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16. März 2018
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen in unserer März-Ausgabe ein weiteres neues Mitglied beim Zukunftsrat vorstellen zu können. Außerdem haben wir für Sie wieder reichlich Informationen, Neuigkeiten und Hintergründe zu Nachhaltigkeitsthemen aus Hamburg und darüber hinaus zusammengetragen. Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal darauf hinweisen, dass Sie sich gern mit Themenvorschlägen oder einer Vorstellung Ihres Projektes bei unserer Rundbrief-Redaktion melden können. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an rundbrief@zukunftsrat.de.

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Wir heißen unser neues Mitglied herzlich willkommen

Mehr Demokratie e.V., Landesverband Hamburg, ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für das Recht auf Volksentscheid einsetzt. In wichtigen Sachfragen sollen die Menschen die Möglichkeit bekommen, direkt abzustimmen - und das auf kommunaler Ebene, in den Bundesländern und bundesweit. Der Verein den Volksentscheid als eine notwendige Ergänzung zu den Parlamenten. In Hamburg wurden bereits einige Erfolge erzielt. Diese sind neben weiteren Informationen auf der vereinseigenen Webseite einsehbar. Mehr erfahren...

 


Einladungen

Mitgliederversammlung und Wahl des Koordinierungskreises 2018

am Montag, den 19. März, ab 18 Uhr, im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg.

Die diesjährige Versammlung hat ein neues, aktivierendes Format: Im Vorfeld wurden alle Mitglieder gebeten, an einer kurzen Umfrage teilzunehmen. Die Ergebnisse werden wir bei der Mitgliederversammlung vorstellen und zusammen mit einer ausgewiesenen Expertin diskutieren. Wir freuen uns, dass wir dafür Barbara Muraca von der Oregon State University gewinnen konnten. Sie ist Nachhaltigkeitsphilosophin und Expertin für Postwachstum. Thema: Wachstum alternativlos gegen die Wand? Es ist an der Zeit, dass wir mit dieser bewusst provozierenden, also hoffentlich aktivierenden Frage eine Thematik in den Mittelpunkt stellen, welche eigentlich bei allen Veranstaltungen des Zukunftsrates entweder latent anwesend ist oder bei dortigen Diskussionen zur Sprache kommt: Die Frage nach dem Verhältnis von Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum. Wir sind neugierig auf die Haltung unserer Mitglieder in Bezug auf diese Frage und vor allem auch darauf, welchen Handlungsbedarf Sie und Ihr hier wahrnehmen/wahrnehmt. Der Koordinierungskreis des Zukunftsrates strebt die Gründung einer AG an und alle, die sich für dieses Thema interessieren, möchten wir dann auch mit Nachdruck einladen, zur Mitgliederversammlung zu kommen! Im Anschluss, gegen 20 Uhr, wählen die Vertreter*innen der Zukunftsrats-Mitglieder den Koordinierungskreis.

 


Hamburg

Ein Jahr Norddeutsche EnergieWende: Bilanz und Ausblick

Der Strom ist da und manchmal viel zu viel davon. Jetzt heißt es, die Technologie fit zu machen und intelligente Lösungen zu entwickeln. Genau dafür soll NEW 4.0 stehen, die Norddeutsche EnergieWende, die Hamburg und Schleswig-Holstein zur Modellregion für ganz Deutschland machen soll. Das Projekt verbindet 60 Unternehmen und Institutionen im Norden zu einer einzigartigen Innovationsallianz. Es wird von vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Ende 2016 ging es los. Jan Rispens, Geschäftsführer des Erneuerbaren Energien Clusters, zieht in einem Interview eine Bilanz der bereits erzielten Entwicklung und blickt in die Zukunft des Projektes. Mehr erfahren…

Quelle: Hamburg News

 

Silber-Medaille für Klimaschutz im Kreis Harburg

Dem Landkreis Harburg ist die Silbermedaille des European Energy Awards (eea)übergeben worden. Der Award zertifiziert Landkreise nach einem Kriterienkatalog für energiesparende klimaschützende Maßnahmen. Für die Silbermedaille müssen mehr als 50 Prozent der Punkte erreicht werden. Der Kreis schaffte 54 Prozent bei dem international anerkannten Qualitätsstandard. Der Landkreis Harburg will seinen Klimaschutz in den kommenden Jahren zudem ausweiten und Gold erreichen. Dafür ist ein Erreichen von 75 % der möglichen Punkte notwendig. Mehr erfahren…

Quelle: Hamburger Abendblatt

 

Studienangebot zur Engagementförderung an der Uni Hamburg

Im Jahr 2015 wurde vom Studiendekanat der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg ein Studienrojekt initiiert, das sich an Studierende richtet, die sich freiwillig für Geflüchtete engagieren. In dem Projekt mit dem Namen "Refugees welcome - aber wie?" sollen Studierende für die mit der Arbeit mit Geflüchteten verbundenen Aufgaben qualifiziert werden. Über das Projekt informiert ein universitärer Blog.

In Anlehnung daran wurde nun im Rahmen des Lehrentwicklungsprojekts „Engagementförderung durch universitäre Lehre“ zum Wintersemester 2017/18 das Projekt "Hamburg für alle - aber wie?" gestartet, das sich an Studierende richtet, die sich für Obdach- und Wohnungslose engagieren. Das Besondere an diesem Konzept ist, dass die angesprochenen und per se schon wichtigen Themen weitergedacht und auf weitere gesamtgesellschaftliche Herausforderungen anwendet werden. Über das Thema „Wohnungs-/Obdachlosigkeit/soziale Ungleichheit“ hinaus ist ein Programm zu „Klima/Umwelt/nachhaltige Stadtentwicklung“ angedacht und eines zu „Überalterung der Gesellschaft“. Auch zu diesem Projekt wird ein Blog mit allen wichtigen Informationen geführt.

 


Über den Tellerrand

Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018

Ab diesem Jahr sind insbesondere große kapitalmarktorientierte Unternehmen erstmals dazu verpflichtet, darüber zu informieren, wie sie Umwelt und Klima schützen oder wie sie darauf achten, dass ihre Zulieferfirmen Menschenrechte einhalten. Viele Unternehmen veröffentlichen solche Informationen bereits seit Langem in Nachhaltigkeits- oder CSR (Corporate Social Responsibility) -Berichten.

Wie substanziell diese Berichte ausfallen, bewerten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensinitiative Future in einem neuen Durchlauf des Rankings der Nachhaltigkeitsberichte, der jetzt gestartet ist. Neben den größten deutschen Unternehmen werden auch die Berichte von kleinen und mittleren Unternehmen bewertet – allerdings auf freiwilliger Basis: Kleine und mittlere Unternehmen können bis 31. Juli 2018 ihre Berichte zur Teilnahme einreichen. IÖW und Future führen das Ranking zum zehnten Mal durch. Es wird unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mehr erfahren…

Quelle: UPF e. V.

 

Energieeffizienz macht Neubau nicht teurer

Die Baukosten sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Nach Zahlen der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen haben sich die Kosten für Neubauten zwischen 2000 und 2014 um 36 Prozent erhöht. Beim Eigenheim-Bau wird oft energieeffizient gebaut, trotzdem will die Politik die Effizienzvorgaben jetzt für die Wohnungswirtschaft verwässern. Der Grund liegt für die schwarz-gelben Koalitionspolitiker in Nordrhein-Westfalen auf der Hand. Sie haben als Kostentreiber für den Wohnungsbau die Energieeinsparverordnung (EnEV) ausgemacht. Seit 2000 habe die EnEV die Baukosten um 14 Prozent hochgetrieben, behauptet die Koalition. Deshalb will sie die bundesrechtliche Verordnung für drei Jahre aussetzen. Dass die Standards für Energieeffizienz nur einen Bruchteil der Kostensteigerungen im Wohnungsbau ausmachen, belegt nun ein Gutachten, das das Dresdner Institut für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie heute in Berlin vorgestellt hat. Die Kostensteigerungen hätten also vorrangig andere Gründe. Mehr erfahren…

Quelle: klimaretter.de


Nachhaltigkeit von Buchverlagen

Immer mehr Verlage geben auch dem «nature writing» und Büchern mit ökologischem Fokus eine Bühne. Aber bei der Herstellung haben sich nachhaltige Kriterien noch längst nicht durchgesetzt. Bücher bestehen aus Papier, Papier wird aus Holz gemacht, und die Wälder müssen immer mehr Holz hergeben, um die zunehmende Nachfrage zu bedienen. Laut WWF ist sie weltweit von 130 Millionen Tonnen Papier im Jahr 1970 auf 440 Millionen Tonnen im Jahr 2015 angewachsen, Tendenz weiter steigend. Das weit verbreitetet Zertifizierungslabel FSC-Mix reiche dabei. Besser sei 100-prozentiges Recyclingpapier. Aber auch bei Druck, Energieverbrauch, Wasserbelastung und Chemikalieneinsatz müssten Buchverlage dringend nachhaltige Verbesserungen anstreben. Mehr erfahren…

Quelle: Neue Züricher Zeitung


Publikationen und Studien

Menschenrecht auf Wasser: Nur nachhaltig ist auch gerecht

Zugang zu sauberem Trinkwasser. Es gibt wohl kaum jemanden, der dieser Forderung - die die UN-Generalversammlung 2010 als Menschenrecht anerkannt hat - nicht zustimmen möchte. Ebenso unstrittig dürfte sein, dass die Umsetzung dieses Menschenrechts, global betrachtet, noch lange nicht zufriedenstellend erreicht ist. Doch wie lässt sich diese Aufgabe meistern?
Dazu hat sich Volkswirt Dr. Wolfgang Bretschneider von der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen seiner Dissertation an der Uni Leipzig Gedanken gemacht und seine Ergebnisse nun in Buchform der Öffentlichkeit vorgelegt. Die flächendeckende Umsetzung des Rechts auf Wasser scheitere, so seine Analyse, bereits daran, dass bislang gar nicht geklärt ist, was mit dieser Forderung denn konkret gemeint ist. "Muss das Wasser aus einem Leitungsnetz direkt ins Haus kommen, muss es rund um die Uhr verfügbar sein und wieviel darf es kosten", nennt Bretschneider exemplarisch Fragen, die es zunächst zu klären gilt. "Da Wasser eine begrenzte Ressource ist, spielen zudem ökologische Aspekte eine zentrale Rolle", sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Mehr erfahren…

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Deutsche Versicherungen und polnische Kohle

Was haben Deutsche Versicherungsunternehmen mit polnischer Pole zu tun? Viel mehr als man vielleicht auf den ersten Blick meint. Eine Studie von Unfriend Coal, einem Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace und Urgewald, hat die Verbindungen nicht-polnischer Versicherungsunternehmen mit der Förderung der polnischen Kohleindustrie untersucht. Das erschreckende Ergebnis: Trotz anderslautender Selbstaussagen der Versicherer investieren diese noch gewaltige Mengen Kapitals in polnische Kohlekraftwerken. Ein Ausstieg aus der Kohlekraft werde bleibe so nur ein Hirngespinst. Mehr erfahren…

Verbraucher möchten weniger Verpackungen

Müllberge werden nicht zuletzt durch immer mehr Verpackungen größer. Verbraucher erkennen das Problem und stehen nachhaltigen Verpackungen offen gegenüber, zeigt eine Studie von der Pricewaterhouse Coopers Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter die Lupe. Die Studie "Verpackungen im Fokus – Die Rolle von Circular Economy auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit" zeigt, Verbraucher stehen nachhaltigen Verpackungen grundsätzlich offen gegenüber. Solange nachhaltige Verpackungen keine Preiserhöhung bedeuten, werden sie von 90 Prozent unterstützt. Immerhin 23 Prozent der Befragten sind bereit mehr Geld zu bezahlen, wenn die Verpackung nachhaltig ist.

Rein rechtlich sind nach der geltenden Verpackungsverordnung Produzenten und Inverkehrbringer auch für Verpackungsabfälle verantwortlich. Die Umfrage zeigt, dass auch die Verbraucher die Hersteller in der Pflicht sehen den Verpackungsmüll zu reduzieren. 45 Prozent nennen als Hauptverantwortliche die Hersteller, 22 Prozent sehen eine Verantwortung beim Handel und 18 Prozent halten den Gesetzgeber für verantwortlich hinsichtlich einer Reduzierung aktiv zu werden und die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Mehr erfahren…

Quelle: Springer Professional

 

Neuer „Wegweiser Klimagerechtes Bauen“ erschienen

Orientierung im Klimaschutzwirrwarr: Die Fördergesellschaft des Zimmerer- und Holzbaugewerbes (FGZH) hat eine neue Broschüre, den 36-seitigen „Wegweiser Klimagerechtes Bauen“ veröffentlicht. Dort finden sich markante Zahlen, welche die Bedeutung von Bauen mit Holz für den Klimaschutz verdeutlichen. Der neue „Wegweiser“ geht anhand der CO2-Bilanzen von drei Geschosswohnungsbauten drei zentralen Fragen nach:

1. Was bewirkt mehr: CO2-armes Heizen oder CO2-armes Bauen?
2. Wie wirtschaftlich ist CO2-Reduzierung durch Bauen mit Holz?
3. Wie zielführend ist CO2-Reduzierung durch Bauen mit Holz?

Bei allen drei Fragen fielen die Ergebnisse überraschend deutlich aus. Sie zeigen klar: Bauen mit Holz ist eine der wirkungsvollsten, wirtschaftlichsten und zielführendsten Klimaschutzmaßnahmen. Und vor allem: Sie wirkt sofort. Mehr erfahren…

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.


Wettbewerbe und Ausschreibungen

Bewerbungsstart für ZeitzeicheN-Preis 2018

Zum 12. Mal wird im Rahmen des Netzwerk21 Kongresses der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Der Preis würdigt beispielhaftes Engagement bei der Umsetzung der Agenda 2030 und rückt somit die Arbeit der Preisträger*innen und Nominierten ins öffentliche Bewusstsein.

Der bundesweite Preis ist mit insgesamt 10.000€ dotiert und wird 2018 in folgenden Kategorien ausgeschrieben:

·         Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung
·         Nachhaltige Stadt-, Gemeinde- und Regionalentwicklung
·         Nachhaltig produzieren und konsumieren
·         Internationale Partnerschaften
·         Kunst und Kultur für eine nachhaltige Entwicklung

Vom 21.02.2018 bis 21.06.2018 können Sie sich bewerben. Weitere Informationen zur Bewerbung erhalten Sie hier.


Termine


Alle Termine finden Sie auf unserer Webseite.

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.