19. Juli 2018

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

wir verabschieden uns mit einer Doppelausgabe unseres Rundbriefes in die Sommerpause. Klimawandel und nachhaltige Entwicklung machen jedoch keine Pause; wir haben deshalb interessante Beiträge von uns und unseren Mitgliedern, Neuigkeiten und Informationen aus der Nachhaltigkeitsdebatte sowie Veranstaltungshinweise für Sie zusammengetragen. Sie zeigen, wie viele Akteure sich (auch im Sommer) für eine zukunftsfähige Stadt Hamburg und eine zukunftsfähige Welt einsetzen.

Wir melden uns mit unserer nächsten Rundbrief-Ausgabe im September wieder. Bis dahin halten wir Sie mit Neuigkeiten über unsere Webseite auf dem Laufenden.

Bis dahin wünschen wir angenehme und spannende Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team 


 

In eigener Sache

Hamburger Ratschlag überreicht Forderungen an Staatsrat

Der Hamburger Ratschlag, ein Zusammenschluss von 15 Hamburger Nicht-Regierungs-Organisationen, hat bei seinem 4. Treffen am 1. Juni erfolgreich an die Vorarbeit der vorherigen Ratschläge angeknüpft. Über 70 Teilnehmende von insgesamt 16 Nicht-Regierungsorganisationen, spiegelten das rege Interesse der Zivilgesellschaft an der Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) wider. In drei Arbeitsgruppen wurden die Forderungen aus dem 2. Ratschlag diskutiert und weiterentwickelt. In dem neuen Abschlussdokument mahnt der Hamburger Ratschlag Umsetzungsfortschritte für die Hamburger Nachhaltigkeitsagenda an und überreichte am 5. Juli Forderungen zu Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr am 05. Juli 2018 an Staatsrat Pollmann im Hamburger Rathaus.

Die Forderungen finden Sie als .pdf-Datei hier zum Download.

Weitere Informationen auch unter: www.2030hamburg.de


Von unseren Mitgliedern

Transferveranstaltung Projekt Zukunftsperspektive Umwelthandwerker

am Dienstag, den 21.08.2018, 10:30 Uhr – 16 Uhr, ELBCAMPUS, Hörsaal, Zum Handwerkszentrum 1, 20179 Hamburg

Seit Anfang Juli 2016 werden vom ZEWU der Handwerkskammer Hamburg im Projekt Zukunftsperspektive Umwelthandwerker Geflüchtete mit technischen Vorerfahrungen modellhaft in den Arbeitsmarkt für erneuerbare Energien integriert. Und das mit außerordentlichem Erfolg!

Die Qualifizierung und Vermittlung der Teilnehmer des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell unterstützten Modellprojektes erfolgte dabei über mehrere Stufen: Nach einer einwöchigen Kompetenzfeststellung wurden die Teilnehmer in fünfmonatigen Förder- und Aufbaukursen am ELBCAMPUS im Bereich Klima- und Umwelttechnik qualifiziert. Im Mittelpunkt dieser Kurse stand neben der Vermittlung deutscher Fachsprachenkenntnisse die Orientierung auf dem Arbeitsmarkt für Umweltberufe. Im Rahmen von Werkstattübungen, Expertenvorträgen sowie Exkursionen zu potentiellen Arbeitgebern konnten die Teilnehmer mögliche Arbeitsfelder im Bereich der Umwelttechnik kennenlernen. Das DBU-Projekt Zukunftsperspektive Umwelthandwerker und das Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der HWK Hamburg laden Sie nun zum Ende der Projektlaufzeit zur einer Veranstaltung für den bundesweiten Transfer der Erkenntnisse nach Hamburg ein:

Neben den Experten der Berufsbildung und der DBU kommen die Flüchtlinge dabei an unterschiedlichen Stationen selbst zu Wort. Für die Key Note konnte derrenommierte Arbeitsmarkt und Bildungsforscher Prof. Matthias Knuth (Research Fellow am Institut Arbeit und Qualifikation) gewonnen werden.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen bis 13. August 2018 unter umwelthandwerker(at)hwk-hamburg.de an. Telefonische Rückfragen unter 040/35905-736. Weitere Informationen…

Filmpremiere "One Year in Germany"

am Sonntag, den 2.9.2018 um 11 Uhr im Abaton-Kino, großer Saal

Vier junge Menschen aus Tansania und Kamerun absolvieren einen
Freiwilligendienst in Hamburg und Kassel. Es ist Ihr erster Aufenthalt in Europa. Der Film begleitet die vier Freiwilligen durch ihr Jahr und erzählt von unterschiedlichen Erwartungen, Begeisterungen und Herausforderungen. Persönlich und vielfältig schildern die Gäste ihre Erfahrungen und Sichtweisen auf Deutschland. Ein nachdenklicher und spannender Blick auf ein Austauschprogramm. Ein Film über Deutschland aus der Gastperspektive.

Ein Film von Christian Weinert und Ferdinand Carrière in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Tansanischen Partnerschaft e.V.

Deutschland 2018, 83 min, Original mit deutschen UT

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden dürfen sein.


Hamburg

Tschüss Kohle: Meilenstein erreicht – Senat soll Gesetzentwurf übernehmen

Der Hamburger Senat bestätigt nach der Prüfung der Unterschriften, dass mehr als 10.000 Hamburgerinnen und Hamburger für den Kohleausstieg unterschrieben haben. Damit ist die Volksinitiative Tschüss Kohle offiziell zustande gekommen! Wir vom Zukunftsrat Hamburg als Unterstützer*innen der Initiative freuen uns sehr, über diesen Meilenstein, der bei fast 22.500 abgegebenen Unterschriften jedoch auch erwartet wurde.

Die Bürgerschaft hat jetzt 6 Monate Zeit, sich mit unserem Gesetzentwurf zu befassen und sich dazu zu verhalten. In dieser Zeit werden die Initiatoren einmal zu einer Anhörung in die Bürgerschaft geladen.
Fast 22.500 Hamburger*innen fordern die Abgeordneten dazu auf, den Gesetzentwurf von Tschüss Kohle direkt zu übernehmen. Ansonsten startet die Initiative im Sommer 2019 ein Volksbegehren: Dann wären 65.000 gültige Unterschriften von Hamburger*innen in 3 Wochen als Voraussetzung für einen Volksentscheid.

Hamburg muss raus aus der Kohle und rein in den Klimaschutz, angefangen bei der Fernwärme. In den kommenden Monaten werden wichtige Entscheidungen gefällt: bleibt die Hamburger Fernwärme ein Klimakiller mit Kohle aus Moorburg statt Kohle aus Wedel oder wird der Weg frei für Erneuerbare Wärme? Der Gesetzentwurf von Tschüss Kohle Gesetzentwurf macht den Unterschied für den Klimaschutz! Tritt er in Kraft, darf das Kohlekraftwerk Moorburg nicht mehr an die Fernwärme angeschlossen werden und kann frühzeitig abgeschaltet werden. Das ist ein wichtiger Schritt für eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen und eine wirksame Klimapolitik. Mehr erfahren…


Über den Tellerrand

Blockchain: Schmierstoff für die Energiewende

Mit Krypto-Währungen wie Bitcoin oder Ethereum kam ein neues Wort in die Welt: Blockchain. Die digitale Technik kann man sich als eine Art verteiltes Kontobuch vorstellen. Wer wem etwas liefert oder bezahlt, wird nicht mehr auf einem zentralen Rechner verzeichnet, sondern auf jedem Computer, der ins Netzwerk eingebunden ist. Von jedem Rechner aus lassen sich damit die Vorgänge im Netzwerk verfolgen und nachvollziehen.

Wer zum Beispiel von seinem Solardach einige grüne Kilowatt übrig hat, könnte die an seinen Nachbarn liefern, der im Keller über einen großen Stromspeicher verfügt. Der schickt dann den Strom zurück, wenn die Sonne nicht scheint – in der Blockchain werden diese Transaktionen aufgezeichnet und verrechnet – gut verschlüsselt, aber für alle Teilnehmer zugänglich und somit besonders vertrauenswürdig.  In den direkten Stromtausch können sich weitere Partner einklinken – eine Plattform für lokalen Stromhandel entsteht, ganz ohne große Energiekonzerne und Zwischenhändler. Deren Gewinne könnten dann die Blockchain-Teilnehmer unter sich teilen.

Die Energiebranche setzt große Hoffnungen in die Blockchain-Technologie; man könnte fast von einem Hype sprechen. Schaut man auf die Blockchain-Praxis in Deutschland, relativiert sich der Hype weiter.
Der Journalist Jörg Staude hat sich für den Klimareporter die Entwicklung der Blockchain-Technologie in Deutschland genauer angesehen und lässt verschiedene Akteure aus der Branche zu Wort kommen. Mehr erfahren… 

Quelle: klimareporter.de

Immer mehr Menschen kaufen fair ein

Mit fast 1,5 Milliarden Euro Umsatz und einem Plus von 13 % setzt der Faire Handel in Deutschland seinen Wachstumskurs fort. Eine aktuelle Verbraucherbefragung (computergestütz, zum Fairen Handel, durchgeführt vom Forum Fairer Handel, bestätigt: Immer mehr Menschen kaufen fair ein.

In den letzten neun Jahren ist der Anteil an Käuferinnen und Käufern von fair gehandelten Lebensmitteln und Textilien um 50 – 100% gestiegen. Am häufigsten kaufen Verbraucher*innen in Deutschland fair gehandelte Produkte im Supermarkt (73 %) und im Discounter (64 %). Bei den Kaufgründen wird der Verzicht auf Kinderarbeit, wie in den vergangenen Jahren, mit 72 % am häufigsten genannt. Jedoch hat die umweltschonende Produktion bzw. Bioqualität der Produkte aus Fairem Handel mit einem Anteil von 44 % in 2018 für die deutschen Konsument*innen an Bedeutung gewonnen. Die politischen Forderungen des Forum Fairer Handel genießen unter den Befragten ein sehr hohes Maß an Zustimmung. Am wichtigsten ist den Menschen die Forderung nach mehr Klimagerechtigkeit. Mehr erfahren…

Quelle: Forum Fairer Handel

Deutsche Supermarktketten im Check – katastrophales Ergebnis

Weltweit nimmt die Ungleichheit in der Wirtschaft drastische Ausmaße an – auch im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor: Supermarktketten dominieren die Märkte. Sie diktieren Lieferanten die Preise und streichen riesige Gewinne ein. Überall dort, wo Menschen Lebensmittel für Supermärkte in Deutschland und anderen Ländern produzieren, sind Leid und Ausbeutung an der Tagesordnung. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „Die Zeit ist reif“. Der Bericht enthält neben vielen Fallbeispielen einen Supermarkt-Check, in dem die deutschen Supermarktketten miserabel abschneiden.
Der Bericht zeigt jedoch auch, dass Ungleichheit und Ausbeutung im Lebensmittelsektor gestoppt werden können. Vor allem Supermärkte selbst müssen handeln. Sie sollten ihre starke Marktposition dazu nutzen, um den Missständen ein Ende zu setzen. Mehr erfahren…

Quelle: Oxfam

Nachhaltigkeitsziele verständlich erklärt

Monatlich stellt die Bundesregierung eines der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele vor, und erkläret, wieso nachhaltiges Handeln alle betrifft und wie der Stand der Umsetzung in Deutschland ist. Einige Ziele wurden bereits näher erläutert, weitere Folgen. Mehr erfahren...
 

Passend dazu:

Peer Review 2018 – internationales Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung nach 2009 und 2013 erneut mit der Organisation eines Peer Reviews, einem internationalen Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik, beauftragt. Die internationale Peer Review Gruppe zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie hat nun ihren Bericht fertiggestellt. Er kann hier heruntergeladen werden.


Publikationen und Studien

Braunkohleausstieg würde Milliarden sparen

Durch einen schnellen Braunkohleausstieg in Deutschland ließen sich jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Für die Untersuchung haben die Experten des FÖS neben den Stromgestehungskosten auch die Kosten erfasst, die durch Klima- und Gesundheitsschäden sowie durch Subventionen und staatliche Vergünstigungen entstehen. Mehr erfahren…

Quelle: Greenpeace Energy

Kohleausstieg: gesammelte Fakten, Studien, Grafiken

Am 26. Juni 2018 tagte zum ersten Mal die "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", kurz „Kohlekommission“. Dr. Felix Chr. Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut, ist als Wissenschaftler in das Gremium berufen. Das Öko-Institut hat in den vergangenen Jahren intensiv zu den Fragen des Kohleausstiegs gearbeitet. Es hat umfangreiche Fakten zur Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle zusammengetragen und Optionen und Instrumente für den Klimaschutz beschrieben.

Das Öko-Institut hat nun die erarbeiteten Informationen gesammelt zusammengestellt, gibt so Auskunft über zentrale Fragen des Kohleausstiegs und illustriert Altersstrukturen, CO2-Emissionen und weitere Aspekte rund um Kohlekraftwerke. Dazu gehören unter anderem Mindestpreise für CO2 und Instrumente für eine zügige Stilllegung besonders CO2-intensiver Kohlekraftwerke. Mehr erfahren…

Quelle: Newsletter Klima-Allianz

 
Nachhaltigkeit lohnt sich für Unternehmen

Nachhaltig agierende Unternehmen haben sich in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt besser entwickelt als der Leitindex des deutschen Aktienmarktes. Dies haben die unabhängige Vermögensverwaltung Geneon Vermögensmanagement AG und die Hamburger Agentur für Finanz- und Unternehmenskommunikation Kirchhoff Consult durch einen eigenentwickelten "Good Company Ranking-Index" (GCR-Index) festgestellt.

Der GCR-Index basiert auf dem Good Company Ranking, das von Kirchhoff Consult im Jahr 2005 initiiert wurde und Europas größter unabhängiger Wettbewerb für unternehmerische Nachhaltigkeit ist. Auf Basis öffentlich verfügbarer Daten beurteilt eine Jury aus renommierten Wissenschaftlern die Unternehmensleistung in den Bereichen Mitarbeiter, Gesellschaft, Umwelt sowie Financial Integrity. Mehr erfahren…

Quelle: dgap.de

 
Wie Zentralbanken den globalen Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung ermöglichen können

Das ostafrikanische Land Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt: das Bruttoinlandsprodukt beträgt gerade einmal etwa 1000 US-Dollar pro Jahr, und auf der Rangliste für Wohlstand der Vereinten Nationen, dem Human Development Index, liegt Tansania auf Platz 151 – von 188. Doch durch eine konsequente Energiewende zu 100% Erneuerbaren könnte das Land innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Land mittleren Einkommens werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die der Stiftung World Future Council zusammen mit der Universität Sydney vor kurzem veröffentlicht hat.

Wie das Ganze finanzierbar wäre, hat nun Dr. Matthias Kroll, Chefökonom der Future Finance Abteilung des World Future Council dargestellt: In seiner aktuellen Studie „100% Erneuerbare Energien für alle Bürgerinnen und Bürger Tansanias“ führt er vor, wie in Tansania 100% Erneuerbare Energien durch eine Zusammenarbeit von Entwicklungs- und Zentralbanken umgesetzt werden können und gleichzeitig das UN Nachhaltigkeitsziel 7 „bezahlbare Energie für alle“ erfüllt wird.  

Das konkrete Finanzierungsmodell für Tansania nutzt dabei neue Erkenntnisse der Geldtheorie, die u.a. von der Bank von England bestätigt wurden. Aus ihnen lässt sich ableiten, dass die Handlungsmöglichkeiten von Zentralbanken deutlich größer sind als von der traditionellen Theorie bisher unterstellt. Mehr erfahren...

Quelle: World Future Council


Internet-Tipps

Studiengänge zur Nachhaltigkeit

Da die deutschen Hochschulen inzwischen eine Vielzahl an Studiengängen rund um die Themen Umwelt, Ressourcen und Nachhaltigkeit anbieten, hat das Nachhaltigkeitsportal utopia eine Übersicht erstellt. In dem Online-Studienführer „Grünes Studium“ finden sich alle nachhaltigen Ausbildungsmöglichkeiten an deutschen Hochschulen – von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zukunftsfähige Energiesysteme – samt Erklärung des Studieninhalts und Links zur passenden Hochschule. Mehr erfahren…
 


Termine

Alle Jahre früher – Wie retten wir die erschöpfte Erde?

am Dienstag, 21. August 2018, 19 Uhr, Freie Akademie der Künste Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

Die Erde überhitzt. Langsam wird auch bei uns spürbar, was woanders längst Realität ist. Jahreszeiten verschwimmen, extreme Wetterlagen nehmen zu und der Sommer kommt immer früher. Gleichzeitig ruiniert unsere industrielle Landwirtschaft Böden, Wasser und Luft. Die Folgen für Menschen und Tiere sind dramatisch. So sind in den letzten 30 Jahren zum Beispiel drei Viertel der Insekten in Deutschland verschwunden.

Am Welterschöpfungstag hat die Menschheit rechnerisch die Ressourcen der Erde für das laufende Jahr verbraucht. Er fällt 2018 auf den 1. August, so früh wie nie zuvor. Wollen wir unseren Planeten nicht völlig zerstören, muss die Nutzung von Kohle, Öl und anderen Rohstoffen reduziert werden. Doch wie kann das gelingen? Wie können wir den Verbrauch steuern? Welche Subventionen sollten abgeschafft, welche Anreize geschaffen werden? Wie gelingt der Wandel zu einer ökologischen Wirtschaft sozial gerecht? Und wie kann die gesamte Bevölkerung auf diesem Weg mitgenommen werden?

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag Anton Hofreiter und die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze (SPD) diskutieren am 21. August in Hamburg die Rettung des Planeten im Kleinen und im Großen. Die Moderation übernimmt Hans Jessen, Autor und Journalist.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des AK Suffizienz des BUND Hamburg, der Friedrich-Ebert-Stiftung Hamburg und Umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Anmeldung online erforderlich unter diesem Link