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Schutz vor Diskriminierung durch Recht: Welchen Beitrag kann ein Landesantidiskriminierungsgesetz leisten?

am Donnerstag, 24.11.2022, um 20:00 Uhr, Online-Veranstaltung (Zoom) - Einladung auch in Leichter Sprache.
Das Recht kann dazu beitragen, Chancengleichheit zu fördern, Vielfalt wertzuschätzen, Diskriminierungen zu verhindern sowie bestehende Benachteiligungen zu verfolgen. Es gibt in Deutschland bereits verschiedene Gesetze, die Ungleichbehandlungen entgegenwirken wollen, wie z.B. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) oder Gleichstellungsgesetze. Allerdings bestehen nach wie vor Schutzlücken in wichtigen Lebensbereichen. Diese Schutzlücken betreffen zum Beispiel die Bereiche Bildung und staatliches Handeln, für die das AGG nicht gilt. Die Folge davon ist unter anderem, dass sich Menschen nicht gleichermaßen gegen ungerechtfertigte Ungleichbehandlungen zur Wehr setzen können.

Die genannten Schutzlücken können auf Landesebene durch den Erlass von Landesantidiskriminierungsgesetzen geschlossen werden. Für bundesweite Diskussionen hat in diesem Zusammenhang der Erlass eines Landesgesetzes gegen Diskriminierung (Landesantidiskriminierungsgesetzes) in Berlin im Jahr 2020 gesorgt.

Diese wollen wir zum Anlass nehmen, um mit Expert:innen und dem Publikum unter anderem den folgenden Fragen nachzugehen:

Kann mit Recht Diskriminierungen wirksam begegnet werden? Was bringt ein Antidiskriminierungsgesetz? Welche Bedarfe und Herausforderungen bestehen in Hamburg? Wie kann ein solches Gesetz konkret Verbesserungen bringen?

Nach drei Impulsvorträgen wird Raum für Diskussionen bleiben. Wir freuen uns, hierzu die folgenden Expert:innen begrüßen zu dürfen:

Kathleen Jäger, LLM

Kathleen Jäger, LL.M. ist Juristin und Diversity-Trainerin. Als Referentin für die Berliner Beauftragte für Integration und Migration beschäftigt sie sich vor allem mit Antidiskriminierung und Partizipation.

Zainab Lantan und Birte Weiß

Zainab Lantan und Birte Weiß arbeiten bei basis & woge in der Antidiskriminierungsberatung Hamburg und begleiten in dieser Funktion regelmäßig Kläger*innen bei AGG-Klagen. Inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf verschiedenen Formen rassistischer Diskriminierung sowie Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, sexueller Orientierung und Geschlechteridentitäten. Beide sind zudem in Fortbildung zu Antidiskriminierungsthemen tätig.

Dr. Joshua Moir

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsbereich Öffentliches Recht, Sozial- und Bildungsrecht. Er forscht schwerpunktmäßig zu Fragen der Diskriminierung in Schulen und zu Fragen der Religionsfreiheit/religiöser Diskriminierung.

 

Es moderieren Dr. Tessa Hillermann und Helena Peltonen.

Eine Anmeldung bis zum 23.11.2022 unter anmeldung(at)zukunftsrat.de ist erforderlich, um den Zoom-Link zu erhalten.

 

 

LEICHTE SPRACHE

Leichte Sprache ist eine sehr leicht verständliche Sprache.

Wir sprechen über ein Gesetz

In Deutschland gibt es feste Regeln.

Sie sind für alle Menschen in Deutschland.

Die Regeln heißen Gesetze.

Alle müssen sich an die Gesetze halten.

In Deutschland gibt es viele Gesetze.

Manche Menschen werden schlechter behandelt als andere Menschen.

Ein anderes Wort dafür ist Ungleichbehandlung.

Wir sprechen über ein Gesetz, dass Menschen vor einer Ungleichbehandlung schützt.

In dem Land Berlin gibt es ein solches Gesetz schon.

Das Gesetz gilt zum Beispiel in der Schule oder wenn jemand eine Wohnung sucht.

Kathleen Jäger, Dr. Joshua Moir, Zainab Lantan und Birte Weiß erzählen etwas über das Gesetz.

Sie kennen das Gesetz gut.

Sie haben zum Beispiel dazu geforscht oder helfen Menschen, wenn sie schlechter behandelt werden.

Der Zukunftsrat Hamburg organisiert manchmal Gespräche zu wichtigen Themen.

Bitte vorher anmelden.

Mit E-Mail an die Adresse anmeldung(at)zukunftsrat.de

Oder mit dem Telefon unter der Nummer 040 39 10 97 31 (nur am Vormittag, Montag, Dienstag und Donnerstag)