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22.05.13
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für Mai.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Zukunftsrates,
wir laden ein zum 47. Ratstreffen  am Donnerstag, 13. Juni 2013, 17:30 – 20:00 Uhr im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg

Wir fangen bei uns an: Lokale Agenda 21-Initiativen
So wichtig Bundes- und Landespolitik und Hamburger Nichtregierungsorganisationen für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt sind – ohne eine Motivation der Mitmenschen vor Ort, ohne die Überzeugungsarbeit in der sozialen Umgebung, ist das Ziel einer zukunftsfähigen Metropole kaum zu erreichen. Viele lokale Agenda 21-Initiativen wurden seit 1992 gegründet, viele haben sich inzwischen wieder aufgelöst.
Aber welche haben überlebt? Was ist ihr Erfolgsrezept, welche Erfahrungen machen sie vor Ort? Ist der Gedanke an eine generationengerechte Zukunft, ist Nachhaltigkeit überhaupt noch ein Thema, das die Menschen in ihrem Alltag bewegt? Welche Bedeutung haben Ehrenamtlichkeit und Trägerschaft?
Vier aktive Initiativen präsentieren ihre Arbeit und Erfahrungen und stellen sich der Diskussion.

Programm:
17:30    Begrüßung: Jochen Menzel, Zukunftsrat Hamburg
17:45    Siegfried Stockhecke: Lokale Agenda 21 Volksdorf – der unermüdliche 
             „Waldgeist“
18:10    Chris Baudy: HARBURG21 - die Nachhaltigkeits-Initiative im Bezirk
              Harburg
18:30    Burkhard Allwardt: Kommunale Agenda 21 in der Samtgemeinde
             Tostedt - Energie für den Wandel
18:50    Pause (mit Brezeln und Getränken)
19:00    Hanshelge Bardua: Die AltonAgendA 21 - Kooperation starker Träger
19:20    Diskussion - eine Runde auf dem Podium, dann im Plenum
20:00    Ende der Veranstaltung
 
Moderation: Jochen Menzel, Zukunftsrat Hamburg

Von unseren Mitgliedern

Thomas Becker – Hamburger Atelier für Schmuck – gewinnt CSR-Preis der Bundesregierung

„Thomas Becker - Atelier für Schmuck“ hat beim CSR-Wettbewerb der Bundesregierung in der Kategorie kleine Unternehmen ( bis 49 Beschäftigte ) den ersten Preis als verantwortungsvoll wirtschaftendes Unternehmen gewonnen. Der Handwerksbetrieb wurde für sein umfassendes und konsequentes CSR-Engagement in der Schmuckherstellung, in der Mitarbeiterführung und im sozialen Umfeld gewählt und konnte sich damit gegenüber mehreren hundert Unternehmen aus ganz Deutschland durchsetzen – ebenfalls aus Hamburg war Tchibo nominiert. Hohe Qualität, Nachhaltigkeit und Ehrlichkeit gehören seit je her zu den Grundwerten, umso mehr freut sich Thomas Becker über die Anerkennung der Jury. „Als kleiner Handwerksbetrieb sind uns kreative Lösungen wichtig – gerade darin sehe ich unsere Stärke“, so Thomas Becker stolz.
Thomas Becker fertigt hochwertigen, handgefertigten Schmuck aus ecofairen Edelmetallen und Edelsteinen. Ecofair steht für Ökologische Gewinnung und fairen Handel. Das hat sich Thomas Becker auf die Fahnen geschrieben mit dem Ziel, bis 2019 allen Schmuck aus Recycling- und ecofairem Gold und Silber herzustellen. Dafür geht er auch mal ungewöhnliche Wege, indem er z.B. seine Lieferanten, insbesondere Start-Up´s motiviert, ihre Preise zu erhöhen, um deren wirtschaftliche Situation zu stabilisieren.
In seiner Laudatio begründete Dr.Achim Dercks die Entscheidung der Jury mit folgenden Worten: „ Der Goldschmied wird mit dem CSR-Preis der Bundesregierung 2013 ausgezeichnet, weil das Unternehmen Schmuck aus ökofairem Recycling-Gold und Silber herstellt und auch andere Unternehmen in Region und Branche für verantwortungsvolles Wirtschaften begeistert.“


Auftakt für BNE-Qualitätsentwicklung und Zertifizierung

Im. April fand ein erster Workshop für Hamburger Bildungsakteure statt, die an einer Qualitätsentwicklung und Zertifizierung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der außerschulischen Bildung interessiert sind. Der Workshop bildete den Auftakt für die geplante Einführung eines entsprechenden Zertifizierungsverfahrens in Hamburg. Die annähernd 20 Teilnehmenden aus Hamburger Bildungseinrichtungen setzten sich mit dem in den NUN-Ländern entwickelten Qualitätsrahmen auseinander und diskutierten mögliche Unterstützungsangebote.
Ziel des von der Norddeutschen Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung 2005-2014 (NUN) - zu der Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen (als Gast) gehören - entwickelten Zertifizierungsverfahrens ist es, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der außerschulischen Bildung zu stärken. Bei der Umsetzung des Zertifizierungsverfahrens in Hamburg soll ein besonderer Schwerpunkt auf den Qualitätsentwicklungsprozess und die Unterstützung der Bildungsakteure gelegt werden. Hierfür haben die Teilnehmenden des Auftaktworkshops Wünsche für Workshops oder Vernetzungstreffen formuliert.
Anträge auf Zertifizierung als Bildungspartner oder Bildungszentrum für Nachhaltigkeit können bis zum 15. Februar 2014 eingereicht werden. Die ersten Zertifikate sollen dann im Juni 2014 durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit der Behörde für Schule und Berufsbildung vergeben werden. Die Umsetzung des Qualitätsentwicklungsprozesses und die Einführung des Zertifizierungsverfahrens erfolgen durch die S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung im Auftrag und in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
Kontakt: Anne Zetl, S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung
Tel.: 040-2263277-66, zetl@save-our-future.de,
Weitere Infos zum Prozess finden Sie unter www.hamburg.de/nachhaltigkeitlernen


A+-RATING FÜR NEUEN NACHHALTIGKEITSBERICHT der Stadtreinigung Hamburg:

Mit dem heute veröffentlichen dritten Nachhaltigkeitsbericht legt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) einen nach den international anerkannten Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) geprüften und erstmals mit dem höchsten Transparenz-Level A+ eingestuften Bericht vor. Damit unterstreicht die SRH ihre Vorreiterrolle in der deutschen Entsorgungsbranche auch bei der transparenten Dokumentation von Nachhaltigkeitsleistungen in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales.
Auf 38 Seiten gibt der Bericht einen Überblick über die vielfältigen Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens, zieht Bilanz des Erreichten der vergangenen drei Jahre, benennt zukünftige Herausforderungen und verbindliche Ziele. Zentrale Themen sind der Ressourcen- und Klimaschutz. Das beigefügte Zahlenwerk „Daten und Fakten 2012“ untermauert die Aussagen mit Kennzahlen, ebenfalls für die Jahre 2010-2012. Erstmals ist der Nachhaltigkeitsbericht mit einem ausführlich kommentierten GRI-Index auch im Internet aufbereitet.
Ein Nachhaltigkeitsbericht dient dem Unternehmen zur Leistungsmessung, Zielsetzung und Durchführung strategischer Veränderungen. Erfolge und Ziele werden gleichzeitig öffentlich und transparent dargestellt. Der Nachhaltigkeitsbericht der SRH basiert auf dem umfangreichen und breit gefächerten Leitfaden der international renommierten Global Reporting Initiative (GRI), einer gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Amsterdam.
Die Stadtreinigung Hamburg ist bisher das erste und einzige öffentliche Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg, das einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Von den ansässigen Unternehmen in Hamburg reiht sich die SRH mit dem A+-Bericht neben der OTTO Group und Tchibo ein.
Anforderung des SRH-Nachhaltigkeitsberichtes per Mail: nachhaltigkeit@srhh.de 
Online-Version, ebenfalls mit PDF-Datei zum Herunterladen: http://www.srhh.de/srhh/opencms/nachhaltigkeit/


Hamburg

Es ist Zeit für eine systematische sozial- und umweltgerechte Beschaffungspolitik in der „fairen Stadt“ Hamburg

Nach der Katastrophe in Bangladesch fordert der Zukunftsrat Hamburg von der Bürgerschaft ein Bekenntnis und eine Initiative zu einer planvollen langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie für Einkäufe und Aufträge der Behörden und öffentlichen Unternehmen Hamburgs. Konkrete Vorschläge hierfür liegen seit langem, spätestens seit Erscheinen des Buches „Zukunftsfähiges Hamburg“, auf dem Tisch.
Am 15. und 16. Mai hat die Bürgerschaft über einen Antrag der Grünen-Fraktion zu entscheiden, der Konzepte für ein nachhaltiges Beschaffungswesen in Hamburg fordert. Im
Haushaltsausschuss hatten SPD, CDU und FDP den Antrag noch abgelehnt – vor der Katastrophe in Bangladesch. Nun ist das Plenum gefragt.
Nicht erst seit dem Tod von über 1000 Arbeiterinnen und Arbeitern, die unter menschenverachtenden Verhältnissen Textilien für den Export zusammennähten, hat sich unsere Konsumwelt verändert. Klar ist:Es darf nicht so weitergehen. Alle deutschen Importeure und Käufer müssen ihrer Mitverantwortung gerecht werden und alles tun, damit sie mit ihrer Priorität für preisgünstige Ware nicht mitschuldig werden an einem menschenunwürdigen Schicksal derer, die sie herstellen - und auch nicht mitschuldig werden an Umweltkatastrophen wie z. B. dem Kolontár-Dammbruch 2010 in Ungarn mit der RotschlammÜberschwemmung aus der Aluminiumproduktion für den Export.
§ 3 a des Hamburgischen Vergabegesetzes verpflichtet die Verwaltung, sich bei der Vergabe von Liefer- und Leistungsaufträgen durch Zertifikate bestätigen zu lassen, dass bei der Herstellung die Kern-Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten werden. Dies bezieht sich bislang aber nur auf risikobehaftete Waren und Warengruppen, die die Finanzbehörde auf einer Liste führt. § 3 b des Vergabegesetzes fordert von den Vergabestellen, negative Umweltauswirkungen zu vermeiden, „soweit es wirtschaftlich vertretbar ist“. Eine konsequente Einkaufspolitik, die beispielsweise bei der Beschaffung von ITTechnologie oder Dienstkleidung greifen könnte, ist das nicht: Die bisherigen Ansätze reichen für eine systematisch nachhaltige Beschaffung nicht aus.
Gefordert sind heute vor allem ein Frühwarnsystem zur Ermittlung nicht nachhaltiger Produktionen für hiesige Verbraucher, zuverlässige Kontrollen und eine nachvollziehbare Dokumentation der Beschaffung. Hamburg mit seiner starken Marktmacht als Käufer und Auftraggeber muss Vorreiter sein für ein neues Konsumbewusstsein, das Lehren zieht aus den Katastrophen von Bangladesch, Ungarn und anderswo. Die Hamburger Vergabeverwaltung ist jedoch überfordert, die internationalen Produktionsbedingungen und Lieferketten selbst zu überschauen und effektiv kontrollieren zu lassen.
Der von der Grünen-Fraktion geforderte Runde Tisch und das Konzept zur Vernetzung von Beschaffungsstellen mit Wissenschaft, Wirtschaft, Nutzern und Nichtregierungsorganisationen könnten hier helfen.
Die Hamburger Vergabepolitik muss sich öffnen für (externe) Expertise, wie sie in einer Reihe von Hamburger Unternehmen wie Tchibo, Otto, Budnikowsky oder Unilever seit längerem vorhanden sind. Daneben können auch NGOs wie die clean clothes campaign (Kampagne für Saubere Kleidung)die beschränkte Personalausstattung der Vergabeverwaltungen ergänzen. Nachhaltigkeitsberichte der Behörden und öffentlichen Unternehmen nach dem Deutschen Nachhaltigkeitsindex oder der Global Reporting Initiative würden die Ernsthaftigkeit der Nachhaltigkeitsbemühungen der „fair trade Stadt Hamburg“ dokumentieren. Die Hamburger Stadtreinigung hat hier schon einen guten Anfang gemacht.
Nach dem Tod der Näherinnen in Bangladesch hat auch die Bürgerschaft eine gesteigerte Verantwortung für eine systematische sozial- und umweltgerechte Vergabepolitik der Stadt.
Die Studie des Wuppertal Instituts „Zukunftsfähiges Hamburg- Zeit zum Handeln“(Herausgeber: Zukunftsrat Hamburg, BUND Landesverband und Diakonie Hamburg) machte bereits 2010 konkrete Vorschläge für ein nachhaltiges Beschaffungswesen der Hansestadt.
„Es ist absolut nicht nachvollziehbar, weshalb diese Anregungen, die auf Erfahrungen in anderen Kommunen basieren, in Hamburg nicht funktionieren sollten“, so Zukunftsratssprecherin Delia Schindler mit Blick auf die anstehende erneute Titelvergabe an Hamburg als „fair trade Stadt“.

Mehr unter www.zukunftsrat.de


Volkspetition für saubere Luft erfolgreich

Die Volkspetition gegen die deutlich zu hohen Stickstoffdioxidwerte (NO2) in Hamburgs Straßen ist erfolgreich zustande gekommen. Bereits im Januar hatte der BUND insgesamt über 13.000 Unterschriften bei der Hamburger Bürgerschaft abgegeben und fordert nun, dass das Thema schnellstmöglich auf die Tagesordnung kommt.
 Etwa 220.000 Menschen in der Hansestadt leben in Gebieten, in denen die hohe Stickoxidbelastung als gesundheitsgefährdend gilt.
Der BUND hatte die Volkspetition im Sommer vergangenen Jahres auf den Weg gebracht, als ein erster Entwurf des neuen Luftreinhalteplans des Senats bekannt wurde. Darin gab die zuständige Behörde (BSU) bereits zu, dass die genannten Maßnahmen nicht ausreichen, um die Grenzwerte vor dem Jahr 2020 einzuhalten.
Nachdem auch die Europäische Kommission in Kenntnis dieses neuen Plans den Hamburger Antrag auf Fristverlängerung bis zum Jahr 2015 ablehnte, hat der BUND zusammen mit einem Anwohner der hochbelasteten Max-Brauer-Allee im April Klage vor dem Hamburger Verwaltungsgericht eingereicht.
Nach der erfolgreichen Volkspetition muss die Bürgerschaft nun eine öffentliche Anhörung einberufen, um die Problematik mit den geladenen Experten erörtern. Der BUND wird diese Gelegenheit nutzen und eine konsequente Luftreinhaltepolitik in Hamburg einfordern.
Für Rückfragen: Paul Schmid, BUND-Pressestelle, Tel. 040/ 600 387 12


Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!

Unter dem Motto: Energienetze in Bürgerhand - Wir kaufen unser Stromnetz! treten engagierte Bürgerinnen und Bürger an, gemeinsam Eigentum am Hamburger Stromverteilnetz zu erwerben. Ziel der Genossenschaft EnergieNetz Hamburg“ (ENH) ist es, sich am Stromnetz der Hansestadt finanziell zu beteiligen, um eine Rekommunalisierung der Energienetze zu unterstützen. Die Hamburger Energienetze sollen wieder in die Hände der Bürgerinnnen und Bürger und der Stadt Hamburg gelegt werden. Die Mitglieder der Genossenschaft übernehmen damit Verantwortung für die Hamburger Energiewende und leisten einen Beitrag zur Demokratisierung der Energiewirtschaft. Die mit den Netzen verbundene Wertschöpfung soll zukünftig in der Region und in der Stadt bleiben. Die Chancen für eine mehrheitliche Unterstützung des Volksentscheids über die Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze am 22. September 2013 stehen sehr gut: Laut einer Umfrage vom Februar 2013 sind rund zwei Drittel der Bürger für einen Rückkauf der Energienetze seitens der öffentlichen Hand. Ende 2014 läuft der Konzessionsvertrag für das Hamburger Stromverteilnetz aus. Die Bewerbungsphase startet im Januar 2014. Dann entscheidet sich, wer für die nächsten 20 Jahre das Hamburger Netz betreiben wird.
In Form von Genossenschaftsanteilen und Treuhandeinlagen sammelt die EnergieNetz Hamburg die Mittel für die Beteiligung am Hamburger Stromverteilnetz. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und alle auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmen und Vereine sind eingeladen, sich an der ENH zu beteiligen. Die Beteiligungsformen reichen von der Mitgliedschaft über Treuhandgelder und Sponsoring bis hin zum aktiven Weitererzählen, gemeinsamen Veranstaltungen und der Mitarbeit in der Organisation. Mehr dazu: http://www.energienetz-hamburg.de/dabei-sein/ "

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Web Site http://www.energienetz-hamburg.de


Apfel des Jahres 2013 gepflanzt

„Knebusch“ wächst jetzt im Freilichtmuseum am Kiekeberg
Im Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde im April der Apfel des Jahres 2013 gepflanzt. Ein Baum der Sorte „Knebusch“ wächst nun im Landwirtschaftlichen Entdeckergarten des Museums. Benannt ist der Apfel nach Johann Knebusch, einem Bauern aus Sittensen. Möglicherweise brachte sein Schwiegersohn einen Zweig aus Amerika mit nach Norddeutschland. „Dass Apfelsorten über den großen Teich transportiert wurden, kam öfter vor“, sagt Eckart Brandt, Obstbauer und Experte für alte Apfelsorten. „Vielleicht fand Johann Knebusch den Apfel aber auch zufällig und veredelte ihn dann.“ Mittlerweile ist die Sorte aus der Börde Sittensen auch anderswo in Norddeutschland zu finden. Der „Knebusch“ ist ab Mitte September reif und schmeckt fruchtig und mildsäuerlich.
Seit 2001 pflanzen das Freilichtmuseum am Kiekeberg, der BUND Hamburg, Apfelexperte Eckart Brandt und Ulrich Kubina, Projektleiter der Norddeutschen Apfeltage, gemeinsam den Apfel des Jahres. Museumsdirektor Professor Dr. Rolf Wiese sagt: „Uns als Freilichtmuseum liegt es am Herzen, alte Obstsorten als Teil der regionalen Kultur zu erhalten. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr den Landwirtschaftlichen Entdeckergarten angelegt.“ In dem Garten wachsen mehr als 300 Apfel-, Kirsch- und Birnbäume, darunter nun auch der „Knebusch“.
Der „Knebusch“ und zahlreiche weitere Apfelsorten sind auf der EUROPOM 2013 zu finden. Das europäische Apfel- und Obstsortenfestival findet vom 4. bis 6. Oktober im Loki-Schmidt-Garten in Hamburg statt. Es ist Treffpunkt für Obstkundler und Naturschützer aus 15 europäischen Ländern und ein großes Apfelfest für jedermann. Ulrich Kubina, Projektleiter der EUROPOM 2013, sagt: „Die EUROPOM zeigt, wie wertvoll, aber auch wie gefährdet die in Jahrhunderten gewachsene Vielfalt der Obstsorten ist.“


Nachgefragt

SAVEiT

Im Jahr 2006 hatte der Zukunftsrat einen Wettbewerb „Ein nachhaltiger Tag in Hamburg“ ausgeschrieben. Den ersten Preis hat das Schülerprojekt der Nelson-Mandela-Schule im Stadtteil Kirchdorf gewonnen. Das Brettspiel ist für Schüler ab 13 Jahren geeignet, aber auch Erwachsene können noch etwas lernen und Spaß an dem Spiel haben. Das ursprünglich aus Pappe manuell gefertigte Spiel mit vielen Quizfragen zum Thema Nachhaltigkeit wurde seitdem unter Führung der Lehrerin Shila Behmaram fachmännisch weiterentwickelt. Das Projekt fand neben dem Zukunftsrat weitere Unterstützer wie den Albert Bauer Companies, der NUE, EED, HASPA, Bildungslandschaft Elbinseln, BSU und vielen Ehrenamtlichen, die die Idee des spielerischen Lernens von Nachhaltigkeit überzeugt.
Im April fand schließlich die Vorstellung des Spiels in einer jetzt professionellen Version im Rahmen einer abwechslungsreichen Veranstaltung statt. Das Hamburger Abendblatt berichtete darüber in der Regionalausgabe Harburg & Umland.
1000 Exemplare des Spiels wurden an Hamburger Schulen verschickt, und es haben bereits weitere Interessenten auch aus dem Hamburger Umland und anderen Städten Bedarf angemeldet.


Über den Tellerrand

Tag der Regionen 2013 unter dem Motto „Aus der Region, für die Region – Welt der kurzen Wege“

Das Aktionsbündnis „Tag der Regionen“ ruft zur Beteiligung am bundesweiten
Aktionstag auf. Der Tag der Regionen macht Werbung für die Stärken der Regi-
on: Aktionen und Veranstaltungen, bei denen regionale Produkte, Handwerk
und Dienstleistungen oder regionales Engagement im Mittelpunkt stehen, kön-
nen für den Aktionszeitraum vom 27. September bis 13. Oktober 2013 ange-
meldet werden. Kerntag ist traditionell der Erntedanktag, in diesem Jahr der 6. Oktober.
Online-Petition für bundesweiten Volksentscheid
Zur diesjährigen Bundestagswahl bereitet der Bundesverband von "Mehr Demokratie" eine breite Kampagne vor, um endlich den "Bundesweiten Volksentscheid" durchzusetzen. Parallel dazu hat die Landesregierung von Schleswig-Holstein -von einer erfolgreichen Volksinitiative von Mehr Demokratie aufgefordert- eine entsprechende Initiative in den Bundesrat eingebracht. Die Landesregierungen konnten sich kürzlich in einem Workshop über gesetzliche Ausgestaltungsmöglichkeiten informieren.
Mehr Demokratie  unterstützt die Kampagne mit einer online-Petition. Das Ziel von mindestens 1000 Unterschriften ist fast erreicht: 942 Unterschriften wurden bereits gesammelt. Hier kann man unterschreiben: http://hh.mehr-demokratie.de/hh_petition.html


Neustart fürs Klima

Wer umzieht, möchte schnell in der neuen Heimat ankommen. In sechs Modellkommunen werden Neubürger dabei von den Verbraucherzentralen vor Ort unterstützt. Die Beraterinnen und Berater im Projekt "Neustart fürs Klima" unterstützen sie dabei. Sie helfen bei der Orientierung unter den Mobilitätsangeboten vor Ort, sie haben Tipps für die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte und zum Stromsparen parat und wissen, wo in der Stadt regionale Lebensmittel zu bekommen sind.
Auf diesem Weg hilft Neustart fürs Klima beim Ankommen – und beim Klimaschutz. Und das nicht nur in den sechs Modellkommunen, sondern auch darüber hinaus. Denn: Was in diesem Modell gut funktioniert, wird an andere klimaschutzaktive Kommunen weitergegeben.  
http://www.neustart-klima.de


Gut für Sie und für die Umwelt: Der Blaue Engel wird 35

Für Schauspieler Thomas Arnold ist der Blaue Engel wichtig, weil er hilft, unsere Erde langfristig zu erhalten. Musikproduzentin Annette Humpe schätzt an ihm, dass er es so einfach macht, klimafreundliche Produkte zu finden. Und für Moderatorin Jacqueline Roussety ist er gut, weil er hilft, positiv in die Zukunft zu blicken. Alle drei haben sich mit ihrem Statement in Szene setzen lassen, um im Jubiläumsjahr dafür zu werben, dass der Blaue Engel bei Kaufentscheidungen weiter an Bedeutung gewinnt. Deutschlands ältestes Umweltzeichen gibt nun schon seit 35 Jahren Umwelt- und Gesundheitsbewussten Orientierung im „Produkte-Dschungel“ und bietet jedem die Chance, die Zukunft positiv mitzugestalten. Das UBA ist Geschäftsstelle des Blauen Engels und für die Erarbeitung der Vergabekriterien zuständig.
Infos:  Website „Blauer Engel“


Angebot: Biopoli - Ein Jugendbildungsprojekt

Das Jugendbildungsprojekt BIOPOLI bietet Schüler/-innen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 25 Jahren den Blick über den schulischen oder heimatlichen Tellerrand hinaus und die Möglichkeit, sich kritisch mit Themen wie Gentechnik in der Landwirtschaft, Biologische Vielfalt und Ernährungssicherung und Weltagrarhandel auseinander zu setzen. Neben der Referentinnen-und Referentenvermittlung bietet Biopoli auch verschiedene Bildungsmaterialien an.
Info: Agrar Koordination & FIA e.V., Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg, Tel.: 040/392526, info@agrarkoordination.de, www.agrarkoordination.de


Chancen & Risiken der Nanotechnik: Bundesbehörden ziehen erste Bilanz ihrer Forschung

Die Nanotechnologie gilt als die Fortschrittstechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie eröffnet neue Chancen, Ressourcen zu schonen und Energie zu sparen. Aber wie bei jeder neuen Technologie werfen ihre potenziellen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt viele Fragen auf. Um Chancen und Risiken gegeneinander abwägen zu können, haben die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das UBA bereits im Jahr 2007 eine Forschungsstrategie erarbeitet, in deren Fortschreibung und Entwicklung auch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) eingebunden wurden. Nach 85 Forschungsprojekten wurde nun eine erste Bilanz gezogen. Erfolge lassen sich unter anderem bei der Entwicklung von Mess- und Testverfahren sowie bei der Ermittlung und Bewertung von Risiken verbuchen.
Infos:   Presse-Information
Bilanz „Nanotechnologie – Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien“ PDF / 1,90 MB


Nun auch für Bibliotheken: Kostenlos UBA-Energiesparkiste bestellen & weiterverleihen

Ab sofort können Bibliotheken kostenlos Energiesparpakete bestellen, die sie dauerhaft in ihren Bestand aufnehmen und an ihre Nutzerinnen und Nutzer ausleihen können. Die für Schulen bereits seit mehreren Jahren vom UBA in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung angebotene „Energiesparkiste“ enthält Infos zum Energiesparen im Privathaushalt und ein Messgerät, mit dem man zuhause „Stromfresser“ entlarven kann.
Kostenlose Bestellung und Rückfragen: Umweltbundesamt@no-energy.de
Aktuelle Infos zum Projekt


Mitmachen bei Kampagne „FAIRVOLUTION“

TransFair, der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e.V., hat gemeinsam mit Anbietern von Produkten mit dem Fair Trade Siegel die Kampagne „FAIRVOLUTION“ gestartet. Ziel ist es, Konsumentinnen und Konsumenten spielerisch an das komplexe Thema Nachhaltigkeit heranzuführen und sie auf fair gehandelte Produkte aufmerksam zu machen. Zu den vielfältigen Aktionen der Kampagne gehört auch eine Sammelaktion. Ähnlich den Treue-Aktionen von Supermärkten sind dabei Kunden aufgerufen, die Fair Trade-Siegel von gekauften Packungen auszuschneiden und zu sammeln. Im Austausch erhalten sie attraktive Prämien wie Fairvolution-Baumwolltaschen, „Coffee-to-Go“- Keramikbecher oder „Cooler Bag“-Kühltaschen. Weitere Informationen und Mitmach-Möglichkeiten gibt es auf der eigens gestalteten Internetseite sowie dem Facebook-Auftritt.
www.fairvolution.de, https://www.facebook.com/fairvolution


Publikationen und Studien

Wenn Kommunen Konzessionen für Stromnetze erwerben wollen
Kurzstudie zu Strategien und Maßnahmen überregionaler EVU
Die Vergabe der Stromnetzkonzessionen ist hinsichtlich der kommunalen Einflussmöglichkeiten auf die lokale und regionale Energieversorgung eine wichtige Richtungsentscheidung. Gemeinden, die an der Netzgesellschaft beteiligt sind, können ihre Klimaschutz- und energiewirtschaftlichen Interessen besser umsetzen, als wenn sie nur die Konzession für zwanzig Jahre an einen externen Netzbetreiber vergeben. Doch in den Gemeinden wird nur alle zwanzig Jahre über solch eine wichtige Frage entschieden und die Entscheidungsträger sind zudem meist ehrenamtlich tätig. Eine Kurzstudie des Wuppertal Instituts im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
zeigt auf, dass die großen überregionalen Stromkonzerne und ihre
regionalen Töchter den kommunalen Bemühungen zur Stromnetzübernahme
mit einem Bündel an Methoden bzw. Strategien begegnen können.
Die Kurzstudie gibt es hier


Gute Beispiele zum Energiesparen
In der neuen Broschüre „Energieeffizienz zeigen. Good-Practice-Projekte – zur Nachahmung empfohlen.“ stellt die Deutsche Energie-Agentur (dena) 14 ausgewählte Projekte vor. Dazu gehören etwa das Fifty-Fifty-Energiesparprojekt für Schulen in Rastatt, in dessen Rahmen die teilnehmenden Schulen ihren Wärmeverbrauch fast halbieren konnten, sowie ein Energieeinspar-Contracting-Projekt, durch das ein Berliner Krankenhaus fast 4.000 Megawattstunden Endenergie pro Jahr einspart. Die in der Publikation dargestellten Beispiele verdeutlichen die Vielfalt möglicher Energieeffizienzmaßnahmen, die es für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen gibt. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.


Potenziale des Radverkehrs für den Klimaschutz

Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen und Energiereserven reicht es nicht aus, Autos effizienter zu machen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich vielmehr auch das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger ändern. Wie dies gelingen kann, zeigt die aktuelle Studie „Potenziale des Radverkehrs für den Klimaschutz“. Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Wege auf, durch die verkehrsbedingte Emissionen deutlich reduziert werden können. Durch Verlagerung des Verkehrs vom Auto auf das Fahrrad sind danach Reduktionen von 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr möglich. Eine Langfassung, eine Kurzfassung sowie eine Zusammenfassung der Studie stehen hier zum Download bereit.


Neue Oxfam-Studie „Hungerroulette“: Wie viel deutsche Finanzinstitute durch Nahrungsmittelspekulation einnehmen

Mehr als 116 Millionen Euro haben deutsche Finanzinstitute 2012 allein durch die Verwaltung von Investmentfonds eingenommen, die mit Nahrungsmitteln spekulieren. Eine unrühmliche Marktführerschaft haben dabei Allianz und Deutsche Bank. Sie kontrollieren zusammen 40 Rohstofffonds, die es Kapitalanlegern ermöglichen, auf Nahrungsmittelpreise zu wetten.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Internet-Tipps

Foren bei HARBURG21 eröffnet
Ist Biosprit sauber? Ist Fracking gefährlich? Und betrifft das auch uns in Harburg? HARBURG21, Lokale Agenda 21 und NachhaltigkeitsNetzwerk, lädt alle Bürginnen und Bürger ein, sich in den kommenden Monaten zu diesen und vielen weiteren Themen zu äußern.
Ab sofort bietet das Harburger Klimaportal www.harburg21.de ein Diskussionsforum an, auf dem sich alle Interessierte zu aktuellen Themen aus den Bereichen Mobilität, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung äußern können, gerne auch mit Beispielen aus unserem Stadtteil.


Filmclips zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Unter dem Slogan „Mean but Green“ haben Studierende der ifs internationale filmschule köln acht originelle Filmclips zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickelt und produziert. Mit ihren „Stories for a Sustainable Future“ wollen sie für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen und für die Energiewende werben. Unterstützt wurden die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher bei ihrem Projekt unter anderem vom KlimaKreis Köln. Die Filmclips können im Internet angesehen werden.
www.mean-but-green.de/die-filme


Internetportal klimafakten
 Bereits seit 2011 zum Auftakt der damaligen Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban wurde von deutschen und schweizerischen Klimaexperten das Internetportal www.klimafakten.de gestartet.
 Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich aber korrekt an Interessierte weiterzugeben und für verlässliche Informationen über den Klimawandel beizutragen.


Future Justice Internetseite relaunched
Die Internetseite zum Thema Zukunftsgerechtigkeit www.futurejustice.org hat ein neues Gesicht. Nach dem Relaunch präsentiert sie sich interaktiver und benutzerfreundlicher.


Buch-Tipps

Glotz dich schlau?
Mehr als 80% der Jugendlichen sehen täglich fern – neben all der Zeit im Internet und in sozialen Netzwerken. Lässt sich also über das Medium Fernsehen auch Wissen zum Klimawandel an Jugendliche vermitteln?
Gesa Lüdecke ging dieser Frage nach – und überprüfte, in welchem Maße die angebotenen Informationen tatsächlich zu Verhaltensänderungen bei den Zuschauern führen. Ihr Ergebnis ist zwiegespalten. Einerseits wird das Bewusstsein um den Klimaschutz gestärkt bzw. erst geschaffen, andererseits verharren die Befragten aber in ihrer Rolle als passive Zuschauer: Sie sehen Antworten auf den Klimawandel eher bei Unternehmen, Politik und auf internationaler Ebene als im eigenen Handeln. In Gesa Lüdeckes Buch "Medien und klimabewusstes Verhalten. Die Bedeutung des Fernsehens für ein nachhaltiges Alltagshandeln bei Jugendlichen" können Sie nun die Erkenntnisse aus dieser höchst interessanten Studie nachvollziehen.


Gut, sauber und fair: Gasthäuser in Deutschland
Gibt es sie noch, die Gasthäuser, die sich ausschließlich der regionalen und saisonalen Küche verschrieben haben? Wo kommen noch traditionelle Rezepte auf den Teller? Welcher Wirt verwendet nur frische Zutaten und verzichtet auf jegliche Zusatzstoffe?
Bald werden Sie auf all diese Fragen eine Antwort finden: Im Herbst erscheint erstmals "Der Slow Food Genussführer", ein Wegweiser zu 300 besonderen Gasthäusern in Deutschland, die sich der regionalen, saisonalen und authentischen Küche verpflichtet fühlen. Im Gegensatz zu üblichen Führern haben hier nicht eine Handvoll Gastrokritiker die Auswahl bestimmt, sondern über 3.000 Mitglieder von Slow Food Deutschland mehrere Jahre "testgegessen" – auf der Basis dieser breiten Expertise wurde die Auswahl getroffen.


Wettbewerbe

Wettbewerb zur Rohstoff- und Materialeffizienz
Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministeriums
Um den Stellenwert der Rohstoff- und Materialeffizienz und deren
Effekte in der Wirtschaft stärker zu verankern, richtet das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit der
Deutschen Rohstoffagentur auch in diesem Jahr wieder den deutschen
"Rohstoffeffizienz-Preis 2013" aus. Er wird an kleine und mittlere
Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen verliehen, die besonders
rohstoff- oder materialeffiziente Produkte, Prozesse oder
Dienstleistungen entwickelt haben. Weitere Informationen finden Sie
auf der Webseite der Deutschen Rohstoffagentur:
http://www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de


Einsendeschluss 01.06.2013

Jugendfilmpreis „CAMäleon“
Die Heinz Sielmann Stiftung ruft filmbegeisterte Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren auf, ihr Talent beim Jugendfilmwettbewerb „CAMäleon“ unter Beweis zu stellen. Mitmachen können einzelne Jugendliche sowie Jugendliche im Team, mit ihrer Film-Arbeitsgemeinschaft oder Schulklasse. Wichtig für eine erfolgreiche Teilnahme sind das Interesse am Filmemachen, am präzisen Beobachten sowie die Begeisterung für Natur, Tiere und die eigene Umwelt. Ausgelobt wird der Jugendfilmwettbewerb in den Kategorien „Naturdokumentation“ und „Naturreportage“.
http://camaeleon-jugendfilmpreis.de
 
 
Einsendeschluss: 21.06.2013
„Migranten in Europa“
Die Europäische Kommission ruft junge Europäerinnen und Europäer auf, ihre Meinung zum Einfluss von Migranten auf die europäische Gesellschaft im Bild festzuhalten. Teilnehmen können Studierende sowie Schülerinnen und Schülern ab 18 Jahren aus allen Ländern der Europäischen Union sowie aus Kroatien, die eine Hochschule oder Schule für Kunst, Grafik, Fotografie oder Kommunikation besuchen. Eingereicht werden können Werke in den Bereichen „Foto“, „Video“ und „Poster“. Die Hochschulen, deren Studenten in den drei Kategorien erste Preise gewinnen, sowie der Sieger einer öffentlichen Abstimmung erhalten jeweils einen Preis in Höhe von 10.000 Euro.
www.migrantsineurope.eu/de


Einsendeschluss  bis Ende 2013
Wettbewerb: Kinderarbeitsfreie Zonen schaffen

„Jedes Kind hat ein uneingeschränktes Recht auf Bildung.“
Gemeinsame Aktivitäten sollen diesem Ziel näher kommen. Beim
Ideenwettbewerb werden Beiträge gesucht, die die Probleme der Kinderarbeit thematisieren und Lösungswege aufzeigen.
Die Ergebnisse sollen im Team gemeinsam erarbeitet werden und können in Form von Plakaten, Filmen, Theater-und Musikstücken, Kunstwerken eingereicht werden. Die Beiträge sollten widerspiegeln, was jeder Einzelne gegen Kinderarbeit beitragen kann. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen. Der Einsendeschluss des Ideenwettbewerbs wurde bis Ende 2013 verlängert.
Info: GEW, Hanan Challioui, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt, Tel.: 069/78973112, hanan.challioui@gew.de, www.gew.de


Termine

Mission to Hamburg - Die Verantwortung von Städten im Klimawandel. --> Kommt nach ganz vorne, oder?
Am 04.6.13, 18.30 – 21 Uhr im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg in Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit.
Zwischen dem 30. Mai und 18. Juni 2013 sind VertreterInnen aus Partnerkirchen des Zentrums für Mission und Ökumene in Hamburg zu Gast, um am Austauschprogramm „Mission to the North“ teilzunehmen. Gemeinsam mit Ihnen soll unter dem Motto „Orte guten Lebens“ unser Engagement für Klimagerechtigkeit, die Bewahrung der Schöpfung und eine faire Lebensweise reflektiert und weiterentwickelt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.: http://www.zukunftsrat.de/fileadmin/pdf/Einladung_MIssion_To_The_North.pdf


Auf dem Weg zum jungen KlimaforscherErkunden – Experimentieren – Erleben:
Die IBA Hamburg lädt Kinder und Jugendliche zur Jungen Hamburger Klimakonferenz ein. Die Veranstaltung vom 11. - 14. Juni 2013 bietet spannende Exkursionen und abwechslungsreiche Workshops zum Thema Klimawandel.Ab jetzt können sich Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren für Angebote anmelden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:IBA Hamburg GmbH, Rainer Müller, Leiter Stabsstelle Presse, rainer.mueller@iba-hamburg.de, Tel.: 040 / 226 227 335, oder an Anna Vietinghoff, Stabsstelle Presse, anna.vietinghoff@iba-hamburg.de, Tel: 040 / 226 227 – 331 oder an presse@iba-hamburg.de


Für Spontane:
Dokumentarfilms 'Woodstock in Timbuktu - die Kunst des Widerstands'

Der Film wird am 22.05.13 um 20 Uhr im Kino Abaton gezeigt. Die Regisseurin Désirée von Trotha wird anwesend sein, um Fragen an die Regisseurin zu stellen und bestimmte Themen vertiefend zu diskutieren oder kritisch zu reflektieren.  Die Filmemacherin Desirée von Trotha ist Deutsche, doch die Hälfte des Jahres verbringt sie in ihrer zweiten Heimat, der Sahara. Dort lebt sie gemeinsam mit dem Nomaden-Volk der Kel Tamaschek und genießt die Weite der Wüste fern aller Enge der westlichen Welt. Die Münchenerin ist eine international gefragte Kennerin der Nomadengebiete Nord- und Westafrikas, hat eine Reihe von Artikeln, Büchern und Bildbänden veröffentlicht und leitet immer wieder Expeditionen in diese Gebiete.


Wilhelmsburg-Touren
Auch in dieser Saison bietet das Freizeithaus Kirchdorf Süd wieder Touren in Wilhelmsburg für 6-10 € an. Detaillierte Infos dazu auf der website www.wilhelmsburg-touren.de.


11.06.2013,18.00-20.30 Uhr
Besichtigung eines Niedrigenergiegewerbehauses mit 2 Fachvorträgen
Treffpunkt: Sager & Deus Gebäude- und Umwelttechnik GmbH
Vierenkamp 4, 22453 Hamburg
„Die dezentrale Idee (Strom und Wärmeproduktion gehört ins Objekt) mit ganzheitlichem Ansatz der Strom- und Wärmeverteilung“
Referent: Dipl. -Ing. Nick Zippel, Geschäftsführer Sager&Deus GmbH
„Hygienische Warmwasserbereitung, Energiemanagement und dezentrale Frischwasserstationen“
Referent: Jens Brüggemann, Fa. ecopro oHG Hamburg
Firmenführung durch ein Niedrigenergiegewerbehaus
Frühzeitige Anmeldung erforderlich beim Arbeitskreisleiter Dipl.-Ing. Andreas Kirchner, Tel.: 040 /41 78 34, eMail: kirchner@sachverstaendigerkirchner.de


"Wie sieht die Mobilität von morgen aus?" - Diskussionsforum auf dem IBA-Dock am 5. Juni

Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Welche Rolle spielen dabei Mobilitätsverbund, Mobilitätsmanagement und - last but not least - der öffentliche Nahverkehr?
Die Vorträge mit anschließender Diskussion finden am 5. Juni 2013 von 17 bis 21 Uhr statt.
Interessiert? Dann können Sie sich ab sofort unter der E-Mail-Adresse IBA-Veranstaltung@hvv.de oder auf dem Postweg beim Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV), Postfach 10 26 47, 20018 Hamburg, für die Veranstaltung anmelden. Anmeldeschluss ist der 31. Mai.
Mehr Infos zum Thema


Deutsch-Amerikanische AFS Green Summer School in Hamburg – Noch Plätze für deutsche Schüler und Gastfamilien frei

Die AFS Green Summer School begrüßt vom 5. - 27. Juli 2013 25 US amerikanische Schüler und 20 Schüler aus Hamburg und Umgebung zwischen 15 und 18 Jahren, um gemeinsam montags bis freitags an einem Lernprogramm zum Thema Nachhaltigkeit teilzunehmen. Dieses beinhaltet einen Englischsprachkurs für die deutschen Schüler, Exkursionen, Interkulturelle Workshops und Workshops zum Thema „Nachhaltigkeit“ (z.B. Erneuerbare Energien, Ernährung, Mobilität). Die Teilnehmer erarbeiten dabei gemeinsam Ansätze, wie Nachhaltigkeit aktiv gelebt werden kann. Stattfinden wird die Green Summer School im Rudolf-Steiner Haus in Hamburg.
Wir sind zudem noch auf der Suche nach Gastfamilien, die Zeit und Lust haben,  vom 5. Juli bis 27. Juli einen Gastschüler des Programms aufzunehmen. Teilnehmer sind ebenfalls herzlich dazu eingeladen, einen US amerikanischen Gastschüler aufzunehmen.
Die aktuelle Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie hier:
Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2013. Die Anmeldeformulare können Sie direkt bei Ariane.Schmerse@afs.org (Telefon: 040 399 222 55) angefordert werden.

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.