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18.02.14
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für Februar.


Viele Grüße,

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

In eigener Sache: Nachwuchs für den Zukunftsrat gesucht

Wir suchen aktive Unterstützung und neue Gesichter für unseren Koordinierungskreis und laden unsere – aktuellen und zukünftigen - Mitglieder sehr herzlich zur Mitarbeit ein. Auf unserer monatlichen Sitzung planen wir unsere Projekte und Veranstaltungen, erarbeiten Stellungnahmen und Studien. Hier bietet sich auch die Gelegenheit, für Sie wichtige Themen einzubringen.
Nähere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie unter www.zukunftsrat.de.


„Erfahrungsaustausch zur Lärmaktionsplanung“

Der Zukunftsrat Hamburg hat sich in den letzten Jahren schon häufiger mit dem Thema Lärmaktionsplanung auseinandergesetzt. Deshalb hat der Zukunftsrat Hamburg im Jahr 2011 beim Umweltbundesamt erfolgreich einen Antrag auf Förderung einer Workshop-Reihe „Erfahrungsaustausch zur Lärmaktionsplanung“ gestellt. Für die fachliche Beratung wurden Margit Bonacker, konsalt GmbH, und Christian Popp, LÄRMKONTOR GmbH, als Mitglieder des Zukunftsrats sowie der Verkehrsplaner Dr. Eckhart Heinrichs, LK Argus, einbezogen. Die Organisation und Gestaltung der Website lag bei der Geschäftsführung des Zukunftsrats.
Im Zeitraum von Juni 2012 bis November 2013 haben insgesamt sieben Veranstaltungen stattgefunden. Vorrangiges Ziel der Workshop-Reihe war es, die vorliegenden Erfahrungen aus den ersten beiden Stufen von Lärmkartierung und Aktionsplanung zu verbreiten und (kritische) Hinweise für die kommende Stufe, die 2017/18 durchzuführen sein wird, aufzunehmen. Insgesamt konnten rund 400 Vertreterinnen und Vertreter aus 240 unterschiedlichen Kommunen, der Politik und Wissenschaft erreicht werden. Allgemeine Informationen, etwa zum Stand der Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie, wurden durch praktische Erfahrungen und Beispiele der kommunale Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Bundesländer ergänzt.
Die ersten fünf Veranstaltungen fanden alle vor dem 18. Juli 2013 – dem offiziellen Datum zur Einreichung der Lärmaktionspläne - im Jahr 2012 statt und widmeten sich so schwerpunktmäßig dem Thema Erfahrungsaustausch zum Start der zweiten Stufe. Die beiden abschließenden Workshops im Herbst 2013 waren vor allem dem Thema Erfahrungsaustausch nach Beendigung der zweiten Stufe gewidmet.
Die Bewertung durch die Teilnehmenden im Rahmen eines Beurteilungsbogens, hat gezeigt, dass die Mehrheit sowohl die inhaltliche als auch die organisatorische Ausrichtung der Workshops positiv bewertet. Vor allem kleinere Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern hatten hohen Informations- und Beratungsbedarf. Lediglich rund die Hälfte der beteiligten Kommunen hatte bereits Erfahrungen mit der Lärmaktionsplanung aus der 1. Stufe, für die übrigen vertretenen Ämter und Gemeinden war die Lärmaktionsplanung ein neues Thema. Im Rahmen der Veranstaltung in Hamburg wurde der Wunsch nach einer eigenen Veranstaltung zum Thema Fluglärm geäußert. Der Zukunftsrat Hamburg wird diese Anregung aufgreifen und eine Veranstaltung zum Thema Fluglärm organisieren.
Eine Dokumentation ist auf der Website http://www.zukunftsrat.de/veranstaltungen/roadshow-zur-laermaktionsplanung.html als Download verfügbar.
Kontakt: Margit Bonacker, info@konsalt.de


Von unseren Mitgliedern

„Hamburg räumt auf!“

Vom 21. - 30. März 2014, für Mensch und Umwelt.
Werden Sie Teil der größten Stadtputzaktion des Nordens und sammeln Sie mit über 50.000 engagierten Hamburgerinnen und Hamburgern wild herumliegenden Müll in Grünanlagen, Parks oder Spielplätzen unserer Stadt. Unter allen Teilnehmern verlost die Stadtreinigung Hamburg über 400 tolle Sach- und Erlebnispreise, die zahlreiche Unternehmen zur Anerkennung des freiwilligen Umweltengagements gespendet haben. Mitmachen lohnt sich also für Mensch und Umwelt!
Wie? Anmelden geht ganz leicht und ist ab sofort möglich:
1. Mit Bekannten ein Aufräumteam bilden (z.B. Freunde, Kollegen, Schulklassen).
2. Sammelgebiet und Aufräumteam festlegen.
3. Einfach online unter www.hamburg-raeumt-auf.de oder telefonisch unter 040/ 25 76 25 73 anmelden: Angabe von Kontaktdaten, Ort, Sammelort und -termin, Teilnehmerzahl, benötigtem Material und Müllabholtermin.
4. Die Stadtreinigung Hamburg kontaktiert Sie bezüglich des weiteren Ablaufs und stellt Ihnen Handschuhe und Müllsäcke zur Abholung bereit.
Und schon starten Sie mit Ihrem Team die Aufräumaktion! Die Stadtreinigung Hamburg kümmert sich im Anschluss um die Entsorgung der gefüllten Müllsäcke, wobei sie nur die Abfälle mitnimmt, die auf öffentlichem Grund gesammelt worden sind.
Weitere Informationen finden Sie auf www.hamburg-raeumt-auf.de oder auf facebook.com/hamburg-raeumt-auf


Wie muss der Biotopverbund für Hamburg aussehen?

Ohne Verbindungen der Lebensräume funktioniert das System nicht!
Wildlebende Pflanzen und Tiere haben es in einer Großstadt nicht leicht. Ihre Lebensräume werden durch Bebauung oder Intensivierung der Nutzung verkleinert oder in kleine nicht dauerhaft lebensfähige Teil-Populationen zertrennt. Diese Zerschneidung der Landschaft soll mit dem geplanten Biotopverbund für Hamburg gemindert werden…mehr


Hamburg

BUND fordert Zufahrtsbeschränkungen für Fahrzeuge ohne wirksame NO2-Minderung

Nachdem das Umweltbundesamt am Wochenende veröffentlicht hatte, dass die Stickstoffdioxidbelastung (NO2) bundesweit im Vergleich zu den Vorjahren nahezu unverändert hoch liegt, fordert der BUND Hamburg auch für die Hansestadt weitere Anstrengungen, um die Situation zu verbessern. In Hamburg leben über 200.000 Menschen in Stadtteilen, in denen die Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit überschritten werden.
Rückgänge gab es in der Hansestadt nach den offiziellen Messwerten an der Habichtstraße und an der Kieler Straße. An der durch den Kfz-Verkehr besonders belasteten Max-Brauer-Allee stieg der Jahresmittelwert jedoch von 57 auf 58 µg NO2 pro Kubikmeter Luft im Vergleich zum Vorjahr sogar an. Zulässig ist seit dem 1. Januar 2010 europaweit nur ein Durchschnittswert von 40 µg/m3 Luft.
Nachdem die Europäische Kommission den Antrag Hamburgs auf eine Verlängerung zur Einhaltung des Grenzwerts aufgrund des unzureichenden Luftreinhalteplans ablehnte, hatte der BUND im Frühjahr 2013 zusammen mit einem Anwohner der Max-Brauer-Allee Klage gegen die Stadt eingereicht. Ziel war es, zum Schutz der Anwohner der viel befahrenen Straßen die zuständige Behörde zu wirksameren Maßnahmen zur Stickoxidreduzierung zu zwingen. So fordert der BUND etwa eine Umweltzone oder einer Citymaut, die nur Fahrzeugen mit einer effizienten Technik zur NO2-Minderung die Zufahrt in die Hamburger Innenstadt erlaubt. Einen Verhandlungstermin hat das Hamburger Verwaltungsgericht vor kurzem für die 2. Jahreshälfte 2014 angekündigt.
Für Rückfragen: Paul Schmid, BUND-Pressesprecher, Tel. (040) 60038712


Bürger-Engagement für die regionale Landwirtschaft – ökologisch und sozial

Gammelfleisch, Analogkäse, Dioxineier – ein Lebensmittelskandal folgt auf den nächsten. Landwirte ächzen unter einem immer höheren Preisdruck, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Eine Hamburger Initiative möchte nun raus aus dieser Spirale.
Ihr Ziel: Eine ökologische, soziale, regionale Landwirtschaft – gekoppelt mit bürgerschaftlichem Engagement. Das Mittel: Gründung einer Regionalwert AG nach Freiburger Vorbild. Dort ist diese Idee bereits sehr erfolgreich, seit Christian Hiß 2006 seinen Biobauernhof in eine Aktiengesellschaft umwandelte – und die ersten Bürger-Aktien ausgab. Seither hat sich die Regionalwert AG Freiburg prächtig entwickelt. Und Christian Hiß wurde 2011 von der Bundeskanzlerin Angela Merkes als Social Entrepreneur des Jahres ausgezeichnet.
Und so funktioniert die Idee: Die Regionalwert AG investiert die Mittel der Bürger-Aktionäre in regionale Unternehmen – von der Landwirtschaft bis zum Handel, vom Acker bis auf den Teller. Die Unternehmen verpflichten sich, hohe soziale und ökologische Standards einzuhalten. Und dazu, sich untereinander möglichst viele Erzeugnisse abzunehmen. Kleine, nachhaltig wirtschaftende Betriebe bekommen wieder eine Perspektive. Und junge Biobauern bekommen die Chance, eigene Betriebe zu bewirtschaften. Die Bürger profitieren von hochwertigen regionalen Erzeugnissen – und fragen sie gezielt nach. Besonders, wenn sie selbst Aktionär sind. Die Regionalwert AG Hamburg soll Mitte 2014 starten. Die Gründungsgruppe – sie besteht aus Landwirten, Händlern, Unternehmern und anderen engagierten Bürgern – sucht dafür noch Unterstützer. Für das Frühjahr plant die Gruppe Informationsveranstaltungen, die wir ihnen in unserem Rundbrief ankündigen werden. Unter www.regionalwert-hamburg.de finden Sie weitere Informationen und können Kontakt zur Gruppe aufnehmen.


Wettbewerb für fahrradfreundliche Wohnungsunternehmen gestartet

Seit Anfang Februar können sich Wohnungsunternehmen um die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Wohnungswirtschaft“ und wertvolle Preise bewerben. Der Wettbewerb wird vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ausgelobt und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Bewerbungsbogen sowie die ausführlichen Teilnahmebedingung finden Sie unter www.fahrrad-fit.de


Über den Tellerand

klima-allianz unterzeichnet gemeinsames Positionspapier der Umwelt- und Erneuerbaren Energienverbände zur Novelle des EEG

In einem gemeinsamen Positionspapier mit Umwelt- und Erneuerbaren Energienverbänden zur Novelle des Erneuerbaren- Energien-Gesetztes (EEG), fordert die klima-allianz eine grundlegende und gerechte Novellierung des EEG. Nach den Vorschlägen des neuen Wirtschafts- und Energieminister Gabriels zur  Anpassung von Einspeisetarifen und Weiterführung der Industrieausnahmen, schafft das veröffentlichte Papier erstmalig eine gemeinsame Positionierung von Umwelt- und Erneuerbaren Energienverbänden…mehr


Ein fast treibhausgasneutrales Deutschland ist möglich

Wenn der jährliche Pro-Kopf-Ausstoß an CO2-Äquivalenten weniger als eine Tonne beträgt, ist Deutschland fast treibhausgasneutral. Heute wissen wir: Diese Vision ist technisch möglich und ließe sich bis 2050 umsetzen. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie, die das UBA im Oktober 2013 auf einer internationalen Konferenz in Berlin vorstellte...mehr


Batterien und Akkus: Welche sind die Besten?

Akkus sind im Vergleich zu Batterien in der Regel die bessere Wahl. Denn sie lassen sich etwa 500 bis 1.000 Mal wieder aufladen. Wählt man so genannte LSD-Akkus mit geringer Selbstentladung, ist die einmal geladene Energie selbst nach längerer Lagerung noch fast vollständig vorhanden...mehr


Nachteil Gentechnik

Wissenschaftler haben die Erträge von Mais, Raps, Soja, Weizen und Baumwolle der letzten 50 Jahre in Nordamerika mit denen in Westeuropa verglichen. Sie wollten herausfinden, welches Agrarsystem zu nachhaltigeren Erträgen führt. Die Europäer haben demnach das bessere System, weil der Einsatz von Gentechnik in Nordamerika Innovationen behindert...mehr


Das Schiefergas-Wunder bleibt aus

Die EU-Kommission ebnet Fracking in Europa den Weg, dabei zeigt sich in den USA: Die Erwartungen an die umstrittene Förderung von Erdgas aus Schiefergestein sind überzogen. Die ausländischen Kapitalgeber ziehen sich bereits zurück, sie investierten 2013 nur noch halb so viel wie im Jahr zuvor...mehr


OECD und UN wollen das bessere Leben

Seit Jahren diskutieren Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik, wie Wohlstand jenseits des Bruttoinlandsproduktes gemessen werden kann. Seit Mai 2011 lässt die OECD dazu online weltweit Menschen abstimmen, welche Werte ihnen im Leben wichtig sind.
Erstmals gibt es den „Better-Life-Index“ nun auf Deutsch. Die Ergebnisse passen zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN, um die derzeit die entscheidenden Verhandlungen stattfinden...mehr


Cradle to Cradle

Traditionell verstand man Anfang des Jahrtausends unter Umweltschutz, Belastungen zu reduzieren: "Fahre weniger Auto, reduziere Deine Müllmenge, spare Energie, schütze die Umwelt." Dabei handelt es sich jedoch nicht um Umweltschutz, sondern nur um weniger Zerstörung. In diesem Sinne hat die DDR die Umwelt, abgesehen von einigen hochbelasteten Regionen, besser geschützt. Das System war so ineffizient, dass es viele wertvolle Feuchtgebiete nicht zerstören konnte. Auch zum Beispiel die Bodenbelastung mit Uran und Cadmium war weit geringer, da der hoch kontaminierte Kunstdünger nur in geringeren Mengen eingesetzt werden konnte…mehr 


Förderungen

Förderung von Projekten für eine lebendige Nachbarschaft
Im Rahmen des Förderprogramms „Werkstatt Vielfalt“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung im Verbund mit der Stiftung Mitarbeit Projekte für eine lebendige Nachbarschaft. Konkret gefördert werden Projekte, die das Miteinander junger Menschen von acht bis 27 Jahren mit anderen Jugendlichen oder Menschen fördern, das Verständnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen oder die Selbstwirksamkeit und aktive Teilhabe junger Menschen an ihrem Lebensumfeld unterstützen. Dabei sollten Projekte eine Laufzeit von sechs bis 24 Monate haben. Die Förderhöchstsumme beträgt 7.000 Euro. Initiativgruppen, Bürgerbüros, gemeinnützige Vereine, Schulen, Kirchengemeinden oder Migrantenorganisationen können noch bis zum 15. März 2014 entsprechende Förderanträge stellen...mehr


Publikationen und Studien

Broschüre „Auf Reisen aktiv gegen Kinderarbeit“
Was sollte man bei einer Reise in ein Entwicklungsland beachten? In welchen Bereichen findet Kinderarbeit im Reiseland statt? An wen sollte man sich wenden, wenn man mit Fällen von ausbeuterischer Kinderarbeit oder sexueller Ausbeutung von Kindern konfrontiert wird? Darf man Kindern Geld geben oder sollte man es lieber in Kinderschutzprojekte vor Ort investieren? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue Broschüre, die der Verein EarthLink e.V. im Rahmen seines Projektes „Aktiv gegen Kinderarbeit im Tourismus“ herausgegeben hat. Die zwölfseitige Broschüre „Auf Reisen aktiv gegen Kinderarbeit“ kann bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.
Bezug: EarthLink e.V., Frohschammerstr.14, 80807 München, Telefon 089 3565-2102, Telefax 089 3565-2106, info@aktiv-gegen-kinderarbeit.de, f


Ratgeber: Fördertöpfe für Vereine 2014
Die Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen sind ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Die Broschüre portraitiert mehr als 330 Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt, Soziales, Migration, Antifaschismus, Integration, Wohnen, Kultur, Frauen, Queer Leben und Entwicklungspolitik. Die umfassenden Hinweise auf Förderungen sowie Tipps und Tricks zur Antragstellung machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.
Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 12. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2014,
208 Seiten, 20 Euro plus Porto + Verpackung (keine USt. nach § 19 UStG.)
Zu bestellen per Rechnung unter: http://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de


Migrationsbericht für das 2012
Die Zahl der Zuwanderer nach Deutschland ist im Jahr 2012 auf den höchsten Stand seit 1995 gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Wert um 13 Prozent auf 1,08 Millionen Menschen. Zieht man die Fortzüge ab, bleibt ein sogenannter Wanderungsgewinn von rund 370.000 Personen. Das geht aus dem Migrationsbericht 2012 hervor, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung vorgelegt hat. Der 303 Seiten umfassende Bericht steht im Internet zum Download bereit.


Buchtipps

Zukunft der Städte: Wo Hamburg die Nase vorn hat
Mehr als die Hälfte der Menschheit wohnt heute schon in Städten. Unser Leben konzentriert sich stark auf unseren Wohnbereich, auf "unseren" Stadtteil. Hier gedeiht Kreativität, hier entstehen neue Gesellschaftsmodelle. Doch Politik und Verwaltung haben sich aus dieser Ebene zurückgezogen – eine Ursache für Entpolitisierung und Wutbürgertum.
Harris C.M. Tiddens präsentiert mit seinem Buch "Wurzeln für die lebende Stadt. Wie wir die Eigenverantwortung von Stadtteilen stärken können und warum diese mehr Wertschätzung verdienen" einen völlig neuen, praxisorientierten Ansatz. Dieser hilft Bürgern sowie Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Stadtteile und Städte nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten – und sie international miteinander zu vergleichen. Städte wie Hamburg und Rotterdam gegenüber zu stellen, heißt Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Aber auf der Ebene von Stadtteilen wird schnell klar, was Rotterdam besser kann, wo Hamburg die Nase vorn hat und wie beide voneinander lernen können...mehr


Verzichten statt vernichten
Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Der ganze Erdball steht Peak Oil und dem Klimawandel ohnmächtig gegenüber. Der ganze Erdball? Nein! Mehr als 1.000 nationale und internationale Kommunen und Initiativen haben begonnen, vor Ort Widerstand zu leisten. Die Bewegung, die sie eint, ist die der Transition Towns. Ihr Ziel: der Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft.
Weniger Energie verbrauchen, lokale Wirtschaftskreisläufe stärken, ein CO2-armes Leben führen, Kaputtes reparieren, mehr selber machen, weniger kaufen – so sieht die Praxis vieler Transition-Initiativen, auch in Deutschland, aus. Ihre Wurzeln hat die Bewegung in Großbritannien. Gründer Rob Hopkins, Umweltaktivist und Dozent, legt mit "Einfach. Jetzt. Machen! Wir wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen" eine leidenschaftliche Einladung vor, sich seiner Transition-Idee anzuschließen – und liefert die Anleitung und viele anregende Beispiele gleich mit...mehr


Internet-Tipps

Internetportal für entwicklungspolitisches Engagement in Brandenburg
Um das entwicklungspolitische Engagement in Brandenburg sichtbarer zu machen, hat der Verbund der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs (VENROB e.V.) in Kooperation mit dem Cottbuser Verein Carpus e.V. und mit finanzieller Förderung durch das Land Brandenburg und die Stiftung Nord-Süd-Brücken ein Internetportal aufgebaut, auf dem die entwicklungspolitischen Aktivitäten von staatlichen Institutionen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und Netzwerken im Land Brandenburg vorgestellt werden sollen. In einer eigens dafür eingerichteten Datenbank können Kommunen, Einrichtungen und Organisationen noch bis Ende Februar 2014 ihre entwicklungspolitischen Aktivitäten eintragen. Anfang März 2014 wird die Datenbank dann freigeschaltet und die Datenbanksuche freigegeben.
www.entwicklungspolitik-brandenburg.de

Nachhaltiger Warenkorb nun auch als App
Damit können Verbraucherinnen und Verbraucher von unterwegs oder von zu Hause aus schnell und einfach Tipps und Informationen zu Lebensmitteln, Textilien, Kosmetik, Spielzeug, elektronischen Geräten, Mobilität, Reinigung, Reisen, Wohnen und nachhaltigen Geldanlagen abrufen. Dabei werden die einzelnen Produkte sowohl nach ihrer Umwelt- als auch nach ihrer Sozialverträglichkeit bewertet. Die App steht für verschiedene Betriebssysteme und Endgeräte zur Verfügung.
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.twentysteps.NachhaltigerWarenkorb

Kurzfilm über Akteure der Nachhaltigkeit
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung stellt in einem Kurzfilm Menschen mit ihren Ideen und Projekten zur Nachhaltigkeit vor. Der Film „Jeder entscheidet“ zeigt, dass Nachhaltigkeit häufig mit persönlichen Entscheidungen und eigenem Handeln in Alltag und Beruf beginnt und letztlich jede und jeder etwas zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Der Film kann im Internet abgerufen werden.
www.nachhaltigkeitsrat.de/dokumente/audio-video/jeder-entscheidet


Die Grenzen des olympischen Wachstums.
Gastbeitrag in "Klimaretter"
In einem Gastkommentar auf der Internet-Plattform "Klimaretter"
stellt Henning Wilts die Belastungen für die Umwelt durch die
Winterspiele in Sotschi und die Versuche, diese zu kompensieren dar
und fragt schließlich nach den Erfolgsaussichten solcher Bemühungen.
Er regt an, über eine Wachstumsbegrenzung bei Olympischen Spielen
nachzudenken...mehr


Wettbewerbe

Vorschläge bis 30. April einreichen
Meisterhaftes Können gewinnt: „Sanierungspreis14“ ausgelobt

Dass Handwerker bei ihren Sanierungsaufträgen "Baujuwelen" regelrecht in neuem Glanz erstrahlen lassen zeigen ganze Straßenzüge oder Ortskerne. Besonders gelungene Sanierungsarbeiten werden auch dieses Jahr wieder mit dem "Sanierungspreis14" ausgezeichnet: Die Kölner Verlagsgruppe Rudolf Müller verleiht mit ihren Fachzeitschriften „Bauen mit Holz“, „DDH das Dachdecker-Handwerk“, „Der Zimmermann und Klempner Magazin“ den Sanierungspreis in den vier Kategorien  Dach,  Holz,  Metall und Bauherr für Arbeiten, die am 31. Dezember 2013 abgeschlossen wurden. Dachdecker können sich erstmals in den getrennten Unterkategorien Steildach und Flachdach profilieren.
http://www.sanieren-profitieren.de/1546ibook72829_35150_1539.html


Einsendeschluss 31.03.2014
Journalistenpreis der Ulrich Wickert Stiftung für Kinderrechte

Die Stiftung des früheren Tagesthemen-Moderators Ulrich Wickert sucht Berichte und Reportagen, die in herausragender Weise auf die Kinderrechte und insbesondere auf die Situation von Mädchen aufmerksam machen. Teilnehmen können Redakteure aller Ressorts und freie Journalisten in Deutschland und den Partnerländern des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland. Eingereicht werden können Beiträge in englischer, französischer, spanischer und deutscher Sprache aus Print- oder Onlinemedien, Hörfunk und Fernsehen, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2013 veröffentlicht worden sind. Vergeben wird der Preis jeweils an einen Journalisten aus einem der 50 Plan-Programmländer für eine Berichterstattung über die Kinderrechte und an einen Journalisten in Deutschland oder Österreich für einen Beitrag speziell zu den Rechten von Mädchen in einem der 50 Plan-Programmländer. Ein Sonderpreis würdigt die Medienarbeit von Kindern und Jugendlichen in den Partnerländern des Kinderhilfswerks.
http://ulrich-wickert-stiftung.blog.plan-stiftungszentrum.de/medienpreis
 

Einsendeschluss 04.04.2014
Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“

Unter dem Motto „Fleißige Bienen & Flinke Brummer – Natur braucht Vielfalt!“ ruft das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Jugendliche auf, sich über die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäuberinsekten wie Wespen und Schmetterlingen Gedanken zu machen. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der dritten bis zehnten Jahrgangstufen von allgemeinbildenden Schulen. Beiträge können dabei sowohl von Klassenverbänden und Schülergruppen als auch von Einzelpersonen eingereicht werden. Auch außerschulische Gruppen dürfen teilnehmen. Es gibt mehr als 40 Preise zu gewinnen: die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber und Bronze sowie dreitägige Berlin-Reisen, Tagesausflüge und attraktive Sachpreise. Der „Sonderpreis Schule“ in Höhe von 500 Euro geht an klassen- oder jahrgangsübergreifende Projekte.
www.echtkuh-l.de


Termine

Pflegearbeiten auf der Streuobstwiese Volksdorf
Das Frühjahr ist die wichtigste Zeit, um Obstwiesen auf die kommende
„Saison“ vorzubereiten. Auch für die BUND-Gruppe Wandsbek, die
mehrere Streuobstwiesen im Bezirk betreut, gibt es eine Menge zu tun. Bei ihrem ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr werden die BUND-Aktiven auf der Obstwiese Volksdorf Gehölze zurückschneiden sowie Kalk und Nährstoffe an die jungen Bäume bringen.
Interessierte sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Werkzeug ist vor Ort, zusätzliche Baum- und Astscheren sowie Sägen sind jedoch willkommen. Die Helfer/innen sollen bitte wetterfeste Arbeitskleidung mitbringen.
Samstag, 22. Februar 2014, 11–14 Uhr
Obstwiese Volksdorf, Zugang über Saseler Weg 49 a
BUND-Bezirksgruppe Wandsbek
Kontakt und Informationen: Christian Heinisch, Tel. 0163-9278568

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Knut Möller, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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