19. März 2019

Liebe Rundbrief Leserinnen und Leser,

seit 1996 setzt sich der Zukunftsrat Hamburg für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft ein - auch für die nachfolgenden Generationen. Dass dies weiterhin höchst aktuell ist, zeigen die weltweiten Großdemonstrationen von jungen Menschen unter dem Motto "Fridays for Future". Sie setzen sich dafür ein, dass die großen Klima- und Umweltprobleme endlich ernst genommen werden und die Menschen, die heute an den Entscheidungspositionen sitzen ihrer Verantwortung für die Zukunft gerecht werden. Schnelles und teils drastisches Handeln ist gefragt.

Schon jetzt arbeiten viele Menschen in Hamburg und darüber hinaus intensiv für eine nachhaltige Zukunft. Wir möchten Sie mit unserer Rundbrief-Ausgabe für den März wieder mit interessanten Neuigkeiten, Hintergrundartikeln und Hinweisen auf neue Publikationen aus der Nachhaltigkeitsdebatte versorgen.

 

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden.

Ihr Zukunftsrats-Team


 

Einladungen

63. Ratstreffen: Stand und Perspektive der Energiewende in Norddeutschland

am Donnerstag, 21. März, 18:30 – 20:30 Uhr im Veranstaltungsraum der GLS-Bank, Düsternstraße 10.

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Projektmanagements NEW 4.0

In Hamburg stocken CO2-Reduktion und Fernwärme-Neuorganisation, in Schleswig-Holstein herrscht ein Moratorium für die Windkraft - ist die norddeutsche Energiewende ins Stottern geraten? Wo stehen wir heute, wo liegen die Probleme, welches sind die Perspektiven? 

Das Großprojekt Norddeutsche Energiewende 4.0  (NEW 4.0) will mit digitaler Innovation die Angebote erneuerbarer Energie aus dem Umland mit dem Verbrauch in Hamburg intelligent vernetzen. Dazu gehören Sektorkopplung und Speichertechnik ebenso wie Nachfrage-steuerung und Akzeptanz-Kommunikation. NEW 4.0 läuft von 2016 bis 2020, hat nun Halbzeit. 

Prof. Dr. Beba ist Koordinator des Großprojekts und einer der kompetentesten Experten für dieses komplexe Thema. 

Die Mitglieder des Zukunftsrates sind im Anschluss an die Veranstaltung herzlich eingeladen zur Mitgliederversammlung 2019 und zur Neuwahl des Koordinierungskreises.

 

Filmvorführung VERGIFTET ODER ARBEITSLOS...?

Matinée im ABATON am 24.3. um 11 Uhr im Abaton

Die Initiativen Gentechnikfreie Metropolregion Hamburg, der BUND und der Zukunftsrat Hamburg zeigen am 24. März den Aufklärungsfilm von Bernward Wember zu einem seit Jahrzehnten umkämpften Thema. 

Anfang der 80er Jahre wurde der Film vom ZDF produziert, mit einer seinerzeit neuen filmischen Didaktik, die komplexe Zusammenhänge mit großer Klarheit und Eindringlichkeit vermittelt. 1982 wurde der Film in stark gekürzter Fassung ausgestrahlt. Nach Klagen der Chemieindustrie gab es extremen Streit um den Film.

Mit seinen Aussagen ist der Film, der 1982 mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet wurde, heute aktueller denn je. Er wird in der Originallänge von 113 min. aufgeführt, anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur Bernward Wember. 

Beginn ist 11 Uhr, Gesamtdauer ca. 3 Std.

Unterstützt wird die Matinée von der Effenberger Vollkornbäckerei. Kinokarten sind im Vorverkauf bei Effenberger für 8,50 EUR erhältlich.

Hier können Sie sich das Plakat zur Veranstaltung ansehen. 

 


Von unseren Mitgliedern

Mehr Demokratie e.V.: Verfassungsbeschwerde gegen undemokratische Handelsabkommen   

Die EU-Kommission trickse und wolle Proteste gegen Handelsabkommen ins Leere laufen lassen. dem EU - Singapur Handelsabkommen überschreite die Union ihrer Zuständigkeiten. Ihr Schachzug: Dieses und alle zukünftigen Abkommen würden "aufgespalten" und der Handelsteil werde zu "EU-only" erklärt. So werde der demokratische Widerstand in den Mitgliedsländern ausgehebelt. Für den Verein Mehr Demokratie e.V. verstößt all das gegen das Grundgesetz. Deshalb klagt Mehr Demokratie nun vor dem Bundesverfassungsgericht. Sie können sich der Klage anschließen und damit das Anliegen von Mehr Demokratie unterstützen. Mehr erfahren...

 

BUND-Pressemitteilung: Bundeswirtschaftsministerium versucht im Eilverfahren gesetzliche Rahmenbedingungen für LNG-Infrastruktur durchzudrücken

Das Bundeswirtschaftsministerium hat mit einer Frist von fünf Tagen (!) Bundesländer und Verbände zu einer Stellungnahme zu einer umstrittenen LNG-Artikelverordnung aufgefordert. Ziel der Verordnung ist die Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen für die Errichtung von LNG-Infrastruktur und eine Abwälzung der Kosten auf die Allgemeinheit. Ein Aufbau der LNG-Infrastruktur, die auch die geplanten LNG-Terminals in Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven betrifft, soll vor allem dazu dienen, klimaschädliches Fracking-Gas aus den USA zu importieren und in Deutschland als LNG einzusetzen. Fracking ist in Deutschland nicht ohne Grund verboten, soll jetzt aber durch die Hintertür offenbar wieder hoffähig gemacht werden.

„Wirtschaftsminister Altmaier versucht, ohne Rücksicht auf übliche Beteiligungsfristen Fakten zu schaffen und ignoriert obendrein, dass wir dringend Antworten auf die Klimakrise und eben keine neue fossile Infrastruktur brauchen. LNG ist weder günstig noch umweltfreundlich, vielmehr droht ein massiver Import von LNG aus Frackinggas aus den USA“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Der BUND sieht die hohen Investitionen in LNG-Infrastruktur insbesondere in den norddeutschen Küstenregionen äußerst kritisch, da sie keinen Beitrag zur notwendigen Dekarbonisierung der Wirtschaft leisten. Der BUND hat daher heute beim Bundeswirtschaftsministerium eine Fristverlängerung beantragt und fordert Wirtschaftsminister Altmaier auf, zumindest für ein geordnetes Verfahren zu sorgen.

Zum Hintergrund:

Link zur Gesetzesvorlage

Für Rückfragen: Paul Schmid, Pressesprecher BUND Hamburg, T: 040 -600 387-12

 


Hamburg

Hamburger sehen Verkehr als größtes Problem

Die größten Probleme für die Hamburger sind laut einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap Verkehr und Wohnen. 38 Prozent der Befragten fordern eine Lösung in Fragen der Mobilität. Mit einer Steigerung von 14 Punkten im Vergleich zum Januar 2015 sorgt der Verkehr damit für den stärksten Unmut bei den Hamburgern.

Auch die angespannte Situation am Wohnungsmarkt ist für 32 Prozent der Hamburger ein immer größeres Thema. Eine Steigerung von neun Prozentpunkten seit 2015. Dahinter rangiert auf Platz drei mit 26 Prozent Bildung als Problemfeld. Die Flüchtlingspolitik wird nur noch von 14 Prozent der Befragten kritisch gesehen. Das sind 18 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Mehr erfahren...

Quelle: NDR
 

Hamburger Barkassenbetreiber unter Druck

Seit Anfang des Jahres gelten neue EU-Grenzwerte für Schiffsmotoren, konkret: strengere Vorschriften für Stickoxide und Feinstaub. Und die setzen Barkassenbetreiber in Hamburg unter Druck. Denn bislang kann kein Motorenhersteller die Umweltauflagen erfüllen. Wer aktuell eine Maschine erneuern wolle oder ein neues Schiff baue, bekomme keinen zugelassenen Motor mehr, sagt er. Deshalb müssten Barkassenbetreiber die alten Motoren so lange fahren, bis sie auseinander fallen. Hintergrund für die schleppende Umsetzung der EU-Vorgaben durch Motoren-Hersteller ist die Tatsache, dass in der gesamten EU nur wenige hundert Binnenschiffsmotoren benötigt werden. Das rechne sich kaum, heißt es von Unternehmen. Mehr erfahren...

Quelle: NDR


Über den Tellerrand

Klimaschutzgesetz: Zivilgesellschaft stellt Mindestanforderungen vor                

Mit einem Klimaschutzgesetz möchte die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag die Einhaltung der Klimaschutzziele 2030 gewährleisten. Der Referentenentwurf aus dem Bundesumweltministerium wurde bereits  öffentlich. Die Klima-Allianz Deutschland, deren Mitglied auch der Zukunftsrat Hamburg ist, begrüßt diesen Schritt, kritisiert aber an dem Gesetz mangelnde Ambitionen. Das zivilgesellschaftliche Bündnis reagiert mit einer Liste von Mindestanforderungen, die das Gesetz zu erfüllen habe. Mehr erfahren...

Quelle: Klima-Allianz

                   

Klimaschädliche Lebensmittel

Wenn es um die größten Klimasünden geht, denken viele zuerst an große Geländewagen, an Urlaubsflüge und fossile Brennstoffe. Auf Lebensmittel kommt man nicht sofort. Allerdings: Unsere Nahrungsmittel sind für rund ein Fünftel der in Deutschland verursachten Treibhaus-Emissionen verantwortlich. 55 Prozent der Klimaschädigung entfallen dabei nicht auf die Herstellung der Lebensmittel, sondern auf ihre Lagerung, die Zubereitung daheim und die Einkaufsfahrten. Die Stiftung Öko Test hat die klimaschädlichsten Lebensmittel aufgestellt - mit einigen Überraschungen! Mehr erfahren...

Mehr erfahren...

Quelle: Öko Test

 
Was kommt nach dem Auto?

Niemand kann sich der Suche nach Alternativen zum gegenwärtigen Individualverkehr in den Städten entziehen, das ist nicht erst seit Dieselskandal und Feinstaub-Fahrverboten deutlich. Aber Elektromobilität hin oder her, der Austausch des Antriebs allein ist keine Lösung. Genauso wenig aber allein der Ersatz des Autos durch Fahrräder und Klein-Mobile wie E-Scooter: Durch Radfahrer verstopfte Straßen mögen zwar mit sauberer Luft beeindrucken, den Verkehr erträglicher machen sie kaum. Und die Auto-Betontrassen der 50er und 60er Jahren durch vergleichbare Schnell-Trassen für Radfahrer-Massen zu ersetzen, die durch Wohngebiete und Stadtzentren geschlagen werden, mag dem Radverkehr entgegenkommen, fördert aber keineswegs die Wohnlichkeit der Städte.

In einem spannendenm, streitbaren Artikel beschäftigt sich Jürgen Kuri mit verschiedenen Ideen, Utopien und Technologien, wie der städtische Verkehr alternativ und nachhaltig organisiert werden kann. Mehr erfahren...

Quelle: heise online
 

Geheime Glyphosat Studien müssen veröffentlicht werden

Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg (EuGH) hat zwei Urteile gefällt, die den Zugang zu Informationen in Umweltangelegenheiten stärken. Geklagt hatten ein belgischer NGO-Berater (Schwerpunkt Toxikologie) und vier EU-Parlamentarier. Die Kläger verlangten den Zugang zu Studien zur Toxizität von Glyphosat. Glyphosat wird vom Gericht eingestuft als "eines der gängigsten Herbizide in der Union". Entsprechend hoch ist das Interesse der Öffentlichkeit.

In beiden Rechtssachen hatte die Europäische Behörde, die für Lebensmittelsicherheit zuständig ist (EFSA), die Offenlegung von Unterlagen verweigert. Darunter befinden sich zwei Schlüsselstudien "zur Bestimmung der zulässigen täglichen Aufnahme" des umstrittenen Herbizids. Der Antrag der Parlamentarier auf Offenlegung richtete sich zudem auf Versuchsbedingungen und -methoden sowie Analyseergebnisse im Zusammenhang mit diesen Studien. Mehr erfahren...

Quelle: heise online


Publikationen und Studien

Umfrage: Was die Deutschen über Migration denken

Ob in Talkshows, auf Parteitagen oder in den sozialen Medien: Das Thema Migration beherrscht nach wie vor die öffentliche Debatte. Seit 2015 eine große Zahl Geflüchteter nach Deutschland gekommen ist, diskutieren die Deutschen leidenschaftlich darüber, wie sich die Gesellschaft zu Migration und Integration verhalten soll. Der Ton ist meist hochemotional, die Positionen scheinbar verhärtet: hier die kategorischen Befürworter*innen von mehr Einwanderung, dort die radikalen Gegner*innen.

Ist die Bevölkerung tatsächlich so polarisiert? Wie bewerten die Bürger*innen die Integrationspolitik ihrer Regierung? Eine von der Friedrich Ebert Stiftung durchgeführte Studie zeigt, dass die größte Gruppe der Befragten durchaus differenzierte Ansichten vertritt. Der Blick auf Einwanderung sei nicht aufgeregt, sondern pragmatisch. Grundsätzlich sähen die Deutschen Einwanderung sogar als Chance. Aber es gebe auch starke Zweifel, ob die Politik den Herausforderungen gewachsen ist. Und die größte Angst im Zusammenhang mit Migration bestünde nicht vor Terrorismus, Arbeitsplatzverlust oder den Kosten, sondern vor einem weiteren Erstarken von Rechtsextremismus. Mehr erfahren...

Quelle: Friedrich Ebert Stiftung
 

6. Global Environmental Outlook veröffentlicht

Das Umweltprogramm der vereinten Nationen hat die mittlerweile 6. Version des "Global Environmental Outlook"  veröffentlicht. Ähnlich den Klimaberichten warnt der Umweltbericht vor den Gefahren von Umweltproblemen für die Menschheit. Schon jetzt sterben jährlich Millionen Menschen an Umweltproblemen. Der Bericht enthält schockierende Zahlen und Statistiken und ruft zum drastischen Handeln auf. In einem online Dossier auf den Seiten der Vereinten Nationen werden Kernaussagen zudem anschaulich zusammengefasst. Das Dossier sowie den Bericht zu Download (beides auf Englisch) können Sie hier abrufen.

Quelle: Umweltporgramm der Vereinten Nationen (UNEP)

 
Klimawende von unten

Die gängige Wahrnehmung ist, dass Klimapolitik hauptsächlich von der Bundesregierung und auf internationalen Gipfeln gemacht wird. Doch hier trügt der Schein: Ganz konkret wird Klimapolitik von den Städten und Gemeinden angeschoben.
 
Überall gibt es engagierte Menschen, die für lokalen Klimaschutz kämpfen. Die direkte Demokratie kann ihnen helfen. Mit ihr können die Bürgerinnen und Bürger verbindliche Beschlüsse fassen. Die Kommunalpolitik muss sie dann umsetzen. Kleine Gruppen engagierter Menschen haben es geschafft, ganze Städte zu verändern. In Berlin haben sie ein Öko-Stadtwerk gegründet und die Vorfahrt für Radfahrer/innen erkämpft. Nun gibt es „Radentscheide“ in ganz Deutschland. In München geht wegen eines Bürgerbegehrens ein Kohlekraftwerk vom Netz. Hamburg hat sich per Volksbegehren das Fernwärmesystem von Vattenfall zurückgeholt. Klimawende von unten.
 
Genauso lautet die Überschrift der Broschüre, die Mehr Demokratie gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und BürgerBegehren Klimaschutz ausgearbeitet hat. Eine Broschüre für Aktionsgruppen in ganz Deutschland, für Menschen, die schon aktiv sind oder es werden wollen. Jetzt ist die Broschüre fertig und steht hier zum Download bereit.

Quelle: Mehr Demokratie

 

Alte Energiewelt – Neue Energiewelt

Welche Trends und Entwicklungen prägen das Energiesystem in den verschiedenen Phasen der Energiewende? Welche Chancen und Risiken bieten digitale Technologien und datenbasierte Geschäftsmodelle im Hinblick auf eine ökologisch ausgerichtete Energiewende? Wie verändert sich das Akteursgefüge und welchen Herausforderungen stehen die beteiligten Akteure gegenüber? Diesen Fragen widmet sich eine Kurzstudie, die Lisa Meinecke und Christine Lucha vom Ecologic Institut im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung verfasst haben. Zwischenergebnisse wurden am 26. September 2018 im Fachgespräch Digital Readiness in der Heinrich Böll Stiftung präsentiert und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden und (Energie-)Wirtschaft diskutiert. Die finale Publikation steht hier als Download zu Verfügung.

Quelle: ecologic

 


Internet Tipps

Lernmaterial: Fridays for Future

Bereits seit mehreren Wochen demonstrieren Schülerinnen und Schüler freitags unter dem Motte "Fridays for Future" in einen Schulstreik für das Klima und fordern die Politik ihres jeweiligen Landes damit auf, sich stärker fürs Klima einzusetzen.

Losgelöst von der Debatte, inwieweit Schulen oder Schulbehörden die Streikenden behandeln – ob man den "Schulschwänzern" mit Sanktionen droht oder die Teilnahme ganzer Klassen als außerunterrichtliches Projekt unterstützt: Das Thema Klimawandel und Klimaschutz muss nun noch stärker in den Unterricht einbezogen werden. Laut einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energiedienstleisters ista, bei der insgesamt deutschlandweit über 2.000 Bürger befragt wurden, finden 57 Prozent der Befragten, dass Klimaschutz auf den Stundenplan gehöre. Ein verpflichtendes Schulfach Klimaschutz gibt es in Deutschland bisher nicht, aber viele Schulen behandeln das Thema fächerübergreifend oder in Projektwochen sowie Arbeitsgruppen.

Um die Behandlung des Themas in Schule und Unterricht zu erleichtern, hat das Portal Globales Lernen Bildungsmaterialien zusammengestellt, die Ursachen, konkrete Folgen und Auswirkungen des Klimawandels thematisieren. Weiterhin werden Initiativen und Aktionen vorgestellt, die zum Mitmachen anregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Mehr erfahren...

Quelle: Portal Globales Lernen

 
Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit

Von Abfallsammelaktionen über Kleidertauschpartys und Repair Cafés bis hin zu Umweltbildungsprogrammen oder betriebsinternen Nachhaltigkeitsschulungen ist alles erlaubt. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die eigene Aktion einen Bezug zu den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung hat und nicht kommerziell motiviert ist. Über 2.500 Aktionen wurden im vergangenen Jahr von Einzelpersonen, Vereinen, Verbänden, Ministerien, Unternehmen und weiteren Gruppen umgesetzt. Das möchten wir mit Ihrer Hilfe dieses Jahr noch steigern.

Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit finden vom 30.05. bis 05.06.2019 statt und wir freuen uns, wenn auch Sie sich beteiligen. Dafür können Sie sich ab sofort auf dieser Webseite eintragen und so zusätzliche Aufmerksamkeit für Ihr nachhaltiges Engagement gewinnen.

Alle Informationen, Aktionsbeispiele und Leuchtturmprojekte zur Inspiration finden Sie ebenfalls auf der Webseite. Außerdem stehen Materialien zur Bewerbung der eigenen Aktion und weitere Informationen zum Download bereit.

Alle Aktionen sind automatisch Teil der Europäischen Nachhaltigkeitswoche und können in 2019 auch vom 25. Mai bis einschließlich 10. Juni teilnehmen.

Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung

 


Wettbewerbe und Ausschreibungen

Deutsche Meeresstiftung schreibt Meereswettbewerb aus

Der Meereswettbewerb "Forschen auf See" richtet sich an neugierige Schüler*innen ab Klasse 9. die sich mit einer Idee für ein Forschungsprojekt noch bis zum 15. April bewerben können. Das übergeordnete Thema für die Forschungsprojekte des Meereswettbewerbs 2019 lautet „Ozeane im Wandel – Ozeane im Stress“. Der Herangehensweise an dieses Thema sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Von invasive Arten und ihrer Auswirkung auf das heimische Ökosystem über technische Lösungen zur Messung von Wasserverschmutzung bis hin zur Eutrophierung der Gewässer – die fachlichen Forschungsbereiche sind vielfältig.  DasThema wurde bislang noch nicht von Wissenschaftler*innen untersucht? Macht nichts! Das Forschungsprojekt muss lediglich gut aufbereitet werden und die Jury überzeugen.Ist die Jury überzeugt, kann das Forschungsschiff ALDEBARAN eine Woche lang genutzt werden, um das Projekt zu realisieren. Ein*e Wissenschaftler*in stehlt außerdem unterstützend zur Seite. Weitere Informationen gibt es hier.

Die Deutsche Meeresstiftung sucht außerdem gerade noch Untsertützung im Bereich - sowohl ehrenamtlich als auch fest. Nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt auf. Außerdem bietet die Meeresstiftung wieder einen Platz für ein Freiwilliges Ökologishes Jahr (FÖJ) an. Das Bewerber*innenportal der Behörde für Umwelt und Energie, die das FÖJ zentral verwaltet, ist derzeit geöffnet und hier erreichbar.

 

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Die Bewerbungszeiträume für den Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) und den Next Economy Awards haben begonnen.

Die Einsendungen der Bewerbungen ist wie folgt  möglich:


• Deutscher Nachhaltigkeitspreis Städte und Gemeinden – 18.02.2019 bis 18.04.2019
• Deutscher Nachhaltigkeitspreis Unternehmen – 18.02.2019 bis 18.04.2019
• Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung – 06.03.2019 bis 10.05.2019
• Next Economy Award – 06.03.2019 bis 24.05.2019

Im Rahmen aller Ausschreibungen ist 2019 erstmals auch die Bewerbung für einen Sonderpreis Digitalisierung möglich. Die neue Auszeichnung prämiert Unternehmen und Startups, die mit digitalen Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen erfolgreich Nachhaltigkeitsherausforderungen begegnen. Sie honoriert Kommunen für Digitalisierung, die dem Bürger nutzt, sowie Forschungs- und Architekturprojekte, in denen digitaler auch nachhaltiger bedeutet.

Der DNP wird in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben und ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Weitere Informationen und die Wettbewerbsunterlagen finden Sie über die Homepage www.nachhaltigkeitspreis.de oder erhalten Sie im Wettbewerbsbüro (buero(at)nachhaltigkeitspreis.de).

 


Termine

Einladung Bürgerbeteiligung im Quartier: Da geht mehr!

Dienstag, 9. April 18 Uhr im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Reimarus-Saal, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Die Veranstaltung soll der Frage nachgehen, ob und wie Bürgerbeteiligung im Quartier die Demokratie in Hamburg stärken kann. Hintergrund dieser Fragestellung ist die Vermutung, dass ein wirksames Mittel gegen Demokratiemüdigkeit darin besteht, dass sich mehr Menschen als aktive Bürgerinnen und Bürger erfahren können, die wirksamen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse haben. Im Zentrum sollen deshalb Erfahrungen stehen, die mit auch öffentlich organisierten Formen der Bürgerbeteiligung gemacht werden, z.B. mit Stadtteilräten, Bürgerversammlungen sowie Beiräten auf kommunaler und Quartiersebene.
Was muss geschehen, damit möglichst viele Bewohner als aktive Bürgerinnen und Bürger handeln können? Welche Regelungen und welche Ressourcen braucht es dafür? Erörtert werden soll dabei auch die Frage, wie das Verhältnis zur offiziellen Politik – insbesondere zur Bezirkspolitik – im Sinne stärkerer Bürgerbeteiligung gestaltet werden könnte.

Einführen in das Thema wird die Staatsekretärin Gisela Erler aus der Staatskanzlei Baden-Württemberg, einziges Kabinettsmitglied in der Bundesrepublik mit dem Aufgabenschwerpunkt Bürgerbeteiligung.

Auf dem Podium werden dann zunächst Kay Gätgens, Bezirksamtsleiter in Eimsbüttel; Jürgen Fiedler, langjähriger Leiter des Stadtteilbüros Dulsberg, und Anjes Tjarks, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bürgerschaft, mit ihr diskutieren. Moderation: Frauke Hamann.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist hier möglich.


 
Lärmaktionsplan in Hamburg: Jetzt mitmachen und Stellung nehmen

Informationsveranstaltung am Dienstagm 9. April um 18:30 Uhr, Bürgertreff Altona, Gefionstraße 3, 22769 Hamburg

Mitte Mai will die Behörde für Umwelt und Energie ihren Entwurf für einen neuen
Lärmaktionsplan vorstellen und öffentlich auslegen. Die Hamburgerinnen und
Hamburger können dann innerhalb von vier Wochen Stellung dazu nehmen und
ihre Vorschläge einbringen.
 
Der BUND Hamburg will alle Interessierten dabei unterstützen und lädt ein zu einer
Informations- und Diskussionsveranstaltung am

Programm:

EINFÜHRUNGSVORTRAG
Christian Popp (Ingenieurbüro Lärmkontor GmbH)

PODIUMSDISKUSSION
mit Jens Kerstan
Senator der Behörde für Umwelt und Energie (BUE)
Bernd Lehming
Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD)
Dr. Philine Gaffron
Institut für Verkehrsplanung und Logistik, TU Hamburg-Harburg
Manfred Braasch
Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg
 
Moderation: Karin Heuer
 
Die Veranstaltung ist kostenfrei! Weitere Informationen finden Sie hier.