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10. Hamburger Ratschlag am 12.11., 13-16 Uhr, via Zoom

Mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen hat sich die Weltgemeinschaft 2015 auf 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Sie sind universell gültig und nehmen Staaten, Kommunen, Zivilgesellschaft und jede einzelne Person in die Verantwortung. Auch Hamburg macht sich mit seiner Senatsdrucksache 21/9700 auf den Weg zu ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Wir fragen, wie nachhaltiges Wirtschaften in Hamburg gelingen kann. Die Koalitionsvereinbarung für den Hamburger Senat spricht sich für nachhaltige Politik aus. Die Corona Pandemie hat gezeigt, wie angreifbar eine Entwicklung des „immer höher, immer schneller, immer weiter“ ist. Es fehlt an einer aktuellen Positionsbestimmung des Hamburger Senats zur Umsetzung der UN- Nachhaltigkeitsagenda in Hamburg. Sie ist überfällig.

 

Die Weltgemeinschaft bedauert 2021 die geringen Fortschritte zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda 2030. Die Corona-Pandemie mag vieles erklären, aber nicht entschuldigen. Der deutsche Nachhaltigkeitsbericht 2021 zeigt große bevorstehende Anstrengungen Deutschlands auf.
Wir sind aber immer noch weit davon entfernt, global nachhaltig zu leben und zu wirtschaften. Um Armut und soziale Ungleichheit weltweit abzubauen und der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ein Ende zu setzen, ist eine stärker international ausgerichtete Politik erforderlich. Erforderlich sind eine ehrgeizigere Klimapolitik und eine sozial und ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung. Das Schicksal des Planeten Erde wird zunehmend in Großstädten entschieden. Deswegen wird eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Stadt Hamburg gebraucht. Erneut fordert der Hamburger Ratschlag das Nachhaltigkeitsbekenntnis in der Hamburgischen Verfassung.

 

Der 10. Hamburger Ratschlag konzentriert sich auf systemische Nachhaltigkeitsfragen der künftigen Wirtschaftsentwicklung und -politik, auf die Chancen und Perspektiven sozialökologischer Transformation, auf Fragen der sozialen Stadtteilentwicklung und gesundheitspräventiver/lokaler Versorgungsnetze der Daseinsfür- und -vorsorge in der Stadtentwicklungspolitik. Hierzu haben wir im NRO – Dialog Forderungen an den Hamburgischen Senat entwickelt, die wir auf dem 10. Hamburger Ratschlag gerne mit vielen Hamburger NRO diskutieren möchten. Wir übergeben sie dem Hamburgischen Senat und planen auch die Übergabe an die Bürgerschaftsfraktionen.

 

Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft will der Hamburger Ratschlag Forderungen mit Bezug auf systemische Wirtschaftsentwicklungsfragen, ökologische Zukunft und nachhaltige Stadtentwicklung in vier Arbeitsgruppen diskutieren und Forderungen übermitteln, die dem Hamburger Senat übergeben werden. Vier Arbeitsgruppen werden nach den Inputs im Plenum zu Wachstum und wie weiter mit unserem Wirtschaftssystem und Soziale Stadtentwicklung arbeiten:

 

AG 1: Wachstum

AG 2: Sozialökologische Transformation

AG 3: Soziale Stadtentwicklung

AG 4: Daseinsvor- und -fürsorge in der Stadtentwicklung

 

Zum 10. Hamburger Ratschlag laden 20 Hamburger NRO ein, stellvertretend verantwortlich dafür Arbeitsstelle Weitblick – Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, BUND e.V., Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, Marie-Schlei-Verein e.V., SID Hamburg–Gesellschaft für internationale Entwicklung e.V., und der Zukunftsrat Hamburg e.V.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 30.10.2021 unter https://www.2030hamburg.de/events/10/

 

Die Dokumente zur Vorbereitung stehen ab dem 19. Oktober 2021 zum Download bereit unter https://www.2030hamburg.de/events/10/

 

Hamburger Nichtregierungsorganisationen laden ein zum digitalen Fachtag

Freitag, 12. November 2021, 13:00-16:30 Uhr

 

Anmeldung unter: https://www.2030hamburg.de/events/10/

Teilnahme kostenlos. Hier ist die Einladung.

Moderation: Dr. Anke Butscher