Hamburg, 11. Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

gleich drei neue Mitglieder heißen wir in diesem Rundbrief in den Reihen des Zukunftsrats willkommen. Außerdem laden wir Sie herzlich zu zwei Veranstaltungen ein und führen anderem die Gespräche rund um das Hamburger Zukunftsmanifest weiter.

Denn auch im Wahljahr 2021 wollen wir uns weiter für ein nachhaltiges Hamburg einsetzen und Sie jeden Monat mit Links zu verschiedenen Nachhaltigkeits-Themen versorgen. Dabei wollen wir Ihnen eine große inhaltliche Bandbeite bieten. Deswegen finden Sie in diesem Rundbrief Hinweise von der nachhaltigen Hacking-Veranstaltung über Erinnerungen an die Deepwater Horizon bis hin zu indigener Umweltpolitik.

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden,
Ihr Zukunftsrat-Team

PS: Wenn dieser Rundbrief nicht richtig anzeigt wird, können Sie ihn unter diesem Link im Browser ansehen. Oder Sie besuchen unsere Website. Den Rundbrief finden Sie dort unter dem Menüpunkt „Publikationen“.


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

Sozialverband Deutschland - Landesverband Hamburg

Der Sozialverband Deutschland, Landesverband Hamburg ist ein traditionsreicher, gemeinnütziger Verein, in dem bundesweit rund 600.000 Mitglieder und landesweit mehr als 22.000 Mitglieder organisiert sind. Ob Altersarmut, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit: Nur, wer umfassend über seine Rechte informiert ist, kann sich auch effektiv vor den Folgen sozialer Härte schützen. Vor diesem Hintergrund kämpfen der Sozialverband Deutschland e.V. und der Sozialverband Hamburg (kurz: SoVD und SoVD Hamburg) bereits seit 100 Jahren für die Interessen sozial Benachteiligter, Behinderter oder Pflegebedürftiger. Zur Website...


Hamburg muss Handeln

Hamburg muss Handeln ist Teil der überregionalen Plattform Alle müssen Handeln, über die neue Muss-Handeln-Initiativen schnell in weiteren Städten organisiert werden können. Hamburg muss Handeln ist ein Zusammenschluss von über 300 Hamburger Unternehmen, Organisationen und Verbänden, die sich hinter Fridays for Future stellen. Ziel der Initiative ist, die 18 Forderungen der Fridays for Future konsequent an die Stadt Hamburg heranzutragen und für deren Umsetzung zu sorgen. Zur Website...


Landesfrauenrat Hamburg e.V.

Der Landesfrauenrat Hamburg setzt sich geschlossen und solidarisch für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern ein. Jede unserer Delegierten trägt durch ihren individuellen Einsatz dazu bei, unsere politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ziele durchzusetzen. Zur Website...


In eigener Sache

Jedes Zehntel Grad, jede Art zählt!

Die globale Umweltkrise als Chance: Es kann endlich anders weitergehen, weil es anders weitergehen muss, wenn es weitergehen soll.

Digitale Veranstaltung am Dienstag, 16. Februar 2021, 18:30 Uhr

An diesem Abend diskutiert der Zukunftsrat Hamburg mit seinen Gästinnen ausgewählte Aspekte des zwölf Punkte umfassenden “Leitbildes für eine grundlegend neue Politik”.

Die Menschheit steht in einer nie dagewesenen planetaren Notsituation, die eine sofortige umfassende gesellschaftliche Transformation erfordert, die ausnahmslos alle Bereiche unseres Lebens betreffen wird. Es ist Zeit darüber zu sprechen, wie wir zukünftig zusammen leben wollen, um die Zivilisation zu bewahren und das Überleben unserer Kinder und Enkel*innen zu sichern.  An diesem Veranstaltungsabend setzen wir uns näher mit unseren Manifestpunkten 11 und 12 auseinander: Zu skizzieren sind die Grundprinzipien einer erfolgreichen, gesamtgesellschaftlichen Transformation sowie die große Bedeutung der Stärkung des Gemeinwohls und des sozialen Miteinanders im zukünftigen politischen Handeln.

Auf dem 71. Ratstreffen disktuieren Wolfgang Lührsen, Marc Pendzich und Frank Schier vom Zukunftsrat mit den Gästinnen Kathrin Hartmann (Journalistin und Autorin, „Die Grüne Lüge“) und Annika Rittmann (Klimaaktivistin von Fridays for Future Hamburg). Ein breiter Raum für die Beteiligung des Publikums ist vorgesehen.

Durch die Veranstaltung führt Helena Peltonen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail an anmeldung@zukunftsrat.de mit dem Betreff ‘Zukunftsmanifest’ ist bis zum 14. Februar  erforderlich, um die ZOOM-Einwahldaten zu erhalten.

Das Zukunftsmanifest finden Sie in voller Länge hier


Was hat der Doughnut mit der Hamburger Politik zu tun?

Online-Vortrag mit Kate Raworth am Dienstag, 16. März 2021, 18 Uhr

Können wir wirtschaften, ohne die ökologischen Grenzen zu überschreiten und gleichzeitig die sozialen Bedürfnisse aller Menschen befriedigen?

Ist das realistisch? Mitten in der Corona-Krise macht sich die Stadt Amsterdam auf und richtet ihr Wirtschaften am Doughnut aus, verabschiedet eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft und beschließt Kennzahlen, an denen sie sich messen lassen will, z.B. die Halbierung des Rohstoffverbrauchs innerhalb von 10 Jahren. Begleitet wird dieser Prozess von der „Amsterdam Doughnut Coalition“, einem Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Akteuren, engagierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verwaltung und Politik. Ähnliche Entwicklungen gibt es beispielsweise in Brüssel, Kopenhagen, Portland, Philadelphia, Schottland und Neuseeland – und auch in Berlin formiert sich ein entsprechendes Netzwerk. Kate Raworth berichtet in ihrem Vortrag auch über die Erfahrungen aus Amsterdam.

Anschließend an den Vortrag gibt es unterschiedliche Breakout-Räume – einen davon für Hamburger Interessierte unter dem Titel „Doughnut4HH“. Wie schaffen wir es, die Hamburger Politik vom Leitbild des Doughnut zu überzeugen? Was passiert schon in Berlin? Und wäre es nicht an der Zeit, eine „Hamburg Doughnut Coalition“ zu gründen?

Der Breakout-Raum wird organisiert von der Projektgruppe Doughnut des Netzwerks hamburg.global.
Weitere Breakout-Räume werden von der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und AfS Interkultur e.V. angeboten. Wer für seine Kommune einen eigenen Breakout-Raum moderieren möchte, meldet sich bitte bei anmeldung@hamburg.global.

Die Anmeldung zur Veranstaltung am 16. März ist erforderlich unter: tinyurl.com/doughnut4HH
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die Breakout-Räume werden auf Deutsch moderiert.


Buchveröffentlichung: Wendezeit von Jochen Menzel

Hans-Joachim, Rufname Jochen, Menzel streitet seit 1996 in dem von ihm mitgegründeten Zukunftsrat Hamburg für eine "nachhaltige Entwicklung" seiner Heimatstadt - durch Studien, Veranstaltungen, Medienauftritte und Fachveröffentlichungen. Dabei legt er ebenso Wert auf Kooperation und eine differenzierte Sicht wie auf parteipolitische Neutralität und Überkonfessionalität.

Das Buch "Wendezeit" führt 52 Beiträge einer wöchentlichen Wendezeit-Kolumne von 2019/2020 zu einem Mosaikbild nachhaltiger Entwicklung zusammen. Informativ, unterhaltsam und persönlich formuliert, mit Fotos illustriert, steht jeder Beitrag für sich, verbunden nur durch den Bezug zur "Wendezeit". Damit ist eine notwendige wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation gemeint - ausgehend vom Klimawandel über eine Energie- und Verkehrswende bis zu Agrar- und anderen Wenden. Die Themen sind einmal allgemein, ein andermal speziell, hier aktuell - einschließlich der Corona-Pandemie -, dort zeitlos, manchmal aus persönlicher Erfahrung, meist nach fachlichen Recherchen.

Erhältlich beim Verlag unter dem Link oder im Buchhandel.

  • ISBN: Paperback: 978-3-347-16020-0  (13,90€)
  • Hardcover: 978-3-347-16021-7 (21,90€)
  • e-Book: 978-3-347-16022-4 (2,99€).

Zum Verlag... // Zu den Kolumnen...


Von unseren Mitgliedern

Jede*r Fünfte lebt in Hamburg von Grundsicherung und Hartz IV

In Hamburg lebt jede*r Fünfte von Grundsicherung und Hartz IV. „Damit diese Menschen besser über die Runden kommen, muss ihnen die Stadt gerade in der Pandemie mehr helfen“, fordert Klaus Wicher, Hamburger Vorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD). Er sagt: „Soziale Ausgrenzung spaltet die Gesellschaft. Weil Armut ausgrenzt, macht sie auch einsam.“ Mehr erfahren...

Quelle: Sozialverband Deutschland, Landesverband Hamburg


Baltic Environmental Forum: Werde Chemikalienbotschafter*in!

Ende März 2021 startet das Baltic Environmental Forum e.V. eine online Kurzausbildung zum/r Chemikalienbotschafter:in für alle. Über 7 Wochen lernst du in interaktiven Live-Sessions wie du Alltagsgegenstände, die mit Schadstoffen belastet sind, durch nachhaltigere Alternativen ersetzen kannst. Zudem geben wir dir Methoden der Umweltkommunikation mit an die Hand, sodass du auch andere Menschen motivieren kannst nachhaltiger zu leben.

Warum das ganze? Egal ob Shampoo, Konservendose oder Plastik-Spielzeug – gefährliche Chemikalien, wie Weichmacher, sind überall in unserem Umfeld zu finden. Sie können beispielsweise Allergien auslösen, den Hormonhaushalt stören oder sich in der Natur anreichern. Das wollen wir mit dir ändern! Mehr erfahren...


Hamburg

Dokumentation der Veranstaltungsreihe zur möglichen Nutzung von Buschbiomasse aus Namibia

Begleitend zum Prüfprozess einer möglichen Biomasse-Partnerschaft zwischen Hamburg und Namibia, der in Hamburg federführend von der BUKEA verantwortet wird, werden im November und Dezember 2020 drei öffentliche Veranstaltungen durchgeführt.

Auf der Internetseite von hamburg.global wird die PG Namibia möglichst zeitnah den Prozess und die durchgeführten Veranstaltungen dokumentieren. Zur Website...


Zukunftsplan der Handelskammer: Streit um Moorburg

Am ehemaligen Hamburger Bauerndorf Moorburg entzündet sich ein neuer Streit. Anlass ist ein Vorstoß der Handelskammer, die neben dem abgeschalteten Kohlekraftwerk einen sogenannten Energie- und Klimahafen vorschlägt. Mehr erfahren...

Quelle: NDR


Obdachloser stirbt an den Landungsbrücken

Die Schreckensmeldungen reißen nicht ab: Erneut starb ein Obdachloser in Hamburg auf der Straße. (...) Trotz der erschreckend hohen Todeszahl hält die Sozialbehörde weiterhin am Winternotprogramm mit seinen drei Großunterkünften mit Mehrbettzimmern für insgesamt bis zu 1000 Menschen fest. Im Sozialausschuss der Bürgerschaft erneuerte Sozialsenatorin Melanie Leonhard einen Tag vor dem Tod des Obdachlosen ihre Haltung, dass man Obdachlosen – im Unterschied beispielsweise zu Düsseldorf – weiterhin keine Einzelunterbringungen in leerstehenden Hotels bieten werde. Mehr erfahren...

Quelle: Hinz und Kunzt


Hamburg macht einfach: 17 Ideen für eine Welt von morgen

Hamburg macht einfach – 17 Ideen für eine Welt von morgen“ ist Teil einer 16-teiligen Publikationsreihe mit einer eigenen Ausgabe für jedes Bundesland.Sie zeigt Menschen, die die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bereits anpacken und die Möglichkeiten in ihrer Region nutzen,  um die Gesellschaft zukunftsfähiger zu machen. Sie liefert Ideen, wie jede und  jeder Einzelne zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Hier verlinkt...

Quelle: Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien


Über den Tellerrand

Pestizide im Bordeaux: Umweltschützerin vor Gericht

Eine Woche vor Weihnachten begann der Prozess gegen die französische Umweltschützerin Valérie Murat. Sie hatte Pestizidrückstände in Weinen von mehr als zwanzig Weingütern im Anbaugebiet Bordelais nahe Bordeaux nachweisen können, die mit einem Label für besonders umweltfreundlichen Anbau (Haute Valeur Environnementale) ausgezeichnet sind. Für die Veröffentlichung der Messwerte steht sie nun vor Gericht. Mehr erfahren...

Quelle: Umweltinstitut München


Vergessene Geschichten - Die Explosion von Deepwater Horizon

2010 starben bei der Explosion der Bohrplattform Deepwater Horizon elf Menschen. Der Golf von Mexiko, die amerikanische Küste und insbesondere der US-Staat Louisiana wurden von einer Ölpest verseucht. Was ist seitdem geschehen und wie kann man ein zweites Deepwater Horizon verhindern? Mehr erfahren...

Quelle: enorm Magazin


Zentralamerika: mit Agrarökologie dem Klimawandel trotzen

Wer die bittere Realität des Klimawandels sehen möchte, braucht den Blick nur auf Zentralamerika zu richten. 45 Extremwetterereignisse, 164 Todesopfer pro Jahr und jährliche Schäden in Höhe von 223 Millionen US-Dollar - das ist die Bilanz der Jahre 1998 bis 2017 in Nicaragua. Damit steht das Land im globalen Klima-Risiko-Index der am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Länder an sechster Stelle. Guatemala folgt knapp dahinter auf Rang 14. (...) Viele von Inkotas Partnerorganisationen in Zentralamerika setzen auf Agrarökologie um dem Klimawandel zu trotzen. Mehr erfahren...

Quelle: Inkota


Kritik an Umweltpolitik: Indigene fordern Mitsprache

In der internationalen Umweltpolitik haben sich Vertreterïnnen indigener Völker mit der Forderung nach Mitbestimmung und Achtung ihrer Interessen zu Wort gemeldet. „Oft werden die Entscheidungen über unsere Heimat, unsere Wälder und unsere Gewässer, die wir geschützt und erhalten haben, über unsere Köpfe hinweg getroffen“, kritisierte Donald Rojas aus Costa Rica, Präsident des Sozialforums für Umwelt und Entwicklung Zentralamerikas, bei einer digitalen Pressekonferenz indigener Interessenvertreter. Mehr erfahren...

Quelle: Riffreporter


Publikationen und Studien

Das Ungleichheitsvirus: Oxfams Bericht zu Covid-19-Auswirkungen

Als Folge der Corona-Pandemie droht die Ungleichheit erstmals in fast allen Ländern der Welt gleichzeitig anzusteigen. Diese Krise verschärft die vorher schon dramatischen Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen den Geschlechtern und zwischen Weißen und Black, Indigenous and People of Color (BIPoC). Bereits neun Monate nach Ausbruch der Pandemie hatten die 1.000 reichsten Milliardär*innen wieder so viel Vermögen wie in der Zeit vor COVID-19. Die weltweit ärmsten Menschen hingegen könnten länger als ein Jahrzehnt brauchen, um die Auswirkungen der Pandemie zu überwinden. Mehr erfahren... // Zum Bericht...

Quelle: Oxfam


5 Jahre SDGs - eine Zwischenbilanz

Der Anspruch war ehrgeizig, doch die Bilanz nach fünf Jahren ist bestenfalls gemischt: Zwar haben viele Länder die Agenda 2030 in nationale Nachhaltigkeitsstrategien übersetzt. Doch in weiten Teilen der Welt nimmt die soziale Ungleichheit zu, Umweltzerstörung und Klimawandel schreiten voran. Wo steht die Welt bei der Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele, der SDGs, die die Vereinten Nationen 2015 beschlossen haben? Wie hat sich die die Nachhaltigkeitsagenda in Deutschland entwickelt? Was ist bislang aus diesem anspruchsvollen Vorhaben geworden, das der Weltöffentlichkeit vor fünf Jahren als „transformative Vision von beispielloser Reichweite und Bedeutung" präsentiert wurde? Diese Fragen untersucht der neuste Report des Global Policy Forums. Hier verlinkt...

Quelle: Global Policy Forum


Umweltverbände fordern neuen Aufbruch für europäischen Bahnverkehr

2021 ist Europäisches Jahr der Schiene: EU-weite Initiative zeigt auf, wie viel mehr Klimaschutz mit grenzüberschreitenden Direktzügen, bequemerer Buchung und Investitionen ins europäische Schienennetz erreichbar wäre. Mehr erfahren...

Quelle: Klimaallianz Deutschland


Internet-Tipps

Projekt Postwachstumsstadt: Dissens-Podcast

Ein Großteil der klimaschädlichen Emissionen entsteht in Städten, sagt Anton Brokow-Loga. Mit dem Projekt Postwachstumsstadt möchte er Ideen für eine klimagerechte und solidarische Stadtpolitik zusammenführen. Ein Gespräch über die Ideologie der Smart Cities, das Problem mit grüner Gentrifizierung und rebellischen Munizipalismus. Hier verlinkt...

Quellen: I.L.A. Kollektiv, Dissens-Podcast


Dokumentation: Wie billige Möbel kostbare Wälder vernichten

Ständig neue Möbel und das möglichst günstig. Die Billigpreise der Möbeldiscounter machen es möglich. Doch woher stammt das Holz? Und welche Folgen hat der enorme Holzbedarf für die Natur? Hier verlinkt...

Quelle: ZDF


Petitionen

Gegen das Sterben auf der Straße: Öffnet jetzt die Hotels für Obdachlose!

Wir fordern die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, in diesem Pandemie-Winter Obdachlose endlich sicher unterzubringen, in Einzelzimmern. Wir dürfen es nicht zulassen, dass noch mehr Menschen auf unseren Straßen sterben. Zudem braucht es dringend eine aufsuchende Sozialarbeit, die zu den Menschen auf der Straße geht, Homeoffice hilft hier nicht weiter! Zur Petition...

Quellen: change.org, Hinz und Kunzt


Unterwasserlärm tötet

Kommunikation, Jagd, Orientierung, Feindvermeidung: Schall ist überlebenswichtig für Meeressäuger wie Schweinswal und Co. Doch menschengemachter Lärm durch Schiffe, Militär und Ölförderung macht Nord- und Ostsee immer lauter und unerträglicher für ihre Bewohner*innen. Eine Katastrophe, die sich unbemerkt unter der Wasseroberfläche abspielt! 2021 hat Deutschland das politische Mandat, eine Schlüsselrolle für den Meeresschutz zu übernehmen. Eine einmalige Chance! Unterstützen Sie jetzt den Appell an die Bundesregierung: Wir brauchen konkrete Maßnahmen, um den Unterwasserlärm deutlich zu reduzieren. Ruhe rettet Meeresleben! Zum Appell...

Quelle: BUND


Ausschreibungen und Wettbewerbe

Neustart:Klima - Hackathon

Vom 19.-21. März laden wir euch ein, Teil von Neustart:Klima zu werden. Ein Wochenende lang entwickeln hunderte Zukunftsgestalter:innen gemeinsam Ideen bis zur konkreten Projektskizze. Eine Jury wählt die wirkungsvollsten Projekte aus. Die Teams erhalten insgesamt bis zu 100.000 Euro und Unterstützung durch Profis bei der Umsetzung ihrer Pläne.

Konkrete Idee im Kopf oder einfach nur neugierig geworden?  Jetzt anmelden – und die Wahl zur Klimawahl machen! Zur Anmeldung...

Quelle: Campact


BundesUmweltWettbewerb

Der BundesUmweltWettbewerb (BUW) ist ein jährlich durchgeführter, bundesweiter Projektwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 20 Jahren. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Talente mit Interessen an den Themenbereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesellschaft.

Wer eigene Ideen zur Lösung von Problemen zu Umwelt/nachhaltiger Entwicklung in die Tat umzusetzen möchte, ist beim BUW genau richtig: Alle naturwissenschaftlich-technisch und gesellschaftlich Interessierten sind angesprochen.

Zum 31. BundesUmweltWettbewerb kann sich ab sofort angemeldet werden. Mehr erfahren...

Quelle: BundesUmweltWettbewerb


Termin

Nachhaltiges St. Georg – Hybridveranstaltung

am Freitag, 19. Februar 2021 um 19 Uhr online und in der Alexanderstr. 16, Hamburg

Der Kulturladen St. Georg lädt ein, den Fairen Handel als Teil von Nachhaltigkeit weiterzudenken. Wie sehen faire Produktions- und Lieferketten  unter  Einhaltung der  Menschenrechte  aus?  Woher kommen unsere nur zum Teil lebensnotwendigen Konsumgüter? Es geht  darum,  gemeinsam  den  Blick dafür zu schärfen, was „fair" bedeutet, was sich in den Lieferketten ändern muss und wie wir selbst zu mehr Fairness  in  unserem  Einkaufs-  und Konsumverhalten beitragen können.

Anmeldung per Mail an: i-behr@t-online.de

Offline: Alexanderstr. 16, Hamburg
Online: YouTube-Link zur Teilnahme und Nutzung des Chats


Weitere Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Homepage und auf unserem Facebook- und Instagram-Kanal.