17. Februar 2019

Liebe Rundbrief Leserinnen und Leser, 

mit dieser Ausgabe des Rundbriefes melden wir uns aus der Winterpause zurück. Obwohl das Jahr schon fortgeschritten ist, möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch ein gutes und fruchtvolles Jahr 2019 wünschen. 

Wir waren in der Winterpause natürlich nicht untätig und haben für Sie spannende Neuigkeiten, Informationen und Veranstaltungshinweise aus der Nachhaltigkeitsdebatte in Hamburg und darüber hinaus zusammengestellt. 

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden. 

Ihr Zukunftsrats-Team


 

Einladungen

Filmvorführung VERGIFTET ODER ARBEITSLOS...?

Matinée im ABATON am 24.3. um 11 Uhr im Abaton

Die Initiativen Gentechnikfreie Metropolregion Hamburg, der BUND und der Zukunftsrat Hamburg zeigen am 24. März den Aufklärungsfilm von Bernward Wember zu einem seit Jahrzehnten umkämpften Thema. 

Anfang der 80er Jahre wurde der Film vom ZDF produziert, mit einer seinerzeit neuen filmischen Didaktik, die komplexe Zusammenhänge mit großer Klarheit und Eindringlichkeit vermittelt. 1982 wurde der Film in stark gekürzter Fassung ausgestrahlt. Nach Klagen der Chemieindustrie gab es extremen Streit um den Film.

Mit seinen Aussagen ist der Film, der 1982 mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet wurde, heute aktueller denn je. Er wird in der Originallänge von 113 min. aufgeführt, anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur Bernward Wember. 

Beginn ist 11 Uhr, Gesamtdauer ca. 3 Std.

Unterstützt wird die Matinée von der Effenberger Vollkornbäckerei. Kinokarten sind im Vorverkauf bei Effenberger für 8,50 EUR erhältlich.

Hier können Sie sich das Plakat zur Veranstaltung ansehen. 

 
63. Ratstreffen: Stand und Perspektive der Energiewende in Norddeutschland

am Donnerstag, 21. März, 18:30 – 20:30 Uhr im Veranstaltungsraum der GLS-Bank, Düsternstraße 10.

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Projektmanagements NEW 4.0

In Hamburg stocken CO2-Reduktion und Fernwärme-Neuorganisation, in Schleswig-Holstein herrscht ein Moratorium für die Windkraft - ist die norddeutsche Energiewende ins Stottern geraten? Wo stehen wir heute, wo liegen die Probleme, welches sind die Perspektiven? 

Das Großprojekt Norddeutsche Energiewende 4.0  (NEW 4.0) will mit digitaler Innovation die Angebote erneuerbarer Energie aus dem Umland mit dem Verbrauch in Hamburg intelligent vernetzen. Dazu gehören Sektorkopplung und Speichertechnik ebenso wie Nachfrage-steuerung und Akzeptanz-Kommunikation. NEW 4.0 läuft von 2016 bis 2020, hat nun Halbzeit. 

Prof. Dr. Beba ist Koordinator des Großprojekts und einer der kompetentesten Experten für dieses komplexe Thema. 

Die Mitglieder des Zukunftsrates sind im Anschluss an die Veranstaltung herzlich eingeladen zur Mitgliederversammlung 2019 und zur Neuwahl des Koordinierungskreises.

 


In eigener Sache

Pressemitteilung: Deutschlands Rohstoffe stecken im Abfall.

Hamburgs Abfall-Berg ist einer der höchsten der Republik. Nur Müllvermeidung und Recycling sparen Rohstoffe und CO2-Emissionen. Ab 2019 müssen die Dualen Systeme mehr Verpackungs-Abfall recyceln, Kunststoffe zu 58%. Für alle Siedlungsabfälle zusammen fordert das Kreislaufwirtschaftsgesetz ab 2020 eine Recyclingquote von 65 %. In Hamburg fehlt es an Transparenz und Kontrolle. Die von der Umweltbehörde genannte „Recyclingquote“ ist eine Irreführung. Kreislaufwirtschaft beginnt bei der Herstellung des Produkts, nicht erst beim Abfall. 

Seit vergangenem Jahr versucht die Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft des Zukunftsrats Hamburg, ein interdisziplinärer Kreis aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbraucherschutz, Design und Kommunikation sowie Mitgliedern der cradle-to-cradle- und der zero-waste-Bewegung, in Hamburg Recyclingquoten zu ermitteln, Abfallfraktionen nachzuverfolgen und Müllvermeidung zu stärken. Sie stößt dabei auf enge Grenzen. Lesen Sie in der vollständigen Pressemittelung auf unserer Webseite, welche diese sind.


Von unseren Mitgliedern

Verpackungsguide der Stadtreinigung Hamburg

Die Stadtreinigung hat auf dem Hamburger Abfallwirtschaftsgipfel mit über 120 Teilnehmern aus Politik, Abfallwirtschaft und Industrie  einen Einkaufsguide für Verpackungen vorgestellt. Der Guide, der in Zusammenarbeit mit der TU Hamburg-Harburg entwickelt wurde, klärt mit einem Ampelsystem darüber auf, welche Verpackungen sich wie gut recyceln lassen. Sie können den Verpackungsguide hier kostenlos abrufen.

 

Neues Arbeitsheft "Verschwenderisches Essen" für Bildungsarbeit erschienen

Das Jugendbildungsprojekt BIOPOLI der Agraarkoordination hat zwei neue Publikationen veröffentlicht

Das eine ist das neue Biopoli Arbeitsheft "Verschwenderisches Essen" zum Thema Ressourcenverbrauch der Ernährung und die Rolle von Fleischkonsum und Lebensmittelabfällen. Es ist sowhl für die schulische als auch für die außerschulische Bildung geeignet und enthält unter anderem auch Arbeitsaufgaben, Aktionsideen, Links, Literatur und Filmtipps. Sie können es hier kostenlos als pdf abrufen oder aber im Online-Shop bestellen.

Außerdem hat BIOPOLI auf vielfachen Wunsch von Lehrer*innen und anderen Bildungsträgern erstmals ein Programmhaft erstellt. Dieses können Sie hier einsehen. 

 


Hamburg

Hamburger Ratschlag erarbeitet weitere Forderungen zur Umsetzung der SDGs

Die Sustainable Development Goals (SDG) verlangen die Partizipation aller. So hat sich die Hamburger Zivilgesellschaft zusammengetan, um die Umsetzung der UN Agenda 2030 zu begleiten.

Bereits heute leben über 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten. 2050 werden es voraussichtlich 80 Prozent sein. Die Umsetzung der SDGs und damit die Erhaltung der Lebensbedingungen wird daher in den Städten entschieden.

Deswegen haben die unterzeichnenden Hamburger Nichtregierungsorganisationen zusätzlich zu ihren bisherigen Forderungen am 23.11.2018 mit der Hamburger Zivilgesellschaft weitere Empfehlungen zu "Ungleichheit beenden", "Geschlechtergerechtigkeit fördern", "Armut bekämpfen" (SDG 10, 5, 1) sowie zu "Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt" (SDG 8) erarbeitet, in der Hoffnung, dass Hamburg in diesem Prozess nicht nur Verantwortung, sondern auch eine Vorbildfunktion  für andere Städte übernimmt.

Die Dokumentation zum fünften Hamburger Ratschlag am 23.11.2018 sowie die dort erarbeiteten Forderungen finden Sie hier.

 

„Nachhaltigkeit heißt inklusiv"

In der Veranstaltungsreihe zur Nachhaltigkeit stand im Bürgerhaus Lokstedt am 08.11.2018 Inklusion im Mittelpunkt. Die selbst betroffene 86-jährige Hamburger Inklusionspionierin, Aktivistin, Kämpferin, Rebellin, Aufklärerin, Lehrerin, Autorin und Inklusionspionierin Eva Bohne stand für ein ausführliches Interview zur Verfügung.  

In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie kommt ‚Inklusion‘ bzw. ‚inklusiv‘ 45 mal vor, im Hamburgischen Umsetzungsplan 25 mal. Wer Nachhaltigkeit anstrebt, kommt ohne Inklusion nicht ans Ziel. Der Dialog macht deutlich, wie beschwerlich der Weg der Betroffenen ist, wieviel Energie, Mut und Durchhaltekraft bis zum heutigen Tag nötig sind, um längst unterschriebene internationale Abkommen in die Realität umzusetzen. Es macht auch deutlich, dass es jeden von uns etwas angeht.

Das jüngste Buch von Eva Bohne trägt den Titel „Was für ein MITeinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Einblicke in unsere jüngere Zeitgeschichte.“ Taschenbuch, 366 Seiten, Verlag novum pro 2017, EUR 19,90, ISBN 978-3-95840-449-6 

Den Bericht über den Dialog mit Eva Bohne können Sie hier als PDF-Dokument (510 KB) herunterladen.

 

Nullsummenspiel mit Sozialwohnungen

3000 neue Sozialwohnungen pro Jahr, so lautet das Versprechen des rot-grünen Senats seit zwei Jahren. Tatsächlich gelang es dem Senat zuletzt im Zusammenspiel mit der Immobilienwirtschaft den Wohnungsbau anzukurbeln. Auch wenn das selbstgesteckte Ziel im vergangenen Jahr mit nur 2466 fertiggestellten Sozialwohnungen verfehlt wurde, steht Hamburg im bundesweiten Vergleich gut da. Im Schnitt entsteht etwa jede achte Sozialwohnung in der Hansestadt.

Aktuell gibt es rund 79.000 Sozialwohnungen in Hamburg. Trotz der massiven Baubemühungen gelingt es allerdings nicht, die Zahl zu steigern. Jedes Jahr fallen tausende Sozialwohnungen aus der Bindung. Allein in 2018 waren es rund 3400 Wohnungen. In diesem Jahr fallen weitere 3466 Wohnungen aus der Preisbindung. Das Ergebnis des Wohnungsbaus ist somit leider ein Nullsummenspiel. Mehr erfahren... 

 


Über den Tellerrand

Vorschlag Kohlekommission reicht nicht aus - Hamburg muss den Kohleausstieg jetzt schnell selber machen

Nach der Entscheidung der Kohlekommission, den Kohleausstieg in Deutschland bis 2038 hinauszuzögern, fordern die Vertrauenspersonen der Volksinitiative Tschüss Kohle, Ulrike Eder, Dr. Ulf Skirke und Wiebke Hansen, die rotgrüne Koalition auf, den Kohleausstieg in der Hamburger Fernwärme bis 2025 verbindlich umzusetzen.

"Der Vorschlag der Kohlekommission, die Kohle in Deutschland noch fast 20 Jahre brennen zu lassen, wird dem dramatischen Klimawandel nicht gerecht. Nach dem Hitzesommer 2018, vielen Extremwettereignissen und dem IPCC-Sonderbericht ist doch allen klar, dass wir viel schneller von den hohen CO2-Emissionen runter kommen müssen. Die Ergebnisse der UN-Klimaverhandlungen in Kattowitz und nun die zu schwache Einigung in der Kohlekommission zeigen eines ganz deutlich: Hamburg muss den Kohleausstieg jetzt selber machen." so Wiebke Hansen, Sprecherin und Vertrauensperson von Tschüss Kohle.

Bald befindee sich die Fernwärme mit den Kohlekraftwerken Tiefstack und Wedel in öffentlicher Hand. Der rot-grüne Senat müsse den direkten Zugriff auf die Kohlekraftwerke nutzen und sie verbindlich bis 2025 stilllegen oder umrüsten. Der Kohleausstieg in der Fernwärme sei der einfachste und wirksamste Weg, die Hamburger Treibhausgasemissionen schnell zu senken. Ein Verzögern wäre unverantwortlich. 

Am 5. Februar steht der nächste Verhandlungstermin der Volksinitiative mit den Fraktionsvorsitzenden der SPD und der Grünen an, um über eine mögliche Übernahme der Volksinitiative Tschüss Kohle zu beraten.

Den Abschlussbericht der Komission können Sie hier einsehen. 

Auch das Wuppertal Institut hat sich die im Bericht aufgeführten Ergebnisse angeschaut, nimmt Stellung und gibt Empfehlungen ab. Diese Einschätzung können Sie hier abrufen. 

 

Shell auf "grüner" Einkaufstour                                        

Der Mineralölkonzern Shell will gemeinsam mit dem Pensionsfonds PGGM die bislang kommunale niederländische Eneco-Gruppe kaufen. Davon wäre auch die Eneco-Tochter Lichtblick betroffen. Schon seit einiger Zeit kauft sich Shell bei Energiewende-Unternehmen ein. Mit der Eneco-Übernahme durch Shell würde sich auch der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick formal in anderen Händen wiederfinden. Mehr erfahren...

Quelle: klimareporter.de

 

Feinstaub aus der Landwirtschaft

Etwa 120.000 Menschen sterben in Deutschland vorzeitig durch Feinstaub. Das ist fast doppelt soviel, wie bislang angenommen, so steht es in einer unveröffentlichten Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie. Feinstaub ist demnach für genauso viele vorzeitige Tote verantwortlich wie das Rauchen. Doch nicht die Emissionen von Autos sind das Hauptproblem. Mit 45 Prozent ist die Landwirtschaft und insbesondere die Massentierhaltung verantwortlich. Ammoniak-Ausgasungen aus Gülle verbinden sich in der Atmosphäre mit anderen Gasen und werden zu Feinstaub. So sind die Feinstaubwerte in ländlichen Räumen regelmäßig höher als in Groß­­städten. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner warnte vor Verallgemeinerungen. Bauernpräsident Rukwied spricht von einer unseriösen Herangehensweise der Wissenschaftler. Mehr erfahren...

Quelle: topagrar.com

 


Publikationen und Studien

„Weg vom immer mehr und immer schneller"

Dr. Christine Lacher ist Professorin an der HAW Hamburg und Gründungsmitglied des Netzwerks für Nachhaltige Ökonomie. Sie hat einige Ideen, wie sich unsere Wirtschaftsweise im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ändern kann.

Im Rahmen einer Vortragsreihe mit dem Titel „Vom Umbau der Wirtschaft“ thematisierte Dr. Christine Lacher, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HAW Hamburg, die Herausforderung des „immer mehr und schneller“ hin zu einer neuen Wirtschaftsweise, die ökologische und soziale Entwicklungen in den Vordergrund stellt. Lacher fordert einen zügigen Umbau der Wirtschaft „unter Berücksichtigung planetarischer Grenzen und dem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit“. Einige Wege und Ideen dieser global nachhaltigen Entwicklung stellte sie in ihrem Impulsvortrag vor. Eine Zusammenfassung davon ist nun auf der Seite der HAW Hamburg erschienen. Mehr erfahren...

 

Weltwirtschaftsforum beschreibt düstere Aussichten

Der Risikobericht des Weltwirtschaftsforums (WEF) zeichnet ein verheerendes Bild vom Zustand der Erde. Klimawandel, Datenkriminalität, geopolitische Krisen und weltwirtschaftliche Spannungen.  „Globale Risiken nehmen zu, aber der kollektive Wille, sie zu bekämpfen, schwächt sich ab. Stattdessen nimmt die Spaltung zu“, heißt es in der Studie.  „Out of Control“ (Außer Kontrolle) oder „Fight or Flight“ (Kampf oder Flucht) sind einzelne Kapitel überschrieben. Der Klimawandel berge ein besonders großes Risiko. Umweltprobleme gehören erstmals zu den drei drängendsten Herausforderungen. Hierzu gehören Wetterextreme, Versagen beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel sowie Naturkatastrophen." Von allen Risiken ist es bei der Umwelt am offensichtlichsten, dass die Welt in eine Katastrophe steuert", steht in der Studie. 

Den Bericht (auf Englisch) können Sie hier einsehen.

Quelle: Faireconomics, 21.1.19

 

Die Nachhaltigkeitsziele erreichen wir nur ohne Korruption

Transparency International hat am 29. Januar den jährlichen Korruptionswahrnehmungsindex CPI (Corruption Perception Index) veröffentlicht. Weltweit düstere Aussichten. Zwei Drittel aller 180 betrachteten Länder erreichen nicht einmal die Hälfte der 100 Punkte. Besonders besorgniserregend ist jedoch die Entwicklung in den westlichen Industrieländern, die eine Stagnation bzw. in vielen Fällen einen Rückschritt ausweist. 

  • Wie soll man Umwelt und Klima schützen, wenn man auf diesen Feldern Korruption duldet?
  • Wie soll bezahlbarer Wohnraum für alle entstehen, wenn man bei Geldwäsche auf dem Immobilienmarkt nicht hinschaut?
  • Wie sollen Wasser, Boden und Klima geschützt werden, wenn die Kontrollinstanzen keine Kapazitäten haben, die Einhaltung von Grenzwerten für Gewässerschutz, Luftschadtstoffe oder Gifte im Boden zu kontrollieren?
  • Wie soll für die Gesundheit von Mensch und Tier vorgesorgt werden, wenn intransparenter Lobbyeinfluss von Wirtschaftsinteressen stärkere Präsenz hat als die Bürger?  
  • Woher soll gute Arbeit kommen, wenn Billigkräften Bezahlung unter Mindestlöhnen, lausigen Arbeitsbedingungen und Behausungen zugemutet wird und der Staat nichts sieht? 
  • Wie soll Vertrauen in die staatlichen Institutionen gedeihen, wenn man keinen effektiven Zugang zur Justiz hat?  

Nachhaltigkeit setzt gute Regierungsführung der staatlichen Institutionen und Anstand der Wirt­schaft voraus. Informierte Partizipation benötigt Transparenz der Regulierung und Zugang zu Information. All das sind nicht nur Nachhaltigkeitsziele an sich, sondern Voraussetzungen zur Erreichung anderer Nachhaltigkeitsziele. Die Zeiten erfordern deutliche Zeichen zugunsten unseres Wertesystems. Es geht um das Vertrauen in die Demokratie.

Hamburg hat Korruptionsbekämpfung zum Querschnittsziel deklariert. Gut so. Jetzt geht es darum, alle Akteure ihre Hausaufgaben entschlossen erledigen.  

Nähere Informationen zum CPI finden Sie hier

 

UNESCO-Weltbildungsbericht 2019 zu Flucht und Migration                                    

Kindern von Geflüchteten sowie Migrantinnen und Migranten wird das Recht auf hochwertige Bildung in vielen Ländern nicht hinreichend gewährt. Das geht aus dem Weltbildungsbericht „Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern“ der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hervor. Dem Bericht zufolge haben geflüchtete Kinder und Jugendliche in den letzten zwei Jahren 1,5 Milliarden Schultage verpasst.                  

Den vollständigen Bericht (Englisch) Sie hier einsehen. 

Für eine deutsche Kurzfassung folgen Sie bitte diesem Link.  

                 

„Emissions Gap Report“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen                                    

Um das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssten die Staaten ihre Bemühungen mindestens verdreifachen. Das ist ein wesentliches Ergebnis des „Emissions Gap Report“, den das Umweltprogramm der Vereinten Nationen vorgelegt hat. Dem Bericht zufolge haben die Kohlendioxid-Emissionen nach drei Jahren Stagnation einen neuen Rekordstand erreicht. Die Erde steuere auf eine Erwärmung um rund drei Grad bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu. Mehr erfahren...

 


Internet Tipps

Stromproduktion in Deutschland 2018 im Video resümiert

Das Denklabor Agora Energiewende resümiert die deutsche Stromproduktion im Jahr 2018 in einem Video. Die erneuerbaren Energien lieferten den gleichen Anteil wie die Braun- und Steinkohleverstromung. Ein nachhaltiger Trend lässt sich jedoch nicht erkennen und der Ausbau der Windkraft bekommt Gegenwind.

Hier können Sie sich das Video auf youtube anschauen.

 

Stickstoffdioxidbelastung in deutschen Städten

Die Luftverschmutzung mit dem gesundheitsschädlichen Reizgas Stickstoffdioxid ist in vielen Städten innerhalb des ganzen Stadtgebiets problematisch. Das verdeutlicht die interaktive NOx-Karte von Greenpeace. Anders, als die aktuelle Diskussion nahelegt, ist in vielen Großstädten ein großer Teil der Stadtbevölkerung betroffen, weil Menschen entlang belasteter Straßen leben, arbeiten oder sich dort täglich bewegen. 

Hier können Sie die interaktive NOx-Karte einsehen. 

 


Wettbewerbe und Ausschreibungen

Projekt Nachhaltigkeit

Projekt Nachhaltigkeit (zuvor Werkstatt N) zeichnet Initiativen und Projekte aus, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen. Das etablierte Qualitätssiegel wird auch in 2019 von den vier RENN (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien) in Kooperation mit dem RNE (Rat für Nachhaltige Entwicklung) verliehen. Bis zum 28. Februar 2019 können Sie sich hier online bewerben. 

 


Termine

„Werkbank mobile Zukunft“ im Altonaer Museum

Sonntag, den 27.01.2019 und Sonntag, den24.02.2019, jeweils 14 bis 17 Uhr, Foyer des Altonaer Museums, Museumstraße 23, 22765 Hamburg

Unter dem Titel „Werkbank mobile Zukunft“ starten in Kürze zwei Workshops im Altonaer Museum. Sie sind ein Projekt für OTTENSER GESTALTEN von Heike Stephan in Kooperation mit dem Malwerk Helena Rennkamp und mit Unterstützung von Gwendolyn Lloyd-Hughes. 

„Das Auto der Zukunft ist kein Auto“ (Valdis Wish).

In diesem Sinn werden in dem Workshop neue, mehr oder weniger utopische Transportmittel entworfen. Jede/r ist herzlich eingeladen, Modelle zu zeichnen und/ oder Prototypen zu bauen –kreativ, visionär und mit viel Spaß! Die Materialien zum Bauen der Modelle sind Alltagsdinge („Object trouvés“: CDs,Schachteln, Tuben, Papprollen, Folien, Verpackungsmaterial...), frei nach dem Motto: was für den einen wertlos geworden ist, ist für den anderen die Grundlage neuer Ideen. Vielseitiges Baumaterial ist vorhanden und steht allen zur Verfügung. Der Dank für Materialspenden gilt dem kreativen Recycling Centro REMIDA. Es dürfen aber auch gerne eigene Fundstücke mitgebracht werden. Museumseintritt. Teilnahme kostenlos.

Die Modelle werden nach den Workshops im Schaufenster von Jobcoaching Hamburg Lloyd-Hughes, Eulenstr. 26, 22765 HH, ausgestellt.

 

Bundesweite Kita-Aktionswoche „Sonne, Wasser, Wind – diese Energie gewinnt!“

Setzen Sie gemeinsam mit zahlreichen Kitas in ganz Deutschland ein Zeichen für mehr Klimaschutz! Das Klima-Kita-Netzwerk lädt alle Kitas ein, sich vom 25. bis 29. März 2019 an der bundesweiten Aktionswoche „Sonne, Wasser, Wind – diese Energie gewinnt!“ zu beteiligen. Machen Sie mit und nehmen Sie mit den Kindern das Thema Energie näher unter die Lupe!

Warum kann man Strom nicht sehen und wie kommt der überhaupt in die Steckdose? Woher beziehe ich meine Energie, wenn ich Fußball spiele? Und wie sorgen die Sonnenkollektoren auf dem Hausdach dafür, dass die BewohnerInnen warm duschen können? Energie hat viele Facetten und ist allgegenwärtig – ohne Energie kein Licht, keine Wärme, keine Musik, kein Essen. Es gibt viele Anlässe im Alltag, um mit Kindern über das Thema ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf Forschungsreise zu gehen. 

Weitere Informationen finden Sie hier.