Hamburg, 18. November 2021

Liebe Leser*innen,

der Rundbrief steht ganz im Zeichen des Klimawandels. Am vergangenen Freitag ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow zu Ende gegangen. Zwei Wochen lang haben rund 200 Staaten über Antworten auf die Klimakrise verhandelt und zum ersten Mal konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz beschlossen. Für die Einhaltung des Klimapaktes spielt auch die kommende Bundesregierung eine wichtige Rolle, die für die nächste Woche einen Koalitionsvetrag angekündigt hat. Neben Artikeln, Studien und Petitionen zum Thema haben wir auch spannende Informationen aus anderen Nachhaltigkeitsbereichen für Sie herausgesucht.

Wir wünschen angenehme Lesestunden,
Ihr Zukunftsrat-Team



In eigener Sache

Einladung zum 11. Hamburger Wärmedialog und 77. Zukunftsratstreffen 

Am 25.11. um 19:00 Uhr findet der 11. Hamburger Wärmedialog und das 77. Zukunftsratstreffen als Online-Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung wird vom Energienetz Hamburg gemeinsam mit dem Zukunftsrat Hamburg organisiert. Wir möchten mit Ihnen diskutieren, welche Reduktionsverpflichtungen für die Kohleverbrennung in den rekommunalisierten Kraftwerken Wedel und Tiefstack aus dem Hamburger Klimaschutzgesetz folgen. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.


Hamburger Bürger*innen-Beteiligungsbericht 2020 veröffentlicht - Eine kritische Analyse 

Zum ersten Mal hat sich die Hamburger Verwaltung mit dem Thema Bürger*innen-Beteiligung systematisch befasst. Der Bericht zeigt, ob, wo, in welchen Themenfeldern und wie Beteiligung stattfindet. Wir haben den Bericht kritisch analysiert und können ihn etwa wie folgt zusammenfassen: 

- fehlender Überblick über Beteiligungsmöglichkeiten

- wenig bekannte Gremien

- Beteiligung nur, wenn es gesetzlich gefordert ist

- oft althergebrachte Formate

- starre Gremienbesetzungen

- mangelnde Repräsentation

- Silos mit wenig Vernetzung

- wenige Themen

- keine Evaluationen

- reformbedürftig

 - aber auch einige ermunternde Innovationen sind zu finden

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht. 


Von unseren Mitgliedern

Der Landesfrauenrat Hamburg startet Kampagne #GendernInHamburg

Ein Verbot des Genderns ignoriert die Lebensrealität von mehr als der Hälfte der Menschen in Hamburg. Es reicht eben nicht, wenn Frauen einfach nur stillschweigend mitgemeint werden! Deswegen hat der Landesfrauenrat Hamburg am 01. November die Kampagne #GendernInHamburg gestartet. Lesen Sie hier das Statement und die Pressemitteilung. Zur neuen Kampagnen-Webseite, auf der Sie auch mit eigenem Statement mitmachen können, gelangen Sie direkt hier.


Hamburg

Umfrage: Hamburger*innen fürchten sich vor dem Klimawandel

Auch Hamburg bleibt von den Folgen des Klimawandels nicht verschont. Nach einer repräsentativen Umfrage von Hamburg Energie hat das Thema eine höhere Relevanz bekommen und gleichzeitig wächst die Furcht vor dem Klimawandel. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Norddeutscher Rundfunk


Klimabilanz: Hamburg verringert CO2-Ausstoß

Es gibt auch positive Nachrichten in punkto Klimaschutz. In Hamburg wurde 2019 nach den neuesten Zahlen des Statistikamtes Nord 7,6 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Norddeutscher Rundfunk


Beteiligen Sie sich am  Klimaschutzkonzept Hamburg-Mitte 

Vom 3. November bis zum 3. Dezember 2021 können Sie hier Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen zur klimafreundlichen Entwicklung des Bezirks einbringen!

Quelle: Bezirksamt Hamburg-Mitte


Hamburg braucht den Klimaentscheid

Ziel der Initiative Klimaentscheid Hamburg ist es, das bestehende Hamburger Klimaschutzgesetz auf einen Paris-kompatiblen Kurs zu bringen und die Klimaresilienz der Stadt zu stärken. Hier können Sie die Initiative durch ihre Unterschrift unterstützen.

Quelle: Klimaentscheid Hamburg 


Moin, klimafreundlicher Hamburg-Guide

Vom Hamburg-Guide #moinzukunft ist die 3. Auflage erschienen – mit praktischen Tipps für mehr Klimaschutz in allen Lebensbereichen und 48 Gutscheinen zum Sparen. Die Broschüre liegt unter anderem in den Kundenzentren der Bezirksämter, den Bücherhallen und im Foyer der Umweltbehörde aus. Hier finden Sie weitere Informationen.

Quelle: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft


Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet - darunter auch zwei aus Hamburg

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission 25 Organisationen und Initiativen im Rahmen einer digitalen Festveranstaltung ausgezeichnet, die sich für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einsetzen. Aus Hamburg wurden die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk gGmbH Netzwerk: Nib-Scout und das Netzwerk creACTiv für Klimagerechtigkeit ausgezeichnet. Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Quelle:  Bundesministerium für Bildung und Forschung    


Mobilitätswende in Hamburg Eimsbüttel 

"Superbüttel" soll kommen! Die Bezirksversammlung Eimsbüttel möchte die Idee jetzt in die Umsetzung bringen. Die private Initiative KURS FAHRRADSTADT hat einen Entwurf eines klimafreundlichen, lebenswerten Superbüttels als Modellquartier für Hamburg-Eimsbüttel erstellt. Es geht darum, wie man ein dicht besiedeltes, urbanes Altbauviertel in ein attraktives Quartier mit erhöhter Lebensqualität, mehr Grün, Platz für alle und dabei klimafreundlich gestalten kann. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: KURS FAHRRADSTADT 


In diesem Supermarkt geht es um den Menschen – nicht um Profite

Ein Supermarkt, der seinen Kund*innen gehört, ohne Profit, ohne Che*innen, in dem alles regional und bio und trotzdem günstig ist. Die Idee der Abkehr vom kapitalistischen Wachstumsprinzip kommt aus New York und jetzt nach Hamburg– der WirMarkt. Was es damit auf sich hat lesen Sie hier

Quelle: Morgenpost Verlag GmbH


Aufzeichnung der Veranstaltung des Nachhaltigkeitsforums "Branchenaustausch zum Lieferkettengesetz"                   

Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg (NFH) veranstaltete am 20. Oktober online eine Diskussionsveranstaltung mit drei Expert*innen zu Fragen rund um das kommende nationale Lieferketten- sorgfaltspflichtengesetz. Welchen Herausforderungen steht die Wirtschaft bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes gegenüber? Welche Zielkonflikte gibt es und wie können diese überwunden werden? Was beinhaltet der europäische Vorschlag? Hier können Sie die Veranstaltung noch einmal ansehen. 

Quelle: Nachhaltigkeitsforum Hamburg          


Über den Tellerrand

Zusammenfassung der Ergebnisse der COP26

Die Klimakonferenz in Glasgow hat zum ersten Mal konkrete Maßnahmen im Klimaschutz beschlossen, trotzdem sind die Ergebnisse ernüchternd.  Beim Thema Kohleausstieg gab es  immerhin einen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Auch sollen die Länder bis 2022 ihre bislang unzureichenden Klimaschutzpläne, allerdings freiwillig, nachschärfen. Für die ärmeren Staaten, die bereits jetzt unter den Folgen des Klimawandels leiden, wurden mehr Finanzhilfen beschlossen. Nach jetzigem Stand steuert die Welt auf eine Erwärmung von 2,4 Grad zu, sollten die Staaten nur ihre bisherigen Pläne umsetzen. Lesen Sie hier die gesamte Analyse. 

Quelle: riffreporter


Appell der Zivilgesellschaft: COP26-Ergebnisse klarer Auftrag an Ampel-Parteien

Mit Blick auf das Ergebnis der UN-Klimakonferenz COP26 haben dreizehn deutsche Nichtregierungsorganisationen einen gemeinsamen Appell aus Glasgow an Olaf Scholz und die mögliche neue Bundesregierung gerichtet. Der Wendepunkt, um das 1,5 Grad-Limit einzuhalten, sei noch nicht erreicht. Deswegen habe die Ampel den klaren Auftrag, im neuen Koalitionsvertrag unter anderem bessere nationale Klimaziele, einen Kohleausstieg bis 2030, einen Ausstieg aus klimaschädlichen Subventionen, einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien, eine Verdopplung der Klimafinanzierung und den Ausbau internationaler Klimapartnerschaften zu verankern. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Klima-Allianz Deutschland


Bürgerrat Klima richtet KlimaApell an die Politik 

Auch der Bürgerrat Klima hat sich mit einen eindringlichen KlimaAppell an die Politik gewandt. Er fordert, die Klimakrise ernst zu nehmen und die Klimaschutz-Maßnahmen umzusetzen, die 160 zufällig ausgewählte Menschen in enger Anbindung an die Wissenschaft erarbeitet haben um die neue Koalition auf den 1,5 Grad-Kurs des Pariser Klimaabkommens zu bringen. „Wir erwarten Großes von Ihnen“, schließt der Appell hoffnungsvoll.  Lesen Sie hier den Appell und die Forderungen des Bürgerrat Klima.

Quelle: Bürgerrat Klima


Statista Grafik zum Klimawandel

Statista hat zum Thema Erderwärmung auf Basis von Daten des Deutschen Klimarechenzentrums eine anschauliche Infografik erstellt. Abgebildet sind das "Best Case Szenario" & "Worst Case Szenario".. Hier gelangen Sie zum Artikel.

Quelle: Statista


Gemeinnützigkeit und politisches Engagement

Organisationen, die politische Bildung anbieten und die Demokratie fördern, fürchten um ihren Fortbestand. Denn seit dem Attac-Urteil erkennen ihnen immer mehr Finanzämter ihre Gemeinnützigkeit ab. Die GFF unterstützt betroffene Vereine und  setzt sich für eine starke Zivilgesellschaft ein. Ebenso als Teil der „Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ für eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.


Neues zum Lieferkettengesetz

Die Europäische Kommission hat zwei neue Umweltgesetze auf den Weg gebracht. Künftig sollen eine ganze Reihe von Waren nicht mehr in die EU gelassen werden, wenn für deren Produktion Wälder zerstört wurden. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Initiative Lieferkettengesetz


„Bienen und Bauern retten!“ erreicht eine Million Unterschriften

Gute Nachrichten! Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Bienen und Bauern retten" hat zum Stichtag 31. Oktober die 1 Million-Stimmen-Marke geknackt. Die Initiative fordert von der EU-Kommission einen schrittweisen Pestizid-Ausstieg bis 2035, Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt und mehr Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern beim Umstieg auf eine pestizidfreie, ökologische Landwirtschaft. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: EBI Bienen und Bauern retten


Ernährungswende Anpacken! 

Mit dem Appell Ernährungswende Anpacken! fordern 15 Dachorganisationen, Verbände und Fachgesellschaften aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Ernährung und Umwelt die künftige Bundesregierung auf, den Grundstein für eine gesundheitsfördernde, umweltverträgliche, sozial gerechte und dem Tierwohl zuträgliche Ernährungspolitik zu legen. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Slow Food Deutschland 


Aufzeichnung: Europe Calling "Energiewende von unten"

Bürgerenergie, also lokale grüne Energie aus dezentralen Wind- und Solaranlagen auf Dächern und Freiflächen ist ein Schlüssel zur Energiewende. Die Hoffnung auf Stärkung der Bürgerenergie als wichtigen Akteur zur Klimawende liegt auf der kommenden Bundesregierung. Die Diskussion mit den führenden Expert*innen und Verbänden zum Thema “Energiewende von unten – Bürgerenergie entfesseln, regionale Wertschöpfung stärken!” können Sie hier nochmal anschauen.

Quelle: Sven Giegold MdEP.


TV Tipp: Kampf ums Ackerland

Das Höfe-Sterben in Deutschland schreitet fort, andererseits werden Betriebe, die bleiben, immer größer. Investoren haben Ackerland als Finanzanlage entdeckt. Sehen Sie hier die Dokumentation.

Quelle: ARD


TV-Tipp: Die Erdzerstörer

Dekarbonisierung ist der zentrale Begriff in der Klimadebatte. Wie aber kam es zu der verhängnisvollen Karbonisierung, gab es keine Alternativen? Die Arte-Dokumentation wirft einen kompromisslosen Blick auf die vergangenen 200 Jahre des Industriekapitalismus. 

 Quelle: Arte


Publikationen und Studien

Kostenloser Nachhaltigkeits-Leitfaden für Handwerksbetriebe 

Der Nachhaltigkeits-Leitfaden des Projekts „HANDWERKN – Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ ist ab sofort kostenlos erhältlich. Er gibt Betriebsinhabenden und Führungskräften aus dem Handwerk einen informativen und umfangreichen Einblick in das Themenfeld des zukunftsfähigen Wirtschaftens und in die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Als Ergänzung zum Nachhaltigkeits-Navigator Handwerk stützt sich auch der Leitfaden auf die Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und vereinfacht die Entwicklung einer betrieblichen Nachhaltigkeitserklärung. Sie können den Leitfaden hier einsehen und als pdf herunterladen.

Quelle: Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V. (ZWH)


NEUERSCHEINUNG: Die 2020-Ziele der Agenda 2030 - Bilanz und Perspektiven

Das neue Briefing Paper des Global Policy Forums gibt einen stichpunktartigen Überblick über den Stand der Umsetzung der „2020-Ziele“. Zusammenfassend ist die die Bilanz dennoch niederschmetternd: Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden nur drei der 21 Zielvorgaben erfüllt. Bei den übrigen waren die Fortschritte unzureichend oder die Entwicklung verlief sogar in die falsche Richtung. Das gilt unter anderem für Ziele im Bereich des Artenschutzes und der biologischen Vielfalt. Hier können Sie das Briefing herunteladen.     

Quelle:  Global Policy Forum Europe


DIE-Studie zur Rolle von Entwicklungs- und Schwellenländern bei der Erreichung der Klimaziele und der Sustainable Development Goals (SDGs)

Die neue Studie des Deutschen Institutes für Entwicklungspolitik (DIE) stellt exemplarische Ansatzpunkte für eine internationale Klimakooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern heraus. Werden die Ziele des Pariser Klimaabkommens verfehlt, bleibt auch eine gerechte und nachhaltige globale Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 auf Dauer unmöglich. Nur gemeinsam können diese Ziele erreicht werden. Hier könne Sie die Studie als pdf herunterladen.

Quelle: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) 


Klimabericht des Global Carbon Project erschienen

Der Forschungsverbund "Global Carbon Project" hat in seinem Klimaschutzbericht  beunruhigende Zahlen vorgelegt. Nachdem der globale Ausstoß von Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas im Vorjahr infolge der Pandemie gesunken war, prognostizieren die Forscher*innen für dieses Jahr einen Anstieg um 4,9 Prozent. Die weltweiten CO2-Emissionen würden damit wieder annähernd das Niveau von 2019 erreichen. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Deutschlandradio


Internet-Tipps

BLOG von FAIR SHARE Deutschland ist online

Der FAIR SHARE Blog soll dem wachsenden Netzwerk als Plattform für Themen wie Frauen in Führung, Geschlechtergerechtigkeit, feministische Führungskultur, zukunftsfähige Organisationskultur oder auch Diversität und Intersektionalität dienen. Gleichzeitig soll mit dem Blog ein Raum für Standpunkte geschaffen werden, in dem Stimmen aus dem Sektor ihre Sichtweise auf Fortschritte und Herausforderungen auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Zivilgesellschaft teilen können. Hier kommen Sie zum Blog.

Quelle: FAIR SHARE of Women Leaders e.V.


Ist das noch Wetter oder schon Klimawandel?

Ist es heute nicht viel zu warm für diese Jahreszeit? Hat es schon immer soviel geregnet? Hier können Sie für ihre Region das aktuelle Wetter mit dem der letzten Jahrzehnte vergleichen.

Quelle: Westdeutscher Rundfunk Köln


Petitionen

14 Organisationen fordern Aus für Kurzstreckenflüge                            

Das Pariser Abkommen, das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts vom März dieses Jahres und das deutsche Klimaschutzgesetz verlangen, dass klimaschonende Alternativen zum Flugverkehr vorgezogen werden. Deshalb fordern 14 Organisationen der Umwelt- und Mobilitätswende-Bewegung anlässlich der Koalitionsgespräche ein sofortiges Verbot von Ultrakurzstreckenflügen und einen sozial gerechten und ökologischen Ausbau des Bahnverkehrs. Wer die Parteien an ihre Klimaschutzversprechen im Wahlkampf erinnern möchte, kann die Petition hier unterzeichnen.

Quelle: ROBIN WOOD e. V.


Fridays for Future fordert von neuer Regierung Sofortmaßnahmen in den ersten 100 Tagen

FridaysForFuture stellt Forderungen an eine neue Koalition für die ersten 100 Tage ihrer Amtszeit. Die nächste Bundesregierung ist die letzte, die uns auf einen Pfad zur Einhaltung der 1,5°C-Grenze bringen kann. Um darauf hinzuarbeiten, müssen 6 Punkte umgesetzt werden: 1. Verbindliches CO2 Budget 2. Erdgasausstieg 2035 3. Kohleausstieg 2030 & Ende fossiler Subventionen 4. Ausbaubremsen f. Erneuerbare abschaffen 5. Verbrennerausstieg 2025 & 0 neue Autobahnen 6. 14 Mrd/Jahr für globale Klimafinanzierung. Unterschreiben Sie hier die Forderungen an die nächste Bundesregierung.

Quelle Fridays for Future Deutschland 


Nehmen Sie ihrem Bundestagsabgeordneten das Klimaversprechen für Klimaschutz im Koalitionsvertrag ab

Deutschland hat gewählt und erteilt den Politiker*innen die alles entscheidende Aufgabe, die Klimakrise zu stoppen! Nur wenn jetzt konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz im Koalitionsvertrag festgelegt werden, können die Emissionen bis 2035 auf null abgesenkt und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels sichergestellt werden. Machen Sie mit und nehmen ihrem Bundestagsabgeordneten jetzt das Klimaversprechen für Klimaschutz im Koalitionsvertrag ab! Einfach hier das Formular online ausfüllen und absenden. 

Quelle: GermanZero e.V.


Ausschreibungen und Wettbewerbe

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sucht innovativen Ideen für mehr Klimaschutz! 

Der Ideenwettbewerb im Rahmen des Programmes „Engagiert für Klimaschutz“ richtet sich an Organisationen aus Kultur, Sport oder sozialem Bereich und möchte diese dazu anregen einen eigenen Zugang zum Thema Klimaschutz zu entwickeln und mit innovativen Ideen den politischen und gesellschaftlichen Diskurs zu bereichern. Ziel ist es, die unterschiedlichen Möglichkeiten des zivilgesellschaftlichen Engagements für Klimaschutz sichtbar zu machen, sowie Organisationen und Akteur*innen zu vernetzen. Bewerbungsfrist ist der 31.12.2021. Mehr Informationen finden Sie hier

 Quelle: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)


1000 Gärten – Das blühende Sojaexperiment

Die Universität Hohenheim startet zusammen mit dem Unternehmen Taifun Tofu eine Neuauflage des Citizen Science Projekts „1000 Gärten- Das blühende Sojaexperiment“: Heimisches Soja braucht das Land – und dafür den Forschungsgeist tausender Hobbygärtner*innen in ganz Deutschland. Bundesweit bauen Gärtner*innen die Pflanzen an und begleiten deren Entwicklung von der Aussaat bis zur Ernte. Die Anmeldung geht bis zum 28.02.2022. Die Teilnahmebedingung: Forschungsgeist und 5qm Platz für die Pflanzen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 Quelle: Taifun-Tofu GmbH


Termine

26.11. + 28.11. NO OTHER HOME!

Ort: Kampnagel

So heißt das Tanz-Thaeter-Stück der HipHop Academy Hamburg mit dem sich die Stipendiat*innen und Students der Masterclass 2021 präsentieren und Themen auf die Bühne bringen, die nicht nur junge Menschen weltweit bewegen: Ressourcenknappheit, Klimakatastrophen und Pandemien. Informationen und Tickets finden Sie hier.

 

29.11.  Benachteiligung bei Einstellungen in Betrieben   Stell‘ dich nicht an, stell‘ uns ein!

Ort: Museum der Arbeit    Beginn: 19:00 Uhr 

Nachweislich werden Menschen diverser ethnischer Hintergründe und Religionszugehörigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche benachteiligt. In einem partizipativen, demokratischen Prozess entwickelten Hamburger Jungerwachsene einen Kurzfilm hierzu, der auch Erwachsene und die Arbeitswelt für das Thema sensibilisieren soll. Gemeinsam mit einem Vertreter der Hamburger Bürgerschaft und mit dem Publikum sollen an diesem Abend Ideen konkretisiert werden, wie die nahe Zukunft hierhingehend positiver, diverser und repräsentativer gestalten werden kann. Begleitend dazu empfiehlt sich der Besuch von "Konflikte. Die Ausstellung" im Museum der Arbeit. Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


2. 12. World Sustainable Development Teach-In Day mit Live-Vorträgen zu den Fortschritten bei der Erreichung der Sustainable Development Goals

Die European School of Sustainability Science and Research (ESSSR) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) organisiert erneut den World Sustainable Development Teach-In Day (kurz: WSDTID), eine jahrzehntelange globale Bewegung, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN SDGs) zu schärfen. Der WSDTID präsentiert an diesem Tag mehr als 38 frei zugängliche Online-Vorlesungen auf zwei virtuellen Bühnen. Hochschulmitarbeitende, NGO-Vertreter*innen und weitere Nachhaltigkeitsdozent*innen aus der ganzen Welt stellen vor, wie ihre Maßnahmen und Initiativen zur Erreichung der UN-SDGs beitragen. Das Programm kann auf der WSDTID-Webseite abgerufen werden.

Weitere Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Homepage.