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Demokratie braucht Zusammenhalt
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Liebe Leserinnen und Leser,
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Das Thema Förderung und Fördergelder läuft normalerweise ein bisschen unter dem Radar. Vielleicht, weil es an viel Papierkram und lange Anträge denken lässt? Ende März jedoch war die Demokratieförderung in aller Munde. Denn die Bundesfamilienministerin Karin Prien hatte Kürzungen an über 200 Programmen verkündet. Warum wir das für problematisch halten, schauen wir uns in diesem Newsletter an. Ebenso greifen wir ein anderes Förderprogramm auf, das wieder ganz leise unter dem Radar lief, aber durchaus große Auswirkungen für den Klima- und Naturschutz haben kann. Es geht um die neuen Förderrichtlinien zur Wiedervernässung der Moore.
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Darüber hinaus schauen wir uns die Rolle von Wärmegenossenschaften an und klären, wie man Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen schaffen kann, machen einen geschlechtergerechten Stadtspaziergang und schauen uns natürlich die Termine des Monats an.
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Wir wünschen ganz viel Spaß beim Lesen.
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Inhaltsübersicht
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- Hamburg
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Stadtrundgang "Gender and the City"
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- Barrierefreie Kultur in Hamburg mit den Kulturperlen
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Begrünung des Autobahndeckels der A7 Altona
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- Über den Tellerrand
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Wärmegenossenschaften: Gamechanger in der Wärmewände
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Input: 5 Prinzipien zur Akzeptanz von Klimapolitik
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Leseempfehlung: Utopien für Realisten von Rutger Bregman
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Demokratie leben: Was soll die Kürzung?
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- Termine, Termine, Termine
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Hully Gully bei der Hamburg Sustainability Week
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Es ist noch ein bisschen hin, aber wir freuen uns schon und wollen die Vorfreude teilen. Am 30. Juni, voraussichtlich zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr veranstaltet der Zukunftsrat im Rahmen der Hamburg Sustainability Week ein Hully-Gully for PLANET, PEACE, FUTURE & YOUTH auf dem Rathausmarkt. Was ist Hully Gully? Das ist ein einfacher, aber spaßiger Tanz für Gruppen, den jede:r in fünf Minuten gelernt hat. Mehr Details und weitere Infos zur Hamburg Sustainability Week erwarten Sie dann im nächsten Rundbrief.
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02. Juni: Stadtrundgang "Gender and the City"
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Städte sind von Männern für Männer geplant und lassen wenig Raum für andere Lebensrealitäten, die etwa von Sorgearbeit, Mobilitätseinschränkungen, rassistischer Diskriminierung oder Armut geprägt sind. Der feministische Stadtrundgang der W3_ Werkstatt für internationale Kultur und Politik möchte diese Leerstellen sichtbar machen und aufzeigen, wer durch Stadtplanung ausgeschlossen wird und wo sich Ungleichheit im Stadtbild zeigt.
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Anhand konkreter Orte in Hamburg beschäftigen wir uns mit Zugängen zu öffentlicher Infrastruktur, mit Repräsentation im Stadtbild, mit Sicherheit im öffentlichen Raum und mit Umwelt(un)gerechtigkeit als Ausdruck intersektionaler Diskriminierung. Der Rundgang eröffnet Perspektiven auf eine Stadt, die sich an den Bedürfnissen aller orientiert und für alle fürsorglicher, gerechter und lebenswerter sein könnte.
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Der zweistündige barrierefreie Stadtrundgang steht allen interessierten FLINTA offen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um eine verbindliche Zusage per Mail an lv.hamburg@djb.de bis zum 29. Mai 2026.
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Barrierefreie Kultur in Hamburg mit den Kulturperlen
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Kennen Sie schon die Kulturperlen? Das Portal stellt barrierefreie Kulturangebote in Hamburg vor. Etwa Theater mit Vorstellungen mit Gebärdensprache, Kostüme zum Ertasten sowie Induktionsschleifen für Hörgeräteträger:innen sowie barrierefreie Angebote für Rollstuhlfahrer:innen.
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Begrünung des Autobahndeckels der A7 Altona
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Hamburg wird noch grüner. Der Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat mit den Stimmen aller demokratischen Parteien gut 100 Millionen Euro für Grünanlagen auf dem A7-Deckel in Altona bewilligt. Damit sollen bis 2037 Kleingärten sowie Parkanlagen und Wiesenflächen entstehen, analog zu den bereits begrünten Autobahndeckeln in Schnelsen und Stellingen. Der NDR hat weitere Infos.
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Wärmegenossenschaften: Gamechanger in der Wärmewände
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Ein guter Hebel für klimapolitische Akzeptanz, speziell in der Wärmewende, sind Wärmegenossenschaften. Dabei schließen sich Bürger:innen, Kommunen und lokale Unternehmen vor Ort zusammen, um Wärmenetze zu planen, zu finanzieren und zu betreiben. Durch die direkte Einbindung steigt die Akzeptanz und durch die gemeinsame Planung kann die lokal sinnvollste Lösung umgesetzt werden, sei es Fernwärme, Großwärmepumpen für ein ganzes Quartier, Biomassekraftwerke oder andere Lösungen.
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In ihrem Gastbeitrag beim Klimareporter zeigen Katharina Habersbrunner und Pascal Lang welches Potenzial in Wärmegenossenschaften steckt und was passieren muss, damit dieses Potenzial gehoben werden kann.
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Input: 5 Prinzipien zur Akzeptanz von Klimapolitik
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Klimapolitik hat leider einen zunehmend schweren Stand. Das hat sicherlich viele Gründe, aber die wichtigere Frage ist: Was kann helfen, das zu ändern? Klimafakten hat zusammen mit der Universität Erfurt und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung ein Policy Paper veröffentlicht, das zeigt, wie mehr Akzeptanz für klimapolitische Maßnahmen erreicht werden kann. Der Kerngedanke: Akzeptanz muss von Anfang an mitgedacht werden. Eine gute klimapolitische Maßnahme sollte fünf Grundprinzipien berücksichtigen: Wirksamkeit, Fairness, Einfachheit, individueller Nutzen, Gemeinwohl.
Was genau hinter den einzelnen Prinzipien steckt, erklärt dieser Übersichtsartikel von Klimafakten.de. Dort gibt es auch das ganze Policy Paper zum Herunterladen.
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Leseempfehlung: Utopien für Realisten
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“Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gutginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts besseres Vorstellen können.”
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Noch vor 100 Jahren war es kaum vorstellbar, dass die Sklaverei abgeschafft werden könnte oder die Demokratie in großen Teilen der Welt Erfolg haben könnte. Doch schon damals gab es Menschen, die an scheinbar utopische Ideen geglaubt haben und für sie gekämpft haben. Die Frage ist: Was sind die Ideen, die uns heute bewegen, die Utopien, für die wir uns einsetzen wollen? Der niederländische Historiker Rutger Bregman macht in diesem Buch ein paar Vorschläge und zeigt etwa, warum das bedingungslose Grundeinkommen, die Abschaffung der Armut oder eine 15-Stunden-Woche gar nicht so utopisch sind, wie sie erscheinen.
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Demokratie leben: Was soll die Kürzung?
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Der gesellschaftliche Rechtsruck macht sich immer mehr bemerkbar mit erschreckenden Wahlprognosen für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Und in diesem Kontext hält es die Bundesfamilienministerin Karin Prien für richtig, die Mittel für die Demokratieförderung zu kürzen! Rund 200 Demokratieprojekte sollen nicht mehr weitergefördert werden. Etwa die Bildungsinitiative Ferhat Unvar (benannt nach einem der Opfer des rechtsextrem motivierten Hanau-Attentats von 2020) oder auch das Projekt toneshift von HateAid zum Thema digitale Gewalt. Aber auch Projekte der Konrad-Adenauer-Stiftung oder der Caritas sind betroffen. Laut dem Ministerium soll es darum gehen, die Gelder besser einzusetzen, um insgesamt mehr Menschen zu erreichen. Konrad Litschko von der taz bezweifelt das und vermutet eine ideologische Motivation der Ministerin. Den ganzen Kommentar finden Sie bei der taz.
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Mehr Geld für Moore
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Manche Entwicklungen kommen ganz still und leise daher, haben aber potenziell große Auswirkungen. Ein Beispiel dafür ist das neue Förderprogramm für die Wiedervernässung der Moore in Deutschland. 90.000 Hektar Moor sollen damit perspektivisch wieder vernässt werden. Zur Einordnung: intakt und nass sind derzeit etwa 100.000 Hektar. Interessant ist auch, dass auch neue landwirtschaftliche Nutzungskonzepte von Moorgebieten gefördert werden, sogenannte Paludikulturen mit Nutzpflanzen wie Schilf, Röhricht oder Schwarzerlen. Dadurch werden Anreize für Landbesitzer geschaffen, ihre Moorgebiete instand zu halten und nicht zu entwässern.
Einen Überblick über das Förderprogramm bietet das Bundesamt für Naturschutz.
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25.05: taz Salon über Hamburgs Olympiabewerbung
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Rund 1,3 Millionen Hamburger Wahlberechtigte haben am 31. Mai die Möglichkeit, beim Bürgerschafts-Referendum abzustimmen: Soll sich die Stadt für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben? Wenn es nach dem rot-grünen Senat geht, muss die Antwort darauf zwingend Ja lauten – doch der Widerstand dagegen ist groß.
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Sind die Spiele eine historische Chance für die Stadt Hamburg oder würden sie ein Milliardengrab bedeuten? Was spricht für und was gegen eine Bewerbung?
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Wir diskutieren mit diesen Gästen:
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- Alske Freter, sportpolitische Sprecherin der Grünen
- Christoph Holstein, Sportstaatsrat SPD
- Eckart Maudrich, Sprecher der Initiative Nolympia
- Heike Sudmann, Fraktionschefin Die Linke
- Moderation: André Zuschlag, taz nord-Redakteur
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
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Wann: Montag, 25. Mai 2026, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr Wo: Haus 73, Saal (2. OG), Schulterblatt 73, 20357 Hamburg
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29. bis 31.05 und 24.06: 2‑teilige Fortbildung: Gelassen bleiben im Konflikt — Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
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Oft ist es eine Herausforderung, mit Menschen anderer Überzeugungen respektvoll ins Gespräch zu kommen, ohne in einen Schlagabtausch zu geraten. Wie reagiere ich zum Beispiel, wenn ich selbst oder andere in politischen Diskussionen oder Bildungsveranstaltungen verbal angegriffen und beleidigt werden? Und wie kann ich Kritik oder Ärger ehrlich und ohne Vorwürfe ausdrücken? Dieses 2‑teilige Seminar für Multiplikator*innen in der politischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bietet eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, die Wege aufzeigt, auch in herausfordernden Situationen respektvoll und wertschätzend zu kommunizieren.
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Wann: 29.–31.05.2026 (Fr. 18:00 Uhr bis So. 13:15 Uhr in Hamburg) und 24.06.2026 (Mi. 16.00 bis 19.00 Uhr, online)
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Wo: Akademie für Internationale Ökumene, Rupertistraße 67, 22609 Hamburg
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11. bis 14.06: Radikale Zärtlichkeit als Ansatz für kritischen Aktivismus und transformative Bildung
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Radikale Zärtlichkeit steht für Konzepte, die weltweit in verschiedenen dekolonialen Bewegungen als Gegenentwürfe zu kolonialen Politiken der Gewalt, Leugnung und Spaltung gelebt werden. In diesem Präsenz-Seminar beschäftigen wir uns damit, was Radikale Zärtlichkeit auf persönlicher sowie auf politischer Ebene bedeutet und welche Impulse wir daraus für unsere Bildungsarbeit und unseren gesellschaftlichen Aktivismus ziehen können.
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Wann: 11. bis 14.06.2026 (Do. 18:00 Uhr bis So. 13:15 Uhr in Hamburg) Wo: St. Ansgar Haus Schmilinskystr. 78, 20099 Hamburg
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02.06: Expertenkreis der Hamburger Energielotsen: Solargründächer ab 2027: Rechtliche Anforderungen und praktische Beispiele in Hamburg
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Ab dem 1. Januar 2027 schreibt das Hamburgische Klimaschutzgesetz eine Solargründachpflicht für Neubauten und Bestandsgebäude bei Dachsanierungen vor. Damit wird Hamburg bundesweit Vorreiter bei der Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung.
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Ziel ist es, Klimaschutz und Klimaanpassung intelligent zu verbinden: Solargründächer erzeugen erneuerbare Energie, verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitze und Starkregenfolgen und fördern die Biodiversität.
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Der Expertenkreis stellt die rechtlichen Anforderungen vor: Welche Vorgaben gelten ab 2027? Ergänzend zeigen Praxisbeispiele aus Hamburg, wie die doppelte Nutzung von Dachflächen funktioniert und welche technischen Lösungen sich bewährt haben.
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Wann: 02.06. von 16 bis 18:00 Uhr Wo: Online
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03.06: Innovationen in der Energieversorgung: neue Konzepte am Markt
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Die Anforderungen an die Energieversorgung von Gebäuden, Quartieren und Städten verändern sich deutlich. Neben Effizienzsteigerungen rücken neue technische Ansätze in den Fokus, die erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und innovative Systemlösungen stärker integrieren.
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Das Online-Seminar gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich. Im Fokus stehen neue Ansätze zur gebäudeintegrierten Energieerzeugung, zur Nutzung von Abwasserwärme sowie groß dimensionierte Wärmepumpensysteme zur Nutzung von Umweltwärme aus Flüssen. Ziel des Seminars ist die fachliche Einordnung dieser Konzepte sowie die Diskussion ihrer Potenziale, Anforderungen und Rahmenbedingungen.
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Diese Veranstaltung wird durch das Impulsprogramm der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.
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Wann: 03.06. von 10 bis 12:00 Uhr
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03.06: Vorstellung des ersten Daten-Donuts aus Rhein-Kreis Neuss
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Es braucht neue Instrumente, um unseren Wohlstand zu messen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der bislang wichtigste Indikator hierfür, misst zwar alle innerhalb eines Landes produzierten Güter und Dienstleistungen, sagt aber nichts aus über:
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- deren Verteilung (also soziale Gerechtigkeit)
- deren Auswirkungen auf die Umwelt (also die Externalisierung von Kosten und Überschreitung planetarer Grenzen)
- unsere Lebensqualität
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Doch wie können wir unseren Fortschritt ganzheitlich erfassen?
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Der Daten-Donut aus dem Rhein-Kreis Neuss beweist: Das Donut-Modell von Kate Raworth macht es möglich, soziale Grundbedürfnisse und planetare Grenzen messbar zu verbinden.
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Am Donnerstag, 11. Juni 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr, online, stellen Aileen Wichmann (Nachhaltigkeitsmanagerin, Rhein-Kreis Neuss) und Oliver Peters (Indikatoren-Experte, Difu) den ersten offiziellen Daten-Donut aus Deutschland vor.
Hier erfahren Sie:
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- Wie wurde der Daten-Donut entwickelt?
- Welche Indikatoren wurden genutzt? Und wie vergleichen sie sich mit Landes- oder Kommunenzielen?
- Wie wird der Donut in politische Entscheidungsprozesse integriert?
- Und wie können auch Sie solche Ansätze fördern?
Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Wann: 11.06. von 17 bis 18:30 Uhr
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03.06: Runder Tisch – Nachhaltige öffentliche Beschaffung neu denken
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Nachhaltige öffentliche Beschaffung neu denken – ChemClimCircle2 bringt Chemikalien, Klima und Kreislaufwirtschaft zusammen
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Am 3. Juni 2026 findet der nächste online ChemClimCircle Runde Tisch des Baltic Economic Forum zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung statt. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Kommunen und Beschaffungsstellen diskutieren wir, wie sich Chemikalien-, Klima- und Kreislaufaspekte systematisch in Vergabeverfahren integrieren lassen.
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Das ist das Ziel des #InterregBSR Projekts ChemClimCircle2: öffentliche Beschaffung als starken Hebel für Umwelt- und Gesundheitsschutz zu nutzen. Denn was Kommunen einkaufen, beeinflusst Märkte, Materialien und letztlich auch unsere Umwelt.
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🤝 Wir suchen Kommunen und Organisationen, die mitmachen möchten!
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Als sogenannte “Replicators” können externe Organisationen unser Konzept testen und dabei von verschiedenen Angeboten profitieren:
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✔ Unterstützung bei nachhaltigen Beschaffungsfällen
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✔ Empfehlungen zu Kriterien und Umweltzeichen
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✔ Schulungen zum ChemClimCircle-Beschaffungsansatz
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✔ Internationaler Erfahrungsaustausch
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✔ Sichtbarkeit für eigene Praxisbeispiele
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- Begrenzte Verfügbarkeit von Produkten als Chance für nachhaltige Beschaffung
- Wenn äußere Einflüsse die Beschaffung bestimmter Produkte erschweren, müssen Alternativen gefunden werden. Kann dies ein natürlicher Hebel für nachhaltigere Beschaffung sein?
Praxisbeispiel: Düngemittel im Stadtgrün Bremen
- Austausch:
Gibt es in Ihrem Arbeitsbereich ebenfalls Produkte oder Produktgruppen, bei denen derzeit Alternativen gefragt sind? Bringen Sie gerne eigene Beispiele mit.
- Diskussionsrunde: Nachhaltige Möbelbeschaffung
- Kriterien, Herausforderungen und Erkenntnisse aus der Praxis
- Welche Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele verfolgen Sie bei der Möbelbeschaffung?
- Generelle Austauschpunkte:
- Welche Herausforderungen ergeben sich dabei in Ausschreibungen und Beschaffungsprozessen?
- Welche Erkenntnisse konnten Sie aus vergangenen Ausschreibungen und Beschaffungen gewinnen?
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Bringen Sie gerne Ihre Fallbeispiele mit, damit wir diese gemeinsam diskutieren und beleuchten können.
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Wann: 03.06.2026 Wo: online
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09.06: Geheime Lieferketten – Vom African Terminal zur Goldraffinerie
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Im African Terminal organisierten Neu-Hamburger aus Gambia, Ghana und Nigeria gemeinsam mit Kulturschaffenden Seehandel zwischen Hamburg und Westafrika. Als zugleich Business-School und künstlerische Intervention gerät das Terminal schnell durch die rassistische Polizeigewalt auf St. Pauli unter Druck.
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Doch im Geheimen wird weiter getüftelt: In Kooperation mit der Serwaa Kesse Girls Senior High School in Duayaw Nkwanta (Ghana) gründen Idona Asamoah, Joseph Sam Essandoh und das Kollektiv geheimagentur eine alternative Goldraffinerie. Ziel ist die Etablierung einer alternativen Gold-Lieferkette, in der Gold-Endprodukte und die entsprechenden Profite an die Communities zurückgeführt werden, die unter den Folgen des Abbaus leiden.
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Hamburg bezeichnet sich mit Blick auf seinen Hafen oft als „Tor zur Welt“. Doch wem steht das Tor offen, und welche Welten eröffnen sich abseits seiner Pforten? An diesem Abend erkunden wir alternative Lieferketten, sprechen über Repression und Polizeigewalt, entwerfen neue Zukünfte für den Hafen und suchen nach anderen Zugängen zum Welthandel.
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Wann: 09.06. von 19:30 bis 21:30 Uhr
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Wo: Kölibri — GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg
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11.06: Infoveranstaltung der Hamburger Energielotsen: Sommerlicher Hitzeschutz und nachhaltige Klimatisierung
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Heiße Sommer werden immer häufiger und stellen viele Hausbesitzer*innen vor neue Herausforderungen. In dieser Infoveranstaltung der Hamburger Energielotsen erfahren Sie, wie sich Gebäude natürlich und energieeffizient kühlen lassen. Die Referent*innen zeigen, wie sommerlicher Hitzeschutz, passives Kühlen, technische Lüftungsmaßnahmen und nachhaltige Klimatisierungssysteme Ihr Gebäude im Sommer komfortabler machen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie sich Energieeffizienz und Klimaschutz optimal verbinden lassen und welche Maßnahmen besonders für Bestandsgebäude geeignet sind.
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Teilnahme: Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.
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Zielgruppe: Diese Veranstaltung richtet sich vorwiegend an Hauseigentümer und Hauseigentümerinnen und Bauleute.
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Wann: 11.06. von 15 bis 17:00 Uhr
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11.06: Hamburger Holzbauforum #5+: Holzbau in der Weiterentwicklung: Next Learnings
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Zum 15. Mal veranstalten wir 2025/26 das Hamburger Holzbauforum. Außerdem feiern wir 25 Jahre ZEBAU GmbH – und das möchten wir mit diesem hybriden Sonderformat des Hamburger Holzbauforums tun. Der mehrgeschossige Holzbau ist das Ergebnis fachgerechter Planung, präziser Vorfertigung und sorgfältiger Umsetzung auf der Baustelle. Immer wieder begegnen wir neuen oder altbekannten, aber unterschätzten Herausforderungen. Kommunikation wird zum Erfolgsfaktor, wenn wir von Problemlösern lernen.
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Teilnahmebeitrag (Einzelveranstaltung): € 39,00 inkl. MwSt. Kombiangebot (alle fünf Veranstaltungen): € 165,00 inkl. Mwst.Studierendenticket (Einzelveranstaltung): € 19,50 inkl. MwSt. (schreiben Sie uns von Ihrer Uni-Mailadresse eine Email an info(at)zebau.de)
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Wann: 17.06. von 18 bis 21:30 Uhr
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Wo: Freie Akademie der Künste Hamburg eV., Klosterwall 23, 20095 Hamburg UND Online
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Werden Sie ein Teil von uns
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Als gemeinnützige Organisation ist unsere Arbeit nur möglich dank der Unterstützung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und das großartige Team von Freiwilligen.
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Auch Sie können sich engagieren und helfen: Werden Sie mit Ihrer NGO, Ihrer Initiative oder Ihrem nachhaltig ausgerichteten Unternehmen Mitglied des Zukunftrates Hamburg und profitieren Sie von unserem starken Netzwerk. Oder unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!
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