Gehei­me Lie­fer­ket­ten – Vom Afri­can Ter­mi­nal zur Goldraffinerie

Gehei­me Lie­fer­ket­ten – Vom Afri­can Ter­mi­nal zur Goldraffinerie

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Im Afri­can Ter­mi­nal orga­ni­sier­ten Neu-Ham­bur­ger aus Gam­bia, Gha­na und Nige­ria gemein­sam mit Kul­tur­schaf­fen­den See­han­del zwi­schen Ham­burg und West­afri­ka. Als zugleich Busi­ness-School und künst­le­ri­sche Inter­ven­ti­on gerät das Ter­mi­nal schnell durch die ras­sis­ti­sche Poli­zei­ge­walt auf St. Pau­li unter Druck.
Doch im Gehei­men wird wei­ter getüf­telt: In Koope­ra­ti­on mit der Ser­waa Kes­se Girls Seni­or High School in Dua­yaw Nkwan­ta (Gha­na) grün­den Ido­na Asa­mo­ah, Joseph Sam Essan­doh und das Kol­lek­tiv geheim­agen­tur eine alter­na­ti­ve Gold­raf­fi­ne­rie. Ziel ist die Eta­blie­rung einer alter­na­ti­ven Gold-Lie­fer­ket­te, in der Gold-End­pro­duk­te und die ent­spre­chen­den Pro­fi­te an die Com­mu­ni­ties zurück­ge­führt wer­den, die unter den Fol­gen des Abbaus leiden.
Ham­burg bezeich­net sich mit Blick auf sei­nen Hafen oft als „Tor zur Welt“. Doch wem steht das Tor offen, und wel­che Wel­ten eröff­nen sich abseits sei­ner Pfor­ten? An die­sem Abend erkun­den wir alter­na­ti­ve Lie­fer­ket­ten, spre­chen über Repres­si­on und Poli­zei­ge­walt, ent­wer­fen neue Zukünf­te für den Hafen und suchen nach ande­ren Zugän­gen zum Welthandel.
Beteiligte:
Mit­glie­der des Afri­can Ter­mi­nal, ent­stan­den im Rah­men des künst­le­ri­schen Pro­jekts FREE PORT BAAKENHÖFT
Ido­na Asa­mo­ah ist Künst­ler, Foto­graf, Kura­tor und Grün­dungs­mit­glied von Nine.875 e. V. Er enga­giert sich u.a. bei Then and now Con­tem­po­ra­ry Afri­ca Art Ham­burg. Mit sei­ner Aus­stel­lung „Moving Bridges: SOUTH­north“ und dem kom­men­den Pro­jekt „Die Gold­raf­fi­ne­rie“ beschäf­tig­te er sich mit den Aus­wir­kun­gen des Goldabbaus.
Das Künstler*innen- Kol­lek­tiv geheim­agen­tur setzt sich für das Recht auf Hafen, femi­nis­ti­sche See­fahrt und deko­lo­nia­le Lie­fer­ket­ten ein. Die Per­for­man­ces der geheim­agen­tur las­sen eine ande­re Rea­li­tät im Klei­nen ent­ste­hen und öff­nen Flucht­we­ge aus den Öko­no­mien der Verknappung.
Mode­ra­ti­on: Canê Çağlar ist poli­ti­sche Bild­ne­rin, Mode­ra­to­rin, Dok­to­ran­din und Bil­dungs­wis­sen­schaft­le­rin. Ihre Schwer­punk­te umfas­sen insb. struk­tu­rel­le Dis­kri­mi­nie­rung, Deko­lo­ni­sie­rung sowie Bil­dungs­ge­rech­tig­keit. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Rei­he Deco­lo­ni­ze Trade statt, in der wir deko­lo­nia­le Per­spek­ti­ven auf Wirt­schaft und Han­del sicht­bar machen möchten.
Anmel­dung: https://​eve​e​no​.com/​g​o​l​d​r​a​f​f​i​n​e​rie

Addi­tio­nal Details

Ver­an­stal­tungs­ort - Köli­bri — GWA St. Pauli

Um sich für die­se Ver­an­stal­tung anzu­mel­den, besu­chen Sie bit­te die fol­gen­de URL:  https://​eve​e​no​.com/​g​o​l​d​r​a​f​f​i​n​e​rie →

Datum und Uhrzeit

09.06.2026 @ 19:30 bis 
09.06.2026 @ 21:30

Ver­an­stal­tungs­ort

Ver­an­stal­tungs­ar­ten

Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie

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