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Freitag, 4. März 2016
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und –Leser,

in diesem Monat erscheint unser Rundbrief etwas früher als gewohnt. Er ist dennoch gespickt mit interessanten Beiträgen  und Veranstaltungstipps der Nachhaltigkeitsdebatte.

Wir wünschen angenehme und spannende  Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

In eigener Sache

Stefan Füsers neuer Sprecher des Zukunftsrats Hamburg

Der Zukunftsrat Hamburg hat turnusgemäß die Sprecherinnen und Sprecher des Koordinierungskreises gewählt. Auf eigenen Wunsch hat die bisherige Sprecherin, Birte Faika, nicht mehr kandidiert. Sie bleibt dem Zukunftsrat als Mitglied mit Öko-Wochenmarkt & Regionales weiterhin verbunden.
Der neue Sprecher ist Stefan Füsers vom Hamburger Netzwerk Grundeinkommen e.V. Als stellvertretende Sprecherin und Sprecher wurden Delia Schindler und Jochen Menzel einstimmig wiedergewählt, Knut Möller hat nicht erneut kandidiert.
„Stefan Füsers ist ein gesellschaftlich sehr engagiertes Mitglied des Zukunftsrats. In diesem Sinne freue ich mich, dass er durch die Wahl zum Sprecher in Zukunft eine zentrale Position einnehmen und den Zukunftsrat  mit jungem Esprit vertreten wird. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe“, sagte Birte Faika.
„Eine Vision, wie wir eine soziale und ökologische Zukunft auf unserer Erde erreichen, möchte ich mit möglichst vielen Menschen teilen. In diesem Sinne ist der Zukunftsrat die lokale Plattform“, so der neue Sprecher bei seinem Amtsantritt.
Wir danken Birte Faika sehr herzlich für ihre engagierte und erfolgreiche Außenvertretung des Zukunftsrats im vergangen Jahr. Ebenso wie Knut Möller, der als stellvertretender Sprecher mit seiner Arbeit den Zukunftsart über zehn Jahre bereichert hat.  


Von unseren Mitgliedern

„Hamburg räumt auf!“ – Gemeinsam Hamburg noch schöner machen

Machen Sie mit, wenn es zum 19. Mal heißt „Hamburg räumt auf!“. Vom 1. bis zum 10. April 2016 lädt die Stadtreinigung Hamburg alle kleinen und großen Hamburgerinnen und Hamburger herzlich dazu ein, bei Deutschlands größter Stadtputzaktion mitzumachen. Es geht um losen Müll auf öffentlichen Flächen, wie z. B. Spielplätzen, Schulhöfen, Parks und Grünanlagen. Mit etwas Glück gewinnen Sie am Ende der Aktion einen von über 400 tollen Sach- und Erlebnispreisen, die zahlreiche Hamburger Unternehmen als Dankeschön für das freiwillige Umweltengagement der Teilnehmer gespendet haben.

Ab sofort ganz einfach anmelden:

  1. Aufräum-Team bilden (z. B. Freunde, Familie, Kollegen, Schulklassen).
  2. Sammelgebiet und Aufräumtermin festlegen.
  3. Einfach hier online unter oder telefonisch unter 040/ 25 76 25 73 anmelden. Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten, Sammelort und -termin, Teilnehmerzahl, benötigtes Material und Müllabholort sowie -termin an.
  4. Die Stadtreinigung Hamburg kontaktiert Sie bezüglich des weiteren Ablaufs und stellt Ihnen kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Abholung bereit.


Wer teilnehmen möchte, aber noch keine eigene Initiative hat, dem hilft der „Kontakt“-Button auf der Website. Die Stadtreinigung Hamburg hilft, eine Initiative in einem nahe gelegenen Stadtteil zu finden.

Weitere Informationen über die Stadtputzaktion finden Sie auch auf facebook.


Hamburg

Rettet den Klimateller

Die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) sucht interessierte Menschen, die ein bereits bestehendes Projekt übernehmen und weiterentwickeln wollen.

Das Projekt heißt „KlimaTeller“. Es wurde 2011 von Hamburger Studierenden und Doktoranden am Klimacampus ins Leben gerufen. An einem Tag in der Woche gibt es in öffentlichen Kantinen sowie Betriebsrestaurants ein „klimatarisches“ (klimafreundliches) Mittagessen. Die Kriterien hierfür sind einfach: kein „rotes“ Fleisch und keine Milchprodukte mit mehr als 15% Fettgehalt. Das Projekt hilft, einerseits den CO2-Fußabdruck zu senken, und andererseits Menschen für das Thema Klimaschutz in der Ernährung zu sensibilisieren. Weitere Infos unter auf der Klimateller-Website.
Seit Beginn des Projektes wurden nicht nur Partner in Hamburg, zu denen u.a. das Studierendenwerk, Tchibo und die Otto Group zählen, gewonnen. Auch in anderen Städten, z. B. Frankfurt, wurde der KlimaTeller eingeführt. Viele Nutzer zahlen für das KlimaTeller-Logo eine Lizenz, dadurch gibt es Einnahmen und somit auch eine ökonomische Perspektive.
Die Initiatoren haben zur Realisierung einen Verein gegründet, sind jedoch inzwischen fast alle nicht mehr an der Uni, sodass der Fortbestand des Vereins fraglich ist. Da das Projekt sehr erfolgreich ist und weiterhin großes Potenzial hat, ist die BUE auf der Suche nach Unterstützung und neuen Ideen, wie man den KlimaTeller weiterhin umsetzen könnte.

Haben Sie dazu Fragen, Anregungen, Ideen? Dann melden Sie sich gern bei

Cosima Schröer, BUE (bis 11.03.2016)
Tel.: 040 428 40-2142         E-Mail: cosima.schroeer@bue.hamburg.de  

Jürgen Forkel-Schubert, BUE
Tel.: 040 428 40-2144         E-Mail: juergen.forkel-schubert@bue.hamburg.de

 

Grüne Events für Hamburg

Unter dem Dach von „GREEN EVENTS HAMBURG“ (GEHH)  formieren sich etwa 40 Akteure aus dem erweiterten Veranstaltungswesen zu einem aktiven Netzwerk. Rund um die seit kurzem bestehende Informationsdatenbank GREEN EVENTS HAMBURG entsteht eine offene, lebendige und unabhängige Austauschplattform für grüne Veranstaltungsideen. Bei 2-3 Netzwerktreffen pro Jahr, soll  sich ein Think Tank formieren, der als Projekt- und Ideenbeförderer fungiert.
 
Unter den Teilnehmenden eines Kick-Offs Anfang Februar wurden bestehende Erwartungen und Bedürfnisse an ein solches Netzwerk, aber auch konkrete Projektideen ausführlich abgefragt und festgehalten. Hier sind die Ergebnisse in kurzen Stichworten aufgelistet.
 
Das produktive Kick-Off-Meeting sowie die positiven Rückmeldungen bestätigen die Organisatoren*innen darin, nun in die Planung einer Anschlussveranstaltung zu gehen: In Form eines Bar Camp-Formates, in dem die konkreten Ideen und Wünsche diskutiert und für die Praxis vorbereitet werden. Eingeladen sind alle, die sich in Zukunft mehr einbringen und mehr über GREEN EVENTS HAMBURG erfahren möchten.

Ein Termin sowie der Ort für das Bar Camp werden in Kürze auf der Webseite bekanntgegeben.

Mit dem Netzwerk Kontakt aufgenommen werden kann jederzeit direkt per Mail an kontakt@greenevents.hamburg.

 

Nachhaltigkeitsdialog - Gemeinsam den Wandel gestalten

Zur letzten Konferenz der Dialogreihe kamen am 11. Februar etwa 180 Akteure in die Behörde für Umwelt und Energie nach Hamburg. Sie diskutierten über die Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und brachten dazu ihre Sichtweisen und Ideen ein. "Die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele machen uns alle zu Entwicklungsländern", betonte Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan in seinem Grußwort. Für die Umsetzung der Ziele sei eine gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen gefragt. Dafür biete die Agenda 2030 einen guten Ordnungs- und Orientierungsrahmen. Hier können Sie den Verlauf der Konferenz nachlesen.

Wie geht es weiter?
Ab sofort können Vorschläge oder Anregungen zum Thema an das Postfach (nachhaltigkeitsdialog@bpa.bund.de) gesendet werden, die dann kurzfristig an die zuständigen Fachressorts weitergeleitet werden. Die Ergebnisse aller fünf Dialog-Veranstaltungen sowie die darüber hinaus eingehenden Stellungnahmen fließen ein in die Erarbeitung der neuen Nachhaltigkeitsstrategie. Ein weiterer Schritt für Beteiligung ist im Anschluss an die Erarbeitung des ersten Entwurfs des neuen Fortschrittsberichts ab Sommer 2016 geplant. Es ist vorgesehen, den Entwurf dann im Internet zu veröffentlichen mit der Möglichkeit, diesen konkret zu kommentieren und Stellungnahmen abzugeben.
Informationen gibt es auf der laufend aktualisierten Website.


Über den Tellerrand

EU-Kommission will die Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat bis 2031 verlängern

Die EU-Kommission will die Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat bis 2031 verlängern. Wie der agrarpolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament Martin Häusling erklärte, habe die Kommission dem Parlament einen entsprechenden Vorschlag zur Kenntnis geschickt.
Die Behörde berücksichtige dabei nicht die Einschränkungen, die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gemacht hat, kritisiert Häusling. "Die EU-Kommission verstößt gegen das Vorsorge-Prinzip. Sie wirft alle Bedenken von Wissenschaftlern über Bord.“ Glyphosat ist das meist verwendete Pestizid und steht im Verdacht, krebserregend zu sein.
Die EU-Kommission habe offenbar nicht die Gesundheit der Bürger im Blick, sondern die Interessen der Agrarindustrie. „Sogar die schon sehr vorsichtigen Bedenken der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA berücksichtigt die EU-Kommission in ihrem Vorschlag nicht.“ Nach Angaben des Grünen-Politikers will die EU-Kommission Glyphosat weitgehend ohne Mengen- oder Anwendungsbeschränkung erlauben.
Häusling fordert die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten auf, sich gegen die Verlängerung der Zulassung aussprechen. Die Mitgliedsstaaten geben am 7. März ihre Empfehlung zur Zulassung ab. Eine Mehrheit für eine Verlängerung gilt Häusling zufolge als sicher. Im Anschluss entscheidet dann endgültig die EU-Kommission.

Weitere Artikel zu Glyphosat und dessen möglichen Folgen finden Sie hier:  

Oya-Online - Chronisch vergiftet

BUND - Glyphosat: BUND legt neue Analyse zum Zulassungsverfahren vor

Umweltinstitut - Glyphosat raus aus dem Bier!

foodwatch e.V. hat einen Eil-Appell gegen die Wiederzulassung von Glyphosat gestartet, den Sie hier unterzeichnen können.

 

Lässt sich Klimapolitik in CO2-Ausstoß bemessen?

Bis vor kurzem noch hätten Begriffe wie „CO2-Bilanz“, „CO2-Fußabdruck“ oder „CO2-Ausgleich“ nur fragende Blicke in der allgemeinen Öffentlichkeit hervorgerufen. Inzwischen sind sie in aller Munde, ganz unabhängig von der Frage, ob sie den notwendigen Klimaschutzzielen überhaupt dienlich sind oder nicht. „Carbon metrics“ sind das Maß aller Dinge in der internationalen Umweltpolitik.
Obwohl kaum jemand die Notwendigkeit der Verwendung bestimmter Maßeinheiten oder Messgrößen in der politischen Kommunikation bestreiten würde, ist die Frage, was genau gemessen wird, immer auch eine politische Entscheidung. Solche Entscheidungen bevorzugen jedoch immer bestimmte Interessen und Ansätze gegenüber anderen. In diesem Sinne ist die Entwicklung der globalen Umweltpolitik im Laufe der letzten 30 Jahre eine Geschichte vergessener Alternativen. Unsere Sorge ist nun, dass transformative Ansätze ignoriert werden, solange Messungen auf CO2-Basis die einzigen herangezogenen Indikatoren sind, um im Namen von Klimaschutz Investitionsentscheidungen zu lenken und Prioritäten für öffentliche Politiken zu setzen. Warum ist dies so? Mehr erfahren…

 

Trugschluss Energieeffizienz

Effizienz gilt als Königsweg zu Ressourcenschonung und Klimaschutz. Doch sogenannte Rebound-Effekte zehren die durch mehr Effizienz erreichten Einsparungen teilweise wieder auf und erschweren damit den Weg in eine nachhaltigere Welt, wie ihn die Vereinten Nationen letzten September mit den Sustainable Development Goals beschlossen haben.
Beispiele für Rebound-Effekte sind in jedem Bereich zu finden: In gedämmten Häusern werden mehr Räume mit höheren Temperaturen beheizt. Effizientere Flachbildschirme bleiben länger angeschaltet, sparsame Autos werden öfter genutzt. Zudem bietet die Industrie immer größere und leistungsstärkere Geräte an, sodass der Energieverbrauch trotz aller Effizienzbemühungen insgesamt hoch bleibt. Mit Suffizienzpolitik ließe sich wirksam gegensteuern. Stattdessen tun alle so, als gäbe es das Problem nicht. Mehr erfahren…

 

Die Vermessung des Konsumenten        

Die Vereinten Nationen fordern von reichen Nationen einen ökologischeren und sozialeren Konsum, um Armut, Hunger und Umweltprobleme weltweit zu bekämpfen. Deutschland will sich noch in diesem Jahr nationale Ziele für nachhaltigeres Kaufen setzen. Der RNE zeigt, wie Erfolg oder Misserfolg gemessen werden können. Wie bringt man Konsumenten dazu, beim Einkaufen nicht nur auf's Geld, sondern auch auf eine faire und umweltschonende Produktion zu achten? Ein weltweites Thema; nachhaltiger Konsum ist eines der Ziele der 2030-Agenda der Vereinten Nationen. Im Zuge dessen soll es auch in die Überarbeitung von Deutschlands Nachhaltigkeitsstrategie einfließen, die in vollem Gang ist. Die Bundesregierung hat ihre Dialogreihe zu dem Thema beendet, die Ergebnisse fließen in die neue Strategie ein, deren erster Entwurf voraussichtlich im Mai vorliegen soll. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks stellte zudem ein Programm vor, das nachhaltigen Konsum in Deutschland voranbringen soll. Ein Punkt des Hendricks-Papieres: Das Konsumverhalten soll künftig mit geeigneten Indikatoren erfasst und gemessen werden. Wie diese Indikatoren aussehen könnten, dazu hat das Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft, kurz Imug, im Auftrag des RNE jetzt ein Set von vier Indikatoren erarbeitet. Mehr erfahren...

 

Der Spritdurst wächst

Der Verkehrssektor bremst den Klimaschutz aus: Seit 1990 sind seine Treibhausgas-Emissionen kaum gesunken. Mehr als zwei Monate nach der Weltklimakonferenz in Paris gibt es kaum Anhaltspunkte für einen Wandel – im Gegenteil. Die Klimabilanz des Verkehrssektors ist verheerend. Während der Treibhausgas-Ausstoß in Deutschland seit 1990 insgesamt um rund 28 Prozent zurückging, waren es im Bereich Mobilität nur knapp zwei Prozent. Seit 2005 gab es hier praktisch gar keinen Fortschrift mehr, zuletzt stieg der CO2-Ausstoß sogar wieder. "Verantwortlich dafür ist der zunehmende Straßenverkehr", berichtete das Umweltbundesamt (UBA) jüngst. Tatsächlich ist der Verkehrssektor der Hauptausreißer in der Klimapolitik, nur die Landwirtschaft steuerte im letzten Jahrzehnt ebenfalls kaum etwas zum Treibhausgas-Sparen bei. Mehr erfahren…


Publikationen und Studien

Klimawandel geht drastisch auf Kosten der Armen

Die Erderwärmung geht vor allem zulasten ärmerer Menschen, die für ihren Lebenserhalt auf natürliche Ressourcen angewiesen sind, so eine aktuelle Analyse der Rutgers University in Kooperation mit den Universitäten Princeton, Yale und Arizona State. Diese bilanziert, dass Fische und andere wichtige lebenserhaltende Mittel mit der Erwärmung in Richtung der Pole wandern oder verschwinden und damit knapper werden für jene, die diese für den täglichen Bedarf benötigen.
Auf diese Weise verlagern sich wertvolle Ressourcen aus Klimazonen, die von ärmeren Nationen bewohnt werden, in kältere Regionen - also genau dorthin, wo allgemein eher wohlhabendere Länder beheimatet sind. Der Zugang zu Ressourcen ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität. Die Studie wurde kürzlich im renommierten Fachjournal "Nature Climate Change" publiziert und ist hier abrufbar.
Zum vollständigen Artikel über die Studie gelangen Sie hier

 

Wuppertal Institut veröffentlicht Analyse des Pariser Klimaabkommens

Im Dezember 2015 haben die Vertragsparteien der UN-Klimakonvention das "Paris Agreement" angenommen. Damit hat die Weltgemeinschaft einen gemeinsamen Weg des Kampfes gegen den menschengemachten Klimawandel eingeschlagen: Nach 25 Jahren UN-Klimadiplomatie haben die Regierungen der Welt zum ersten Mal einen umfassenden Vertrag verabschiedet, der Klimaschutzbeiträge von allen Staaten vorsieht. Die Vereinbarung eröffnet die Möglichkeit einer globalen Wirtschaft ohne fossile Brennstoffe in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts.
WissenschaftlerIinnen des Wuppertal Instituts haben die COP 21 beobachtet (wie auch alle vorherigen Konferenzen) und eine umfassende Auswertung der Ergebnisse erstellt.
Der Bericht schafft einen Überblick über die wichtigsten Verhandlungsergebnisse, bewertet das Erreichte und die Defizite. Außerdem bietet er einen Ausblick auf die nächsten Schritte, die für die Umsetzung der im Paris Agreement aufgezeigten Ziele und das Einschwenken auf einen zukunftsfähigen Entwicklungspfad erforderlich sind. Der Bericht ist hier zum Download verfügbar.


Internet-Tipps

Grünanteil – eine Plattform für wachsende Stadtnatur

Als von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnetes Projekt möchte die Hamburger Internet-Plattform „Grünanteil“ Aktionen und Projekte im Bereich Umweltbildung, urbane Gärten und Naturschutz durch ein stetig wachsendes, lokales Netzwerk von Akteuren und Interessierten nachhaltig stärken. Alle Menschen und Institutionen, die sich für grüne Räume und Aktionen begeistern und engagieren sind herzlich eingeladen, gemeinsam in Erscheinung zu treten und einen neuen Blick auf den Grünanteil in der Stadt zu eröffnen. Eine interaktive Karte schafft dabei einen interessanten Überblick über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen zum Thema „Stadtgrün“. Das Projekt befindet sich noch in der beta-Phase, ist jedoch schon jetzt sehr gut nutzbar und die Betreiber über konstruktives Feedback dankbar. Hier gelangen Sie zur Plattform.


Termine

Als kleine Anregung möchten wir Sie im Folgenden auf drei Veranstaltungen hinweisen.
Alle Termine finden Sie auf unserer Webseite.

 

Wider die Hoffnungslosigkeit : Fluchtursachen bekämpfen – Entwicklungszusammenarbeit und Frauen stärken

 Entsetzlich sind die Flüchtlingsströme bedingt durch Krieg und Gewalt. Tausende fliehen aber auch, weil sie keine Hoffnung auf ein besseres Leben in ihrer Heimat haben. Armut und Klimawandel sind der Grund. Frauen können seltener fliehen. Sie haben es besonders schwer, weil auf ihnen die Verantwortung für die Familien lastet. Dabei sind sie diskriminiert, schutzlos und häufig ohne Bildung, Ausbildung und Einkommen. Gleichzeitig sind sie Hoffnungsträgerinnen für die Überwindung von Armut, Hunger und Ungleichheit.
Am Samstag, den 9. April 2016, von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr, im Ohnsorg-Theater, Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg laden Marie-Schlei-Verein und das Eine Welt Netzwerk Hamburg herzlich  zu einer Diskussionsveranstaltung mit Tanztheater, Gedichten und Liedern ein. Mehr Informationen
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Projekte des Marie-Schlei-Vereins sind erwünscht. Um Anmeldung bis zum 5. April 2016 per Telefon: 040-4149 6992 oder E-Mail: marie-schlei-verein@t-online.de wird gebeten. Hier finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung.

 

Workshop „Dirty Profits oder Fair Finance?“        

am 9. April 2016 (10 – 17 Uhr) im Haus am Schüberg (bei Hamburg)
Die Tagung stellt den Ansatz vor, gesellschaftlich kritischen Sektoren, wie z.B. der Kohle- und die Rüstungsindustrie, das Geld zum Wachstum zu entziehen. Hierbei werden besonders institutionelle Investoren angesprochen. Die urgewald-Kampagnerinnen legen dar, welche Handlungsmöglichkeiten für FinanzberaterInnen, private und institutionelle AnlegerInnen bestehen, um den Druck auf die Kohle- und Waffen-Finanziers zu erhöhen.
Preis: Verpflegungspauschale 20 €, ehrenamtliche TeilnehmerInnen können nach Rücksprache kostenlos teilnehmen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Power to Change

Dokumentarfilm BRD 2015, 90 Min., dt. F., Regie Carl-A. Fechner.
Start ab 17.3.2016. Vorstellung mit Gästen 20.3. in der Matinee um 11:00 Uhr, feste Termine 25.+26.+28.3. um 13:00 Uhr.
Die Energierebellion. Wir starten in Baden-Württemberg. Dort gibt es jemanden, der aus dem Abfallprodukt Stroh Pellets herstellen will, die man wie Holz-Pellets verbrennen kann. Im nächsten Moment sind wir in der Ukraine und tauchen ein in die komplexen Zusammenhänge der russischen Gas-Lieferungen. Diverse Energie-Rebellen kommen zu Wort mit neuen Ideen zu Energieversorgung, bevor der Film aufzeigt, was bei Fracking und der Förderung von Ölsanden alles schief läuft. Power to Change‘ ist ein Par-Force-Ritt durch die aktuelle Situation der Energie-Versorgung.
Die Gäste und Diskussionsteilnehmer werden noch bekannt gegeben.
Link zum Film

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.