17. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

die Einschränkungen des öffentlichen Lebens nehmen zu und viele Menschen sind wegen des Corona-Virus verunsichert. Gerade jetzt gilt: Solidarisch handeln und Mitmenschen unterstützen, zum Beispiel über die Website Quarantänehelden.org. Und vielleicht lässt sich die unverhoffte Zeit in den eigenen vier Wänden immerhin nutzen, um das eigene Wissen über Nachhaltigkeit zu erweitern? Dazu haben wir wie immer viele Lesetipps für Sie gesammelt und empfehlen Ihnen sogar eine große Onlinekonferenz. Außerdem haben wir eine zusätzliche Rubrik eingeführt: Unter "Petitionen" finden Sie ab sofort verschiedene Unterschriftensammlungen, an denen Sie sich beteiligen können.

Wie gefällt Ihnen die neue Rubrik? Senden Sie uns gerne Feedback oder auch Themenvorschläge an: pohlmann(at)zukunftsrat.de

Wir wünschen, trotz allem, angenehme und spannende Lesestunden,
Ihr Zukunftsrat-Team



 

Absagen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und der Allgemeinverfügung des Senats der Stadt Hamburg fällt die Veranstaltung Lieferkettengesetz - Menschenrechte als Wettbewerbsfaktor? aus.

Die Wahl des Koordinierungskreises wird verschoben. Wir werden unsere Mitglieder rechtzeitig über den neuen Termin informieren.


Von unseren Mitgliedern

Deutsche Meeresstiftung: Hamburger Nachwuchsforscherinnen siegen auch beim „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb

Großartiger Erfolg für die Gewinnerinnen des Meereswettbewerbs „Forschen auf See“: Die Hamburger Nachwuchsforscherinnen Hiva Bingöl und Kim Zierahn vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Wilstorf) siegten in der Kategorie Chemie des Regionalwettbewerbs  „Jugend  forscht“, der  an  der Technischen Universität Hamburg stattfand. Mehr erfahren…

Quelle: Deutsche Meeresstiftung


Agrarkoordination: Zwei neue Ausstellungen

  • 1. Agrarökologie weltweit fördern

    Die Ausstellung erklärt, was der agrarökologische Ansatz beinhalten kann und welche Elemente wichtig sind. Besonderes Augenmerkt wird auf die Bedeutung des Saatgutrechts für die Agrarökologie gelegt. Mehr erfahren…

  • 2. Land und Wirtschaft: Wer erntet?

    Die Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ geht der Frage nach, ob mit der jetzigen EU Agrarpolitik und der Ausrichtung der deutschen und internationalen Zusammenarbeit wirklich eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft gestärkt wird. Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeit und deren Bedingungen. Mehr erfahren…

Quelle: Agrar Koordination


Hamburg

Zu viel Plastik: Ergebnisse der Online-Umfrage zum Verbraucherschutz in Hamburg

Zu viel Zucker in Fertigprodukten, unnötige Plastik- und Umverpackungen, Wartezeiten beim Arzt und intransparente Preiserhöhungen sind die drängendsten Probleme im Konsumalltag der Hamburger Verbraucherinnen und Verbraucher. Das geht aus den Ergebnissen des aktuellen „Verbraucherschutz-Pegels“ hervor, die anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März veröffentlicht werden. Mehr erfahren… // Umfrage herunterladen…

Quelle: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz


Tourismus: Die Hamburg CARD Green

Die Hamburg CARD Green bieten eine Auswahl an Angeboten für Städtereisende. Alle teilnehmenden Betriebe setzen auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und leisten ihren Beitrag für Hamburgs Zukunft. Nachhaltigkeit ist für sie eine Einstellung: Das zeigt sich im gesamten Betrieb und darüber sprechen sie offen.  Alle Angebote erhalten Sie direkt vor Ort – einfach Ihre Hamburg CARD Green mit dem Smartphone vorzeigen! Mehr erfahren…

Quelle: Hamburg Tourism


Über den Tellerrand

Umweltpolitische Digitalagenda

Um die Digitalisierung in den Dienst von Umwelt, Klima und Natur zu stellen, hat das BMU die Umweltpolitische Digitalagenda auf den Weg gebracht. Sie definiert strategische Grundsätze und Ziele. Vor allem aber umfasst sie insgesamt über 70 Maßnahmen, von denen zahlreiche bereits auf den Weg gebracht sind, einige neu initiiert werden und andere in der Entwicklung sind. Mehr erfahren... // Broschüre herunterladen...

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit


Finanzmärkte: Fünf Trends gegen die fossilen Energien

Aktienkurse bilden die Gewinnerwartung der Märkte ab. Ändert sich diese fundamental, kann das ein Börsenbeben auslösen. Fünf wichtige Trends sorgen derzeit dafür, dass viele Marktakteure ihre Wahrnehmung von Kohle-, Öl- und Gaskonzernen hinterfragen. Mehr erfahren…

Quelle: Klimareporter


KlimaaktivistInnen besetzen Kohlekraftwerk Datteln: "Das war erst der Anfang!"

Trotz Klimakrise soll mit Datteln 4 im Sommer ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen. Dagegen protestierten am KlimaaktivistInnen mit einer Kraftwerksbesetzung. Datteln verdeutlicht wie kaum ein anderer Ort in Deutschland das Verschleppen der Energiewende und könnte schon bald zu einem zentralen Kristallisationspunkt des Klimaprotests werden. Mehr erfahren…

Quelle: Umweltinstitut München


Boris Johnson droht Klimagipfel in Glasgow zu vermasseln

Das Pariser Klimaabkommen ist auch der jahrelangen, akribischen Vorbereitung durch die französische Regierung zu verdanken. Die diesjährige Klimakonferenz in Großbritannien wird ähnlich wichtig – aber das Engagement der dortigen Regierung ist nicht vergleichbar. Die Vorbereitungen verlaufen chaotisch. Mehr erfahren…

Quelle: Klimareporter


Hessische Universitäten bieten Radverkehr im Masterstudium an

Das Fahrrad zählt zu den großen Gewinnern der ökologischen Wende. Laut Fahrrad-Monitor 2019 setzen derzeit 44 Prozent der Deutschen auf Pedal- statt auf die Kraft von Verbrennungsmotoren. Tendenz steigend. Dabei sind die infrastrukturellen Voraussetzungen in vielen Städten der Republik schon jetzt ausbaufähig. Es fehlt an gekennzeichneten Radwegen und Stellplätzen. Mit wissenschaftlicher Unterstützung soll sich das nun ändern. So auch in Hessen, wo drei Universitäten Radverkehr nun als Studienfach anbieten. Mehr erfahren...

Quelle: Behörden Spiegel


Churches for Future

Kirchen, kirchliche Arbeitsbereiche und Organisationen im Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit haben dazu aufgerufen, sich mit der Bewegung „Fridays for Future“ zu solidarisieren, um anzuerkennen, dass die Schülerinnen und Schüler für eine wichtige Sache auf die Straße gehen. Gemeinden sind aufgerufen, für die jungen Menschen zu beten und vor Ort den Kontakt zu suchen, um herauszufinden, wie Kirche sie im Einzelnen konkret unterstützen kann.

Bei  „Churches for Future“ haben sich kirchliche Einrichtungen und Organisationen mit den Anliegen der Jugendlichen von „Fridays for Future“ solidarisiert. Die Initiatoren von „Christians for Future“ richten sich demgegenüber an Einzelpersonen sowie alle engagierten Christinnen und Christen und bieten Vernetzung und Informationsaustausch an. Mehr erfahren…

Quelle: Churches for Future


Welche Welle an Aktivismus die freitagsstreikenden Schüler losgetreten haben

Viele Jahre war die Klimabewegung hierzulande ziemlich schwach - trotz starker Umwelt- und Anti-Atom-Szene. Dann kam Greta Thunberg und änderte alles. Ihrem Protest schlossen sich Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt an. Und im Gefolge von #FridaysForFuture entstanden reihenweise Aktionsgruppen. Wie lässt sich das erklären? Und welche ForFuture-Gruppen gibt es inzwischen in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Mehr erfahren...

Quelle: Klimafakten


Netzwerk grüne Arbeitswelt

Seit Anfang 2018 baut sich das „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ auf. Der Grundgedanke des Projekts ist: Niemand kann eine nachhaltigen Wirtschafts- und Arbeitsweise allein voran bringen. Das kann nur gemeinsam klappen! Mit Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums haben sich deshalb der Wissenschaftsladen Bonn e.V., die Zeitbild Stiftung und UnternehmensGrün e.V. auf den Weg gemacht, um all diejenigen zu einem starken, bundesweiten Netzwerk zusammenzuschließen, die sich für Fachkräftesicherung und Berufsorientierung in der grünen Arbeitswelt einsetzen.

Dabei gehen das Netzwerk von einem sehr weiten Verständnis einer „grünen Arbeitswelt“ aus und hat eine Vielzahl „grüner Berufsfelder“ definiert. Denn Unternehmen und Fachkräfte aus fast allen Bereichen können ihren Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima leisten. Mehr erfahren…

Quelle: Netzwerk Grüne Arbeitswelt


Umweltfreundliche Zierpflanzen

Zimmerpflanzen verbessern die Luft, mit Zierpflanzen kommt ein Stück Natur in die Wohnung – und schön anzuschauen sind sie zumeist auch noch. Doch sind Zierpflanzen auch umweltfreundlich? Mehr erfahren…

Quelle: BUND


„Polit-Oscar“ zum Schutz vor Chemikalien wird ausgerufen

Der renommierte Future Policy Award wird dieses Jahr die weltweit besten Gesetze und Maßnahmen auszeichnen, die den Einsatz von umwelt- oder gesundheitsschädlichen Chemikalien regulieren oder verbieten. Mit dem als „Polit-Oscar“ bekannten Future Policy Award zeichnet die Stiftung World Future Council zusammen mit UN-Organisationen jedes Jahr vorbildliche Gesetze in einem Bereich aus, in dem Innovation und Handlungsbedarf besonders drängend sind.

Weltweit gibt es rund 40.000-60.000 Chemikalien, mit denen wir täglich in Berührung kommen. Einige von ihnen sind eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Besonders problematisch sind Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung in der Nahrungskette und der Umwelt landen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bestimmte schädliche Chemikalien jährlich 1,6 Millionen Menschenleben kosten. Mehr erfahren...

Quelle: World Future Council


Wie der Bundestag den Klimawandel verdrängte

Als Bundeskanzler Helmut Schmidt am 4. Juli 1979 in Bonn ans Redepult des Deutschen Bundestages tritt, steht er noch unter dem Eindruck des Wirtschaftsgipfels in Tokio. Was Schmidt den Bundestagsabgeordneten von dem Treffen mitbringt, sind Formulierungen wie diese: „In den letzten drei Jahrzehnten haben sich die Emissionen an Kohlendioxid auf der ganzen Welt verdreifacht.“

Es ist eine der ersten Debatten des Bundestages, in denen es um den Klimawandel geht, auch wenn ihn noch keiner so nennt. Der Ausstoß von Treibhausgasen durch die Menschheit führt zu einer beschleunigten Erhitzung der Erde: Dass dieser Zusammenhang besteht, hat die Wissenschaft damals längst belegt.

Warum hat die Politik nicht - oder zu wenig - gehandelt? Und wie diskutiert der Bundestag heute über den Klimawandel? Mehr erfahren…

Quelle: Süddeutsche Zeitung


Essay: Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält

Unsere demokratische Gesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Mitglieder, und das geht über emotionale Verbundenheit weit hinaus. Die Philosophin Ina Schmidt erklärt: Solidarität fragt nicht: „Was habe ich davon?“, sondern was kann ich aus gutem Grund zum Gelingen des Ganzen beitragen. Mehr erfahren…

Quelle: Netzwerk Ethik heute


Publikationen und Studien

Lebensmittelverschwendung: Wie viel werfen wir wirklich weg?

Laut einer neuen Studie werfen Privathaushalte doppelt so viele Lebensmittel weg wie gedacht. Doch stimmt das auch? Tatsächlich enthält das Modell große Ungewissheiten. Mehr erfahren… // Zur Studie...

Quelle: Spektrum der Wissenschaft


Jahrbuch Global Compact Deutschland 2019

Seit der Verabschiedung der Agenda 2030 und ihrer 17 globalen Nachhaltigkeitsziele wurden einige Fortschritte erzielt. So lebt die Weltbevölkerung besser und die Kindersterblichkeit unter fünf Jahren ist gesunken. Die Umsetzung eines Großteils der Nachhaltigkeitsziele verlief jedoch eher schleppend. Das neue Jahrbuch von Global Compact Deutschland zieht eine erste Zwischenbilanz. Mehr erfahren… // Zum Jahrbuch…

Quelle: Global Compact Netzwerk Deutschland


DIW bewertet Klimapaket neu

Der kürzliche Bund-Länder-Kompromiss zum Klimapaket der Bundesregierung hat ein bisschen mehr für den Klimaschutz und den sozialen Ausgleich herausgeholt. Für die Klimaziele vor allem im Verkehr reicht das aber nicht, ergibt eine Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW. Mehr erfahren… // Zur Studie…

Quelle: Klimareporter, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung


Internet-Tipps

Wenn das Klima kippt

Werden die Kippelemente im Klima- und Erdsystem ausgelöst, kann es zu Kettenreaktionen kommen, durch die sich die Erderwärmung unkontrollierbar verstärken würde. Wissenschaftler haben 16 Kippelemente identifiziert, die sogar für ein Ende der menschlichen Zivilisation, wie wir sie kennen, sorgen könnten. Die Klimareporter stellen sie in einer Serie vor. Hier verlinkt...

Quelle: Klimareporter


BUND Magazin: Die Plastikkrise

Kunststoff gehört in den Gelben Sack! An viel mehr hatten wir beim Umgang mit Plastik Jahrzehnte nicht zu denken. Mehr und mehr fluteten Plastikprodukte jedoch unseren Alltag. Wie können wir die Plastikkrise lösen? Warum ist Mikroplastik besonders problematisch? Wie wirkt sich Plastik auf die Gesundheit aus? Und was tun unsere Ehrenamtlichen gegen die Plastikflut? Antworten gibt Ihnen die aktuelle Ausgabe. Mehr erfahren… // Magazin herunterladen…

Quelle: BUND


Petitionen

Tempolimit? Ja, bitte!

Gemeinsam mit einer Mehrheit von zwei Drittel der Bundesbürger setzt sich die Deutsche Umwelthilfe für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen und eine Absenkung der Höchstgeschwindigkeit außerorts und in Städten ein. Sagen Sie JA zum Tempolimit! Zur Petition...

Quelle: Deutsche Umwelthilfe / Aktion für ein Tempolimit


Klimawandel Pflichtfortbildung für die Bürgerschaft HH // #KursAufKlimafakten

Das Bündnis Kurs auf Klimafakten forder, dass die 2020 neu konstituierte Hamburger Bürgerschaft zeitnah eine Pflichtfortbildung für alle Abgeordneten einberuft (mind. 90 Minuten), bei der der wissenschaftliche Konsens auf Basis der IPCC Berichte für politische Entscheidungsträger verständlich von FachreferentInnen präsentiert wird. Zur Petition…

Quelle: Openpetition / Kurs auf Klimafakten


Keine Profite mit Boden und Miete

Die beiden Volksinitiativen „Boden und Wohnraum behalten – Hamburg sozial gestalten!“ und „Neubaumieten auf städtischem Grund – für immer günstig!“ gehören zusammen.

Ziel ist es, in Hamburg eine soziale Infrastruktur und Wohnraumversorgung mit dauerhaft bezahlbaren Mieten sicher zu stellen. Aufgrund der restriktiven Rechtsprechung des Hamburgischen Verfassungsgerichts zum sog. Koppelungsverbot (unzulässige Verbindung mehrerer Anliegen in einer Volksinitiative), verfolgen die Initiativen ihr Ziel in zwei gleichzeitigen Volksinitiativen. Mehr erfahren...

Quelle: Keine Profite mit Boden und Miete


Expedition Grundeinkommen

Die Expedition Grundeinkommen will, dass Hamburg ein staatliches Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen bekommt. Dafür hat sie einen Gesetzentwurf geschrieben. Mit der Volksinitiative fordert sie dessen Umsetzung. Mehr erfahren…

Quelle: Expedition Grundeinkommen


Wettbewerbe und Ausschreibungen

Projekt Nachhaltigkeit 2020

Ab sofort können Initiativen, Projekte und Unternehmen, die zukunftsgerichtet und nachhaltig wirken und einen Beitrag zur Umsetzung der globalen UN-Entwicklungsziele in unserer Gesellschaft leisten, bis zum 23. März 2020 online eingereicht werden. Die Schwerpunktthemen 2020 sind Klimapositives Wirtschaften, Nachhaltige Arbeitswelten, Kreative Kooperationen und Nachhaltiger Konsum im Blick. Alle anderen Themen einer nachhaltigen Entwicklung sind aber ebenfalls erwünscht.

Der Preis bietet folgenden Mehrwert: Zugang zu einem engagierten, regionalen und bundesweiten Netzwerk, verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit sowie die Chance, den öffentlichen Diskurs zu prägen und Unterstützer*innen zu gewinnen. So erhalten die Preisträger*innen beispielsweise eine Einladung zu den bundesweiten Formaten der RENN.  Darüber hinaus winkt den 40 Preisträger*innen ein Preisgeld von insgesamt 40.000 €. Jede RENN-Region zeichnet außerdem ein Projekt aus, das besonders viel bewegt und einen transformativen Charakter aufweist: das Transformationsprojekt. Mehr erfahren…

Quelle: Renn-Netzwerk


Bewerbungsfrist für den 3. Zukunftspreis Hamburg läuft

Der Zukunftspreis des Zukunftsrates Hamburg fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der 2015 von der UN beschlossenen Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ mit konkreten Nachhaltigkeitszielen bis 2030. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 31. Mai 2020 verlängert. Mehr erfahren...


Termine

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März

vom 23. bis 30. März 2020 unter dl4sd.org/

Vom 23. bis 30. März 2020 findet die neue Ausgabe der weltweiten Online-Klimakonferenz des Forschungs- und Tranferzentrums "Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement" (FTZ-NK) der HAW Hamburg statt. Der Titel von CLIMATE2020 lautet: „Integration von Minderungs- und Anpassungs-initiativen für ein besseres Management des Klimawandels und seiner Auswirkungen“.

Die Konferenz findet vom 23. bis 30. März 2020 ausschließlich im Internet statt – sie ist klimaneutral, da alle CO2-Emissionen kompensiert werden. CLIMATE2020 bietet uneingeschränkten, kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln, Klimaprojekten und Online-Kursen. Die virtuelle Veranstaltung bietet eine Gelegenheit zum weltweiten Dialog und Gedankenaustausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Bildung und anderen Bereichen der Gesellschaft.

Prof. Dr. (mult.) Dr. h.c. (mult.) Walter Leal, Leiter des FTZ-NK, lädt alle Interessierten ein, mitzumachen: „CLIMATE2020 bietet die Möglichkeit, Wissen ohne Einschränkungen für all jene zu verbreiten, die mehr über den Klimawandel und seine Auswirkungen erfahren wollen. Das innovative Open-Access-Format trägt dazu bei, eine große Zahl von Delegierten zu erreichen.“

Quelle: HAW Hamburg / Digital Learning for Sustainable Development


Konferenz des Marie-Schlei-Vereins: „Nachhaltigkeit bei Klima und Stadtentwicklung – wo bleiben Gleichberechtigung und Emanzipation?“

Am 25. April 2020 um  10.30 Uhr in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1,20457 Hamburg

Die UN-Nachhaltigkeits-Agenda will gesellschaftlichen Wandel durch ökologische, soziale und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung, die nach Ziel 5 geschlechtergerecht verlaufen muss. Die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt in den Städten, hier konzentrieren sich Potenziale und Herausforderungen einer globalen Entwicklung. Welche nachhaltigen Siedlungskonzepte gibt es aus Frauensicht? Auch Klimafragen sind nicht geschlechtsneutral - wie sieht eine geschlechtergerechte Klimapolitik aus?

  • Generationengleichheit in der Nachhaltigkeit, Prof. Dr. h.c. Randzio-Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein
  • Herausforderungen der Urbanisierung und Geschlechtergerechtigkeit, Dr.-Ing. Nadine Appelhans, Technische Universität Dortmund
  • Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit, Patricia Bohland, LIFE - Education, Sustainability, Equality

Moderation Dr. Anke Butscher, Anke Butscher Consult

Um Anmeldung bis zum 20. April 2020 per Telefon 040 - 4149 6992 oder per E-Mail an marie-schlei-verein(at)t-online.de wird gebeten.

Quelle: Marie Schlei Verein


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