Klicken Sie Rundbrief September 2016, falls der Rundbrief nicht korrekt dargestellt werden kann.
  Logo Zukunftsrat Hamburg rundbrief  
     
 
14. September 2016
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

wir sind zurück aus der Sommerpause und haben Ihnen in dieser Ausgabe des Rundbriefs wieder einmal eine Vielzahl an Berichten, Veranstaltungen und Ausschreibungen zum Thema Nachhaltigkeit zusammengestellt. Und auch aus unseren eigenen Reihen gibt es Neuigkeiten.

Wir wünschen interessante und spannende Lesestunden
Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Veranstaltungen

Wir möchten Sie herzlich zu unseren nächsten Veranstaltungen einladen:

Am 30.09. diskutiert die Heinrich Böll Stiftung Hamburg mit uns und anderen Kooperationspartnern über Klimapolitik zwischen dem Pariser Klimagipfel 2015 und dem Treffen der G20 in Hamburg 2017. Mehr ...

Am 06.10. stellen wir uns zusammen mit dem Hamburger Energietisch und weiteren Kooperationspartnern die Frage, wie es drei Jahre nach dem Volksentscheid um die Energiewende in Hamburg steht. Mehr ... 

Und nicht zuletzt feiern wir am 31.10. unser 20jähriges Bestehen und geben ein Startsignal für eine erneuerte nachhaltige Zukunftsstrategie für Hamburg.  Seit 20 Jahren engagiert sich der Zukunftsrat Hamburg für eine nachhaltige Entwicklung der Hansestadt. Wir wollen zurückblicken auf die letzten zwei Jahrzehnte, neue Wege zur Nachhaltigkeit beschreiten und analysieren, wie es um Strategien wie die Große Transformation und Green Economy steht. Und nicht zuletzt berichten unserer Gäste aus Kopenhagen und Danzig über ihre Erfahrungen und Zukunftskonzepte.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen in Kürze.


Wir verschenken

Passend zum Semesterbeginn 2016/17 verschenken wir drei Ausgaben des „Klimasparbuchs für Studierende in Hamburg“ an die drei schnellsten EinsenderInnen, die bis zum 05.10.16 eine E-Mail mit dem Betreff „Klima Sparbuch Hamburg“ an groeneweg@zukuftsrat.de senden. Bitte eure Postanschrift nicht vergessen!  

Unterhaltsam, zweisprachig (deutsch/englisch) und reich an Tipps für eine klimafreundliche Studienzeit regt das Buch zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Alltag an. Neben zahlreichen hochwertigen Gutscheinen finden die (neuen) Hamburgerinnen und Hamburger hier auch Ausflugstipps, nachhaltige Apps, Mitmachmöglichkeiten und Interviews mit dem Filmemacher Fatih Akin und der Sängerin NNeka.
Das Klimasparbuch entstand als Gemeinschaftsprojekt der Behörde für Umwelt und Energie, der Hamburger Hochschulallianz für Nachhaltigkeit und dem oekom e.V. Gefördert wurde das Projekt aus Klimaschutzmitteln der Stadt Hamburg. Weitere Informationen hier.


Von unseren Mitgliedern

BUND startet Unterschriftenaktion an Bürgermeister Olaf Scholz und gegen CETA

Der BUND Hamburg hat eine Online-Unterschriftenaktion gegen CETA an Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz gestartet. Im Vorfeld des Parteikonvents der SPD zu CETA am 19. September in Wolfsburg fordert der Umweltverband Bürgermeister Olaf Scholz dazu auf, einen Beschluss der SPD gegen das umstrittene Abkommen auf den Weg zu bringen.

„Wir bitten alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger, den Aufruf zu unterzeichnen“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND. Die SPD in Bayern und Bremen sowie die Jugendorganisation der SPD, die JUSOS, hätten sich bereits deutlich gegen das umstrittene Abkommen positioniert. „Olaf Scholz ist in der CETA-Frage den Hamburgerinnen und Hamburgern verpflichtet und nicht dem SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, der das Abkommen befürwortet“, so Manfred Braasch.

Wer die Online-Petition des BUND an Bürgermeister Olaf Scholz unterzeichnen möchte, findet diese hier.

 

Bundesweite Demonstrationen gegen TTIP und CETA

Vor dem Treffen der Handelsminister in Bratislava am 22. und 23. September, bei dem weitere wichtige Entscheidungen zu TTIP und CETA getroffen werden sollen,  gibt es am 17. September bundesweit Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen. Auftakt der Großemonstration in Hamburg ist um 12 Uhr am Rathausmarkt. Informationen zum Ablauf und zur Demonstrationsroute finden Sie hier.


Hamburg

Wandelwoche Hamburg - Ein gutes Leben für alle ist möglich  

vom 9. bis 15. Oktober 2016
Genossenschaften, Kollektive, Solidarische Landwirtschaft und
Gemeinschaftsgärten, Ressourcenpools und OpenSource, Food-Sharing und Repair-Cafés sind Beispiele für die Vielfalt an konstruktiven und kreativen Alternativen zu endlosem Wachstum und Ressourcenausbeutung. Zahlreiche Akteur*innen experimentieren mit einer anderen Art des Wirtschaftens. Sie zeigen: Wir können und wollen anders! Wirtschaften auf Basis von Kooperation statt Konkurrenz, von Sinn statt Gewinn und von menschlichen Bedürfnissen statt Profitmaximierung – Solidarische Ökonomie, Gemeinwohl-Ökonomie und Care-Revolution beispielsweise stellen diese Prinzipien ins Zentrum.
Lernen Sie diese und verwandte Strömungen mit all ihren schon vorhandenen Projekten und im Werden befindlichen Ideen an verschiedenen Veranstaltungsorten kennen. Weitere Informationen über die Wandelwoche erhalten Sie hier.


Über den Tellerrand

Klimaschutzplan 2050

Die Klima-Allianz Deutschland, deren Mitglied auch der Zukunftsrat Hamburg ist, fordert Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, den gerade vorgelegten Klimaschutzplan 2050 deutlich nachzubessern. Bei der heutigen Übergabe des Klima-Manifests mit Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl an Vertreterinnen und Vertreter der Parteien betonte das Bündnis die Bedeutung eines wirksamen Klimaschutzplans 2050. Dieser werde nicht nur benötigt zum Erreichen der Klimaziele Deutschlands, sondern auch als wichtiges Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer. Zum Papier der Klima-Allianz gelangen Sie hier.

Auch Germanwatch und Klimaretter.info berichten kritisch über den von der Bundesregierung vorgelegten Klimaschutzplan 2050.


Monsanto Tribunal in Den Haag

Für eine wachsenden Anzahl von BürgerInnen in der ganzen Welt ist der amerikanische Konzern Monsanto das Symbol für die industrielle Landwirtschaft: eine Produktionsform, welche durch den massiven Einsatz von Chemikalien die Umwelt verpestet, den Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigt und massiv zur globalen Erwärmung beiträgt.

Vom 14. bis zum 16. Oktober 2016 wird in Den Haag das Monsanto Tribunal stattfinden, in dessen Verlauf die gegen Monsanto erhobenen Vorwürfe zusammengetragen und die verursachten Schäden evaluiert werden. Das Tribunal wird sich auf die im Jahre 2011 verabschiedeten „UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ stützen.
Das Tribunal befasst sich auch mit Monsantos Verbrechen gegen die Umwelt in Form des Ökozids, dessen Aufnahme ins internationale Strafrecht bereits vorgeschlagen wurde. Das Tribunal wird untersuchen, ob sich das Römer Statut auf dem der Internationale Strafgerichtshof seit 2002 beruht, reformieren lässt und Ökozid als Verbrechen darin aufgenommen werden kann. Dies würde ermöglichen, natürliche und juristische Personen, welche unter Verdacht stehen ein solchen Verbrechen begangen zu haben, zur Verantwortung zu ziehen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zu spenden finden Sie hier.

 

Earth Overshoot Day

Seit dem 8. August entnimmt die Menschheit mehr Holz, Kulturpflanzen und Futtermittel als diese auf unseren Wald-, Acker-, Weideflächen und in unseren Fischgründen regeneriert werden können. Dazu werden Treibhausgase in größerem Umfang emittiert, als sie von Wäldern und Ozeanen absorbiert werden können.
Noch 1987 fiel der Earth Overshoot Day auf den 19. Dezember. Grund für das immer weitere Vorrücken sind vor allem die hohen Konsumniveaus in Industrie- und zunehmend Schwellenländern sowie das schnelle Bevölkerungswachstum. Bildlich gesprochen lebt die Menschheit derzeit so, als hätte sie 1,6 Erden zur Verfügung.  Das hat das Global Footprint Network errechnet, eine internationale Nachhaltigkeitsorganisation. Mehr als 3 Erden wären nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsumniveau von Deutschland leben würde. Mehr erfahren…

 

Stellungnahme des BÖLW zur nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie bestimmt seit 2002 den Kurs für nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Aktuell wird sie überarbeitet, zum Entwurf der Neufassung hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine Stellungnahme abgegeben. Dazu Elke Röder, Vorstand des BÖLW:
„Wir begrüßen eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie. Wichtig für Glaubwürdigkeit und Wirkung einer solchen Strategie ist jedoch ihre Ganzheitlichkeit. Ein entscheidender Aspekt ist die konsequente Abstimmung auch auf andere politische Prozesse, sei es zur Realisierung verbindlicher Ziele, zu denen sich die Bundesrepublik EU- oder völkerrechtlich bereits verpflichtet hat, oder sei es zu nationalen Gesetzgebungsverfahren. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie kann nur wirken, wenn sie als Instrument der gesamten Bundesregierung genutzt wird. Das bedeutet: verbindliche Maßnahmen und konkrete Zeitziele in allen Bereichen." Mehr erfahren…

 

Die offene Gesellschaft

Die „Initiative offene Gesellschaft“ diskutiert in einem breitgefächerten Programm die Frage „Welches Land wollen wir sein?“. Im Anbetracht von wachsendem Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Alltagsrassismus fordern sie dazu auf, gemeinsam für das Erfolgsmodell der Offenen Gesellschaft einzutreten, es zu bewerben und zu feiern.
Aus jedem einzelnen der 365 Tage ab dem 22. September bis zur Bundestagswahl 2017 wollen sie einen Tag der Offenen Gesellschaft machen: mit Musikfestivals, Debatten, Lesungen, Kampagnen, Erzähl-Abenden, Picknicks, Konzerten, Filmen und allem, was nicht zuletzt Ihnen dazu noch einfällt. Sie sind herzlich eingeladen dazu beizutragen und daran teilzunehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Publikationen und Studien

Greenpeace veröffentlicht schwarze Liste zugelassener Pestizide

Greenpeace hat zum dritten Mal die 520 in der EU zugelassenen Pflanzenschutzmittel geprüft und ihre Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt bewertet. Denn diese Gifte können beim Menschen unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder sich toxisch auf das Nervensystem auswirken. In der Umwelt können sie für Bienen, Fische oder Vögel giftig sein Das Ergebnis der Analyse: eine Schwarze Liste der Pestizide, die besonders gefährlich für Mensch und Umwelt sind. Mehr erfahren…

Urbane Freiräume

Mit dem Ziel, praxisorientierte Hinweise zur Qualifizierung, Rückgewinnung und Sicherung urbaner Frei- und Grünräume zu erhalten, hat die HafenCity Universität Hamburg HCU gemeinsam mit bgmr-Landschaftsarchitekten GmbH im Auftrag des BBSR im Rahmen des Forschungsvorhabens „Urbane Freiräume – Qualifizierung, Rückgewinnung und Sicherung urbaner Frei- und Grünräume“ eine Online-Befragung bei Akteuren der kommunalen Verwaltung und Wohnungswirtschaft sowie privaten Initiativen durchgeführt. Eine breite Resonanz erlaubt nun einen Einblick in die kommunale Praxis und ein Stimmungsbild über die Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Herausforderungen für die Qualifizierung, Rückgewinnung und Sicherung urbaner Frei- und Grünräume. Eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Online-Befragung finden Sie hier.

 

Mikroplastik gefährlicher als gedacht

Plastikteilchen in norddeutschen Flüssen und Meeren binden deutlich mehr Schadstoffe als bisher vermutet. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).Mit dem Forschungsschiff "Aldebaran" hatte das Team von mehreren Universitäten unter der Leitung der HAW Proben aus der Elbe, der Nord- und Ostsee sowie anderen norddeutschen Gewässer gesammelt und ausgewertet. Laut HAW ist es die erste großflächige Studie zur Auswirkung von Mikroplastik auf die Biologie der Meere.

Das sogenannte Mikroplastik sind winzige Plastikteilchen - kleiner als fünf Millimeter - , die im Wasser giftige und krebserregende Stoffe binden. Würmer, Muscheln, Meeresfrüchte und Fische fressen die Teilchen. Mit ihnen gelangen die Stoffe auf unseren Teller. Nach Angaben der Forscher sind die Plastikteilchen um das Drei- bis Vierfache stärker belastet als der ohnehin schon verunreinigte Boden. Erwartet hatten die Wissenschaftler nur eine etwa doppelt so hohe Belastung. Mehr erfahren… 

 

Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst weiter kräftig

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) erhebt seit 2005 jährlich Daten zu den nachhaltigen Anlagemärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dem aktuellen
Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen legt das FNG Marktzahlen zu den drei Ländern zum Stichtag 31.Dezember 2015 vor. Sie zeigten: Das Marktvolumen für nachhaltige Geldanlagen wächst weiter kräftig. Und es gibt noch viel Potential nach oben. Mehr erfahren… www.forum-ng.org/de/nachhaltige-geldanlagen/marktuebersicht.html


Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je – fossile Reserveleistung ersetzbar

Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund zehn Gigawatt weitgehend durch wetterabhängige erneuerbare Energien ersetzt wurden, ist die Stromversorgung deutlich seltener ausgefallen. Zudem mussten die Netzbetreiber seit 2011 weit seltener Ungleichgewichte mit so genannter „Regelleistung“ ausgleichen. Energy Brainpool führt dies auf eine bessere nationale und internationale Zusammenarbeit der Übertragungsnetzbetreiber sowie auf eine Stärkung des kurzfristigen Stromhandels zurück.
Mehr erfahren…


Buch-Tipp

Rebound-Effekte im Steigerungsspiel. Zeit- und Einkommenseffekte in Deutschland

Von Dr. Johannes Buhl

Rebound-Effekte sind die unerwünschten Wirkungen vieler Nachhaltigkeitsbemühungen. Gleichzeitig zeigen sie, dass gespartes Geld und gewonnene Zeit wieder reinvesitiert werden, damit wir mehr vom Leben haben, mehr tun und mehr erleben können – Rebound-Effekte sind Teil des Steigerungsspiels.
Auf der Grundlage soziologischer Theorien der Steigerung und Beschleunigung liefert das Buch eine umfassende Empirie zu indirekten Einkommens-, aber vor allem zu Zeiteffekten in Deutschland. Im Zentrum der empirischen Studien steht die Überprüfung einer dreifachen Dividende von Arbeitszeitverkürzungen – Ressourcenschonung, soziales Engagement und individuelle Lebenszufriedenheit. Zwar kompensieren Zeit-Rebound-Effekte potenzielle Ressourceneinsparungen in großen Teilen, aber nicht vollständig. Davon abgesehen äußern sich Zeit-Rebound-Effekte in ehrenamtlichem Engagement und individueller Zufriedenheit – erwünschte Wirkungen von Rebound-Effekten.

Erschienen 2016, 361 S., Broschiert, ISBN 978-3-8487-2823-7, Preis 69,- €


Wettbewerbe und Ausschreibungen

2. Hamburger Zukunftspreis

Bis zum 31.03.2017 können sich Jugendliche und junge Erwachsene bis 35 Jahren aus dem Raum Hamburg für den Hamburger Zukunftspreis bewerben Der Zukunftspreis fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der UN-Konferenz für Entwicklung in Rio de Janeiro (1992) sowie des Weltgipfels von Johannesburg 2002 -  und ist mit insgesamt 5.000 Euro für die fünf erstplatzierten Vorschläge dotiert. Das Preisgeld wird von der Effenberger Brot für die Zukunft Stiftung zur Verfügung gestellt.
Mehr über die Kriterien für die Auswahl und den Bewerbungsbogen finden Sie hier.

4. Harburger Nachhaltigkeitspreis

Haben Sie ein nachhaltiges Projekt im Bezirk Harburg? Ab sofort schreibt die Bezirksversammlung Harburg den 4. Harburger Nachhaltigkeitspreis in Höhe von 2.000 Euro aus. HARBURG21, das am 11. Juli 2016 von der Deutschen UNESCO-Kommission als Lokales NachhaltigkeitsNetzwerk im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP) ausgezeichnet wurde, ist erneut Kooperationspartner.

HARBURG21 lädt alle Personen und Einrichtungen rund um Harburg herzlich ein, sich mit einem ihrer zukunftsweisenden Projekte beim HARBURG21-Büro zu bewerben. Das Projekt selbst sollte im Bezirk Harburg ansässig sein. Anmeldeschluss ist der 14. Oktober 2016. Auch Wiederbewerbungen sind möglich, wenn die Projekte eine Weiterentwicklung oder Änderung deutlich erkennen lassen.

Flyer, Plakat, Bewerbungsbogen (diverse Formate) und weitere Informationen finden Sie hier.


Termine

Ökoroutine: Wie kann geschehen, was alle wollen?

Vortrag und Diskussion mit Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Autor des Buches „Ökoroutine – Damit wir tun, was wir für richtig halten.“) am 20.9., 19 Uhr im der GLS-Gemeinschaftsbank, Düsternstraße 10. Veranstalter: BUND-Landesverband Hamburg, Arbeitskreis Suffizienz und GLS Bank
Umweltbewusstes Verhalten hat schon manche Bewegung und manchen Trend angestoßen, doch von einem grundlegenden ökologischen Wandel ist unsere Gesellschaft noch weit entfernt. Dazu kommen die Widersprüche zwischen der politischen Meinung und dem eigenen Verhalten der Menschen.
„Ökoroutine“ heißt die Lösung des Autors Michael Kopatz und er denkt dabei an bereits existierende Standards bei Gebäuden, Vorgaben in der Tierhaltung oder effizientere Elektrogeräte und sauberere Autos. Politische Vorgaben schaffen Akzeptanz, soziale Gerechtigkeit und sie helfen sogar gegen schlechtes „Öko-Gewissen“. Mehr unter www.oekoroutine.de
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier:

Fachtagung „Schimmelpilze in Innenräumen“

Am  10. November lädt der Regionalverband Umweltberatung Nord e.V. zum siebten Mal zu einer interdisziplinär ausgerichteten Fachtagung zum Thema „Schimmelpilze in Innenräumen“ ein. Die Tagung findet im Großen Saal des Emporio Tower in Hamburg von 9 bis 17:30 Uhr statt und richtet sich an Wohnungsverwalter, Architekten, Mediziner, Rechtsanwälte, Sachverständige, Sanierer, Berater und alle anderen, die beruflich mit Wohnungsschimmel konfrontiert sind.
Das Programm bietet einen interessanten Mix an Themen wie den neuen UBA-Schimmelleitfaden, aktuelle Erkenntnisse zur gesundheitlichen Relevanz von Schimmelpilzen oder die Gefahr durch Asbest bei der Schimmelpilzsanierung.  
Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Alle weiteren Termine finden Sie auf unserer Webseite

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

Dieser Rundbrief ist kein Spam. Zum Abmelden des Rundbriefs klicken Sie bitte hier.
 
 
 
  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.