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Ja, wir schaffen das!

Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie herzlich zur November-Ausgabe unseres Rundbriefs – mit aktuellen Entwicklungen, inspirierenden Initiativen und wichtigen Impulsen für ein nachhaltiges Hamburg.

In diesem Monat feiern wir einen großen Erfolg: Der Hamburger Zukunftsentscheid hat gewonnen! Was dieser Meilenstein für die Stadtgesellschaft bedeutet und welche Chancen und Herausforderungen nun vor uns liegen, erfahren Sie in dieser Ausgabe. Außerdem möchten wir Sie herzlich an unsere Veranstaltung „Die Wärmewende in Hamburg: (Wie) schaffen wir das?“ erinnern – eine Einladung, gemeinsam über Wege zur klimaneutralen Wärmeversorgung zu diskutieren.

Darüber hinaus berichten wir über neue Projekte und Initiativen aus Hamburg, vom Start des Harburger Nachhaltigkeitspreises und verweisen auf spannende neue Studien.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen,
Ihr Zukunftsrats-Team

Inhaltsübersicht

1. In eigener Sache:
  • Der Hamburger Zukunftsentscheid hat gewonnen - Chancen und Herausforderungen für die Stadtgesellschaft
  • Erinnerung und herzliche Einladung: Veranstaltung "Die Wärmewende in Hamburg: (Wie) Schaffen wir das? Über die Kommunale Wärmeplanung"
2. Hamburg:
  • Harburger Nachhaltigkeitspreis gestartet
  • Jetzt unterschreiben: Omas gegen Rechts Hamburg fordern Prüfung eines AfD-Verbots
3. Über den Tellerrand:
  • Soli-Shop des Marie-Schlei-Vereins und der Tochterinitiative "Be Independent" ist online
  • Neue Studie „Desinformation, Diffamierung, Defunding: Zivilgesellschaft unter Druck"
  • Nachhaltige Geschenkidee zu Weihnachten: Einen Mietgarten für das Jahr 2026
  • Veröffentlichung des Faktenpapiers 2025 zu Extremwetter in Deutschland
4. Termine, Termine, Termine

In eigener Sache

Der Hamburger Zukunftsentscheid hat gewonnen – Chancen und Herausforderungen für die Stadtgesellschaft

Hamburg hat es wieder getan. Wie beim Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze 2013 hat nun trotz großer Gegenkampagne auch der Hamburger Zukunftsentscheid gewonnen und das mit einem verhältnismäßig großen Vorsprung. Das Ergebnis am 12. Oktober war am Ende deutlich klarer als 2013 und als viele erwartet hatten: 304.063 Menschen stimmten für den Hamburger Zukunftsentscheid. Damit war nicht nur das Quorum (262.609) deutlich übertroffen, sondern auch die Nein-Stimmen (267.299). Hamburg hat sich damit demokratisch für (noch) ehrgeizigeren Klimaschatz entschieden. Nach einem sehr intensiven Wahlkampf gratulierte auch die unterlegene Seite und versprach, das Ergebnis mit umzusetzen – und zeigte damit die Stärke demokratischer Gesellschaften. Der gewonnene Zukunftsentscheid ist eine historische Chance und birgt zahlreiche Herausforderungen.
Die erste und größte Herausforderung ist das sich rasant ändernde Klima: Immer mehr planetare Grenzen und Temperaturrekorde werden überschritten, die klimatischen Veränderungen gefährden immer mehr Menschenleben sowie die Lebensgrundlagen ganzer Gesellschaften, sie greifen„die wirtschaftliche Substanz selbst der größten Industriestaaten an“ (Münchner Rückversicherung 2025). Die derzeit laufende Weltklimakonferenz COP30 muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass das 1,5 Grad-Ziel aus Paris realistischerweise nicht mehr zu schaffen ist.

Gleichzeitig – und das ist die nächste, gesellschaftliche Herausforderung – erleben wir „Zeiten von anti-ökologischem Backlash und abnehmender Resonanz“ für Klimaschutz, so der jüngst publizierte Klimawende Ausblick 2025 des Klimaexzellenzclusters der Uni Hamburg. Während zahlreiche gesellschaftliche Bereiche Klimaschutz weniger Bedeutung zumessen, wird er – so die Studie – weiterhin „maßgeblich unterstützt … von Verwaltungen und Initiativen auf lokaler Ebene“. Auf der lokalen Ebene sind die Auswirkungen der Klimakrise am stärksten spürbar, entsprechend ist dort der Handlungsdruck besonders hoch. Wie Hamburg entscheiden sich auch zahlreiche andere Metropolen wie Paris, Rom, London, jüngst Berlin oder auch Bogotá, Singapur und Peking für Klimaschutz und -anpassung. Vor dem Hintergrund der Betroffenheit verwundert es auch nicht, dass die stark verdichteten Stadtviertel Hamburgs, darunter auch zahlreiche einkommensschwächere mehrheitlich für den Zukunftsentscheid stimmten, während sich Menschen mit eigenem Garten, mehr Grün und mit mehr Ressourcen häufiger dagegen entschieden (vgl. auch die Analyse in der ZEIT).
Eine zentrale Handlungsempfehlung der Studie ist folglich „Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit [zu] verknüp­fen“. Die politische Herausforderung ist also, die nun anstehenden Maßnahmen sozial zu flankieren und die von der demokratischen Mehrheit gewollte verpflichtende Sozialverträglichkeit des Zukunftsentscheids umzusetzen. Ressourcen auf dieses Ziel hin umzusteuern, wird eine große Kraftanstrengung für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Bei allen enormen Kosten sollte in der Debatte auch immer klar sein, dass Prävention deutlich günstiger ist als Schadensbeseitigung: „Studien gehen davon aus, dass jeder US-Dollar an Investitionen in Prävention bis zu 10 US$ oder noch mehr an Schäden oder indirekten Katastrophenfolgen verhindert“ (Münchner Rückversicherung 2025). Studien und Pilotprojekte zeigen gleichzeitig, wie Klimaschutz günstiges Wohnen unterstützt und erneuerbare Energien zur Kostensenkung beitragen können, wie in Großbritannien oder auch ganz konkret in Hamburg-Ohlsdorf. Hamburg kann beim Umgang mit der Anforderung des sozialverträglichem Klimaschutzes zum Vorreiter werden und mit den damit einhergehenden demokratischen Aushandlungsprozessen seine Demokratie stärken. Produkte, die aus dieser Herausforderung entstehen, werden zukünftig in immer mehr Städten weltweit gefragt sein. Angesichts steigender CO2-Preise und sinkender Preise für erneuerbare Energien haben die Akteure Wettbewerbsvorteile, die früher konsequent umsteigen. Insofern war es auch wirtschaftlich klug, dass sich die Hamburger*innen für einen ehrgeizigen Klimaschutz entschieden haben: „Hamburg präsentiert sich als europäische Metropole des nachhaltigen, gesunden Lebens. Die Stadt ist klimaneutral und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft werden konsequent umgesetzt“, so dass „Im Jahr 2040 gilt: Wer Ideen hat, kommt für ihre Umsetzung nach Hamburg.“ So beschreibt es die Handelskammer in ihrer Zukunftsstrategie Hamburg 2040.

(Ein Beitrag von Sebastian Dorsch, geschätztes Mitglied des Koordinierungskreises des Hamburger Zukunftsrates und der Zukunftswerkstatt Lokstedt.)

Erinnerung und herzliche Einladung: Kommen Sie zur Veranstaltung "Die Wärmewende in Hamburg: (Wie) Schaffen wir das? Über die Kommunale Wärmeplanung"

Als Mit-Veranstalter*innen möchten wir Sie noch einmal ganz herzlich zur folgenden Veranstaltung einladen. Wir freuen uns über zahlreiche Besuchende!

Die nationale Gesetzgebung verlangt die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung als vorbereitenden Schritt für die bis 2045 anstehende Wärmewende. Diese gewaltige Aufgabe ist zunächst von 10.754 Kommunen bis 2026 (Großstädte) bzw. 2028 (übrige Kommunen) zu bewältigen. Bis Ende September 2024 sind aber erst 1,6 % der Kommunalen Wärmeplanungen abgeschlossen worden*. Aber was folgt danach und wie wird die Gesellschaft dabei mitgenommen?

Wo stehen wir in Hamburg? Die Wärmewende ist mehr als ein technisches Projekt — sie ist eine zentrale Herausforderung für Hamburg, seine Infrastruktur klimaneutral zu gestalten und gleichzeitig die Lebensqualität seiner Bewohner*innen zu sichern.
Wir laden herzlich ein zur Fachkonferenz, die Transformation für Hamburg konkret zu gestalten und gemeinsam Lösungswege für Hamburg entwickeln und die Wärmewende aktiv voranzutreiben.

Die Konferenz wird vom CC4E der HAW Hamburg gemeinsam mit der ZEBAU GmbH und dem Zukunftsrat Hamburg organisiert. Für unsere Planungen bitten wir um Anmeldung.

Wann? 20.11.2025 @ 17:30 bis 20:00
Wo? HAW Hamburg, CC4E, Aula, Berliner Tor 21, 20099 Hamburg

Hamburg

Harburger Nachhaltigkeitspreis gestartet

Liebe Engagierte, liebe Unterstützer:innen,

es geht in die nächste Runde: Gemeinsam mit der Initiative HARBURG21 lobt die Harburger Bezirksversammlung zum 13. Mal den Harburger Nachhaltigkeitspreis aus – mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank Hamburg eG.
  • Bitte merken Sie sich schon heute den Termin der Preisverleihung vor:
    Freitag, 20. Februar 2026 · Harburger Rathaus
Ab dem 7. November 2025 können Projekte aus Schulen, Kitas, Vereinen und Initiativen wieder ihre Bewerbungen einreichen.

Petition: Omas gegen Rechts Hamburg fordern Prüfung eines AfD-Verbots

"Wir, die Hamburger OMAS GEGEN RECHTS West fordern alle demokratischen Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft auf, sich jetzt für die Einleitung des AfD-Verbotsverfahren einzusetzen und Bundestag und Bundesrat aufzufordern, die Prüfung eines Verbotes der AfD beim zuständigen Bundesverfassungsgericht zu beantragen.

Der Verfassungsschutz hat die gesamte AfD-Partei als gesichert rechtsextrem eingestuft*. Aus seiner Sicht finden erwiesenermaßen Verstöße gegen die Menschenwürde, den Rechtsstaat und das Demokratieprinzip statt.

Art. 21 Abs. 2 (u. Abs. 4) Grundgesetz besagt: „Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“

Anders als beim gescheiterten Verbotsverfahren gegen die NPD, verfügt die AfD aktuell über eine realistische Perspektive, ihre gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung gerichteten Ziele tatsächlich auch umsetzen zu können.

Stellt sich heraus, dass die AfD unsere Demokratie bedroht, dann muss sie verboten werden.
Die Möglichkeit, eine Partei zu verbieten, ist gerade deshalb in unserem Grundgesetz verankert, um unsere Demokratie gegen Feinde, auch von innen, zu schützen. Sie ist ausdrücklich eine wehrhafte Demokratie, um zu verhindern, dass die Geschichte sich wiederholt. Die NSDAP konnte durch legale Wahlen die Macht übernehmen und den Staat in der Weimarer Republik aus demokratischen Strukturen in den Faschismus führen.


SO ETWAS DARF SICH NICHT WIEDERHOLEN!"

Über den Tellerrand

Soli-Shop des Marie-Schlei-Vereins und der Tochterinitiative "Be Independent" ist online!

Ab sofort können nun über das Internet viele Soli- und Partnerprodukte des Vereins gegen eine Spende bestellt werden. Passend zur Jahreszeit können Mützen und Socke, aber auch
Pullover und Taschen bis hin zum Gutschein einfach in der passenden Farbe und Größe ausgesucht werden. Damit machen Sie großen und kleinen Familienangehörigen und auch Freund*innen eine doppelte Freude, da Sie sowohl etwas verschenken und gleichzeitig einen Beitrag für unsere vielen Projekte im Globalen Süden leisten. Was Sie bestellen, wird direkt im Paket mit weiteren Informationen über den Verein nach Hause geschickt. Auch Gutscheine sind natürlich eine gute Möglichkeit, den Soli-Shop weiterzuempfehlen. Das Beste daran ist allerdings: jede Bestellung beinhaltet neben den Produktions- und Lieferkosten bis zu 50% Spende. So wird jede Bestellung sofort zu einem solidarischen Beitrag für Frauenprojekte im
Globalen Süden.

Der Soli-Shop Be Independent ist ein Projekt des Marie-Schlei-Vereins e.V.

Neue Studie „Desinformation, Diffamierung, Defunding: Zivilgesellschaft unter Druck"

LobbyControl e.V. hat die Studie „Desinformation, Diffamierung, Defunding: Zivilgesellschaft unter Druck“ veröffentlicht. Darin wird gezeigt, dass zivilgesellschaftliche Vereine und NGOs nicht nur von autoritären Kräften, sondern auch von Konzernlobbyisten ins Visier genommen werden – und zwar sowohl in Berlin als auch in Brüssel.

Die Studie hebt die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft für die Demokratie hervor – sowohl als Bollwerk gegen autoritäre Kräfte als auch als Korrektiv zur Übermacht finanzstarker Lobbyinteressen.

Hier geht‘s zur Kurzversion und zum Download der Studie – eine gedruckte Version wird in Kürze erscheinen.

Nachhaltige Geschenkidee zu Weihnachten: Einen Mietgarten für das Jahr 2026

Statt Konsumrausch: meine ernte inspiriert mit Erlebnis, Natur und Selbstversorgung zum Verschenken
Die Suche nach einem sinnvollen Weihnachtsgeschenk wird jedes Jahr schwieriger. Was bleibt, ist der Wunsch nach mehr Zeit, mehr Natur – und echten Erlebnissen. Die meine ernte GmbH bietet mit ihren bundesweiten Mietgärten ein außergewöhnliches Geschenk: ein ganzes Gartenjahr voller Genuss, Bewegung und Selbstversorgung.

Mit Quiz zur passenden Geschenkidee: Welcher Gartentyp bist du?
Ob Gemüseliebhaber, Naturfreund oder neugieriger Gartenneuling – das neue Weihnachts-Quiz von meine ernte hilft dabei, den passenden Gartentyp zu entdecken. In drei Fragen finden Schenkende wie Beschenkte spielerisch heraus, welcher Typ sie sind – und warum ein Mietgarten genau das richtige Geschenk ist. So wird das Thema Selbstversorgung zum Gesprächsanlass unterm Weihnachtsbaum.

Zeit statt Zeug – das steckt im Mietgarten von meine ernte:
  • Ein vorbereiteter Gemüsegarten (45 oder 90 qm)
  • Über 20 Gemüsesorten sind bereits gepflanzt & gesät
  • Gartengeräte & Wasser zur gemeinschaftlichen Nutzung
  • Digitale Begleitung mit Gartenbriefen, Videos & Gemüsehotline
  • Ernteerlebnis von Mai bis November
  • Preise: Kleiner Garten (45 qm): ab 259 € | Familiengarten (90 qm): ab 479 €
Jetzt verschenken oder selbst buchen unter: www.meine-ernte.de

Zitat von Wanda Ganders, Gründerin von meine ernte:
„Ein Mietgarten ist ein Geschenk, das wächst – mit jedem Sonnenstrahl, jeder Pflege und jedem Lächeln bei der Ernte. Gerade in Zeiten bewussteren Konsums erleben wir, dass viele Menschen ihren Liebsten nicht mehr ‚Zeug‘, sondern gemeinsame Zeit und Sinn schenken möchten. Ein Gartenjahr bringt all das zusammen.“

Veröffentlichung des Faktenpapiers 2025 zu Extremwetter in Deutschland

Das Faktenpapier 2025 „Was wir über das Extremwetter in Deutschland wissen“, herausgegeben vom Deutschen Wetterdienst und dem Extremwetterkongress, zeigt, wie deutlich sich die Folgen der globalen Erwärmung bereits in Deutschland bemerkbar machen.

Die letzten drei Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen – mit spürbaren Auswirkungen auf Hitze, Starkregen und Trockenheit. Während Hitzewellen zunehmen, werden Frosttage seltener – und extreme Wetterereignisse verschieben sich regional.

Das Papier fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen und zeigt auf, mit welchen Prognosen wir rechnen müssen.

Termine

Do. 20. Nov 2025, 19:00 Uhr: Veranstaltung der Körber- Stiftung "Kampf ums Wasser"

"Angesichts des Klimawandels und einer wachsenden Erdbevölkerung nehmen die Konflikte um sauberes Wasser immer weiter zu. Wie lässt sich ein gerechter Zugang zu Trinkwasser weltweit sicherstellen? Ein Gespräch mit der Geografin Martina Neuburger, dem Umweltökonomen Bernd Klauer sowie Birgit Pickel vom BMZ. Es moderiert Stefan Schmitt."

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Hamburger Horizonte statt. Um Anmeldung wird gebeten!

    21. - 23. November: Hamburger Kongress gegen Feminizide und geschlechterbasierte Gewalt

    Die alarmierenden Zahlen von Feminiziden und geschlechterbasierter Gewalt in Deutschland — wie auch weltweit — verdeutlichen die immense, für manche lebenswichtige Notwendigkeit öffentlicher Austausch- und Diskussionsräume. Als Gesellschaft müssen wir gemeinsam verstärkt Verantwortung übernehmen. Dazu gehört auch, den Zusammenhang zwischen „alltäglicher“ geschlechterbasierter Gewalt und tödlicher Gewalt herzustellen, um gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten – einer Zukunft ohne Angst, Bedrohung und Gewalt. Mit diesem Kongress wollen wir ein klares Zeichen setzen: (Tödliche) Gewalt muss endlich enden! Wir schauen nicht weg, sondern stehen — als direkt oder indirekt Betroffene des patriarchalen Systems und als Unterstützer*innen — solidarisch an der Seite der Betroffenen und möchten gemeinsam zum Aktivwerden auffordern und motivieren.

    Der Kongress findet vom 21. bis 23. November 2025 statt – am Wochenende vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* (25.11.) – in den Räumlichkeiten der Universität Hamburg (Von-Melle-Park 9) und der W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. (Nernstweg 32–34, 22765 Hamburg). Die Räume der Universität Hamburg und der W3_ sind barrierearm zugänglich. Solltet ihr weiteren Unterstützungsbedarf haben, sprecht uns gerne an!

    Einblicke in das Programm findet ihr hier.

    Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle! Wir bitten um eine unverbindliche Anmeldung, um besser planen zu können und und euch über aktuelle Infos auf dem Laufenden zu halten. Meldet euch gerne auch an, wenn ihr plant nur an einem Tag oder bei einem bestimmten Programmpunkt dabei zu sein. Hier geht es zur Anmeldung.

    Über aktuelle Infos halten wir euch auch über unseren Instagram-Kanal @kongress_gegen_feminizide_hh auf dem Laufenden!

    Lasst uns gemeinsam laut werden – solidarisch, feministisch, aktiv.

    Am 25.11: Panel Talk: Faire Fanshops bei HSV und FC St. Pauli

    Wusstest du schon, dass unsere beiden Hamburger Profi-Fußballvereine in Sachen nachhaltige Fanshops ganz vorne mit dabei sind? Laut einer Studie von cum ratione befinden sich beide Clubs sogar in der Meisterklasse! Sowohl der FC St. Pauli als auch der HSV achten sehr darauf, dass Textilien, die in ihren Fanshops verkauft werden, unter ökologisch und sozial verträglichen Bedingungen produziert werden.

    Warum das so wichtig ist, wie die beiden Clubs das machen und was auch kleinere Vereine oder Privatpersonen davon lernen können, wollen wir mit Vertreter:innen der beiden Vereine sowie mit Sport handelt fair und cum ratione am 25.11. von 18–20 Uhr in gemütlicher Atmosphäre im Old MacDonald (Stellinger Weg 33, Hamburg-Eimsbüttel) besprechen. Bei diesem exklusiven Einblick wird es natürlich auch Zeit für eure Fragen geben. Außerdem erwartet euch ein Mini-Kahoot-Quiz, bei dem passenderweise fair produzierte Gewinne zu vergeben sind.

    Wer Lust hat, kann gleich sitzen bleiben, sich mit einem Bio-Burger stärken und sich danach das Champions League Spiel um 21:00 Uhr anschauen

    Mit dabei: Catharina Fricke, Bereichsleitung Merchandising beim FC St. Pauli Sascha Steinbrück, Head of Merchandising beim HSV Lara Schröder, Referentin für Nachhaltigkeit bei cum ratione Anton Klischewksi, FC Internationale, Aktionsbündnis Berlin und „Sport handelt fair“ — Moderation

    Am 28.11. : Hamburg Week Action Lab - Impulse für Nachhaltigkeit in der Hansestadt

    Am Freitag, den 28. November 2025, öffnet das Week Action Lab erstmals seine Türen und bietet eine einzigartige Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung. Unter dem Motto „Wo es knirscht, bewegt sich was – Hamburg nachhaltig weiterdenken“ lädt die Veranstaltung in das Designzentrum Hamburg ein. Ziel ist es, gemeinsam Zielkonflikte der urbanen Nachhaltigkeit zu durchleuchten, Lösungsansätze zu entwickeln und innovative Impulse für die Zukunft der Hansestadt zu setzen.

    Die Agenda startet am Morgen mit Grußworten von prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, darunter die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der Präsident der Universität Hamburg, Univ.-Prof. Dr. Hauke Heekeren. Es folgt eine wissenschaftliche Einordnung des Tages durch Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, die als Chief Sustainability Officer und Professorin für Nachhaltiges Wirtschaften neue Perspektiven in die Diskussion einbringt.

    Die Veranstaltung versteht sich als Impulsgeber für die Hamburg Sustainability Week 2026 und begleitet aktiv die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt. Hinter dem Week Action Lab stehen die Stabsstelle Nachhaltigkeit der BUKEA, die Universität Hamburg und die Hamburg Sustainability Conference, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Transformationsprozess der Hansestadt entscheidend voranzubringen. Barrierearme Zugänge und kulinarische Angebote runden das Programm ab.

    Werden Sie ein Teil von uns

    Als gemeinnützige Organisation ist unsere Arbeit nur möglich dank der Unterstützung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und das großartige Team von Freiwilligen.
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