10. September 2019

Liebe Rundbrief Leserinnen und Leser,

der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Nachhaltigkeits-Events häufen sich in den nächsten Wochen. Nach der Pause geht es also wieder voller Energie weiter mit dem Einsatz für eine zukunftsfähige Welt. Leider gibt es dazu allen Grund: Der brennende brasilianische Regenwald und ein weiterer ungewöhnlich heißer Sommer zeigen, dass der Klimaschutz nicht mehr warten kann.

Und auch wir haben dieses Mal besonders viele Lesetipps für Sie zusammengestellt. Neben wissenschaftlichen Studien sind auch einige innovative Ansätze dabei. So bleiben Sie informiert über die Entwicklungen in Hamburg und der Welt.

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden
Ihr Zukunftsrat-Team


 

Wir heißen unser neues Mitglied herzlich willkommen

Die AYOKA GmbH & Co. KG bedient seit 2006 mit Ihren Vorgängerfirmen die Bereiche Geschäftsprozessoptimierung, elektronischer Geschäftsverkehr und Digitalisierung im reinen B2B Kundengeschäft.

Mit den Marken editraxx und Fidemed werden gezielt unterschiedliche Branchen angesprochen, von der Automobilindustrie über Logistik, die Verpackungsbranche bis zum Gesundheitswesen.
Heute bietet die AYOKA GmbH & Co. KG im Rahmen der Digitalen Transformation die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Einführung moderner Workflow-und Collaborations-Lösungen an, die Abläufe entlang der Lieferkette effizient gestalten und bis zu einer agilen Transformation der internen Organisation führen können.

Als verantwortungsvolles Unternehmen hat sich die AYOKA GmbH & Co. KG zum Ziel gesetzt, aktiv an einer offenen und demokratischen Gesellschaft mitzuarbeiten und ökologische Projekte zu fördern, die den Klimaschutz aktiv unterstützen.
Daher engagiert sich die AYOKA GmbH & Co. KG unter Anderem sowohl in der Gemeinwohlökonomie, unterstützt die Ziele von Entrepreneurs for Future und entwickelt derzeit zwei Projekte gemeinsam mit der Loki-Schmidt-Stiftung, welche den Erhalt von Naturflächen und des Baumbestandes innerhalb der Hansestadt Hamburg zum Ziel haben.


Einladungen

Aufruf zum Klimastreik am 20.9.

Auch der Zukunftsrat Hamburg unterstützt den Klima-Streik und ruft zur Teilnahme auf: Freitag, 20. September um 12 Uhr am Jungfernstieg.  

Die Proteste von #FridaysForFuture sind berechtigt: Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen - bereits heute vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Sie verschärft bereits bestehende Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Jetzt gilt es für uns alle, uns dem Protest anzuschließen. Wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben. Zeitgleich werden überall auf der Welt Hunderttausende Menschen auf die Straßen gehen. Sie zeigen den Staats- und Regierungschefs, die wenige Tage später beim UN-Klimagipfel zusammenkommen: Wir lassen nicht zu, dass ihr unser aller Zukunft verheizt! Seien Sie dabei! Den ganzen Aufruf können Sie hier nachlesen.

Tschüss Kohle: Gesetzlicher Auftrag für den Kohleausstieg in Hamburg  – und deutschlandweites Signal?

am Donnerstag, 26.September um 19:00 in der GLS-Bank Hamburg, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

Informations- und Diskussionsveranstaltung über das neue Hamburger Kohleausstiegsgesetz, das am 5. Juni 2019 verabschiedet wurde. Bis Anfang Juni verhandelte die Volksinitiative Tschüss Kohle mit der rotgrünen Regierungskoalition um den Wortlaut des Gesetzes, Vereinbarungen zur Mitgestaltung sowie Transparenz und Kontrolle der städtischen Akteure. Auch der bundesweite Blickwinkel kommt nicht zu kurz

Veranstalterin: Volksinitiative „Tschüss Kohle“
Unterstützt von: EnergieNetz Hamburg eG, Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, Zukunftsrat Hamburg

Ihre Anmeldung ist hilfreich, aber nicht Voraussetzung: info(at)tschuess-kohle.de.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Nachlese

Hamburger Ratschlag – Übergabe der Forderungen an die Hamburger Politik

Die Sustainable Development Goals (SDG) verlangen die Partizipation aller. Hamburg macht sich mit seiner Senatsdrucksache 21/9700 auf den Weg zu ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Wie und wo soll die Umsetzung erfolgen? Dazu haben  wir auf einem diskussionsfreudigen Ratschlag Position bezogen. Schließlich wollen wir eine ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell nachhaltige Gesellschaft für ein lebenswertes Leben für alle. So hat sich die Hamburger Zivilgesellschaft zusammengetan, um die Umsetzung der UN Agenda 2030 zu begleiten. Der sechste Hamburger Ratschlag hatte nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik  zum Thema, einschließlich Gender-Budgeting und nachhaltige Wirtschaft.

Die Forderungen des sechsten Hamburger Ratschlags  zu den Themen nachhaltige Wirtschaft und Menscherechte sowie nachhaltige Finanz- und Haushaltspolitik wurden im Rathaus an Staatsrat Jan Pörksen übergeben.

Alle Forderungen finden Sie hier.

Quelle: Marie Schlei Verein

Übergabe der Forderungen des Ratschlags

Von unseren Mitgliedern

Action im grünen Bereich – Aktionstag zum 30. Geburtstag des Hamburger Umweltzentrums

am Sonntag, 29. September  auf dem Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60d,  22175 Hamburg

Vor 30 Jahren im September 1989 wurde das Hamburger Umweltzentrum auf Gut Karlshöhe eröffnet, um möglichst viele Stadtbewohner*innen an die Natur heranzuführen und Impulse für ein umweltfreundliches Leben zu geben. Und 30 Jahre Umweltbildung sind nicht genug! Deshalb lädt Gut Karlshöhe zum 30. Geburtstag des Hamburger Umweltzentrums zu einem kostenfreien Aktionstag ein, um noch mehr Menschen für nachhaltige Lebensart zu begeistern. Es gibt Workshops zu den Themen müllfreies Leben, ein Hochbeet bauen, E-Scootern und eine Hofführung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Petition

Petition: Transparenzgesetz in Hamburg zurück auf Kurs!

Das Hamburgische Transparenzgesetz ist das modernste und bürgerfreundlichste Informationsfreiheitsgesetz in Deutschland. Es wurde von den Vereinen Mehr Demokratie e.V., Transparency International und dem Chaos Computer Club im Jahr 2012 auf den Weg gebracht und hat sich seit Inkrafttreten bewährt. Doch jetzt will der rot-grüne Senat die Transparenz in wesentlichen Punkten einschränken. Ein Herzstück des Transparenzgesetzes ist es z.B., dass Verträge zur Daseinsvorsorge, die die Stadt Hamburg schließt, einen Monat vor Inkrafttreten im Internet veröffentlicht werden müssen. Die Stadt hat in dieser Zeit ein Rücktrittsrecht sollte sich z.B. herausstellen, dass ein Vertrag zum Nachteil der Stadt geschlossen wurde. Diese Vorabveröffentlichung von Verträgen soll nach dem Willen des Hamburgischen Senats jetzt gestrichen werden, obwohl die von einem unabhängigen Institut durchgeführte Evaluation hierfür keinerlei Anhaltspunkte lieferte. Auch die Fristen für die Beantwortung von Informationsanfragen sollen verlängert werden, und die Veröffentlichungspflicht für Gutachten eingeschränkt werden. Mehr erfahren...


Hamburg

Klima-Ideen? Her damit! – Neuer Förderfonds aufgelegt

Wer hat gute Klimaschutz-Ideen? Wie lässt sich CO2 im Alltag einsparen? Damit Ideen und Engagement von lokalen Initiativen, Vereinen oder Trägern nicht am Geld scheitern, hat die Umweltbehörde einen neuen Fördertopf aufgelegt: den „#moinzukunft-Klimafonds“. 450.000 Euro stehen bis Ende 2020 bereit.

Vergeben wird die Förderung in einem unkomplizierten Verfahren über die Hamburger Klimaschutzstiftung, die von der Umweltbehörde mit der Verwaltung des Fonds betraut wurde.

Wer kann sich bewerben? Wie viel Geld gibt es maximal? Welche Projekte werden gefördert? Diese und weitere Infos gibt es unter www.moinzukunft.hamburg/klimafonds sowie www.hamburgerklimaschutzstiftung.de/klimafonds.

Hamburg schreibt Klimaplan fort

Der Senat wird den Hamburger Klimaplan bis zum Jahresende fortschreiben. Bei einem Arbeitstreffen im  August hat der Senat die Grundsätze des Vorgehens und konkrete Maßnahmen verabredet, die in einer neuen Klimaschutzstrategie gebündelt werden. Der Senat ist überzeugt: Die Klimaschutzziele unserer Stadt sind erreichbar.

Der Senat wird bis zum Jahresende einen Pfad zur CO2-Verminderung in allen Sektoren vorlegen, die jeweiligen Strategien zur Erreichung der Ziele beschreiben und mit wirksamen Maßnahmen hinterlegen. Dies bezieht sich auf die Sektoren (1) Gewerbe, Handel, Dienstleistung, (2) Industrie, (3) Verkehr und (4) private Haushalte. Mehr erfahren...

Quelle: Stadt Hamburg

Lebenslanges Lernen –  Hamburg ist Teil des weltweiten UNESCO-Netzwerks Learning Cities

„Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ – mit diesem Slogan und seinem „Hamburger Masterplan Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030“ hat sich die Freie und Hansestadt Hamburg um eine Mitgliedschaft “Global Network of Learning Cities“ (GNLC) der UNESCO beworben und die Jury überzeugt. In diesem weltweiten Zusammenschluss sind mehr als 200 Kommunen Mitglied, die sich das Thema Bildung und lebenslanges Lernen auf die Fahnen geschrieben haben.

Der Masterplan befindet sich noch in der Abstimmung ist und wird 2020 in Kraft treten. An dem dem Prozess waren mehr als 100 Akteure aus 70 unterschiedlichsten Institutionen beteiligt
Mehr erfahren Sie hier und hier (Englisch).

Quelle: Hamburg lernt Nachhaltigkeit

Grüne Energie aus der Toilette

In der »Jenfelder Au«, einem Wohngebiet für mehr als 2000 Menschen im Osten von Hamburg, werden Prinzipien der nachhaltigen Stadtentwicklung erstmals in umfassendem Maßstab erprobt. Das Neubaugebiet ist das größte Stadtviertel in Europa, das aus seinem eigenen Abwasser Strom und Wärme gewinnt und so klimaneutral werden soll.

»Mit dem neuen Entwässerungskonzept kombinieren wir direkt im Quartier die Abwasserreinigung mit der Energiegewinnung. Das reduziert den Ausstoß von Kohlendioxid und schont die Wasserressourcen«, sagte Nathalie Leroy, Geschäftsführerin des kommunalen Unternehmens Hamburg Wasser, bei der Inbetriebnahme des wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekts. Dabei werde nicht nur die Verknüpfung von Wasser und Energie untersucht, sondern auch, wie sich Mikroplastik sowie Rückstände von Agrarchemikalien und Medikamenten aus dem Abwasser entfernen lassen.

Die wirklich großen Herausforderungen für lokale Abwasser- und Energiesysteme warten nicht in den Industrieländern. Umwelttechnikerin Regina Dube, Leiterin der Abteilung für Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz und Anpassung an den Klimawandel im Bundesumweltministerium, war selbst jahrelang in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, unter anderem im Bereich Abwasser. »In Schwellenländern werden aus Dörfern über Nacht Städte«, berichtet sie aus eigener Erfahrung in Indien. »Das macht die Versorgung mit Trinkwasser und die Abwasserentsorgung schwierig bis unmöglich.« Unsere zentrale Kanalisation sei auf diese Regionen nicht übertragbar, und in Asien werde bereits viel an Projekten zu dezentralen Kreisläufen für die Wasserver- und -entsorgung geforscht. Mehr erfahren...

Quelle: Spektrum der Wissenschaft


Über den Tellerrand

Grüne Lunge funktioniert nur mit Phosphor

Die Amazonas-Regenwälder entnehmen der Atmosphäre Kohlendioxid und machen daraus Sauerstoff und Biomasse. Doch eine Studie hat jetzt Hinweise darauf gefunden, dass die Aufnahmekapazität der Regenwälder stark begrenzt ist und sie sich nicht weiter an die steigenden Kohlendioxid-Konzentrationen anpassen können. Denn damit Pflanzen wachsen können, brauchen sie nicht nur Licht, Kohlendioxid und Wasser, sondern auch Nährstoffe. Einer der wichtigsten davon ist Phosphor. Wenn Pflanzen nicht genügend davon haben, wachsen sie schlechter – und genau dieser Nährstoff ist in den Tropen häufig rar.

Die Wissenschaftler*innen um Katrin Fleischer von der TU München haben für ihre Studie, die jetzt im Fachjournal Nature Geosciences erschienen ist, verschiedene Ökosystem-Modelle verglichen. Sie wollten herausfinden, wie der Regenwald auf eine Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre regiert. Einige dieser Modelle bezogen nur den Kohlenstoff-Kreislauf ein, andere Kohlenstoff und Stickstoff und wieder andere zusätzlich noch Phosphor. Mehr erfahren...

Quelle: Klimareporter

Klimakrise – Umweltverbände veröffentlichen Handlungsprogramm

Mit eindringlicher Kritik an der Bundesregierung haben Natur- und Umweltschutzverbände ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht. Die Verbände fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1,5-Grad-Erhitzungs-Limits von Paris zu ergreifen. "Wir befinden uns am Anfang einer gefährlichen Klimakrise. Dürresommer und Hitzewellen, Überflutungen und Sturmschäden werden uns mit Regelmäßigkeit treffen. Wir brauchen wirksame Maßnahmen und zwar sofort. Für Symbolpolitik ist die Zeit abgelaufen", so die Verbände. Mit dem Handlungsprogramm liegt der Bundesregierung jetzt ein Paket vor, das einen wirksamen Einstieg zum Erreichen und Nachbessern des 2030-Klimaziels sicherstellt und den Stillstand der vergangenen Jahre beendet.

 Was die Umweltverbände fordern, erfahren Sie hier.

Quelle: BUND


Publikationen und Studien

Monitoring-Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in der EU                                   

Der wirtschaftliche Aufschwung in der Europäischen Union hat Verbesserungen bei Armut, Beschäftigung, Wohnqualität und Gesundheit gebracht, gleichzeitig aber auch zu steigendem Material-, Energie- und Flächenverbrauch geführt. Die EU könnte ihre Klima- und Energieziele für 2020 daher verfehlen. Das geht aus dem Monitoring-Bericht des Statistikamtes Eurostat hervor. Darin werden die Fortschritte der EU hin zu den Nachhaltigkeitszielen analysiert. Mehr erfahren...
                   
Download der Berichts-PDF (Englisch) hier.

Quelle: Eine-Welt-Nachrichten

Wie nachhaltig sind Elektroroller wirklich?

Die Verleiher, die im Juni die E-Scooter nach Deutschland brachten, sind mit dem kühnen Ziel angetreten, die Städte leiser, sauberer und umweltfreundlicher zu machen. Doch die Ökobilanz der E-Scooter ist umstritten. Ein Blick auf die Herstellung und den laufenden Betrieb zeigt: Es kommt darauf an, wie und wie lange sie genutzt werden. Mehr erfahren...

Quelle: Die Zeit

Studie – Nachhaltige Landwirtschaft dank Digitalisierung?

Digitalisierung soll die Landwirtschaft nachhaltiger machen. Aber auch hier gilt: Wer über die meisten Daten verfügt, hat die meiste Macht. Damit nicht nur Großkonzerne profitieren, müssen Kleinbäuer*innen und Landarbeiter*innen die Kontrolle behalten. Mehr efahren...

Quelle: Netzpolitik.org

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2018: Die Trockenheit setzte den Bäumen zu

In jährlichen Stichprobenerhebungen wird der Kronenzustand deutscher Wälder bewertet. Dadurch können Veränderungen und Risiken erkannt und wichtige Entscheidungen zum Schutz des Waldes getroffen werden.  Zusammenfassung: Die anhaltende Dürre in der Vegetationszeit 2018 führte verbreitet zum vorzeitigen Abfallen der Blätter. Bei der Fichte begünstigte sie die Massenvermehrung von Borkenkäfern. Das volle Ausmaß der Dürreschäden wird aber voraussichtlich erst in der kommenden Vegetationsperiode 2019 sichtbar werden. Mehr erfahren...

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Dürre – Wann versiegt das Wasser?

Ein Viertel der Weltbevölkerung ist stark von Wassermangel gefährdet, ergibt eine neue Studie von US-Forschern. In 17 Ländern steht der "Tag null" kurz bevor – der Tag, an dem es kein Wasser mehr aus den Leitungen fließt. Mehr erfahren...

Quelle: Klimareporter.de


Internet-Tipps

Freizeittipps – Hamburg nachhaltig erleben

Hamburg ist unter den Top 10 der grünsten Städte der Welt. Eine Mischung aus etablierten Anbietern und Start Ups zeigen, dass Nachhaltigkeit vieles sein kann. Vom Landgasthaus mit Bio-Essen bis zum Rucksack aus PET-Flaschen finden Sie in der Hansestadt eine große Auswahl. Gestalten Sie Ihre Zeit in Hamburg schonender für Umwelt und Natur! Mehr erfahren...

Podcast – Entwicklungszusammenarbeit und Umweltschutz

Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) befasst sich mit den Sustainable Development Goals (SDGs), sowie mit Fragen der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes, der Friedenssicherung und der Entwicklungszusammenarbeit. Im Rahmen von IUFE-Veranstaltungen werden hochkarätige Referent*Innen eingeladen. In diesem Podcast werden die Vorträge veröffentlicht. Zum Podcast.

Zero Waste – neue Müllvermeidungs-App

Immer mehr Menschen möchten ihren Alltag nachhaltiger gestalten, klimafreundlicher konsumieren, auf unnötige Verpackungen und besonders auf überflüssiges Plastik verzichten. Dieser Trend hat einen Namen: Zero Waste. Eine neue App der Stadtreinigung Hamburg (SRH) hilft, dem Ziel einer abfallarmen Lebensführung ein wenig näher zu kommen. Und das ganz ohne Verzicht. Nutzer*innen aber auch Einzelhandelsgeschäfte können neue abfallarme Angebote direkt und kostenlos in der Zero-Waste-Map bekannt machen. Hier erfahren Sie, wo Sie die App herunterladen können.


Wettbewerbe und Ausschreibungen

5.000 EUR Preisgeld für nachhaltige Harburger Projekte

Aufräumaktion, Kräuterspirale, Lebensmittelrettungsaktion, solidarisches Wirtschaften, Upcycling? Steckt Ihre und eure Energie bereits in solchen Projekten oder soll es demnächst in dieser Richtung losgehen? Dann können Sie sich unter buero(at)harburg21.de bis 11. Oktober 2019 für den Harburger Nachhaltigkeitspreis bewerben. Er wird in diesem Jahr zum siebenten Mal von der Bezirksversammlung Harburg ausgeschrieben und von einer Fachjury vergeben. Der Preis ist erstmals mit 5.000 EUR statt der bisherigen 2.000 EUR dotiert. Ko-Förderer ist in diesem Jahr die Sparda-Bank Hamburg.  Am 22. November findet die offizielle Preisverleihung mit Vorstellung aller Bewerberprojekte, Rahmenprogramm und bio-fairem vegan-vegetarschem Catering im Harburger Rathaus statt.

Das HARBURG21-Team berät Interessenten unabhängig und gratis. Informationen zu möglichen Projektideen, Flyer und Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen erhalten Sie hier.


Termine

Aktionswoche – Faire Woche 2019

Die nächste Faire Woche findet vom 13. bis 27. September 2019 zum Thema “Geschlechtergerechtigkeit” statt! Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

Mehr über globale Gerechtigkeit lernen

am 27. September 2019, von 09.30 bis 18:30 in der  W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg

Das W3_Lab „Globale Gerechtigkeit“ stellt unterschiedliche Methoden und Aspekte von globaler Gerechtigkeit vor. Die interaktiven Workshops mit anschließendem moderierten Get-Together und ein kulturelles Abendprogramm laden dazu ein, von- und miteinander zu lernen, wie wir uns auf verschiedenen Ebenen für Globale Gerechtigkeit einsetzen können und warum das so wichtig ist. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Website.