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Euro­päi­sche Platt­form „W Social“ als X‑Alternative steht kurz vor Start der Testphase

Posted on Gestern um 12:31 Uhr

Euro­päi­sche Platt­form „W Social“ als X‑Alternative sieht kurz vor Start der Test­pha­se welt­wei­tes Interesse

Der Deutsch­land­funk berich­te­te am 04.5., die Betrei­ber der geplan­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form „W Social“ sehen ein gro­ßes Inter­es­se an einem Sozia­len Netz­werk mit Sitz in Europa.

„W Social“ will eine Alter­na­ti­ve zu den gän­gi­gen Social-Media-Netz­wer­ken aus den USA und Chi­na bie­ten. Kurz vor dem Start der ers­ten Test­pha­se habe man bereits Anfra­gen aus über 180 Län­dern erhal­ten, sag­te die Mit­grün­de­rin von „W Social“, Anna Zei­ter, im Deutsch­land­funk. Auf „W Social“ sol­len sich alle Nut­zer mit einem Aus­weis veri­fi­zie­ren müs­sen, ohne dass ihre Daten gespei­chert wer­den. So soll ver­hin­dert wer­den, dass künst­lich gene­rier­te Pro­fi­le ent­ste­hen. Inter­es­sier­te müs­sen sich der­zeit auf eine War­te­lis­te set­zen las­sen. Im Jah­res­ver­lauf soll „W Social“ dann den Regel­be­trieb aufnehmen.

Gän­gi­ge Social-Media-Platt­for­men haben ihren Sitz bis­lang in den USA oder Chi­na. Mit­grün­de­rin Zei­ter kri­ti­sier­te, dort sehe man immer mehr künst­li­che Pro­fi­le. Sie ver­wies außer­dem dar­auf, dass Nut­zer­da­ten jeweils in den Betrei­ber­län­dern gespei­chert werden.

Euro­päi­sche Unter­neh­men und Inves­to­ren finan­zie­ren „W Social“

Finan­ziert wird „W Social“ nach eige­nen Anga­ben von euro­päi­schen Unter­neh­men und Inves­to­ren. Betrei­ber ist ein schwe­di­sches Start-up, die Daten sol­len in Finn­land ver­ar­bei­tet wer­den. Mit­grün­de­rin Zei­ter erklär­te, ent­ge­gen frü­he­ren Berich­ten sei die EU bis­lang nicht finan­zi­ell betei­ligt. Für Nut­zer soll die Ver­wen­dung kos­ten­los sein.

„W Social“ basiert auf dem soge­nann­ten AT-Pro­to­koll, einer frei zugäng­li­chen und dezen­tra­len Tech­nik für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­for­men. Nut­zer sol­len dadurch ihre Pro­fi­le und Inhal­te zwi­schen den Pro­to­koll-zuge­hö­ri­gen Platt­for­men aus­tau­schen kön­nen. Auf die­sem Prin­zip basiert etwa die als Alter­na­ti­ve zu „X“ (frü­her „Twit­ter”) gestar­te­te Platt­form „Blues­ky“ mit Sitz in den USA.

Die­ser Bei­trag erschien am 04.05.2026 im Pro­gramm von Deutschlandfunk.

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