23. Juli 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

neben der üblichen bunten Mischung aus Nachhaltigkeits-Links sind in dieser Ausgabe besonders viele Hinweise auf wissenschaftliche Studien enthalten. Denn in Zeiten von Fehlinformationen und weltweiten Veränderungen ist eins besonders wichtig: Verlässliche Quellen und sorgfältig recherchierte Beiträge zum Diskurs rund um Nachhaltigkeit.

In diesem Sinne wünschen wir angenehme und spannende Lesestunden,
Ihr Zukunftsrat-Team


Hamburg

Grüne fordern Kurswechsel in der Kreuzschifffahrt

Mehrere Bundestagsabgeordnete der Grünen fordern eine Passagier-Grenze für die Kreuzfahrt. Pro Schiff sollen weltweit nicht mehr als 5.000 Gäste transportiert werden. Die Politikerinnen und Politiker fordern einen Kurswechsel der Branche nach der Corona-Pandemie. Von Hamburgs Grünen gibt es dafür Zustimmung. Mehr erfahren...

Quelle: NDR­­


Hamburg wird Reallabor für die Zukunft der Mobilität

Hamburg will sich als Modellregion für die Verkehrslösungen der Zukunft etablieren.  (...) Rund 30 Partner aus Hamburg und dem Umland, Unternehmen ebenso wie wissenschaftliche Institutionen, werden in mehreren Einzelprojekten die Digitalisierung der Mobilität ausprobieren. Dabei können sie ganz unterschiedliche Fragestellungen behandeln. Das Spektrum reicht von der digitalen Übertragung von Ampelschaltungen in die Fahrzeuge über die Ausgestaltung von Mobilitätsbudgets bis zu Carsharing- und anderen spezifisch abgestimmten Mobilitätsangeboten für den ländlichen Raum. Mehr erfahren...

Quellen: Süddeutsche Zeitung, dpa


Neuer Radweg in Hamburg

Am Sievekingdamm ist ein neuer Radweg auf der Straße entstanden. Der ADFC feiert diese Maßnahme. Mehr erfahren...

Quelle: taz


Über den Tellerrand

Bundesminister kündigen Lieferkettengesetz an

Halten sich deutsche Unternehmen freiwillig an menschenrechtliche Standards? Leider nein. Trotz der niedrigen Anforderungen des sogenannten „NAP-Monitorings“ schaffen es nur 22 Prozent der Unternehmen, diese zu erfüllen. Die Ansage der Bundesminister Heil und Müller ist klar: Jetzt soll das Lieferkettengesetz kommen! Die Bundeskanzlerin hat sich heute hinter die Pläne gestellt. Es wäre ein großer Erfolg für die Menschenrechte! Mehr erfahren...

Quelle: Initiative Lieferkettengesetz


Frauen arbeiten, Männer entscheiden

Zum ersten Mal zeigt der Fair Share Monitor, wie schlecht es um die Gleichberechtigung in deutschen NGOs bestellt ist. Gerade dort sollte man doch schon weiter sein. Mehr erfahren...

Quelle: Die Zeit


Die Klimabewegung hat ein Rassismusproblem

„Als ich in der Klimabewegung aktiv wurde, hätte ich nicht gedacht, dass ich ständig über Rassismus sprechen würde. Immer und immer wieder. Mussten Menschen, die gegen eine Art der Ungerechtigkeit kämpfen, nicht ganz natürlich auch ein Gefühl für andere Unterdrückung entwickeln und schnell darauf reagieren? In meiner naiven Welt stand das fest. Ich habe aber gelernt, dass die Welt viel komplizierter ist als diese rationale Denkweise.“ Hier verlinkt...

Quelle: Klimareporter


Die Legende von den „Großfamilien“ am Corona-Hotspot

Göttingen kämpft mit einem Corona-Ausbruch. Zunächst heißt es, 170 Bewohner*innen eines Hochhauses seien betroffen und hätten sich während des islamischen Zuckerfestes angesteckt. „Großfamilien“ hätten zusammen gefeiert und sich unter anderem beim Moscheebesuch und in einer Shisha-Bar angesteckt. Medien und Behörden machen vor allem muslimische Roma-Familien verantwortlich. Eine Geschichte, die bei näherer Betrachtung auseinanderfällt. Mehr erfahren...

Quelle: Belltower News


Konjunkturprogramm unter der Klimaschutzlupe

Mit Blick auf den Klimaschutz beinhaltet das Maßnahmenpaket der Großen Koalition zwar gute Ansätze und viele wichtige Impulse, die allerdings zu verpuffen drohen, wenn sie nicht durch eine konsequente und nachhaltig ausgerichtete Klimapolitik flankiert werden. Zudem fehlen für den Klimaschutz wichtige Bereiche, wie Investitionen in die Kreislaufwirtschaft. Mehr erfahren...

Quelle: Wuppertal Institut


Wie kann ein gesundes Degrowth der Flugindustrie gelingen?

Diverse NGO fordern in Anbetracht der Klimakrise eine Abkehr von einer wachstumsorientierten Luftverkehrspolitik. Die Forderungen reichen vom Ende des Ausbaus von Flughäfen, über die Schließung von kleineren Flughäfen, bis hin zur Abschaffung des innerdeutschen Flugverkehrs. Wie kann ein sozialverträgliches Degrowth der Flugindustrie gelingen? Mehr erfahren...

Quelle: RiffReporter


Frankreichs Bürger:innenrat legt Klimaschutz-Programm vor

150 zufällig ausgewählte Menschen haben sich neun Monate über Klimapolitik gestritten – und die Ergebnisse nun der Regierung zur Umsetzung empfohlen. Mehr erfahren...

Quelle: Klimareporter


Neue Verteilungskonflikte im öffentlichen Raum

Durch die Coronakrise und ihre Folgen wurde die Bedeutung des öffentlichen Raums besonders deutlich sichtbar, und es zeichnen sich neue Verteilungskämpfe ab. Einerseits soll die Wirtschaft, vor allem die Gastronomie, angekurbelt werden, andererseits nutzen mehr Menschen den öffentlichen Raum in den Städten als Erholungsraum und um Freunde zu treffen, weil viele auf weitere Reisen noch verzichten. (...)

In Wien plant man etwa, die Bereiche der »Schanigärten« auszuweiten, damit in den Lokalen trotz der Sicherheitsabstände mehr Gäste Platz haben und die Betreibenden wieder mehr Einnahmen verzeichnen können. Auch in Graz soll als Unterstützung für die Gastronomie ein nicht unerheblicher Teil der Innenstadt in eine Gastrozone verwandelt werden. Der nicht-kommerzialisierte öffentliche Raum wird dadurch noch weiter zurückgedrängt. Mehr erfahren...

Quelle: Contraste


Was kann ich gegen das Bienensterben tun?

Es ist gar nicht so lange her, da konnte man über keine Freibad-Wiese barfuß laufen, ohne mindestens einen Bienenstich abzubekommen. Das tat zwar gemein weh, gehörte aber andererseits zu einem gelungenen Sommertag. In den letzten Jahren ist es allerdings immer ruhiger geworden auf den Freibad-Wiesen, in den Sträuchern und den Blumenbeeten am Balkon. Denn: Ein großer Teil der Bienen, Schmetterlinge und anderer Insekten sind mittlerweile ausgestorben. Hier verlinkt...

Quelle: jetzt.de


Publikationen und Studien

Wissenschaftler fordern: Einheitlicher Kohlendioxid-Preis für Europa

Im Kampf gegen den Klimawandel fordern die deutschen Wissenschaftsakademien einen einheitlichen und stabilen Preis für jeglichen Ausstoß von Kohlendioxid in Europa. Ein allgemeiner CO2-Preis schaffe einen ökonomisch effizienten und langfristigen Rahmen für die Energiewende, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli beginnt. Ein CO2-Preis macht Klimaschädlinge wie Kohle, Öl und Gas teurer und damit erneuerbare Energien und Energiesparen attraktiver. Mehr erfahren... // Zur Stellungnahme...

Quellen: Spektrum der Wissenschaft, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften


EU-Agrarpolitik trägt laut Rechnungshof kaum zum Erhalt der Artenvielfalt bei

Die gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) trägt den Rechnungsprüfern der EU zufolge nur sehr begrenzt zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Die intensive Landwirtschaft sei weiterhin eine der Hauptursachen für das seit Jahrzehnten beobachtete Artensterben und die GAP habe daran kaum etwas geändert, heißt es in einem Bericht des EU-Rechnungshofs, der am Freitag veröffentlicht wurde. Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten hätten somit ihre selbstgesteckten Ziele verfehlt. Mehr erfahren...

Quelle: Stern


Umweltgutachten 2020: Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa

In seinem Umweltgutachten 2020 greift der SRU umweltpolitische Themenfelder auf, in denen großer Handlungsbedarf besteht: Klimapolitik, Kreislaufwirtschaft, Gewässerschutz, Lärmschutz, städtische Mobilität und nachhaltige Quartiersentwicklung. Gleichzeitig zeigt der SRU auf, wie ein Umsteuern mit zielgerichteten Maßnahmen möglich ist. Vor dem Hintergrund der deutschen EU-Ratspräsidentschaft analysiert das Gutachten zudem anstehende Weichenstellungen in Europa. In Deutschland wie in der EU muss die Politik unter Beweis stellen, dass sie angesichts der enormen ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen entschlossen handeln kann. Auf der europäischen Ebene werden ambitionierte Umweltziele, eine fokussierte und zugleich flexible Arbeitsmethodik und klare Vorgaben für Umsetzung und Monitoring benötigt. Auch bislang nicht ausreichend ökologisch ausgerichtete Wirtschaftsbereiche müssen jetzt den Umwelt- und Klimaschutz stärker in den Vordergrund stellen. Mehr erfahren... // Zum Gutachten...

Quelle: Sachverständigenrat für Umweltfragen


Amazonas-Studie: Öffentliche Regenwaldflächen in illegalem Privatbesitz

In ganz Amazonien ist für rund 500 000 Quadratkilometer kein bestimmter Zweck vorgesehen. Doch Menschen rauben das Land und roden Bäume. Mehr erfahren...

Quelle: Spektrum der Wissenschaft


Dramatische Gletscherschmelze in den Alpen

Dass durch den Klimawandel und höhere Durchschnittstemperaturen in Europa die Schneegrenzen steigen und Gletscher schmelzen, ist mittlerweile bekannt. Die vergangenen Hitzejahrzehnte und warmen Winter haben die Schneesaison in Mittel- und Hochgebirgen extrem verkürzt. Klimaforscher versuchen, diese Veränderungen nun zu beziffern. Mehr erfahren... // Zur Studie...

Quellen: Der Spiegel, Nature


Hydrologe über Dürreperiode 2020: „Bei uns wird Wasser knapp“

Der Staat sollte eine Prioritätenliste festlegen, welche Nutzer in welcher Reihenfolge Wasser verwenden dürfen. Das fordert Hydrologe Dietrich Borchardt. Mehr erfahren...

Quelle: taz


Klimaanpassung und Stadtentwicklung

Die Folgen des Klimawandels treffen vor allem Städte. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen sich an den Klimawandel anpassen. Das Dossier „Klimaanpassung und Stadtentwicklung – Kommunen weltweit engagieren sich gemeinsam für eine nachhaltige Transformation" präsentiert vorbildliche und gute Praxisbeispiele aus Deutschland, Lateinamerika und Südafrika. Hier verlinkt...

Quellen: Eine Welt Nachrichten, Engagement Global


Corona und die SDGs: Folgen der COVID-19 Pandemie für die Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele

Die COVID-19-Pandemie und die politischen Maßnahmen, mit denen die Regierungen auf sie reagierten, haben gravierende Folgen für die globale Nachhaltigkeitsagenda. Auch wenn sich das ganze Ausmaß der Krise und ihrer Auswirkungen derzeit noch nicht abschätzen lässt, droht schon jetzt die Gefahr, dass die Pandemie die Verwirklichung der international vereinbarten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in ihrer Gesamtheit gefährdet. Das neue Briefing des Global Policy Forums skizziert für jedes der 17 SDGs anhand einiger punktueller Beispiele, welches Ausmaß die globale Coronakrise in verschiedenen Sektoren haben kann. Es macht deutlich, dass die Agenda 2030 und ihre Nachhaltigkeitsziele scheitern werden, wenn sie in den politischen Antworten auf die Coronakrise nicht systematisch berücksichtigt werden. Mehr erfahren...// Zur Studie...

Quelle: Global Policy Forum


Mercosur-Abkommmen

In einer neuen Studie warnen MISEREOR und Greenpeace vor gravierenden ökologischen und menschenrechtlichen Folgen. Sie fordern die Bundesregierung daher auf, den Plan zur Unterzeichnung des Abkommens aufzugeben und sich für eine grundlegende Reform der EU-Handelspolitik auszusprechen. Einen möglichen Deal mit dem rechtspopulistischen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, bezeichnen sie als "folgenschweren Tabubruch" und eine "Abkehr von europäischen Werten". Mehr erfahren... // Zur Studie...

Quelle: Misereor


Internet-Tipps

Fashion Checker

Die neue Website FashionChecker der Kampagne für Saubere Kleidung geht online und bietet Textilarbeiter*innen, Aktivisten*innen und Verbrauchern*innen Zugang zu aktuellen Daten aus den Lieferketten der größten Modemarken der Welt, darunter neben internationalen Marken wie Zalando, H&M und Primark auch deutsche Unternehmen wie adidas, Hugo Boss und Aldi. Sie zeigt, wo Kleidung hergestellt und unter welchen Arbeitsbedingungen sie produziert wurde. Hier verlinkt...

Quelle: Femnet e.V.


Corona und Nachhaltigkeit: Wie beeinflusst Covid-19 die nachhaltige Entwicklung?

Die Covid-19-Pandemie gefährdet Existenzen. Deshalb ist sie Auslöser für eine starke Reflexion über die Beziehung des Menschen zu seiner Gesundheit – aber auch über gesunde Beziehungen in Wirtschaft, Umwelt und sozialem Leben. Für ein Verständnis von langfristigen Folgen ist es noch zu früh. Nachhaltig – also sozial, ökologisch und ökonomisch ganzheitlich zu planen und zu handeln, scheint gerade durch die Dominanz der Gegenwart kaum möglich. Doch einige Trends und hilfreiche Initiativen lassen sich schon identifizieren. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Debatte. Mehr erfahren...

Quellen: B.A.U.M., Tina Teucher


Podcast: Zukunftswissen.fm

Wie hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? Was bedeutet der Strukturwandel für Deutschland? Wird mit dem europäischen Green Deal in Europa jetzt alles "grün"? Antworten auf diese und weitere Fragen beantworten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im neuen Podcast "Zukunftswissen.fm" des Wuppertal Instituts.­­ Hier verlinkt...

Quelle: Wuppertal Institut


Petitionen

Politische Konsequenzen aus Tönnies-Skandal ziehen

Der Corona-Ausbruch bei Tönnies und anderen Schlachtbetrieben liefert erneut Belege für die verantwortungslose Ausbeutung von Arbeiter*innen, die Qual der Tiere, das leichtfertige Spiel mit unserer Gesundheit und die gefährlichen Folgen für die Umwelt.

Die  aktuellen Ereignisse hat der geschäftsführender Vorstand von Greenpeace, Martin Kaiser, zum Anlass genommen, sich im Namen von Greenpeace mit einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zu wenden. Dieser Brief wurde Frau Klöckner am 30. Juni 2020 vor Veröffentlichung per Email zugesandt.

Die Ministerin und ihre Vorgänger*innen von der CDU/CSU haben jahrelang nötige Reformen verschleppt, blockiert und auf freiwillige Besserung der Branche gesetzt. So kann es nach der Corona-Krise nicht weitergehen!

Darum unterzeichnen auch Sie den Brief an Julia Klöckner: Fordern Sie die Ministerin auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und Schluss zu machen mit dem kranken System Billigfleisch. Zum Brief... Zur Petition...

Quelle: Greenpeace


Sicherheit statt Ertrinken: Europäische Seenotrettung jetzt!

Eine Rettungsleitstelle, die stunden- oder sogar tagelang nicht erreichbar ist. EU-Flugzeuge, die Boote in Seenot sehen, aber die Information nicht an Schiffe, die wie die Ocean Viking helfen könnten, weitergeben. Und eine Küstenwache, die gerettete Menschen zurück in die Hölle Libyens bringt. Das Ganze finanziert mit mindestens 90 Millionen Euro Steuergeldern europäischer Bürger*innen.

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft ist unsere Chance, das zu ändern: Fordere Außenminister Heiko Maas dazu auf, sich für ein europäisches Seenotrettungsprogramm einzusetzen, das Seevölkerrecht einhält! Europa darf seine Werte nicht über Bord gehen lassen, Leben retten ist Pflicht!

Unterzeichne jetzt den Appell an Außenminister Heiko Maas! ...zur Petition

Quelle: SOS Mediterranee


Antarctica 2020

Das Jahr 2020 markiert den 200. Jahrestag der Entdeckung der Antarktis. Es ist auch das Jahr, in dem dort die höchsten Temperaturen gemessen wurden. Das schmelzende Eis, die sich erwärmenden Gewässer und der zunehmende Fischfang – alle Lebewesen, die dort leben, brauchen uns mehr denn je. Aber auch wie Menschen brauchen die Antarktis. Dieser riesige eisige Kontinent ist für die Stabilisierung unseres Klimas von entscheidender Bedeutung.

Im Oktober dieses Jahres erwägen die Delegationen auf der Tagung der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) drei neue Meeresschutzgebiete (MPA). Zusammen würden die MPAs der Ostantarktis, der Antarktischen Halbinsel und des Weddellmeeres mit einer Fläche von etwa vier Millionen Quadratkilometern fast 1 Prozent des Ozeans weltweit schützen und den größten Akt des Meeresschutzes in der Geschichte darstellen. Eine Petition möchte den Druck auf die Machthaber*innen erhöhen, um dieses Meeresschutzgebiet zu erringen. Mehr erfahren... // Zur Petition... (englisch)

Quellen: tbd, Only One


Petition für den Schutz des Bodens

Unser Boden ist eines unserer wertvollsten Güter. Die Bundesregierung will nun aber den Schutz von unbebauten Flächen mit einem Gesetz schwächen. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition gegen den Flächenfraß! Zur Petition...

Quelle: Nabu

 


Termine

Wachstum und (k)ein Ende? Alternative Utopien und solidarische Praxis

vom 4. - 6. September in der W3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Wirtschaftswachstum kennt keine Grenzen – unsere Erde schon. Während einige behaupten „grünes Wachstum“ könne die Klimakrise abwenden, betonen andere, Klimagerechtigkeit könne es nur in einer Postwachstumsgesellschaft geben. Aber wie kommen wir da hin? Die Vorstellungen von unendlichem Wachstum haben wir tief verinnerlicht. Im generationsübergreifenden Austausch wollen wir erkunden, wie diese Vorstellungen unser Denken und Fühlen prägen, und uns viel zu oft am Handeln hindern. Wie können wir die sozialen, ökologischen und globalen Dimensionen und Grenzen unseres Wirtschaftssystems besser verstehen? Wie können wir aktiv werden gegen Klimakrise, globale Ungerechtigkeit und soziale Ungleichheit? Mehr erfahren...

Weitere Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Website und auf unserem Facebook-Kanal.