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17. April 2018
 
 

Liebe Rundbrief-Leserinnen und Leser,

In den aktuellen Zeiten, in denen die Zukunft oft in Schreckensszenarien ausgemalt wird, in denen Unsicherheiten unser Wissen und Handeln und Ängste unsere Gedanken an die Zukunft bestimmen, gilt es umso mehr, sich die Zukunft als einen positiven Imaginationsraum zurückzuerobern (an dieser Stelle sei Ihnen der in der Rubrik „Über den Tellerrand“ vorgestellte Artikel „Die Zukunft der Zukunft“ besonders empfohlen).  Wir vom Zukunftsrat tragen die Zukunft ja bereits im Namen und  arbeiten gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern deshalb an einer lebenswerten Vision und einem positiven Entwurf für die Zukunft unserer Stadt und der Welt. In unserem Rundbrief finden sich deshalb nicht nur Hinweise auf die Probleme – auch diese gehören beschrieben und gehört – sondern auch Beispiele von Projekten, Initiativen und Kampagnen, die schon jetzt eine lebenswerte Zukunft vorleben.

Wir wünschen angenehme und spannende Lesestunden!

Ihr Zukunftsrat-Team

 
 

Einladungen

Karlshöher Gespräch: Die Besseresser - Wie ernähre ich mich nachhaltig?

am Donnerstag, 19. April 2018, 18.30 – 20.30 Uhr, Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg. Eine Kooperationsveranstaltung der Hamburger Klimaschutzstiftung und dem Zukunftsrat Hamburg.

Wer sich nachhaltig ernähren möchte, hat die Wahl: Fairtrade-Lebensmittel aus biologischem Anbau, Gemüse und Obst aus der Region, vegane Alternativen zu Fleisch. Frische Zutaten lassen sich über einen Lieferservice oder direkt beim Landwirt bestellen – das Verhältnis von Produzenten und Konsumenten verändert sich. Haben Verbraucher nun mehr Freiheiten oder fühlen sie sich überfordert? Was sind wichtige Kriterien und woran erkenne ich die Guten? Mit welchen Herausforderungen kämpfen junge Unternehmen der Branche? Diese und andere Fragen diskutieren die Podiumsgäste dieses Karlshöher Gesprächs. Mehr erfahren… 


Sozialpolitischer Ratschlag: UN-Nachhaltigkeitsziele in Hamburg umsetzen – Wie geht das?

Mittwoch, 2. Mai 2018, 19:00 bis 21:00 Uhr im Hamburger Rathaus, Bürgersaal.

Im Herbst 2015 hat die UN mit der Agenda 2030 ihre Post-2015-Entwicklungsagenda verabschiedet, und sich damit erstmalig auf nachhaltige Entwicklungsziele (Social Development Goals, SDGs) geeinigt, die für alle Staaten in gleicher Weise gelten sollen. An erster Stelle der Vereinbarung steht dabei das Ziel der Armutsvermeidung und -bekämpfung. Hamburg hat sich mit der Senatsdrucksache (Drs. 21/9700) im Juli 2017 auf den Weg gemacht, die SDGs auch in Hamburg umzusetzen. Nun stellt sich die Frage, wie dies in der Praxis gelingen kann. Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Maßnahmen finden sich bereits in diversen Programmen, wie RISE, dem Gesamtkonzept Wohnungslosigkeit oder dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm wieder? Wie können langfristige Strategien zur nachhaltigen Entwicklung für Hamburg aussehen?

Diese Fragen will die Grüne Bürgerschaftsfraktion in einem offenen Gesprächsforum diskutieren. Eingeladen sind natürlich Expert*innen, aber auch alle interessierten Bürger*innen der Stadt! Mehr erfahren…

 

Essen der Zukunft – Wie werden wir alle satt?

Filmvorführung und Podiumsdiskussion zu den Möglichkeiten einer nachhaltigen Ernährung am 09.5., 19 Uhr , Kleines Schanzenforum, Susannenstraße 21A, 20357 Hamburg.

Unter dem Motto „Essen der Zukunft -Wie werden wir alle satt?“ beginnt die Veranstaltung mit einer 30-minütigen Kurzfassung des Filmes „10 Milliarden“ von Valentin Thurn. Dem schließt sich eine Podiumsdiskussion an, bei der alle Interessierten gemeinsam mit den ExpertInnen über alte und neue Anbau- und Ernährungsweisen diskutieren können. Wie tragen der ökologische Landbau, die solidarische Landwirtschaft, Permakultur, Vertical Farming oder samenfestes Saatgut zu einer ressourcenschonenden Ernährung bei? Wie kann eine bessere Tierhaltung aussehen oder sollten wir uns zukünftig sogar fleischfrei ernähren?

Eine Kooperationsveranstaltung vom Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V., der eco.career.service und dem Zukunftsrat Hamburg. Mehr erfahren...


Save the Date:

61. Ratstreffen: Hamburg, meine Müllperle - Von der konsequenten Müllvermeidung bis zum effektiven Recycling – was kann Hamburg tun?

am 23.Mai, 18 Uhr, im Veranstaltungsraum der GLS-Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg. Mehr erfahren…

 


In eigener Sache

Wahl der Sprecher*innen des Zukunftsrates

Der Zukunftsrat Hamburg hat turnusgemäß die Sprecherin und den Sprecher des Koordinierungskreises gewählt.

Als Sprecher wurde Jochen Menzel bestätigt. Delia Schindler wurde ebenfalls einstimmig als stellvertretende Sprecherin wiedergewählt. Auch sie ist langjähriges Mitglied des Zukunftsrats und war bereits als Sprecherin aktiv. Außerdem gibt es mit Sonja Ewald und Frank Schier zwei neue stellvertretende Sprecher*innen. Beide engagieren sich bereits seit einem Jahr im Koordinierungskreis, der ebenfalls neu gewählt wurde: Wir freuen uns über die Unterstützung von Helena Peltonen, von Mehr Demokratie, Sabine Siehl, von der Gemeinwohl Ökonomie Hamburg, und Felix Beyers, der die Freund*innen des Zukunftsrates im Koordinierungskreis vertritt.

Weitere Informationen zu den Mitgliedern des Koordinierungskreises finden Sie hier.


Von unseren Mitgliedern

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Biogas- und Kompostwerk Bützberg

Das Biogas- und Kompostwerk Bützberg verwertet jährlich bis zu 70.000 Tonnen Bio- und Grünabfall aus Hamburger Haushalten und Gärten. Damit ist diese Anlage der Stadtreinigung Hamburg eine der größten ihrer Art in Norddeutschland. Wer in der Hansestadt organischen Küchen- oder Gartenabfall in die grüne Tonne wirft, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Bodenschutz. Denn das BKW Bützberg wandelt das gesammelte Material nach dem Vorbild natürlicher Kreisläufe in klimaneutrales Biogas und hochwertigen Kompost um.

Die FÖJ-lerin/der FÖJ-/ler wird direkt am Biogas- und Kompostwerk , Wulksfelder Damm 2 in Tangstedt eingesetzt. Tägliche Routinearbeit sowie Projektarbeit schaffen eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Die Bewerber/innen sollten für diese Einsatzstelle Motivation und Teamgeist mitbringen. Der größte Teil der Tätigkeit in der Einsatzstelle ist mit naturwissenschaftlichen Abläufen und Ingenieurs-Tätigkeiten verbunden. Daher sollte ein generelles Interesse auf diesem Gebiet vorhanden sein.

Ein Führerschein wäre vom Vorteil, da das Biogas- und Kompostwerk schwierig mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Wenn Du noch Fragen zur Einsatzstelle hast, dann ruf doch einfach den Betreuer Bernd Töllner an: Telefon (040) 2576-1841.

Alle Infos zum FÖJ bei der Stadtreinigung Hamburg findest du hier.


Hamburg

Volksinitiative „Tschüss Kohle“ verlängert

Der Tschüss-Kohle-Unterstützerkreis wächst auf über 40 Organisationen. Die Kampagne freut sich über neue Partner u. a. BUND Hamburg, Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW Hamburg, Europe Beyond Coal Campaign, World Future Council, die Ökostromanbieter Lichtblick, Greenpeace Energy, Naturstrom und das Umwelthaus am Schüberg des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost. Neben den Grünen hat auch die Linke Partei die Unterstützung der Volksinitiative Tschüss Kohle beschlossen.

Die Volksinitiative Tschüss Kohle geht in die Verlängerung und sammelt auch weiterhin Unterschriften, um den Klimaschutz in Hamburg massiv zu verbessern, indem der Kohleausstieg in der Fernwärmeversorgung bis 2025 gesetzlich vorgeschrieben wird und Hamburg sich mit allen Mitteln für den Kohleausstieg bis 2030 auch in der Stromerzeugung einsetzt. Mehr erfahren…

Dass das Thema hochaktuell ist, zeigt auch der folgende Artikel:

 

Vattenfall will weiterhin Fernwärmetrasse vom Kohlekraftwerk Moorburg

Die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) hat am 5. April auf Antrag der Vattenfall Heizkraftwerk Moorburg GmbH den ersten Verfahrensschritt für die Genehmigung einer Wärmeanbindung des Kohlekraftwerkes Moorburg gestellt. Der sogenannte Scopingtermin ist bereits für den 27.04.2018 vorgesehen. Mit diesem Antrag stellt sich das Unternehmen direkt gegen die Kohleausstiegspläne von Umweltsenator Kerstan. Außerdem versucht Vattenfall, den erfolgreichen Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze zu unterlaufen, der als Ziel eine Versorgung aus erneuerbaren Energien für Hamburg vorgegeben hat.

Die großdimensionierte Leitung soll vom Kraftwerk Moorburg bis neben das Abspannwerk Dradenau an der A 1 südwestlich der Mühlverbrennungsanlage Rugenberger Damm (MVR) geführt werden. Dort könnte sie dann an die ebenfalls projektierte Fernwärmeleitung von der MVR Richtung Altona angeschlossen werden. Damit wäre die Voraussetzung geschaffen, Kohlewärme in das nördlich der Elbe gelegene Fernwärmenetz einzuspeisen, das Ende des Jahres in der Öffentliche Hand übergehen soll. Vattenfall plant offensichtlich eine direkte Konkurrenz zu den Plänen der BUE, mit einer klimafreundlichen Kombination aus mehreren Anlagen das alte Kohlekraftwerk Wedel zu ersetzen. Mehr erfahren…

Quelle: BUND Hamburg

 

Integration MADE IN HAMBURG

Das Hamburger Projekt rethink coop steht für langfristig wirksame Integration durch Kooperation und Kooperativen. Und ist damit für den Deutschen Integrationspreis 2018 der gemeinnützigen Hertie-Stiftung nominiert. Um das Pilotprojekt in Hamburg umzusetzen, haben wir ein Crowdfunding gestartet. Noch bis zum 30.04.18 können Sie das Projekt ab € 5,- finanziell unterstützen, damit Geflüchtete Arbeitsplätze schaffen können in Deutschland und in ihrem Herkunftsland. Mehr erfahren...

Kontakt:
Claudia Henke claudia.henke@h3-o.de und
Katharina Hepke katharina.hepke@h3-o.de


Über den Tellerrand

Hat die Zukunft eine Zukunft?

In Tagen, in denen die Zukunft mehr Ängste als Hoffnung erzeugt und Sammelbecken von zahllosen Unsicherheiten ist, stellt sich die Frage, wie wir Zukunft als kreativen Vorstellungsraum wiederentdecken können. In einem im Deutschlandfunk erschienen Beitrag setzt sich die Autorin Stephanie Metzger mit der Aktualität des Zukunftskonzeptes auseinander. Die Audio-Datei sowie das das verschriftlichte Manuskript sind nun auf der Online-Präsenz des Medienportals erschienen.

Sie erwartet eine äußerst kreative Auseinandersetzung mit der Zukunft aus verschiedenen Perspektiven, die inspiriert, neu und optimistisch über die vor uns liegende Zeit nachzudenken. Gerade weil "Vorstellungskraft wichtiger ist als Wissen", wie Albert Einstein gesagt hat, ist die Zeit gekommen, Zukunft sprachlich, gedanklich und politisch zurückzuerobern. Mehr erfahren…

Quelle: Deutschlandfunk

 

Ärzte sollten Fossil-Ausstieg fordern

Der Klimawandel hat auch birgt auch große Gesundheitsgefahren für die Menschen. Der Präsident der Ärztekammer Frank Ulrich Montgomery plädiert deshalb für eine engere Verbindung von Gesundheits- und Umweltschutz. Die jährlichen Milliarden zur Schadens-beseitigung seien in gesundheitliche Vorsorge und Umweltmedizin besser investiert. Laut Montgomery, der seit 2011 Präsident der Bundes¬ärzte¬kammer ist, müsste sich das gesamte Gesundheitssystem stärker für den Klimaschutz einsetzen. Mehr erfahren...

Quelle: Klimaretter.info

 

Bewertung des Koalitionsvertrages

Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch hat den Koalitionsvertrags der neuen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD analysiert und bewertet. Das Ergebnis: Der Koalitionsvereinbarung sei zu den Themen Nachhaltigkeit und bei der Bekämpfung der globalen Klimakrise von einer merkwürdigen Spannung geprägt. Einerseits würden sehr klare Ziele in Richtung einer Transformation zu nachhaltigem Handeln und zur Umsetzung des Paris-Abkommens als Leitprinzipien der nächsten Legislaturperiode verankert – und dies solle auch mit einer stärkeren Verbindlichkeit als bisher geschehen. Andererseits würden nur wenige konkrete Rahmensetzungen, Maßnahmen und Instrumente beschlossen, die tatsächlich geeignet wären, diese Ziele in die Praxis umzusetzen. Die Vorbereitung entsprechender Beschlüsse werde in Kommissionen verschoben. Mehr erfahren…

Quelle: Germanwatch

Zum Thema:

Die Klima-Allianz, deren Mitglied der Zukunftsrat Hamburg ist, fordert in einem Fünf-Punkte-Plan von der Großen Koalition mehr Einsatz für den Klimaschutz, um die selbstgesteckten Ziele noch zu erreichen. Mehr erfahren...


Publikationen und Studien

Erste Schritte zur Dekarbonisierung in der Schifffahrtsbranche

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) beschließt erstmals ein Klimaziel – 21 Jahre nachdem sie dazu beauftragt wurde. Eine Woche lang haben die 176 Mitgliedsstaaten der IMO in London teils erbittert darum gerungen, ob und in welcher Höhe der Seeverkehr seine Treibhausgasemissionen senken soll. Nach angespannten Gesprächen hat sich die IMO nun verpflichtet, ihre Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 2008 zu halbieren und dann weiter auf null zu senken. Zudem soll die Effizienz in der Branche steigen – um 40 Prozent bis 2030 und um 50 bis 70 Prozent bis 2050. Politisch ist das ein Fortschritt, für den Klimaschutz reicht es noch lange nicht – auch weil konkrete Maßnahmen fehlen. Mehr erfahren…

Quelle: Klimaretter.info


Stadtwerke-Neugründungen in Deutschland: eine Bilanz der Periode auslaufender Konzessionsverträge für örtliche Strom- und Gasverteilnetze

Mit dem Auslaufen vieler Konzessionsverträge im Strom- und Gasbereich auf der örtlichen Verteilnetzebene entstanden in Deutschland zahlreiche neue Stadtwerke. In einer Bestandsaufnahmen, die von renommierten Autoren im Magazin "planung neu denken (pnd)" einen eindrucksvollen Sachstand: Durch Gründung von insgesamt 152 neuer Stadt-, Gemeinde- und Regionalwerke ergriffen zahlreiche Kommunen zwischen 2005 und 2016 die Chance, ihre Energieversorgung künftig mit eigenen Unternehmen stärker selbst zu gestalten. Doch zum Ende dieser Periode lässt dieser Trend in Deutschland merklich nach. International hingegen mehren sich die Fälle kommunalwirtschaftlichen Engagements. Selbst in den USA gebe es eine starke Bewergung zur Gründung von Stadtwerken als Antwort auf die Auswirkungen verfehlter Privatisierungspolitik. Hier zeigten sich die negativen Auswirkungen einer am Aktionärswert (Shareholder Value) ausgerichteten Versorgung am deutlichsten. Deshalb werde dort zunehmend nach Lösungen gesucht, die den öffentlichen Wert (Public Value) steigern, dabei die Gemeinwohlinteressen der Kommunen in den Vordergrund stellen und die Qualität von Serviceleistungen der Daseinsvorsorge nachhaltig verbessern.

Der komplette Artikel "Stadtwerke-Neugründungen in Deutschland – eine Bilanz der Periode auslaufender Konzessionsverträge für örtliche Strom- und Gasverteilnetze" ist im Magazin "planung neu denken" (pnd) erschienen und auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts unter diesem Link abrufbar. Mehr erfahren...

Quelle: Wuppertal Institut

 

Biodiversität geht weiter zurück

Die biologische Vielfalt ist enorm wichtig für die Lebensqualität der Menschen – aber trotzdem geht sie weltweit zurück. Das haben die Autoren der Zustandsberichte zur Biodiversität festgestellt, welche der Weltbiodiversitätsrat am Donnerstag an seiner Tagung in Medellin, Kolumbien, verabschiedet hat.
Die vier regionalen Zustandsberichte wurden von mehr als 550 Experten aus über 100 Ländern verfasst wurden umfassen die Regionen USA, Asien und Pazifik, Afrika sowie Europa und Zentralasien. Und der Rückgang der Biodiversität, den die Fachleute in den einzelnen Weltregionen beschreiben, ist alarmierend: Über Europa und Zentralasien beispielsweise waren laut dem Bericht nur 7 Prozent der marinen Arten nicht gefährdet und fast 70 Prozent aller Lebensräume in keinem ihrem Erhalt zuträglichen Zustand. Mehr erfahren…

Auf den vollständigen Bericht (Englisch) können Sie hier zugreifen.

Quelle: Neue Züricher Zeitung


Internet Tipp

Postwachstum erklärt

Als Nachtrag zu unserer Veranstaltung am 19. März zum Thema Postwachstum sei Ihnen das Online-Portal „Degrowth in Bewegungen“ empfohlen. In 32 Essays werden die Überschneidungen des per se eher akademischen Themas „Postwachstum“ zu bereits existierenden sozialen Bewegungen untersucht und erläutert. Mehr erfahren...

 

Umverteilung dringend geboten

Welches Land schafft es, die grundlegenden Bedürfnisse seiner Einwohner zu erfüllen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu sprengen? Eine neue Datenbank offenbart: kein einziges. So ernüchternd fasst der Umweltökonom Dan O'Neill von der britischen Universität Leeds das Ergebnis einer aktuellen Studie zusammen, für die er gemeinsam mit Kollegen Daten von mehr als 150 Ländern weltweit zusammengetragen und ausgewertet hat. Daraus entstand eine Datenbank , die sieben planetare Grenzen und elf soziale Ziele auswertet. Die beteiligten Forscher fordern ein grundsätzliches Umdenken. Die Datenbank erreichen Sie über diesen Link. Den vollständigen Hintergrundartikel zum Thema erreichen Sie hier.

Quelle: Klimaretter.info


Petition

Mercosur stoppen!

EU-Mercosur ist ein Handelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Es soll Zölle senken und Einfuhrquoten erhöhen, die derzeit noch für viele Produkte gelten. Seit 19 Jahren wird verhandelt; nun soll es schnell abgeschlossen werden. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird Europa in großem Stil Fleisch, Zucker und andere Agrarprodukte aus den Mercosur-Staaten importieren. Die Bäuerinnen und Bauern in der EU hätten keine Chance, gegen die günstigen Produkte zu konkurrieren. Sie müssten einer skrupellosen Agrarindustrie weichen: Sie produziert auf gerodeten Regenwaldflächen, setzt in der EU verbotene Hormone ein und beutet Landarbeiter/innen aus. Um noch mehr Platz für die Monokulturen der Agrarindustrie zu schaffen, würden in den Mercosur-Staaten vermehrt Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Indigene vertrieben.

Ganz wichtig: Den Anmelder*innen der Petition geht es nicht um eine Abschottung der EU-Märkte, sondern um fairen Handel, der zu besseren Produktionsbedingungen für Mensch und Tier führt und der die Umwelt schützt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat dafür das Konzept des qualifizierten Marktzugangs entwickelt. Mehr erfahren… 


Termine

Für Kurzentschlossene:

Podiumsdiskussion: Im Namen des Volkes - Wirtschaftliche Entwicklung und direkte Demokratie

Donnerstag, 19. April 2018 18-20 Uhr - Handelskammer Hamburg - Elbe-Zimmer - Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg.

„Jedes Gesetz, das das Volk nicht persönlich bestätigt hat, ist null und nichtig; es ist kein Gesetz“, schrieb einst der große Philosoph und Schriftsteller Jean Jacques Rousseau. Eine streitbare These.

Die Handelskammer Hamburg und der Hamburger Landesverband von Mehr Demokratie e. V. laden Sie herzlich zur Podiumsdiskussion am 19. April 2018 ein, bei der mit spannenden Podiumsgästen der Frage nachgegangen wird, ob direktdemokratische Entscheidungen der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes, einer Stadt schaden oder nützen. Seien Sie dabei und diskutieren Sie gerne mit den Experten mit! Mehr erfahren…



Alle weiteren Termine finden Sie auf unserer Webseite.

 
 
 

Impressum

 
   
  Vertretungsberechtigter Vorstand: Dirk Grah, Margit Bonacker, Rolf de Vries
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 15535
ISSN 1614-9122

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  Der Zukunftsrat Hamburg wird gefördert durch die Behörde für Umwelt und Energie.