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21.10.13
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für Oktober.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Einladung

Ist Teilen das neue Haben? – Perspektiven der Sharing Economy

Donnerstag, 31.10.2013, 18.30 bis 20.30 Uhr, Gut Karlshöhe. Eintritt 3€

Räume und Güter gemeinsam nutzen, Kleidung, Bücher und Lebensmittel teilen. Kann es einen Wandel der Wirtschaft vom Haben zum Teilen geben oder ist Zugang statt Besitz nur eine Randerscheinung? Prof. Peter Wippermann, Gründer des Trendbüros, erläutert die Potenziale der Wirtschaft des Teilens. VertreterInnen der „Sharing-Firmen“ Tauschwert, Lifethek und Citywohnen berichten aus der Praxis und diskutieren mit dem Publikum.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe  „Wie wollen wir wirtschaften?“ von Gut Karlshöhe. Eine Anfahrtsbeschreibung zum Gut Karlshöhe finden Sie hier.


Nachlese

Ergebnisprotokoll des Netzwerktreffens

Am 30.8. trafen sich Mitglieder des Zukunftsrats und interessierte Organisationen zum Netzwerktreffen, um ihre Kräfte zu bündeln, voneinander zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Hier finden Sie das Ergebnisprotokoll des Netzwerktreffens.


Hamburg

Sonderpreis für Fotowettbewerb Guck ma‘

„hamburg mal fair“, das Hamburger Aktions- und Bildungsbündnis für den Fairen Handel, erhielt beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handel“ einen Sonderpreis. Als herausragendes Einzelprojekt wurde der Hamburger Fotowettbewerb „Guck ma‘ –Fotos für Fairness und Fair Trade“ ausgezeichnet. Bei dem bisher zweimal durchgeführten Wettbewerb bekommen Jugendliche eine Einführung in den Fairen Handel sowie Tipps von Fotoprofis für die Umsetzung ihrer Ideen und Ansichten in Fotokunst. Ausgewählte Wettbewerbsarbeiten sind auch online präsentiert. An der dritten Wettbewerbsrunde 2013/14 können sich bis zum 2. Juni 2014 wieder Hamburgerinnen und Hamburger von 12-21 Jahren beteiligen.
Info: Mobile Bildung e.V., c/oSüd-Nord Kontor, Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Tel:040/88156799, Fax:040/8997452, info@hamburgmalfair.de, www.hamburgmalfair.de 


Volksentscheidsranking - Hamburg herabgestuft

Mehr Demokratie e.V. hat ein neues Volksentscheids-Ranking veröffentlicht, das die gesetzlichen Regelungen der direkten Demokratie auf Landes- und Kommunalebene vergleicht und Noten vergibt.
Nach diesem Ranking liegt Hamburg –wie bereits 2010- mit seiner Volksgesetzgebung auf Platz eins der Liste. Besonders auf Landesebene sei die Ausgestaltung der Mitbestimmung nach einigen Jahren der Auseinandersetzung inzwischen bürgerfreundlich. Eine starke Herabstufung erhält Hamburg jedoch durch die Mitbestimmungspraxis auf kommunaler Ebene. Die auch hier vorbildliche gesetzliche Regelung wird durch die Konzeption der „Einheitsgemeinde Hamburg“ zunehmend außer Kraft gesetzt. Diese –erst 1937 verfasste- Konzeption verhindert bisher eine klare Kompetenztrennung zwischen der Stadt und den Bezirken. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide wurden durch diese Unklarheit in den letzten Jahren vermehrt ausgebremst u.a. dadurch, dass der Senat Bezirksentscheidungen an sich zog (Evokation). Darüber hinaus sind Bürgerbegehren vereinzelt durch Dienstanweisungen für nicht zulässig erklärt oder durch „Pseudoübernahmen“ verhindert worden. Da diese Praxis zu einer deutlichen Verschlechterung des politischen Klimas in den Bezirken der Stadt führt, wird Hamburg im Ranking auf kommunaler Ebene auf den fünften Platz herabgestuft. Mehr Demokratie e.V.-Hamburg hält eine klare Trennung der Kompetenzen von Landes- und Bezirksebene für mehr als überfällig. Das geht aber nicht ohne Verfassungsänderung und Verwaltungsreform. "Dieses Thema wird uns in nächster Zeit verstärkt beschäftigen“, kommentiert Manfred Brandt von „Mehr Demokratie – Hamburg“ diese Bilanz...mehr


Neue Wege in die Natur

Mit der App „Natürlich Hamburg!“ für Smartphones werden neue Wege in die Natur eröffnet. Zur Ergänzung der Öffentlichkeitsarbeit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wurden GPS-gestützte Informationsrouten durch das Naturschutzgebiet Boberger Niederung entwickelt. Mit ihnen kann man das Naturschutzgebiet entdecken und viele Hintergrundinformationen bekommen.
 Die Öffentlichkeitsarbeit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zu Naturschutzgebieten wurde bisher geprägt durch Faltblätter, Broschüren, das Internet und mehrere Informationshäuser. Dieses Angebot wird nun ergänzt durch die App „Natürlich Hamburg!“, die kostenlos für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS angeboten wird. Mit Hilfe dieser App werden zunächst im Naturschutzgebiet Boberger Niederung drei unterschiedlich lange Rundrouten erschlossen. An insgesamt 13 Stationen können 24 Beiträge zu interessanten Themen rund um das Naturschutzgebiet gehört werden. Erläuternde Bilder unterstützen die gesprochenen Texte. Bei den Stationen geht es unter anderem um die geologische Entstehung der Boberger Niederung und der großen Düne, um die verschiedenen Böden, um Pflanzen und Tiere im Naturschutzgebiet oder um die Geschichte der Kulturlandschaft und ihre Nutzung. Die App kann aus dem Internet geladen werden, wobei am Naturschutz-Informationshaus Boberger Niederung während der Öffnungszeiten ein WLAN-Punkt eingerichtet ist, um die 9 bis 30 MB großen Dateien schnell laden zu können.
Die App wird sowohl für das Betriebssystem Android als auch für iOS angeboten und kann mit Hilfe von QR-Codes, die im Naturschutzgebiet an geeigneten Stellen angebracht werden sollen, schnell gefunden werden. Die App ist vergleichbar mit moderneren Informationsmedien in Museen, nur dass eine Ausgabe von Audiogeräten entbehrlich ist, wodurch eine große Unabhängigkeit der Nutzer erreicht wird. Aber auch zuhause können die Informationen am Computer gehört und eingesehen werden...mehr


Über den Tellerrand

15 Jahre Tag der Regionen – kurze Wege für Europa

Der Tag der Regionen als bundesweiter Aktionstag zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in den Regionen wurde in diesem Jahr fünfzehn. Zur Festveranstaltung am 11. Oktober unter dem Titel „Kurze Wege für Europa – 15 Jahre Tag der Regionen“ kamen fast 100 Gäste aus dem In- und Ausland ins fränki-sche Feuchtwangen. Bei einem musikalischen Bilderportrait aus sieben europäischen Regionen, Festvorträgen und Interviewgesprächen wurde auf die Bewegung zurückgeblickt und neue Pläne geschmiedet.
Als im Jahr 1999 zwei Vereine aus dem ländlichen Raum gemeinsam den Tag der Regionen mit 180 Veranstaltungen starteten, war nicht zu erwarten, dass daraus eine so starke und kontinuierliche Bewegung entstehen würde, die im Jahr 2013 in fünf europäischen Ländern etabliert ist. In Deutschland hat sich
der bundesweite Aktionstag für viele Initiativen inzwischen zu einem festen Bestandteil ihrer Jahresaktivitäten entwickelt. Mit über 13.000 Veranstaltungen in 15 Jahren und mehreren Millionen Besucherinnen und Besuchern konnten regionale Impulse gesetzt werden. In vielen Regionen trugen die Veranstaltungen zum Tag der Regionen maßgeblich dazu bei, dass die Chancen einer Regionalisierung überhaupt erst erkannt wurden und zahlreiche weitere Projekte zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe entstanden.
Weitere Informationen und Bildmaterial: www.tag-der-regionen.de


CHANGING THE GAME - Das SPIEL zur ENERGIEWENDE

artefact, die gemeinnützige GmbH für globales Lernen und lokales Handeln, hat ein Strategiespiel zur Energiewende entwickelt. Ziel ist es dabei, in Spielgruppen das Energiesystem für vier verschiedene Regionen Europas ein nachhaltiges und möglichst ökologisches sowie ökonomisches Energieszenario für das Jahr 2030 zu entwickeln. Mehr erfahren.


Eine Stadt als Blaupause für Deutschland

Jeder Bürger soll Detmold ein klein wenig besser machen
Eine Stadt nimmt ihre Zukunft in die Hand, und jeder kann mitmachen. Das ist die Idee hinter "B-WUSST", ein Partizipationsprojekt für Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Detmold (NRW). Ein solches Projekt-Netzwerk, das aus vielen Einzelinitiativen besteht, ist deutschlandweit einmalig. "Eine Blaupause für andere Städte", findet Stefan Wolf von der federführenden Peter Gläsel Stiftung...mehr


Publikationen und Studien

Stromversorgung – dezentral: ja, autark: nein
Eine vollständige lokal-autarke Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen ist nur in Einzelfällen möglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine UBA-Studie zur dezentralen Stromerzeugung aus regenerativen Energien in autarken Strukturen. Sie verdeutlicht, wie wichtig Transport- und Verteilnetze für eine dezentrale Energieversorgung sind. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Die Studie zeigt, dass diese Form der lokalen Autarkie sich in Einzelfällen unter günstigen Bedingungen zwar umsetzen lässt. Für eine tragfähige regenerative Energieversorgung ganz Deutschlands eignet sich dieses Konzept aber nicht. Die Einbindung lokaler Erzeugungsstrukturen in ein übergeordnetes Netz ist  für ein effizientes, vollständig auf erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem in Deutschland unerlässlich.“
Presse-Information
Studie 
Broschüre „Energieziel 2050 - 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“

Umweltbewusst leben: Neuer Verbraucher-Ratgeber zeigt wie
Umweltbewusst leben ist gut und wichtig – für uns, für unsere Kinder, für unsere Umwelt.

Es ist aber in der Praxis nicht immer einfach umzusetzen und eine beständige Herausforderung: Woran erkenne ich umweltfreundliche Produkte? Wie kann ich sinnvoll Energie und Kosten sparen? Welchem Siegel kann ich vertrauen? Wie lässt sich Umweltschutz einfach in den Alltag integrieren? In unserem neuen Verbraucher-Ratgeber auf der UBA-Website finden Sie Antworten: Tipps für „grüne“ Produkte, hilfreiche Links und interessante Hintergrundinformationen. Dieses Angebot werden wir für Sie immer weiter ausbauen und freuen uns dafür auf Ihre Meinung und Anregungen!
Verbraucher-Ratgeber „Umweltbewusst leben“


Buch-Tipps

Die neuen Klimasparbücher sind da!
Rostock hat eins, der Kreis Lörrach auch. Das Emsland und der Landkreis Osnabrück sind ebenfalls dabei! Ab sofort sind die ersten vier Klimasparbuch-Ausgaben für 2014 erhältlich: im Buchhandel und bei vielen Gutschein-Anbietern. Spätestens jetzt ist klar, dass das Konzept "Gutscheine und Klima-Tipps" nicht nur in Großstädten funktioniert, sondern auch in Landkreisen und ländlichen Regionen. So bricht das Emsland mit sage und schreibe 93 Gutscheinen alle bisherigen Rekorde.
Wir freuen uns über die neuen Ausgaben für 2014 und warten gespannt auf die nächsten vier, die am 5. Dezember herauskommen: Wuppertal und Schwäbisch Hall sind zum ersten Mal dabei, München und Frankfurt sind altbekannte Klassiker.
In Ihrer Stadt oder Region gibt es noch kein Klimasparbuch? Das lässt sich ändern! Kristin Hinz versorgt Sie mit ersten Informationen:
Kristin Hinz, oekom verlag, Waltherstraße 29, 80337 München, Fon +49/(0)89/544184–36, E-Mail hinz@oekom.de


Die Slow-Food-Schnecke führt zur guten Küche

Zehn Jahre hat es gedauert von der ersten Idee bis zur Umsetzung, viele ehrenamtliche Tester(innen) haben in unzähligen Gaststätten die Qualität der Speisen unter die Lupe und auf die Gabel genommen – nun ist er endlich da: Der erste Restaurantführer für Gaststätten, die sich an den Slow-Food-Prinzipien "gut, sauber, fair" orientieren und mit der Slow-Food-Schnecke ausgezeichnet wurden.
"Dieser Genussführer sendet viele Botschaften. Einmal zeigen wir: Das sind die Guten, dort schmeckt es, Produkte und Küche stimmen. Den übrigen Gastronomen, die noch nicht aufgenommen sind, signalisieren wir: Hier, schaut mal! Regionalität, Transparenz und der Verzicht auf Convenience – das funktioniert, das hat Erfolg. Ihr könnt es wagen, in diese Richtung zu laufen und dem Slow-Food-Gedanken zu folgen", so fasst der Initiator Wieland Schnürch die erhoffte Wirkung des "Slow Food Genussführers Deutschland 2014" zusammen. Probieren und eine eigene Meinung bilden ausdrücklich erwünscht!


Internet-Tipps

Energiesparen
Wer seinem Portemonnaie und dem Klima Gutes tun möchte, braucht nur ein paar einfache Regeln zu befolgen
www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energiespartipps/heizen.html


Linkliste zum Thema Wasser
Am 1. Januar 2013 startete das internationale UN-Jahr zur Zusammenarbeit im Bereich Wasser. Kaum ein Thema ist facettenreicher und bietet mehr verschiedene Anknüpfungspunkte in Unterricht und Bildungsarbeit. Anregungen dafür bietet eine umfangreiche kommentierte Linkliste des Portals Globales Lernen mit Hinweisen auf Unterrichtsmaterialien, Spiele, informative Websites und Hintergrundtexte und vieles mehr.
Linkliste zum Thema Wasser


Immer gut informiert – jetzt noch schöner und bequemer
Es war längst überfällig: Die Website des Umweltbundesamtes wurde neu geordnet und an die neuen technischen Möglichkeiten und Informations- und Sehgewohnheiten angepasst:  Etwa 20.000 Inhalte sind neu sortiert, das Layout erstrahlt in frischem Glanz und passt sich dank neuester Webtechnologie an Smartphone, Tablet & Co an. Mit dabei auf der Haupt-Website sind nun auch die „Daten zur Umwelt“ mit vielen interessanten Zahlen und Grafiken, die aktuellen Luftdaten und das UBA-Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass). Artikel können bequem über Facebook und Twitter geteilt werden. Das UBA-Facebook-Profil zählt mittlerweile rund 4.700 Fans, dem UBA-Twitterkanal folgen mehr als 4.300 Interessierte. Auch UBA-Präsident Flasbarth und anderen „UBAnern“ kann man hier folgen und Neuigkeiten aus ihrer Arbeit erfahren. Doch auch in der „klassischen Öffentlichkeitsarbeit“ ist das UBA weiterhin präsent. Gedruckte Broschüren können weiterhin bestellt werden oder besuchen Sie das UBA in seinen Besucherräumen und auf Messen.
Schauen Sie vorbei: die neu gestaltete UBA-Website 


Termine

Nacht des Wissens
Zum fünften Mal gibt es am 2. November in Hamburg wieder eine Nacht für besonders Neugierige und Wissbegierige: von 17 bis 24 Uhr – mit etwa 1.000 einzelne Veranstaltungen – kostenloser Eintritt in 55 “Wissensschmieden”.
An der , Podiumsdiskussion: Ist der Ehrliche der Dumme … oder zahlt sich Ehrbarkeit sogar aus? nimmt die Sprecherin des Zukunftsrates, Dr. Delia Schindler, teil:
19.00-20.00 Uhr, Podiumsdiskussion:
Ist der Ehrliche der Dumme … oder zahlt sich Ehrbarkeit sogar aus?
Welche Theorien und Ideen stecken hinter dem Konzept des „Ehrbaren Kaufmanns“? Experten diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum.
Prof. Dr. Stefan Prigge, Studiengangsleiter Business Administration and Honourable Leadership (MBA), und Prof. Dr. Detlef Aufderheide, Stiftungslehrstuhl für internationale Wirtschaftsethik
Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
* Dr. Delia Schindler (Zukunftsrat Hamburg)
* Dr. Reiner Brüggestrat (Vorstandssprecher Hamburger Volksbank)
* Cord Wöhlke (Gesellschafter und Geschäftsführer Budnikowsky)
Mehr unter www.nachtdeswissens.de


dokufilmfront am 24. Oktober um 19:45 Uhr im Koralle-Kino:
Schotter wie Heu
Gammelsfeld und  seine Bank 10 Jahre später
Regie: Wiltrud Baier und Sigrun Köhler, D 2002/2012
Die Raiffeisenbank Gammelsfeld ist die letzte Bank Deutschlands, die ohne Computer betrieben wird.
Bankdirektor Fritz Vogt ist gleichzeitig Kassierer, Buchhalter, Sekretär und Landwirt und der wichtigste Mann im Dorf.
Schotter wie Heu ist ein Film über eine heile Welt; übers Heiraten; Fernsehen, das „moderne“ Schwein – und vor allem übers Geld.
Nach 10 Jahren findet ein erneuter Besuch in Gammelsfeld und ihrer Bank statt: Höfesterben, Finanzkrise, Globalisierung waren in der Zwischenzeit die Schlagzeilen in den Zeitungen – kommt man in der Raiffeisenbank immer noch ohne Computer aus?
„Was ist schon ein Bankräuber gegen einen Bankdirektor?“ fragt der Leiter der Gammelsfelder Bank.


dokufilmfront am 7. November im Koralle-Kino:
Raising Resistance
Kleinbauern Paraguays kämpfen gegen Gen-Soja
Regie: Bettina Borgfeld und David Bernet, D/ Ch 2011
Großflächiger Soja-Anbau bedroht zunehmend die Existenz einheimischer Landbewohner Paraguays. Eindringlich schildert der Film den Widerstand der Kleinbauern gegen die Dominanz landwirtschaftlicher Großkonzerne. Die genetisch veränderten Soja-Pflanzen und der massive Einsatz von Herbiziden zerstören das ökologische Gleichgewicht und
die Vielfalt der Pflanzen. Dem Film gelingt es, anhand von persönlichen Schicksalen komplexe sozioökonomische und strukturpolitische Zusammenhänge aufzuzeigen.


FILMFRONT um 19:45 Uhr am 21. November im Koralle-Kino:

Als der Wind den Sand berührte

Ein einfaches afrikanisches Flüchtlingsdrama
Regie: Marion Hänsel nach dem Roman „Chamelle“
von Marc Durin-Valois; B/F 2006
Als die Brunnen versiegen, wird einer kleinen Siedlung irgendwo in der Sahelzone ihre Lebensgrundlage entzogen.
Die ganze Dorfgemeinschaft bricht zur gemeinsamen Suche nach fruchtbarem Land auf. Während ein Großteil im Süden auf Wasser zu treffen hofft, tritt Dorflehrer Rahne mit seiner Frau Mouna und seinen drei Kindern den Marsch gen Osten an, obwohl dort Krieg herrscht. Ihre einzigen Besitztümer sind ein paar Schafe und Ziegen und Chamelle, das Kamel. Und ihr Marsch führt sie unter brennender Sonne direkt in Feindesland…
Ein Meisterwerk des ethnisch-fiktiven Kinos durch neo-realistische Darstellung und poetische Überhöhung!
dokufilmfront/FILMFRONT, der engagierte Film im Koralle-Kino, wird veranstaltet vom AGENDA 21-Büro Volksdorf, Siegfried Stockhecke 


Weitere Termine finden Sie hier

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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