Hamburg, 10. September 2020


Liebe Leserinnen und Leser,

die Sommerpause ist vorbei und unser September-Rundbrief ist prall gefüllt. Diverse Termine und gleich mehrere Aktionswochen laden dazu ein, für die Nachhaltigkeit aktiv zu werden. Und am 25. September steht wieder ein großer Klimastreik an. Für die Lesestunden zwischen den Veranstaltungen haben wir wie gewohnt viele Links gesammelt und uns um thematische Bandbreite bemüht. Deswegen ist der St. Pauli genau so vertreten wie die australischen Wälder – dazu viele andere lokale und globale Themen.

Falls Ihr Mailprogramm den Rundbrief nicht korrekt darstellt, können Sie ihn unter diesem Link direkt im Internetbrowser lesen.

wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden,
Ihr Zukunftsrat-Team



Wir begrüßen unser neues Mitglied

Bei dem Generationen übergreifenden Handwerksbetrieb Springer Bio-Backwerk wurde traditionelle Backkultur stets weiterentwickelt, um zeitgemäß beste Brote, Brötchen und Gebäckspezialitäten anzubieten. Heute sind Springer Bio-Backwerk zertifizierter Biolandbetrieb. 100% der Zutaten kommen aus kontrolliert ökologischer Herstellung und werden traditionell handwerklich zu Ihrem Bio-Backwerk verarbeitet. Die Zulieferer für Getreide, Saaten, Oliven usw. werden besonders sorgfältig ausgesucht. Es sind allesamt kontrolliert ökologisch geführte Betriebe aus der Region, die seit langem schon die Siegel von Bioland, Demeter usw. führen. In der Backstube wird ganz auf Handarbeit gesetzt: Die Teige werden schonend geführt. Für Ihren Genuss sind Teigruhezeiten bis zu 24 Stunden nicht selten.

Springer Backwerk ist seit Jahren Unterstützer von Slow Food Deutschland e.V. und Mitglied der „Freien Bäcker“. Zur Homepage...


In eigener Sache

66. Ratstreffen - Wie geht es weiter mit der Bürgerbeteiligung in Hamburg?

Am Dienstag, den 20.10., von 18 bis 20 Uhr, als digitale Veranstaltung mit den Referent*innen Dr. Ute Scheub (Politikwissenschaftlerin, Journalistin) und Dr. Jochen Menzel (ehemaliger Sprecher des Zukunftsrates Hamburg). Hier geht es zu den geplanten Inhalten. Weitere Informationen folgen in Kürze.


Theaterworkshop zum Thema Boden, Humusaufbau, biologische Vielfalt und Bodenlebewesen

Am 23. September 2020 um 9 und 11 Uhr in der Hafencity
Im Rahmen des Wetter.Wasser.Waterkant.2020
Anmeldung erforderlich

Einleitend spielt Sonja Ewald vom Theater Mimekry eine kurze Szene über den Regenwurm und seine  Fähigkeiten. Nach dieser Inspiration legen die Kinder selber los mit Theatermachen und -spielen. Ein  kurzes Theater-Warm-Up  lässt Spielfreude aufkommen und gibt Ideen zur Entwicklung eines eigenen kurzen Theaterstücks, welches die Kinder weiter in Kleingruppen entwickeln und am Ende einander zeigen. Dabei wird die Wichtigkeit und Bedeutung von Würmern und anderen Lebewesen für den Boden und damit auch für unser Klima kreativ, erlebnisreich und mit viel Spaß vermittelt.

Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für den Erhalt von biologischer Vielfalt und vor allem  kann durch Humusaufbau sogar wieder CO2 im Boden gespeichert werden: eine Handlungsoption für aktiven Klimaschutz. Mehr erfahren...


Von unseren Mitgliedern

Umwelthaus am Schüberg: Selbsthilfe für Nachhaltigkeitsakteur*innen

In unserer täglichen Arbeit begegnen uns häufig Informationen, die, wenn man sie in ihren Konsequenzen denkt und wirklich an sich heranlässt, sehr bedrückend sein können, evtl. Trauer auslösen. Wir arbeiten viel, haben auch einzelne Erfolge, aber „We won some battles, but we loose the planet“, so Kumi Naidoo, ehemaliger Direktor von Greenpeace International.

In der Gruppe soll Gelegenheit sein, sich dazu auszutauschen, unterschiedliche persönliche Strategien des Umganges damit zu reflektieren  (oder zu erproben) und für sich Perspektiven zu entwickeln, die eine gute Weiterarbeit trotz der Dramatik der Informationen ermöglichen. Wichtig: die Gruppe ist kein weiteres Arbeitsnetzwerk, es sollen auch keine Projekte und Aktionen geplant werden, sie dient ausschließlich dem gemeinsamen persönlichen Austausch, am besten evtl. als "kollegiale Supervision" zu  beschreiben. Ziele sind in erster Linie die persönliche Stärkung und Entlastung.

Die Idee ist, sich zu Beginn für etwa 3 Monate einmal monatlich zentral in Hamburg für 2 Std. zu treffen. Auch ist daran gedacht, die Gruppe für einen begrenzten Zeitraum, z.B. über ein Jahr, stattfinden zulassen. Aber dies wird natürlich dann von der Gruppe gemeinsam entschieden werden.

Bei Interesse oder Rückfragen zum Verständnis melden Sie sich  bitte bei Thomas Schönberger, UmweltHaus am Schüberg,  schoenberger(at)haus-am-schueberg.de.


MehrDemokratie: Hoffnung für die Hosentasche

„Hoffnung für die Hosentasche“, so hatte der Verein MehrDemokratieHamburg das rund 100 Seiten starke Büchlein 2017 beworben. Ein motivierendes Buch, das Demokratie-Skeptiker aufmuntert und Demokratie-Optimisten neue Argumente an die Hand gibt. Schon damals wurde uns das Buch förmlich aus den Händen gerissen. Wir mussten nachdrucken lassen und mittlerweile sind mehrere zehntausend Exemplare in Umlauf.

Die Nachfrage nach Hoffnung für die Demokratie reißt nicht ab. Im Gegenteil: Der Wind in der politischen Debatte ist in den letzten Monaten rauer geworden. Die Corona-Krise macht Gräben und Bruchstellen in der Gesellschaft deutlich sichtbar. Viele Menschen fühlen sich nicht ausreichend gehört, andere wollen nichts anderes hören als die eigenen Ansichten. Und wieder andere wissen nicht, wie sie im Stimmengewirr überhaupt noch was verstehen sollen.

Wir brauchen in der Politik Instrumente, die uns den Austausch, das Aufeinander-Einstimmen und am Schluss im Idealfall ein Zusammenspiel ermöglichen - dringender denn je. Es geht um Resonanz: hören und gehört werden. Genau das ist Thema von Ute Scheubs Buch.

Das Öffentlichkeitsarbeits-Team war schnell überzeugt: Nach „Hoffnung für die Hosentasche“ brauchen wir auch „Hoffnung für die Ohren“. Auch die Autorin ließ sich nicht lange bitten und war sofort bereit, das Buch selbst einzusprechen. Hören Sie jetzt rein in die ersten beiden Folgen! Hier verlinkt...


Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg: Das Klinikum Groß Sand muss erhalten bleiben

Lutz Cassel für den Beirat für Stadtteilentwicklung in Wilhelmsburg und Manuel Humburg für den Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg haben gemeinsam 10 Thesen für den Erhalt des Wilhelmsburger Krankenhauses und seiner Pflegeschule formuliert. Damit wollen sie einen Beitrag für die aktuelle Debatte über Groß Sand in Hamburg leisten.

Gezielt haben sie damit u.a. die Mitglieder des Gesundheitsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft angeschrieben. Mehr erfahren...


Hamburg

St. Pauli: Den deutschen Profifußball reformieren

Der FC St. Pauli, die organisierte Fanszene und der Fanladen St. Pauli haben ein gemeinsames Positionspapier verfasst, in dem Reformen im deutschen Profifußball gefordert werden. Mehr erfahren... // Zum Positionspapier...

Quelle: FC St. Pauli­


Wieso Hamburg 2000 Sozialwohnungen verliert

In Hamburg werden so viele Sozialwohnungen gebaut, wie nirgendwo sonst in Deutschland – trotzdem wird der günstige Wohnraum knapp. Mehr erfahren...

Quelle: Hinz und Kunzt


Bau von Spezialanlage im Klärwerk: Hamburgs urbane Rohstoffmine

Phosphor ist ein lebensnotwendiger Rohstoff. Es gibt keine Vorkommen in Deutschland. In Hamburg sollen bald 7000 Tonnen jährlich gewonnen werden – dank klugen Recyclings. Mehr erfahren...

Quelle: enorm Magazin


Über den Tellerrand

Stolperfallen der Ruhr-Radwende

Das Ruhrgebiet kämpft mit der Verkehrswende. Die Kommunen haben sich ehrgeizige Ziele für ihre Mobilität gesteckt. Aber nicht einmal der konsequente Ausbau von Radwegen klappt. Wie in vielen Städten Deutschlands fehlt es an Personal, politischem Willen und vernünftigen Plänen. Eine Lösung könnte sich aber an den Ruhr-Unis finden. Mehr erfahren...

Quelle: Correctiv


Wie pflanzliche Ersatzprodukte das System Milch verändern

Während der Milchkonsum seit Jahren abnimmt, erfreuen sich Ersatzgetränke aus Rohstoffen wie Hafer immer größerer Beliebtheit. Noch hat das keine Auswirkungen auf die Milchwirtschaft. Doch in der Zukunft könnte es das gesamte System der Kuhmilch-Produktion verändern – und am Ende auch die Landwirtschaft. Mehr erfahren...

Quelle: Deutschlandfunk


Unilever: Die Sinn-Injektion

Mit dem Amtsantritt des Niederländers Paul Polman im Jahr 2009 brach beim Konsumgüterhersteller Unilever eine neue Ära an. Der charismatische Vorstandsvorsitzende kündigte einen konsequenten Öko-Kurs an. Aktuell plädiert der Konzern für einen „grünen Aufschwung“ nach der Corona-Krise – geradezu eine Kampfansage an die vielen Unternehmen, die derzeit gegen die Klimapläne der EU Sturm laufen und nach milliardenschweren Konjunkturprogrammen ohne Umweltauflagen rufen.

Doch was geschah eigentlich in den Jahren seit dem Beginn der Ära Polman? Blieb der weltweit viertgrößte Konsumgüterhersteller tatsächlich stets stramm und unbeirrt auf grünem Kurs? Oder war, wenn es um Klima, Plastik oder Palmöl ging, der Profit doch wichtiger als der Schutz von Ozeanen und Regenwäldern? Mehr erfahren...

Quelle: brand eins


Was nun, Klimabewegung?

Für die Klimabewegung ist das enttäuschende Kohlegesetz ein Einschnitt, weil sie den Kohleausstieg zu ihrem wichtigsten Thema gemacht hat. Was lässt sich aus der jahrelangen Auseinandersetzung lernen, wo muss die Bewegung strategisch weiterdenken – und wo ist der nächste große Klimakonflikt? Mehr erfahren...

Quelle: Klimareporter


Regierung arbeitet an Baumprämie

Bisher arbeitet die größte CO2-Müllabfuhr in Deutschland kostenlos: Etwa 60 Millionen Tonnen des Treibhausgases schlucken die Wälder jedes Jahr, während Deutschland etwa 810 Millionen Tonnen davon ausstößt.

Doch jetzt soll die größte „Senke“ für Treibhausgase sich bezahlt machen: Die Bundesregierung arbeitet nach taz-Informationen mit den Ländern am Konzept einer „Baumprämie“, um die Waldbesitzer für diese „Ökosystemdienstleistung“ ihres Eigentums zu bezahlen. Auf den Bund könnten damit jährliche Kosten in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro zukommen. Mehr erfahren...

Quelle: taz


Die vergessene Krise

Es brennt in Brasilien, Bolivien, Sibirien, Neuguinea und weiten Teilen Afrikas. Die Feuer zerstören wertvolle Ökosysteme und könnten die Corona-Pandemie verschlimmern. Doch die Öffentlichkeit beachtet sie dieses Jahr nicht. Mehr erfahren...

Quelle: Spektrum der Wissenschaft


Tasmaniens Waldkriege

Nach wie vor werden in Australiens südlichstem Bundesland Tasmanien alte Bäume gefällt. Vor allem Naturschützer sind der Ansicht, die australische Holzwirtschaft könnte ihre Bedürfnisse längst aus Plantagen decken, statt wertvolle Urbestände zu schlagen. Ums Überleben kämpfen nicht nur riesige Eukalypten, sondern auch seltene Vogelarten – darunter der schnellste Pagagei der Welt. Mehr erfahren...

Quelle: Riffreporter


Mehr als 200 Umweltschützer getötet 

Für den Naturschutz stellen sie sich gegen Unternehmen, Regierungen und kriminelle Banden - und riskieren dafür auch ihr Leben: Im vergangenen Jahr starben weltweit nach NGO-Angaben mehr als 200 Umweltschützer. Auch in einem EU-Land. Mehr erfahren...

Quelle: Tagesschau


Warum wir mehr umweltverträgliche Medikamente brauchen

Vom Zipperlein bis zur lebensbedrohlichen Erkrankung – Arzneimittel sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Doch immer mehr Wirkstoffe gelangen in die Umwelt, mit ungewissen Folgen für Gewässer und Lebewesen. Mehr erfahren...

Quelle: enorm Magazin


Klimakommunikation: "Wir müssen aufhören zu denken, dass Wissen hundertprozentige Sicherheit erfordert"

Die Fakten sind eindeutig, die Forschung ist sich einig: Die Erde erhitzt sich, und wir sind schuld daran. Doch manche Leute sind davon nicht überzeugt und wollen sich offenbar auch gar nicht überzeugen lassen. Woran liegt das? Was ist überhaupt Wissen? Und wie kann man mit Menschen umgehen, die sich der Forschung zum Klimawandel verweigern? Ein Interview mit dem US-Philosophieprofessor Nestor Ángel Pinillos. Hier verlinkt...

Quelle: klimafakten.de


Publikationen und Studien

Wuppertal Institut: Corona-Pandemie hat deutliche Auswirkungen auf Digitalisierung und Umwelt

Weniger Verkehr, mehr Datenverbrauch und ein größeres Interesse an regionalen Angeboten: Die Corona-Pandemie hat das Bewegungs- und Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland geändert. Dies hat deutliche Auswirkungen auf die Umwelt – positiv wie negativ. Das Wuppertal Institut und die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) haben diese Auswirkungen in der Studie "Zwischenbilanz COVID-19: Umweltpolitik und Digitalisierung" untersucht und (...) in Berlin vorgestellt. Mehr erfahren... // Zur Studie...

Quellen: Ernst & Young, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie


Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt

Alle zwei Jahre zeigt die Naturbewusstseinsstudie, wie wichtig Natur und biologische Vielfalt in den Augen der Bürgerinnen und Bürger sind. Die Studie wird vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz herausgegeben.

Die aktuelle Studie von 2019 belegt, dass die Natur für die Bevölkerung, Generationen übergreifend, ein hohes schützenswertes Gut darstellt. Nicht nur der Ausbau von Schutzgebieten wird von den befragten Menschen befürwortet. Ebenso wird der Schutz der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen von der Mehrheit als wichtige Aufgabe herausgestellt.  Mehr erfahren... // Zur Studie...

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit


Jobfaktor Klima – Umweltbewusstsein bei deutschen Arbeitgebern.

Wer zukünftig junge Menschen von sich als Arbeitgeber überzeugen möchte, muss in Zukunft eine Haltung zur Klimaproblematik entwickeln und aufzeigen, wie er in diesem Kontext handelt. Kandidaten werden diese Haltung einfordern und mit dem eigenen Werteverständnis abgleichen, bevor sie sich für oder gegen einen Arbeitgeber entscheiden. Mehr erfahren...

Quelle: Königssteiner Gruppe


Internet-Tipps

Aktionskünstler sprechen als falsches Bundesamt mit Chefetagen von Konzernen

Den Aktionskünstlern vom Peng-Kollektiv gelingt es, mit Firmenchefs über das Ende des Wirtschaftswachstums, die Klimakrise und Alternativen zum Kapitalismus zu reden. Doch davon wollen die nichts wissen. Mehr erfahren... // Zum Video...

Quellen: Netzpolitik.org, Peng Kollektiv auf Youtube


Dokumentation: Die Sklaven der Weltmeere

"ZDFzoom" hat zahlreiche Missstände der Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten aufgedeckt. Viele deutsche Reedereien lassen ihre Schiffe in sogenannte Billiglohnländer ausflaggen. Hier verlinkt...

Quelle: ZDF


Petitionen

Politische Beteiligung ist #gemeinnützig!

Als Erstes traf es Attac. Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs führt wahrscheinlich endgültig zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Kurz davor forderte ein Parteitag die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Campact hat keinen gemeinnützigen Status mehr und auch Change.org ist bedroht. Nacheinander verlieren kleine & große Organisationen und Vereine die Gemeinnützigkeit, weil sie sich "politisch einmischen" - Schluss damit! Wir brauchen Rechtssicherheit für politische Willensbildung!  ...zur Petition

Quellen: Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung, openpetition.de


Schulden streichen, Leben retten

Fordern Sie Finanzminister Scholz auf, die Schulden der Länder des Globalen Südens zu streichen, sodass Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen während der Corona-Epidemie weiter Leben retten können.

Wir befinden uns in einem weltweiten Gesundheitsnotstand, der größer ist, als alles bisher Dagewesene. Regierungen auf der ganzen Welt müssen enorme Investitionen tätigen, um die öffentliche Gesundheitsfürsorge jetzt für alle ihre Bürger auszubauen. Gesundheitsfürsorge ist ein Menschenrecht und muss für alle kostenfrei zugänglich sein.

Reiche Nationen sollten durch einen sofortigen Erlass der Schuldendienstzahlungen der Länder des Globalen Südens dazu beitragen, dies zu bezahlen. Dadurch werden in den Ländern Milliarden von Dollar freigesetzt, mit denen lebensnotwendige Gesundheitsversorgung bezahlt werden kann. Viele Regierungen geben derzeit weit mehr für die Rückzahlung von Schulden aus als für die Gesundheitsversorgung. Um Millionen von Todesfällen zu verhindern, muss diese Ungerechtigkeit ein Ende haben. Zur Petition...

Quelle: Oxfam


Keine schmutzigen Deals auf Kosten des Regenwaldes! Stoppen Sie das EU-Mercosur-Abkommen!

Die Zerstörung von Brasiliens Wäldern für riesige Rinderweiden und Soja-Plantagen nimmt kein Ende. Doch anstatt skrupellose Machthaber wie Präsident Jair Bolsonaro in ihre Schranken zu weisen, möchte die Bundesregierung ihre aktuelle EU-Ratspräsidentschaft dafür nutzen, das sogenannte EU-Mercosur-Abkommen voranzutreiben. Das geplante Freihandelsabkommen öffnet dem Agrarhandel weiter Tür und Tor und lässt Bolsonaros Anhängern in der Agrarindustrie freie Hand, die illegale Naturzerstörung ungebremst fortzuführen. Zur Petition...

Quellen: Change.org, Deutsche Umwelthilfe


Ausschreibungen und Wettbewerbe

Impact Hub

Möchtest Du soziale Herausforderungen lösen und zu einer besseren Welt beitragen?

Dann werde Teil von 95 weiteren Städten und 5.000 Jammern und komm' zur 2. Ausgabe des #GlobalGoalsJam in Hamburg. Lokale Innovator*innen und Kreative werden ihre Kräfte bündeln, um Projekte für die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) zu entwickeln. Mehr erfahren...

Quellen: Impact Hub/Eventbrite


Harburger Nachhaltigkeitspreis 2020

Die Bezirksversammlung Harburg schreibt ab dem 14. September 2020 zum achten Mal den Harburger Nachhaltigkeitspreis aus – in Höhe von 5.000 EUR. Bewerbungsschluss ist der 19. Oktober 2020. Die Verleihung des Preises erfolgt am 20. November 2020 im Harburger Rathaus. Wie in den Vorjahren ist die lokale Initiative HARBURG21 der Kooperations-Partner. Mehr erfahren...


Termine

Klimaparlament

Vom 03.-30. September in der Ständigen Vertretung, Breite Straße 56, 22767 Hamburg
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 15.00-18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

STÄNDIGE VERTRETUNG SÄMTLICHER WESEN UND UNWESEN öffnet im September in Hamburg
Was lange währt, wird endlich Mut. Ab dem 3. September zünden die Künstler*innen-Kollektive metagarten und helfersyndrom, in Kooperation mit dem monsun.theater die erste Stufe des Vorhabens, die Grüdungsversammlung eines Klimaparlaments sämtlicher Wesen und Unwesen einzuberufen.

Was, wenn auch unsere nicht-menschliche Mitwelt eine Stimme erhielte, um die Politik unseres Planeten mitzubestimmen? Wenn alle Wesenheiten in einem Klimaparlament zusammenkämen – welche Konflikte würden sich offenbaren, welche unverhofften Koalitionen entstehen?

Ab sofort sind menschliche Botschafter*innen für alle (Un)Wesen exemplarisch in und um Hamburg gesucht, damit diese ihre klimarelevanten Forderungen und Appelle – unterstützt von unseren professionellen Ton-Dolmetschern und Live-Streamern – Ende November live auf Kampnagel und online voreinander vortragen können. Wie viele Stimmen werden wir hören? Mehr erfahren...­­­


Faire Woche 2020

vom 11.-15. September, bundesweit, in Hamburg und online

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der Fairen Woche dreht sich in diesem Jahr unter dem Motto "Fair statt mehr" alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.

Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Mehr erfahren...

Quelle: Fair Trade Stadt


Hamburger Klimawoche

vom 20.-27. September an verschiedenen Orten in Hamburg

Viele Menschen wollen etwas Konkretes für eine nachhaltige Entwicklung tun und ihr Leben umweltfreundlicher gestalten, stehen dabei jedoch einem unübersichtlichen Angebot seriöser, aber auch unseriöser, technologischer Lösungen und Dienstleistungen gegenüber. Es gibt bereits eine Vielzahl von erfolgreichen Technologien und Geschäftsmodellen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der Klimawoche sollen diese nachhaltigen Ideen den berühmten „Otto Normalverbraucher“ motivieren umzudenken, innovativ und vor allem richtig zu handeln. Die Klimawoche ist eine zeitgemäße und publikumswirksame Interaktions-, Integrations- und Kommunikationsplattform von aktuellen und künftigen Lösungen zum Erreichen einer nachhaltigen Welt. Mehr erfahren...­­­­


Globaler Klimastreik

am 25. September an verschiedenen Orten
Hamburg: 14 Uhr am Bahnhof Altona, der Lombardsbrücke und dem Berliner Tor

Nicht nur die Corona-Krise stellt uns vor nie dagewesene Herausforderungen, sondern erst recht die Klimakrise: Wälder sterben an Trockenheit, eine Hitzewelle legt ganz Europa lahm und im Globalen Süden verlieren Millionen Menschen durch Dürren, Stürme und Überflutungen ihre Lebensgrundlagen. Selbst die Arktis erreicht Hitzerekorde von bis zu 38 Grad. Hier gilt wie bei Corona: Die Bundesregierung muss auf die Wissenschaft hören und endlich entschlossen handeln.

Diesen Herbst hat sie die beste Gelegenheit dazu: Beim EU-Gipfel im Oktober wird über die europäischen Klimaziele als Beitrag zum Pariser Klimaabkommen entschieden. Deutschland hat den Vorsitz und steht deshalb in der Verantwortung, dass die EU-Staaten beschließen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent zu reduzieren. Dabei erkennen wir an, dass alle ernsthaften Schritte bis dahin bereits ein herausforderndes Ziel darstellen. Doch nur so können wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Erderhitzung nicht die kritische 1,5-Grad-Schwelle überschreitet. Hier verlinkt...

Weitere Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Website und auf unserem Facebook-Kanal.