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Dienstag, 27. Juni 2017
 

2017

G20 in Hamburg – worum geht es?

Der G20-Gipfel in Hamburg wird mit Spannung, aber auch mit Sorge erwartet: Wird er dem offiziellen Motto gerecht, im Interesse der Menschen „die vernetzte Welt gemeinsam (zu) gestalten“? Oder wird er weiter den Eigeninteressen mächtiger internationaler Akteure den Weg ebnen? Wir bieten Hintergrundinformationen: Wie ist die G20 entstanden? Wie sind die Teilnehmer legitimiert? Was wird auf dem Treffen entschieden? Mit Helmut Janßen-Orth (AK „Wirtschaft neu denken“ des UmweltHauses am Schüberg). 
Die Veranstaltung findet am Montag, 29. Mai 2017, um 19 Uhr  in der Katholischen Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg statt (Nähe S-Bahnstation Stadthausbrücke) statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter sind UmweltHaus am Schüberg, der Zukunftsrat Hamburg und die Katholische Akademie Hamburg.

2016

Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: „Die Zukunft, die wir wollen – das Hamburg, das wir brauchen.“ Was muss Hamburg tun, um die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Agenda umzusetzen? am 18.11. von 15.30 bis 21 Uhr in der Hamburger Volkshochschule, Schanzenstraße 75-77, 20357 Hamburg. In Kooperation mit dem Marie-Schlei-Verein, Eine Welt Netzwerk Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik

Mit einer Einführung von Thilo Hoppe, MdB a.D., Brot für die Welt und fünf parallelen Werkstattgespräche zu den SDG-Querschnittsthemen 1. Umwelt und Klimaschutz (und Energie), 2. Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen, 3. Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt, 4. Nachhaltige Stadtentwicklung und 5. Ungleichheit, Armutsbekämpfung und Geschlechtergerechtigkeit und Abschlussrunde im Plenum
Moderation: Karin Heuer, umdenken, Heinrich-Böll-Stiftung.
Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.  

20 Jahre Zukunftsrat Hamburg - Startsignal für eine erneuerte nachhaltigeZukunftsstrategie für Hamburg am  Montag, 31.10., von 18– 21 Uhr in der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Raum 221, Westflügel.

Seit 20 Jahren engagiert sich der Zukunftsrat Hamburg für eine nachhaltige Entwicklung der Hansestadt. Wir wollen zurückblicken auf die letzten zwei Jahrzehnte, neue Wege zur Nachhaltigkeit beschreiten und analysieren, wie es um Strategien wie die Große Transformation und Green Economy steht. Und nicht zuletzt berichten unserer Gäste aus Kopenhagen und Danzig über ihre Erfahrungen und Zukunftskonzepte. Wir wollen über Leitlinien und neue Ansätze zu Themenschwerpunkten wie Klimapolitik,Energiewende oder Green Economy für eine zukunftsorientierte Hamburg-Agenda diskutieren.
Gefördert von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie Bingo! Die Umweltlotterie.
Vortrag Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat Hamburg
Vortrag Dr. Ulf Skirke, Zukunftsrat Hamburg
Vortrag Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
Vortrag Dr. Delia Schindler, Zukunftsrat Hamburg 
Vortrag Elzbieta Goncz, Development Strategies, Gdynia
Vortrag Monica Belling Magnussen, City of Copenhagen
Nachlese
Ideensammlung


Drei Jahre nach dem Volksentscheid Energienetze in Hamburg: Wo steht die Energiewende in Hamburg? Zwischenbilanz und Ausblick mit Interviews, Vortrag und Diskussion am 6.10., 19 Uhr, GLS Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg.
Drei Jahre nach dem Volksentscheid zieht der HET (Hamburger Energietisch) Bilanz: Wie ist der Stand bzgl. der Rekommunalisierung der Netze für Strom, Fernwärme und Gas ? Wo hakt es und wer sind die Bremser? Wie kann eine zügigere Umsetzung des rechtsverbindlichen Volksentscheides politisch befördert werden? Neben der Analyse zu der Hamburger Situation mit den drei Vertrauensleuten des Volksentscheides, Manfred Braasch (BUND Hamburg), Theo Christiansen (Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost) und Günter Hörmann (ehemals Verbraucherzentrale Hamburg) wird Dr. Joachim Nitsch, Mitwirkender an den Leitstudien des Bundesumweltministeriums für den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Hamburger Situation beleuchten und einen bundesweiten Ausblick geben.
Veranstalter: Hamburger Energietisch und Zukunftsrat Hamburg.

 

Prima Klima - Klimapolitik zwischen Pariser Klimagipfel 2015 und Treffen der G20 in Hamburg 2017 am 30.9., 17.00 -20.00 Uhr, GLS-Bank, Düsternstr.10, 20355 Hamburg.
Der Klimagipfel Ende 2015 in Paris hat angeblich den Durchbruch gebracht, um nun ernsthaft weltweit die Erderwärmung mit all ihren Folgen zu stoppen. Das Abkommen von Paris ist allerdings – im Gegensatz zu dem 1997 geschlossenen Kyoto-Protokoll – rechtlich nicht bindend. Der Vertrag tritt in Kraft, wenn ihn mindestens 55 Staaten ratifiziert haben, was bisher allerdings erst 23 getan haben. Auch wenn die Großemittenten China und USA (zusammen ca. 40% des Ausstoßes) aktuell den Vertrag in Kraft gesetzt haben, so fehlt doch noch die überwiegende Anzahl der 175 Unterzeichnerstaaten – unter anderem Deutschland. Was ist also zu tun? Erreichen uns nicht jede Woche Nachrichten über drastische Klimaveränderungen, die Menschenleben kosten und die Zahl der Klimaflüchtlinge erhöhen? Reichen freiwillige Abkommen, oder müssen beim Treffen der G20 in Hamburg konkrete Schritte vereinbart werden? Es sind ja nicht wir - die Verursacher*innen des Klimawandels – die unter den Folgen der Klimaveränderung leiden. Es sind die ärmsten Länder wie z.B. Haiti, Philippinen, Pakistan, oder Bangladesch. Wir wollen eine Zwischenbilanz ziehen und uns kritisch mit dem Status quo auseinandersetzen, sowie Forderungen für das G 20 Treffen in Hamburg formulieren. Außerdem fragen wir nach dem Klimaplan unserer Stadt.  Mit: Lili Fuhr, Referentin Internationale Ökologiepolitik, Heinrich Böll Stiftung,  Eckhard Heumeyer, Fossil Free Hamburg,  Michael Pollmann, Staatsrat Behörde für Umwelt und Energie,  Dr. Barbara Saerbeck, Forschungszentrum für Umweltpolitik, FU Berlin,  Michael Liebert, Hamburger Klimaschutzstiftung/Gut Karlshöhe.  Moderation: Dr. Delia Schindler, Zukunftsrat Hamburg.
Veranstalter: umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V., Entwicklungsforum Bangladesch, Hamburger Klimaschutzstiftung,  Zukunftsrat Hamburg, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.

 

Wetter.Wasser.Waterkant vom 26. bis 30.9.16
Bildungsprogramm für Hamburger Schulen mit Workshops, Vorträgen und Exkursionen in der Hamburger Hafencity. Dr. Delia Schindler und Dr. Jochen Menzel leiten jeweils einen Workshop zu nachhaltigem Konsum bzw. CO2-Messung.

Bundestreffen der Regionalbewegung  am 3. und 4. Juni. 
Der Bundesverband der Regionalbewegung veranstaltet alle zwei Jahre das Bundestreffen der Regionalbewegung. Dort haben Regionalinitiativen, Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche regional bewegte Akteure aus der Republik die Möglichkeit zum Informationsaustausch, zur Kontaktaufnahme und zum Wissenstransfer zu Regionalentwicklungskonzepten. 2016 fand das  Bundestreffen in Hamburg statt. Bereits zum achten Mal hatten Regionalinitiativen, Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche regional bewegte Akteure aus der Republik die Möglichkeit zum Informationsaustausch, zur Kontaktaufnahme und zum Wissenstransfer zu Regionalentwicklungskonzepten.

Bedingungsloses Grundeinkommen und  De-Growth-Konferenz am 19. und 20.5.
Ziel der Konferenz war es, dass die Grundeinkommens- und die Degrowthbewegung, gegenseitig ein Bewusstsein über die Relevanz der anderen Thematik erlangen. Schnittstellen genauso wie gemeinsame Herausforderungen und Kooperationsmöglichkeiten sollen erörtert werden. Ideal wäre die langfristige Etablierung eines Netzwerks, welches beide Themen befördert und europaweit deren politische Relevanz steigert.
https://ubi-degrowth.eu/de

Wie wirkt die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung?  Ringvorlesung  Entwicklungspolitik 2016. 5. April – 5. Juli 2016, dienstags 18-20 Uhr, Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hauptgebäude ESA, Hörsaal B.
www.sid-hamburg.de/ringvorlesung2016

2015

Klimatalk vor Paris.
In Kooperation mit dem Gut Karlshöhe am Donnerstag, den 26.11.15, auf Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg.
Kurz vor Beginn des Weltklimagipfels moderiert Frank Böttcher vom Hamburger Institut für Wetter- und Klimakommunikation einen Klimatalk mit Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW), Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan und Prof. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Diskutiert werden die Aussichten für das Zustandekommen eines weltweiten Klimavertrages und dessen Bedeutung für den Klimaschutz in Deutschland. Da Städte zu den weltweit größten Energiekonsumenten und Emissionserzeugern zählen, sind sie bei der Gestaltung des Übergangs hin zu einer klimaverträglichen Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Auch die Hamburger bekämen die Auswirkungen des Klimawandels direkt zu spüren, deshalb sei es Zeit zu handeln, so Umweltsenator Kerstan. "Der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten, wir befinden uns mitten drin. Der Meeresspiegel steigt, wir haben Hitzewellen und Starkregen. All das beeinflusst schon jetzt die Stadt.“ Gleichzeitig sind besonders für die Metropolregion die wirtschaftlichen Chancen der globalen Energiewende hin zu mehr erneuerbaren Energien groß. In Paris soll als Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll ein neues Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 194 Mitgliedsstaaten der UN Klimarahmenkonvention vereinbart werden. „Klimaschutz ist nur dann erfolgreich, wenn die internationale Zusammenarbeit funktioniert – und wenn jeder seine eigene Verantwortung ernst nimmt", so Kerstan. Beim Klimatalk geht es daher auch darum, wie sich jeder einzelne Bürger in den Prozess einbringen kann.


Buchvorstellung mit Reinhard Loske: Politik der Zukunftsfähigkeit.
Eine Veranstaltung von umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit dem Zukunftsrat Hamburg am Dienstag, den 17.11. von 19 bis 21 Uhr in der GLS Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg. 
Reinhard Loske stellt sein neues Buch Politik der Zukunftsfähigkeit. Konturen einer Nachhaltigkeitswende vor, das am 26.11.2015 erscheinen wird. Es wird viel geredet vom Ende des grenzenlosen Wachstums, von der dringend gebotenen Befreiung vom Wohlstandsballast, von einer Politik der Nachhaltigkeit. Doch was heißt das für die Praxis? Der ehemalige Politiker und Volkswirtschaftler Reinhard Loske gibt Anregungen für ein neues Denken, das sich dem Nachhaltigkeitsideal verpflichtet fühlt und politisch umgesetzt werden kann. Er schlägt konkrete politische Reformen vor, insbesondere die Förderung kooperativen Wirtschaftens sowie Verknüpfungen der Ökologiefrage mit Fragen der Freiheit und Gerechtigkeit. Der Eintritt ist frei. Flyer zur Veranstaltung

Nachhaltige Entwicklungsziele umsetzen – Handeln auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene.
In Kooperation mit dem Eine-Welt-Netzwerk, dem Marie Schlei-Verein und der W3, am Donnerstag, den 22.10.15, ab 18 Uhr in der W3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg.
Die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen lösen in diesem Jahr die Millenniumsentwicklungsziele ab. Die SDGs sollen Ziele für alle Staaten sein, Armut und Ungleichheit zu verringern, aber auf einer ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Basis. Dazu müssen sich alle einsetzen – international, national und auch lokal. Was können wir tun? Der Marie-Schlei-Verein, die W3, das EWNW und der Zukunftsrat Hamburg wollen einen kritisch konstruktiven Ausblick zur Umsetzung starten. Referentinnen: Dr. Imme Scholz, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik: Einführung und Überblick über die einzelnen Ziele der Post-2015 Agenda und ihre Indikatoren. Christa Randzio-Plath, Marie-Schlei-Verein: Post 2015 Agenda – Das politische und wirtschaftliche Empowerment von Frauen. Ulrike Hiller, Staatsrätin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Entwicklungs-zusammenarbeit der Freien Hansestadt Bremen: Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategien auf lokaler Ebene am Beispiel Bremens. Moderation: Dr. Anke Butscher, Politik- und Unternehmensberaterin aus Hamburg.
Präsentation Dr. Imme Scholz
Bericht der Veranstaltung von Karsten Weitzenegger


Stadt für Menschen statt für Autos.
In Kooperation mit dem Blankeneser Zukunftsforum am Mittwoch, den 07. Oktober, 20 Uhr in der Ev. GemeindeAkademie  Blankenese, Mühlenberger Weg 64 a, 22587 Hamburg.
Kopenhagen hat es geschafft, von einer Autostadt zu einer Stadt für Menschen zu werden. Treibende Kraft hinter dieser Transformation ist das Büro Gehl Architects. Camilla van Deurs, Leiterin des Entwurf-Teams, wird aus dem Erfahrungsschatz von Gehl Architects berichten. Die Stadtplanerin wird zeigen, wie wir nachhaltige Mobilität in Blankenese etablieren und das im Zehn-Punkte-Plan verankerte Konzept für die Ortskerngestaltung verwirklichen können. Nachdem Vortrag von Camilla van Deurs (Englisch) folgt eine Diskussion mit Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat Hamburg; Enno Scheel (Zukunftsforum Blankenese), Carsten Butenschön (Bezirksamt Altona). Moderation: Kai Matthiesen. Die Veranstaltung klingt aus mit einem Glas Wein.


Klima-Aktionstag 2015 am 26.9.2015


Verleihung des 1. Hamburger Zukunftspreises am 01.6.

Eingereicht werden konnten Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der UN-Konferenz für Entwicklung in Rio de Janeiro (1992) sowie des Weltgipfels von Johannesburg 2002. Die Leitidee lautet: Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können – überall auf der Welt! Bewerben können sich Jugendliche und junge Erwachsene aus der Metropolregion Hamburg bis zum Alter von 25 Jahren aus Schule, Berufsbildung, Betrieb und Hochschule. Der Zukunftspreis ist mit insgesamt 5.000,- Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Effenberger Brot für die Zukunft Stiftung zur Verfügung gestellt.


Vegan in den Frühling
Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Gut Karlshöhe vom 24.–27.3.15.
Zum Auftakt der Reihe wurde der Film „Live and let Live“ von Marc Pierschel gezeigt. Er dokumentiert die Geschichte der veganen Bewegung und deren ethische, ökologische und gesundheitliche Hintergründe. Am 26.3. stellte Bettina Hennig ihr Buch „Ich bin dann mal vegan“ vor. Im Anschluss gaben Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale und die Vegane Bewegung Hamburg Tipps zur veganen Ernährung und diskutieren mit dem Publikum. Zum Abschluss der Reihe konnten die Teilnehmenden mit Nina Kollien, Restaurantleiterin des Kleinhuis' Gartenbistro, lernen, gesund, lecker und vegan zu kochen.

Vorstellung des Hamburger Nachhaltigkeitsberichts
am 08.01.2015 um 17.30 Uhr im Kirchhof-Saal der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4 – 6, 20457 Hamburg.
Der Zukunftsrat Hamburg will sich auch bei dieser Bürgerschaftswahl in die öffentliche Debatte einschalten und stellt die Frage: „Ist Hamburg fit für die Zukunft?“ Als Antwort präsentieren wir den Hamburger Nachhaltigkeitsbericht. Die Ergebnisse wollen wir mit den Hamburgerinnen und Hamburgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Hamburger Politik diskutieren.
Nach der Präsentation des Nachhaltigkeitsberichts durch Dr. Delia Schindler und Dr. Jochen Menzel debattieren wir auf dem Podium mit
Dr. Kurt Duwe, Sprecher für Umwelt, Stadtentwicklung, Verfassung und Bezirke der FDP
Jens Kerstan, Vorsitzender der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion
Dr. Monika Schaal, Fachsprecherin für Umwelt der SPD
Christiane Schneider, Parlamentarische Geschäftsführerin der LINKEN  
Birgit Stöver, 1. Parlamentarische Sprecherin der CDU Bürgerschaftsfraktion
Moderation: Dr. Anke Butscher, Politik- und Unternehmensberaterin.

2014

CO2 Kompensation für den Klimaschutz - Ablass oder Chance?
am 04. 12.14 ab 17 Uhr im Ökumenischen Forum Hafencity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg.
Verwöhnt durch einen wundervollen Sommer dürfen wir Erwärmung und Klimawandel genießen, während Menschen nahe dem Äquator unter unerträglicher Hitze, Dürreperioden und Überschwemmungen leiden. Der Klimawandel verstärkt die Ungerechtigkeiten unserer Welt. Wie könnte eine Reduktion fossiler Energien und damit die Vermeidung von Treibhausgasen zu einer verbindenden Aufgabe heranwachsen? Kann die Kompensation, also der Ausgleich von CO2-Emissionen an anderer Stelle, dazu beitragen? Und welche Forderungen und Kriterien sollten wir an CO2 -Kompensationsprojekte anlegen?
Diesen Fragen wollen wir auf unserer Veranstaltung nachgehen und mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Moderation: Dr. Anke Butscher.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Deutsch-Tansanische Partnerschaft e.V., der Infostelle Klimagerechtigkeit und des Zukunftsrats Hamburg.   

Programm zur Veranstaltung
Bericht zur Veranstaltung
                                                                                                                                      

Bußtags-Gipfel in der Hauptkirche St. Petri Kirche, 19.11.14 ab 19.30 Uhr.
Der Zukunftsrat Hamburg stellt sich als Dachverband für nachhaltige Entwicklung in Hamburg und einige seiner Mitglieder mit Zielen, Struktur und Projekten vor. Außerdem möchten wir mit dem Publikum diskutieren und knüpfen dabei an die Idee vom Bußtag als Aufforderung zum Umdenken an. Die Veranstaltung findet an verschiedene Aktionsorten in der St. Petri Kirche statt. Dr. Delia Schindler, Sprecherin des Zukunftsrats Hamburg, wird die Veranstaltung moderieren.

Folgende Mitgliedsorganisationen stellen sich vor:
Thomas Becker - Atelier für Schmuck, Gemeinwohlökonomie Hamburg, GLS Bank, Hamburger Netzwerk Grundeinkommen, Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V., Öko Wochenmarkt und  Regionales und ZEWU/Energiebauzentrum.
Programm

Nachhaltige Entwicklungsziele durchsetzen
am 18.11., um 17.15 Uhr im W3 Saal, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg.
Ein globaler Zielkatalog der Vereinten Nationen soll 2015 die Millenniumentwicklungsziele ablösen. Alle Staaten verpflichten sich, Armut und Ungleichheit zu verringern, aber nicht auf Kosten der Natur. Der Abschied von alten Wohlstandsmodellen erfordert ein breites gesellschaftliches Umdenken. Wie können wir als Zivilgesellschaft in Deutschland globale Zukunftsfähigkeit – auch lokal vor Ort – durchsetzen. Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Eine Welt Netzwerk Hamburg, der W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., des Zukunftsrates und des Marie-Schlei-Vereins.
Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung durchgeführt.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Eine Welt Netz-werk Hamburg, der W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., des Zukunftsrates und des Marie-Schlei-Vereins.
Flyer zur Veranstaltung
Bericht zur Veranstaltung

 

FAIR-FAIRER-HAMBURG?
Podiumsdiskussion am 24. 9.14, 17 Uhr im Café ElbFaire / Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12. 

Hamburg darf sich seit Mai 2011 „Fairtrade-Stadt“ nennen, dafür hat die Stadt bestimmte Kriterien von TransFair e.V. erfüllt. Aber reicht das für eine Welthandelsmetropole aus, um das Prädikat „fair“ zu tragen? In der Podiumsdiskussion wird der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen in Wirtschaft, Politik, der (Zivil-) Gesellschaft und den Kirchen unternommen werden sollten, um Hamburg fairer zu gestalten. Die Expert_innen auf dem Podium sind Pastor Christoph Störmer (Hauptkirche St. Petri), Dr. Michael Bilharz (Umweltbundesamt), Dr. Anjes Tjarks (Grüne), Matthias Hein (Eine Welt Netzwerk Hamburg) und Christian Wiebe (Viva con Agua). Moderation: Dr. Delia Schindler (Zukunftsrat Hamburg).
Eine gemeinsame Veranstaltung des Zukunftsrats Hamburg, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/ Außenstelle Hamburg der Engagement Global gGmbH und der Fair Trade Stadt Hamburg im Rahmen der Fairen Woche 2014.

Plakat zur Veranstaltung
Flyer Faire Woche
Präsentation von Lisa Speck, Fair Trade Stadt Hamburg
Fotos: Anne Koch  www.annekoch-fotografie.de 

 

Zweiter Nachhaltigkeitsspaziergang Walk&Talk am 24.6.14
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung veranstaltet vom 23. bis 29. Juni die Deutsche Aktionswoche Nachhaltigkeit 2014. Gewerbeparkour lädt Sie, zusammen mit dem Ingenieurwerk und dem Zukunftsrat Hamburg, zum zweiten Hamburger Nachhaltigkeitsspaziergang ein. Wir bieten damit allen interessierten Menschen im Rahmen eines Walk&Talks, wie bereits im letzten Jahr, eine offene Plattform für den Gedankenaustausch zum Thema „Nachhaltigkeit im urbanen Raum“ an. Die ausgewählte knapp 2-stündigen Route über das IBA - Gelände bietet aktuellen Themenbezug. Frische Luft und Bewegung in reizvoller Umgebung sollen Sie inspirieren und motivieren. Die Ge(h)sprächsthemen sind dabei offen. Die Projekte Smart City, Zero City, Green City oder Heilende Stadt geben bereits vielerlei Anregungen. Ausgangspunkt endet. Im Wälderhaus kann der Abend gemütlich ausklingen.

 
Politische Spielregeln für eine gemeinwohlorientierte Wirtschaft in Hamburg

Podiumsdiskussion am 06. Mai 2014 um 19 Uhr im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg.
Viele sozial verantwortliche Unternehmer und Unternehmerinnen in Hamburg bemühen sich, mit ihrer unternehmerischen Tätigkeit dem Gemeinwohl zu dienen, durch Schaffung sicherer Arbeitsplätze, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter, familienfreundliche Arbeitszeiten, Förderung einer partizipativen Unternehmenskultur, etc. Was hatten die Mütter und Väter der Verfassung nach dem letzten Weltkrieg im Blick, als sie forderten: “Alle wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl.” (Art. 151, Verfassung des Freistaates Bayern) oder “Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen” (GG Art. 14,2)? Welcher politische Ordnungsrahmen und welche Spielregeln würden den Unternehmen helfen, dieser sozialen Verantwortung der Gemeinschaft und “Mutter Erde” gegenüber noch mehr gerecht werden zu können, ohne sich Existenz gefährdenden Wettbewerbs-Nachteilen auszusetzen – angesichts der aktuellen Verwerfungen und vorhersehbaren Krisen. Was ist der eigentliche “Zweck” von Wirtschaft, damit das Geld (als Tausch-”Mittel”) diesem Zweck dienen kann? Welche Gefahren sehen Sie für die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, wenn das Mittel Geld zum Selbstzweck wird? Inwieweit kann die von der “Gemeinwohl-Ökonomie” vorgeschlagene Matrix zur Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz (Felber 2012) die Unternehmen darin unterstützen, einen solchen kontinuierlichen, gemeinwohlorientierten Entwicklungs-Prozess zu starten und unternehmensspezifisch weiter zu entwickeln?
Es diskutieren
• der politisch engagierte Reeder Peter Krämer
• der Unternehmer-des-Jahres 2012 und Budni-Geschäftsführer Cord Wöhlke
• die Sprecherin des Zukunftsrates Hamburg Dr. Delia Schindler
• und als Moderatorin die Polit- und Unternehmensberaterin Dr. Anke Butscher

Weitere Informationen unter www.personaldock.de

Wohin mit der Stadt?
Die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion hat eine Studie in Auftrag gegeben, um Wachstum und Wohlstand neu zu messen. Die Ergebnisse sollen in einem Kongress vorgestellt werden und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft diskutiert werden. Wie sieht der Reichtum unserer Stadt unter diesen neuen Maßstäben aus? Wo liegen die großen Hindernisse für das gute Leben? Und welche Schlüsse müssen wir daraus für unsere Politik ziehen? Mit diesem Kongress sollen aus den HWI-Ergebnissen konkrete Ideen für eine neue Hamburger Politik entwickelt werden, unterstützt von Fachleuten aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft. Weitere Informationen finden Sie hier.  
Den Link zur aktuellen Studie finden Sie hier.

 

2013

Mobilitätsutopien für Hamburg.
12. 12.13 / 19:30 Uhr im Saal der W3 / 3,-Lesung und Kurzworkshop. Ein Kreativabend für kuriose Gedanken und ernsthafte Utopien von W3 und dem Zukunftsrat Hamburg.

Mit Sarah Zerwas und Kristof von Anshelm (Institut für Transportation Design, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig). Moderation: Johannes Bouchain (Dipl.-Ing. Fachrichtung Stadtplanung).

„Die Zukunft, die wir wollen muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen“ (Joseph Beuys). Sarah Zerwas und Kristof von Anshelm stellen Storytelling und Science Fiction als kreative Methode für Innovations- und Veränderungsprozesse vor. Fiktive Persönlichkeiten und Geschichten dienen bei dieser Methode als Kreativwerkzeug. Im aktuellen FuturZwei Zukunftsalmanach haben sie im Autorenkollektiv mit dieser Methode eine Collage an Alltagsszenarien zur Zukunft der Mobilität verfasst. Gemeinsam stellen sie diesen interdisziplinären Ansatz zur Zukunftsgestaltung vor und lesen Auszüge aus dem Buch.
Die utopischen Entwürfe regen zur Diskussion über ein „so könnte es gehen“ oder ein „so lieber nicht“ an und geben Impulse für eine kreative Neugestaltung unserer Mobilität. Ihren „Methodenkoffer“ bringen die beiden mit und laden das Publikum ein, eigene Visionen und Utopien über die zukünftige Mobilität in Hamburg zu entwerfen. Erfindungsreichtum, Kreativität und Spieltrieb sind notwendige Ressourcen für einen ganzheitlichen Innovationsprozess, finden aber allgemein noch zu wenig Beachtung. Der Abend regt an, diese zu entfalten und gezielter zu nutzen.
Nähere Informationen unter www.werkstatt3.de/mobilitaetsutopien-fuer-hamburg
Die Themenreihe wird finanziert von Bingo - Die Umweltlotterie, Katholischer Fonds, Kirchlicher Entwicklungsdienst und Aktion Selbstbesteuerung.

Ist Teilen das neue Haben? – Perspektiven der Sharing Economy.
31.10.2013, 18.30 bis 20.30 Uhr, Gut Karlshöhe. 
Räume und Güter gemeinsam nutzen, Kleidung, Bücher und Lebensmittel teilen. Kann es einen Wandel der Wirtschaft vom Haben zum Teilen geben oder ist Zugang statt Besitz nur eine Randerscheinung? Prof. Peter Wippermann, Gründer des Trendbüros, erläutert die Potenziale der Wirtschaft des Teilens. VertreterInnen der „Sharing-Firmen“ Tauschwert, Lifethek und Citywohnen berichten aus der Praxis und diskutieren mit dem Publikum.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wie wollen wir wirtschaften?“ von Gut Karlshöhe. Eine Anfahrtsbeschreibung zum Gut Karlshöhe finden Sie hier.

 
Hamburg 2030 – Wo geht’s hin? Der Zukunftsrat Hamburg lädt zum Netzwerktreffen
am 30.8. ein.
Hamburg hat eine starke Zivilgesellschaft mit vielen Verbänden, Vereinen, Initiativen, Kammern, Instituten und Unternehmen, die an einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung arbeiten. Die vielfältigen Bemühungen der letzten Jahre sollen gemeinsam bilanziert – und der Blick nach vorn gewagt werden: Haben wir eine gemeinsame Vision für 2030?

Der Zukunftsrat Hamburg lädt am 30.8. zu einem Treffen interessierter Organisationen ein, die ihre Kräfte bündeln, voneinander lernen und miteinander ins Gespräch kommen wollen.

Mit einem Vortrag von Roland Zieschank von der FU Berlin zum Thema „Regionalen Wohlfahrtsindex“.

Moderation: Dr. Anke Butscher. 

Hier finden Sie das Ergebnisprotokoll und die Teilnehmerliste.

 
Nachhaltigkeitsspaziergang Walk & Talk am 17.06.2013 ab 18 Uhr
Anlässlich der Deutschen Aktionswoche Nachhaltigkeit, die vom Rat für Nachhaltige Entwicklung für die Zeit vom 17.-21. Juni 2013 ausgerufen wurde, laden Gewerbeparkour, der Zukunftsrat und das Ingenieurwerk zu einem Nachhaltigkeitsspaziergang über das IBA-Gelände ein.

Die Ge(h)sprächsthemen sind dabei grundsätzlich offen. Mögliche Fragestellungen könnten sein: Wie nachhaltig wurden IBA und IGS umgesetzt? Wie kann Nachhaltigkeit in den urbanen Raum integriert werden?

Mission to Hamburg - Die Verantwortung von Städten im Klimawandel.
Am 04.6.13, 18.30 – 21 Uhr im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg in Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit.
Zwischen dem 30. Mai und 18. Juni 2013 sind VertreterInnen aus Partnerkirchen des Zentrums für Mission und Ökumene in Hamburg zu Gast, um am Austauschprogramm „Mission to the North“ teilzunehmen. Gemeinsam mit Ihnen soll unter dem Motto „Orte guten Lebens“ unser Engagement für Klimagerechtigkeit, die Bewahrung der Schöpfung und eine faire Lebensweise reflektiert und weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Selbst denken - Eine Anleitung zum Widerstand. Prof. Harald Welzer stellt sein neues Sachbuch vor und zur Diskussion am 19.3.13., in Kooperation mit umdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
„Wie ist uns eigentlich die Zukunft abhanden gekommen? Was war noch mal die Frage, auf die Fortschritt und Wachstum eine Antwort sein sollten? Und: Wie kann aus der Zukunft wieder ein Versprechen werden statt einer Bedrohung?“ Harald Welzers Buch, das am 7.März erscheint, gibt Antworten auf diese Fragen. Es lotet die Abgründe des erdrückenden Konsumwahns und politischen Illusionstheaters aus und zeigt, wie viele konkrete und attraktive Möglichkeiten zum widerständigen und guten Leben es gibt. Die ersten Schritte sind ganz einfach: sich endlich wieder ernst nehmen, selbst denken, selbst handeln. Der S. Fischer Verlag kündigt den Autor Harald Welzer an, als einen der konsequentesten Vordenker unserer Zeit über den Weg zu einer wünschenswerten Zukunft. Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit in Berlin und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt der Sozialpsychologie an der Universität Sankt Gallen. In den S. Fischer Verlagen ist neben zahlreichen weiteren Büchern erschienen: »Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird« (2008), »Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach« (2012). Seine Bücher sind in 20 Sprachen übersetzt worden.

2012

HVV Gratis! – Ein richtiger Schritt für ein zukunftsfähiges Hamburg? Anhörung und Diskussion am 24.4.12 im Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54.
In Kooperation mit den Herausgebern der Studie „Zukunftsfähiges Hamburg. Zeit zum Handeln“: Diakonisches Werk Hamburg, Zukunftsrat Hamburg, BUND Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordelbischen Kirche.

Zwar ist der öffentliche Personennahverkehr in Hamburg jetzt schon im Vergleich zu anderen Städten und Regionen gut organisiert. Und der HVV hat den höchsten Deckungsgrad seiner Kosten durch die Fahrpreise im Vergleich mit anderen Verkehrsunternehmen. Angesichts der klimapolitischen, verkehrspolitischen und sozialpolitischen Herausforderungen ist der gegenwärtige HVV jedoch unzureichend.

Die Studie Zukunftsfähiges Hamburg plädiert für ein gratis „Bürgerticket“, das ökologische und sozialpolitische Interessen verbindet und sich als Beitrag zur Verbreiterung gesellschaftlicher Teilhabe für alle versteht. Doch die Gegenargumente kommen schnell und sind bekannt. Wer soll das bezahlen? Wenn noch mehr Menschen mit dem HVV fahren, wie soll das technisch bewältigt werden? Wenn etwas für den Einzelnen nichts kostet, dann wird es auch nicht als wertvoll empfunden und ist gesellschaftlich nichts wert.

Die Herausgeber der Studie Zukunftsfähiges Hamburg wollten die Forderung HVV-Gratis auf die politische Agenda in Hamburg setzen. In der Veranstaltung wurde der gegenwärtige Stand der Diskussion um Gratis-ÖPNV vorgestellt und aus verschiedenen Perspektiven formuliert, was man von einem Gratis-HVV erwarten könnte. Schließlich stellten Bürgerschaftsabgeordnete als politische Entscheidungsträger und VertreterInnen der Hamburger Hochbahn ihre Sicht zur Diskussion.

Sind wir in Hamburg auf dem Weg in die Green Economy? am 16.5.12,  ELBCAMPUS, Kompetenzzentrum Handwerkskammer Hamburg, Zum Handwerkszentrum 1, 21079 Hamburg.
Eine Diskussionsveranstaltung zum diesjährigen WorldWatch Bericht und den Weltgipfel für eine nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro 2012 in Kooperation mit umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und Germanwatch Regionalgruppe Hamburg und der Handwerkskammer Hamburg. Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, B.A.U.M. e.V.

Jährlich gibt die Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit Germanwatch die deutsche Ausgabe des Worldwatch-Berichtes „Zur Lage der Welt“ heraus. Titel des Berichts 2012: Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle – Rio 2012 und die Architektur einer weltweiten grünen Politik. Am 11. April wurde der Bericht in Washington unter großer öffentlicher Resonanz präsentiert. Am 15. Mai wurde die deutsche Ausgabe in Berlin auf einer Bundespressekonferenz mit der Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan und der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Renate Künast vorgestellt. Einen Tag später wurde der Fokus der Veranstaltung in Hamburg auf die hiesige Green Economy-Debatte gelegt und der aktuelle Bericht im Kontext des Weltgipfels in Rio als wichtigen Referenzrahmen genutzt.

Mit den Referenten Staatsrat Dr. Christoph Krupp - Chef der Hamburger Senatskanzlei Michael Renner - Worldwatch Institute Washington war das Podium hochkarätig besetzt. Die Hamburger Sicht erläuterten Thomas Effenberger von der Effenberger Vollkorn-Bäckerei und Dr. Jochen Menzel vom Zukunftsrat Hamburg.

2011

Politik Macht Zukunft. Wie sichert Hamburg unsere Lebensqualität?
Germeinsame Veranstaltung mit dem World Future Council.
Städte sind die Orte für die relevanten globalen Entwicklungen. In Ihnen leben bis 2050 mehr als Zweidrittel der Menschheit. Hier wird konsumiert, Energie verbraucht, Schadstoffe ausgestoßen, hier laufen soziale Ausgrenzungen oder Inklusionen ab, Produkte gefertigt oder Dienstleistungen organisiert. Sie haben auch ein enormes Potential für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit, sind Stätten der Innovationen und eines engen Verhältnisses zwischen dem Staat und seinen Bürgern. Aber werden sie ihrer wichtigen Rolle in der Zukunftssicherung folgender Generationen gerecht?
Unsere Veranstaltung widmete sich zur Beantwortung dieser Frage den Akteuren und Institutionen innovativer, zukunftsgerichteter Politik: den Parteien, der Verwaltung und den zivilgesellschaftlichen Akteuren. 

2010

Peak Oil: Ressourcen- und Klimaschutz zusammen sehen

In einer Veranstaltung der AG Peak Oil Hamburg und des Zukunftsrats am 20.11. ging es um die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe. Dr. Werner Zittel von der Energy Watch Group sah in einem detailreichen Vortrag den „peak oil“ bereits hinter uns, also den Punkt, an dem weniger neue Quellen erschlossen als alte abgebaut werden.
Für Hilmar Rempel von der Bundesanstalt für Geowissenschaften ist dieser Punkt - ebenfalls eindrucksvoll begründet - noch nicht erreicht, aber bei Öl und Gas in Sichtweite.
Auch die weiteren Beteiligten wie Ulrich Brehmer von der Handelskammer Hamburg betonten, dass sich Politik und Gesellschaft zeitnah auf eine postfossile Energieversorgung einstellen, also insbesondere den Verbrauch reduzieren und verstärkt erneuerbare Energien einsetzen müssen. Damit ist auch dem Klimaschutz gedient. Während die einen die Katastrophe des Ressourcenmangels mit entsprechender Inflation an die Wand malten, strichen andere die auch ökonomischen Chancen eines energischen Umsteuerns heraus. Die Transition Town Bewegung (Rob Hopkins) verbindet dies mit sozialen Aspekten einer dezentralen, kommunal orientierten Bürger-Initiative. Weitere Infos hier.

2009

Wie misst man Nachhaltigkeit?

Es gibt zahlreiche Instrumente, mit denen man versucht, Fortschritte und Rückschritte hinsichtlich einer nachhaltigen Entwicklung zu messen. Der Zukunftsrat Hamburg wendet seit Jahren die Hamburger Entwicklungsindikatoren für Zukunftsfähigkeit (HEINZ) an. In jüngster Zeit ist in Hamburg die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie im Gespräch. Auf nationaler Ebene aber auch in Unternehmen und in der Bildung für nachhaltige Entwicklung greift man häufig zum Instrument Ökologischer Fußabdruck. Die Großstädte Wien und Berlin haben bereits ihren Ökologischen Fußabdruck berechnet. Welche Erfahrungen gibt es damit?

Wir haben dieses Instrument im Rahmen einer Veranstaltung genauer betrachtet, um in der Folge den Ökologischen Fußabdruck für Hamburg berechnen zu lassen.


2008

Workshop "Umgebungslärmrichtlinie - Eine Chance für eine leisere Stadt oder nur verschwendete Zeit?" 

Kooperationsveranstaltung: "Mehr als tausend Blumen für einen Sommer: Die internationale gartenschau hamburg 2013 auf den Elbinseln aus Nachhaltigkeits-Sicht"

 

Der Zukunftsrat Hamburg ist
Mitglied in der Klima-Allianz:

die klima-allianz

 

Rundbrief

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Anzeigen Neu

Ab sofort veröffentlichen wir im Rundbrief und auf der Webseite Anzeigen. Ihre Anzeige erreicht einen aufmerksamen Kreis von Leserinnen und Leser, die an Nachhaltigkeit interessiert sind. Die Preisliste kann jederzeit per E-Mail angefordert werden. Gerne sind wir Ihnen bei der Gestaltung Ihres Werbebanners behilflich.