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13. April 2016
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und –Leser,

mit dieser Ausgabe des Rundbriefes erhalten Sie spannende Neuigkeiten aus unseren eigenen Reihen, sowie aktuelle Meldungen aus Wissenschaft und Politik zur Nachhaltigkeitsdebatte. Und auch auf einige interessante Veranstaltungen und Wettbewerbsausschreibungen möchten wir Ihnen vorstellen.

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Wir heißen unser neues Mitglied willkommen

Die Elbtischler

entwickeln nachhaltige Konzepte vom Entwurf bis zum gebrauchsfertigen Einbau aus Materialien, die lange leben, für individuellem Innenausbau durch flexible Module und maßgefertigte Einzelteile.
Der ökologisch nachhaltige Umgang mit der Natur und den Ressourcen ist für die Elbtischler selbstverständlich. Darum verwenden sie am liebsten einheimische Hölzer aus Wiederaufforstungsprojekten. Direkter Kontakt und kurze Wege sichern die Qualität der Einbauten, umweltfreundliche Öle und Wachse sorgen für ein gutes Raumklima und schonen die Umwelt.
Zu einem bewussten Umgang mit der Umwelt gehört auch der betriebliche Umweltschutz. Für einen nachhaltigen Ressourcenschutz werden Betriebsabläufe optimiert, Energie und Wasser gespart und lösungsmittelhaltige Produkte vermieden. Damit wird nicht nur die Umwelt geschont sondern auch für Mitarbeiter ein gutes Arbeitsumfeld geschaffen.
Seit 2012 sind die Elbtischler ein zertifizierter Ökoprofit-Betrieb und offizieller Umweltpartner der Stadt Hamburg. Hier geht es direkt zu den Elbtischlern.


Einladungen

Verzweifelte Wohnungssuche in Hamburg

Zwischen Daseinsvorsorge und Markt – wo liegt die Verantwortung?

Am 24. 5. Ab 18 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3.
Jährlich suchen ca. 55.000 Menschen eine angemessene, bezahlbare Wohnung in Hamburg – meist vergeblich, jedenfalls in der inneren Stadt. Darüber hinaus müssen in diesem Jahr 40.000 Flüchtlinge untergebracht werden. Trotz eines Wohnungsbau-Bündnisses zwischen Senat und Wohnungswirtschaft 2011 hat sich an der Wohnungsnot in dieser Stadt nichts geändert – im Gegenteil: Woran ist nachhaltige Wohnraumversorgung bisher gescheitert? Was muss geschehen?
Nach einer Einführung von Dr. Jochen Menzel zu „öffentliche Unterbringung, Sozialwohnungen und Wohnungseigentum - das komplizierte System der Wohnraumversorgung in Hamburg“ moderiert Dr. Anke Butscher die Diskussion mit

Karin Siebeck, Leiterin des Amtes für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung  (angefragt),
Marko Lohmann, Vorsitzender Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen,
Matthias Günther  (Pestel-Institut Hannover),
einer/m  Vertreter/in von „St.Pauli-selber-machen“
und natürlich mit dem Publikum.
Hier finden Sie eine kurzgefasste Übersicht „Zahlen und Fakten der Hamburger Wohnraumversorgung“ zur Vorabinformation.

 

Bedingungsloses Grundeinkommen und Degrowth Konferenz

am 19. und 20.5 in der Katholischen Akademie und der GLS Bank.
Ziel der Konferenz, dessen Partner u.a. der Zukunftsrat Hamburg ist, ist es, dass die Grundeinkommens- und die Degrowthbewegung gegenseitig ein Bewusstsein für die Relevanz der anderen Thematik erlangen. Schnittstellen genauso wie gemeinsame Herausforderungen und Kooperationsmöglichkeiten sollen erörtert werden. Ideal wäre die langfristige Etablierung eines Netzwerks, welches beide Themen befördert und europaweit deren politische Relevanz steigert.
Soziale Gerechtigkeit ist Teil der Forderungen für eine Degrowth-Gesellschaft. Ein bedingungsloses Grundeinkommen stellt eine Möglichkeit dar, um soziale Gerechtigkeit, abgekoppelt von der Erwerbsarbeit, zu schaffen. Diese Abkopplung stellt zugleich eine Voraussetzung dar, um den Wachstumszwang auf individueller Ebene aufzuheben und günstige gesellschaftliche Rahmenbedingungen für eine sozialökologische Transformation zu schaffen. Ein Grundeinkommen bereitet somit einen Weg in eine Degrowth-Gesellschaft. Nichtsdestotrotz, löst ein Grundeinkommen nicht zwangsläufig die dringend notwendige ökologische Transformation aus. Diese elementare Herausforderung an die Gesellschaft im 21. Jahrhundert ist aber zwingend die Maxime bei der Gestaltung eines Grundeinkommens sowie begleitender Maßnahmen. Die vielfältigen Schnittmengen bezüglich sozialer Sicherheit, Demokratie, alternativer und solidarischer Ökonomie und Zeitsouveranität sowie Ihre Beiträge werden dabei die Konferenz gestalten. ReferentInnen: Dagmar Paternoga, Edward Skidelsky, Ulrich Brand, Ulrike Guérot, Matthias Schmelzer, Ronald Blaschke.
Das Programm finden Sie hier.


Nachlese

Ausführliche Berichte der beiden letzten Ratstreffen „Ganzheitsmedizin als Schlüssel zur Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen? Ursachenbehandlung statt Symptomtherapie!“ und dem „5. Hamburger Wärmedialog“ finden Sie hier auf unserer Webseite.


In eigener Sache

Aufruf an die Bundeskanzlerin: Klimaschutzplan 2050 wirksam umsetzen

Der Zukunftsrat unterzeichnete, zusammen mit 25 weiteren Nachhaltigkeit-Initiativen aus Deutschland, einen Aufruf an die Bundeskanzlerin, den Klimaschutzplan 2050 wirksam umzusetzen (Link zum Aufruf). Die unterzeichnenden Organisationen appellierten an die Regierung, jetzt die richtigen klima- und energiepolitischen Weichen zu stellen und einen ambitionierten Klimaschutzplan 2050 noch vor der parlamentarischen Sommerpause zu verabschieden.
Die Tagesthemen berichteten am 21.3.16 (ab Minute 17:50).



Von unseren Mitgliedern

Die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung im Fokus der Sommervorlesung an der Universität Hamburg

Eine gute Gelegenheit, engagierte Insider der globalen Entwicklungspolitik in Hamburg zu erleben, bietet eine Ringvorlesung der Universität Hamburg in diesem Sommersemester. Thema sind die von den Vereinten Nationen beschlossenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs), die allen Menschen der Welt ein Leben in Würde ermöglichen sollen.
In Zusammenarbeit mit der Society for International Development (SID) Hamburg stellen Fachleute aus Deutschland nacheinander ihre Ansätze und Sichtweisen dazu vor. Sie treffen auf kompetente Hamburger Discussants und debattieren jeweils im Anschluss mit Studierenden und dem vielfältigen Publikum. Dies soll allen Beteiligten eine Bewertung der ambitionierten „SDGs“ erleichtern und die Möglichkeiten lokalen Handelns aufzeigen. Bis zur  Abschlussveranstaltung am 5. Juli werden konkrete Handlungsoptionen für und in Hamburg gesammelt.
Die öffentlichen Vorlesungen finden im wöchentlichen Rhythmus statt. Im Rahmen der Ringvorlesung werden viele führende Köpfe zum Thema globale Zukunft erwartet. Interessierte und Fachpublikum sind auch eingeladen, jeden Dienstag von 18-20 Uhr, online per Videostreaming über das Internet oder direkt vor Ort am Dammtor teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine anschließende Diskussion findet auch bei Twitter unter #epolrv statt.
    
Vom 5. April bis 5. Juni 2016, 12 Termine, jeweils am Dienstag ab 18 Uhr bis 20 Uhr an der Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal B (Kuppelsaal),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg (Bahnhof Dammtor)

Weitere Informationen zur Ringvorlesung und zum Webcast erhalten Sie hier oder per Mail an ringvorlesung@sid-hamburg.de

Das komplette Programm ist hier abrufbar.



Hamburg

Lecker Hamburger – 1. Ernährungsrat unserer Stadt anno 2016

Samstag, 23. April 2016 von 13.00 bis 18.00 Uhr in der Werkstatt drei (W3), Neernstweg 32-34, in Hamburg Altona
Wie kann eine Großstadt eine zukunftsfähige und nachhaltige Ernährung ihrer
BewohnerInnen sicherstellen? Wie ist eine genussvolle Esskultur möglich, die allen Zugang zu Lebensmitteln und Mahlzeiten bietet, ohne dass die Gesundheit darunter leidet, die Umwelt ausgebeutet wird und Menschenrechte verletzt werden? Diese Fragen stellt sich „Solidarisches Gemüse“, das stadtweite Netzwerk der Urban-Gardening-Initiativen Hamburg. Um die richtigen Antworten zu finden, organisieren sie nun einen Ernährungsrat für Hamburg.
Die Idee eines Food Policy Councils, eines „Ernährungsrates“ oder auf gut-hamburgerisch die Idee zu „Lecker Hamburger“ ist schlicht, ein öffentliches Forum zur politischen Koordination der lokalen Ernährungswende zu bieten.
Mit dem regelmäßigen Austausch zwischen den vielfältigen Akteuren „der Welt des Essens“ soll ein umfassendes Netzwerk entstehen, das zum Wandel der Ernährungsverhältnisse beiträgt. Zum ersten Vernetzungs- und Vorbereitungstreffen mit Gästen aus Köln und Berlin sind alle eingeladen, die unsere Ernährungspolitik und unsere Esskultur zukunftsfähiger gestalten wollen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier, Anregungen und Rückmeldungen bitte an harald.lemke@gastrosophie.net

 

„verteufelt – verlockend – verflixt“ - Giftpflanzen-Ausstellung jetzt ausleihbar

Die „giftigen Dreizehn“, das sind 13 stark giftige Pflanzen, die Kinder und Erwachsene kennen sollten, um de¬ren Schönheit genießen, deren Heilkraft nutzen, aber deren Giftigkeit gut einschätzen zu können. Eine Wanderausstellung des Regionalverbands Umweltberatung Nord bringt Ihnen diese Pflanzen nun näher. Jede Themenstation der optisch ansprechenden Wanderausstellung stellt einen Vertreter im Portrait vor. Es gibt botanische Informationen, Hinweise auf Heilwirkungen, historische Begebenheiten, Hexenglauben, Kriminalfälle und mehr. Hintergrundinfos, praktische Tipps und schöne Bilder runden das Ausstellungserlebnis ab. Sie sind gut vorbereitet auf Ihre nächste Begegnung mit den giftigen Dreizehn.

Die Wanderausstellung wird bis zum 31. Mai 2016 im Loki Schmidt Haus zu sehen sein. Anschließend soll die Ausstellung auf Wanderschaft gehen. Interessenten können sich jetzt beim Regionalverband Umweltberatung Nord über die Ausleihe informieren. Mehr erfahren…

 


Über den Tellerrand

Milliardenschwere Luftbuchungen dank ETS

"Carbon Market Watch" hat nachgerechnet: Der EU-Emissionshandel bescherte den energieintensiven Konzernen binnen der letzten sechs Jahre Zusatzeinnahmen in Höhe von 24 Milliarden Euro. Allein die deutsche Industrie profitierte mit 4,5 Milliarden. Es zahlten: die Verbraucher. Mehr erfahren…

 

Neues Label für Produkte von Fair-Handels-Organisationen

Die World Fair Trade Organization (WFTO) hat ihr neues Label für faire Unternehmen vorgestellt. Das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband begrüßten, dass nun auch Fair-Handels-Organisationen, die sich den strengen Regelungen und der Überprüfung durch die WFTO unterwerfen, dies nach außen deutlich machen können.
Nach Angaben der WFTO garantiert das Label, dass die Produkte von anerkannten Fair-Handels-Organisationen stammen. Dabei handele es sich um Unternehmen, die sich in ihrer gesamten Unternehmenspolitik an die Prinzipien des Fairen Handels hielten. Die von der WFTO anerkannten Fair-Handels-Organisationen müssen sich den Angaben zufolge einem regelmäßigen Monitoring unterziehen, das unter anderem Kontrollen durch externe Gutachterinnen und Gutachter umfasst. Außerdem müssten sie zehn Kriterien für Freien Handel einhalten, darunter Transparenz, faire Preise, Chancen für benachteiligte Produzentinnen und Produzenten sowie den Verzicht auf Kinder- und Zwangsarbeit. Das Label könne sowohl für Lebensmittel als auch für Handwerksprodukte eingesetzt werden. Mehr erfahren…

 

CETA: EU und Kanada beenden Nachverhandlungen

Im März gab EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström das Ende der Nachverhandlungen über das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA bekannt. Malmström feierte dabei als großen Erfolg, dass sie einen Investitionsgerichtshof (ICS) in dem Abkommen verankern konnte. Doch damit sind die Kritikpunkte an dem umstrittenen Investionsschutz in CETA keineswegs ausgeräumt. Mehr erfahren...

 

Glyphosat-Untersuchung: 75 Prozent der Deutschen deutlich belastet

Eine neue Datenerhebung weist bei einem Großteil der Bevölkerung deutliche Glyphosat-Rückstände im Urin nach. Wie die Bürgerinitiative Landwende in Berlin mitteilte, liegt die Belastung laut der Studie bei 75 Prozent der Bürger bei mindestens 0,5 ng/ml. Dies sei um ein Fünffaches höher als es der Grenzwert für Trinkwasser zulasse. Ein Drittel der Bevölkerung habe sogar eine zehnfache bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin.
An der Erhebung „Urinale“ nahmen im vergangenen Jahr bundesweit 2.009 Freiwillige teil. Insgesamt hätten sich bei 99,6 Prozent der Probanden „eindeutig verifizierbare Glyphosatrückstände“ nachweisen lassen, erklärten die Initiatoren der Erhebung, die Bürgerinitiative Landwende und Basic. Mehr…
Die vollständige Studie ist als Download unter www.urinale.org verfügbar.

Inzwischen hat der Umweltausschuss des EU-Parlaments in Brüssel mit 38 Stimmen gegen die Glyphosat-Wiederzulassung gestimmt. Das Votum ist jedoch nicht bindend, die Bundesregierung wird aller Kritik zum Trotz einer Wiederzulassung wohl zustimmen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem aktuellen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.

 

Selbstverpflichtung zur Reduzierung des Plastiktütenverbrauchs verzögert sich

Am 01.4. sollte eine Gebühr für Plastiktüten im Einzelhandel eingeführt werden. Der Tagesspiegel berichtete über die aktuelle Sachlage. Mehr erfahren...

 

Mountaintop Removal

Mit der brutalen Bergbaumethode "Mountaintop Removal" wird in den USA Kohle gefördert. Bergspitzen werden gesprengt, Wasser und Luft vergiftet. Der Schutt mitsamt giftigen Chemikalien wird in ein nahes Tal verkippt, Schwermetalle gelangen in Bäche und Flüsse. Die Gesundheit mehrerer Millionen Menschen ist durch Staub und kontaminiertes Wasser bedroht. Finanziell an diesem Geschäft beteiligt sind auch RWE und die Deutsche Bank. Eine kleine Umweltorganisation will den Chefs und Managern jetzt Druck machen und sie zum Umdenken bringen. Mehr erfahren…


Publikationen und Studien

Mehr Hungertote durch Klimawandel

Der Klimawandel wird die Menschheit zwingen, ihre Ernährung zu verändern – und könnte so bis 2050 zu mehr als einer halben Million zusätzlicher Toter führen. Dieses Ergebnis veröffentlichten Wissenschaftler der britischen Universität Oxford am Donnerstag im Fachmagazin The Lancet. Vor allem zunehmende Dürren seien ein Problem für die Ernährungssicherheit.
"Vor allem die Menge der Nahrung spielt eine Rolle, aber auch die Zusammensetzung", sagte Studienleiter Marco Springmann. Sollte die Welt ihre Klimaschutzziele einhalten, muss es allerdings nicht so weit kommen: Die Studie geht von einer Erderwärmung um drei Grad Celsius aus. Auf dem Pariser Weltklimagipfel vergangenen Dezember hatten sich die Staaten auf die Begrenzung der Erwärmung bei "deutlich unter zwei Grad" geeinigt. Allerdings kritisieren Klimaschützer und auch Wissenschaftler, dass die bisherigen Maßnahmen dazu nicht ausreichen und die Welt auf mindestens drei bis vier Grad Erwärmung zusteuert.
Mehr erfahren…

 

Neues Lesebuch des Zivilen Friedensdienstes erschienen

Das Lesebuch des zivilen Friedensdienstes nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine Expedition in die Welt der zivilen Konfliktbearbeitung. In 14 Berichten aus 13 Ländern erhalten Interessierte tiefe Einblicke in die alltägliche Friedensarbeit der Fachkräfte im zivilen Friedensdienst. Dabei geht es beispielsweise um Menschenrechtsverteidigung in Kolumbien, dem Aufbau von Friedenskomitees in Burundi und Vergangenheitsbewältigung in Bosnien-Herzegowina. Das Buch umfasst 68 Seiten und kann hier heruntergeladen oder bestellt werden.


Internet-Tipps

Europaweite Datenbank bietet einmalige Vernetzungschancen für Organisationen des Globalen Lernens

Die vom World University Service (WUS) betreute Europäische Datenbank zum Globalen Lernen (ENGLOB) bietet als Teil der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd Organisationen des Globalen Lernens eine einmalige Möglichkeit, sich mit weiteren Akteur/-innen aus der Szene zu vernetzen. Mit der kostenfreien Registrierung der eigenen Organisation wird man Teil eines europäischen Netzwerks und verschafft sich neue Kontakte nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.
Die europaweit einmalige Anlaufstelle dient dem Erfahrungsaustausch und dem Aufbau von Partnerschaften auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. In der Datenbank haben sich ca. 1.800 staatliche und nichtstaatliche Organisationen eingetragen. Organisationen des Globalen Lernens können sich zu jedem Zeitpunkt auf der Homepage kostenfrei registrieren. Bereits eingetragene Organisationen können Ihre Angaben erweitern und nach Wunsch ergänzen.
Die Datenbank ENGLOB finden Sie unter www.globaleducation.de.
Rückfragen an Stefanie Heise (datenbank@wusgermany.de), Tel.: 0611/9446170


Wettbewerbe und Ausschreibungen

WUS - Förderpreis 2016  für Studienabschlussarbeiten zu entwicklungspolitischen Themen

Der World University Service (WUS) wird im Jahr 2016 erstmals Studierende und Absolventen/innen an deutschen Hochschulen auszeichnen, die sich in ihren Studienabschlussarbeiten - gleich welcher Fachrichtung - mit einem der folgenden Themen auseinandergesetzt haben:
● Migration,
● Flucht,
● Menschenrecht auf Bildung,
● Globales Lernen
● Bildung für nachhaltige Entwicklung
 
Als Studienabschlussarbeiten können Diplom, Master, Bachelor und Staatsexamensarbeiten bis zum 30. Juni 2016 an preis@wusgermany.de eingereicht werden. Die Entscheidung und Preisvergabe erfolgt im Herbst 2016.
 
Weitere Informationen zum Förderpreis erhalten Sie hier.
 
Weitere Auskünfte und Hintergrundinformationen gibt Ihnen der Vorsitzende des World University Service, Herr Dr. Kambiz Ghawami, zu erreichen unter ghawami@wusgermany.de    oder telefonisch unter 0611-44 66 48.

 

Auszeichnungen im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Kommission der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur zeichnen im Rahmen des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zukünftig Lernorte, Netzwerke oder auch Kommunen aus, die Bildung für nachhaltige Entwicklung in hoher Qualität umsetzen und zugleich ihre Verstetigung und Vernetzung erreicht haben oder anstreben. Dabei werden Lernorte, Netzwerke und Kommunen separat in drei Kategorien ausgezeichnet.
Organisationen oder Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Betriebe, Unternehmen, Volkshochschulen, Umweltzentren, Nichtregierungsorganisationen, Jugend- und Sportvereine sowie Netzwerke von mehreren unabhängigen Organisationen und Kommunen können sich noch bis Montag, 9. Mai 2016 um eine Auszeichnung bewerben. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Plakatwettbewerb „flucht.punkt“

Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren dazu auf, ein Plakat zum Thema „Flucht und Asyl“ zu entwerfen. Dabei kann gezeichnet, geklebt, gemalt, fotografiert oder mit Computerprogrammen gearbeitet werden. Teilnehmen können Einzelperson oder Gruppen von maximal drei Personen. Die besten Plakate werden in einer Ausstellung in der Bildungsstätte gezeigt. Zu gewinnen gibt es zudem ein MacBook Pro, eine Reise nach Amsterdam und ein Besuch im Freizeitpark. Einsendeschluss ist der 13.05.2016. Mehr erfahren…



Termine

Alle Termine finden Sie auf unserer Webseite.


Tipp zum Schluss

BÜROPLATZ in Altona frei zur Untermiete

5 Gehminuten vom Bhf. Altona und Königstraße sind ein Schreibtisch,
Regalflächen und Mitnutzung des Konferenztisches frei!
Miete: 150 Euro monatlich

Kontakt: Tanja Neubüser, Geschäftsführerin Deutsch-Tansanische
Partnerschaft e.V., tanja.neubueser@dtpev.de

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Knut Möller, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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