17. März 2020

Lie­be Lese­rin­nen und Leser, die Ein­schrän­kun­gen des öffent­li­chen Lebens neh­men zu und vie­le Men­schen sind wegen des Coro­­na-Virus ver­un­si­chert. Gera­de jetzt gilt: Soli­da­risch han­deln und Mit­men­schen unter­stüt­zen, zum Bei­spiel über die Web­site Quarantänehelden.org. Und viel­leicht lässt sich die unver­hoff­te Zeit in den eige­nen vier Wän­den immer­hin nut­zen, um das eige­ne Wis­sen über Nach­hal­tig­keit zu erwei­tern? Dazu haben wir wie immer vie­le Lese­tipps für Sie gesam­melt und emp­feh­len Ihnen sogar eine gro­ße Online­kon­fe­renz. Außer­dem haben wir eine zusätz­li­che Rubrik ein­ge­führt: Unter “Peti­tio­nen” fin­den Sie ab sofort ver­schie­de­ne Unter­schrif­ten­samm­lun­gen, an denen Sie sich betei­li­gen kön­nen. Wie gefällt Ihnen die neue Rubrik? Sen­den Sie uns ger­ne Feed­back oder auch The­men­vor­schlä­ge an: pohlmann(at)zukunftsrat.de Wir wün­schen, trotz allem, ange­neh­me und span­nen­de Lese­stun­den, Ihr Zukunftsrat-Team


Absa­gen

Auf­grund der aktu­el­len Ent­wick­lung der Coro­­na-Pan­­de­­mie und der All­ge­mein­ver­fü­gung des Senats der Stadt Ham­burg fällt die Ver­an­stal­tung Lie­fer­ket­ten­ge­setz — Men­schen­rech­te als Wett­be­werbs­fak­tor? aus. Die Wahl des Koor­di­nie­rungs­krei­ses wird ver­scho­ben. Wir wer­den unse­re Mit­glie­der recht­zei­tig über den neu­en Ter­min informieren.


Von unse­ren Mitgliedern

Deut­sche Mee­res­stif­tung: Ham­bur­ger Nach­wuchs­for­sche­rin­nen sie­gen auch beim „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb

Groß­ar­ti­ger Erfolg für die Gewin­ne­rin­nen des Mee­res­wett­be­werbs „For­schen auf See“: Die Ham­bur­ger Nach­wuchs­for­sche­rin­nen Hiva Bing­öl und Kim Zier­ahn vom Alex­an­­der-von-Hum­­boldt-Gym­na­­si­um (Wilstorf) sieg­ten in der Kate­go­rie Che­mie des Regio­nal­wett­be­werbs „Jugend forscht“, der an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ham­burg statt­fand. Mehr erfah­ren…Quel­le: Deut­sche Meeresstiftung


Agrar­ko­or­di­na­ti­on: Zwei neue Ausstellungen

  • 1. Agrar­öko­lo­gie welt­weit för­dern Die Aus­stel­lung erklärt, was der agrar­öko­lo­gi­sche Ansatz beinhal­ten kann und wel­che Ele­men­te wich­tig sind. Beson­de­res Augen­merkt wird auf die Bedeu­tung des Saat­gut­rechts für die Agrar­öko­lo­gie gelegt. Mehr erfahren…
  • 2. Land und Wirt­schaft: Wer ern­tet? Die Aus­stel­lung „Land und Wirt­schaft – wer ern­tet?“ geht der Fra­ge nach, ob mit der jet­zi­gen EU Agrar­po­li­tik und der Aus­rich­tung der deut­schen und inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit wirk­lich eine bäu­er­li­che und zukunfts­fä­hi­ge Land­wirt­schaft gestärkt wird. Bäue­rin­nen und Bau­ern aus Deutsch­land und Tan­sa­nia berich­ten in der Aus­stel­lung über ihre Arbeit und deren Bedin­gun­gen. Mehr erfah­ren…

Quel­le: Agrar Koordination


Ham­burg

Zu viel Plas­tik: Ergeb­nis­se der Online-Umfra­­ge zum Ver­brau­cher­schutz in Hamburg

Zu viel Zucker in Fer­tig­pro­duk­ten, unnö­ti­ge Plas­­tik- und Umver­pa­ckun­gen, War­te­zei­ten beim Arzt und intrans­pa­ren­te Preis­er­hö­hun­gen sind die drän­gends­ten Pro­ble­me im Kon­sum­all­tag der Ham­bur­ger Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher. Das geht aus den Ergeb­nis­sen des aktu­el­len „Ver­­­brau­cher­­schutz-Pegels“ her­vor, die anläss­lich des Welt­ver­brau­cher­tags am 15. März ver­öf­fent­licht wer­den. Mehr erfah­ren… // Umfra­ge her­un­ter­la­den…Quel­le: Behör­de für Gesund­heit und Verbraucherschutz


Tou­ris­mus: Die Ham­burg CARD Green

Die Ham­burg CARD Green bie­ten eine Aus­wahl an Ange­bo­ten für Städ­te­rei­sen­de. Alle teil­neh­men­den Betrie­be set­zen auf öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche und sozia­le Nach­hal­tig­keit und leis­ten ihren Bei­trag für Ham­burgs Zukunft. Nach­hal­tig­keit ist für sie eine Ein­stel­lung: Das zeigt sich im gesam­ten Betrieb und dar­über spre­chen sie offen. Alle Ange­bo­te erhal­ten Sie direkt vor Ort – ein­fach Ihre Ham­burg CARD Green mit dem Smart­phone vor­zei­gen! Mehr erfah­ren…Quel­le: Ham­burg Tourism


Über den Tellerrand

Umwelt­po­li­ti­sche Digitalagenda

Um die Digi­ta­li­sie­rung in den Dienst von Umwelt, Kli­ma und Natur zu stel­len, hat das BMU die Umwelt­po­li­ti­sche Digi­ta­l­agen­da auf den Weg gebracht. Sie defi­niert stra­te­gi­sche Grund­sät­ze und Zie­le. Vor allem aber umfasst sie ins­ge­samt über 70 Maß­nah­men, von denen zahl­rei­che bereits auf den Weg gebracht sind, eini­ge neu initi­iert wer­den und ande­re in der Ent­wick­lung sind. Mehr erfah­ren… // Bro­schü­re her­un­ter­la­den…Quel­le: Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz und nuklea­re Sicherheit


Finanz­märk­te: Fünf Trends gegen die fos­si­len Energien

Akti­en­kur­se bil­den die Gewinn­erwar­tung der Märk­te ab. Ändert sich die­se fun­da­men­tal, kann das ein Bör­sen­be­ben aus­lö­sen. Fünf wich­ti­ge Trends sor­gen der­zeit dafür, dass vie­le Markt­ak­teu­re ihre Wahr­neh­mung von Kohle‑, Öl- und Gas­kon­zer­nen hin­ter­fra­gen. Mehr erfah­ren…Quel­le: Klimareporter


Kli­ma­ak­ti­vis­tIn­nen beset­zen Koh­le­kraft­werk Dat­teln: “Das war erst der Anfang!”

Trotz Kli­ma­kri­se soll mit Dat­teln 4 im Som­mer ein neu­es Koh­le­kraft­werk ans Netz gehen. Dage­gen pro­tes­tier­ten am Kli­ma­ak­ti­vis­tIn­nen mit einer Kraft­werks­be­set­zung. Dat­teln ver­deut­licht wie kaum ein ande­rer Ort in Deutsch­land das Ver­schlep­pen der Ener­gie­wen­de und könn­te schon bald zu einem zen­tra­len Kris­tal­li­sa­ti­ons­punkt des Kli­ma­pro­tests wer­den. Mehr erfah­ren…Quel­le: Umwelt­in­sti­tut München


Boris John­son droht Kli­ma­gip­fel in Glas­gow zu vermasseln

Das Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men ist auch der jah­re­lan­gen, akri­bi­schen Vor­be­rei­tung durch die fran­zö­si­sche Regie­rung zu ver­dan­ken. Die dies­jäh­ri­ge Kli­ma­kon­fe­renz in Groß­bri­tan­ni­en wird ähn­lich wich­tig – aber das Enga­ge­ment der dor­ti­gen Regie­rung ist nicht ver­gleich­bar. Die Vor­be­rei­tun­gen ver­lau­fen chao­tisch. Mehr erfah­ren…Quel­le: Klimareporter


Hes­si­sche Uni­ver­si­tä­ten bie­ten Rad­ver­kehr im Mas­ter­stu­di­um an

Das Fahr­rad zählt zu den gro­ßen Gewin­nern der öko­lo­gi­schen Wen­de. Laut Fahr­rad-Moni­­tor 2019 set­zen der­zeit 44 Pro­zent der Deut­schen auf Pedal- statt auf die Kraft von Ver­bren­nungs­mo­to­ren. Ten­denz stei­gend. Dabei sind die infra­struk­tu­rel­len Vor­aus­set­zun­gen in vie­len Städ­ten der Repu­blik schon jetzt aus­bau­fä­hig. Es fehlt an gekenn­zeich­ne­ten Rad­we­gen und Stell­plät­zen. Mit wis­sen­schaft­li­cher Unter­stüt­zung soll sich das nun ändern. So auch in Hes­sen, wo drei Uni­ver­si­tä­ten Rad­ver­kehr nun als Stu­di­en­fach anbie­ten. Mehr erfah­ren…Quel­le: Behör­den Spiegel


Churches for Future

Kir­chen, kirch­li­che Arbeits­be­rei­che und Orga­ni­sa­tio­nen im Öku­me­ni­schen Netz­werk Kli­ma­ge­rech­tig­keit haben dazu auf­ge­ru­fen, sich mit der Bewe­gung „Fri­days for Future“ zu soli­da­ri­sie­ren, um anzu­er­ken­nen, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler für eine wich­ti­ge Sache auf die Stra­ße gehen. Gemein­den sind auf­ge­ru­fen, für die jun­gen Men­schen zu beten und vor Ort den Kon­takt zu suchen, um her­aus­zu­fin­den, wie Kir­che sie im Ein­zel­nen kon­kret unter­stüt­zen kann. Bei „Churches for Future“ haben sich kirch­li­che Ein­rich­tun­gen und Orga­ni­sa­tio­nen mit den Anlie­gen der Jugend­li­chen von „Fri­days for Future“ soli­da­ri­siert. Die Initia­to­ren von „Chris­ti­ans for Future“ rich­ten sich dem­ge­gen­über an Ein­zel­per­so­nen sowie alle enga­gier­ten Chris­tin­nen und Chris­ten und bie­ten Ver­net­zung und Infor­ma­ti­ons­aus­tausch an. Mehr erfah­ren…Quel­le: Churches for Future


Wel­che Wel­le an Akti­vis­mus die frei­tags­strei­ken­den Schü­ler los­ge­tre­ten haben

Vie­le Jah­re war die Kli­ma­be­we­gung hier­zu­lan­de ziem­lich schwach — trotz star­ker Umwelt- und Anti-Atom-Sze­­ne. Dann kam Gre­ta Thun­berg und änder­te alles. Ihrem Pro­test schlos­sen sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf der gan­zen Welt an. Und im Gefol­ge von #Fri­days­For­Fu­ture ent­stan­den rei­hen­wei­se Akti­ons­grup­pen. Wie lässt sich das erklä­ren? Und wel­che For­­Fu­­tu­re-Grup­­pen gibt es inzwi­schen in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz? Mehr erfah­ren…Quel­le: Klimafakten


Netz­werk grü­ne Arbeitswelt

Seit Anfang 2018 baut sich das „Netz­werk Grü­ne Arbeits­welt“ auf. Der Grund­ge­dan­ke des Pro­jekts ist: Nie­mand kann eine nach­hal­ti­gen Wir­t­­schafts- und Arbeits­wei­se allein vor­an brin­gen. Das kann nur gemein­sam klap­pen! Mit Unter­stüt­zung der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums haben sich des­halb der Wis­sen­schafts­la­den Bonn e.V., die Zeit­bild Stif­tung und Unter­neh­mens­Grün e.V. auf den Weg gemacht, um all die­je­ni­gen zu einem star­ken, bun­des­wei­ten Netz­werk zusam­men­zu­schlie­ßen, die sich für Fach­kräf­te­si­che­rung und Berufs­ori­en­tie­rung in der grü­nen Arbeits­welt ein­set­zen. Dabei gehen das Netz­werk von einem sehr wei­ten Ver­ständ­nis einer „grü­nen Arbeits­welt“ aus und hat eine Viel­zahl „grü­ner Berufs­fel­der“ defi­niert. Denn Unter­neh­men und Fach­kräf­te aus fast allen Berei­chen kön­nen ihren Bei­trag zum Schutz von Umwelt und Kli­ma leis­ten. Mehr erfah­ren…Quel­le: Netz­werk Grü­ne Arbeitswelt


Umwelt­freund­li­che Zierpflanzen

Zim­mer­pflan­zen ver­bes­sern die Luft, mit Zier­pflan­zen kommt ein Stück Natur in die Woh­nung – und schön anzu­schau­en sind sie zumeist auch noch. Doch sind Zier­pflan­zen auch umwelt­freund­lich? Mehr erfah­ren…Quel­le: BUND


„Polit-Oscar“ zum Schutz vor Che­mi­ka­li­en wird ausgerufen

Der renom­mier­te Future Poli­cy Award wird die­ses Jahr die welt­weit bes­ten Geset­ze und Maß­nah­men aus­zeich­nen, die den Ein­satz von umwelt- oder gesund­heits­schäd­li­chen Che­mi­ka­li­en regu­lie­ren oder ver­bie­ten. Mit dem als „Polit-Oscar“ bekann­ten Future Poli­cy Award zeich­net die Stif­tung World Future Coun­cil zusam­men mit UN-Orga­­ni­­sa­­tio­­nen jedes Jahr vor­bild­li­che Geset­ze in einem Bereich aus, in dem Inno­va­ti­on und Hand­lungs­be­darf beson­ders drän­gend sind. Welt­weit gibt es rund 40.000−60.000 Che­mi­ka­li­en, mit denen wir täg­lich in Berüh­rung kom­men. Eini­ge von ihnen sind eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Beson­ders pro­ble­ma­tisch sind Che­mi­ka­li­en, die bei der Her­stel­lung, Ver­wen­dung und Ent­sor­gung in der Nah­rungs­ket­te und der Umwelt lan­den. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) schätzt, dass bestimm­te schäd­li­che Che­mi­ka­li­en jähr­lich 1,6 Mil­lio­nen Men­schen­le­ben kos­ten. Mehr erfah­ren…Quel­le: World Future Council


Wie der Bun­des­tag den Kli­ma­wan­del verdrängte

Als Bun­des­kanz­ler Hel­mut Schmidt am 4. Juli 1979 in Bonn ans Rede­pult des Deut­schen Bun­des­ta­ges tritt, steht er noch unter dem Ein­druck des Wirt­schafts­gip­fels in Tokio. Was Schmidt den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten von dem Tref­fen mit­bringt, sind For­mu­lie­run­gen wie die­se: „In den letz­ten drei Jahr­zehn­ten haben sich die Emis­sio­nen an Koh­len­di­oxid auf der gan­zen Welt ver­drei­facht.“ Es ist eine der ers­ten Debat­ten des Bun­des­ta­ges, in denen es um den Kli­ma­wan­del geht, auch wenn ihn noch kei­ner so nennt. Der Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen durch die Mensch­heit führt zu einer beschleu­nig­ten Erhit­zung der Erde: Dass die­ser Zusam­men­hang besteht, hat die Wis­sen­schaft damals längst belegt. War­um hat die Poli­tik nicht — oder zu wenig — gehan­delt? Und wie dis­ku­tiert der Bun­des­tag heu­te über den Kli­ma­wan­del? Mehr erfah­ren…Quel­le: Süd­deut­sche Zeitung


Essay: Soli­da­ri­tät – Was Gesell­schaft zusammenhält

Unse­re demo­kra­ti­sche Gesell­schaft lebt von der Soli­da­ri­tät ihrer Mit­glie­der, und das geht über emo­tio­na­le Ver­bun­den­heit weit hin­aus. Die Phi­lo­so­phin Ina Schmidt erklärt: Soli­da­ri­tät fragt nicht: „Was habe ich davon?“, son­dern was kann ich aus gutem Grund zum Gelin­gen des Gan­zen bei­tra­gen. Mehr erfah­ren…Quel­le: Netz­werk Ethik heute


Publi­ka­tio­nen und Studien

Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung: Wie viel wer­fen wir wirk­lich weg?

Laut einer neu­en Stu­die wer­fen Pri­vat­haus­hal­te dop­pelt so vie­le Lebens­mit­tel weg wie gedacht. Doch stimmt das auch? Tat­säch­lich ent­hält das Modell gro­ße Unge­wiss­hei­ten. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…Quel­le: Spek­trum der Wissenschaft


Jahr­buch Glo­bal Com­pact Deutsch­land 2019

Seit der Ver­ab­schie­dung der Agen­da 2030 und ihrer 17 glo­ba­len Nach­hal­tig­keits­zie­le wur­den eini­ge Fort­schrit­te erzielt. So lebt die Welt­be­völ­ke­rung bes­ser und die Kin­der­sterb­lich­keit unter fünf Jah­ren ist gesun­ken. Die Umset­zung eines Groß­teils der Nach­hal­tig­keits­zie­le ver­lief jedoch eher schlep­pend. Das neue Jahr­buch von Glo­bal Com­pact Deutsch­land zieht eine ers­te Zwi­schen­bi­lanz. Mehr erfah­ren… // Zum Jahr­buch…Quel­le: Glo­bal Com­pact Netz­werk Deutschland


DIW bewer­tet Kli­ma­pa­ket neu

Der kürz­li­che Bund-Län­­der-Kom­­pro­­miss zum Kli­ma­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung hat ein biss­chen mehr für den Kli­ma­schutz und den sozia­len Aus­gleich her­aus­ge­holt. Für die Kli­ma­zie­le vor allem im Ver­kehr reicht das aber nicht, ergibt eine Ana­ly­se des Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tuts DIW. Mehr erfah­ren… // Zur Stu­die…Quel­le: Kli­ma­re­por­ter, Deut­sches Insti­tut für Wirtschaftsforschung


Inter­­net-Tipps

Wenn das Kli­ma kippt

Wer­den die Kipp­ele­men­te im Kli­­ma- und Erd­sys­tem aus­ge­löst, kann es zu Ket­ten­re­ak­tio­nen kom­men, durch die sich die Erd­er­wär­mung unkon­trol­lier­bar ver­stär­ken wür­de. Wis­sen­schaft­ler haben 16 Kipp­ele­men­te iden­ti­fi­ziert, die sogar für ein Ende der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on, wie wir sie ken­nen, sor­gen könn­ten. Die Kli­ma­re­por­ter stel­len sie in einer Serie vor. Hier ver­linkt…Quel­le: Klimareporter


BUND Maga­zin: Die Plastikkrise

Kunst­stoff gehört in den Gel­ben Sack! An viel mehr hat­ten wir beim Umgang mit Plas­tik Jahr­zehn­te nicht zu den­ken. Mehr und mehr flu­te­ten Plas­tik­pro­duk­te jedoch unse­ren All­tag. Wie kön­nen wir die Plas­tik­kri­se lösen? War­um ist Mikro­plas­tik beson­ders pro­ble­ma­tisch? Wie wirkt sich Plas­tik auf die Gesund­heit aus? Und was tun unse­re Ehren­amt­li­chen gegen die Plas­tik­flut? Ant­wor­ten gibt Ihnen die aktu­el­le Aus­ga­be. Mehr erfah­ren… // Maga­zin her­un­ter­la­den…Quel­le: BUND


Peti­tio­nen

Tem­po­li­mit? Ja, bitte!

Gemein­sam mit einer Mehr­heit von zwei Drit­tel der Bun­des­bür­ger setzt sich die Deut­sche Umwelt­hil­fe für ein gene­rel­les Tem­po­li­mit auf Auto­bah­nen und eine Absen­kung der Höchst­ge­schwin­dig­keit außer­orts und in Städ­ten ein. Sagen Sie JA zum Tem­po­li­mit! Zur Peti­ti­on…Quel­le: Deut­sche Umwelt­hil­fe / Akti­on für ein Tempolimit


Kli­ma­wan­del Pflicht­fort­bil­dung für die Bür­ger­schaft HH // #Kurs­Auf­Kli­ma­fak­ten

Das Bünd­nis Kurs auf Kli­ma­fak­ten for­der, dass die 2020 neu kon­sti­tu­ier­te Ham­bur­ger Bür­ger­schaft zeit­nah eine Pflicht­fort­bil­dung für alle Abge­ord­ne­ten ein­be­ruft (mind. 90 Minu­ten), bei der der wis­sen­schaft­li­che Kon­sens auf Basis der IPCC Berich­te für poli­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ger ver­ständ­lich von Fach­re­fe­ren­tIn­nen prä­sen­tiert wird. Zur Peti­ti­on…Quel­le: Open­pe­ti­ti­on / Kurs auf Klimafakten


Kei­ne Pro­fi­te mit Boden und Miete

Die bei­den Volks­in­itia­ti­ven „Boden und Wohn­raum behal­ten – Ham­burg sozi­al gestal­ten!“ und „Neu­bau­mie­ten auf städ­ti­schem Grund – für immer güns­tig!“ gehö­ren zusam­men. Ziel ist es, in Ham­burg eine sozia­le Infra­struk­tur und Wohn­raum­ver­sor­gung mit dau­er­haft bezahl­ba­ren Mie­ten sicher zu stel­len. Auf­grund der restrik­ti­ven Recht­spre­chung des Ham­bur­gi­schen Ver­fas­sungs­ge­richts zum sog. Kop­pe­lungs­ver­bot (unzu­läs­si­ge Ver­bin­dung meh­re­rer Anlie­gen in einer Volks­in­itia­ti­ve), ver­fol­gen die Initia­ti­ven ihr Ziel in zwei gleich­zei­ti­gen Volks­in­itia­ti­ven. Mehr erfah­ren…Quel­le: Kei­ne Pro­fi­te mit Boden und Miete


Expe­di­ti­on Grundeinkommen

Die Expe­di­ti­on Grund­ein­kom­men will, dass Ham­burg ein staat­li­ches Modell­pro­jekt zum bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­men bekommt. Dafür hat sie einen Gesetz­ent­wurf geschrie­ben. Mit der Volks­in­itia­ti­ve for­dert sie des­sen Umset­zung. Mehr erfah­ren…Quel­le: Expe­di­ti­on Grundeinkommen


Wett­be­wer­be und Ausschreibungen

Pro­jekt Nach­hal­tig­keit 2020

Ab sofort kön­nen Initia­ti­ven, Pro­jek­te und Unter­neh­men, die zukunfts­ge­rich­tet und nach­hal­tig wir­ken und einen Bei­trag zur Umset­zung der glo­ba­len UN-Ent­­wick­­lungs­­­zie­­le in unse­rer Gesell­schaft leis­ten, bis zum 23. März 2020 online ein­ge­reicht wer­den. Die Schwer­punkt­the­men 2020 sind Kli­ma­po­si­ti­ves Wirt­schaf­ten, Nach­hal­ti­ge Arbeits­wel­ten, Krea­ti­ve Koope­ra­tio­nen und Nach­hal­ti­ger Kon­sum im Blick. Alle ande­ren The­men einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung sind aber eben­falls erwünscht. Der Preis bie­tet fol­gen­den Mehr­wert: Zugang zu einem enga­gier­ten, regio­na­len und bun­des­wei­ten Netz­werk, ver­stärk­te öffent­li­che Auf­merk­sam­keit sowie die Chan­ce, den öffent­li­chen Dis­kurs zu prä­gen und Unterstützer*innen zu gewin­nen. So erhal­ten die Preisträger*innen bei­spiels­wei­se eine Ein­la­dung zu den bun­des­wei­ten For­ma­ten der RENN. Dar­über hin­aus winkt den 40 Preisträger*innen ein Preis­geld von ins­ge­samt 40.000 €. Jede RENN-Regi­on zeich­net außer­dem ein Pro­jekt aus, das beson­ders viel bewegt und einen trans­for­ma­ti­ven Cha­rak­ter auf­weist: das Trans­for­ma­ti­ons­pro­jekt. Mehr erfah­ren…Quel­le: Renn-Netzwerk


Bewer­bungs­frist für den 3. Zukunfts­preis Ham­burg läuft

Der Zukunfts­preis des Zukunfts­ra­tes Ham­burg för­dert Pro­jekt­ideen und Vor­schlä­ge, die zu Zukunfts­fä­hig­keit und Nach­hal­tig­keit der Gesell­schaft bei­tra­gen – im Sin­ne der 2015 von der UN beschlos­se­nen Reso­lu­ti­on „Trans­for­ma­ti­on unse­rer Welt: die Agen­da 2030 für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ mit kon­kre­ten Nach­hal­tig­keits­zie­len bis 2030. Die Bewer­bungs­frist wur­de bis zum 31. Mai 2020 ver­län­gert. Mehr erfahren…


Ter­mi­ne

CLIMATE2020 – Welt­wei­te Online-Kli­­ma­­kon­­­fe­­renz vom 23. bis 30. Märzvom 23. bis 30. März 2020 unter dl4sd​.org/ Vom 23. bis 30. März 2020 fin­det die neue Aus­ga­be der welt­wei­ten Online-Kli­­ma­­kon­­­fe­­renz des For­­schungs- und Tran­f­er­zen­trums “Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­fol­gen­ma­nage­ment” (FTZ-NK) der HAW Ham­burg statt. Der Titel von CLIMATE2020 lau­tet: „Inte­gra­ti­on von Min­­de­rungs- und Anpas­­sungs-initia­­ti­­ven für ein bes­se­res Manage­ment des Kli­ma­wan­dels und sei­ner Aus­wir­kun­gen“. Die Kon­fe­renz fin­det vom 23. bis 30. März 2020 aus­schließ­lich im Inter­net statt – sie ist kli­ma­neu­tral, da alle CO2-Emis­­sio­­nen kom­pen­siert wer­den. CLIMATE2020 bie­tet unein­ge­schränk­ten, kos­ten­lo­sen Zugang zu wis­sen­schaft­li­chen Arti­keln, Kli­ma­pro­jek­ten und Online-Kur­­sen. Die vir­tu­el­le Ver­an­stal­tung bie­tet eine Gele­gen­heit zum welt­wei­ten Dia­log und Gedan­ken­aus­tausch mit Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern, Exper­tin­nen und Exper­ten aus Poli­tik, Wirt­schaft, Bil­dung und ande­ren Berei­chen der Gesell­schaft. Prof. Dr. (mult.) Dr. h.c. (mult.) Wal­ter Leal, Lei­ter des FTZ-NK, lädt alle Inter­es­sier­ten ein, mit­zu­ma­chen: „CLIMATE2020 bie­tet die Mög­lich­keit, Wis­sen ohne Ein­schrän­kun­gen für all jene zu ver­brei­ten, die mehr über den Kli­ma­wan­del und sei­ne Aus­wir­kun­gen erfah­ren wol­len. Das inno­va­ti­ve Open-Access-For­­mat trägt dazu bei, eine gro­ße Zahl von Dele­gier­ten zu errei­chen.“ Quel­le: HAW Ham­burg / Digi­tal Lear­ning for Sus­tainable Development


Kon­fe­renz des Marie-Schlei-Ver­­eins: „Nach­hal­tig­keit bei Kli­ma und Stadt­ent­wick­lung – wo blei­ben Gleich­be­rech­ti­gung und Emanzipation?“

Am 25. April 2020 um 10.30 Uhr in der Han­dels­kam­mer Ham­burg, Adolphs­platz 1,20457 Ham­burg Die UN-Nach­hal­­ti­g­keits-Agen­­da will gesell­schaft­li­chen Wan­del durch öko­lo­gi­sche, sozia­le und wirt­schaft­lich nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, die nach Ziel 5 geschlech­ter­ge­recht ver­lau­fen muss. Die Mehr­heit der Welt­be­völ­ke­rung lebt in den Städ­ten, hier kon­zen­trie­ren sich Poten­zia­le und Her­aus­for­de­run­gen einer glo­ba­len Ent­wick­lung. Wel­che nach­hal­ti­gen Sied­lungs­kon­zep­te gibt es aus Frau­en­sicht? Auch Kli­ma­fra­gen sind nicht geschlechts­neu­tral — wie sieht eine geschlech­ter­ge­rech­te Kli­ma­po­li­tik aus?

  • Gene­ra­tio­nen­gleich­heit in der Nach­hal­tig­keit, Prof. Dr. h.c. Ran­d­­zio-Plath, Vor­sit­zen­de Marie-Schlei-Verein
  • Her­aus­for­de­run­gen der Urba­ni­sie­rung und Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit, Dr.-Ing. Nadi­ne Appel­hans, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dortmund
  • Kli­ma­wan­del und Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit, Patri­cia Boh­l­and, LIFE — Edu­ca­ti­on, Sus­taina­bi­li­ty, Equality

Mode­ra­ti­on Dr. Anke But­scher, Anke But­scher Con­sult Um Anmel­dung bis zum 20. April 2020 per Tele­fon 040 — 4149 6992 oder per E‑Mail an marie-schlei-verein(at)t‑online.de wird gebe­ten. Quel­le: Marie Schlei Verein

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