17. September 2018

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

Waldrodungen für die Braunkohleförderung in Nordrhein-Westfalen, rechtsextreme Ausschreitungen in mehreren deutschen Städten, eine Hamburger SPD, die sich noch immer nicht deutlich zum Rückkauf des Fernwärmenetzes von Vattenfall bekennt, obwohl sie dabei an einen Volksentscheid aus dem Jahr 2013 gebunden ist: Mit vielen Ereignissen, die derzeit geschehen, sind wir nicht einverstanden. Oft dominieren darüber hinaus die lauten Stimmen die Debatten und eine schweigende Masse bleibt passiv – vor allem im Internet. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, Position zu beziehen und sich einzumischen. Wir wollen deshalb in diesem Rundbrief auch die Kampagne „Nicht in meinem Namen“ vorstellen, die Ihnen helfen kann, Ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. Außerdem können wir ein neues Mitglied beim Zukunftsrat begrüßen und haben Ihnen wie gewohnt wieder Neuigkeiten, Informationen und Veranstaltungshinweise aus der Nachhaltigkeitsdebatte zusammengestellt.


Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team


 

Wir heißen unser neues Mitglied willkommen

Das Baltic Environmental Forum Deutschland (BEF Deutschland e. V.) wurde 2003 gegründet und steht als fünftes Mitglied der BEF Group in der Tradition der Partnerorganisationen. Der deutsche Verein verfolgt das Ziel, die Ostseekooperation auch vom südlichen Teil der Ostsee, der alten Hanseroute folgend, zu intensivieren und die Kooperation und den Erfahrungsaustausch mit Deutschland zu verstärken.

Auch wenn der geographische Bezugspunkt Ostseeraum bei den Projekten die größte Aufmerksamkeit zukommt, gehen die Aktivitäten auch über diese Grenzen hinaus. So ist der deutsche Verein des BEF-Netzwerkes auch bestrebt in anderen Regionen Süd- und Osteuropas wie beispielsweise in den Balkanstaaten, aber auch lokal und regional in Hamburg und dem angrenzenden norddeutschen Raum tätig zu sein.

Die Themen, zu denen BEF Deutschland Projekte durchführt, spiegeln die Themen der BEF Group wieder: Ostseeschutz, Energie und Klimawandel, Wasserrahmenrichtlinie, neue Chemikalienpolitik, Abfallmanagement, Industrie und Umweltschutz sowie Verkehrs- und Siedlungspolitik. Zusätzlich bringt BEF Deutschland politik- und sozialwissenschaftliche Expertise in das BEF Netzwerk ein und entwickelt Erhebungswerkzeuge und Performance-Indikatoren für die BEF Projekte.


Einladungen

Save the date

62. Ratstreffen „Mehr Bürgerdemokratie wagen“

Am Dienstag, 6. November, 18 – 21 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, 20148

Weitere Informationen folgen in Kürze.


Von unseren Mitgliedern

Hamburger Netzwerk Grundeinkommen braucht Unterstützung

Seit nunmehr zwei Jahren arbeitet das Hamburger Netzwerk Grundeinkommen in einem kleinen Team an einem Konzept einer interaktiven, mehrsprachigen europäisch ausgerichteten Wanderausstellung zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen. Mit spielerischen Elementen soll der Zugang zu verschiedenen Aspekten des Themas interaktiv ermöglicht werden. Die Ausstellung soll sich möglichst als Treffpunkt einer europaweiten, gesellschaftlichen Debatte etablieren und das Bedingungslose Grundeinkommen als demokratischen und kulturellen Impuls vermitteln. Dafür möchte das Netzwerk die Ausstellung in Europa zu so vielen Menschen wie möglich bringen, und sie als Akteure - und nicht allein als Konsumenten - in diese Entwicklung einbinden.

Auf Grundlage der Konzeptideen soll nun ein professionelles Ausstellungskonzept und eine Broschüre mit ersten Visualisierungen erstellt werden. Diese wird dabei helfen, weitere Geldgeber zu finden oder auch eine Crowdfunding-Kampagne zu starten, um die Produktion der Ausstellung und ihren laufenden Betrieb finanzieren zu können.

Für die Konzepterstellung und die Broschüre - also den Startschuss dieser bisher einzigartigen BGE-Ausstellung - werden 24.000 Euro benötigt. Deshalb freut sich das Netzwerk über Spenden in jeder Höhe. Je schneller die Summe zusammen haben, desto zügiger können sie loslegen.

 

Das Spendenkonto ist:

Kontoinhaber: Hamburger Netzwerk Grundeinkommen e.V.

IBAN: DE49 430 609 672 008 366 700

BIC: GENODEM1GLS

GLS Gemeinschaftsbank

 

Bitte als Spendenzweck "Spende BGE-Ausstellung" angeben, damit die Spenden richtig zugeordnet werden können.

Für Rückfragen zum Ausstellungsprojekt oder für Absprachen größerer Spendenbeträge stehen Michael Scholz und Otto Lüdemann aus dem Projektteam sehr gerne zur Verfügung:

Michael Scholz:          michael.scholz@grundeinkommen-hamburg.de / Tel. 0171-6131977

Otto Lüdemann:         otto.luedemann@grundeinkommen-hamburg.de / Tel. 0160-3404444

 

 

20 Jahre Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in Hamburg

am Freitag, 21.09.2018 ab 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) im Rodolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg

Mehr Demokratie LV Hamburg feiert am 21. September die Möglichkeit, die Hamburger*innen seit 20 Jahren haben, ihre Anliegen in Form von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden zu artikulieren und durchzusetzen. Rückblick, Einblick und Ausblick u.a. mit

• Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator, zuständig für die Bezirke und zugleich ausgewiesener Kenner der Materie

• Dr. Günter Beckstein, ehemaliger bayrischer Ministerpräsident, die Bedeutung kommunaler Selbstverwaltung und bayrische Erfahrungen werden sein Thema sein.

Und damit es nicht zu ernst wird, wurde das A Capella Terzett Livella Kadó eingeladen.

Um Anmeldung wird gebeten: helena.peltonen@mehr-demokratie.de, Tel. 31769100

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Hamburg

Menschenkette für den Rückkauf der Fernwärme

Persönlichkeiten der Hamburger Energiewende haben zu einer Menschenkette für den Rückkauf des Hamburger Fernwärmesystems aufgerufen, die am Freitag, dem 21.9.2018, stattfinden soll – einen Tag vor dem 5. Jahrestag des Netze-Volksentscheids. Die Fernwärmekonzession sowie die Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH sollen dabei symbolisch vom Vattenfall-Kundenzentrum dem Senat und der Bürgerschaft ins Rathaus überbracht werden, gestaltet vom Hamburger Künstler Axel Richter. Mit der Menschenkette, die vom Hamburger Energietisch (HET) und sechs weiteren Hamburger Umweltinitiativen initiiert wurde, sollen Politiker, Senat und Bürgerschaft unterstützt werden, die für den unverzüglichen Rückkauf des Fernwärmenetzes eintreten. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Glockengießerwall 2 vor der Kunsthalle. Mehr erfahren...

 
Verlegung des Fernbahnhofes Altona vorläufig gestoppt

Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat einem von der Bürgerinitiative Prellbock Altona und dem VCD, Landesverband Nord eingereichten Eilantrag zum sofortigen Stopp der Baumaßnahmen für den Abriss und die Verlegung des Fernbahnhofes Altona stattgegeben. Davon ist auch eines der größten Städtebauprojekte in Hamburg betroffen: Auf den freiwerdenden Gleisflächen sollen Hunderte Wohnungen entstehen. Prellbock Altona und VCD Nord begrüßen die, nach sorgfältiger Abwägung der von den Klägern vorgebrachten Gründe, getroffene Entscheidung des OVG Hamburg, den Baustopp für das Diebsteich-Projekt bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren aufrecht zu erhalten.

Beide Initiativen setzen sich für eine Neuplanung des Projektes und den Erhalt des Bahnhofes Altona als Fernbahnhof ein. Dies sei sowohl im Interesse der Fahrgäste als auch im Interesse der Umwelt. Mehr erfahren...

Quelle: NDR

 

Elbvertiefung – nicht mehr zu verhindern?

Die Hamburger Hafenbehörde (HPA) und das Wasser- und Schifffahrtsamt Nord (WSA) haben den Planergänzugsbeschluss für die geplante Elbvertiefung vorgelegt. Entscheidende Kritikpunkte von BUND, NABU und WWF sind nicht berücksichtigt. Wird jetzt bald mit den Arbeiten begonnen?

Die geplante Elbvertiefung lehnen die Umweltverbände weiterhin ab. Sie ist ökologisch hoch problematisch, die Entwicklung des Container-Verkehrs ist ganz anders verlaufen als vorher gesagt. Die Elbe leidet deutlich stärker unter den Auswirkungen der vergangenen Eingriffe als prognostiziert: Der Tidenhub ist seit Ende der Beweisaufnahme zur letzten Vertiefung um mehr als 20 cm angestiegen und gefährdet mittlerweile sogar die Speicherstadt. Die Verschlickung der wertvollen Elbe-Seitenräume und Häfen überfordert die Behörden schon jetzt. Die Verbände fordern statt der Elbvertiefung eine Norddeutsche Hafenkooperation. Häfen wie der Jade-Weser Port in Wilhelmshaven können schon jetzt von den größten Containerschiffen angefahren werden. Eine solche Kooperation würde die geplanten und für den Steuerzahler teuren Flussvertiefungen an Elbe und Weser überflüssig machen und das Ökosystem Elbe nicht noch stärker belasten.  Mehr erfahren…

Quelle: BUND Hamburg

 

Die Regionalwert AG Hamburg gibt wieder Bürger-Aktien aus

„Für eine starke, bäuerliche ökologische Landwirtschaft. Und gute, regionale Lebensmittel.“ Unter diesem Leitspruch setzt sich die Regionalwert AG Hamburg für das Überleben und die Förderung von regionalen Betrieben ein, die sich hohe soziale und ökologische Standards gesetzt haben. Unterstützen können sie die Betriebe dank der Einnahmen durch die Bürger-Aktien, die sie regelmäßig ausgeben. Wer nun Teil dieses zukunftsreichen Projekts werden will, kann voraussichtlich ab September 2018 selbst Bürger-Aktien erwerben.

Weitere Informationen zu dem Projekt sowie zum Aktienerwerb findet ihr hier.

 


Über den Tellerrand

Klimaklage gegen die EU

Von der Klimakrise betroffene Familien aus Europa und Ländern außerhalb der EU klagen vor dem Gericht der Europäischen Union. Der Vorwurf: Die EU-Klimaziele für 2030 liefern nicht den notwendigen Beitrag zur Abwendung gefährlicher Klimawandelfolgen und verletzen deshalb die Grundrechte der Kläger. und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind. Eine solche Klage ist auf EU-Ebene bisher einzigartig. Die Familien wollen insbesondere erreichen, dass die EU den unzureichenden Reduktionspfad für die Emissionen sowie die Klima- und Energieziele für 2030 verbessert und die dafür notwendigen Maßnahmen verabschiedet. Mehr erfahren…

 
Nicht in meinem Namen.

Da sind sie doch, die Vielen, die den Angriff auf unsere politische Kultur, unsere Institutionen, die Menschenrechte und die Offene Gesellschaft nicht hinnehmen. Sie demonstrieren in München gegen die Regierungspolitik und in Berlin, Dresden, Kassel und etlichen weiteren Städten gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung und gegen die neue Inhumanität in der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Viele Menschen wollen deutlich machen, dass solche Politik nicht in ihrem Namen stattfindet. Diese Überzeugung muss sichtbar sein. Eine Gruppe von Engagierten und Künstler*innen hat deshalb die Kampagne NICHT IN MEINEM NAMEN gestartet und ein Logo gestaltet, das gern geteilt und verbreitet werden darf.

Die Kampagne richtet sich gegen ein Deutschland und ein Europa,

  • in dem man die Menschenwürde angreift,
  • in dem Menschen verächtlich gemacht werden,
  • in dessen Namen Lager errichtet werden,
  • in dem Flüchtlings- und Menschenrechtskonvention nicht gelten.

Wer sich der Kampagne anschließen will, findet hier weitere Informationen sowie Logos in allen Formaten und für alle Anwendungen (Instagram, Facebook, ...). Mehr erfahren...

 
Kohleausstieg muss doppelt so schnell gehen

Im Energiekonzept der Bundesregierung werden grundsätzlich die richtigen Weichen gestellt, schreiben Vizepräsident Prof. Dr.-Ing Manfred Fischedick und Senior Advisor Prof. Dr. Peter Hennicke vom Wuppertal Institut in ihrem Artikel "So geht Kohleausstieg: Zielgerichtet und selbstbestimmt". Allerdings: Um dieser Weichenstellung gerecht zu werden, müsse die Umsetzung deutlich ambitionierter werden.

Die Autoren gehen im Artikel darauf ein, dass es einen planvollen, sozial- und wirtschaftsverträglichen Ausstieg geben müsse. Aus Klimaschutzgründen gibt es dazu keine Alternative. Als führendes Industrieland müsse sich Deutschland am oberen Rand des im Energiekonzept festgelegten Reduktionsziels orientieren: 95 Prozent weniger Klimagase bis 2050. Dies sei auch möglich und aus Gründen der Glaubwürdigkeit für Deutschland essentiell jetzt auf einen konkreten Pfad zur Erreichung dieses Ziels umzuschwenken. Für 2030 bedeutet das eine Reduktion der Kohleverstromung bereits um 75 Prozent im Vergleich zu heute. "Zugleich muss bis dahin der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von heute 36 Prozent mindestens auf das in der Koalitionsvereinbarung festgelegte Niveau von 65 Prozent ansteigen", betonen die Autoren. Parallel dazu brauche es deutlich mehr Schwung bei der Erschließung der Energieeffizienzpotenziale und einen überfälligen Einstieg in eine Verkehrswende.

Erschienen ist der Artikel "So geht Kohleausstieg: Zielgerichtet und selbstbestimmt" in movum – Debattenmagazin der Umweltbewegung und ist über diesen Link abrufbar.

 


Publikationen und Studien

Klimaschutz durch nur durch zügigen Kohleausstieg

Die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle war im Jahr 2016 für mehr als ein Viertel der deutschen Treibhausgas- Emissionen verantwortlich. Unter den Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen der mit Abstand größte CO2-Emittent.

Ein auf detaillierte Modelle gestützter Bericht des DIW analysiert die derzeit diskutierten Kohleausstiegspfade und zeigt, dass eine möglichst zügige Reduktion der Kohleverstromung in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen notwendig ist, um die deutschen Klimaziele noch erreichen zu können. Die Analysezeigt auch, dass ein deutscher Kohleausstieg die Dekarbonisierung  in Europa vorantreibt und den Ausbau erneuerbarerEnergien in den Nachbarländern anreizen kann. Mehr erfahren…

 

Passend dazu:

Kaum Arbeitsmarktfolgen durch Kohleausstieg

Der Kohleausstieg hat weniger Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in der Braunkohleindustrie als befürchtet. Auch wenn die Förderung von Braunkohle bis zum Jahr 2030 stärker zurückgeht, sind kaum betriebsbedingte Kündigungen nötig. Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts zeigt, dass im Jahr 2030 insgesamt noch 8.000 Beschäftigte in der Förderung von Braunkohle und der Stromerzeugung arbeiten, wenn die Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden. Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung des Öko-Instituts.

 

Nachhaltige Berichterstattung

Am 1. August 2018 veröffentlichten die Global Reporting Initiative (GRI) und der United Nations Global Compact (UNGC) ihre Publikation "Integrating the SDGs into Corporate Reporting: A Practical Guide". Dieser Leitfaden soll einen standardisierten Rahmen für die Messung von und für die Berichterstattung zu den positiven wie negativen Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten auf die UN Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bieten.

Er schafft dabei keinen völlig neuen Berichtsrahmen, sondern baut auf den zehn Prinzipien des UN Global Compact, den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte, und den GRI Sustainability Reporting Standards auf. Der Leitfaden unterstützt Unternehmen bei der Priorisierung relevanter SDGs und Ziele für ihr Geschäft.

Die Publikation ist Teil der Arbeit der Action Platform on Reporting on the SDGs und wird ergänzt durch zusätzliche Informationen zu investorenrelevanten Aspekten der SDG-Berichterstattung von Unternehmen: „In Focus: Addressing Investor Needs in Business Reporting”. Mehr erfahren…

 

Klimaschutz im Verkehr nur durch Maßnahmenmix

Die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzziele im Verkehr sind nur mit einem Mix ambitionierter Maßnahmen zu erreichen. Dazu gehören unter anderem weitgehende Effizienzvorgaben für Pkw und Lkw sowie grundlegende Reformen der Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe und Fahrzeuge. Damit die beschlossene CO2-Minderung um 40 bis 42 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 1990 erreicht werden kann, ist „das Ausschöpfen der technischen Potenziale der Fahrzeuge zwar notwendig, aber nicht ausreichend“, heißt es in einer Analyse des Berliner Thinktank Agora Verkehrswende. Mehr erfahren...

 


Internet Tipps

Audio-Guide „Lebendige Alster“ via App

Auf einer Wanderung oder Radtour zwischen Poppenbüttler- und Fuhlsdorfer Schleuse gibt es viel zu entdecken. Mit der App „Natürlich Hamburg!“ bieten das Projekt Lebendige Alster und die Behörde für Umwelt und Energie Hamburg jetzt einen kostenlosen, bebilderten Audioguide für dieses Gebiet. Über eine Strecke von 8 km werden an insgesamt 10 Punkten interessante Informationen zur Alster und ihrer Umgebung beschrieben – nicht nur für Erwachsene! Zu jedem Punkt werden auch spannende Details kindgerecht erklärt.

Warum braucht der Fischotter eine eigene Brücke? Warum stinken die Teiche nahe der Alster im Sommer? Woher kommt der gelbe Schlamm am Hang des Alsterufers? Und warum ist zu viel Sand in der Alster ein Problem? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden auf der spannenden Tour beantwortet. Zusätzlich gibt es Steckbriefe und Fotos von typischen Alsterbewohnern und Hintergrundinformationen zu den Aktionen des Projekts „Lebendige Alster“.

Die App „Natürlich Hamburg!“ ist im App Store und im Google Play Store kostenlos erhältlich.

 


Wettbewerbe und Ausschreibungen

Ideen für den Nahverkehr der Zukunft gesucht

Wie lassen sich Ihre Wünsche an einen attraktiven Nahverkehr der Zukunft mit digitalen Mitteln erfüllen?

Mit dieser Frage richten sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ im Rahmen des Deutschen Mobilitätspreises an ganz Deutschland. Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) werden beim Ideenwettbewerb originelle, kreative Einfälle gesucht, wie durch den Einsatz digitaler Mittel der Nahverkehr noch attraktiver werden kann.

Jeder kann mitmachen. Ob kurzer Gedankenblitz, frischer Denkansatz oder unkonventionelle Konzeptskizze: Jede smarte Idee ist herzlich willkommen und kann bis zum 30. September 2018 unter ideen.deutscher-mobilitätspreis.de eingereicht werden.

Die besten drei Ideen erhalten Preisgelder im Gesamtwert von 6.000 Euro und werden bei einer Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem Deutschen Mobilitätspreis geehrt. Nicht nur die Gewinner profitieren von der Teilnahme am Deutschen Mobilitätspreis. Alle Einreicher haben die Chance, sich mit ihren Projekten um eine finanzielle Förderung durch das BMVI zu bewerben.

Alle weiteren Informationen zum Ideenwettbewerb finden Sie hier.

 

6. Harbuger Nachhaltigkeitspreis

Vom 3. September bis zum 12. Oktober 2018 können sich interessierte Projektbetreiber*innen unter buero@harburg21.de um den Harburger Nachhaltigkeitspreis bewerben. Am 23. November findet die von der lokalen Presse begleitete offizielle Preisverleihung mit musikalischem und kulinarischem Rahmenprogramm im Harburger Rathaus statt.

Die Bewerbung steht Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen, Institutionen und Firmen mit Sitz in Harburg offen, die sich mit zukunftsfähigen Themen wie zum Beispiel Umweltfragen, Ressourcenschutz, Klima, Gerechtigkeit, Bildung und Bildungschancen, gesunder Ernährung und Mobilität, Entwicklungspolitik usw. in Harburg befassen.

Eine fachkundige Jury vergibt den Preis, der mit insgesamt 2.000 EUR dotiert ist. Infos und Unterlagen (Flyer, Bewerbungsbogen) finden Interessierte hier. Das HARBURG21-Büro berät gerne.

 


Termine

Solidarisch leben – gemeinsam gestalten!

Am Mittwoch, den 07.11.2018 im Zeise Kino, Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg

Vielfalt – kulturell, biologisch und sozial - ist die Grundlage unseres Lebens. Die eingetragene Genossenschaft OEKOGENO eG setzt sich für diese Vielfalt ein. 1988 gründete die Genossenschaft die Ökobank mit dem Ziel, eine Alternative zur bestehenden Bankenlandschaft zu schaffen. Zum 30-jährigen Bestehen lädt sie mit einer Veranstaltung zum Feiern, aber auch zum Nachdenken ein. Dabei möchte sie ihre Gäste anregen und bewegen.

Nektarios Vlachopoulos beginnt mit einem Poetry Slam, der zu einem kabarettistischen Blick auf das Leben in unserer Gesellschaft einlädt. Der renommierte Fotograf und Autor Tobias Hauser zeigt die überwältigende Natur Costa Ricas und stellt die Frage, wie wir verhindern können, dass dieses Paradies zerstört wird. Wir sind gerade dabei, eine der faszinierendsten Naturschönheiten dieser Erde endgültig zu zerstören. Tobias Hauser zeigt u.a. an vielen Beispielen die fatalen Auswirkungen des Klimawandels. Eine spannende Reise zwischen Faszination und Ernüchterung.

Mehr Informationen und Kartenverkauf (ab Ende September) erhalten Sie hier.