15. Ham­bur­ger Rat­schlag: Teil­ha­be sichern, sozia­le Gerech­tig­keit schaffen

15. Ham­bur­ger Rat­schlag: Teil­ha­be sichern, sozia­le Gerech­tig­keit schaffen

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Der 15. Ham­bur­ger Rat­schlag fin­det am Frei­tag, 2. Okto­ber 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr im Gewerk­schafts­haus Ham­burg (Besen­bin­der­hof 60) statt. Die Ver­an­stal­tung wid­met sich der zen­tra­len Fra­ge, wie sozia­ler Zusam­men­halt gestärkt und Teil­ha­be in einer soli­da­ri­schen Gesell­schaft gesi­chert wer­den kann.

Inhalt­li­che Schwerpunkte

Den Auf­takt bil­den zwei grund­le­gen­de Inputs zur Defi­ni­ti­on und Finan­zier­bar­keit des Sozi­al­staa­tes. Wäh­rend der ers­te Impuls­vor­trag das Ver­hält­nis von Sozi­al­staat und sozia­ler Gerech­tig­keit beleuch­tet und Schutz­funk­tio­nen sowie Teil­ha­be­mög­lich­kei­ten dis­ku­tiert, wid­met sich der zwei­te Input der Finan­zier­bar­keit. Die zen­tra­le Bot­schaft lau­tet: Der Sozi­al­staat ist finan­zier­bar. Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet nicht ob, son­dern wie. Dabei wer­den Fak­ten zu Ver­mö­gens- und Ein­kom­mens­ent­wick­lung prä­sen­tiert und gän­gi­ge Behaup­tun­gen über defi­zi­tä­re Sozi­al­ver­si­che­run­gen kri­tisch hinterfragt.

Im Anschluss ver­tie­fen vier par­al­le­le Arbeits­grup­pen zen­tra­le Dimen­sio­nen sozia­ler Gerech­tig­keit. Arbeits­grup­pe 1 befasst sich mit Sozi­al­staat und sozia­ler Infra­struk­tur, dis­ku­tiert Lebens­ri­si­ken wie Krank­heit, Pfle­ge und Arbeits­lo­sig­keit und fragt nach not­wen­di­gen Min­dest­si­che­run­gen. Arbeits­grup­pe 2 ana­ly­siert Care-Öko­no­mie als Fun­da­ment des Sozi­al­staa­tes, the­ma­ti­siert die Ver­la­ge­rung von Sor­ge­ar­beit in den pri­va­ten Bereich und beleuch­tet Geschlech­ter­un­gleich­heit als Bei­spiel staat­li­cher Ver­ant­wor­tungs­ver­la­ge­rung. Arbeits­grup­pe 3 kon­zen­triert sich auf „Gute Arbeit“, Löh­ne und sozia­le Sicher­heit, wäh­rend Arbeits­grup­pe 4 Demo­kra­tie, Teil­ha­be und sozia­le Legi­ti­mi­tät behan­delt und Betei­li­gungs­for­ma­te sowie Stra­te­gien gegen Ent­so­li­da­ri­sie­rung erarbeitet.

For­de­run­gen und Austausch

Im abschlie­ßen­den Ple­num wer­den die Ergeb­nis­se der Arbeits­grup­pen zusam­men­ge­führt und dis­ku­tiert. Jede Grup­pe erar­bei­tet drei Kern­bot­schaf­ten oder For­de­run­gen, die von allen Teil­neh­men­den durch Unter­schrift unter­stützt wer­den kön­nen. Die gemein­sa­me Dis­kus­si­on soll klä­ren, was den Sozi­al­staat aus­macht, wel­che Prio­ri­tä­ten bei der Finan­zie­rung gesetzt wer­den müs­sen und wel­che poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen sowie Stra­te­gien den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt stärken.

Der Ham­bur­ger Rat­schlag rich­tet sich pri­mär an Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter zivil­ge­sell­schaft­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen, Initia­ti­ven und Ver­ei­ne sowie an alle inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Orga­ni­siert wird die Ver­an­stal­tung gemein­sam von ver.di und dem SoVD Ham­burg. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los, eine Anmel­dung mit Zuord­nung zu einer Arbeits­grup­pe wird erbeten.

Mer­ken Sie sich den Ter­min vor und betei­li­gen Sie sich an der Ent­wick­lung kon­kre­ter For­de­run­gen für einen gerech­ten und finan­zier­ba­ren Sozi­al­staat in Ham­burg. Der Link zur Anmel­dung folgt in Kürze.

Addi­tio­nal Details

Ver­an­stal­tungs­ort - Gewerk­schafts­haus Ham­burg (Besen­bin­der­hof 60)

Datum und Uhrzeit

02.10.2026 @ 13:00 bis 
30.10.2026 @ 17:00

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