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8.04.13
 
 

Liebe RundbriefleserInnen,


heute erscheint die Ausgabe des Rundbriefes für April.


Leiten Sie den Newsletter gerne auch an interessierte Freunde und Bekannte weiter. Diese können sich bei Interesse hier ebenfalls gerne anmelden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Hamburg

Streit um saubere Luft jetzt vor Gericht

Weil der Hamburger Senat keine ausreichenden Maßnahmen ergreift, um die
Bevölkerung vor der hohen Stickstoffdioxidbelastung (NO2) wirksam zu schützen, hat der BUND jetzt zusammen mit einem betroffenen Bürger aus Altona Klage vor dem Hamburger Verwaltungsgericht eingereicht.
Erst im Februar hatte die Europäische Kommission deshalb den Antrag Hamburgs abgelehnt, die von der Kommission vorgegebene Frist bis zum 1. Januar 2015 zu verlängern. Hamburg habe nicht nachgewiesen, dass die Einhaltung des NO2-Grenzwertes bis zu diesem Datum erreicht werden könne.
Auch für den privaten Kläger Matthias Pätzold, der direkt an der hoch belasteten Max-Brauer-Allee wohnt und dessen Arbeitsplatz ebenfalls von
den Grenzwertüberschreitungen betroffen ist, ist das Verhalten des Hamburger Senats unerträglich.
Der BUND und Matthias Pätzold gehen davon aus, dass das Gericht die
Stadt Hamburg dazu verpflichten wird, zeitnah einen neuen Luftreinhalteplan zu erstellen, der nachweisbar dazu geeignet ist, die Stickstoffdioxidwerte wirksam zu reduzieren. Dazu müssten aus Sicht der Kläger so schnell wie möglich alle Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen „an die Steckdose“ gelegt und vor allem der Straßenverkehr in den besonders belasteten Gebieten deutlich verringert werden. Möglich wäre dies etwa mit einer strengen Umweltzone oder einer City-Maut, die nur Fahrzeugen mit einer wirksamen Technik zur NO2-Minderung die Zufahrt in die Hamburger Innenstadt erlaubt.
Der vom BUND beauftragte Anwalt Rüdiger Nebelsieck von der Kanzlei Mohr
Rechtsanwälte ist optimistisch, dass die Klage im Sinne der Hamburger Bürgerinnen und Bürger erfolgreich sein wird
Für Rückfragen:
Paul Schmid, BUND-Pressesprecher, Tel. (040) 600 387 12
Rüdiger Nebelsieck, Kanzlei Mohr Rechtsanwälte, Tel. (040) 306 24 0


Die Hanseatische Materialverwaltung

Die Hanseatische Materialverwaltung ist eine neue Hamburger Institution, mit dem Zweck, sinnlose Entsorgung von hochwertigen Gegenständen zu vermeiden und zugleich gemeinnützige Projekte mit eben diesen Materialien zu unterstützen.
Nach jedem Event, nach jeder Messe werden in Hamburg (abgesehen von tatsächlichem Müll) täglich immense Mengen verschiedenster Materialien in Containern entsorgt Dabei entstehen Kosten und  Umweltschäden. Gleichzeitig gibt es den dringenden Bedarf an genau diesen Materialien. Die Hanseatische Materialverwaltung wird brauchbare, hochwertige Materialien und Gegenstände in einem zentralen Lager sammeln und damit einen offenen Fundus erschaffen, durch den neue Ideen realisiert werden können. Hier bekommen die Hamburger Kultureinrichtungen, öffentliche Schulen, Universitäten und Künstler die Materialien, die sie für die Realisierung ihrer sozialen, ökologischen und kreativen Projekte benötigen.
Die Initiatoren Jens Gottschau und Petra Sommer arbeiten nun seit 15 Monaten ehrenamtlich an der Umsetzung und haben bereits verschiedene städtische Partner (Kulturbehörde, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, HafenCity GmbH) davon überzeugen können, sich mit insgesamt 170.000€ an den Aufbaukosten zu beteiligen. Klar anvisiertes Ziel ist es, jährlich Materialien im Wert von 1 Mio. € zu „retten“ und weiterzuvermitteln und somit ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von etwa 1:5 zu verwirklichen.
Als gemeinnützige Institution ist die Hanseatische Materialverwaltung neben eigenen Einnahmen auf weitere Spendenmittel angewiesen, insbesondere in der Investitions-intensiven und spannenden Startphase.
Am 23. Mai wird die Eröffnungsfeier in einer 600qm großen Halle im Oberhafen stattfinden!
Weitere Informationen finden Sie auf www.hanseatische-materialverwaltung.de oder per Mail an info@hanseatische-materialverwaltung.de


Verkehrsentwicklungsplan Hamburg

Die Hamburgische Bürgerschaft fasste 2011 zum Thema Verkehrsentwicklungsplan einen Beschluss. Der letzte VEP stammt aus dem Jahre 2000 und wurde nie offiziell verabschiedet. Deshalb forderte sie einen Maßnahmenplan, der aktuell als Mobilitätsprogramm vorliegt. Das Mobilitätsprogramm enthält ferner eine Konzeption für die zukünftige Verkehrsentwicklungsplanung, analog zu den Stadtmobilitätsplänen, wie sie die EU in ihrem aktuellen Weißbuch zur Verkehrsplanung (2011) fordert.
Der Verkehrsentwicklungsplan ist langfristig angelegt und reicht von den ersten nunmehr vorliegenden Überlegungen bis zum Jahr 2020.
Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit übergeordneten Leitlinien und Rahmenbedingungen für das Mobilitätsangebot, er zeigt den verkehrspolitischen Gestaltungsbedarf auf.
Auf eine Konkretisierung, Priorisierung und Operationalisierung von Zielen wird bewusst verzichtet, was im Rahmen einer Vorstellung bei den Verbänden auf Kritik stieß.
Es soll ein Beirat gegründet werden, dessen Zusammensetzung noch nicht feststeht. Er soll die Verwaltung beraten und kein Instrument sein, um Politik zu machen. Ob und wie der VCD hier eingebunden wird, steht noch nicht fest. Die formale Behördenabstimmung und anschließende Einbringung als Drucksache in Senat und Bürgerschaft ist für das 2. Quartal 2013 geplant.


Hamburg zum vierten Mal als „Stadt der Weltdekade“ ausgezeichnet

Bereits zum vierten  Mal nacheinander darf Hamburg nunmehr den Titel „Stadt der Weltdekade“ tragen. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat im März die Hansestadt erneut für die Jahre 2013 und 2014 ausgezeichnet.
www.hamburg.de/nachhaltigkeitlernen


Hamburg ist erneut „Fairtrade Stadt“

Im Jahr 2011 wurde Hamburg erstmals als Fairtrade - Stadt ausgezeichnet.
Die Kriterien, nach denen die Organisation Transfair die Auszeichnung vergibt, erfüllt Hamburg seitdem vorbildlich, so dass einer erneuten Auszeichnung nichts im Weg stand.
Weitere Infos unter: www.fairtradestadt-hamburg.de


Holzhafen für die Löffelente

Hamburgs neustes Naturschutzgebiet heißt „Holzhafen“ und liegt in der Billwerder Bucht.
Es umfasst den südlichen Teil der Halbinsel Kaltehofe (10ha), 50ha Watt- und Wasserflächen im nördlichen Holzhafen sowie eine 20 ha große Wasserfläche im Süden des Holzhafens, die 2008 durch Rückdeichung als Ausgleichsmaßnahme für den sechsspurigen Ausbau der A7 entstand. Insgesamt ist das neue Naturschutzgebiet (NSG) Holzhafen 80 ha groß.
Das Naturschutzgebiet ‚Holzhafen‘ wird zusätzlich bei der EU als Vogelschutzgebiet angemeldet. Es dient damit auch dazu, für die Löffelente Rastflächen zu schützen, die bei der Teilzuschüttung des Mühlenberger Lochs im Zuge der Airbus-Werkserweiterung zerstört worden waren. Zwar sind durch das Abbaggern von Hahnöfersand verschiedene Ausgleichsziele erfolgreich erreicht worden, die Löffelente allerdings rastet dort nur in geringen Zahlen. Damit erfüllt Hamburg durch die Integration des Holzhafens in das EU-weite Schutzgebietsnetz ‚Natura 2000‘ seine noch ausstehende Kompensationsverpflichtung in Bezug auf die Löffelente vollständig. Auch floristisch ist der Holzhafen sehr wichtig: Hier kommen in Hamburg vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten wie Lanzettblättriger Froschlöffel, Spreizendes Greiskraut oder der Schierlings-Wasserfenchel vor.
Die NSG-Verordnung zielt auf den Erhalt der gegenwärtigen Situation im Holzhafen ab. Wassersport und die Nutzung der Fahrrinne sind weiterhin möglich. Jagen, angeln und fischen werden eingeschränkt. Auswertungen von Daten und Bewertungen durch Fachleute haben ergeben, dass erhebliche Beeinträchtigungen des Schutzgebiets durch die im Umfeld ansässigen Betriebe nicht zu erwarten sind. Daher sind nach heutigem Stand der Betrieb und die Entwicklung der Industrie- und Gewerbeanlagen nicht eingeschränkt. Betreut wird das NSG Holzhafen durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
Kontakt: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Volker Dumann, Tel: (040)428.40-32 49,  pressestelle@bsu.hamburg.de.


Fortbildung „ENTDECKEN – BEGREIFEN – HANDELN“

Erzieherinnen und Erzieher aus Hamburg und Umgebung können sich ab sofort wieder für die Fortbildung „ENTDECKEN – BEGREIFEN – HANDELN“ anmelden, die die S.O.F. im Rahmen des Auszeichnungsverfahrens "KITA21" im Herbst/Winter 2013 anbietet. Es finden insgesamt sieben Fortbildungen in Hamburg, Niedersachsen und Südholsein statt.
 Alle Termine auf einen Blick:
http://www.kita21.de/termine_kita21.html
Anmeldung:
http://www.kita21.de/anmelden.html
An der kostenfreien Fortbildung können bis zu zwei Personen pro Einrichtung teilnehmen. Verbindlicher Anmeldeschluss ist jeweils zwei Wochen vor dem ersten Fortbildungstag.
 Für Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Andrea Tebbe unter Tel. 040 / 226 32 77 63 oder tebbe@save-our-future.de gerne zur Verfügung.


Über den Tellerrand

Shoppen für das Klima

Im  März hat in Bremen ein Pop-up-Laden für klimafreundliches Einkaufen eröffnete, in dem Konsumenten vieles finden, was das Herz begehrt, Ressourcen schont und den CO2-Ausstoß senkt. Vom extra kleinen Notebook oder Smartphone, über Handtaschen, Shirts und Jeans bis hin zu regionalen Waren wie Milch, Wurst oder Komposterde. ‚2050 – Dein Klimamarkt‘ lädt ab sofort zum Shoppen in Bremens Innenstadt ein. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens stellte das Edutainment-Projekt auf die Beine, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 275.000 Euro. Es zeigt Umweltwirkungen des eigenen Konsumverhaltens auf und gibt am Ende praktische Einkaufstipps, die zum Klimaschutz beitragen. Der Clou dabei: Die detailgetreue Ausstattung des temporären Supermarkts besteht komplett aus umweltfreundlicher, wiederverwendbarer Pappe.
Der Pop-up-Laden bietet Waren aus verschiedenen Konsumbereichen – angefangen bei Lebensmitteln und Haushaltsartikeln, über Kleidung, Elektronik- und Baumarktprodukte, bis hin zu Möbeln oder Reisen. Das Besondere an ‚2050 – Dein Klimamarkt‘ ist, dass er direkt zu den Menschen in die Stadtteile kommt. energiekonsens setzt dabei auf die Neugier von Bürgerinnen und Bürgern und verwandelt leerstehende Ladenlokale dank Zwischenzeitnutzung und Veranstaltungsangeboten in lebendige Erlebnisräume mit einer imaginären Klimaschutzwelt. Bei einer Shopping-Tour entlang der Regale füllen die Besucher ihren Warenkorb mit alltäglichen Gebrauchsgütern. An der Kasse gibt es dann die Quittung – allerdings nicht in Euro sondern mit CO2-verringernden Handlungsempfehlungen für fast jede Lebenslage.
Zwei Jahre lang tourt ‚2050 – Dein Klimamarkt‘ durch die Lande. Die nächsten Stationen sind u.a. der Kirchentag in Hamburg, Bremerhaven, Bad Zwischenahn und weitere Bremer Stadtteile. Schulklassen und andere Interessierte können Führungen oder Vorträge buchen. Infos zum Veranstaltungsprogramm und Tourplan unter www.klimamarkt2050.de
Weitere Informationen: www.energiekonsens.de


Mitmachen bei Aktionswoche für Nachhaltigkeit

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft zur Teilnahme an der bundesweiten „Deutschen Aktionswoche Nachhaltigkeit“ auf, die vom 15. bis zum 21. Juni 2013 stattfindet. Mitmachen können sowohl Privatpersonen, Vereine, Initiativen, Stiftungen, Schulen, Kindergärten, Kirchen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Umwelt- und Entwicklungsverbände als auch Städte, Gemeinden, Stadtwerke, Behörden, Ämter und Ministerien. Die Palette möglicher Aktionen reicht von einem vegetarischen  Kinderkochtag in der Schulkantine über eine Handysammelaktion in der Firma bis zur Kleidertauschfete. Die Anmeldung zur Aktionswoche ist bis zum 15. Juni 2013 im Internet möglich. Neben Informationen zum Konzept der Nachhaltigkeit gibt es dort auch Materialien für die eigene Öffentlichkeitsarbeit.
www.aktionswoche-nachhaltigkeit.de


Fruchtbare Vielfalt statt Hybride und Gentechnik

Bereits seit 2006 ruft die Aktion Bantam der Zukunftsstiftung Landwirtschaft zum „Zwergenaufstand“ gegen Gentechnik in der Landwirtschaft auf. Sie will Gärten frei von Monsanto & Co halten und setzt sich zudem aktiv für „selbstgemachte“ Vielfalt ein. Hybrid-Sorten, die keine eigenständige Vermehrung und Verbesserung erlauben, beherrschen zunehmend auch unsere Gärten und die Saatgut-Verkaufsständer. Sie fördern die Monopolisierung des Saatguthandels. Deshalb verbreitet die Aktion Bantam außer „Golden Bantam Mais“ auch andere fruchtbare Sorten: den Leinsamen „Blaues Wunder“, gelbe Zucchini, Kohlrabi, Sonnenblumen sowie vier Freilandtomaten –  alle sehr gut zum urbanen Gärtnern geeignet! Setzen Sie ein Zeichen für Vielfalt und gegen Gentechnik und beteiligen Sie sich an der Aktion Bantam. Weitere Informationen sind hier zu finden: www.bantam-mais.de


Kampagne: Die Wende – Energie in Bürgerhand

Ein Bündnis aus sechs Umweltorganisationen und Stiftungen – darunter die GLS Bank Stiftung - will das Bundestagswahljahr nutzen für eine Kampagne zur Demokratisierung und Dezentralisierung der Energieversorgung. Der bisherige Erfolg der Energiewende ist vor allem das Verdienst von tausenden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich durch Gründungen von Genossenschaften und Bürgerbeteiligungen für eine dezentrale Energieversorgung einsetzen und die in dieser Kampagne gemeinsam sichtbarer werden sollen. Der Versuch der Bundesregierung, das Erneuerbare Energiengesetz im Ergebnis abzuschaffen, ist ein Angriff gegen eine Energiewende von unten und gegen bürgerschaftliches Engagement.
Hier können Sie die Energiewende-Charta unterzeichnen und die Kampagne unterstützen


klima-allianz deutschland gelingt breiter Schulterschluss mit Sozial- und Verbraucherverbänden, Kirchen und Gewerkschaften für eine soziale Energiewende

Die Energiewende ist ein solidarisches Gemeinschaftsprojekt und der zentrale Garant einer in Zukunft bezahlbaren Energieversorgung und sie ist Deutschlands wichtigster Beitrag zum Klimaschutz und damit zu mehr globaler Gerechtigkeit. Von einer erfolgreichen Energiewende und der Eindämmung nicht mehr beherrschbarer Folgen des Klimawandels, profitieren auch und gerade ärmere Menschen in den Ländern des globalen Südens. Das internationale Interesse an der Energiewende in Deutschland ist groß. Der erste Schritt, der technologische und wirtschaftliche Durchbruch für eine breite Markteinführung der Erneuerbaren Energien, ist mit dem EEG bereits erfolgreich gelungen und hat darüber hinaus weltweit Nachahmer gefunden. Den nun begonnenen Umbau sozial gerecht zu gestalten, ist eine nicht weniger wichtige Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Energiesystem.
Faire Verteilung der Kosten:
Die Debatte um die Energiewende ist in den zurückliegenden Monaten stark unter dem Gesichtspunkt der sozialen Gerechtigkeit geführt worden. Dies hat zu einer Verunsicherung darüber geführt, ob der angestrebte Umbau des Energiesystems sozial verträglich und zu angemessenen Kosten gestaltet werden kann. Die klima-allianz deutschland hat diese Debatte aufgegriffen und mit ihren Mitgliedsorganisationen die Frage diskutiert, wie eine faire, sozial gerechte Energiewende aussehen kann. Dabei ist es gelungen, ein ebenso breites wie heterogenes Spektrum von Organisationen zu einer gemeinsamen Positionsbestimmung zusammenzubringen. Das Spektrum reicht von Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Kirchen, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften bis hin zum Deutschen Mieterbund. Damit vertritt das Bündnis eine große Bandbreite gesellschaftlicher Interessen und Millionen von Bürgerinnen und Bürgern.
Weitere Infos siehe www.klima-allianz.de


Foodwatch „Aktion Schule“

McDonald's, Edeka & Co. sollen dafür sorgen, dass unsere Kinder in der Schule genug über gesundes Essen, Werbung und Verbraucherschutz lernen? Das klingt absurd, finden Sie? Ist aber genau der Plan des neuen "Bündnises für Verbraucherbildung", das von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) unterstützt wird. Neben den Verbraucherzentralen und anderen Organisationen ist auch die Lebensmittelbranche bei dem Bildungsprojekt vertreten: der Lobbyverband des Lebensmittelhandels, McDonald's, Rewe, Edeka, der amerikanische Konsumgüter-Riese Procter & Gamble und andere. foodwatch fordert: Die Ernährungsbildung von Grundschülern darf nicht der Lebensmittelwirtschaft überlassen werden! Wenn Sie den Protest unterstützen wollen, schreiben Sie jetzt direkt an Verbraucherministerin Ilse Aigner:
www.foodwatch.de/aktion-schule


Internet-Tipps

30 Tage 30 Dinge
Hier werden jeden Tag ein Produkt aus Materialien und Objekten, die andere als wertlos erachten, gestaltet. Das Ziel ist es 30 Tage lang schöne und nützliche Dinge zu schaffen. Für jeden, der etwas einsendet, wird der Blog um einen Tag verlängert. Findet Müll, seid kreativ und postet eure Meisterwerke!
www.weupcycle.com


Deutschlands erster Stellenanzeiger für BNE-Jobs
Deutschlands erster Stellenanzeiger ausschließlich für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist gestartet. Auf der Plattform werden offene Stellen aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht, angefangen von bezahlten Praktika bis hin zu Voll- und Teilzeitstellen. Auch Personen, die auf der Suche nach einem Ehrenamt sind, werden fündig. Am 1. März 2013 begann die dreimonatige Testphase, in der Interessierte das Angebot kostenlos prüfen können. Aber auch danach wird es ein kostenloses Basis-Paket für Stellenausschreibungen geben. Für Jobsuchende ist das Portal ohnehin kostenfrei.
www.bne-jobs.de


Sunbeam relauncht energie.de
Das Online-Portal www.energie.de der Fachmagazine „ew – magazin für die energie wirtschaft“, „EuroHeat&Power“, „netzpraxis“ und „Strompraxis“ wurde einem kompletten Relaunch unterzogen. Kontakt Sunbeam:
Anne v. Fircks, Telefon: +49 (0)30 / 72 62 96-448

 


Publikationen und Studien

Neue Studie: Lebensmittelkonzerne handeln unverantwortlich
Oxfam hat die selbstgesteckten Ziele der zehn größten Lebensmittelkonzerne1 in den Bereichen Arbeitsrechte, Rechte von Kleinbauern, Frauen, Land, Wasser, Klimawandel und Transparenz überprüft und verglichen.
Die Bilanz: Nicht einmal auf dem Papier zeigen die Unternehmen ein ausreichendes soziales und ökologisches Problembewusstsein.
Übersicht: So schneiden die Lebensmittelkonzerne ab: Auch wenn es Fortschritte bei der Formulierung von Firmenpolitiken gegeben hat, zeigt die Praxis, dass Lebensmittelkonzerne noch weit davon entfernt sind, sozial und ökologisch nachhaltig zu handeln. Zwei Beispiele:
* In Pakistan steht Nestlé als Verursacher für sinkende Grundwasserspiegel und steigende Wasserkosten in der Kritik. Das Unternehmen füllt Trinkwasser in Flaschen ab und hat einen Marktanteil von 50 Prozent.
* Unilever bezieht acht Prozent der in Madagaskar produzierten Vanille für seine Eiscreme-Produkte. Ein Drittel aller Kinder im Alter zwischen 12 und 17 Jahren arbeitet nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) dort in der Vanilleproduktion.
Die Bewertungen im Detail: Studie: Behind the Brands (englisch)
    

Vision für ein ressourceneffizientes Europa
Der Jahresbericht des EU Eco-Innovation Observatory (EIO) mit dem Titel "Europe in transition: Paving the way to a green economy through eco-innovation" ist jetzt online auf der Webseite des EIO verfügbar. Er beschreibt eine Vision für ein resourceneffizientes Europa, analysiert umfangreiches Datenmaterial, entwickelt ein Ranking der EU-Staaten und benennt zahlreiche Handlungsmöglichkeiten. Fünf Institutionen bilden das Eco-Innovation Observatory, zu denen auch das Wuppertal Institut gehört. In einem Filmclip erklären Prof. Dr. Raimund Bleischwitz und Meghan O'Brien, was Öko-Innovationen ausmachen, welche Rolle sie in Europa spielen und welche neuen Geschäftsfelder sich aus ihnen ergeben. Der Beitrag ist auf dem YouTube-Kanal des Wuppertal Instituts einsehbar. Links zum Bericht und dem Filmclip finden Sie hier


Environmental Pressures from European Consumption and Production
Studie zur Umweltwirkung von Konsum und Produktion in Europa
Welche Auswirkungen haben Produktion und Konsum in der Europäischen
Union auf die Umwelt, wie kann dieses Verhältnis analysiert werden und was kann getan werden, um den Druck auf die Umwelt zu verringern? Damit beschäftigt sich eine neue Publikation der European Environment Agency (EEA) mit dem Titel "Environmental pressures from European consumption and production. A study integrated environmental and economic analysis". Die für die Publikation nötigen Berechnungen wurden am Wuppertal Institut durchgeführt. Die Publikation und weitere Informationen finden Sie auf der Website der EEA:
www.eea.europa.eu/highlights/how-to-measure-the-environmental


Low-Carbon Land Transport
Leitfaden für CO2-Minderung im Verkehr erschienen
Als Leitfaden für Verkehrsplaner und politische Entscheidungsträger zeigt das Buch "Low-Carbon Land Transport" verschiedene Wege, die CO2-Emissionen im Bereich des landgebundenen Verkehrs zu verringern.
Es werden Hinweise zur Messung von Treibhausgaseinsparungen gegeben und Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Politiken und Maßnahmen in komplexen Entscheidungsprozessen angeführt. Basierend auf umfangreichen Forschungs- und Recherchetätigkeiten, Fallbeispielen aus Industrie- und Entwicklungsländern und einem Überblick von Politikszenarien, präsentiert das Buch eine Toolbox mit einer Reihe verschiedener Maßnahmen, die auf die spezifischen Gegebenheiten abgestimmt werden können...mehr


Wegweiser durch den Label-Dschungel für Textilien

Mit dem zunehmenden Trend des ethischen Konsums sind zahlreiche Siegel und Standards entwickelt worden. Besonders in der in Verruf geratenen Textilbranche schießen Labels mit ökologischen und sozialen Heilsversprechen wie Pilze aus dem Boden. Dem Kunden fällt es zugleich immer schwerer, sich im so genannten Labeldschungel zurechtzufinden. Eine praktische Orientierungshilfe liefert hier die überarbeitete Neuauflage der Broschüre „Wear Fair – Ein Wegweiser durch den Label-Dschungel bei Textilien“. Auf 82 Seiten werden 29 verschiedene Labels und Zertifikate detailliert untersucht. Enthalten sind sowohl bekannte Ansätze wie die von Conscious H&M, Global Social Compliance Program (GOTS) und der Fair Wear Foundation (FWF) als auch weniger bekannte Initiativen wie das Workers Rights Consortium. Die Broschüre der Christlichen Initiative Romero (CIR) kann zum Preis von einem Euro hier bestellt werden.


Lesetipps

Alles würde gut
Die aktuelle Streitschrift erhältlich in unserem Shop
Der 15-jährige Felix Finkbeiner, Gründer der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet, hat eine Streitschrift namens „Alles würde gut“ verfasst. Felix fordert in seiner Streitschrift die schnelle Umsetzung der Energiewende für seine Altersgenossen und ihn selbst und ruft alle Menschen dazu auf, Bäume zu pflanzen.
Die Streitschrift „Alles würde gut“ ist ab sofort zum Preis von einem Euro pro Exemplar im Plant-for-the-Planet Shop, im 6-er-, 13-er- und 50-er Pack erhältlich, versandkostenfrei in Europa. Für je fünf verkaufte Exemplare pflanzt Plant-for-the-Planet einen Baum. Die Idee dahinter: Eine Streitschrift selbst lesen, die anderen an Freunde weitergeben.
Die Streitschrift im Plant-for-the-Planet Shop erwerben.


AfrikaRoman - Literaturportal
Sich Afrika erlesen - der Kontinent im Fokus der Literatur mit Büchern von Ägypten bis Südafrika! Das bietet AfrikaRoman.de. Als unabhängiges Portal informiert es über Literatur aus und über Afrika. Neben Büchern und Neuerscheinungen bieten die Seiten des Portals Autorenportraits, Buchrezensionen, Hörbücher und Hinweise zu Lesungen...mehr


Wettbewerbe

Einsendeschluss 15.5.2013
Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013

Unternehmen jeder Größe und Branche und zum zweiten Mal auch Städte und Gemeinden können sich bis zum 15.5.2013 bewerben. Prämiert werden Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit Schonung der Umwelt und sozialer Verantwortung verbinden, und Städte und Gemeinden, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten ihre Entwicklung nachhaltig gestalten. Sonderpreise zeichnen vorbildliche Leistungen im Umgang mit dem Blauen Engel und, erstmalig 2013, herausragende, unternehmerische Strategien und Maßnahmen im Feld „Ressourceneffizienz“ aus. Im Rahmen des Wettbewerbs um den Sonderpreis „Nachhaltiges Bauen“ werden erstmals zukunftsweisende Gebäude prämiert.
Weitere Informationen und die Wettbewerbsunterlagen entnehmen Sie bitte der Homepage www.nachhaltigkeitspreis.de.


Einsendeschluss 30.04.2013
zukundo-Kreativwettbewerb „Nachhaltig begeistern!“
Der gemeinnützige Verein Creating Sustainability e. V. sucht innovative Ideen, die für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Unter dem Motto „Nachhaltig begeistern!“ können Jugendliche etwa Videos, Lieder, Collagen oder Flashmobs einreichen. Dabei können sich die Beiträge auf alle Aspekte der Nachhaltigkeit beziehen, angefangen vom Umweltschutz über Wirtschaft bis hin zu Soziales. Mitmachen dürfen Schülerinnen und Schüler ab der sechsten Klasse, einzeln oder in einer Gruppe von bis zu drei Personen. Zu gewinnen gibt es eine Sprachreise, ein Trip ins Europaparlament nach Brüssel und ein Ausflug in den „Europapark“.
www.zukundo.de


Einsendeschluss 08.05.2013

BIC Beamer Wettbewerb
Der Stifte-Herstellers BIC und das Recycling-Unternehmen TerraCycle suchen wieder Deutschlands fleißigstes Schul-Sammelteam von leeren Stiften und Korrekturmitteln. Wer bis zum Einsendeschluss die meisten leeren oder kaputten Kugelschreiber, Druckbleistifte, Marker, Filzstifte oder Korrekturmittel sammelt und an TerraCycle schickt, gewinnt einen Beamer für sein Klassenzimmer und tut gleichzeitig Gutes für die Umwelt. Denn alle eingeschickten Stifte werden recycelt und zu neuen, nachhaltigen Plastikprodukten wie Parkbänken, Gießkannen oder Mülleimern verarbeitet.
www.terracycle.de/de/bic-beamer-wettbewerb



Einsendeschluss 11.05.2013
Wettbewerb „Deine Welt. Dein Klima.“
Im Rahmen ihrer im Oktober 2012 initiierten Kampagne „Deine Welt. Dein Klima.“ hat die Europäische Kommission einen gleichnamigen Wettbewerb gestartet, bei dem innovative Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen gesucht werden. Teilnehmen können Einzelpersonen, Unternehmen sowie private und öffentliche Organisationen. Aus den eingesendeten Projekten wird zunächst online eine Vorauswahl getroffen, ehe eine Expertenkommission aus einer Liste der zehn beliebtesten Projekte drei Gewinner auswählt. Diese werden im Oktober 2013 auf der internationalen Nachhaltigkeitskonferenz „Sustainia“ in Kopenhagen ausgezeichnet.
http://world-you-like.europa.eu/de/erfolgs-geschichten


Termine

Der Natur auf der Spur
Umweltpädagogischer Veranstaltungskalender 2013 der SDW

 Der neue Jahreskalender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. (SDW) ist ab sofort erhältlich.
Auch im Jahr 2013 bietet die SDW Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein spannendes Programm in und mit der Natur an. Schulklassen und Kitagruppen können ab sofort aus mehr als 20 verschiedenen Umweltprogrammen wählen – ob Waldfasching, Tierspurensuche, Waldtheater, Gewässerrenaturierungen oder Walderlebnistage – die Umweltpädagogen haben für jede Gruppe das passende Programm.
 Der Jahreskalender ist gegen die Einsendung von 1,45 € als Briefmarke bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Lokstedter Holt 46, 22453 Hamburg erhältlich. Alle Termine findet man auch auf unserer Internetseite www.sdw-hamburg.de
 

Footprint, Co2-Bilanz und neue Lebensstile - Instrumente für den notwendigen Wandel? 27.- 28.4.13
Wie viele Erden bräuchte man für unseren heutigen westlichen Lebensstil? Das Seminar untersucht die ökologische Fußabdruck- und CO2-Bilanz unseres Alltagslebens (für die Bereiche Wohnen, Verkehr, Ernährung, Freizeit) und der Bundesrepublik und vergleicht global.
Brauchen wir bei unserem heutigen Lebensstil zwei bis vier Erden? Dann müsste ein starker gesellschaftlicher und individueller Wandel stattfinden, um die Biokapazität der Erde nicht zu überlasten. Welche neuen Ideen und politischen Bewegungen gibt es dafür und wie können gemeinsam Änderungen erreicht werden?
Die Leitung hat Gerald Roemer, Dipl. Ing. Stadtplanung, Veranstalter sind das UmweltHaus am Schüberg und der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche.
Der Preis: 70,-  bzw. ermäßigt 35.- (jeweils inkl. Verpflegung und Übernachtung).
Anmeldung wird erbeten an: UmweltHaus am Schüberg, Thomas Schönberger,
Tel. 040 / 605 10 14, schoenberger@haus-am-schueberg.de.


Die 3. Erneuerbaren Lesetage: 21. – 26.4.13
Das unabhängige Kulturfestival – für Hamburg mit 4.000 kostenlose Plätze in exklusiven Kulturevents
Mehr als zwei Dutzend der prominentesten Autoren und Künstler, auf den attraktivsten Bühnen Hamburgs – und niemand zahlt Eintritt: Das ist „Lesen ohne Atomstrom – Die Erneuerbaren Lesetage“.
Mit Iris Berben, Jean Ziegler und Hannes Jaenicke. Elke Heidenreich, Joachim Król, Roger Willemsen und Jakob Augstein. Mit Corny Littmann, Ulrich Waller, den „Fünf Freunden“ und dem „Fuchs, der den Verstand verlor“. Mit der legendären Rio-Reiser-Band „Ton Steine Scherben“ und „Selig“-Frontmann Jan Plewka, mit Ben Becker und Wolfgang Niedecken.
Sie setzen mit vielen anderen erneut ein Zeichen für eine Zukunft ohne Atomenergie, für die Beschleunigung der Energiewende.
Bereits das dritte Jahr organisieren Hamburgerinnen und Hamburger das Festival „Lesen ohne Atomstrom“ – gemeinsam mit den Autoren und Künstlern, mit Unternehmern und privaten Mäzenen, Theaterintendanten und Stiftungen. Und mit renommierten Kulturinstitutionen: wie der größten Literatureinrichtung Hamburgs, den Öffentlichen Bücherhallen. Und dem Goethe-Institut.
Bitte beachten:
In den letzten Jahren waren alle Häuser immer bis auf den letzten Platz besetzt, nicht alle Interessierten konnten Einlass finden. Platzreservierungen sind nicht möglich. Bitte rechtzeitig kommen!
http://www.lesen-ohne-atomstrom.de

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Knut Möller, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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