Klicken Sie Rundbrief Mai 2017, falls der Rundbrief nicht korrekt dargestellt werden kann.
  Logo Zukunftsrat Hamburg rundbrief  
     
 
16. Mai 2017
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

wir helfen Ihnen mit unserer Mai-Ausgabe des monatlichen Rundbriefes, die Wartezeit auf den Hamburger Sommer zu überbrücken. Es erwarten Sie eine Menge Neuigkeiten aus der Nachhaltigkeitsdebatte, Informationen über spannende Veranstaltungen und unterstützungswerte Projekte und Initiativen sowie Links zu neu erschienenen Publikationen und Studien. Wie immer blicken wir auch über den Tellerrand hinaus und wünschen Ihnen damit angenehme und informative Lesestunden.

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Einladungen

G20 in Hamburg – worum geht es?

Montag, 29. Mai 2017, 19 Uhr, Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4
Der G20-Gipfel in Hamburg wird mit Spannung, aber auch mit Sorge erwartet: Wird er dem offiziellen Motto gerecht, im Interesse der Menschen „die vernetzte Welt gemeinsam (zu) gestalten“? Oder wird er weiter den Eigeninteressen mächtiger internationaler Akteure den Weg ebnen?

Wir bieten Hintergrundinformationen:
Wie ist die G20 entstanden? Wie sind die Teilnehmer legitimiert? Was wird auf dem Treffen entschieden? Mit Helmut Janßen-Orth (AK „Wirtschaft neu denken“ des UmweltHauses am Schüberg).

Veranstalter sind UmweltHaus am Schüberg, der Zukunftsrat Hamburg und die Katholische Akademie Hamburg. Der Eintritt ist frei.

 

58. Ratstreffen: Tourist go home? Nachhaltiger Tourismus in Hamburg

am 22.6.2017, 18 – 21 Uhr im Konferenzsaal der GLS-Bank, Düsternstraße 10
Hamburg hatte im vergangenen Jahr 13,3 Millionen Übernachtungsgäste. Weltweit wurden 2,23 Milliarden touristische Ankünfte erfasst. Der Tourismus boomt. Aber er verbraucht wichtige Ressourcen – Wasser, Energie, Fläche. Oftmals geballt in den Badeorten entlang der Küstenstreifen und in den großen Metropolen – mit enormen CO2-Emissionen. Zugleich fühlen sich immer mehr Einheimische überlastet von der Menge an Touristen in ihrer Heimat – ob in Barcelona, Venedig, Mallorca – oder auch in St. Georg und St. Pauli. „Tourist go home“- Schriftzüge an Häusern und Demonstrationen gegen Kreuzfahrtschiffe mehren sich.

Für 2017 haben die Vereinten Nationen das Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung ausgerufen. Auch die UN-Agenda 2030 mit ihren Globalen Nachhaltigkeitszielen fordert eine positive Funktion des Tourismus auf Arbeitsplätze, Förderung lokaler Produkte und nachhaltigen Konsum sowie zum Schutz der Meere.

Welche Chancen bietet Tourismus in einer Stadtdestination? Wie kann Hamburg sich aufstellen, um für Bewohner und Gäste gleichermaßen lebenswert zu sein? Was tun die Akteure? Wie erleben es die Bewohner? Einladung und Programm finden Sie hier.

 

„Tomorrow“ im Abaton

Am 22.5. um 20 Uhr zeigt das Abaton-Kino in einer Gemeinschaftsaktion vom Zukunftsrat Hamburg, Springer Backwerk, den Effenberger-Bäckereien, der Initiative Gentechnikfrei Hamburg, framtid Finanz und Versicherungsmakler und der Loki-Schmidt-Stiftung den beeindruckenden Dokumentarfilm „Tomorrow“.
Entgegen vieler anderer Dokumentarfilme zum Thema Nachhaltigkeit entlässt „Tomorrow“ die Zuschauer dabei mit leichtem Herzen und einem vertrauensvollen Blick in die Zukunft. Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie hier.


Nachlese

Zweiter Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der SDGs

Über 90 Teilnehmer*innen aus 15 Nichtregierungsorganisationen nahmen am zweiten zivilgesellschaftlichen Ratschlag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) teil. Nach einem Inputvortrag Dr. Imme Scholz, stellv. Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), überarbeiteten die Teilnehmenden in Workshops die Entwürfe für Forderungen des Ratschlags aus dem ersten Treffen. Die Dokumentation und die Forderungen des Ratschlags können nun online eingesehen werden. Quelle: 2030hamburg.de


Hamburg

BUND Hamburg kritisiert Beschlüsse der Verkehrsministerkonferenz

Die am 28.4. von der Landesverkehrsministerkonferenz (VMK) in Hamburg vorgestellten Beschlüsse seien vor allem beim Thema Luftreinhaltung enttäuschend. Obwohl in 33 deutschen Städten und Regionen die Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit massiv überschritten werden, hat sich die VMK lediglich auf einen Prüfauftrag zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen verständigt. Ordnungspolitischen Maßnahmen wie etwa der Einführung einer Blauen Plakette für eine Regelung in Umweltzonen beim Thema Stickoxide erteilte die Mehrheit der Minister eine Absage. Sogar der Deutsche Städtetag hatte eine solche Regelung gefordert. Die VMK hat lediglich die Automobilindustrie aufgefordert, bis Ende des Jahres die Minderungspotenziale und Kosten der Nachrüstung für Euro-5-Dieselfahrzeuge zu ermitteln. Auf dieser Grundlage soll ein Nachrüstungsprogramm geprüft werden. Quelle: BUND Hamburg

 

Aktionstage Nachhaltigkeit  an der Unversität Hamburg

Die deutschlandweiten Aktionstage Nachhaltigkeit werden seit 2012 jedes Jahr durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgerufen. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Universität Hamburg vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2017 mit einem bunten Programm an den Aktionstagen. Interessierte können sich an diesen Tagen in diversen Veranstaltungen aus vielen Perspektiven mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Das Programm und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite. Quelle: Universität Hamburg 

 

Aufruf: Klimaschutzpioniere gesucht

Im Zuge des Forschungsprojektes „Climate Smart City Hamburg | Lokstedt“ sucht die HafenCity Universität Hamburg  Klimaschutzpioniere in den drei Handlungsfeldern Haushaltsenergie, Abfall und Mobilität. Die Klimaschutzpioniere sind lokale Vorreiter in Sachen Klimaschutz und prioritär im Stadtteil Lokstedt oder im Bezirk Eimsbüttel aktiv. Darüber hinaus suchen wir auch Pioniere im gesamten Stadtgebiet Hamburg.

Die Klimaschutzpioniere können (private oder unternehmerische) Einzelpersonen oder kleine Gruppen sein, die sich in besonderer Weise für den Klimaschutz einsetzen und deren Wirken über den individuellen Radius hinausgeht. Ihr Handeln sollte innovativ gekennzeichnet sein, d.h. gegen ein "Weiter so wie bisher" und kann aus der Zivilgesellschaft als Bottom-Up-Bewegung hervorgehen. Die Pioniere sollten die Lebensstile anderer Menschen beeinflussen und somit zur Verbreitung von klimafreundlichen Handlungsweisen beitragen.
Gesucht werden Klimaschutzpioniere in den Handlungsfeldern Abfall (z.B. Repair-Cafés), Energie (z.B. CO2 neutrale Produktion) und Mobilität (z.B. Lastenradverleihe).

Fühlen Sie sich mit Ihren Projekten bzw. Ihren Aktivitäten angesprochen oder kennen Sie mögliche Klimaschutzpioniere, auf die diese Kriterien zu treffen? Wir freuen uns sehr auf Ihre Empfehlungen und Hinweise (diese bitte an: konstantin.niewelt@hcu-hamburg.de).

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier. Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Toya Engel (toya.engel@hcu-hamburg.de).


Über den Tellerrand

Welttourismusorganisation wird neu gewählt

Die Welttourismusorganisation, UNWTO, steht vor großen Herausforderungen. Es geht um ein „weiter so“ oder um eine Neuausrichtung der Weltorganisation. Sechs Männer und eine Frau bewerben sich um das Amt des Generalsekretärs, der im Mai neu gewählt wird. Dabei geht es auch um die Frage inwieweit die UNWTO die nachhaltigen UN Ziele aufgreift und wie sie sich stärker in der Bekämpfung der Armut engagiert. Quelle: FAIReconomics

 

China und Indien preschen vor

China und Indien werden ihre Klimaziele bis 2030 übererfüllen. Das zeigt eine Untersuchung der Institute Climate Analytics, Ecofys und New Climate Institute, die heute in Bonn vorgestellt wurde. Die Analysten korrigierten ihre Prognosen für den Treibhausgasausstoß der beiden weltgrößten Schwellenländer nach unten: Weil die Länder ihre Kohlekraft-Emissionen senken konnten und ihren Kraftwerkspark statt nur mit Kohle auch mit erneuerbaren Energien verstärken, könnten bis 2030 zwei bis drei Milliarden Tonnen CO2 eingespart werden. Schon in den kommenden fünf Jahren könnten durch den Zubau der Erneuerbaren rund eine Milliarde Tonnen CO2 weniger ausgestoßen werden als ursprünglich angenommen. Auch in den USA habe es bisher den Trend gegeben, dass Wind und Sonne den Kohlestrom verdrängen. Ob diese Entwicklung jedoch anhält, ist in Anbetracht der Äußerungen der Trump-Administration aktuell jedoch äußerst fraglich. Quelle: klimaretter.info

 

Sozialwissenschaftliche Klimaforschung: noch viel Raum nach oben!

Nur langsam reagieren Gesellschaften auf die Herausforderungen durch den Klimawandel. Woran das liegt, könnten vielleicht Sozialwissenschaftler beantworten. Dennoch spielt bis heute die sozialwissenschaftliche Klimaforschung in den deutschsprachigen Ländern eine vergleichsweise geringe Rolle. Das ist zumindest das Ergebnis einer breitangelegten Recherche, in der klimafakten.de in den vergangenen Wochen die öffentliche Forschungsförderung untersuchte. Dort dominieren weiterhin Disziplinen wie Physik oder Biologie, Geowissenschaften oder Umweltverfahrenstechnik. Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Förderung der naturwissenschaftlichen Klimaforschung ist sicherlich weiter notwendig, noch viele Fragen sind dort zu klären. Aber immer besseres Wissen etwa über die Atmosphärenchemie hilft eher wenig bei der anstehenden Transformation von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Inzwischen bemüht man sich aber umzudenken: Förderinstitutionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich betonen mittlerweile gern, dass interdisziplinär oder gar transdisziplinär geforscht wird – in vielen eigentlich naturwissenschaftlichen Untersuchungen dürfe auch die sozialwissenschaftliche Sicht nicht fehlen. Quelle: klimafakten.de



Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland

Das Umweltbundesamt hat in einer aktuellen Studie das Umweltbewusstsein in Deutschland im Jahr 2016 untersucht. Die Studie beweist, dass die Idee der Nachhaltigkeit in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist. Umweltschutz wird dabei nicht als isoliertes Politikfeld wahrgenommen, sondern als Teil der Lösung für große ökonomische und soziale Herausforderungen.

Umwelt- und Klimaschutz gehören aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger nach wie vor zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Bevölkerung nimmt die langfristige Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, z.B. durch Plastikmüll in den Weltmeeren oder die Abholzung von Wäldern, sehr ernst. So auch Klimaschutz: ihn sehen viele als große Herausforderung und halten das Ziel der Treibhausgasneutralität für sehr wichtig. Staatliche Klimaschutzmaßnahmen finden eine entsprechend hohe Zustimmung.

Gleichzeitig ist die Bevölkerung skeptisch, ob die Probleme, die aus dem Klimawandel resultieren, bewältigt werden können. Die Befragten sind mehrheitlich der Meinung, dass bisher zu wenig für umwelt- und klimapolitische Zielsetzungen getan wird. Von sich selbst sagen die Menschen, dass sie bereit sind auf umweltschonende Alternativen umzusteigen – z.B. im Bereich der Automobilität. Quelle: Umweltbundesamt

 

Bundesregierung veröffentlicht Projektionsbericht 2017

Für den deutschen Projektionsbericht 2017 hat ein Forschungskonsortium im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Szenarien für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland für den Zeitraum 2005 bis 2035 erarbeitet.
In einem Mit-Maßnahmen-Szenario (MMS) sind alle bis zum 31. Juli 2016 in den verschiedenen Sektoren neu eingeführten oder maßgeblich geänderten klima- und energiepolitischen Maßnahmen enthalten, im Wesentlichen also die bisher umgesetzten Maßnahmen des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 und des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz vom Dezember 2014. In einem Mit-Weiteren-Maßnahmen-Szenario (MWMS) ist zusätzlich die Realisierung aller bisher noch nicht vollständig umgesetzten Maßnahmen von Aktionsprogramm und NAPE - unterstellt. Für die Zeit nach 2020 unterstellt das MWMS zudem bezüglich einiger bestehender Maßnahmen eine ambitionierte Fortschreibung. Quelle: Klima-Allianz  

 

Entwicklungspolitischer Bericht

Ende April wurde 15. Entwicklungspolitische Bericht der Bundesregierung vorgestellt. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) fordert mit Blick auf den Bericht eine wirksamere Politik der Bundesregierung.

Der Bericht zieht eine Bilanz der Entwicklungspolitik in dieser Legislaturperiode und beschreibt zutreffend die Herausforderungen, vor denen die Entwicklungszusammenarbeit heute steht. "Entscheidend ist, ob diese Analysen zu einer wirksameren Politik der Bundesregierung führen, die zu einer gerechten Gestaltung der Globalisierung beiträgt und Hunger wie Armut verringert", erklärt Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO.

"Bundesentwicklungsminister Müller hat in den vergangenen Jahren wichtige Themen gesetzt, aber bei der Umsetzung hapert es immer wieder", betont Bornhorst. "Die Forderungen nach entwicklungsfreundlichen Handelsabkommen, die Stärkung lokaler Wertschöpfungsketten und der Einsatz für die Menschen in Afrika sind richtig und sehr wichtig. Das Entwicklungsministerium und die Regierung setzen aber zu häufig auf freiwillige Lösungen und den guten Willen. Wir erwarten, dass die Regierung ihren Plänen Taten folgen lässt und die Wirtschaft stärker in die Pflicht nimmt." Quelle: VENRO

 

Kohleausstieg in Deutschland: Analyse von aktuellen Diskussionsvorschlägen und Studien

Die deutschen Braun- und Steinkohlekraftwerke produzieren 40 % des deutschen Stroms - sind aber für 80 % der Treibhausgasemissionen in diesem Sektor verantwortlich. Ein sukzessiver Ausstieg aus der Kohleverstromung kann daher einen entscheidenden Beitrag leisten, die deutschen Klimaziele zu erreichen und den Pfad zur Einhaltung der Klimaziele von Paris offen zu halten. Vor diesem Hintergrund hat sich in den letzten Jahren in Deutschland eine Debatte um einen möglichen nationalen Kohleausstieg entsponnen.
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat das Wuppertal Institut daher beauftragt, zentrale wissenschaftliche Studien und politische Positionspapiere zum Thema Kohleausstieg zu analysieren. In der nun vorliegenden Metastudie fassen die Autoren den aktuellen Diskussionsstand zu wichtigen Eckpfeilern eines beschleunigten Kohleausstiegs in Deutschland zusammen.  Quelle: Wuppertal Institut



Wettbewerbe und Ausschreibungen

Einsendungen für den 2. Hamburger Zukunftspreis noch bis 30.6.

Bis zum 30.6.2017 können sich Jugendliche und junge Erwachsene bis 35 Jahren aus dem Raum Hamburg für den Hamburger Zukunftspreis bewerben. Der Zukunftspreis fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der UN-Konferenz für Entwicklung in Rio de Janeiro (1992) sowie des Weltgipfels von Johannesburg 2002 -  und ist mit insgesamt 5.000 Euro für die fünf erstplatzierten Vorschläge dotiert. Das Preisgeld wird von der Effenberger Brot für die Zukunft Stiftung zur Verfügung gestellt.
Mehr über die Kriterien für die Auswahl und den Bewerbungsbogen finden Sie hier.

 

WUS-Förderpreis 2017 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Der World University Service (WUS) Deutsches Komitee e.V. will Studierende und Absolventen/innen an deutschen Hochschulen auszeichnen, die sich in ihren Studienabschlussarbeiten - gleich welcher Fachrichtung - mit einem der folgenden Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) auseinandergesetzt haben:
 
● Migration
● Flucht
● Menschenrecht auf Bildung
● Globales Lernen
● Bildung für nachhaltige Entwicklung
 
Als Studienabschlussarbeiten können Diplom-, Master-, Bachelor- und Staatsexamensarbeiten eingereicht werden. Die Arbeit soll im Kalenderjahr 2016 abgeschlossen und bewertet worden sein.
 
Die vollständige Bewerbung – bitte nur in elektronischer Form - muss bis zum 30. Juni 2017 eingereicht sein an: preis@wusgermany.de und aus den folgenden Teilen bestehen:
1. Anschreiben
2. Zusammenfassung (maximal zwei Seiten)
3. Lebenslauf
4. Kopie der Arbeit
5. Kopie des Gutachtens der/des Betreuers/-in
 
Unvollständige oder zu spät eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt! Weitere Fragen richten Sie bitte an: preis@wusgermany.de
 
Der Preis ist mit € 1.500,00 ausgeschrieben. Er kann auch geteilt werden. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe.
 
Der WUS ist eine international tätige Selbsthilfeorganisation im Bildungsbereich.
Weitere Informationen hier.


Termine

Erfahrungen mit dem Effizienzhaus 40 Plus

Expertenkreis am Dienstag, 30. Mai 2017, 16.00-19.00 Uhr, Treffpunkt:          Haus des Sports, Olympiasaal, Schäferkampsallee 1

Seit April 2016 fördert die KfW den Effizienzhausstandard 40 Plus. Viele Bauunternehmen haben Wohngebäude mit diesem Standard in ihr Angebot aufgenommen. Wie werden diese am Markt angenommen? Welche Beobachtungen lassen sich in den ersten bewohnten Gebäuden im Betrieb machen? Wie beeinflussen die Planungen zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) den Standard?
Die ReferentInnen des Fachkreises erläutern die technische Entwicklung der Gebäude und berichten von Erkenntnissen aus der Qualitätssicherung aber auch von ihren Erfahrungen aus dem Bereich des Marketings. Mit:

  • Maritta Francke, Hamburgische Investitions- und Förderbank, Energie und Qualität
  • Dr. Norbert Wilezich, Energieberatungszentrum Nord GmbH
  • Wolfgang Werner und Kay Gafert, Viebrockhaus AG

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung bitte hier.

 

Weltretter - Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Alltag

am 22. Juni 2017, 19:00 Uhr, Katholische Akademie Hamburg
Das Klima erwärmt sich, der Regenwald stirbt, das Meer ist voller Müll, die Ressourcen schwinden. Wer solche Schlagzeilen hört, fühlt sich schnell ohnmächtig. Wo soll man denn nun anfangen, den Planeten zu retten? Und muss man dafür vegetarisch, vegan oder bio essen, Second-Hand-Kleidung oder in Deutschland Produziertes kaufen? Wir treffen Menschen, die Essen vor der Mülltonne retten, für grüne Mode kämpfen oder den Zero-Waste-Lifestyle leben. In Tischgesprächen erzählen sie uns von ihrem Engagement, ihren Erfahrungen und Motivationen und inspirieren uns, es ihnen nachzumachen. Mit Getränken und Live-Musik von Alex Hirsch wollen wir den Abend, bei gutem Wetter draußen, ausklingen lassen.

Gesprächspartner*Innen:

  • Dr. Kirsten Brodde, Greenpeace
  • Thomas Schönberger, UmweltHaus am Schüberg
  • Martina Glauche, Ökomarkt e.V.
  • Hans-Christoph Bill, Fair-Handels-Beratung
  • Luise Rosemeier, Bloggerin

Eintritt: 9,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro
Kooperation mit dem UmweltHaus am Schüberg.
Weitere Informationen unter 040 / 36 95 2 – 0, programm@kahh.de oder www.kahh.de.

 

 

Alle Termine weiteren finden Sie auf unserer Webseite.

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Knut Möller, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

Dieser Rundbrief ist kein Spam. Zum Abmelden des Rundbriefs klicken Sie bitte hier.