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18.11.13
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für November.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

 Hamburg

BUND fordert radikale Kehrtwende beim Klimaschutz

Zum Start des Klimagipfels in Warschau fordert der BUND Hamburg einen
radikalen Neustart in der Hamburger Klimapolitik. Eine Auswertung der
neuesten CO2-Bilanzen des Statistikamtes Nord belegt, dass Hamburg bei Fortschreibung des gegenwärtigen Trends die geforderten Einsparziele bis 2020 deutlich verfehlen wird. Statt der notwendigen 40-Prozent-Reduktion käme Hamburg lediglich auf ca. 20 Prozent Einsparung im Vergleich zum Basisjahr 1990.
2011 hatte die neu gewählte SPD-Regierung das auch bundesweit geltende 40-Prozent-Ziel nochmals bekräftigt. In den letzten Monaten rückte sie aber langsam von diesem Ziel ab und spricht mittlerweile nur noch vom einem „zu leistenden Beitrag“ zum 40-Prozent-Ziel.
Der BUND Hamburg sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf. Es fehle
trotz parlamentarischer Beschlüsse ein Wärmekonzept und die Fachbehörde kürze die Haushaltsmittel für den Klimaschutz. Der angekündigte „Energiewirtschaftliche Beirat“ habe seine Arbeit nie aufgenommen und im Rahmen der Wohnungsbauoffensive würden lediglich die bundesweiten Vorgaben umgesetzt.
Der BUND fordert den Senat auf, nach dem Volksentscheid zu den
Energienetzen die Chance für eine grundsätzliche Neuaufstellung der
Hamburger Energiepolitik zu nutzen. Im Rahmen der Netzrücknahme müssten insbesondere die Fernwärmeversorgung effizienter gestaltet und die Stromnetze nach und nach zu so genannten „Smarts Grids“ (intelligente Netze) umgebaut werden. Auch der Hamburger Straßenverkehr biete enorme Energie-Einsparpotenziale.
Für Rückfragen: Paul Schmid, BUND-Pressestelle, Tel. 040/ 600 387 12


BEIRAT für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg vor dem AUS?

Bei der letzten Sitzung des Beirats für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg am 16.10.2013 wurde von Michael Mathe, im Bezirk Mitte federführend für den Beirat, dessen baldiges Ende angekündigt.
Es ist zu befürchten, dass die Verwaltung in dem gerade angelaufenen
"Perspektiven" - Prozess ein schlankeres und geschmeidigeres
Beteiligungskonstrukt durchsetzen möchte.
Schließlich hat man viel vor in Wilhelmsburg in den nächsten Jahren:
Im bereits vorliegenden "Zukunftsbild Elbinseln 2013+" der Verwaltung
wird konstatiert, dass IBA und igs mit ihren Entwicklungsimpulsen
"zunehmend das Interesse privater Immobilieninvestoren" geweckt hätten.
Anknüpfend an diese positiven Entwicklungen sei die Weiterentwicklung des Wohnungsbau die zentrale Aufgabe.
Welche Möglichkeiten hat dabei die Wilhelmsburger Wohnbevölkerung,
um an den anstehenden Entscheidungen mitzuwirken
und eine soziale Wohnungspolitik im Interesse der Bewohner durchzusetzen?
In dieser Situation brauchen wir nicht ein Weniger, sondern an Mehr an Mitwirkung.
Wir fordern den langfristigen Erhalt und die Weiterentwicklung des Beirats für Stadtteilentwicklung in Wilhelmsburg in Richtung eines echten Entscheidungsgremiums...mehr
Vorstand Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.


Weltweiter Briefmarathon

In der Woche um den 10. Dezember wird sich der Bezirk Hamburg von Amnesty International bereits zum sechsten Mal am weltweiten Briefmarathon beteiligen. Erneut werden Menschen auf der ganzen Welt gleichzeitig Zehntausende von Briefen zugunsten von Personen schreiben, die als Gewissensgefangene inhaftiert sind, die gefoltert und misshandelt werden oder die sich aufgrund ihres friedlichen Engagements für die Menschenrechte anderweitig in Gefahr befinden. Mit dem Briefmarathon erinnert Amnesty alljährlich an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO, welche am 10. Dezember 1948 unterzeichnet wurde. Die Erklärung statuiert etwa das Recht auf die freie Meinungsäußerung und das Folterverbot. Sie bildet damit ein wesentliches Fundament des demokratischen Rechtsstaates. Mit dem Briefmarathon fordert Amnesty diese grundlegenden Rechte ganz konkret ein.
Auf unserer Homepage www.amnesty-hamburg.de erfahrt Ihr mehr über den Marathon und Material zum herunterladen


Draußen lernen!

Schulplaner für Umweltfächer in der erschienen
Der erste Natur- und umweltpädagogische Planer für Bildungseinrichtungen ist erschienen. Er fasst Orte in der Metropolregion Hamburg zusammen, an denen Kinder Umweltthemen aktiv erleben und so besser verstehen können.
In dem Faltplan sind vielfältige Angebote der Naturerlebniseinrichtungen der Metropolregion Hamburg zum Thema „Natur erleben“ übersichtlich zusammengestellt. Aufgebaut ist der Planer nach typisch norddeutschen Naturräumen wie Heide, Moore oder Nord- und Ostsee. Wer sich im Unterricht mit dem Thema „Wasser“ näher beschäftigt, findet hier zum Beispiel Angebote der UNESCO Biosphärenreservate Schaalsee und Flusslandschaft Elbe. Auf der Rückseite ist eine Karte mit allen Einrichtungen zur leichten räumlichen Orientierung. Der Planer richtet sich gleichermaßen an Grundschulen wie an die Sekundarstufen I und II. Alle Angebote haben eine Kennzeichnung, für welche Altersstufe sie geeignet sind. Bestellung und weitere Informationen: www.metropolregion.hamburg.de/natur


1. Platz bei der Energieolympiade 2013 der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH

Die Stadt Bargteheide hat an der Energieolympiade 2013 der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH mit dem Projekt "Klärschlammdesintegration mittels Ultraschall auf der Kläranlage Bargteheide" teilgenommen und unter der Kategorie "Energieeffizienz-Projekte" den mit 10.000 € Preisgeld dotierten 1. Platz belegt. Nähere Informationen finden Sie hier.


Über den Tellerrand

Wintervogelfütterung: Jetzt mit der Fütterung beginnen

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. (SDW) rät allen Vogelfreunden jetzt mit der Vogelfütterung zu beginnen.
Unter Natur-und Vogelschutzverbänden wird wohl kaum ein Thema heftiger diskutiert als die Frage, ob es richtig ist, die frei lebenden Vögel im Winter zu füttern. Was auch immer gegen das Füttern gesagt werden mag, eine Futterstelle im Garten oder auf dem Balkon ist eine gute Gelegenheit, Vögel in Ruhe zu beobachten und kennen zu lernen.
Mehr Infos unter SDW, Jan Muntendorf, Tel.: 302 156 510


Zu Weihnachten Spenden verschenken

Was soll man Menschen schenken, die doch fast alles haben? Wir machen Ihnen das Schenken einfacher: Ihre Spende für ein Projekt wird zu einem Geschenk für alle, denen Sie etwas schenken wollen. Und so geht`s:  Mit einer Spende, die ökologische Landwirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Bildung oder integrative Medizin unterstützt, können Sie Freundinnen und Freunde, Familie und Kollegen mit etwas ganz Besonderem überraschen. Mit einer illustrierten Info-Grußkarte verleihen Sie Ihrem Geschenk einen persönlichen Charakter. Der preisliche Rahmen liegt zwischen zwölf und 419 Euro.
Weitere Informationen und den Weg zum Geschenk finden Sie auf unserer Website: http://www.gls-treuhand.de/besucherinnen/lebendiges-schenken 


Kampagne für Bürgerenergie

Mit einer großen Abschlussaktion setzten die Initiatoren der Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ zu Beginn der Koalitionsverhandlungen nochmals ein starkes öffentliches Signal: Zusammen mit Hunderten von EnergieBürgerInnen wurde vor der CDU-Parteizentrale, dem Ort der Verhandlungen, demonstriert und ein gigantisches Mosaik aus Fotos entrollt. Insgesamt 159 neu gewählte Bundestagsabgeordnete unterstützen die Ziele parteiübergreifend. Die Kampagne endete im November. Mehr unter http://www.die-buergerenergiewende.de


Gutachten über die deutsche Nachhaltigkeitspolitik vorgestellt  

Das internationale Gutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik ist am 4. November in Berlin öffentlich vorgestellt und diskutiert worden. Björn Stigson, Vorsitzender der vom Bundeskanzleramt beauftragten internationalen Expertengruppe, erläuterte deren kritischen Bericht zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik und die Schlussfolgerungen aus der fast einjährigen intensiven Befassung zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und -politik. In ihrem Bericht nehmen die Experten eine Bestandsaufnahme erzielter Fortschritte in der Nachhaltigkeitspolitik seit dem ersten Peer Review 2009 vor und leiten daraus und unter Bezugnahme auf neue Herausforderungen zentrale Empfehlungen ab. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung beschloss ebenfalls am 4. November in seiner 64. Sitzung eine Stellungnahme zum internationalen Gutachten.
Zur Stellungnahme des Rates [pdf, 44KB]:
Zum Interview mit Björn Stigson
Zum Gutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik [pdf, 2,6 MB]:


Welcome to the Energiewende! Zweisprachige Dokumentarfilm auf englisch und deutsch erschienen

Der neue 50-minütige Film von Craig Morris erzählt die Geschichte der Energiewende seit den 70er Jahren bis heute. Viele Länder steigen auf erneuerbare Energien um – Deutschland tut es mit Energie in Bürgerhand. Der Film in HD-Qualität ist online in 19 Einzelkapiteln erscheinen. Durch die kurzen Kapitel kann der Film Social Media-tauglich geteilt werden. Wer sich für bestimmte Themen interessiert – z.B. Wind, Solar, oder Bürgerprojekte –, kann entsprechend nur diese Kapitel ansehen oder teilen. Mehr erfahren.
http://www.die-klima-allianz.de/film-welcome-to-the-energiewende 


BUND bittet um Mithilfe: Unterschriften für Petition an Shell

Der BUND hat eine Petition an Shell gerichtet mit der Aufforderung für die unglaubliche Ölverschmutzung des Niger-Deltas Verantwortung zu übernehmen und hier mit der Renaturierung zu beginnen. Das Ziel sind 30.000 Unterschriften an und es fehlen noch knapp 5.000.  Bitte unterstützen Sie die Petition indem Sie sie unterschreiben, weiterleiten oder  auf Ihren Homepages einbinden. Danke! Mehr erfahren...


Deutschlands schwerer Weg zu mehr Urwald

Wissenschaftler haben erstmals erfasst, wie viel Wald in Deutschland ohne direkten Einfluss des Menschen sich selbst überlassen wird. Nur 1,9 Prozent der Waldfläche wird dauerhaft nicht forstwirtschaftlich genutzt. Um den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen, sollte der Anteil bis 2020 laut der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt der Bundesregierung von November 2007 eigentlich auf fünf Prozent steigen. Das Ziel ist kaum mehr zu erreichen.
Die vollständige Meldung lesen Sie hier.


Film-Tipp: Ein neuer Anfang - Ich muss mal kurz die Welt retten

Spannendes Filmprojekt in der Entstehungsphase - Helfen Sie mit!
Im Gegensatz zu vielen Filmen, die in der Tradition des Katastrophenjournalismus von Klimakollaps und Weltuntergang berichten, will "Ein neuer Anfang" mit Humor und Freude zeigen, dass wir in einer phantastischen Zeit voller Möglichkeiten leben und die globalen Probleme nur lösen werden, wenn wir mit Zuversicht und Pioniergeist an die Sache herangehen...mehr


Publikationen und Studien

Studie über Wirkungen von Zertifizierungen in den Ursprungsländern von Kaffee, Kakao und Baumwolle online
http://www.sustaineo.org/news-reader-en/items/study-on-the-effectiveness-of-certifications-now-online.html


Ressourcennutzung von Offshore-Windparks
Untersuchung anhand der Anlagen Alpha Ventus und Bard Offshore I
In einem aktuellen Artikel in einer Sonderausgabe der Open-Access-
Zeitschrift "Recources" publizierten Klaus Wiesen, Jens Teubler und
Holger Rohn die Ergebnisse einer Untersuchung zum Ressourcenverbrauch
von Offshore-Windanlagen in der Nordsee. Es wird eine
Materialintensitätsanalyse der Windparks "Alpha Ventus" und "Bard
Offshore I" vorgenommen und zum Vergleich auch Onshore-Anlagen
hinzugezogen. Im Ergebnis zeigt sich, dass Offshore-Anlagen zwar
materialintensiver sind als die an Land, die Windanlagen generell
jedoch weit weniger Ressourcen verbrauchen als andere
Energieerzeugungsarten und als ressourceneffizient eingestuft werden
können. Der Artikel "Resource Use of Wind Farms in the German North
Sea - The Example of Alpha Ventus and Bard Offshore I" steht frei
zum Download bereit.


UN-Bericht zur globalen Verbreitung des Hungers
Geldüberweisungen von Migrantinnen und Migranten in ihre Heimatländer tragen zur Bekämpfung der Armut und zur Verbesserung der Ernährungsqualität in den Entwicklungsländern bei. Nach einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ist die weltweite Summe der Rücküberweisungen von Migranten mittlerweile drei Mal so hoch wie die offiziellen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit. Die FAO nennt in ihrem Bericht das Erfolgsbeispiel Bangladesch: Seit den 1990er-Jahren seien knapp eine Viertelmillion Menschen aus dem Land ausgewandert. Die Rücküberweisungen hätten 2010 bis 2011 rund zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. Ein weiteres Beispiel sei Tadschikistan: Dort sei das Bruttoinlandsprodukt – fast proportional zur Summe der Rücküberweisungen – rapide angestiegen. Der englischsprachige Bericht „The State of Food Insecurity in the World 2013“ kann hier heruntergeladen werden.


Buch-Tipps

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Es soll Menschen geben, die arbeiten nur noch 4 Stunden in der Woche. Die durchschnittliche Arbeitszeit in Deutschland aber liegt bei über 40 Stunden, und sie steigt. Dabei sollten wir endlich unsere Zeit- und Arbeitsorganisation ändern, um so zu leben und zu wirtschaften, dass sich unsere Ressourcennutzung verringert – am besten bei gleichbleibend hohem Wohlbefinden, aber weniger sozialer Ungleichheit. Eine schöne, aber völlig unrealistische Utopie?
Keineswegs, wie Hartmut Rosa, Niko Paech, Felix Wittmann, Lena Kirschenmann, Friederike Habermann und Frigga Haug in "Zeitwohlstand. Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben", herausgegeben vom »Konzeptwerk Neue Ökonomie« in Leipzig, zeigen. Leicht verständlich und doch fachlich fundiert bieten sie einen anregenden Einstieg in die Debatte um nachhaltiges Wirtschaften und entwickeln Visionen einer gerecht gestalteten Zukunft. Dass Utopien wahr werden können, beweisen die Herausgeber mit diesem aufwändig gestalteten Buch: Es entstand dank der Unterstützung vieler Engagierter durch Crowdfunding. http://www.oekom.de/nc/buecher/buechersuche/buch/zeitwohlstand.html


Internet-Tipps

Handy –Segen oder Fluch? Difäm-Mitmachaktion
Rund 83 Millionen alte oder kaputte Handys sind alleine in deutschen Haushalten zu finden. Immer neuere Modelle erobern den Markt, während ausgediente Mobiltelefone in der Schublade verschwinden.Doch die Geräte enthalten Rohstoffe, seltene Erze wie Coltan, aus Bürgerkriegsregionen wie der Demokratischen Republik Kongo, wo sie unter lebensbedrohlichen Bedingungen gefördert werden. Im Osten des Landes kämpfen Milizen um die Kontrolle über den Abbau und Export dieser Bodenschätze. Die Folgen sind brutale Gewalt vor allem gegen Frauen und Armut. Mit dem meist illegalen Verkauf der Rohstoffe verdienen die Minenbetreiber Geld für Waffen, die ihnen die Macht über Minen und Menschen sichern. Eine Handysammlung zu Gunsten der Gesundheitsarbeit des Difäm -Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V.-in der Krisenregion Ostkongo, Lobby-und Bildungsarbeit sowie Mitmachaktionen zum Thema Handy von Januar bis Mai 2014 sollen auf die Missstände aufmerksam machen. Mit der Handyaktion wollen das Difäm, das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) des Dienstes für Mission, Ökumene und Entwicklung (DIMOE) und das Entwicklungspädagogische Informationszentrum (Epiz) Reutlingen gemeinsam mit der ehemaligen Justizministerin und Schirmherrin der Aktion, Herta Däubler-Gmelin, den Zusammenhang zwischen Rohstoffen wie Coltan und einem Krieg aufzeigen, wie er seit Jahren im Kongo geführt wird. Sie fordern transparente Lieferstrukturen sowie die Zertifizierung des Abbaus und der Verarbeitung der Rohstoffe, die oft unter menschenunwürdigen Umständen in Fertigungsfabriken in Asien stattfindet. Gemeinden, Unternehmen und Schulen können sich mit eigenen Veranstaltungen zum Thema Handy an der Aktion beteiligen und von Januar bis Mai 2014 Handys sammeln.Ab Januar sind auf der Internetseite des Difäm Informations-und Unterrichtsmaterialien, Literatur-und Filmlisten zum Download, mögliche Referent/-innen für eigene Aktionen sowie Return-Labels für die kostenlose Sendung der Handys an die Deutsche Umwelthilfe zu finden.Info: Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V., Paul-Lechler-Str. 24, 72076 Tübingen, Tel: 07071/206512, info@difaem.de, www.difaem.de/aktuelles/aktiv-werden/handy-aktion.html


Start des Online-Marktplatzes „Fairnopoly“

Der Online-Marktplatz „Fairnopoly“ ist gestartet. Auf dem Portal können Nutzerinnen und Nutzer nun alles kaufen und verkaufen, was legal ist. Anders und stärker als bei den bekannten Online-Marktplätzen und -Versandhäusern werden fair hergestellte Produkte hier
besonders gefördert. Wer solche Waren über „Fairnopoly“ verkauft, muss nicht sechs, sondern nur drei Prozent Verkaufsprovision zahlen. Zudem gibt es eine Filtermöglichkeit für faire und nachhaltige Artikel auf dem Marktplatz. Wer auf der Plattform faire oder gebrauchte Produkte kauft, erhält so genannte Fair Share Points. Über diese Punkte werden Vielnutzer besonders beteiligt. So können sie unter anderem über die Verwendung von Spendengeldern mitentscheiden, die auf der Plattform generiert werden.
Info: Fairnopoly eG, Glogauer Str. 21, 10999 Berlin, kundenservice@fairnopoly.de, www.fairnopoly.de


NO GAME- Armut wird gemacht"

Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde lebt in Armut, rund 30.000 Menschen sterben täglich an Ursachen, die mit Armut und Hunger in Verbindung gebracht werden. Doch was bedeutet arm sein eigentlich? Das entwicklungspolitische Online-Spiel "NO GAME - Armut wird gemacht" richtet sich an Jugendliche (ab Sekundarstufe I) und lädt zum Blick über den eigenen Tellerrand ein, zum Perspektivwechsel in das Leben anderswo im Globalen Süden und gibt einen Einblick, welche Herausforderungen ein Leben in absoluter Armut mit sich bringen kann. Es behandelt dabei verschiedene Aspekte absoluter Armut zu den Themen Bildung, Gesundheit und Arbeit...mehr


Umwelt und Natur – unser Surftipp

Jetzt ist wieder Aufräumzeit im Garten. Bäume und Sträucher müssen geschnitten, das Laub zusammengerecht werden. Gartenbesitzer sollten jedoch in dem fallenden Laub keine lästige Begleiterscheinung des Herbstes sehen, die mit Arbeit verbunden ist, sondern die Blätter liegen lassen zum Schutz von Tieren und Pflanzen. Denn mit Hilfe von Laub, Ästen und Zweigen können Gartenbesitzer ihre Gärten im wahrsten Sinne des Wortes "beleben".
Mehr Infos, wie man aus seinem Garten ein Winterquartier für die Tiere macht und warum man den Laubsauger besser stehen lassen sollte, findet man bei den NABU-Gartentipps.


Termine

Energiewende retten!
Demo

Die Energiewende ist eine riesige Chance für den Klimaschutz, die Unterstützung einer Energieversorgung in Bürgerhand dabei ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Denn die Energiewende wird vor allem von Millionen BürgerInnen vorangebracht, die sich für Klimaschutz, Atomausstieg und den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren. Doch Eon, RWE, Vattenfall und Co. setzen alles daran, dass eine neue Bundesregierung die Energiewende zurückdreht.
Damit dies nicht passiert, geht der Protest am 30. November 2013 weiter.
Mit einer Demonstration und der Umzingelung des Kanzleramtes soll die zukünftige Bundesregierung daran erinnert werden, für wen sie die Energiewende macht und was sich die BürgerInnen für eine zukünftige Energieversorgung wünschen: sauberen, sicheren, bezahlbaren Strom aus Bürgerhand!
Der BUND Hamburg organisiert einen oder ggf. mehrere Busse, mit denen ab Elmshorn und Hamburg gemeinsam zur Demo und zurück gefahren werden kann. Die Preise: 23 Euro ab Elmshorn und 20 Euro ab Hamburg (hin und zurück).
Abfahrtzeiten:
ZOB Elmshorn 7:45 Uhr
ZOB Hamburg 8:30 Uhr

Bestellung
Die Tickets können per Mail bestellt werden unter bund.hamburg@bund.net oder telefonisch unter 040 – 600 387 0. Bitte vorab überweisen oder bei Abholung in der Langen Reihe 29 in bar bezahlen. Falls der Bus mangels Anmeldungen nicht fahren sollte, wird das Geld selbstverständlich zurück erstattet

Ablauf der Demonstration
* 13.00 Uhr: Auftaktkundgebung auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof
* 14.00 Uhr: Demonstrationszug durch das Regierungsviertel mit lautstarker Umzingelung des Kanzleramts
* 15.30 Uhr: Abschlusskundgebung und Konzert, Washingtonplatz
* 16.30 Uhr: Ende der Veranstaltung





 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.