Klicken Sie RB September 2013, falls der Rundbrief nicht korrekt dargestellt werden kann.
  Logo Zukunftsrat Hamburg rundbrief  
     
 
23.09.13
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für September.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Netzwerktreffen des Zukunftsrates Hamburg

Die Nachlese zum Netzwerktreffen am 30.8. im Wälderhaus finden Sie in der Oktober- Ausgabe des Rundbriefs.   


Nachlese

Netz-Rekommunalisierung für Klimaschutz und Energiewende?

Am 9. September diskutierten etwa 80 Besucherinnen und Besucher beim 48. Ratstreffen in der Staats- und Universitätsbibliothek über Netz-Rekommunalisierung für Klimaschutz und Energiewende.
Manfred Körner übernahm die inhaltliche Einleitung in das Thema und erläuterte, warum das Netz so wichtig für einen erfolgreichen Klimaschutz und für die Energiewende ist. Dann stellte Oliver Wagner die Studie „Strategien überregionaler Energieversorgungsunternehmen zur Besitzstandswahrung auf der Verteilnetzebene“ vor die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde. Im Anschluss erklärte Peter Becker von der EnergieNetz Hamburg eG die spezielle Situation bezüglich der Rekommunalisierung der Energienetze in Hamburg. Dabei erläuterte er Rückkaufstrategien und mögliche finanzielle Strukturen. Am Ende gab Martin Rühl einen Einblick in die Entwicklungen in Nordhessen und Wolfhagen. Er berichtete wie dort Energiegenossenschaften und Stadtwerke zusammenarbeiten, um die Energiewende voranzutreiben und zeigte welche Bedeutung die Netze für die Zukunft haben.
Die Referenten machten noch einmal deutlich, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien zur Reduzierung der CO2-Emission und damit zur Verringerung der Erderwärmung von zentraler Bedeutung ist. Voraussetzung für die „Energiewende“ ist dabei aber der Umbau der Energienetze, so dass aus vielen dezentralen Ernergieerzeugungsanlagen in diese eingespeist werden kann. Die großen Energieversorger mit ihren Großkraftwerken haben aber gerade daran kein Interesse, und deshalb müssen die Verteilernetze in staatlichen bzw. bürgerlichen Besitz zurückgeführt werden. Dass das möglich ist zeigen z.B. die Stadtwerke Wolfhagen und die Stadtwerkeunion Nordhessen. Hier sollen bis 2030 ca. 700.000 Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Da bundesweit über 8.000 Konzessionen für Netzbetriebe bis 2015 auslaufen, ist jetzt der Zeitpunkt, Energienetze zu rekommunalisieren gekommen.


Hamburg

S.O.F. vergibt Auszeichnung KITA21 erstmalig in drei Bundesländern

Erstmalig fand die Auszeichnung von Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Bildungsinitiative „KITA21 – Die Zukunftsgestalter“ in diesem Jahr in drei verschiedenen Bundesländern satt. Diese Entwicklung dokumentiert das wachsende Interesse und die Ausweitung der Bildungsinitiative über Hamburg hinaus. Insgesamt hat die S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung im August in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und regionalen Partnern 70 Kitas in Hamburg sowie den Landkreisen Pinneberg, Lüneburg und Harburg ausgezeichnet. Und das Verfahren wird auch im Kita-Jahr 13/14 in allen drei Regionen fortgeführt. Aktuelle Termine zu KITA21-Fortbildungen und Vernetzungstreffen finden Sie unter kita21.de.
Weitere Informationen: http://www.save-our-future.de/pressebereich.html
Kontakt: Meike Wunderlich, S.O.F., Tel.: 040 / 226 32 77 63, wunderlich@save-our-future.de


Stipendien für berufsbegleitenden Master of Science Erneuerbare Energien

Akademie für Erneuerbare Energien fördert Studierende
Um hochqualifizierten Fach- und Führungskräften den Einstieg in die Branche der erneuerbaren Energien zu ermöglichen, vergibt die Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg GmbH durch den Einsatz von Sponsorengeldern Stipendien an die fünf besten Bewerber um einen Platz im Masterstudiengang Erneuerbare Energien.
Seit 2008 vermittelt der in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg durchgeführte berufsbegleitende Master ein breites und umfassendes Wissen in den Themengebieten Wind-, Solar- und Bioenergie. Jährlich werden maximal 25 Studierende aus den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sowie verwandten Fachbereichen zugelassen.
Noch bis zum 30. September können sich Studieninteressierte für das Wintersemester 2013/2014 bewerben.
www.akademie-ee.de


Webmap Hamburg Global

Flüchtlingsprotest "Lampedusa in Hamburg", Kupferabbau und die Firma Aurubis, chinesische Migration nach Hamburg, dezentrale Energieerzeugung in Wilhelmsburg: Diese und andere Themen sind neu auf Webmap Hamburg Global eingestellt worden. Ebenso neue Kommentare zur Hamburger Neumann-Gruppe und den jüngsten Attacken des BMZ-Ministers Dirk Niebel (FDP) gegen die Menschenrechtsorganisation FIAN, die den Protest von vertriebenen Kleinbauern in Uganda seit vielen Jahren begleitet und unterstützt.
Auf dem Hamburger Stadtplan befinden sich Orte, die mit entwicklungspolitischen Themen verbunden sind: Migration, Hafen und Handel, Postkolo-niales oder Energiepolitik. Engagierte Vereine, Initiativen und Einzelpersonen markieren auf den Karten Spots, die zu spannenden Artikeln führen und einen kritischen Blick auf die heutige Stadt Hamburg und ihre Vergangenheit werfen. Alle Interessierten sind eingeladen, beim Stadtplan der Globalisierung des Eine Welt Netzwerks Hamburg mitzumachen, eigene Artikel zu veröffentlichen oder andere Beiträge zu kommentieren.
Kampagnen oder Themenschwerpunkte in Hamburg können in der Karte markiert, aktuelle Aktivitäten oder interessante Web-Links eingetragen werden. Außerdem können Fotos zu bereits angelegten Orten beigesteuert werden. Die Website kann mit anderen Websites verlinkt werden, dafür steht bereits ein Webbanner zur Verfügung.
Zusätzlich wird Unterstützung bei weiteren Fragen, beim Schreiben von Texten oder dem Finden von geeigneten Orten angeboten.
Infos zur Webmap Hamburg Global, Hinweise auf neue Artikel und Kommentare gibt es übrigens auch auf Twitter: https://twitter.com/HamburgGlobal


Ausstellung Arte susteMobile

Noch bis zum 30. Oktober besteht die Möglichkeit ein stromlinienförmiges Brennstoffzellen-Auto, das mit 3,3 Kilo Wasserstoff 3.000 Kilometer durch Europa tourte, und andere spannende Exponate zu bestaunen. „Kunst trifft Nachhaltigkeit trifft Mobilität“ so lautet das Motto der Ausstellung „Arte susteMobile“, die derzeit in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Blankenese zu sehen ist. Kurator Samuel J. Fleiner stellte hierzu Exponate der internationalen Ausstellung „Arte Sustenibile“ zum diesjährigen Dekadethema „Nachhaltige Mobilität“ zusammen. Bereits am 2. August konnten interessierte Besucher das Ergebnis gemeinsam mit anwesenden Künstlern bei einer Preview begutachten. Die Vernissage fand am 21. August statt.
www.blankenese.de/artesustemobile


Über den Tellerrand

TubeWay - eine zukunftsträchtige Mobilitätslösung aus Österreich

Grazer Tüftler bietet innovatives Konzept "zur freien Entnahme" - und Weiterentwicklung an.
Vor kurzem hat die Welt unter großem Medieninteresse auf Elon Musk´s Hyperloop geblickt. Nun wünscht sich der gebürtige Grazer Michael Thalhammer, dass auch sein Verkehrsmodell Aufwind bekommt. Mit TubeWay, einer Hochtrassenbahn auf Pylonen, könnten Menschen und Güter in 5 Tempostrecken - von 40 bis etwa 350 km/h - völlig emissionsfrei befördert werden. Kabinen mit TubeWay-Passagieren würden in Röhrenwegen aus Glas leise, sicher und optisch dezent über die Lande und innerhalb unserer Städte gleiten. TubeWay funktioniert unter Ausnützung der pneumatischen Gesetze der Luft und der Gratisenergiespenderin Sonne..mehr.


Bericht zum Klima-Aktionstag am 19.9.13

„We are unstoppable, another world is possible!“ rufen sie entschlossen, schreiten auf eine Gruppe  Kohlelobbyisten zu, die auf einem Berg Braunkohle sitzen und fröhlich mit den schmutzigen Kohlebrocken um sich werben - erfolglos. Denn die aufgebrachte Menge dutzender EnergiebürgerInnen lässt sich nicht beirren. „Raus aus der Kohle! Rein in die Bürgerenergie!“ steht auf ihren Transparenten. Dann legen sie entschlossen die Schaufeln an, befreien ein Windrad aus dem Kohleberg und ziehen es an einem Tau empor.   Mehr erfahren...


Europaweite Kampagne für faire Schokolade

Kaum jemand kann der Versuchung von süßer Schokolade widerstehen. Doch der süße Genuss hat einen bitteren Beigeschmack: Während Schokoladenhersteller hohe Gewinne erwirtschaften, leiden viele Kakaobäuerinnen und -bauern vor allem in Westafrika unter menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Um dieser Ungerechtigkeit etwas entgegenzusetzen, ruft die Kampagne „Make Chocolate Fair!” Konsumentinnen und Konsumenten auf, sich an einer Petition zu beteiligen. Darin werden die Schokoladenunternehmen dazu aufgefordert, Kakaobauern fair zu bezahlen, die Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette einzuhalten, ausbeuterische Kinderarbeit abzulehnen, ein unabhängiges Zertifizierungs- und Kontrollsystem anzuwenden und die Kakaobauern bei der Umsetzung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft zu unterstützen. Die Petition kann noch bis Juni 2015 unterzeichnet werden...mehr


Mitmachen bei Aktion „Engel-Papier. Jetzt!“

Zum Schulbeginn wird viel Papier gekauft. Aber nur jedes zehnte Schulheft ist aus Recyclingpapier. Deshalb hat die Jury Umweltzeichen gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und der RAL gGmbH die Aktion „Engel-Papier. Jetzt!“ gestartet. Im Rahmen der Aktion sind Jugendliche und Erwachsene aufgerufen, im Internet ihre Stimme für 100 Prozent Recyclingpapier mit dem Blauen Engel abzugeben. Die Unterschriftenliste soll Handel und Hersteller ermutigen, in ihren Geschäften mehr Recyclingpapier anzubieten. Auf der Aktionsseite im Internet gibt es außerdem verschiedene Materialien, Ideen und Projektvorschläge zum Thema Recyclingpapier. Und natürlich kann jeder die Aktion auch dadurch unterstützen, dass er für Schule, Studium oder Beruf nur noch Recyclingpapier kauft.
www.engel-papier-jetzt.de


Interaktive Karte zu Projekten der UN-Dekade Biodiversität

Noch bis zum Jahr 2020 läuft die UN-Dekade zur biologischen Vielfalt. Ziele sind der Schutz der biologischen Vielfalt, ihre nachhaltige Nutzung und der Zugang zu genetischen Ressourcen als auch ein gerechter Ausgleich der Vorteile, die sich aus dieser Nutzung ergeben. Auch das Bewusstsein für den Wert der biologischen Vielfalt und die Verantwortung für den Schutz und die nachhaltige Nutzung sollen gefördert werden. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 50 ausgezeichnete Projekte der UN-Dekade, die nun in einer neuen interaktiven Karte verzeichnet sind. Dort können Interessierte auf einem Blick sehen, ob es in der Nähe ihres Wohn-, Urlaubs- oder Ausflugsortes ein ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt mit Besuchsmöglichkeiten gibt. So findet man etwa das Haus am Habsberg in der Oberfpalz, wo Kinder und Erwachsene viel zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt erfahren können. In Brandenburg können Urlauberinnen und Urlauber m it den Rangern der Naturwacht die Schätze der Nationalen Naturlandschaften erleben. In Freiburg lädt die Ökostation auf ein naturnahes Gartengelände ein, um die Bedeutung der verschiedenen Pflanzenarten als natürliche Ressourcen kennen zu lernen.
www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/2213.html


Publikationen und Studien

Gib Abfall einen Korb: Unterrichtsprojekt zum Abfallverhalten
Das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Müll ist in Schulen ein alltägliches Thema, das Nerven und Zeit kostet. Vielen Jugendlichen ist nicht bewusst, welche Folgen nachlässiges Müllverhalten für die Umwelt und das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen hat. Hier setzt das Unterrichtsprojekt "Gib Abfall einen Korb" an. Mit Hilfe von Arbeitsblättern können sich Jugendliche mit ihrem Abfallverhalten auseinandersetzen. Umrahmt wird die Publikation von einem Forschungsprojekt und pädagogischer Begleitung...mehr


GreenKidsLife: Heftreihe zur Nachhaltigkeit
Die Macher der Zeitschrift KidsLife haben in Zusammenarbeit mit der Hamburger Umweltstiftung "S.O.F. – Save our Future" eine Heftreihe für Eltern und Kinder erarbeitet, die zu nachhaltigem Denken und Handeln anregt. Auf spielerische Art werden in "GreenKidsLife" abstrakte Nachhaltigkeitsthemen für Kinder aufbereitet. Thematisiert werden unter anderem Ressourcen- und Umweltschutz, bewusster Konsum und Mobilität...mehr


EU zur Finanzierung von Armutsbeseitigung und nachhaltiger Entwicklung

Die Europäische Kommission hat Mitte Juli 2013 ihre Vorstellungen für die Finanzierung von Armutsbeseitigung und nachhaltiger Entwicklung nach dem Auslaufen der Millennium-Entwicklungsziele 2015 vorgelegt. Darin prüft die Kommission, welche Finanzmittel sowohl von öffentlicher als auch von privater Seite auf nationaler und internationaler Ebene zur Verfügung stehen. Sie empfiehlt, die internationalen Diskussionen über die Finanzierungsmöglichkeiten zur Bewältigung globaler Herausforderungen in einem übergreifenden Rahmen zusammenzufassen. Dies soll eine kohärentere und bessere Koordinierung spezifischer Finanzierungen und der laufenden internationalen Verhandlungen – wie etwa zu den Themen Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, Entwicklungsziele für die Zeit nach 2015 – ermöglichen. Die EU-Mitteilung „Nach 2015: auf dem Weg zu einem umfassenden und integrierten Konzept zur Finanzierung von Armutsbeseitigung und nachhaltiger Entwicklung“ kann im Internet heruntergeladen werden.


Broschüre „Stadtwerke als Vorreiter der Energiewende“
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hatte 2012 in Kooperation mit dem Projektförderer First Solar kommunale Energieversorger dazu aufgerufen, im Rahmen eines Wettbewerbes ihre innovativen Unternehmensstrategien mit Bezug zur Energiewende vorzustellen. In einer neuen Broschüre stellt die Umweltschutzorganisation nun innovative Lösungen im Strom- und Wärmebereich, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz sowie Kooperations- und Bürgerbeteiligungsmodelle der Gewinner und weiterer Wettbewerbsteilnehmer vor. Die Broschüre „Stadtwerke als Vorreiter der Energiewende“ kann bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.
Bezug: Deutsche Umwelthilfe e. V., Verena Gal, Kommunaler Umweltschutz, Telefon: 07732/9995-57, gal@duh.de


Neues Magazin: “SINN- Magazin für den lebenswerten Norden“.

Das Magazin hält Anregungen zu einem nachhaltigeren Leben bereit und berichtet mit interessant geschriebenen Artikeln über ökologische und soziale Mißstände. Mehr
Informationen finden Sie direkt auf der Homepage: www.sinn-magazin.de
 

CO2-GEHALT VON DEUTSCHEN IMPORT- UND EXPORTGÜTERN
Der Bericht enthält die Ergebnisse der Berechnungen zum CO2-Gehalt der
deutschen Import- und Exportgüter für das Jahr 2008. Die Berechnungen wurden auf Basis eines regionalisierten Input-Output Modells durchgeführt. In
diesem Modell werden für die 15 wichtigsten Herkunftsländer der deutschen
Importe die länderspezifischen Energieeinsatzverhältnisse und
Emissions-koeffizienten berücksichtigt. Download des Berichtes


Internet-Tipps

Neue Website: Hamburger Klimawaage hilft beim CO2 sparen
Wo finden sich „CO2- Fallen“ im Alltag und wo gibt es Einsparmöglichkeiten für jeden Einzelnen? An diese und weitere Fragestellungen führt die Hamburger Klimawaage spielerisch heran. Es werden klimaschädliche und klimafreundliche Verhaltensweisen und Konsumgüter in den Bereichen Ernährung, Mobilität und Konsum gegenübergestellt und Handlungsalternativen aufgezeigt. Die Waage eignet sich für den Einsatz als Infostand, zur Einführung oder Vertiefung des Themas Klimaschutz in Seminaren, Unterrichtseinheiten und Workshops. Sie ist zusammen mit Informations- und Arbeitsmaterial bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt kostenfrei ausleihbar.
www.hamburg.de/klimawaage



Relaunch des Internetportals der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat ihr Internetportal neu gestaltet. Außerdem steht die interaktive Datenbank mit Adressen, Karten und Preisen vollständig zur Verfügung. Die Datenbank präsentiert sich nun in einer nutzerfreundlichen Struktur, aufgeteilt nach Produkten, Anbietern und Anwendungen für Kommunen. Zusätzlich stehen interaktive Karten zur Verfügung, auf denen Biodiesel- und Ethanolanlagen, Stärke- und Zuckerfabriken und weitere Produktionsstandorte recherchiert werden können. Im Preismodul kann man Preise für diverse Rohstoffe und Produkte, von der Rapssaat bis zum Tankstellenpreis für Biomethan, einsehen. Anbieter können ihre Daten über ein interaktives Pflegemodul selbst aktualisieren.
www.fnr.de



Der Nachhaltige Warenkorb“ auch als mobile Internetseite
Wie viel Fleisch ist gesundheitsverträglich? Kaufe ich besser konventionell erzeugte Äpfel aus meiner Region oder ökologisch angebaute aus Neuseeland? Was garantieren eigentlich Bio-Siegel? Antworten auf diese und weitere Fragen zum nachhaltigen Konsum liefert der Rat für Nachhaltige Entwicklung nun auch in einer nutzerfreundlichen Tablet-Version zur bekannten Broschüre „Der Nachhaltige Warenkorb“. Die neue mobile Internetseite gibt konkrete Tipps, wie man nachhaltig leben kann, ohne viel Geld auszugeben. Dabei werden die einzelnen Produkte sowohl nach ihrer Umwelt- als auch nach ihrer Sozialverträglichkeit bewertet. Neu ist das Open Data-Konzept, mit dem Informationshappen wie die Siegelbeschreibungen, Wasserverbräuche in der Produktion und Saisonkalender für Obst und Gemüse auf anderen Internetseiten integriert werden können. Der Ratgeber wird in Kürze auch als App für Android und iOS zur Verfügung stehen.
www.nachhaltiger-warenkorb.de


Buch-Tipps

Kostenloses eBook zum Thema nachhaltiges Schenken:
Wer nachhaltige Geschenke für seine Lieben sucht kann sich unter www.erlebnisgeschenke.de/nachhaltig-schenken einen kostenlosen Ratgeber im PDF-Format herunterladen.


Wettbewerbe

Einsendeschluss 19.10.2013
Kreativwettbewerb „Die letzten 300“ zum Schutz des Ostseeschweinswals
Die Umweltverbände Whale and Dolphin Conservation (WDC), Naturschutzbund (NABU) und OceanCare sowie das Schutzabkommen für Kleinwale in Nord- und Ostsee (ASCOBANS) haben gemeinsam mit dem Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke den Kreativwettbewerb „Die letzten 300“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Was bedeuten dir Wale?“ können Fotoarbeiten, Videos, Bilder, digitale Projekte und Skulpturen eingereicht werden, die sich mit den heimischen Schweinswalen auseinandersetzen. Zu gewinnen gibt es neben einer Reise in die Heimat des weißen Schweinswals attraktive „Walpakete“.
http://schweinswal.eu


Einsendeschluss 31.10.2013
Fotowettbewerb „Klick in die Vielfalt 2013 – Mensch und Natur“
Naturfotografinnen und -fotografen sind eingeladen, sich am Fotowettbewerb zur UN-Dekade Biologische Vielfalt „Klick in die Vielfalt 2013 – Mensch und Natur“ zu beteiligen. Eingereicht werden können Fotos, die das Miteinander von Mensch und Natur beleuchten. Dabei kann jeder Teilnehmer bis zu drei Fotos auf der Internetseite der UN-Dekade hochladen. Eine Fachjury wählt aus allen Einsendungen mindestens 30 Fotos aus, die auf der Internetseite präsentiert und mit jeweils 100 Euro prämiert werden. Aus diesen Fotos werden wiederum zwei Siegerfotos ermittelt: eines von der Jury und das zweite im Rahmen einer Online-Abstimmung durch die Nutzer der Internetseite. Beide Gewinner werden zu einem Fotoausflug mit Norbert Rosing und Florian Möllers eingeladen.
www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/2036.html


Einsendeschluss 31.10.2013

Naturtagebuch-Wettbewerb 2013
Die Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend) ruft für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren auf, alleine oder in Gruppen die Natur in ihrer Umgebung über einen längeren Zeitraum zu beobachten und ihre Entdeckungen in einem Naturtagebuch kreativ zu dokumentieren. Hierbei kann geschrieben, gemalt, fotografiert und gebastelt werden. Zusätzlich zum Bundeswettbewerb gibt es in vielen Bundesländern auch Naturtagebuch-Landeswettbewerbe.
www.naturtagebuch.de/bwb/home.php


Einsendeschluss 04.11.2013
Wettbewerb „Mobiler Alltag 2023“
Wie sieht unser mobiler Alltag in zehn Jahren aus? Wie wird sich Mobilität verändern und wie können wir sie nachhaltiger gestalten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs „Mobiler Alltag 2023“, den die Deutsche UNESCO-Kommission im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgeschrieben hat. In Form von Filmen und kommentierten Bildserien können Einzelpersonen oder Gruppen ihre Vorstellungen eines mobilen Alltags im Jahr 2023 darstellen. Dabei soll vor allem zum Ausdruck kommen, wie ein mobiler Alltag zukünftig nachhaltiger gestaltet werden kann. Die kreativste Idee wird mit dem Hauptpreis von 2.500 Euro ausgezeichnet. Zudem gibt es einen Publikumspreis im Wert von 1.000 Euro sowie weitere Sachpreise.
www.mobileralltag2023.de/startseite


Einsendeschluss 10.11.2013
BRIDGE-IT! AWARD
Der Verein Kumulus e.V. sucht die spannendsten Projekte und interessantesten Initiativen von Schülerinnen und Schülern, die einen Beitrag zu der Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen leisten. Wichtig ist dabei, dass die Projekte im aktiven Austausch mit einem Partner in einem Entwicklungs-, Schwellen- oder Transformationsland durchgeführt und im Wesentlichen von Schülerinnen und Schülern getragen werden. Das Gewinnerprojekt erhält 1.000 Euro.
http://bridge-it.net/award


Termine

Faire Woche 2013 in Hamburg
Vom 13.-27. September 2013 findet bundesweit die Faire Woche unter dem Motto „Fairer Handel. Faire Chancen für alle“ statt. In Hamburg heißen Sie die Organisatoren zu den Veranstaltungen rund um das Thema Fairer Handel herzlich willkommen. Ab 1.September finden Sie das Programm online unter www.fairtradestadt-hamburg.de.


BNE-Aktionstage 2013

Lernen und erleben, was Nachhaltigkeit bedeutet – das können Besucher der Aktionstage "Bildung für nachhaltige Entwicklung " vom 20. bis 29. September 2013. In ganz Deutschland zeigen engagierte Menschen, was jeder Einzelne für eine lebenswerte Zukunft tun kann. Organisationen, Bildungsträger, Schulen oder Unternehmen stellen sich und ihre BNE-Aktivitäten vor.
http://www.bne-aktionstage.de


Veranstaltungsreihe: Wie wollen wir wirtschaften?

24. Oktober, 18.30 – 20.30h, Eintritt frei

Wirtschaft ohne Wachstum – Neue Wege gehen

Immer weiteres Wirtschaftswachstum auf einem begrenzten
Planeten. Kann das gut gehen? Und wenn nicht, was heißt das für unser Wirt schaften?
Mit Christopher Laumanns, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V
In Kooperation mit Landeszentrale für politische Bilduung

31. Oktober 18.30 – 20.30h, Eintritt 3 Euro

Ist Teilen das neue Haben? – Perspektiven der Sharing Economy

Prof. Peter Wippermann (Gründer des Trendbüros) erläutert die Potenziale der Wirtschaft des Teilens. „Sharing-Firmen“ berichten aus der Praxis und diskutieren mit dem Publikum. In Kooperation mit Zukunftsrat Hamburg

6. November, Beginn 18.30h, Eintritt 3 Euro
Die Ökonomie des Glücks (OmU)

Der mehrfach ausgezeichnete Film geht einem Weltwirtschaftssystem auf den Grund, das sich vor der Havarie befindet und fragt: Wie kann eine glückliche Zukunft aussehen?
In Kooperation mit Brave Hearts International
Weitere Infos: www.gut-karlshoehe.de


13. November 2013 Fachforum zum Thema "Wohin geht es mit der EnEV?" in Hamburg
Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) stehen Architekten, Energieberatern und Bauherren einige Änderungen bei der Planung und Umsetzung von Gebäuden bevor. So werden z. B. die Anforderungen an die Gesamteffizienz von Neubauten angehoben, was sich auf den Wärmeschutz sowie den Einsatz erneuerbarer Energien und Technologien zur Kontrolle der Gebäudeenergieeffizienz auswirken kann.
Was bedeuten die Veränderungen der EnEV für die Klimaschutzziele des Bundes, welche Auswirkungen haben sie auf den Planungsalltag und welche Effekte können erzielt werden?
Zielgruppe sind Architekten und Ingenieure, Qualitätssicherer und Energieberater sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Wohnungsbau- und Bauunternehmen.
Die begleitende Messe bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über Produkte und Dienstleistungen passend zu den neuen EnEV-Anforderungen, direkt bei den Ausstellern zu informieren.
Veranstalter:  ZEBAU GmbH zusammen mit der Hamburgischen Investitions-und Förderbank und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg.
Mehr Infos auf www.zebau.de

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

Dieser Rundbrief ist kein Spam. Zum Abmelden des Rundbriefs klicken Sie bitte hier.
 
 
 
  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.