Liebe RundbriefleserInnen,
heute erscheint die Doppelausgabe des Rundbriefes für Dezember und Januar.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Viel Spaß beim Lesen,
Ihr Zukunftsrat-Team
Hamburg
HEINZ 2011 erscheint in Kürze
Der HEINZ 2011 - die jährlich vom Zukunftsrat Hamburg publizierte Broschüre Hamburger Entwicklungs-INdikatoren Zukunftsfähigkeit - erscheint im Januar 2012 und wird dann selbstverständlich auch auf unserer Webseite veröffentlicht. Passend dazu zitiert bereits vorab eine aktuelle Masterthesis den HEINZ. Die Master-Arbeit von Moritz Marker beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsindikatoren für den Hamburger Raum und bezieht sich unter anderem auf den HEINZ. Ziel der Arbeit ist es, wesentliche Themenfelder für eine zukunftsfähige Entwicklung in Hamburg zu identifizieren und geeignete Monitoring-Indikatoren zu erstellen.
• Download Masterthesis
igs 2013 vergibt jährlich 15.000 Euro an Kooperationspartner
Hamburg, 2. Dezember 2011 – Auf in die nächste Runde! Bereits zum vierten Mal ruft die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) Einzelpersonen, Vereine, Verbände und Institutionen auf, sich mit ihren Ideen am Kooperationsprojekt „ZusammenWachsen“ zu beteiligen. Gesucht werden wieder Projektideen, die das Zusammenleben der Menschen auf den Elbinseln fördern. Für jedes Partnerprojekt stehen maximal 1.500 Euro zur Verfügung. Interessenten werden gebeten, ihre Ideen bis zum 16. Januar 2012 bei der igs 2013 einzureichen.
Auch im nächsten Jahr steht die igs 2013-Botschafterin Hourvash Pourkian der Gartenschaugesellschaft bei der Auswahl der Kooperationspartner beratend zur Seite. Als Initiatorin des Projekts „Switch – in 4 Tagen um die Welt“ und Vorstandsvorsitzende des Vereins Kulturbrücke Hamburg ist Hourvash Pourkian eine von 15 Persönlichkeiten, die sich als Botschafter mit ihrem Namen und ihren Kontakten für die Ziele und Vorhaben der igs 2013 einsetzen.
Die Ideen, die bei der igs 2013 eingereicht werden, sollen einen Bezug zu einem der folgenden Themen der Gartenschau haben:
· Förderung von interkulturellen Begegnungen
· Generationenübergreifende Anregung zu Spiel, Bewegung und Gesundheitsförderung
· Anlegen von Gärten, Pflanzen von Blumen, Obst oder Gemüse, Erlebnis der Natur
Ein Anmeldebogen kann auf der Internetseite der igs 2013 unter
https://www.igs-hamburg.de/zusammenwachsen heruntergeladen oder telefonisch unter 040/ 226 31 98 - 139 abgefordert werden.
Hamburg wieder Stadt der UN-Dekade
Hamburg bleibt Stadt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Deutsche Kommission der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zeichnete die Hansestadt am 12. Oktober 2012 bereits zum dritten Mal in Folge für ihre nachhaltige Stadtentwicklung aus. „Die Stadt Hamburg hat sich um die Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland in herausragender Weise verdient gemacht“, betonte der Vorsitzende des Nationalkomitees der UN-Dekade, Prof. Dr. Gerhard de Haan. Mit der Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ setze sich die Hansestadt bereits seit 2005 vorbildlich für die Integration des Leitbilds der nachhaltigen Entwicklung in alle Bildungsbereiche ein. Seit 2005 hat die Deutsche UNESCO-Kommission mehr als 1.300 Projekte und 13 Kommunen ausgezeichnet. Der Titel „Offizielle Kommune der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird jeweils für zwei Jahre verliehen.
Infos hier
Senatsmodell für die Energiewende sichert Marktdominanz für E.on und Vattenfall
Anders als Bürgermeister Olaf Scholz sieht die Initiative UNSER HAMBURG – UNSER NETZ deutliche Risiken darin, die Energiewende in Hamburg zusammen mit den bisherigen Netzbetreibern zu organisieren. Diese hätten ein großes Eigeninteresse daran, den Einfluss auf die Netze nicht zu verlieren. „Es geht aber nicht darum, den Markt für Vattenfall und E.on abzusichern, sondern die beste Lösung für Hamburg zu finden“, so Manfred Braasch, Theo Christiansen und Günter Hörmann, die Vertrauensleute der Initiative. Nur ein zu 100 Prozent kommunales
Unternehmen könne der Daseinsvorsorge und dem Gemeinwohl dienen und zudem etwa zusammen mit Hamburg Wasser alle Synergien für den Betrieb der unterschiedlichen Netze zum Wohle der Stadt nutzen.
Ein weiteres Risiko sieht die Initiative in der kurzen Laufzeit der Vereinbarungen mit E.on und Vattenfall. „Der Senat hat eine vollmundige Momentaufnahme der Vertragssituation vorgestellt. Wenn die Harmonie jedoch nicht über die vereinbarte Haltefrist bis 2017 trägt, sind die Vereinbarungen in fünf Jahren Makulatur“, so die Vertrauenslaute. In dieser Zeit könne nicht einmal das geplante GUD-Kraftwerk verlässlich gebaut werden.
Im Übrigen habe der Hamburger Senat heute sehr deutlich dargelegt, dass der Betrieb der Energienetze zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Zukunft der Energieversorgung entscheidend zu gestalten. „Das vorgestellte Investitionsprogramm für Energiespeicher, intelligente Netze und hocheffiziente Erzeugungsanlagen straft all diejenigen der Lüge, die im Rahmen des Volksbegehrens behauptet haben, es gebe keinen Zusammenhang zwischen dem Netzbetrieb und der dringend erforderlichen Energiewende“, so die Vertrauenspersonen der Volksinitiative. Besonders positiv bewerten die Initiatoren die Aufgabe der Pläne für die Fernwärmeleitung aus dem Kohlekraftwerk Moorburg nach Altona.
UNSER HAMBURG – UNSER NETZ will jetzt darauf drängen, dass die bisher nicht öffentlich zugänglichen Verträge transparent gemacht werden, damit die Initiative und auch die Verbraucher alle Details prüfen können. Dies gilt insbesondere für die Feststellung des Ersten Bürgermeisters, dass die Verträge so gestaltet sind, dass ein Volksentscheid nicht ins Leere laufen würde.
Die Initiative hält an einer 100-prozentigen Hamburger Lösung fest und will im Jahr 2013 der Bevölkerung im Rahmen eines Volksentscheids das letzte Wort über den Betrieb der Energienetze in der Hansestadt geben.
Für Rückfragen: Manfred Braasch, T: 040 – 600 387-11
ASB Nachbarschaftshilfe Pflegen
In Harburg gibt es seit Sommer dieses Jahres ein neues soziales Projekt. Der Arbeiter-Samariter-Bund vermittelt Ehrenamtliche in Harburg, die älteren und hilfsbedürftigen Menschen in ihrer Nähe ein wenig zur Hand gehen möchten: z.B. beim Einkaufen, Klönen oder Spazieren gehen. Die HelferInnen bestimmen den Umfang ihrer Hilfe selbst. Lesen Sie mehr dazu unter: http://harburg21.de/de/schwerpunkte+soziales/asb+nachbarschaftshilfe.html
Neugraben fairändern
Ein neues Projekt heißt „Neugraben fairändern“. Der Name ist sozusagen Programm: In den nächsten zwei Jahren sollen NeugrabenerInnen lernen, wie sie (durch Konsum und Bildung) unsere Welt gerechter gestalten können. Die Projektleiterin Antje Kurz setzt dabei auf Sensibilisieren, Informieren und Motivieren der lokalen Öffentlichkeit durch verschiedene (Kooperations-) Veranstaltungen zu einzelnen Themenschwerpunkten wie etwa Ernährungssicherheit, Vermeidung von Kinderarbeit durch unfaire Entlohnung der (Kaffee-/Kakao-) Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika etc. Aktuelles, Hintergrund und Wirken des Projekt finden Sie unter:
http://www.neugraben-fairaendern.de
Kreatives Nutzungskonzept für Hallenflächen im Oberhafen gesucht
Die Entwicklung eines Kreativquartiers am Oberhafen wird immer konkreter. Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat jetzt gemeinsam mit der HafenCity ein Interessenbekundungsverfahren für eine Hallenfläche im Oberhafen ausgeschrieben. Bis zum 10. Januar 2012 können sich Interessenten mit ihren Ideen für die kreative Nutzung einer rund 600 m² großen Fläche in der Güterhalle 3 bewerben.
Im Rahmen der Masterplanüberarbeitung der HafenCity wurde 2010 beschlossen, das Oberhafenquartier von einem Gewerbequartier zu einem Kultur- und Kreativquartier zu entwickeln. Heute ist es als Logistikstandort noch überwiegend geprägt von Lagergebäuden und Gleisanlagen.
Durch seine zentrale Lage, die Nähe zur Kulturmeile und gleichzeitig seine räumliche Eigenständigkeit durch die Wasserlage ist das Quartier hervorragend für eine citynahe Entwicklung als Kreativ- und Kulturquartier geeignet.
Konzepte, die möglichst vielen Akteuren ein Arbeiten vor Ort ermöglichen und gleichzeitig den öffentlichen Charakter des Ortes stärken, können sowohl als Einzelinitiative als auch gemeinsam von mehreren Partnern umgesetzt werden. Die Auswahl des Konzeptes wird durch ein Expertengremium Anfang 2012 getroffen.
Einsendeschluss ist Dienstag, der 10. Januar 2012.
Detaillierte Informationen zum Verfahren finden Sie unter http://www.kreativgesellschaft.org oder http://www.transformationsraum-oberhafen.com.
Für Rückfragen: Jenny Kornmacher, Tel. 040 – 879 798 610,
Enno Isermann, Pressestelle der Kulturbehörde, 040 / 42824 – 207
Spielzeug spenden
Noch bis zum 30.12.2011 können Sie auf den Recycling-Höfen und auch den STILBRUCH-Filialen nicht mehr gebrauchtes Spielzeug bei der Stadtreinigung abgeben. Die Stadtreinigung Hamburg und die Hamburger Toys Company möchten mit diesen Sachspenden bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Hamburg helfen und gleichzeitig Arbeitslosen den Weg auf den sogenannten ersten Arbeitsmarkt ebnen. Mehr dazu lesen Sie hier:
http://www.srhh.de/srhh/opencms/ueberuns/presse/archiv/index.html?id=515
Über den Tellerrand
Weihnachten nachhaltig feiern
Das heißt beispielsweise ohne Stopfgans-Braten, Kunstbaum, und Lametta. Dafür mit einem Weihnachtsbaum mit Ballen - evtl. steht und/oder aus nachhaltiger Forstwirtschaft, selbstgemachtem Baum-Schmuck aus Salzteig, Naturmaterialien oder auch recyceltem Material, unbedenklichem Spielzeug (vgl. Ökotest-Heft 12/2011) und anderen ökologisch-ethisch vertretbaren Geschenken (s. o. unter "Aktiv werden"). Und bei allem gilt: Weniger ist mehr! Die Umweltberatung Harburg bietet einen kurzen Flyer unter: http://www.harburg21.de/de/service/ratgeber.html ! Der Öko-Test-Bericht ist hier:
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=99023;bernr=07;seite=02;co=.
Schreiben Sie mit!
Seit ihrer Gründung setzt sich Amnesty International mit Appellbriefen für Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein. Der Briefmarathon wurde im Jahr 2001 in Polen gegründet und hat sich seither zu einer weltweiten Aktion entwickelt.
Die Teilnehmer verfassen die Briefe entweder in d/eng selbst, oder ergänzen/unterschreiben die von uns gelieferten Musterbriefe und schicken sie in dieser Form ab.
So funktioniert eine Teilnahme am Briefmarathon 2011
1) Ab dem 26. November 2011 finden Sie auf der Website http://www.amnesty-hamburg.de die verschiedenen Fälle und die entsprechenden Musterbriefe (in d/eng) zum Herunterladen. Es handelt sich dabei um eine Beschreibung der Personen und ihres Falls sowie um eine Auflistung der zu stellenden Forderungen.
2) In der Zeit vom 1. - 18. Dezember 2011 benützen Sie die Materialien
und schreiben Briefe zu Gunsten der Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen. Je mehr Briefe bei den verantwortlichen
Behörden eintreffen, desto größer ist die Erfolgschance.
3) Damit die Organisatoren des Brief-Marathons zählen können, wie viele Briefe weltweit geschrieben wurden, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an henning.horns@amnesty-hamburg.de mit der Zahl ihrer Appellschreiben. Bitte schreiben Sie in die Betreff-Zeile der E-Mail: ?Marathon-Ergebnis?
Wir leiten die Informationen dann gesammelt an die polnische Amnesty-Sektion weiter, die diesen Briefmarathon auch dieses Jahr wieder organisiert. Auf unserer Internetseite werden wir dann die Gesamtbilanz des Brief-Marathons 2011 veröffentlichen.
„Deutscher Aktionstag Nachhaltigkeit“ am 04. Juni: Vorhaben jetzt anmelden
Nachhaltigkeit verlangt Handeln jedes Einzelnen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft deshalb alle Menschen in Deutschland zur aktiven Teilnahme am „Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit“ am 04. Juni 2012 auf. An dem Aktionstag rückt das von der Bundesregierung berufene Beratungsgremium vorbildliche Nachhaltigkeitsinitiativen ins öffentliche Rampenlicht, als Botschaft an die Ende Juni im brasilianischen Rio de Janeiro stattfindende Weltkonferenz für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen („Rio+20“). Einzelpersonen, Ministerien, Kommunen, Verbände und Vereine, Stiftungen und kirchliche Organisationen können sich an dem Aktionstag einbringen. Ihre Projekte und Ideen können sie ab sofort auf der zentralen Website zum „Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit“ registrieren. Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützen die Ratsinitiative.
Zur Meldung in voller Länge geht es hier:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=6726
Rohstoff-Knappheit gefährdet Energiewende
Wichtigen Zukunftstechnologien wie der Fotovoltaik und der Elektromobilität könnten bald die Rohstoffe ausgehen. Darauf hat Mitte November die staatliche Förderbank KfW in einer Studie hingewiesen. Der nachhaltige Umbau der deutschen Energieversorgung könne darunter leiden. Europaweit sieht es nicht besser aus. Laut einer zeitgleich erschienenen Untersuchung der Europäischen Kommission droht die Verknappung wichtiger Metalle die Verbreitung klimafreundlicher Technologien zu behindern, etwa der Wind- oder Solarenergie. Als eine Lösung gegen drohende Versorgungsengpässe wird in beiden Studien mehr und besseres Recycling knapper Rohstoffe empfohlen. Möglich sei das, sagen Experten. Einige Trends könnten die Recyclinggewinne aber sofort auffressen.
Die vollständige Meldung lesen Sie unter
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=6740
Online Petition
Finanzknappheit allerorten, Schuldenbremse, Klimaschutz- und Flächenverbrauchsziele, marodes Straßennetz und Schlaglochrepublik - Gründe gäbe es genug, statt immer neue Bundesstraßen und Autobahnen zu bauen doch eher in den Erhalt und Ausbau des bestehenden Straßennetzes zu investieren, in einen kundenfreundlichen und funktionierenden Öffentlichen Verkehr und in den Ausbau der Radwege.
Bisher hat keine Bundesregierung diesen Weg konsequent eingeschlagen. Immer noch fließen jährlich Milliardensummen in neue Straßenprojekte, obwohl Deutschland doch bereits eines der dichtesten Straßennetze weltweit hat.
Eine jetzt in den Bundestag eingebrachte Petition fordert den sofortigen Stopp aller laufenden Straßenneubauprojekte und deren kritische Überprüfung. Nur dort, wo tatsächlich langfristig ein Mehrbedarf besteht, sollen Straßen noch aus- oder neugebaut werden. Mit dem eingesparten Geld sollen kaputte Straßen und Brücken saniert werden. Die Petition deckt sich damit mit lange existierenden Forderungen des NABU.
Die Petition ist ab jetzt bis zum 20. Dezember 2011 als öffentliche Online-Petition zur Mitunterzeichnung freigegeben. Sie muss in dieser Frist 50.000 Unterschriften erhalten. Ab dieser Anzahl muss sich der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Anhörung mit dem Anliegen beschäftigen.
Wir möchten Sie/Euch bitten, dieses Anliegen zu unterstützen und die Petition mitzuzeichnen unter folgendem Link:
https://epetitionen.bundestag.de/?action=petition;sa=details;petition=20526
Publikationen
Zukunftswissen lebendig vermitteln
Neue Broschüre für Schulen
Umwelterziehung und Globales Lernen sind verbindlich in den Hamburger
Bildungsplänen festgelegt und sollen den SchülerInnen verantwortliches
und zukunftsorientiertes Denken und Handeln vermitteln.
Wie diese Leitlinien konkret und lebensnah mit Erfolg umgesetzt werden können, zeigt eine neue Publikation von HARBURG21, dem Lokalen NachhaltigkeitsNetzwerk im Bezirk Hamburg-Harburg. Sie wurde vom Bezirk Harburg gefördert.
Mit dem „BNE-Leitfaden für (Harburger) Schulen“ liegt in kleines Referenzwerk
für Lehrkräfte und OberstufenschülerInnen vor, mit dem sie zukunftsfähiges Lernen und Handeln praxisorientiert in den Schulalltag integrieren und damit die Position von Bildung für nachhaltige Entwicklung stärken können.
Die Broschüre stellt 16 vorbildliche Beispiele vor und ist als eine erste Orientierungshilfe konzipiert. Sie lädt Lehrende und Lernende dazu ein, sich inspirieren zu lassen und sich zu Kooperationszwecken lokal und regional miteinander zu vernetzen. Die tabellarischen Einträge basieren auf expliziten Projekterfahrungen von elf (Umwelt-/Klima-) Schulen im Raum Hamburg-Harburg und verzeichnen Kontaktdaten, Ziele, zeitlichen Umfang, Aufgaben, Material- und Finanzbedarf, weiterführende Links u.v.m. sowie eine Reihe spezieller Insider-Tipps.
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat den BNE-Leitfaden als Beitrag
zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014“
ausgezeichnet.
Die Broschüre kann kostenlos über das HARBURG21-Büro per Telefon unter 040-3009214 bestellt werden.
Literaturangaben: Chris Baudy, BNE-Leitfaden für (Harburger)
Schulen. Ausgewählte Praxisbeispiele zur Bildung für nachhaltige
Entwicklung. Förderverein HARBURG21: Hamburg. 2011. Broschiert,
64 Seiten, 35 Bilder, ISBN 978-3-943306-00-2.
Dritte Auflage „Natur erleben und Umweltlernen in Hamburg“
Der Freizeit- und Bildungsführer „Natur erleben und Umweltlernen in Hamburg“, den die S.O.F. in Kooperation mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt 2010 herausgebracht hat, ist nun in einer aktualisierten, dritten Auflage erhältlich. Die kostenlose Broschüre gibt einen Überblick über die vielfältigen Angebote und Aktivitäten rund um Natur erleben und Umweltlernen im Raum Hamburg. Die Ausflugsziele und Lernorte stammen aus dem Hamburger Umweltportal „Uport“ und sind somit auch online unter www.uport-hh.de abrufbar.
Neue PAN Germany-Veröffentlichung: "Cotton Woman - Zur Bedeutung von Baumwolle im Kontext globaler nachhaltiger Entwicklung"
Grüne Mode wurde noch vor wenigen Jahren oft als Nischenprodukt oder
kurzlebiges Phänomen abgetan. Über dieses Stadium ist sie hinaus. Sie wird zunehmend zum Maßstab für Produktvergleiche. Für Menschen, die in der Modebranche als Designer, Textilingenieure oder Einkäufer tätig oder angehende Profis sind, ist es deshalb wichtig, die Tücken und Fallstricke dieser vermeintlich undurchschaubaren Produktionskette zu kennen. Wer erfolgreich in der Branche bestehen will, sollte sich bezüglich neuer Entwicklungen und Anforderungen im Bereich der Grünen Mode auskennen, denn Transparenz und Glaubwürdigkeit im eigenen Schaffen gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Gesellschaft, und damit auch in der Mode. Diese Broschüre gibt Einblicke.
Die Broschüre kann bei PAN Germany, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
für 5,00 € zzgl. 2,00 € Versandkosten bestellt werden.
Bestellformular:
http://www.pan-germany.org/download/cotton/cotton_woman_bestellung.pdf
Internettipps
Neue Online-Plattform für Umweltinformationen und Umweltbildung:
http://www.morgen-in-meiner-stadt.de
Viele von Ihnen sind schon umfassend informiert - dennoch hier noch einmal die wesentlichen Aspekte:
Die Umsetzung von MORGEN IN MEINER STADT startet in der Metropolregion Hamburg - MORGEN IN HAMBURG. Wir bieten Wissensbeiträge und Lerneinheiten in Form von Artikeln, Spielen, Filmen und Podcasts rund um die Bereiche Umwelt, Klimaschutz und nachhaltiges Leben - immer mit einem direkten Bezug zu Hamburg und Umgebung. Ob Energie, Mobilität, Güterverkehr, Leben, Natur, Ideen, Wohnen oder Arbeiten - zu allen Bereichen werden aktuelle Forschungs- und Wissenschaftserkenntnisse interessant dargestellt und in konkrete Projekte für die unmittelbare Lebens(um)welt übersetzt. Unser Schwerpunkt ist dabei: Zukunft VERSTEHEN - ERLEBEN - GESTALTEN.
Ergänzend stellen wir Future Points vor: Reale Orte, an denen Zukunft heute "schon sichtbar" ist, Zukunft "gemacht" wird oder sich in Zukunft Veränderungen bemerkbar machen werden.
Die Informationen richten sich an die breite Öffentlichkeit, Schüler, Pädagogen und Ausbildungsstätten - also an Jedermann und Jedefrau. Speziell für Schulen stellt die Plattform ein Werkzeug dar, um Informationsmaterial individuell für den Unterricht zusammen zu stellen.
EU-Kampagne für Ressourceneffizienz
Wer sich beim Einkaufen für umweltfreundliche Produkte entscheidet, kann wertvolle Rohstoffe schützen. Unter dem Motto „Ändere Dein Konsumverhalten und denke nach, bevor Du eine Entscheidung triffst“ hat die Europäische Kommission die Kampagne „Generation Awake. Your choices make a world of difference!“ gestartet. Mit einem Videoclip, einer speziellen Internetseite und einem Facebook-Auftritt werden VerbraucherInnen angespornt, beim Einkauf bewusster über die Auswirkungen auf die Umwelt nachzudenken. Sie sollen sich der „Generation awake“ anschließen und etwa einen Monat lang nur öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder kürzer duschen, um Wasser zu sparen. Die Kampagne will VerbraucherInnen den Zusammenhang zwischen Konsumverhalten und den Belastungsgrenzen unseres Planeten verständlich machen.
http://www.generationawake.eu/languages/
Internetportal zum Klimawissen in Deutschland
Was sind die Folgen des Klimawandels? Und was lässt sich dagegen tun? Diese und weitere Fragen rund um das Klima will ein neues Internetportal beantworten. Der so genannte Klimanavigator stellt dabei einen zentralen Zugang zur Arbeit von mehr als 30 deutschen Einrichtungen in der Forschungslandschaft dar, die sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und geeigneten Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen. Das Internetportal enthält Porträts über die Einrichtungen der deutschen Klimawissenschaften und ihre Forschungsschwerpunkte. Eine multifunktionale Suche erleichtert dabei das Auffinden bestimmter Themen oder Einrichtungen, die über die gewünschte Expertise verfügen. Ausführliche Dossiers bieten Hintergrundinformationen zu wichtigen Fragen und bilden den aktuellen Forschungsstand ab. Unter „Aktuelles“ finden sich Neuigkeiten aus den beteiligten Partnerorganisationen. Die Darstellung von Forschungsverbünden und -netzwe rken macht die interdisziplinäre Vernetzung quer durch die Institutionen sichtbar und zeigt die Bedeutung des Wissenschaftsstandortes Deutschland.
http://www.klimanavigator.de/
Online-Umfrage zur Nachhaltigkeit und Wirtschaft
Spirit.ch hat seine zweite, anonyme Nachhaltigkeitsumfrage gestartet: Bis Ende 2011 kann sich die interessierte, deutschsprachige Öffentlichkeit den 42 Fragen zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaft stellen und jeweils eigene Kommentare dazu eingeben unter: http://www.spirit.ch/fragen/48-aktuell/370-nachhaltige-wirtschaft
Rechercheportal „Daten zur Umwelt“
Wie sauber ist unserer Atemluft? Wie verschmutzt sind Deutschlands Flüsse und Seen? Belastet der Verkehr die Umwelt immer noch so stark wie vor zehn Jahren? Diese und ähnliche Fragen beantwortet das Rechercheportal „Daten zur Umwelt“ des Umweltbundesamtes, das nun vollständig aktualisiert wurde. Auf der Internetseite finden Interessierte Hintergrundinformationen zu relevanten Gesetzen und umweltpolitischen Zielen in Deutschland. Zahlreiche Diagramme und Tabellen verdeutlichen dabei den Rückgang der Treibhausgase in Deutschland oder die negativen Effekte des Verkehrslärms auf den Menschen. Abgerundet wird das Angebot durch Lektüretipps und Links zu weiterführenden Informationsquellen.
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de
Buchtipps
Wesen und Wege nachhaltigen Konsums von Rico Defila, Antonietta Di Giulio, Ruth Kaufmann-Hayoz (Hrsg.) Ergebnisse aus dem Themenschwerpunkt "Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum Nachhaltigen Konsum"
Verändert der Online-Gebrauchtwarenhandel individuelles Konsumhandeln und welches Nachhaltigkeitspotential ist damit verbunden? Wie lassen sich stromverbrauchende Alltagsgewohnheiten am Arbeitsplatz verändern? Sind Umbrüche im persönlichen Lebenslauf Gelegenheiten für Veränderungen des Konsumhandelns in Richtung Nachhaltigkeit? Dies sind nur einige der Fragen, zu denen im Themenschwerpunkt „Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege zum nachhaltigen Konsum“ geforscht wurde, im Rahmen der BMBF-geförderten „Sozial-ökologischen Forschung“. Das Buch bietet Einblicke in die Ergebnisse der zehn Forschungsverbünde. Deren Vielfalt macht deutlich, dass es beim „nachhaltigen Konsum“ um weit mehr geht als um den Kauf von Bio- oder Fair-Trade-Produkten.
Im Themenschwerpunkt wurde zudem verbundübergreifend an übergeordneten begrifflichen und normativen Fragen gearbeitet. Die Ergebnisse dieser von der Begleitforschung moderierten gemeinsamen Synthesearbeit werden im Buch ebenfalls dargestellt, z.B. wie die Nachhaltigkeit individuellen Konsumhandelns beurteilt werden kann, oder welche Handlungstheorien für welche Phänomene des Konsumhandelns besonders hilfreich sind.
Der Herausgeber und die Herausgeberinnen leiten gemeinsam das Begleitforschungsprojekt „Wissen bündeln, Wollen stärken, Können erleichtern“ des Themenschwerpunkts. Sie sind an der Interfakultären Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie (IKAÖ) der Universität Bern tätig. Sie haben zahlreiche, oft inter- und transdisziplinär ausgerichtete Forschungsprojekte zu umweltverantwortlichem Handeln im Kontext Nachhaltiger Entwicklung durchgeführt, forschen zu Fragen der Inter- und Transdisziplinarität und moderieren Syntheseprozesse in Projektverbünden.
Buchvorstellung: "Die Kuh ist kein Klima-Killer. Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können" von Anita Idel
Kürzlich ist das Buch "Die Kuh ist kein Klima-Killer. Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können" von Dr. Anita Idel erschienen. Anita Idel ist Tierärztin, Mitbegründerin der Gesellschaft für Ökologische Tierhaltung und des gen-ethischen Netzwerkes. Sie forscht zu nachhaltigen Tierhaltungssystemen und ist Mediatorin im landwirtschaftlichen Diskurs.
Das Buch zeugt von einer außerordentlichen Sachkenntnis und zeigt, dass eine nachhaltige Landwirtschaft, von der Mensch, Tier und Umwelt profitieren, möglich ist. Ein erster Schritt muss ein Ende der Augenwischerei der Agroindustrie sein, die mit blühendem Landidyll wirbt, mit der industriellen Massenproduktion jedoch unsere Lebensgrundlagen beschädigt. Wenn die wahren Kosten dieser Praxis deutlich werden, hat die industrielle Landwirtschaft keine Zukunft mehr.
Anita Idel: Die Kuh ist kein Klima-Killer. Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können, 210 Seiten, Metropolis Verlag, 2010, ISBN 978-3-89518-820-6
Wettbewerbe
Guck ma - das große Fotoprojekt für Fairness und Fair Trade
Für junge Hamburgerinnen und Hamburger von 12-19.
Unter Schirmherrschaft des renommierten Hamburger Fotografen Christoph Siegert
Wir suchen die spannendsten, eigenwilligsten und bewegendsten Fotos über Fairness und Fair Trade. In Hamburg und weltweit. Unterstützung bekommen die jungen Teilnehmer/innen von Hamburger Profi-Fotografen und Fair Trade Fachleuten. Zum Beispiel bei einem Besuch im Süd-Nord-Kontor oder einer Foto-Exkursion.
Eine Fachjury wählt die besten Fotos aus. Als Gewinne winken wertvolle Preise aus dem Fairen Handel. Alle Fotos werden präsentiert und die Besten zu einer Ausstellung oder einem Buch weiterverarbeitet.
Einsendeschluss ist der 31. März 2012.
Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular unter
http://www.hamburgmalfair.de/guckma
Fairtrade-Award 2012
Zum dritten Mal hat TransFair den Fairtrade-Award ausgeschrieben. Bewerben können sich alle Unternehmen, Organisationen und Zivilpersonen, die sich in irgendeiner Weise für den Fairen Handel engagieren und dessen Idee umsetzen. Verliehen wird der Preis in den Kategorien „Industrie“, „Handel“ und „Zivilgesellschaft“. Zudem wird 2012 erstmals ein Publikumspreis vergeben, dessen GewinnerIn über die Facebook-Seite von TransFair ermittelt wird. Bewerbungen sind ausschließlich online möglich.
Einsendeschluss 15.01.2012
http://www.fairtrade-deutschland.de/mitmachen/aktionen-von-transfair/fairtrade-award.html
Filmpreis „Nachhaltigkeit“
Im Jahr 1992 fand in Rio de Janeiro die erste Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung statt, deren 20. Jahrestag im Juni 2012 mit einer weiteren UN-Konferenz in Rio begangen wird. Aus diesem Anlass hat der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung einen Filmpreis zum Thema Nachhaltigkeit ausgelobt. StudentInnen als auch AmateurInnen sind aufgerufen, Filme einzureichen, die den weiten Begriff Nachhaltigkeit prägnant auf den Punkt bringen oder in denen eine Facette von Nachhaltigkeit deutlich herausgearbeitet wird. Bewerbungen sind in fast allen Kategorien möglich, vom Musikvideo über Kinderfilm hin zu Dokumentation, Spielfilm und Animation. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird im Rahmen des internationalen Studentenfilmfestes „sehsüchte“ Ende April 2012 in Potsdam überreicht.
Einsendeschluss 31.01.2012
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/nachhaltigkeit/filmpreis/index.html, http://2011.sehsuechte.de/
Termine
Seminar „Nachhaltigkeit zielgruppengerecht kommunizieren - Ideen und Handwerkszeug für die Praxis“ vom 20.-22. Januar 2012
Um zu einer nachhaltigen Entwicklung zu gelangen, die allen jetzt und in Zukunft lebenden Menschen ein würdiges, gutes Leben ermöglicht, braucht es ein Umdenken in weiten Teilen der Gesellschaft. Doch bisher erreichen die im Bereich nachhaltige Entwicklung Engagierten mit ihren Angeboten in erster Linie Menschen, die sich für diese Themen ohnehin interessieren und bereits sensibilisiert sind. Um größere und andere Teile der Bevölkerung anzusprechen, müssen neue Wege in der Kommunikation gegangen werden. Das Seminar liefert Ihnen das Handwerkszeug, Ihre Kommunikation auf die Ansprüche neuer Zielgruppen abzustimmen und die Kommunikation mit vertrauten Zielgruppen effektiver zu gestalten.
Näheres zum Inhalt des Seminars sowie zu den organisatorischen
Rahmenbedingungen finden Sie hier: http://www.eed.de/fix/files/doc/Flyer_Nachhaltigkeit%20kommunizieren.pdf
Weitere Informationen gibt es beim Evangelischer Entwicklungsdienst Bildungsstelle Nord, Tel: 040-605 25 59
Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie
Demonstration – Kundgebung – Protesttafel
Sa, 21.01.2012 – 11:30 Uhr, Berlin
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen.
Das haben wir satt!
EU und Bundesregierung fördern diese Agrarindustrie jedes Jahr mit Milliarden Euro an Subventionen. Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie so groß. Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt. Bisher blockiert die Bundesregierung eine echte Reform.
Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum einer Reform stehen!
Daher gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße.
Weitere Informationen: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/aufruf/