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Mit Tatendrang ins neue Jahr – Ausgabe für Februar
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Liebe Leserinnen und Leser,
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wir begrüßen Sie herzlich im neuen Jahr nach einem Januar, der Eisschollen auf der Ostsee und dramatische geopolitische Verwirrungen mit sich brachte. In der Flut an "Breaking News" in diesem Monat sind viele kleinere, aber wichtige Meldungen schnell untergegangen.
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Etwa die, dass die Bundesregierung in Folge einer Klage der Umwelthilfe beim Klimaschutz nachbessern muss, oder dass die Stadt Amsterdam klimaschädliche Werbung im öffentlichen Raum verboten hat. Es bleibt abzuwarten was daraus wird, aber spannend ist die Ankündigung eines 100 Gw Windparks in der Nordsee allemal – beschlossen auf dem internationalen Nordsegipfel in Hamburg.
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Einige dieser Meldungen nehmen wir in dieser Ausgabe genauer unter die Lupe. Zudem beschäftigen wir uns unter anderem mit Olympia in Hamburg, feiern erfolgreiche Klimaklagen, reisen quer durch Europa auf der Suche nach den besten Fahrradstädten und räumen in Hamburg auf.
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Wie immer finden Sie am Ende eine Übersicht über die wichtigsten Termine der kommenden Wochen.
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Übrigens stammen diese Zeilen aus einer neuen Feder: Frau Simon hat die Arbeit am Newsletter an unseren neuen Kollegen Herrn Gilsbach übergeben.
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Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Zukunftsrats-Team
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Inhaltsübersicht
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- In Eigener Sache
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Petition: Ausgewogene Informationen zu Olympia
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- Hamburg
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Aktion: Hamburg räumt auf - größer als je zuvor
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Female Futures - Veranstaltungsreihe der Körber Stiftung
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- Über den Tellerrand
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Klimaklagen bleiben ein scharfes Schwert für den Fortschritt
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Idee für Hamburg? Amsterdam verbietet klimaschädliche Werbung
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Fürs Auge: Cycling Cities – Der Film
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Leseempfehlung: Geflochtenes Süßgras von Robin Wall-Kimmerer
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Input: Freihandel mit Lateinamerika – Grün, gerecht und partnerschaftlich?
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- Termine, Termine, Termine
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In eigener Sache
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Petition: Ausgewogene Informationen zu Olympia
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Am 31. Mai 2026 steht in Hamburg eine weitreichende Entscheidung an: die mögliche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele. Doch wie ausgewogen sind die Informationen, auf deren Basis Sie abstimmen werden? Die Initiative NOLympia setzt sich dafür ein, dass neben befürwortenden auch kritische Stimmen in den offiziellen Unterlagen vertreten sind. Warum Transparenz und eine fundierte Informationsgrundlage für die demokratische Entscheidung entscheidend sind, erfahren Sie im Artikel.
Informieren Sie sich hier und unterschreiben Sie die Petition:
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Aktion: Hamburg räumt auf - größer als je zuvor
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Hey Hamburg! Bereit, 2026 alles zu übertreffen? Letztes Jahr waren 96.000 von euch dabei – dieses Jahr wollen wir noch mehr werden. Egal ob als Familie, Verein, Crew oder mit Freund:innen: Beim CleanUp 2026 machen wir gemeinsam unsere Stadt noch sauberer und setzen ein Zeichen für den Umweltschutz. Dank der Unterstützung vieler Hamburger Unternehmen gibt es auch wieder großartige Preise zu gewinnen! Schnapp dir deine Leute und zeige, was Hamburg wirklich kann!
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Unsere Erfolge auf einen Blick:
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- Fast 100.000 Teilnehmende bei Hamburg räumt auf! 2025
- 135 Tonnen Müll gesammelt und korrekt entsorgt
- 1.796 Aufräuminitiativen in Hamburgs Stadtteilen
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Anmeldung bis zum 19. Februar:
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Female Futures - Veranstaltungsreihe der Körber Stiftung
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Diskussion – Female Futures: Ihr Wissen, sein Ruhm
Frauen haben die Wissenschaft entscheidend geprägt, doch ihre Leistungen wurden oft ignoriert, vergessen oder Männern zugeschrieben. Bis heute erfahren Forscherinnen strukturelle Benachteiligung. Warum diese Ungleichheit immer noch fortbesteht und was sich ändern muss, diskutieren Bildungssoziologin Lena Weber und Künstlerin Gesine Born.
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Weiblicher Aktivismus heute: Was bewegt Frauen, sich einzumischen und Haltung zu zeigen? Zu Gast sind „Unbequeme“ zwischen 24 und 80 Jahren: Irmela Mensah-Schramm, die seit 40 Jahren gegen Hassparolen kämpft, die LGBTQ+ Influencerin Leonie Plaar sowie die Klimaaktivistinnen Cordula Weimann und Lou Töllner.
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Klimaklagen bleiben ein scharfes Schwert für den Fortschritt
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Klimaklagen haben in den letzten Jahren immer mehr Erfolg gefunden. Teils unter großem Medienecho, wie 2019 die wegweisende Entscheidung des höchsten niederländischen Gerichtes, der Klage der NGO Urgenda stattzugeben und den Staat zu stärkeren Maßnahmen zu verpflichten.
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Ein Urteil, dessen politische Nachwirkungen bis heute zu spüren sind. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Verfahren zum Schutz von Klima und Umwelt. Am 30.01. hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ganz grundsätzlich geklärt, ob Klagen von Umweltverbänden gegen die Regierung zulässig sind, wenn diese ihren Verpflichtungen im Klimaschutz nicht nachkommt.
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Das Ergebnis: die Umweltverbände dürfen Klagen und es besteht Anlass dazu. Denn derzeit, so das Gericht, gibt es eine massive Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Jetzt muss diese reagieren und ergänzende Maßnahmen auf den Weg bringen. Die Zivilgesellschaft in Form der Umweltverbände wird das sicherlich genau beobachten und, falls notwendig, erneut das Schwert der Klimaklage schwingen.
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Idee für Hamburg? Amsterdam verbietet klimaschädliche Werbung
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Keine Werbung mehr für Fleisch und klimaschädliche Produkte! Das hat die Stadt Amsterdam beschlossen. Sprich, im öffentlichen Raum darf keine Werbung mehr für etwa Kreuzfahrten oder Dieselautos mehr gemacht werden. Eine Idee für Hamburg?
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Fürs Auge: Cycling Cities – Der Film
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Kommen Sie mit auf eine Fahrradtour durch die schönsten Fahrradstädte in Europa. Ingwar Perowanowitsch fährt in diesem Dokumentarfilm zu Städten, in denen die Verkehrswende bereits in vollem Schwung ist und zeigt was wir in Deutschland von ihnen lernen können. Auf zwei Rädern geht es nach Paris, wo man inzwischen sicher und an neuen Grünflächen vorbei durch die Innenstadt fahren kann. Natürlich führt die Tour durch die Niederlande, wo wir erfahren wie es kam, dass das Land zur Fahrradnation Nummer eins wurde.
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Eine klare Empfehlung für Alle, die anschauliche Beispiele für eine gelungene Verkehrspolitik suchen.
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Leseempfehlung: Geflochtenes Süßgras von Robin Wall-Kimmerer
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”Die Bäume handeln nicht als Individuen, sondern gewissermaßen als Kollektiv. Wie genau sie das anstellen, wissen wir noch nicht. Doch was wir hier sehen, ist die Macht der Einigkeit. Was einem passiert, passiert uns allen. Wir können zusammen Hungern, oder zusammen prassen. Alles Gedeihen beruht auf Gegenseitigkeit.” (Geflochtenes Süßgras, S. 26)
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Robin Wall Kimmerer bringt in diesem wunderbar kraftvollen Werk westliche wissenschaftliche Methodik in ein Gespräch mit indigener Weisheit. Sie verwebt Einsichten aus den Erzählungen ihrer Vorfahren mit Erkenntnissen aus ihrer Karriere als Biologin und fragt: Wie können wir im Einklang mit der Natur leben? So, dass die Natur uns beschenkt, aber auch wir die Natur beschenken? Wie sieht eine positive Beziehung zwischen Mensch und Natur aus.
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Dabei driftet sie an keiner Stelle ins Esoterische ab, sondern liefert ganz praktische Beispiele. Etwa in der Beobachtung, dass in der indigenen Landwirtschaft nicht nur der Mensch seinen Anteil bekommt, sondern das Ökosystem gestärkt und erhalten wird.
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In der Englischsprachigen Umweltbewegung schon lange ein Klassiker, lohnt sich dieses Buch für Alle, die eine Vision für ein positives Miteinander von Natur und Mensch suchen.
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Input: Freihandel mit Lateinamerika – Grün, gerecht und partnerschaftlich?
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Nach 25 Jahren Verhandlung hängt das Freihandelsabkommen zwischen MERCOSUR und EU zunächst noch vor dem Europäischen Gerichtshof fest, wird aber vermutlich schon vorläufig in Kraft treten.
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Es lohnt sich daher, mal genauer hinzuhören wie das Thema Freihandel eigentlich in Lateinamerika diskutiert wird.
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Dabei hilft diese kostenlose Materialsammlung der Organisation PowerShift. Sie basiert auf einem Kurs, der im November 2025 in Lateinamerika durchgeführt wurde.
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Aus dem Spanischen übersetzt und um Hintergrundmaterial erweitert, ist diese Sammlung ein idealer Startpunkt um die lateinamerikanische Perspektive auf den globalen Freihandel kennenzulernen.
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Es geht um die folgenden Fragen:
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Welche Auswirkungen hatten frühere Freihandelsabkommen auf Arbeitsbedingungen und soziale Menschenrechte wie den Zugang zu Trinkwasser, Energie und Nahrung in Lateinamerika? Was haben die Abkommen für Ernährungssicherheit und den Aufbau industrieller Kapazitäten bedeutet? Welches Fazit ziehen Organisationen aus Lateinamerika nach über 25 Jahren und könnte es aus ihrer Sicht auch anders gehen?
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17.02.: Demokratie-Fitness wirkt nachhaltig! Lerne deine Demokratie-Muskeln kennen!
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ine starke Demokratie ist der Grundpfeiler nachhaltiger Entwicklung. Sie sichert das Gemeinwohl, fördert Partizipation und ist entscheidend, um gemeinsam Visionen für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu verwirklichen. Doch Demokratie ist kein abstraktes Konstrukt, sondern gelebte Praxis, die Training erfordert. Deshalb bieten wir in Kooperation mit dem Nachhaltigkeitsforum Hamburg und den Bücherhallen Hamburg eine interaktive Workshopreihe “Demokratie-Fitness wirkt nachhaltig!” an.
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- Wir trainieren ein Tandem fundamentaler Demokratiemuskeln auf spielerische und interaktive Art
- Wir sprechen Körper und Geist an
- Anschließend diskutieren wir in Kleingruppen, wie wir unsere Demokratiekompetenz darüber hinaus verfestigen können
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Folgende Demokratiemuskeln stehen im Fokus:
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“Aktivismus” & “Mobilisierung” — um Dinge in Gang zu setzen
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“Starke Stimme” & “Aktives Zuhören” — damit deine Meinung zählt und wir voneinander lernen
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Also: Demokratie mal ganz anders. machen wir uns doch mal fit für Demokratie im Alltag oder im Beruf – und das mit viel Spaß!
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am Dienstag, 17. Februar 15 –18 Uhr: Aktivismus & Mobilisierung
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am Mittwoch 25. März 15 –18 Uhr: Starke Stimme & Aktives Zuhören
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am Mittwoch 8. April 15 –18 Uhr: Aktivismus & Mobilisierung
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Die Teilnahme ist kostenfrei, der Zugang barrierefrei.
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Wann? Teil 1: 17.02.2026; 15.00 –18.00 Uhr
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Wo? Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, Hauptdeck auf Ebene 1
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Um Anmeldung wird gebeten:
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17.02.: Expertenkreis der Hamburger Energielotsen: Kreislaufwirtschaft – Zukunftsaufgabe für Hamburg?
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Das Bauen wird zunehmend unter den Aspekten der Ressourcenschonung und der Abfallreduzierung stattfinden. In Hamburg entwickeln sich dafür Netzwerke und Chancen für die Schaffung (neuer) Arbeitsplätze. Eine zunehmende Anzahl von Anbietern stehen einer stetig wachsenden Nachfrage nach Wiederverwertung von Baustoffen gegenüber. Das Hamburgische Klimaschutzstärkungsgesetz legt den Rahmen für Baustoffe bei öffentlichen Gebäuden fest. Und auch auf Bundesebene werden Anlagen für die verstärkte Nutzung von Recycling-Baustoffen durch die Ersatzbaustoffverordnung unterstützt.
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Dieser Expertenkreis beschreibt den Hamburgischen Ansatz zur Kreislaufwirtschaft und lässt dazu deren wichtige Akteure zu Wort kommen. Zudem wird ein Praxisbeispiel für zirkuläres Bauen in Hamburg vorgestellt: Moringa in der HafenCity. Dem Cradle-2-Cradle-Prinzip folgend, werden in dem Hochhaus rezyklierbare und gesunde Materialen sortenrein trennbar, rückbaubar und wiederverwertbar zueinander gefügt.
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Werden Sie ein Teil von uns
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Als gemeinnützige Organisation ist unsere Arbeit nur möglich dank der Unterstützung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und das großartige Team von Freiwilligen.
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Auch Sie können sich engagieren und helfen: Werden Sie mit Ihrer NGO, Ihrer Initiative oder Ihrem nachhaltig ausgerichteten Unternehmen Mitglied des Zukunftrates Hamburg und profitieren Sie von unserem starken Netzwerk. Oder unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!
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