­schutz muss jetzt alle Regis­ter zie­hen, auch die unan­ge­neh­men. Die Zeit des Cher­ry-Picking ist vor­bei, in der man mein­te, sich auf die ver­meint­lich „bes­ten“ Maß­nah­men beschrän­ken zu kön­nen. Zum Kli­ma­schutz durch Bio­di­ver­si­tät gehö­ren Maß­nah­men in Wäl­dern, Moo­ren, Acker­bö­den und Grün­land und Man­gro­ven. Zuver­läs­si­ge und glaub­wür­di­ge Ver­fah­ren sind mög­lich und längst prak­ti­ziert. Sie kön­nen durch geeig­ne­te Treu­hand-Mecha­­nis­­men für die deut­sche Wirt­schaft in der Brei­te zugäng­lich gemacht wer­den. Der Aus­schluss der Natur­lö­sun­gen durch uner­füll­ba­re Maxi­mal­for­de­run­gen (die, neben­bei gesagt, für die Tech­lö­sun­gen nicht gel­ten) liegt nicht im stra­te­gi­schen Inter­es­se Euro­pas und Deutsch­land, und es wird Zeit für die höchs­te Ebe­ne, die­se Inter­es­sen selbst zu erken­nen und dann auch durch­zu­set­zen. Letzt­lich aus einem ein­fa­chen, schnell über­schau­ba­ren und für jeden (Wäh­ler, Käu­fer) ver­ständ­li­chen Grund: Nach­hal­tig­keit ist der Prüf­stein geo­po­li­ti­scher Reife.

Der Bei­trag basiert auf der Panel-Teil­­nah­­me des Autors bei dem ACCEN­TURE Gleis­ge­spräch „Geo­po­li­tik und Nach­hal­tig­keit“ am 15. Okto­ber 2025 in Berlin.

Der Blog­bei­trag ist zum ers­ten Mal am 15. Okto­ber 2025 auf der Web­site des Deut­schen Nach­hal­tig­keits­preis erschi­nen: https://​maga​zin​.nach​hal​tig​keits​preis​.de/​g​e​s​a​g​t​/​n​a​c​h​h​a​l​t​i​g​k​e​i​t​—​u​n​d​—​g​e​o​p​o​l​i​tik

Zum Autor:

Von 2001 bis 2020 war Gün­ther Bach­mann im Rat für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (RNE) in lei­ten­der Stel­lung aktiv, zuletzt als des­sen Gene­ral­se­kre­tär. Er hat die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie der Bun­des­re­gie­rung maß­geb­lich beein­flusst und sie mit zivil­ge­sell­schaft­li­chen Kräf­ten und Unter­neh­mens­wel­ten ver­bun­den. Zuvor war er beim Umwelt­bun­des­amt für Boden­schutz zustän­dig, seit 2014 ist er Hono­rar­pro­fes­sor an der Leu­pha­na Uni­ver­si­tät Lüne­burg. Heu­te ist Bach­mann Vor­stand des Stif­tungs­ver­eins Deut­scher Nach­hal­tig­keits­preis, zudem hat ihn die Bun­des­re­gie­rung in die Wis­sen­schafts­platt­form Nach­hal­tig­keit 2030 berufen.

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