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19. Oktober 2016
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken – der Herbst ist da und zeigt sich in buntgefärbtem Laub. Diese Zeit eignet sich besonders gut, um gemütlich im Warmen ein gutes Buch zu lesen. Oder die aktuelle Ausgabe unseres Rundbriefs, der Sie wie gewohnt mit Neuigkeiten, Veranstaltungen und Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit auf dem laufenden hält.

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Wir heißen unser neues Mitglied herzlich willkommen

Wir begrüßen herzlich das Forum für Internationale Agrarpolitik e.V. als neues Mitglied beim Zukunftsrat. Der Verein macht entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Landwirtschaft und Ernährung. Mit seinen Projekten setzt er sich ein für eine vielfältige Landwirtschaft in Nord und Süd, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen ernähren kann. Wichtige Themen seiner Arbeit sind: Agrobiodiversität und Ernährungssicherung, Gentechnik in der Landwirtschaft, Futtermittelimporte und  Bodenfruchtbarkeit. Mit Projekten, Publikationen und Veranstaltungen will das Forum die agrarpolitischen Entwicklungen in einer Richtung beeinflussen, die nachhaltig ist. Kritisiert wird die Fokussierung auf den Einsatz von Agrarchemie als Basis für landwirtschaftliche Produktivität, weil sie langfristig ökologisch nicht tragbar ist und Abhängigkeiten schafft. Stattdessen werden möglichst geschlossene  Nährstoffkreisläufe, der Schutz der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, der Biodiversität und des Wassers gefordert.


Einladungen

20 Jahre Zukunftsrat Hamburg - Startsignal für eine erneuerte nachhaltige

Zukunftsstrategie für Hamburg

Montag, 31.10.2016 von 18– 21 Uhr in der Universität Hamburg, Raum 221, Westflügel
Seit 20 Jahren engagiert sich der Zukunftsrat Hamburg für eine nachhaltige Entwicklung der Hansestadt. Wir wollen zurückblicken auf die letzten zwei Jahrzehnte, neue Wege zur Nachhaltigkeit beschreiten und analysieren, wie es um Strategien wie die Große Transformation und Green Economy steht. Und nicht zuletzt berichten unserer Gäste aus Kopenhagen und Danzig über ihre Erfahrungen und Zukunftskonzepte.
Wir wollen über Leitlinien und neue Ansätze zu Themenschwerpunkten wie Klimapolitik, Energiewende oder Green Economy für eine zukunftsorientierte Hamburg-Agenda
diskutieren. Das Programm finden Sie auf unserer Webseite. Um Anmeldung wird bis zum 24.10. unter anmeldung@zukunftsrat.de oder telefonisch unter 040 39 10 97 31 gebeten.

Außerdem findet am 08.11. der 6. Hamburger Wärmedialog statt. Der Zukunftsrat Hamburg und die EnergieNetz Hamburg eG laden deshalb zur öffentlichen Podiumsdiskussion über den derzeitigen Stand der Planungen zum Rückkauf des Fernwärmenetzes in Hamburg. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.


In eigener Sache

Der neue HEINZ ist da!

Mit den Hamburger Entwicklungs-INdikatoren Zukunftsfähigkeit legt der Zukunftsrat Hamburg jedes Jahr ein System von Nachhaltigkeitsindikatoren vor, das eine Beurteilung der Entwicklung von Hamburg ermöglicht. Die Nachhaltigkeits-Bilanz 2016: Hamburg kommt nicht voran. Trotz guter Wirtschaftsdaten und sprudelnder Steuereinnahmen verbesserten sich 2015 die meisten sozialen Indikatoren Hamburgs nicht. Auch die Umwelt-Indikatoren deuten insgesamt kaum auf eine nachhaltige Entwicklung Hamburgs. Die Energiewende hakt. Positiv hat sich die gute Wirtschaftslage auf die ökonomischen Indikatoren für einen „gesunden“ Staatshaushalt ausgewirkt: 2015 machte Hamburg keine neuen Schulden und tilgte einen kleinen Teil des angehäuften Schuldenberges. Mehr erfahren...


Von unseren Mitgliedern

Ehrenamtliche Zimmerwetter-Profis gesucht

 „Lüften, aber richtig!“ unter diesem Motto bringt das Zimmerwetter-Projekt des Regionalverbands Umweltberatung Nord (R.U.N.) seit 2009 Schülerinnen und Schülern das energieeffiziente und gesunde Wohnen näher. In einer Zimmerwetter-Unterrichtseinheit erkunden ehrenamtliche Zimmerwetter-Profis mit Schulkindern der 5. und 6. Jahrgangsstufe das Zimmerwetter (Raumklima). Mit Messungen, Experimenten und Theaternebel finden die Kinder dabei selbst heraus, wie sie bedarfsgerecht lüften und heizen können.

Für die kommende „Zimmerwetter-Saison“ sucht das Projektteam ehrenamtliche Ingenieure, Naturwissenschaftler, Techniker, Studierende, Senioren und Interessierte, die Lust haben, ihren Spaß an Naturwissenschaften und Technik an junge Menschen weiterzugeben. Zimmerwetter-Profis führen in der Zeit von November 2016 bis März 2017 etwa 3-5 mal vormittags eine Zimmerwetter-Unterrichtseinheit nach einem erfolgreich erprobten Konzept durch. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Riesen-Lüftungsampel gegen Spende abzugeben

Der Regionalverband Umweltberatung Nord e.V. hat eine überdimensionale CO2-Ampel abzugeben. Es handelt sich um einen Selbstbau, der etwa ein Jahr in einer Ausstellung gestanden hat.

Das Gerät misst kontinuierlich den CO2-Gehalt der Raumluft. Beim Überschreiten der empfohlenen Richtwerte für gesunde Raumluft, springt die Ampel von „grün“ über „gelb“ auf „rot“. Das bedeutet, es ist höchste Zeit zum Lüften. Auf der Anzeigetafel kann zusätzlich die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit abgelesen werden. Die Außenmaße sind HxBxT ca. 2,10 x 1,40 x 1,00 m.

Der Regionalverband gibt die Ampel gegen eine Spende für das Zimmerwetter-Projekt ab. Bei Interesse bitte melden bei Meike Ried, Tel. 040-404005, info@umweltberatung-nord.de. Weitere Informationen finden Sie hier.


Hamburg

Ringvorlesung „Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit" Theorie – Analyse – Kritik

 „Nachhaltigkeit“ ist seit einigen Jahren zu einem allgegenwärtigen Leitbegriff des gesellschaftlichen Wandels geworden. Neben Umweltfragen werden zunehmend auch ökonomische und soziale Probleme unter dem Stichwort der Nachhaltigkeit diskutiert. In dieser Ringvorlesung soll es jedoch nicht darum gehen, Nachhaltigkeit als endlich gefundene Lösung aller ökologischen und  gesellschaftlichen Probleme zu verstehen. Vielmehr wird Nachhaltigkeit als eines der wichtigsten Probleme diskutiert, mit dem sich moderne Gesellschaften der Gegenwart auseinandersetzen werden. In der Ringvorlesung wird somit eine reflexive Perspektive eingenommen, die auch Probleme und Paradoxien von Nachhaltigkeit nicht ausspart. So stellt sich etwa die Frage, in welchem Verhältnis Nachhaltigkeit und die Wirtschaftsordnung des Kapitalismus zueinander stehen.
Kann Nachhaltigkeit profitabel in Wert gesetzt werden oder bedingt Nachhaltigkeit den Ausstieg aus der Wachstumsökonomie?
Folgt auf nachhaltige Entwicklungen stets auch soziale Gerechtigkeit und was werden die Konsequenzen einer nachhaltigen Gesellschaft für moderne Lebensweisen und die heutigen Selbstverhältnisse sein? Diese und andere Fragen werden vom 03.11.16 – 25.01.17 in der Universität Hamburg diskutiert. Mehr erfahren...

 

Die SDGs durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Hamburg voranbringen

2. Konferenz zum Weltaktionsprogramm BNE in Hamburg, 23. November 2016, 9.00 bis 16.30 Uhr am Elbcampus, Zum Handwerkszentrum 1, 21079 Hamburg
Die im Herbst 2015 verabschiedeten UN-Nachhaltigkeitsziele – die Sustainable Development Goals (SDGs) sollen weltweit u.a. Armut, soziale Ungleichheit, Naturzerstörung, schlechte Ernährung und mangelnde Infrastruktur beseitigen. Sie gelten zugleich für Entwicklungsländer und reiche Länder. Für den Erfolg der SDGs sind Bewusstseinsbildung, veränderte Einstellungen und ein nachhaltigeres Handeln jedes einzelnen Menschen nötig – eine Mammutaufgabe für die Bildung.
 
Hamburg stellt sich dieser Verantwortung und setzt im Bildungsbereich auf das im letzten Jahr gestartete Weltaktionsprogramm BNE. Im Mittelpunkt der 2. WAP-Konferenz steht die Erarbeitung eines Masterplans BNE für Hamburg, zu dessen Mitgestaltung alle Akteure herzlich eingeladen sind. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie im Internet unter http://www.hamburg.de/wap.

 

4. Hamburger Energietage

Auf mehr als 6.000 Quadratmetern präsentieren rund 130 Aussteller vom 13. bis zum 15. Januar 2017 in der Inselparkhalle in Wilhelmsburg ihre Angebote und Dienstleistungen. Im Fokus der Hamburger Energietage stehen die Themen energetisches Bauen/Modernisieren, Energieversorgung und -speicherung sowie Elektromobilität. In diesem Jahr bildet das „altersgerechte Umbauen“ einen weiteren Schwerpunkt. Dieses Thema wird bei zukünftigen Immobilien-Investitionen angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger; über 80 % der Hauseigentümer in Hamburg ist älter als 45 Jahre. Die Messe bietet sowohl Bauherren und Eigentümern als auch Architekten, Planern und Hausverwaltern beste Voraussetzungen, um sich umfassend zu informieren und mit Experten individuelle Fragen zu diskutieren. Ein umfangreiches, praxisorientiertes Vortrags- und Diskussionsprogramm deckt alle relevanten Themenbereiche ab. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Auf Kurs Richtung Fahrradstadt?

Bis in die 2020er Jahre soll der Anteil des Radverkehrs in Hamburg auf 25% gesteigert werden, Hamburg soll zur „Fahrradstadt“ entwickelt werden. Genau diese Entwicklung hakt jedoch aus Sicht einiger Menschen. Die Initiative „Kurs Fahrradstadt“ fordert, Mobilität im Gesamtzusammenhang des städtischen Kontextes zu sehen. Wie muss der städtische Raum aufgeteilt werden, um aus der autozentrierten Perspektive der 80er Jahre herausgeholt zu werden? Die Initiative hat 5 Forderungen aufgestellt und einen offen Brief an Bürgermeister Olaf Scholz verfasst. Hier können Sie sich informieren und unterzeichnen.  

 

Winterquartiere im heimischen Garten

Viele heimische Tierarten begeben sich in den nächsten Tagen und Wochen auf die Suche nach geeigneten Winterquartieren. GartenbesitzerInnen  können mit einfachen Mitteln taugliche Unterschlüpfe für Igel, Lurch und Co. schaffen und so auch und vor allem in der Stadt einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gibt Tipps für den tierfreundlichen Garten. Mehr erfahren… 


Über den Tellerrand

Rekordsommer: "Jeder muss vorsorgen"

2016 war der weltweit heißeste Sommer seit 1880. Auch wenn die vergangenen Monate in Deutschland eher im Durchschnitt lagen, durchbrachen "hochdramatische Wetterlagen" und lokale Anomalien wie Tornados diese Normalität. Der Deutsche Wetterdienst fordert die Bürger auf, sich selbst zu schützen. Und auch die Kommunen sind gefragt. Ein Problem: Die zunehmende Versiegelung des Bodens in Deutschland. Mehr erfahren...

 

Renaissance der Atomkraftwerke?

Großbritannien hat den Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point C nun endgültig beschlossen. Doch daraus eine Renaissance der Atomkraft abzuleiten ist falsch. Der Datenvergleich zeigt, dass Atomkraftwerke unter marktwirtschaftlichen Bedingungen nicht zu bauen sind. Ganz abgesehen von ökologischen Konsequenzen und Sicherheitsfragen, deren Langfristkosten ohnehin noch nicht einmal ansatzweise einbezogen werden. Auch ist die weltweite Bedeutung der Atomkraftwerke weniger stark als gemeinhin angenommen. Mehr erfahren…

 

Global Education Week offen für Beteiligung

Die Global Education Week (GEW) findet in diesem Jahr vom 12. bis zum 20. November 2016 unter dem Motto Gemeinsam für Eine Welt des Friedens statt. Die europaweite Aktionswoche hat zum Ziel, die Themen des Globalen Lernens in Bildungseinrichtungen, staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen und der Öffentlichkeit bekannter zu machen.
NROs, Schulen, Universitäten, staatliche Institutionen, lokale und regionale Initiativen sind dazu eingeladen, im Rahmen der GEW eine Veranstaltung (Workshop, Ausstellung, Projekttage, Filmvorführung etc.) zu organisieren und insbesondere Kinder und Jugendliche einzubeziehen. Welchen Inhalt, Umfang und welche Veranstaltungsform Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Der angegebene Zeitraum soll einen Rahmen darstellen, um intensiv und bundesweit auf das Thema „Gemeinsam für Eine Welt des Friedens“ aufmerksam zu machen, ist aber keineswegs bindend.
Die GEW unterstützt Sie bei der Durchführung durch Werbung auf ihrer Website, vernetzt Sie mit anderen Projekten und stellt Ihnen Informationen, Bildungsmaterialien und ggf. Referent*Innen für Workshops und Vorträge.

Für Rückfragen, Anregungen und Veranstaltungsideen kontaktieren Sie gerne:
World University Service - Deutsches Komitee e.V.
Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Goebenstr. 35 - 65195 Wiesbaden
Tel. +49 611-9446170 - Fax +49 611 446489
infostelle3@wusgermany.de - www.informationsstelle-nord-sued.de

 

Nachlese: Monsanto Tribunal

Sechs komplexe juristische Fragen und inwieweit der US-Konzern Monsanto in diesem Zusammenhang das internationale Recht verletzt hat, sollten beim Monsanto Tribunal in Monsanto geklärt werden. Für das internationale Gremium von Richtern (das Tribunal) galt es, die Aussagen zu sammeln, um in der Folge eine Empfehlung abzugeben. Das Ziel ist, Ökozid als Tatbestand in das internationale Recht aufzunehmen, um entsprechende Vergehen juristisch verfolgen und ahnden zu können. Gleichzeitig wurde auf der People´s Assembly an Lösungen für eine lebenswerte Zukunft auf dem Planeten gearbeitet.
Die Anhörung von 24 Zeugen und das Plädoyer der Anwälte wurden von einem Publikum aus aller Welt vor Ort und per Livestream verfolgt. Lesen Sie hier die Ereignisse in den Haag nach. 


Publikationen und Studien

WHO veröffentlicht neue Daten zur Luftverschmutzung

Nach einer neuen Studie der WHO leben 92% der Weltbevölkerung in Gegenden, in denen die Luftverschmutzungswerte über den von der WHO gesetzten Grenzwerten liegen. Die Studie ist die umfassendste ihrer Art, außerdem wurden erstmals Verbindungen zwischen Luftqualität und Todesfällen auf Landesgrenzen genau erfasst. Deutschland steht mit 33 Todesfällen durch Luftverschmutzung pro 100.000 Einwohner im Vergleich zu anderen westlichen Industrienationen sehr schlecht da.
Alle Daten der Studie wurden grafisch aufgearbeitet und lassen sich auch über eine interaktive Karte abrufen. Zur Studie auf Englisch gelangen Sie hier.  Auch klimaretter.info berichtete zu diesem Thema.

 

Dienstwagen nicht sauber genug

Zum siebten Mal stellt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Ergebnisse ihrer jährlichen Dienstwagenstudie unter 193 börsennotierten und ausgewählten mittelständischen Unternehmen vor. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation untersuchte die Antriebsart und den CO2-Ausstoß der Dienstlimousine des Firmenchefs, der Vorstandsflotte und schließlich der jeweiligen gesamten Firmenflotte. Zudem bewertete sie, mit welcher Mobilitätsstrategie die Unternehmen Dienstreisen vermeiden, auf umweltfreundlichere Verkehrsträger verlagern beziehungsweise Anreize zum Verzicht oder Wahl eines weniger schädlichen Dienstwagens geben.
Auch dieses Jahr zieht die DUH eine ernüchternde. DUH-Bundesgeschäftsführer Resch: „Der CO2-Zielwert im Jahr 2020 ist so nicht zu erreichen.“  Der durchschnittliche Firmenflottenwert aller Dienstwagen enttäuscht mit 129 g CO2/km und entspricht einfach dem Durchschnittswert der Neuzulassungen für 2015. Mehr erfahren...

 

Trotz Kohle-Ausschluss: Weltbank finanziert Kohle-Projekte in Asien

Die Weltbankgruppe hat trotz ihres im Jahr 2013 beschlossenen weitgehenden Kohle-Ausstiegs auf versteckten Wegen die massive Kohle-Expansion in Asien mitfinanziert. Dies zeigt das Resultat einer neuen Untersuchung der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation Inclusive Development International. Der in der vergangenen Woche wiedergewählte Weltbankpräsident Jim Yong Kim hat in der Vergangenheit mit starken Worten vor neuen Kohle-Projekten gewarnt: „Wenn Asien die Kohle-Pläne jetzt umsetzt, dann sind wir denke ich am Ende." Dennoch finanziert die Weltbank weiterhin Kohle und weitere Projekte, die zu schweren Umweltzerstörungen und Menschenrechtsverstößen geführt haben. Dies geschieht im Rahmen von komplexen Finanzgeschäften, die sich der Kontrolle der Öffentlichkeit weitgehend entziehen. Mehr erfahren…

 

Das Meer wird sauer

Die Versauerung der Meere und Ozeane bedroht vor allem die kalkbildenden Meeresbewohner wie Muscheln, Seesterne und Korallen. Seit einiger Zeit warnen Forscher jedoch auch vor den Auswirkungen auf kommerziell bedeutende Fischbestände. Die Wissenschaftler des deutschen Forschungsverbundes "Bioacid" haben diese Bedrohung nun erstmals für den Dorsch in der Ostsee und in der Barentssee in Tests nachgewiesen. Ein neues eindrückliches Beispiel dafür, wie die direkten und indirekten Eingriffe des Menschen – wie Klimawandel, Überfischung, Überdüngung und Schadstoffeinträge – das Ökosystem Meer unter Druck setzen und wie sie sich letztendlich auch auf die Welternährung auswirken könnten. Mehr erfahren…


Internet Tipp

Degrowth in Bewegung(en)

Wie kann eine Welt jenseits von Wachstum, Konkurrenz und Profitstreben aussehen? Das multimediale Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ zeigt, welche Initiativen und Bewegungen an Alternativen arbeiten. VertreterInnen aus 34 Aktionsfeldern beschreiben, was sie ausmacht, was sie unterscheidet und wo Bündnisse möglich sind. Von der Care-Revolution bis zum Refugee-Movement, von Post-Development bis zur Anti-Kohle-Bewegung – in Texten, Videos, Bild und Ton diskutieren sie ihre Bezüge zur Degrowth-Idee. Hier gelangen Sie zum Multimedia-Portal.


Wettbewerbe und Ausschreibungen

2. Hamburger Zukunftspreis

Bis zum 31.03.2017 können sich Jugendliche und junge Erwachsene bis 35 Jahren aus dem Raum Hamburg für den Hamburger Zukunftspreis bewerben Der Zukunftspreis fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der UN-Konferenz für Entwicklung in Rio de Janeiro (1992) sowie des Weltgipfels von Johannesburg 2002 -  und ist mit insgesamt 5.000 Euro für die fünf erstplatzierten Vorschläge dotiert. Das Preisgeld wird von der Effenberger Brot für die Zukunft Stiftung zur Verfügung gestellt.

Mehr über die Kriterien für die Auswahl und den Bewerbungsbogen finden Sie hier.


Termine

Alle Termine finden Sie wie gewohnt auf unserer Webseite.

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Knut Möller, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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