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17.06.13
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für Juni.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Nachlese:

„Mission to Hamburg – Die Verantwortung von Städten im Klimawandel“

Zwischen dem 30. Mai und dem 18. Juni 2013 sind VertreterInnen aus Partnerkirchen des Zentrums für Mission und Ökumene in Hamburg zu Gast, um am Austauschprogramm „Mission to the North“ teilzunehmen. Gemeinsam mit Ihnen diskutierte der Zukunftsrat am 04.6. unter dem Motto „Orte guten Lebens“ über das Engagement in Hamburg für Klimagerechtigkeit, die Bewahrung der Schöpfung und darüber, wie eine faire Lebensweise reflektiert und weiterentwickelt werden.Als Gäste der Mission to the North konnten wir Dr. Karen Bergesch aus Brasilien, Pastor Mruttu B. Balozi aus Kenia, Pastor Maiyupe Par aus Papua Neuguinea, Prof. Dr. Vladimir Fedorov aus Russland und Pastor Paul Singh aus Indien begrüßen. Als Gastredner präsentierte  Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie in seinem Impulsreferat Tipps für einen nachhaltigen Lebenswandel und stellte Best Practice Beispiele aus Europa und der Welt vor.  Im Anschluss an den Vortrag moderierte Dr. Delia Schindler, Sprecherin des Zukunftsrats Hamburg, eine kritische Diskussion zwischen den Gästen, dem Publikum und Hans Gabanyi, Amtsleiter für Natur- und Ressourcenschutz der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer, Vorsitzender des Kirchenleitungsausschusses für Umwelt und Nachhaltigkeit. Beide Gesprächsteilnehmer wiesen vor allem auf die Verantwortung und die Vorbildfunktion ihrer Wirkungsbereiche für Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit hin und schilderten beispielhaft bereits entwickelte Maßnahmen.  Die Gäste der Mission to the North unterstrichen besonders die Bedeutung unterschiedlicher Lebensweisen: Während hier darüber diskutiert wird, wie man die Menschen dazu bewegen kann, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, gibt es beispielsweise in Südostasien tausende Menschen, die gar kein Fahrrad besitzen und den Preis für unseren Lebensstil bezahlen.   Die Veranstaltung war eine Kooperation der Leitstelle Klimagerechtigkeit, dem Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit und dem Zukunftsrat Hamburg.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Webseite http://www.zukunftsrat.de/veranstaltungen/allgemeine-veranstaltungen.html


Hamburg

Hamburg zum 4. Mal als „Stadt der Weltdekade“ ausgezeichnet!

Regelmäßig konnte Hamburg die begehrte Auszeichnung der Deutschen UNESCO-Kommission erhalten – bereits viermal. Bislang hat das nur noch Neumarkt in der Oberpfalz geschafft. Die feierliche Übergabe findet am 9. August im neuen BSU-Gebäude in der Neuenfelder Straße 19 statt. Zu Beginn wird Prof. Gerd Michelsen von der Leuphana Universität Lüneburg die Ergebnisse einer von seinem Institut durchgeführten Studie zum Nachhaltigkeitsbewusstsein bei Jugendlichen vorstellen. Danach beleuchten konkrete Beispiele aus Hamburg das Thema. Frau Senatorin Blankau (BSU) nimmt anschließend die Urkunde für die Stadt Hamburg entgegen. Danach werden diverse Projekte aus ganz Deutschland ihre Auszeichnung als „Offizielles Dekadeprojekt“ erhalten. Eingeladen sind alle Akteure der Initiative HLN. Weitere Infos: www.hamburg.de/un-dekade


Wahl der Giftpflanze des Jahres 2014

Pflanzen mit einer giftigen Wirkung auf Menschen und Tiere werden in vielen Gärten und Wohnungen als Zierpflanzen kultiviert, ohne Kenntnis der besonderen Eigenschaften. Ziel dieser Aktion soll eine aktive Auseinandersetzung mit diesen Pflanzen sein. Die "Giftpflanze des Jahres" unterscheidet sich von der Vielzahl an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, die jährlich als „Natur des Jahres“ ausgerufen werden darin, dass die Pflanzen nicht unbedingt in ihrer Existenz gefährdet sind.
Sie können mitentscheiden! Auf der Homepage des Botanischen Sondergartens (www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres/) werden die Pflanzen vorgestellt. Von dort aus können Sie sich online an der Abstimmung beteiligen. Ebenso stellen sich die vier Kandidaten im Gewächshaus des Sondergartens (Walddörferstraße 273 — 22047 Hamburg-Wandsbek) zur Wahl. Oder Sie übermitteln Ihren Favoriten per Telefon (040 / 693 97 34) per Fax (040 / 427 905 520) oder per E-Mail (giftpflanze@wandsbek.hamburg.de). Die Abstimmung endet am 15. Dezember 2013. Bei der Abstimmung geht es nicht um Schönheit oder Artenschutz, sondern um Ihr ganz persönliches Bauchgefühl. Über welche Pflanze möchten Sie mehr erfahren? Darüber hinaus können Sie Kandidaten für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2015 vorschlagen. Am 15. Januar 2014 wird das Ergebnis der Abstimmung bekannt gegeben. Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Leiter des Botanischen Sondergartens, Herrn Helge Masch unter 040 / 693 97 34 oder helge.masch@wandsbek.hamburg.de 


Informationen zu Schulpartnerschaften in Hamburg

Auf den Seiten des Eine Welt Netzwerks Hamburg e.V., dem Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg, finden sich Informationen rund um das Thema Nord-Süd-Schulpartnerschaften. Die dort aufgeführten Organisationen stehen interessierten Lehrer/-innen als Ansprechpartner zur Verfügung und können bei der Kontaktvermittlung behilflich sein. Weitere Hilfestellungen bietet die Internetseite zum Globalen Lernen in Hamburg. Infos: http://www.ewnw.de/fernwehschulpartnerschaften


Schenefeld nun dritte dena-Musterkommune

Die Stadt Schenefeld bei Hamburg ist nach der Großen Kreisstadt Remseck am Neckar und der Stadt Magdeburg die dritte Musterkommune, die das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) entwickelte kommunale Managementsystem zur Steigerung der Energieeffizienz und Verbesserung des Klimaschutzes einführen wird. Begleitet von der dena wird die schleswig-holsteinische Stadt in den nächsten drei Jahren beispielhaft zeigen, wie mit Hilfe des Energie- und Klimamanagements der Energieverbrauch gesenkt und so die Umwelt und die Haushaltskassen entlastet werden. Das Vorhaben in Schenefeld wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG finanziell getragen. Infos: www.energieeffiziente-kommune.de 


Verbraucherzentrale: Neustart fürs Klima

Hamburg ist eine wachsende Stadt. Jährlich wählen sie rund 90.000 Menschen als neue Heimat. Vor diesem Hintergrund hat die Verbraucherzentrale das bundesweite Projekt „Neustart fürs Klima“ gestartet. Es soll neuen Mitbewohner in ihrer persönlichen Umbruchsituation ansprechen und zu einem nachhaltigen Verhalten in den Bereichen Mobilität, Energie und Ernährung motivieren. In sechs Modellkommunen – darunter auch Hamburg – helfen Beraterinnen und Berater bei der ersten Orientierung und geben Tipps zu den Mobilitätsangeboten vor Ort, der Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte und zum Einkauf regionaler Lebensmittel. Daneben werden auch Ausflüge und Vorträge angeboten. Kontakt in Hamburg: Annika Kownatzki, Tel. (040) 248 32-196, kownatzki@vzhh.de, www.neustart-klima.de


Über den Tellerrand

Braunkohletag 2013: klima-allianz koordiniert Protestaktion

Anlässlich des Braunkohlentags in Köln protestieren Betroffene und Initiativen aus allen großen deutschen Braunkohlerevieren gemeinsam mit Umweltverbänden und dem breiten Bündnis klima-allianz deutschland gegen die Versuche der Braunkohlelobby, die umfangreiche Nutzung des klimaschädlichsten und schmutzigsten Energieträgers für weitere Jahrzente in deutschland fortzuschreiben. Mehr erfahren...: http://www.die-klima-allianz.de/braunkohletag-2013-klima-allianz-koordiniert-protestaktion/


Save Our Soils: Die Nature & More-Kampagne zur Rettung unserer Böden

Laut UN geht jede Minute etwa eine Oberfläche von 30 Fußballfeldern an fruchtbarer Erde verloren. Hauptsächlich durch verantwortungslose Anbautechniken. Dies verursacht Hunger, beschleunigt den Klimawandel und bedroht unsere Fähigkeit, die Welt zu ernähren. Wenn man mit in Betracht zieht, dass 99.7 % aller Nahrungsmittel direkt aus der Erde kommen, wird es Zeit, etwas zu ändern...mehr


Bewerben beim ENSA-Programm

Die Bewerbungsphase für das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) für das nächste Jahr läuft. Weiterführende Schulen oder deren Eltern- oder Fördervereine sowie entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, die eine Partnerschaft mit einer Schule in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa unterhalten und 2014 eine Begegnung planen, können bis zum 30. September 2013 einen Förderantrag stellen. Seit 2005 werden mit ENSA Schulpartnerschaften zwischen Deutschland sowie Entwicklungs- und Transformationsländern gefördert. Die für den Antrag notwendigen Unterlagen, Bewerbungskriterien und weitere Hinweise zum Programm gibt es im Internet:
www.ensa-programm.com


Publikationen und Studien

VOR-SICHT - das neue factory Magazin ist da
Über Utopien, Trends, Visionen oder wie man sich der Zukunft stellt "Der zuverlässigste Weg, in die Zukunft zu sehen, ist das Verstehen der Gegenwart", sagt John Naisbitt. "Die Antworten zu unseren Problemen kommen aus der Zukunft und nicht von gestern", meint Frederic Vester. Ja, was denn nun: Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft? Aus einer Richtung allein nicht, soviel ist sicher. Die neue Ausgabe von "factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften" unternimmt den Versuch, sich der Zukunft zu nähern. Herausgegeben von Aachener Stiftung Kathy Beys, Effizienz-Agentur NRW und Wuppertal Institut ist das Online-Magazin kostenlos und am Bildschirm oder auf dem Tablet lesbar. Daneben gibt es die Homepage mit News, Veranstaltungen, Beiträgen und dem Service-Bereich: http://www.factory-magazin.de/


Neue Studie: Deutschland bei Generationengerechtigkeit international im Mittelfeld
Deutschland landet in Sachen Generationengerechtigkeit im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Das ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, in der 29 Industrieländer untersucht werden. Der dort verwendete "Intergenerationelle Gerechtigkeitsindex" (IJI) umfasst Staatsschulden pro Kind, den ökologischen Fußabdruck, Kinderarmut im Verhältnis zur Altersarmut sowie die Verteilung sozialstaatlicher Ausgaben auf die Generationen. Im Vergleich erreichen Estland, Südkorea, Israel und Neuseeland am die vorderen Plätze, wogegen die USA, Japan, Italien und Griechenland die letzten Plätze belegen. Die Studie empfiehlt, mehr Umweltsteuern zu erheben, die Ausgaben für frühkindliche Bildung zu erhöhen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Zudem schlägt die Studie die Einführung eines Elternwahlrechts vor. Die Studie ist hier erhältlich.


Von weißem Gold und goldenem Öl

Unter dem Titel „Von weißem Gold und goldenem Öl“ hat das Institut für Ökonomie und Ökumene – SÜDWIND eine neue Studie zum Zusammenhang von zunehmendem Flächenverbrauch für die Exportproduktion und Migrationsbewegungen herausgegeben. Die Autorin Sabine Ferenschild beleuchtet dies an den Beispielen der Baumwollproduktion in China und der Palmölproduktion in Malaysia und kommt dabei zu dem Schluss, dass die Durchsetzung abhängiger Lohnarbeit in der globalen Agrarwirtschaft nicht der Schlüssel zur Behebung ländlicher Armut ist. SÜDWIND plädiert daher für eine Verbesserung im Zugang zu und in der Verfügung über ländliche Ressourcen für lokale Bevölkerungen und eine Weiterentwicklung des Konzepts existenzsichernder Löhne für Lohnarbeiter im Agrarsektor. Die Studie kann für fünf Euro bestellt oder kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Kontakt: SÜDWIND e. V. – Institut für Ökonomie und Ökumene, Lindenstr. 58-60, 53721 Siegburg, Fon 02241/26609-0, www.suedwind-institut.de/publikationen/2013


E-Book für umweltbewussten Einkauf

In Zeiten von Globalisierung, weltweiter Klimaerwärmung und der Verknappung lebenswichtiger Ressourcen wird umweltbewusstes Einkaufen immer wichtiger. Viele Menschen wollen auch gerne etwas zum Schutz der Umwelt beitragen, wissen allerdings häufig nicht wie. Auf welche Kennzeichnungen und Siegel Verbraucherinnen und Verbraucher beim umweltbewussten Einkauf achten sollten, zeigt nun ein kostenloser Einkaufsführer des Internetportals deals.com. Zahlreiche Ratschläge machen außerdem deutlich, wie relativ einfach und unkompliziert auch im Alltag etwas für die Umwelt getan werden kann. Zudem werden neue Alternativen wie das Online-Shopping und dessen Möglichkeiten zur ökologischen Entlastung betrachtet. Der Einkaufsführer steht als E-Book im Internet zum Download bereit.


Internet-Tipps

LifeThek – die neue Leihbörse in Hamburg
LifeThek funktioniert wie eine Bibliothek für Dinge des täglichen Lebens, die jeder ausleihen kann. Hier können Sie z.B. Bollerwagen, Rasenmäher und Zelte mieten. Sie finden Kindersitze, Spielzeug, Kinder-Ausstattung und Fahrradanhänger im Verleih. Aber auch technische Dinge wie Werkzeuge, Beamer oder Kameras. Leihen statt kaufen, das ist das Motto. Denn es macht Sinn, Dinge die man nur zeitweise benötigt, einfach zu leihen. LifeThek ermöglicht grünen Konsum und steht für nachhaltiges, privates Handeln und schont Ressourcen, denn bezahlt wird nur der Nutzen eines Produktes und nicht mehr dessen Besitz und Wertverlust. Hier geht es zur Leihbörse: http://lifethek.de


Nexthamburg.de Internet Relaunch
Die neue Website von Nexthamburg ist da. Aufbauend auf dem bisherigen Crowdsourcing-Prozess von Ideen und Wünschen, Aufgaben und Lösungen und der ersten Bürgervision für Hamburg wurden Projekte definiert, die gemeinsam vorangebracht werden sollen: Im Nexthamburg Salon bei Expertenchecks, Sessions, in Streitgesprächen, Aktionen im öffentlichen Raum, Zukunftscamps, online, international und in aktuellen Stadtentwicklungsdebatten. Nun sollen mehr denn je eigene Projekte vorgeschlagen, in der Community voran und immer weiter ihrer Umsetzung entgegen gebracht werden. Ältere Inhalte werden beim Umzug natürlich nicht verloren gehen. Jeder Beitrag bekommt seinen Platz und wird ihn – sofern noch nicht geschehen - auch auf der neuen Seite wiederfinden. Viel Spaß beim Neu- und Wiederentdecken! www.nexthamburg.de


HVV Leopold informiert Kinder
Mit dem Portal „HVV für Kinder“ informiert der HVV über nachhaltige Mobilität. Es richtet sich an die Kinder selbst, darüber hinaus aber auch an Eltern und Erzieher. Neben einem Malbuch und Spielen steht dort auch ein Werkbuch mit 24 Seiten detaillierter Informationen zum System des HVV, Geschichten, Rätsel und Hinweise zur nachhaltigen Mobilität zum Download bereit. Passend zum UN-Dekade Jahresthema 2013 Mobilität wurde ein Malwettbewerb ausgelobt: Es sind Bilder von Fahrten mit den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmitteln gefragt. www.hvv-leopold.de


Buch-Tipps

Sammelband „Wege aus der Wachstumsgesellschaft“ erschienen
In dem von Harald Welzer und Klaus Wiegandt herausgegebenen Sammelband "Wege aus der Wachstumsgesellschaft" diskutieren international renommierte Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen über die Probleme der Industrienationen auf dem Weg in eine nachhaltige Entwicklung. Und sie zeigen Möglichkeiten auf, wie das Leben aussehen kann - und wie verlockend es ist, wenn es nicht von verschwenderischem Konsum und stetigem Wachstum angetrieben wird. Unter den Autoren ist auch Uwe Schneidewind mit dem Beitrag "Wandel verstehen - Auf dem Weg zu einer Transformative Literacy". Das Buch ist im Fischer Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Webseite


Lösungen statt Stimmungsmache
In Deutschland gibt es von Jahr zu Jahr mehr Bürger, die ihre Wohnung nicht angemessen heizen und kaum ihre Stromrechnung bezahlen können. Die Gegner der Energiewende forcieren deshalb die Gerechtigkeitsdebatte und gerieren sich als Fürsprecher der Einkommensschwachen. Klaus Töpfer beklagte hierzu gerade gegenüber dem Tagesspiegel den Mangel an Fakten in dieser Debatte. Dieser sei "unbewusst, teilweise aber auch schamlos bewusst ausgenutzt worden". Die Fakten zum Thema und zahlreiche konkrete Vorschläge, mit denen sich Energiearmut vermeiden und die Energiewende fair und sozial verträglich realisieren lässt, liefert Michael Kopatz in seinem Buch "Energiewende. Aber fair! Wie sich die Energiezukunft sozial tragfähig gestalten lässt". "Statt sich in Stimmungsmache und Polemik über 'bezahlbare Strompreise' zu ergehen, empfiehlt es sich, konkrete Lösungskonzepte auf den Weg zu bringen", meint Kopatz. "Das schafft Akzeptanz auch bei den Bedürftigen, sichert die Wohlfahrt und stärkt die Demokratie." Das Buch erscheint am 4. Juli: http://www.oekom.de/nc/buecher/buechersuche/buch/energiewende-aber-fair.html


Wettbewerbe

Einsendeschluss 30.06.2012
Deutscher und Europäischer Solarpreis
Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. (EUROSOLAR) vergibt den Deutschen und den Europäischen Solarpreis für herausragende und innovative Leistungen bei der Verbreitung und Anwendung erneuerbarer Energien. Die Ausschreibung und Vergabe der Solarpreise erfolgt auf nationaler Ebene jeweils in den Kategorien „Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke“, „Architektur, Bauen und Stadtentwicklung“, „Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen“, „Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften“, „Transportsysteme“, „Medien“, „Bildung und Ausbildung“ sowie „Eine Welt-Zusammenarbeit“. Einen Sonderpreis gibt es für besonderes persönliches Engagement. Plaketten gibt es zudem für besondere Leistungen von Eigentümern oder Betreibern von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie von Schulen und Bildungseinrichtungen. Bewerben können sich Kommunen, kommunale Unternehmen, Privatpersonen, Ingenieure, Architekten und Organisationen. Die eingereichten Projekte müssen bereits realisiert oder soweit fortgeschritten sein, dass erste Ergebnisse vorliegen. Aus den Bewerbern für die jeweiligen nationalen Solarpreise sowie direkten Bewerbungen an EUROSOLAR Deutschland werden dann die Träger des Europäischen Solarpreises ermittelt.  mehr


Einsendeschluss 30.06.2013
UmweltMedienpreis
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) vergibt wieder den UmweltMedienpreis für herausragende journalistische und schriftstellerische Leistungen im Themenfeld „Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen“. Ausgezeichnet werden Journalisten, Filmer, Redakteure, Umweltgruppen, Autoren und Verleger in den Kategorien „Printmedien“, „Hörfunk“, „Fernsehen“ und „Neue Medien“. Kandidatinnen und Kandidaten müssen vorgeschlagen werden, wobei die Vorschläge von Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen eingereicht werden können. Eine Eigenbewerbung ist nicht zulässig. www.duh.de/526.html  

Einsendeschluss 01.07.2013
Nachhaltigkeitspreis für Mobilität in Schleswig-Holstein
Das Land Schleswig-Holstein hat einen mit 10.000 Euro dotierten Nachhaltigkeitspreis für Mobilität ausgelobt. Der Wettbewerb „Mobilität nachhaltig denken!“ richtet sich an Unternehmen, Vereine, Verbände, Bürgerinitiativen, Kommunen oder Ortsteile, Kirchengemeinden und kommunale Partnerschaften, Kooperationen sowie Schulen oder Einzelpersonen aus Schleswig-Holstein. Beiträge können klassische Themen der Mobilität umfassen...mehr 


Termine

EINLADUNG: zum dritten Green City WÄLDERHAUS-GESPRÄCH im WÄLDERHAUS: Umweltschutz im Wettbewerb
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. (SDW) und das Smart Green City-Team der HafenCity Universität veranstalten im WÄLDERHAUS der SDW am  19. Juni 2013 von 18.00-20.00 Uhr das Dritte Green City WÄLDERHAUS-Gespräch.  Es diskutieren Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V., Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorstandsvorsitzender B.A.U.M. e.V. und Peter Willbrandt, Vorstandsvorsitzender der AURUBIS AG miteinander.In der Podiumsdiskussion werden die zwei Großbereiche Industrie und Handel gegenüber gestellt. 
Wo: WÄLDERHAUS, Raum Heuckenlock, Am Inselpark 19, 21109 Hamburg
Wann: 19. Juni 2013 von 18.00-20.00
Kosten: Keine
Anmeldung bis zum 13. Juni: per Mail an mura@wald.de
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:WÄLDERHAUS, Monika Mura, Leitung Nachhaltigkeit, mura@wald.de,  Tel.: 040 / 302156511
Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.waelderhaus.de
Unternehmensverantwortung wirkt! ?
Mit einem entschlossenen Ausrufungszeichen haben wir die Aussage als Titel unseres Buches versehen. Bei aller aufrichtigen Überzeugung, dass Unternehmensverantwortung tatsächlich wirkt: Es gibt doch noch viele Fragezeichen, wenn es um die Details geht.
Wenn Sie an CR-Fragen interessiert sind, notieren Sie bitte die CR-Konferenz "Unternehmensverantwortung wirkt! Aber wie?" am Freitag, 21. Juni 2013 von 9.30 bis 15.00 Uhr im Albert-Schäfer-Saal der Handelskammer Hamburg
Veranstalter:HSBA Hamburg School of Business Administration
In Anlehnung an das Buch bietet Ihnen die Konferenz Anregungen aus Theorie und Praxis. Unternehmen stellen ihre CR-Projekte vor. Workshops ermöglichen Ihre aktive Partizipation...mehr
Buch: Unternehmensverantwortung wirkt! Geteilte Wertschöpfung durch Corporate Responsibility – mit Praxisbeispielen aus der Metropolregion Hamburg Hrsg.: Norbert Taubken, Delia Schindler, Stefan Prigge Fachbuch 2013. 235 Seiten, BroschiertOekom Verlag ISBN 978-3-86581-409-8 29,95 € inkl. MwSt.


23. Juni 2013
Sommer in der Erlebnisausstellung „jahreszeitHAMBURG“

Im Rahmen dieser Führung stehen der Hamburg - und der Sommerbereich der Ausstellung mit Hafen - und Beachclub-Atmosphäre im Vordergrund. Dabei geht es um spannende Fragen: Wo findet man die „Stadt im Wald“? Wie schützen sich Tiere vor zu großer Hitze? Warum jammert der sprechende Kühlschrank? Welcher Energietyp bist du?Was sind Kühler-Bienen? –Eine unterhaltsame und informative Stunde für Groß und Klein! Und im Anschluss können die übrigen sechs Ausstellungsbereiche in Eigenregie weiter erforscht werden.Darin dreht sich alles um die Themen Natur, Energie und Klimaschutz –unterhaltsam und zum selbst Ausprobieren an rund 50 Stationen! 14 Uhr auf dem Gut Karlshöhe, weitere Informationen unter: www.gut-karlshoehe.de/de/programm/terminkalender

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Knut Möller, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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