Eine haa­ri­ge Ange­le­gen­heit – War­um Haa­re poli­tisch sind

Eine haa­ri­ge Ange­le­gen­heit – War­um Haa­re poli­tisch sind

59 59 Per­so­nen haben die­se Ver­an­stal­tung gesehen.

Mit: Mosh­ta­ri Hil­al — Künst­le­rin, Kura­to­rin, Autorin und Abi­na Ntim — Grün­de­rin von JONA cur­ly hair

Was kann Haar, was soll es, darf es und wofür steht es? Was uns auf Kopf, Bei­nen oder im Gesicht wächst, mehr oder weni­ger Pfle­ge bedarf und uns bis­wei­len zu Ber­ge steht ist weit mehr als nur Haar. So kön­nen Fri­su­ren, Rasu­ren oder auch die Fra­ge, wo Men­schen behaart oder glatt sind, Aus­druck poli­ti­scher Ein­stel­lun­gen sein. Auch ein Blick in die Geschich­te unter­streicht die gesell­schafts­po­li­ti­sche Aus­sa­ge­kraft und das Pro­test­po­ten­ti­al, z.B. in Hin­blick auf die Haar­kul­tur von ver­sklav­ten Men­schen. Wel­che Bedeu­tung haben Haa­re in Bezug auf The­men wie Ras­sis­mus, Empower­ment, Wider­stand und Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit heu­te? Die­se Fra­gen wer­den aus migran­ti­scher, post-migran­ti­scher und que­er­fe­mi­nis­ti­scher Per­spek­ti­ve dis­ku­tiert. Die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Neue Deut­sche Ana­ly­sen“ wird seit 2019 als Koope­ra­ti­ons­pro­jekt der Hein­rich-Böll-Stif­tung und der W3_Werkstatt für inter­na­tio­na­le Kul­tur und Poli­tik ange­bo­ten und fin­det halb­jähr­lich statt. In unse­ren „Ana­ly­sen“ wer­den gesell­schafts­po­li­ti­sche Fra­gen aus (post)migrantischer Per­spek­ti­ve dis­ku­tiert. Dabei brin­gen wir unter­schied­li­che gesell­schaft­li­che Stim­men aus Wis­sen­schaft, Poli­tik, Kul­tur oder Bou­le­vard mit­ein­an­der ins Gespräch.

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